Wie und zu wem soll ich Beten?

Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten. (Joh 4,24; vgl. 2Kor 3,17; Jes 66,1-2)

Ich verwende wie immer die Schlachter Version 2000.

Wichtige Bibelworte (Kernstellen) sowie sinnbetonte Einzelwörter sind mit Hilfe von halbfetter Schrift hervorgehoben.

Wie und zu wem soll ich beten?

Warum ist Gebet generell so unsagbar wichtig?

»Antwort: Gott hatte den Menschen nach Seinem Bild und zur Gemeinschaft mit Ihm erschaffen (1Mo 1,27). Im Gebet nehmen wir diesen Kontakt mit Gott auf. Somit erfüllt sich mit einem wahren und tiefen Gebetsleben sogar in gewisser Weise unser Lebenssinn!!! In Hosea 6,6 kommt die Sehnsucht Gottes nach Gemeinschaft mit uns Menschen besonders stark zum Ausdruck. Gott gebraucht dabei nicht nur das bloße Bild von Bräutigam und Braut (Jes 62,5) um diese Gemeinschaft zwischen Gott und dem Menschen zu verdeutlichen, sondern spricht sogar von "Gott erkennen" (Gal 4,9) – einem Wort, das sonst für die intime,  Beziehung in der Ehe verwendet wird (1Mo 4,1). Es gibt aber noch weitere wichtige Gründe für ein Gebetsleben: Wir sollen Frucht bringen (Joh 15,16; Gal 5,22-23), was aber nur in der engen Verbindung mit Jesus geht (Joh 15,5). Gebet (Anbetung) ist "Weihrauch" vor Gottes Thron (Offb 5,8; 8,3-4). Sehr bedeutende "Mitwirkung" bei der Seelenrettung: in den Riß treten (Hes 13,5; 22,30) sowie "juristische Rechte" gegenüber dem Verkläger Satan (Mt 18,18; Joh 20,23) bis hin zum geistlichen (Gebets-) Kampf (Eph 6,12) Gewisser Schutz vor Anfechtungen (Mt 26,41; Lk 22,31-32) Hilfe in Anfechtungen schon alleine deswegen, weil Sünde von Gott trennt (Jes 59,2) und ein Gebetsleben beim dulden von Sünde unsinnig würde Wegweisung und Erkenntnis von Gottes Willen (Ps 25,5; 73,24) Bittet (Mt 7,7), Dankt (Ps 106,1), wer seine Sünden verheimlicht / Sündenbekenntnis (Spr 28,13).

Warum sollte man sich überhaupt Gedanken machen „wie zu beten“?

Antwort: Jeder Mensch der vor einen hochrangige Persönlichkeit treten soll, wird sich darauf vorbereiten. Im Buch Ester wird erwähnt, daß selbst die Königin nicht einfach so ungeladen vor den König treten durfte (Ester 4,11)! Wie viel mehr sollten wir uns daher vorab Gedanken machen, würdig vor den absolut HEILIGEN (Jes 6,3-5) Herrn der Herrlichkeit und König aller Könige zu treten und auch in rechter Weise zu beten! Zudem sollen wir den heiligen Gott von ganzem Herzen lieben – und da sollte es das mindeste sein, auch Gott wohlgefällig beten zu wollen!

Welche sehr wichtige Aussage macht Jesu in Lukas 18,7-8 über das Gebet und wird Er auch den Glauben finden auf Erden, wenn der Sohn des Menschen wieder kommt?

Antwort: Hebr. 11,6 sagt aus: Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer zu Gott kommt, muß glauben, daß er ist, und daß er die belohnen wird, welche ihn suchen. (vgl. Hebr 4,2-3; 11,1-3; 4Mo 14,11; Ps 78,21-22; Hebr 13,8; Röm 9,5; Offb 1,4.8; 4,9-11; 10,6; 22,5) Wer keinen glauben hat, kann Gott nicht gefallen, sondern er muß Glauben haben und an alles glauben was in der Heiligen Schrift steht! Und nicht daran zweifeln (Mt 21,21; Mk 11,23; Röm 14,23; Jak 1,6)! Und wenn er keinen glauben hat, dann muß er oder sie Jesus Christus darum bitten, das Er ihm den glauben schenkt. 

Hier ein biblisches Beispiel, was glauben ist: Durch Glauben baute Noah, als er eine göttliche Weisung empfangen hatte über die Dinge, die man noch nicht sah, von Gottesfurcht bewegt eine Arche zur Rettung seines Hauses; durch ihn verurteilte er die Welt und wurde ein Erbe der Gerechtigkeit aufgrund des Glaubens. (Hebr 11,7; vgl. 1Mo 15,8; Röm 3,28; 4,18)

Hier stellt nun Jesus quasi einen lebendigen Glauben mit einem ringenden Gebetsleben gleich! Somit gehört ein ringendes, kämpferisches Gebetsleben, ein immer wieder vor Gottes Thron treten (hier wird sogar "Tag und Nacht" erwähnt!), unverzichtbar(!) zum Leben eines Gotteskindes! Schockierend ist dann die Schlußbemerkung: Wenn er wiederkommt, wird er dieses "Glauben" finden!!! Wir leben in der letzten Zeit und beständig erleben wir Erfüllungen die Jesu Wiederkommen vorausgehen – und auch die erschütternde Gebetsarmut in der Christenheit, bilden die "Ausnahme" weil wir zum "wahren Christenleben" zurückgefunden haben! (vgl. Hebr 4,2-3; 4Mo 14,11; Ps 78,21-22; Hebr 13,8; Röm 9,5; Offb 1,4.8; 4,9-11; 10,6; 22,5; Ps 90,1-2)

Anmerkung: Glaube.

Das Wort Glaube (auch Glauben) (indogermanisch leubh: "begehren, lieb haben, für lieb erklären, gutheißen, loben") wird, neben der hier nicht behandelten Verwendung im Sinne von "etwas für wahr halten" (→ Glauben) verwendet, um eine Grundhaltung des Vertrauens zu bezeichnen, v. a. im Kontext religiöser Überzeugungen.

Wortbedeutung

Das deutsche Wort Glaube wird in dem hier behandelten Sinn verwendet als Übersetzung des griechischen Substantivs pistis mit der Grundbedeutung „Treue, Vertrauen“. Das zugehörige Verb lautet pisteuein („treu sein, vertrauen“). Ursprünglich gemeint war also: „Ich verlasse mich auf Ihm, ich binde meine Existenz an ..., ich bin treu zu ...“. Das Wort zielt demnach auf Vertrauen, Gehorsam (vergleiche: Gelöbnis, Verlöbnis), Treue.

Das lateinische Wort credere (vgl. Credo und Kreditor) von cor dare: "das Herz geben/schenken" - ist direkt verwandt mit der altindischen Wurzel sraddha- („glauben“) und ist eine sehr alte (indogermanische) Verbalkomposition. Die Bestandteile bedeuten: „Herz“ und „setzen, stellen, legen“, zusammen also etwa „sein Herz (auf etwas) setzen“. Das unbestimmte „ich weiß nicht“ entspricht hingegen dem lateinischen Wort putare ("glauben, daß").

