Wunder und Wunderbares

Prof. Dr. Werner Gitt

Wunder und Wunderbares

Wir leben im 21. Jahrhundert und haben gerade in den letzten Jahrzehnten von überwältigenden Erfolgen der Wissenschaft gehört: Dem Menschen gelang der Flug zum Mond, das Schaf Dolly wurde geklont und das Genom des Menschen sequenziert. Kann man in solch aufgeklärter Zeit noch an die Wunder der Bibel glauben? Sind Jungfrauengeburt, die Auferstehung der Toten, die plötzliche Heilung von Schwerkranken oder auch physikalische Wunder wie die augenblickliche Stillung des Sturmes auf dem See Genezareth oder der Stillstand der Sonne dem heutigen Menschen noch zumutbar? Der Autor und Wissenschaftler Werner Gitt geht im ersten Teil des Buches auf diese und ähnliche Fragen ein.

In zweiten Teil berichtet der Autor von Begegnungen und Bekehrungen, die er weltweit erlebt hat und die ihm wie ein Wunder vorkamen. Im Unterschied zu dem in der Bibel berichteten Wundern nennt er das selbst Erlebte "Wunderbares". Es ist ein Markenzeichen der Bibel, daß die Begegnungen mit Jesus immer authentisch sind. Nicht zuletzt wird es darin deutlich, daß die Bibel berichtet, wo, wann und bei welchem Anlaß etwas geschah. Daran lehnt sich der Autor an und nennt in den meisten Fällen an welchem Ort, bei welchem Anlaß und zu welcher Zeit sich das Erlebte zutrug. Mit einem persönlichen Bericht über seine prägenden Kindheitserlebnisse beginnt der Autor dieses Kapitel.
 
Im dritten Teil berichten Menschen, die der Autor während seiner Vortragsreisen im In- und Ausland kennen gelernt hat, aus ihrem Leben. Es sind zwölf Personen aus allen fünf Erdteilen, die Besonderes zu berichten haben. Bei aller Unterschiedlichkeit haben sie dennoch etwas Gemeinsames: Sie bringen zum Ausdruck, in welch wunderbarer Weise Gott in ihr Leben eingegriffen und eine grundlegende Veränderung in ihrem Denken und Lebensvollzug bewirkt hat. Wie kein Eichenblatt dem anderen gleicht und so wie es unter den unzähligen Sternen und Schneeflocken keine Kopien gibt, so hat auch jeder Mensch seine ganz persönliche und unwiederholbare Geschichte.

Verlag Christliche Literatur-Verbreitung, Bielefeld, 288 S., 1. Auflage 2005

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Zitat Zusatz, aufgegriffen von Ricardo P. was ich selber erkannte, deshalb gebe ich es an dieser Stelle weiter. Damit es die Menschen auch erkennen mögen. Jeder Mensch kann das erkennen, dass es seit dem immer heißer geworden ist. 

Eine alte Prophezeiung erfüllt sich im unserem Jahrhundert

Jesaja er wirkte im Königreich Juda etwa von 740 bis 686 v. Christus., hauptsächlich unter der Regierung des Königs Hiskia, in einer Zeit großer Not und Bedrohung für das Volk Gottes. Wann genau er diese Prophezeiung von Gott bekam, das weiß nur Gott.

Sonne aber wird siebenmal stärker sein

Und das Licht des Mondes wird dem Licht der Sonne gleichen, das Licht der Sonne aber wird siebenmal stärker sein, wie das Licht von sieben Tagen, an dem Tag, da der Jachweh den Bruch seines Volkes verbinden und die ihm geschlagene Wunde heilen wird. (Jesaja Kap. 30, Vers 26)

 

In der Offenbarung steht auch geschrieben: Und der vierte Engel goß seine Schale aus auf die Sonne; und ihr wurde gegeben, die Menschen mit Feuer zu versengen. Und die Menschen wurden versengt von großer Hitze, und sie lästerten den Namen Gottes, der Macht hat über diese Plagen, und sie taten nicht Buße, um ihm die Ehre zu geben. (Offenbarung Kap.16, Verse 8-9; vgl. Maleachi Kap. 3, Vers 19)

Mehr dazu lesen Sie auf meiner Homepage unter dem Menü Punkt: Forscher-Prognose Europa erlebt mehr Hitzewellen, ab 2003 hat es begonnen. 

Und wieder einmal erfüllt sich eine alte Prophezeiung, und die Bildzeitung berichtete davon.

Dass die Sonne stärker strahlt, hat die Bild-Zeitung schon im 30. Mai 2005 berichtet, als es mal kurz richtig heiß war. "Höllen-Sonne! So starke wie noch nie! Im Sommer über 50 Grad? Wie viele Glutwellen aus dem All hält unsere Erde noch aus? Dürfen wir diesen Sommer nicht mehr raus?" titelte die Zeitung damals auf Seite Eins und zitierte das Max-Planck-Institut: "Wir registrieren die höchsten UV-Werte seit der letzten Eiszeit." Hautärzte warnten: "Zwischen elf und 15 Uhr nicht in die Sonne!" Ich gebe zu, ich habe mir Sorgen gemacht.