Im Hebräischen wird meist die Vokabel aman verwendet: sich an etwas festmachen. Die Vokabel aman mit der Schreibung „Aleph-Mem-Nun“ wird nur in der Stammesmodifikation des Hif'il (Aussprache „hä'ämin“) mit dem Wort „glauben“ übersetzt. Diese Stammesmodifikation drückt im Allgemeinen einen kausativen Aspekt der Grundbedeutung aus. Die Grundbedeutung, die auch im ursprünglich hebräischen Wort Amen erscheint, ist „fest“ oder „unerschütterlich“, die Bedeutung im Hif'il ist also „jemanden fest sein lassen“. Der Begriff wandelt sich in seiner Bedeutung innerhalb der Bibel. Eine mögliche Definition nimmt der neutestamentlichen Autor des Hebräerbriefs vor: Hebr 11,1 Schl. Menschen, die den Überzeugungen einer religiösen Gemeinschaft anhängen, können als Gläubige oder Glaubende bezeichnet werden.

Und Gott versprach uns, den Glauben zu belohnen!

(vgl. 1Mo 15,1; Lk 6,23; 1Kor 3,8; Offb 11,18; 22,12)

Welche drei wichtigen "Säulen" gehören zum Leben eines Gotteskindes und welche ist besonders wichtig?

»Antwort: Nach Apg. 2,42 gehören Gebet, Gottes Wort und Gemeinschaft zum Christenleben. Christen sollten Gottes Wort gut kennen und einer Gemeinschaft von Christen angehören. Aber bei Verfolgung und Gefangenschaft bleiben ihnen nur noch die Säule des „Gebets“ und Erinnerungen an biblische Aussagen. Dazu kommt, daß der Mensch zur Gemeinschaft mit Gott erschaffen wurde, was im Gebet und im Alltäglichen leben geschieht. Somit ist das Gebet von ganz zentraler Bedeutung!

Abraham hatte keine Bibel und nur das Gebet. Nein! Sondern Gott sprach Hörbar zu ihm (z.B. 1Mo 12,1.7; 13,14; 15,1).  Menschen die noch nie eine Bibel gesehen haben, hat Gott seinen Willen ins Gewissen (siehe Römer 2,14-16) geschrieben. Wenn diese gehorchen wollen, haben sie genauso wie verfolgte Christen nur das Gebet. Trotzdem ist die Bibel - DAS LEHRBUCH - und ein unersetzliches(!) Prüfmittel um die Geister zu prüfen und ob es Gott ist der antwortet und deswegen letztlich auch unersetzbar (Spr 16,2; 1Joh 4,1).

Warum traf sich die Urgemeinde am Anfang zum Gebet (Apg. 1,14) – und nicht zum Bibelstudium?

»Antwort: Generell erkennt man hier die hohe Bedeutung des Gebets. Die Jünger wurden bereits von Jesus gelehrt. Jetzt wo Jesus in den Himmel aufgefahren war ging es um weitere Wegweisungen, wie es weiter gehen sollte (Apg. 1,24-25). Diese konkrete Anweisung und Hilfe findet man nur im Gebet – dim Gespräch mit Gott. Letztlich hatten die Jünger über das Gebet weiterhin Kontakt mit dem Heiland – auch wo er nun äußerlich fort war.

Inhalt des Gebets

Welche Elemente gehören zum Gebet?

»Antwort: Aus Philipper 4,6-7 & 1Tim 2,1-4 sehen wir, daß das Gebet aus mehreren Elementen besteht: Anbetung Gottes (z.B. Ps 95,6-7), Lob & Dank (z.B. Ps 103,1-22), & Fürbitte (z.B. Kol 1,9-12) & persönliche Bitten (z.B. Ps 102,1-3).

Warum wird in 1Tim 2,1 neben Bitten, Fürbitte und Danksagung das Gebet erwähnt, als wäre dies etwas anderes?

»Antwort: Als Jesus nach dem rechten Beten gefragt wurde, lehrte Er das bekannte Vaterunser (Mt 6,5-15). Darin finden wir vor allem Anbetung Gottes sowie Ausräumung, Vermeidung von trennender Sünde, um mit Gott auch Gemeinschaft haben zu können, darin. Im eigentlichen Gebet steht man vor Gott und sieht nur Gott allein (Mk 9,8) und sehnt sich nach persönlicher Gemeinschaft mit IHM. Daher weist Jesus Christus auch auf das stille Kämmerlein zum Gebet hin (Mt 6,6), um alleine vor Gott zu treten, was auch wiederum an Eheliches leben erinnert (siehe biblischer Begriff Erkennen)! So wie in einer Ehe nicht z.B. Einkauflisten besprochen werden, sondern man sich dem anderen ganz hingibt, so soll auch das Gebet eine anbetende, völlige Hingabe mit ganzem Herzen an Gott sein. Daher finden wir im Vaterunser weder persönliche Danksagung oder Bitten (außer für das aktuelle lebensnotwendige Essen). Aus diesen Gründen wird das persönliche Gebet separat zu Fürbitte, Dank und persönlicher Bitte aufgeführt.

Gibt es eine Vorgabe der Reihenfolge von Fürbitte, Dank & Anbetung im Gebet?

»Antwort: In Philipper 4,6 steht: Sorgt euch um nichts; sondern in allem laßt durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden. Hier wird in inbrünstiges Gebet eingebettet das Bitten erwähnt, wobei Danksagung untrennbar zur Bitte gehört. Auch im Zwischenmenschlicheren ist es guter Anstand, nicht nur zu Fordern sondern sich auch erstmal zu bedanken. Wie viel mehr trifft dies gegenüber unserem Schöpfergott zu!

Im 1Timotheus 2,1-4 steht geschrieben: So ermahne ich nun, daß man vor allen Dingen Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen darbringe für alle Menschen, für Könige und alle, die in hoher Stellung sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Gottesfurcht und Ehrbarkeit; denn dies ist gut und angenehm vor Gott, unserem Retter, welcher will daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

Ist von zuerst bzw. vor allen Dingen die Rede die sich auf den Bereich Bitten, Gebete, Fürbitten, Danksagung für alle Menschen, auch in hoher Stellung bezieht. Damit wir, die wir gerettet sind, ein stilles leben in Ehrbarkeit führen können! Denn Gottes wille ist es, daß die Menschen zu Wahrheit finden mögen, durch unsere Arbeit, dazu sind wir berufen!  In 1Tim 4,9-10 wird erwähnt wie auch Frauen Ebenso … sein sollten. In ihrer gebetshaltung und in ehrbarem Anstand  im Alltäglichen leben, und in gute Werke und die sich zur Gottesfurcht bekennen. Denn daß ist der Wille Gottes! Wenn auch im Vaterunser Gott und sein Reich an erster Stelle kommt und dies durchaus in der Regel ist, in unsere Gebetsreihenfolge einfließen wird, so wird doch das Gebet wie in Römerbrief 8,26 beschrieben, unter der Leitung des Heiligen Geistes erfolgen, und Er wird wie sich gebührt die Reihenfolge und Inhalte bestimmen.

Was ist Anbetung Gottes?

»Antwort: Anbetung ist Unterwerfung unter Gottes Hoheit, die sich auch äußerlich durch zu Bodenwerfung auf die Knie, und mit dem Angesicht zur Erde verbeugten, als sie die Herrlichkeit des JAHWE sahen, zeigen kann (z.B. 2Chr 7,3 und 20,18; Offb 7,11-12). Und beinhaltet auch Lob und Freude, die willig im Herzen waren (2Chr 29,30-31; Neh 8,6).

In Offenbarung 4,9-11 lesen wir folgende Anbetungsworte: Und jedesmal, wenn die lebendigen Wesen Herrlichkeit und Ehre und Dank darbringen dem, der auf dem Thron sitzt, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, so fallen die 24 Ältesten nieder vor dem, der auf dem Thron sitzt, und beten den an, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie werfen ihre Kronen vor dem Thron nieder und sprechen: Würdig bist du, o Jahwe, zu empfangen den Ruhm und die Ehre und die Macht; denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen sind sie und wurden sie geschaffen! Die Unterwerfung kommt besonders in Offb 4,10 zum Ausdruck, wo die 24 Ältesten vor Gottes Thron niederfallen und ihre Kronen als Zeichen ihrer Macht vor Gott niederlegten.

Wahre Anbetung bedeutet somit letztlich, alles was man hat und ist, vor Gottes Füßen zu legen und quasi wegzulegen, nicht unser, sonder, dein Wille Geschehe! (Lk 22,42) Sich Gott total zu unterwerfen und Gott aus ganzen Herzen zu loben und zu preisen.

Welche Bedeutung hat der Dank?

»Antwort: In Psalm 50,14-15.23 steht geschrieben: Opfere Gott Dank und erfülle dem Höchsten deine Gelübde; und rufe mich an am Tag der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich ehren!« Wer Dank opfert, der ehrt mich, und wer Weg ausrichtet, dem zeige ich das Heil Gottes!«

Verheißt uns Gott Hilfe, wenn wir Ihn anrufen – aber Gott zeigt auch auf, daß ER Dankbarkeit erwartet bzw. daß wir IHN auch dafür preisen und ehren, und alle Menschen haben Gründe, warum sie Gott danken sollten – was somit unser aller Pflicht ist; siehe auch Kolosser 4,2! Und auch 3Mo 23,19; (vgl. Dankopfer 3Mo 7,12; 2Chr 29,31; 33,16; Ps 56,13; 100,1; 107,22; 116,17; Jer 33,11)  spricht von Schafen die man als Dankopfer hingibt – es kostet einen also etwas! Dank kann somit in der Form eines Rühmens, preisen, loben, Gottes im stillen Gebet wie auch in Gegenwart anderen Menschen erfolgen, als auch in einem Opfer an Zeit, Geld, Naturalien  etc. sein.  In der Bibel gibt es eine Begebenheit, wonach 10 Aussätzige geheilt wurden sind, durch Jesus Christus, und neun Aussätzige die dann geheilt waren, haben den Gott, den Herrn, noch nicht einmal gedankt, nur ein einziger Samariter, es gibt auch undankbare Menschen, und das soll bei uns nicht so sein.

Lukas 17, 11-19: Und es geschah, als er nach Jerusalem reiste, daß er durch das Grenzgebiet zwischen Samaria und Galiläa zog. Und bei seiner Ankunft in einem Dorf begegneten ihm zehn aussätzige Männer, die von ferne stehen blieben. Und sie erhoben ihre Stimme und sprachen: Jesus, Meister, erbarme dich über uns! Und als er sie sah, sprach er zu ihnen: Geht hin und zeigt euch den Priestern! Und es geschah, während sie hingingen, wurden sie rein. Einer aber von ihnen kehrte wieder um, als er sah, daß er geheilt worden war, und pries Gott mit lauter Stimme, warf sich auf sein Angesicht zu  Füßen und dankte ihm; und das war ein Samariter. Da antwortete Jesus und sprach: Sind nicht zehn rein geworden? Wo sind aber die neun? Hat sich sonst keiner gefunden, der umgekehrt wäre, um Gott die Ehre zu geben, als nur dieser Fremdling? Und er sprach zu ihm: Steh auf und geh hin; dein Glaube hat dich gerettet!

Somit erschöpft sich der Dank nicht alleine in einem Gebet im stillen Kämmerlein, sondern geht noch weiter, und ist daher auch in 1Tim 2,1 separat zum eigentlichen Gebet erwähnt. Neben der Pflicht Gott die Ehre zu geben und zu danken beinhaltet dieser Dank aber auch einen doppelten Segen: Gott wird dies segnen, aber Dank lehrt auch das Positive, welches uns Gott schenkt, ganz bewußt zu schauen, sowie auf den Geber der Gaben: Gott selbst, und dadurch wird man selbst innerlich aufgebaut – gerade auch in Nöten. So wie Petrus im See zu singen anfing (Mt 14,28-33), weil er nicht auf Jesus sah und noch im glauben schwach war, sondern auf die Wellen (Probleme), so werden wir auch innerlich aufgebaut, wenn wir auf Gott dankbar aufblicken und auch alle Wohltaten Gottes erkennen – als nur auf die NÖTE und gegebenenfalls Prüfungen die Gott zuläßt, zu schauen.

Vergessen Sie auch nicht das Danken, vor und nach dem Essen, im gebet!

Hier ein Beispiel: Ein reichlich gedeckter Mittagstisch, die Familie ist versammelt und hungrig – doch irgend etwas fehlt? Richtig! Nehmen Sie sich kurz zeit um Gott zu danken. Vergessen Sie auch nicht, kurz Inne zu halten, um an die Schwachen und Bedürftigen zu denken!

Und im 5.Buch Mose 8,10-11 heißt es, das ich nach dem Essen den JACHWE, loben soll und im Vers 11 sagt der JACHWE, das wir uns hüten sollen, Ihn zu vergessen: Und wenn du gegessen hast und satt geworden bist, dann sollst du den Jachweh, deinen Gott, loben für das gute Land, das er dir gegeben hat.  Hüte dich, daß du den Jachweh, deinen Gott, nicht vergißt, so daß du seine Gebote, seine Satzungen und Rechtsbestimmungen, die ich dir heute gebiete, nicht hältst;

Ein Dankgebet für den Herrn, die richtige Reihenfolge im Gebet.

Abba, Vater! In dem Namen Jesus Christus (Röm 8,15; Gal 4,6; Joh 14,6; dann das Vaterunser; Mt 6,5-13; meine persönlichen anliegen, im gebet). Dann, lieber Herr Jesus Christus, bitte führe und leite Du mich für diesen Tag, ich danke Dir, für das geistige und das leibliche wohl, ich danke Dir für die Gesundheit, und für alles was Du für mich getan hast, danke für alles! Amen.