Quelle: http://www.achgut.com/artikel/like_ice_in_the_sunshine

Seite 6 * Bild-NBL * 30.05.2005 Zeitung ist vorhanden! 

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Wo ist Gott?

Antwort von Prof. Dr. Werner Gitt: [ 1 ]

Nach unseren menschlichen Vorstellungen versuchen wir, Gott räumlich zu lokalisieren. Darum finden wir bei den heidnischen Gottesvorstellungen des Altertums wie auch im Neuheidentum derartige Angaben. Die Griechen glaubten, ihre Götter würden auf dem Berg Olymp wohnen, und die Germanen lokalisierten sie in Walhall. Der französische Mathematiker und Astronom Pierre S. M. Laplace (1749 –1827) meinte: „Ich habe das ganze Weltall durchforscht, aber Gott habe ich nirgends gefunden.“ Ähnliches stellten auch sowjetische Astronauten fest: Ich bin Gott bei meinem Flug nicht begegnet (Nikolajew, 1962 mit Wostok III).

Alle diese Aussagen sind im Licht der Bibel grundfalsch, denn Gott ist überräumlich. Er, der den Raum geschaffen hat, kann nicht Teil des Raumes sein. Vielmehr durchdringt er jede Position des Raumes; er ist allgegenwärtig.

Dies erklärt Paulus den heidnischen Athenern auf dem Areopag: Denn »in ihm leben, weben und sind wir«, wie auch einige von euren Dichtern gesagt haben: »Denn auch wir sind von seinem Geschlecht.« (Apg 17,28; vgl. Apg 17,25; Kol 1,17; 1Mo 1,27; Joh 8,41)

Anmerkung: In Jesus Christus, bewegen wir uns, wir leben durch Jesus und können ohne  Jesus nichts tun. d.h. stammen von Gott her. Dieser Ausspruch ist von dem gr. Dichter Aratus (3. Jh. v. Chr.) überliefert und bezog sich ursprünglich auf Zeus.

Der Psalmist weiß ebenso um diese Realität, wenn er bekennt: 

Dem Vorsänger. Von König David. Ein Psalm.
Psalm 139,1-18: Jachweh, du erforschst mich und kennst mich! Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehst meine Gedanken von ferne. Du beobachtest mich, ob ich gehe oder liege, und bist vertraut mit allen meinen Wegen; ja, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, Jachweh, nicht völlig wüßtest. Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. Diese Erkenntnis ist mir zu wunderbar, zu hoch, als daß ich sie fassen könnte! Wo sollte ich hingehen vor deinem Geist, und wo sollte ich hinfliehen vor deinem Angesicht? Stiege ich hinauf zum Himmel, so bist du da; machte ich das Totenreich zu meinem Lager, siehe, so bist du auch da! Nähme ich Flügel der Morgenröte und ließe mich nieder am äußersten Ende des Meeres, so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten! Spräche ich: »Finsternis soll mich bedecken und das Licht zur Nacht werden um mich her!«, so wäre auch die Finsternis nicht finster für dich, und die Nacht leuchtete wie der Tag, die Finsternis wie das Licht. Denn du hast meine Nieren gebildet; du hast mich gewoben im Schoß meiner Mutter. Ich danke dir dafür, daß ich erstaunlich und wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt das wohl! Mein Gebein war nicht verhüllt vor dir, als ich im Verborgenen gemacht wurde, kunstvoll gewirkt tief unten auf Erden. Deine Augen sahen mich schon als ungeformten Keim, und in dein Buch waren geschrieben alle Tage, die noch werden sollten, als noch keiner von ihnen war. Und wie kostbar sind mir deine Gedanken, o Gott! Wie ist ihre Summe so gewaltig! Wollte ich sie zählen – sie sind zahlreicher als der Sand. Wenn ich erwache, so bin ich immer noch bei dir! (Psalm Kap.139, Verse 3+5)

Auch hier wird das vollständige Umgeben und Durchdringen Gottes angezeigt.

Die mathematische Vorstellung von höherdimensionalen Räumen (unser Raum hat drei Dimensionen) kann uns bei der Frage "Wo ist Gott?" eine Hilfe sein. Der n-dimensionale Raum ist dabei nur eine Untermenge des (n+1)-dimensionalen Raumes.

So ist z. B. der vierdimensionale Raum nicht vom dreidimensionalen aufnehmbar, dennoch durchdringt er ihn völlig. Diesen Sachverhalt beschreibt die Bibel, wenn es in 1. Könige 8,27 heißt: Aber wohnt Gott wirklich auf der Erde? Siehe, die Himmel und aller Himmel Himmel können dich nicht fassen; wie sollte es denn dieses Haus tun, das ich gebaut habe!  Salomon meinte damit Gottes heilige stätte (Tempel).

[ 1 ] Der Autor, Dr. Werner Gitt, war von 1971 bis 2002 Leiter des Fachbereichs Informationstechnologie an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig (PTB). Dr. Gitt lebt heute im Ruhestand. Die Antwort ist seinem Buch entnommen: "Fragen, die immer wieder gestellt werden."

 

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