Laß uns die Menschen nicht vergessen, denen es nicht so gut geht! Und die nur wenig oder gar nichts haben. Und lehre uns teilen, und dein Wille geschehe. Amen!

Wie sollen wir Ihn richtig Lobpreis/loben?

»Antwort: Wer sollte den Herrn loben und auf welche Weise? Die Bibel sagt in Psalm 150, 1-6: Hallelujah! Lobt Gott in seinem Heiligtum, lobt ihn in der Ausdehnung seiner Macht! Lobt ihn wegen seiner mächtigen Taten, lobt ihn wegen seiner großen Herrlichkeit! Lobt ihn mit Hörnerschall, lobt ihn mit Harfe und Laute! Lobt ihn mit Tamburin und Reigen, lobt ihn mit Saitenspiel und Flöte! Lobt ihn mit hellen Zimbeln, lobt ihn mit wohlklingenden Zimbeln! Alles, was Odem hat, lobe den Jachweh! Hallelujah!

Wir loben Gott mit unseren Lippen. Die Bibel sagt in Hebräer 13, 15: Durch ihn laßt uns nun Gott beständig ein Opfer des Lobes darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen!

Wir loben Gott indem wir ihm für seine vielen Gaben danken. Die Bibel sagt in Psalm 103, 1-5: Lobe den Jachweh, meine Seele, und alles, was in mir ist, seinen heiligen Namen! Lobe den Jachweh, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat! Der dir alle deine Sünden vergibt und heilt alle deine Gebrechen; der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönt mit Gnade und Barmherzigkeit; der dein Alter mit Gutem sättigt, daß du wieder jung wirst wie ein Adler.

Man lobe Gott für Sündenvergebung und Gebetserhörungen. Die Bibel sagt in Psalm 65, 2-3: Auf dich harrt der Lobgesang, o Gott, in Zion, und dir wird das Gelübde erfüllt werden! Du erhörst Gebet; darum kommt alles Fleisch zu dir.

Die ganze Schöpfung gleicht einem Lobgesang zur Ehre Gottes. Die Bibel sagt in Psalm 148, 1-14: Hallelujah! Lobt den Jachweh von den Himmeln her, lobt ihn in der Höhe! Lobt ihn, alle seine Engel; lobt ihn, alle seine Heerscharen! Lobt ihn, Sonne und Mond; lobt ihn, alle leuchtenden Sterne! Lobt ihn, ihr Himmel der Himmel, und ihr Wasser oben am Himmel! Sie sollen loben den Namen des Jachwehs; denn er gebot, und sie wurden erschaffen, und er verlieh ihnen Bestand auf immer und ewig; er gab ein Gesetz, das nicht überschritten wird. Lobt den Jachweh von der Erde her, ihr Meerestiere und alle Meeresfluten! Feuer und Hagel, Schnee und Dunst, der Sturmwind, der sein Wort ausführt; Ihr Berge und alle Hügel, Obstbäume und alle Zedern; wilde Tiere und alles Vieh, alles, was kriecht und fliegt; ihr Könige der Erde und alle Völker, ihr Fürsten und alle Richter auf Erden; ihr jungen Männer und auch Jungfrauen, Alte mitsamt den Jungen; sie sollen loben den Namen des Jahwe! Denn sein Name allein ist erhaben, sein Glanz überstrahlt Erde und Himmel. Und er hat das Horn seines Volkes erhöht, allen seinen Getreuen zum Ruhm, den Kindern Israels, dem Volk, das ihm nahe ist. Hallelujah!

Wir können Gott für seine große Macht und Kraft loben. Die Bibel sagt in Psalm 21, 14: Erhebe dich, Jachweh, in deiner Kraft, so wollen wir deine Stärke besingen und preisen!

Wir können Gott mit Musik loben und preisen. Die Bibel sagt in Psalm 33, 1-9: Jauchzt dem Jachweh, ihr Gerechten! Den Aufrichtigen ziemt Lobgesang. Preist den Jachweh mit der Laute, lobsingt ihm auf der zehnsaitigen Harfe! Singt ihm ein neues Lied, spielt gut mit Posaunenschall! Denn das Wort des Jachwehs ist wahrhaftig, und all sein Tun ist Treue. Er liebt Gerechtigkeit und Recht; die Erde ist erfüllt von der Güte des Jachwehs. Die Himmel sind durch das Wort des Jachwehs gemacht, und ihr ganzes Heer durch den Hauch seines Mundes. Er türmt die Wasser des Meeres auf wie einen Damm und sammelt die Fluten in Speicher. Die ganze Erde fürchte den Jachweh, und vor ihm scheue sich alles, was auf dem Erdboden wohnt! Denn er sprach, und es geschah; er gebot, und es stand da.

Man sollte Gott loben, auch wenn man schweren Herzens ist. Die Bibel sagt in Psalm 34, 2-11: Ich will den Jachweh preisen allezeit, sein Lob soll immerzu in meinem Mund sein. Meine Seele rühme sich des Jachwehs; die Elenden sollen es hören und sich freuen. Erhebt mit mir den Jachweh, und laßt uns miteinander seinen Namen erhöhen! Als ich den Jachweh suchte, antwortete er mir und rettete mich aus allen meinen Ängsten. Die auf ihn blicken, werden strahlen, und ihr Angesicht wird nicht beschämt. Als dieser Elende rief, hörte der Jachweh und half ihm aus allen seinen Nöten. Der Engel des Jachwehs lagert sich um die her, die ihn fürchten, und er rettet sie. Schmeckt und seht, wie freundlich der Jachweh ist; wohl dem, der auf ihn traut! Fürchtet den Jachweh, ihr seine Heiligen; denn die ihn fürchten, haben keinen Mangel. Junge Löwen leiden Not und Hunger; aber die den Jachweh suchen, müssen nichts Gutes entbehren.  

Man sollte Gott täglich loben. Die Bibel sagt in Psalm 61, 9: So will ich deinem Namen lobsingen allezeit, um meine Gelübde zu erfüllen Tag für Tag.

Loben sie Gott, wenn er ihr Leid in Freude verwandelt hat. Die Bibel sagt in Psalm 30, 12-13: Du hast mir meine Klage in einen Reigen verwandelt; du hast mein Trauergewand gelöst und mich mit Freude umgürtet, damit man dir zu Ehren lobsinge und nicht schweige. O Jachweh, mein Gott, ich will dich ewiglich preisen!

Loben sie Gott für seine unendliche Güte, denn Er hat uns erlöst. Die Bibel sagt in Psalm 107, 8-9: Sie sollen dem Jachweh danken für seine Gnade und für seine Wunder an den Menschenkindern! Denn er hat die durstige Seele getränkt und die hungrige Seele mit Gutem erfüllt!  Die in Finsternis und Todesschatten saßen, gebunden in Elend und Eisen, weil sie den Worten Gottes widerstrebt und den Rat des Höchsten verachtet hatten, so daß er ihr Herz durch Unglück beugte – sie strauchelten, und niemand half ihnen. Da schrieen sie zum Jachweh in ihrer Not, und er rettete sie aus ihren Ängsten. Er führte sie heraus aus Finsternis und Todesschatten und zerriß ihre Fesseln. Sie sollen dem Jachweh danken für seine Gnade und für seine Wunder an den Menschenkindern. Denn er hat eherne Türen zerbrochen und eiserne Riegel zerschlagen!  

Welche generelle Bedeutung hat die Fürbitte?

»Antwort: Neben der Liebe mit ganzem Herzen zu Gott, gehört zum obersten Gebot auch die Nächstenliebe. Wir sollen den Nächsten so lieben wie uns selbst. Hier einige Bibelstellen der Nächsten liebe: Ehre deinen Vater und deine Mutter!« und »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!« (Mt 19,19)

Und das zweite ist ihm vergleichbar: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«. (Mt 22,39)

Und das zweite ist vergleichbar, nämlich dies: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!« Größer als diese ist kein anderes Gebot. (Mk 12,31)

Denn die: »Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsches Zeugnis ablegen, du sollst nicht begehren« – und welches andere Gebot es noch gibt –, werden zusammengefaßt in diesem Wort, nämlich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!« (Röm 13,9)

Denn das ganze Gesetz wird in einem Wort erfüllt, in dem: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«. (Gal 5,14)

Wenn ihr das königliche Gesetz erfüllt nach dem Schriftwort: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!«, so handelt ihr recht; (Jak 2,8)

Damit sollte uns auch die Not von Angehörigen und vor allem Glaubensgeschwistern genauso in das Bittgebet treiben wie wenn wir selbst die Nöte durchleiden müßten (siehe auch Galater 6,2; vgl. Lk 10,27-37; Röm 15,1-3; 8,2; 1Kor 9,21; Jak 1,25). Hier sollte sich ein jeder prüfen (Gal 6,4-5; vgl. Lk 18,11; 2Kor 1,12), ob es da einen Unterschied gibt, oder Fürbitten genauso einen Raum in unseren Gebeten einnehmen wie persönliche Bitten für uns selbst! In Hiob 42,10-17 (vgl. Hiob 8,7; Ps 90,15; Joel 2,25-27)  sehen wir, wie wichtig für Gott die Fürbitte ist: Gott wendete Hiobs Geschick zum Guten, als er für die Freunde, die ihm mit ihren ungerechtfertigten Vorwürfen Weh getan hatten, Fürbitte geleistet hatte! Wir finden vielfach Fürbitten in der Bibel, um Gottes Zorn zurück zu halten und Umkehr und Buße zu bewirken. Somit ist die Fürbitte auch ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, zum Dienst (1Pt 2,5. 9-10; vgl. 2Mo 19,6; 5Mo 14,2; Apg 26,18; Jes 43,21; Röm 11,6.30; Hos 1,9; 2,2.25).

In wieweit sind Gläubige bezüglich geistliches leben mit Frucht für die Ewigkeit einbezogen?

»Antwort: Frucht oder Früchte, ist immer im biblischen sinne ein Tätigkeit (ein Werk). Als Jünger Jesu ist es unsere Bestimmung, bleibende Frucht zu bringen (vgl. Joh 15,16; Lk 8,15; Joh 4,36; 12,24; 15,2.4.5.8; Röm 6,21-22; 7,4-5; 1Kor 14,14; Gal 5,22; Eph 5,9; Kol 1,3-6; Hebr 12,11; 13,15; Jak 3,18; 5,7).

Dies ist aber nur in der engen Verbindung mit Jesus Christus möglich (siehe Bild: Weinstock – Rebe; Joh 15,4-11)! Auch hier gilt das Sinnbild Bräutigam (=Jesus Christus) und Braut (=Gemeinde oder ein gemeinde Glied)  Psalm 40,10-11! (vgl. Gemeinde: Ps 89,6; Mt 16,18; 1Kor 1,2; 12,28; 14,5; Eph 1,20-23; Kol 1,18; Apg 2,47; 7,1-53 hier ist die Rede von Jesus Christus (vgl. Joh 1,17; Gal 3,19-22).

Weil wir als die Braut nur im aller engsten, durch das Bad der Wiedergeburt ( Titus 3,5; vgl. Eph 5,26; Joh 3,3.5; Mt 19,28; 1Pt 1,3.23), Kontakt mit dem Bräutigam, geistlich haben. Sind wir bereit den Preis zu zahlen und uns darauf einzulassen? Über die Nachfolge Jesu (Zephanja 1,6; vgl. Lk 9,23-27; Mt 16,24-28; Mk 8,34-9,1). Oder sagen wir (ICH): Christ sein und Kontakt mit Jesus ja (die schöne Seite oder ein wohlfühl Christentum)?

Aber bitte keine Frucht für die Ewigkeit, oder ja bloß nichts tun für den Herrn, der uns erkauft hat, und uns die Ewigkeit geschenkt hat? Die Hauptsache ist, ich bin gerettet und alles andere geht mich nichts an?

Dann wird der Herr einmal sagen, wenn ich dann vor IHM stehe: Wenn aber jemand auf diesen Grund Gold, Silber, kostbare Steine, Holz, Heu, Stroh baut, so wird das Werk eines jeden offenbar werden; der Tag wird es zeigen, weil es durchs Feuer geoffenbart wird. Und welcher Art das Werk eines jeden ist, wird das Feuer erproben. Wenn jemandes Werk, das er darauf gebaut hat, bleibt, so wird er Lohn empfangen; wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden erleiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch. (1Kor 3,12-15)

Warum ist Gebet um Seelenerrettungen so wichtig?

»Antwort: Das ist zum Beispiel auch Frucht für die Ewigkeit! Und bedeutet z.B. Menschen zu gewinnen (1Kor 9,19; 9,1-14; vgl. Spr 11,30; 1Pt 3,1; Dan 12,3; Mt 4,19; Jak 5,20). Jesus Christ, der Hochgelobte, gab uns den Missionsauftrag (Mt 28,16-20; vgl. Mk 16,15-18; Lk 24,44-49), Menschen zu Jesu Jüngern zu machen, das bedeutet, in Wort= Sprechen (oder in Schrift) und in der Tat (=das Ergebnis), das er oder sie bekennen können, ich bin gerettet. Sei es zur gelegenen Zeit oder zur Ungelegen Zeit (2Tim 4,2; vgl. Pred 11,1-2.6; Joh 9,4). Gleichzeitig kann aber nur Gott wahre Sündenerkenntnis bewirken und Herzen öffnen (Joh 16,8-9; Apg 16,13-15). Da aber Gott absolut heilig ist (1Sam 2,1-3; Offb 15,4), kann Er mit Sünde und somit auch Sündern keine Gemeinschaft flegen (Jes 59,1-2; 50,1; 64,6).

Hier sind Gotteskinder gefragt, Fürbitte zu tun, die noch nicht gerettet sind. Vergleiche: Absalom (2Sam Kapitel 13) war wegen schwerer Sünden vom Vater David verstoßen, er hatte sich nämlich mit gewallt ein Mädchen genommen und sie Vergewaltigt (2Sam 13,11-12.14). nicht aber Joab (2Sam 14,3.13.19). Dieser konnte erfolgreich Fürbitte für Absalom tun. Gotteskinder sollen somit in den Riß (Hes 13,5; 22,30) der zwischen Gott und den Menschen besteht, treten und Fürbitte tun (Das königliche Priestertum bedeutet Brückenbauer 1Pt 2,9-10). Der Herr aber tat täglich die zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden. (Apg 2,46-47; vgl. Apg 5,14; 13,48; Röm 8,30; Eph 1,4-5; 2Th 2,13-14) Und das tut der Herr Jesus Christus, auch heute noch, was jeder der gerettet ist, bezeugen kann.  

Warum führt Gebet um Seelenerrettungen zu „Gebetskämpfen“?

»Antwort: Neben den Kämpfen gegen das eigene Fleisch (Bequemlichkeit, Liebligssünden, und Gewohnheiten, Süchten, aber auch Kränkungen die Fürbitte bei diesen Personen erschweren) gibt es vor allem die geistlichen Kämpfe (Eph 6,11-12; vgl. Eph 3,10; Kol 1,13.16; 2,15; 1Joh 5,19; Eph 2,2; Lk 4,5-7). Satan ist nach Offb 12,10 der Verkläger oder Ankläger (Staatsanwalt) der die Gläubigen, die an das Wort Gottes glauben und vertrauen, vor dem gerechten und heiligen Gott verklagt.

Sind von Seiten Satans Anschuldigungen legitim?

Hat Satan Anrechte an Menschen?

Ja! Das konnte er aber nur schaffen, indem er die Sünde in die Welt legte. Und so wurde er der Fürst dieser Welt.  Die er als Fürst der Welt hatte (Joh 12,31; 14,30). Schließlich hatte er auch mal die Macht des Totes (Hebr 2,14-15; vgl. 1Kor 15,55; 2Tim 1,10), aber mit der Kreuzigung Jesu wurde ihm diese Macht wieder genommen, und diese Mächte hat Jesus öffentlich an den Pranger gestellt (1Mo 3,15; Kol 2,15; 1Joh 3,8; Lk 1,74-75; 13,10-16; Röm 8,15; 2Tim1,7). Auch sind wir Erlöste Gotteskinder, haben aber durch die Gotteskindschaft Rechte (sogar nach Mt 18,18 Bindungen zu lösen und nach Joh 20,23 Sünden zu erlassen und können als Fürbitter auftreten und in den Riß treten (z.B. 2Mo 32,20-32; Sach 3,1-7).

Der Ankläger Satan wird sich das aber nicht einfach bieten lassen, was zu geistlichen Kämpfen und Anfechtungen führt (Eph 6,12).

Wenn aber der Jachweh = Jesus, den Satan etwas befiehlt, um welche Sache auch immer, dann muß er gehorchen, ob er nun will oder nicht! Er kann nicht machen was er will, wie vielleicht manche Menschen es denken! Und ich weis, was ich sage.

Jesus Christus ist nun mal der stärkere wie Er ja bewiesen hat (in Apg 7,1-53 sehen wir den ganzen Weg mit Jesus Christus, über Jahrtausende hinweg). Und gegen Gott, den Vater, und Jesus Christus und den Heiligen Geist, gegen diese Dreieinheit, kommt kein Mensch an, geschweige Satan. Jesus hat nun mal den längeren Arm!

Sogar Engel sind in die Kämpfe gegen die Finsternismächte mit eingebunden (siehe Daniel 10,20-21. s.V.13; Eph 6,13; 1Kor 15,32), wobei wir das genaue Ausmaß nur erahnen können, was in der Unsichtbaren Welt, sich abspielt (2Kor 4,18; Kol 1,16). Wir spüren meist nur die Härte und Belastung der Kämpfe – ähnlich wie Jesus, der lediglich bemerkte, daß von Ihm eine Kraft ausgegangen war  (Lk 8,46; 6,19).

Welche Bedeutung hat die Vergebungs- Fürbitte?

»Antwort: Jesus bat am Kreuz: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun! (Lk 23,34)

Hier lesen Sie Biblische Beispiele, wo Menschen auf Gott vertrauten. Oder was sie getan haben um ihren glauben zu beweisen (Werke).

Durch Glauben brachte Abel Gott ein besseres Opfer dar als Kain; durch ihn erhielt er das Zeugnis, daß er gerecht sei, indem Gott über seine Gaben Zeugnis ablegte, und durch ihn redet er noch, obwohl er gestorben ist. (Hebr 11,4; vgl. 1Mo 4,4-5; Mt 23,35; Hebr 12,24)

Durch Glauben wurde Henoch entrückt, so daß er den Tod nicht sah, und er wurde nicht mehr gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte; denn vor seiner Entrückung wurde ihm das Zeugnis gegeben, daß er Gott wohlgefallen hatte. (Hebr 11,5; vgl. 1Mo 5,24; Jud Verse 14-15)

Durch Glauben baute Noah, als er eine göttliche Weisung empfangen hatte über die Dinge, die man noch nicht sah, von Gottesfurcht bewegt eine Arche zur Rettung seines Hauses; durch ihn verurteilte er die Welt und wurde ein Erbe der Gerechtigkeit aufgrund des Glaubens. (Hebr 11,7; vgl. 1Mo 6,11-22; 1Pt 3,20; Apg 16,31; 2Pt 2,5; 1Mo 15,6; Röm 3,28; 4,18)

Durch Glauben gehorchte Abraham, als er berufen wurde, nach dem Ort auszuziehen, den er als Erbteil empfangen sollte; und er zog aus, ohne zu wissen, wohin er kommen werde. Durch Glauben hielt er sich in dem Land der Verheißung auf wie in einem fremden, und wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung; denn er wartete auf die Stadt, welche die Grundfesten hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist.  Durch Glauben erhielt auch Sarah selbst die Kraft, schwanger zu werden, und sie gebar, obwohl sie über das geeignete Alter hinaus war, weil sie den für treu achtete, der es verheißen hatte. Darum sind auch von einem Einzigen, der doch erstorben war, Nachkommen hervorgebracht worden, so zahlreich wie die Sterne des Himmels und wie der Sand am Ufer des Meeres, der nicht zu zählen ist. (Hebr 11,8-12; vgl. 1Mo 12,1-4; Apg 7,2-5; 1Mo 17,8; Jos 24,3; 1Mo 18,1; 26,25; 1Mo 35,11-12; Ps 105,6-12; Hebr 11,16; 12,22; 13,14; Offb 3,12; 21,2; 22,14; 2Kor 5,1; Offb 21,10; 1Mo 21,1-2; Röm 4,19-21; 1Mo 22,17; 5Mo 1,10; 1Kö 4,20)

Abraham flehte Gott an, ganz Sodom und Gomorra zu vergeben, falls dort eine gewisse Anzahl von Gerechte leben würde (1Mo 18,23-33)!

Und auch Hiob brachte regelmäßig Gott Brandopfer für seine Söhne aus Sorge dar, sie könnten möglicherweise gegen Gott gesündigt haben und sich in ihren Herzen von Gott losgesagt haben! So machte es Hiob allezeit. (Hiob 1,5)

Diese alle sind im Glauben gestorben, ohne das Verheißene empfangen zu haben, sondern sie haben es nur von ferne gesehen und waren davon überzeugt, und haben es willkommen geheißen und bekannt, daß sie Gäste ohne Bürgerrecht und Fremdlinge sind auf Erden; denn die solches sagen, geben damit zu erkennen, daß sie ein Vaterland suchen. Und hätten sie dabei jenes im Sinn gehabt, von dem sie ausgegangen waren, so hätten sie ja Gelegenheit gehabt, zurückzukehren; nun aber trachten sie nach einem besseren, nämlich einem himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, ihr Gott genannt zu werden; denn er hat ihnen eine Stadt bereitet. (Hebr 11, 13-16; vgl. Joh 8,56; 1Mo 23,4; 1Chr 29,15; 1Pt 2,11; Phil 3,20; Spr 27,8; 1Mo 24,6-8; Hebr 2,11-13; 2Mo 3,6.15; Hebr 11,10)

Den Glaubensweg von Abraham, Isaak, Jakob und Joseph. Hebräer 11, 17-22.

Der Glaubensweg des Mose. Hebräer 11, 23-29.

Durch Glauben fielen die Mauern von Jericho, nachdem sie sieben Tage umzogen worden waren. (Hebr 11,30; vgl. Jos 6,20)

Durch Glauben ging Rahab, die Hure, nicht verloren mit den Ungläubigen, weil sie die Kundschafter mit Frieden aufgenommen hatte. (Hebr 11,31; vgl. Jos 6,25; Jak 2,25)

Die gläubigen Israeliten

Und was soll ich noch sagen? Die Zeit würde mir ja fehlen, wenn ich erzählen wollte von Gideon und Barak und Simson und Jephta und David und Samuel und den Propheten, die durch Glauben Königreiche bezwangen, Gerechtigkeit wirkten, Verheißungen erlangten, die Rachen der Löwen verstopften; sie haben die Gewalt des Feuers ausgelöscht, sind der Schärfe des Schwertes entkommen, sie sind aus Schwachheit zu Kraft gekommen, sind stark geworden im Kampf, haben die Heere der Fremden in die Flucht gejagt.  Frauen erhielten ihre Toten durch Auferstehung wieder; andere aber ließen sich martern und nahmen die Befreiung nicht an, um eine bessere Auferstehung zu erlangen; und andere erfuhren Spott und Geißelung, dazu Ketten und Gefängnis; sie wurden gesteinigt, zersägt, versucht, sie erlitten den Tod durchs Schwert, sie zogen umher in Schafspelzen und Ziegenfellen, erlitten Mangel, Bedrückung, Mißhandlung; sie, deren die Welt nicht wert war, irrten umher in Wüsten und Gebirgen, in Höhlen und Löchern der Erde. Und diese alle, obgleich sie durch den Glauben ein gutes Zeugnis empfingen, haben das Verheißene nicht erlangt, weil Gott für uns etwas Besseres vorgesehen hat, damit sie nicht ohne uns vollendet würden. (Hebr 11, 32-40)

Ich mache nun weiter, mit dem Hauptthema.

In Psalm 79,9 wird kollektiv um Sündenvergebung gebeten: Hilf uns, du Gott unseres Heils, um der Ehre deines Namens willen, und rette uns und vergib uns unsere Sünden um deines Namens willen!  Auch Daniel bat um Vergebung für eigene sowie des Volks Israels Sünden, später wird aber Daniel (V.23) ein vielgeliebter genannt (Dan 9,20-23).

Gleiches lehrte Jesus im Vaterunser. Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern. (Mt 6,12)

Es gibt aber auch das Gebet Jeremias, in welchem er Gott bat den Verfolgern die ihn töten wollten nicht zu vergeben (Jer 18,23). Hier waren es aber verstockte Menschen, für die Jeremia auch zuvor Fürbitte tat (Jer 18,20; vgl. Jer 14,11.21), die sich aber trotzdem für den Ungehorsam entschieden haben, denn Ungehorsam, ist eine Sünde, Götzendienst, Abgötterei (vgl. 1Sam 15,23).

Ähnlich war es beim Pharao der trotz großen Wunderns etc. nicht auf Mose hören wollte, denn er war auch ungehorsam gegenüber dem Wort Gottes, und er verstockte das Herz des Pharao, wegen seines Ungehorsams, und sich damit selbst das Verdammungsurteil sprach (2Mo 7, 1-13).

Aber der Pharao wurde später von Gott, selbst verstockt um seine Macht zu beweisen, für spätere Generationen, damit sie durch diese Begebenheiten lernen, damit wir nicht auch solche Fehler machen, dafür ist es aufgeschrieben wurden (2Mo 9,35; 10,1)!

Jesus begründete hingegen seine Fürbitte mit: Sie wissen nicht was sie tun, also geistliche Blindheit (vgl. Apg 3,17; 1Kor 2,6-10). Wir sind also aufgerufen für geistlich blinde Mitmenschen (1Kor 2,13-14; Gal 6,1) Gott um Vergebung zu bitten – nicht aber für Menschen die sich bewußt und wider besseren Wissen und aller Gnadenzeit die sie gegeben falls sogar durch anfängliche Fürbitte bekamen, gegen Gott entschieden haben, wo die Grenze ist muß Gottes Geist dem Beter zeigen, siehe auch Jeremia 7,16; 11,14; 41,11, wo Gott Fürbitte verbietet.

Denn jeder Menschen, hat das wissen, das es einen Gott gibt, und somit können sie sich auch nicht herausreden (Pred 3,11; 1Pt 4,17; Jes 40,28; Röm 1,20 Hiob 13,23; Ps 39,5; 103,7; Pred 9,5; 7,2; 11,9; Hi 30, 23; Hebr 9,27; Hi 14,21; Ps 6,6; Jes 26,14).

Wie enorm wichtig dieses Vergeben erwirken ist, zeigt sich auch im Vaterunser sowie in dessen Nachsatz Jesu (Mt 6,12.14), daß wir selbst auch Mitmenschen vergeben müssen, und erst dann werden unsere eigenen Sünden vergeben. Das heißt im Klartext, meine Sünden werden erst dann vergeben wenn ich die Sünden im gebet zu Jesus Christus bekenne, an die ich selber gegen meine Mitmenschen gesündigt habe, in meinem ganzen früheren leben, und erst dann wird meine Sünden erlassen; wo zum Beispiel die Sünde tat wie, Lüge, Unwahrheit, Betrug, Heuchelei, Falschheit, falsches Zeugnis, Ehebruch, Hass, Mißbrauch von Menschen (Sexualität), und was es sonst noch gibt (Jud V. 22-23; 1Th 5,14; Sach 3,2; vgl. Hes  3,22; 14,14.20; 1Tim 4,16; Jak 5,19-20; 1Kor 9,23; 2Pt 1,10-11; 2Tim 2,25; 1Pt 4,8; Spr 10,12; 11,30)!

Dürfen wir für alle persönlichen Anliegen beten?

»Antwort: In Galater 5,24-25 lesen wir: Die aber Christus angehören, die haben das Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Lüsten. Wenn wir im Geist leben, so laßt uns auch im Geist wandeln.

Aber Gebete die Selbstsüchtige und fleischlich sind und in böser Absicht bittet, um es in meinem Lüsten zu vergeuden, solche Gebete werden von Gott nicht erhört! Gehört somit nicht in das Bittgebet (Jak 4,3-6; vgl. Joh 9,31; Spr 28,9; Jes 1,15).

Wahrer Glaube hat hingegen mit der tiefen Liebe zu Gott und dem trachten zuerst nach dem Reich Gottes (Mt 6,33-34; vgl. Ps 37,4; 33,18; Mk 10,30; 1Tim 4,8; Jak 4,13-14), zu tun.  Wer diese innere Ausrichtung hat, wird darauf schauen, was weniger ihm als vielmehr Gottes Reich nützt, vor allem aber nur Bitten vorbringen, die im Einklang mit Gottes Willen stehen. Ein solches Gebet eines Gläubigen um persönliche Anliegen finden wir z.B. in 1.Chronik 4,10 (vgl. Hi 22,27; Ps 66,16-20; 116,1-2; 145,19; Eph 3,20) was auch von Gott erhört wurde, und gegeben wurde. Auch von Jakob wird uns berichtet, daß er mit Gott um eine Segnung rang, was auch erhört wurde, aber unter Erpressung (1Mo 32,27).

Was ist ein Beten im Geist und in der Wahrheit?

(Joh 4,24; vgl. 2Kor 3,17; Jes 66,1-2)

»Antwort: Wahres Beten ist kein Monolog der Lippen sondern ein Gespräch, zwischen zwei Personen. Und wenn ich bete dann bete nicht ich, sondern der Heilige Geist der in mir wohnt. Den ich ja erhalten habe bei der Bekehrung. Denn der Heilige Geist ist Geist, und Verkörpert ja die Wahrheit. Der wiedergeborene Mensch hat Gottes Geist empfangen der ihn u. A. auch regelrecht zur Anbetung im Geist treibt (Röm 8,13-17) und uns sogar im rechten Beten mit unaussprechlichen Seufzen vertritt (Röm 8,26-27; vgl. Mt 10,20; Sach 12,10; 1Joh 5,14; 1Kö 8,39; Ps 139, 1-2). Wahre Anbetung Gottes entspringt somit einer Lebensgemeinschaft mit Gott und ist ein von Liebe durchdrungenes Seufzen des Herzens das rückhaltlos und reine ehrlich (in Wahrheit) alles Sehnen des Herzens offen vor Gott legt. Reine Lippenbekenntnisse ohne daß das Herz dahinter steht, ist hingegen Heuchelei, wovor Gott in Jesaja 29,13-15; (vgl. Jes 30,11; 42,25; Jer 5,23; Hes 14,3-5; Mt 15,8-9) warnt. Die tiefe Liebe zu Gott sollte unser ganzes Sein und Leben durchdringen und führt entsprechend zu einem fortwährenden Betet ohne Unterlaß! (1Th 5,17; Röm 12,12; vgl. Lk 18,1; Eph 6,18).

Was ist eine Gebetslast?

» Antwort: Wenn trennende Sünde weggeräumt ist und eine wahre Hingabe an Jesus Christus erfolgte, reifen geistliche Früchte. Die größte Frucht ist die Liebe und die Nächstenliebe, zum Menschen. Sie steht an erster stelle (Gal 5,22-23; vgl. Kol 3,12-17; Röm14, 17-19), welche sich auch im Rettersinn äußert und das Gotteskind zum Zeugnis – Einladung zu Jesus sowie in die Fürbitte, die Herzen zu öffnen, führt (Röm 9,3; 10,1) und bildet somit eine Last auf dem Herzen wegen der verloren gehenden Mitmenschen. Die Schrift sagt doch im Galaterbrief 6,2: Einer trage des anderen Lasten, und so sollt ihr das Gesetz des Christus erfüllen! (vgl. Lk 10,27-37; Röm 15, 1-3; Röm 8,2; 1Kor 9,21; Jak 1,25) Neben dieser Last kann Gott aber einem Gotteskind auch spezielle Dinge schwer aufs Herz legen bzw. drängt es regelrecht auf die Knie (Röm 8,14), für gewisse Personen oder Dinge zu beten (z.B. Jesaja 62,6-12).

Als Beispiel kann man hier Mose sehen, der für alle sichtbar solange und ohne aufhören betete, bis das Volk Israel über seine Feinde gesiegt hatte (2Mo 17,8-16). Dabei wurden Mose die Hände schwer (V. 12) so daß er Hilfe beim Beten brauchte und bekam. Auch Daniel wurde auf die Knie gedrückt um Gottes Erbarmen nach 70 Jahren Verbannung zu erflehen unter Fasten in Sack und Asche und die Befreiung zu erwirken (Dan 9,1-23). Die Bibel kennt aber auch Gebete um Erweckung (Jes 63,19-64,11). Bei Gebetslasten erlebt der Beter zum einen wunderbare innere Erquickungen durch die Nähe Gottes sowie Gebetserhörungen (vgl. Ruth 4,15; Ps 41,4; Spr 3,8; Jes 50,4; Jer 31,25; Mt 11,28). Gleichzeitig kann es aber auch ein solch intensives Ringen (Kol 4,12; Röm 15,30-33) und Flehen (2Chr 6,35; Dan 9,17-19; Ps 55,2; 17,1; 54,4) sein, daß sogar Tränen fließen (Ps 39,13; 126,5-6; Hebr 5,7) und man zu Schwitzen anfängt (Lk 22,44; vgl. Kla 1,12; 3,1).

Der JACHWEH ist gütig gegen die, welche auf ihn hoffen, Gegen die Seele, die nach ihm sucht. (Kla 3,25; vgl. Ps 40,2; Jes 30,18; Ps 34,5.11; 105,3; Mt 7,7-8)

Wie soll man richtig beten?

Zu Gott, dem Vater, oder Gott, dem Sohn Jesus Christus?

»Antwort: Darum hat ihn Gott auch über alle Maßen erhöht und ihm einen Namen verliehen, der über allen Namen ist, damit in dem Namen Jesu sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind,  und alle Zungen bekennen, daß Jesus Christus der Jahwe ist, zur Ehre Gottes, des Vaters. (Phil 2,9-11; vgl. Jes 45 23-24; Ps 22,29-30; Röm 14,9.11) Im AT wurde zu Gott dem JAHWE, zum aller ersten Mal gebetet (1Mo 4,26) und wurde mit JAHWE betitelt (1Mo 9,26). Und Sprach z.B. 1Mo 24,7 noch von: Der Jahwe, der Gott des Himmels, der mich herausgenommen hat aus dem Haus meines Vaters und aus dem Land meiner Geburt, und der mit mir geredet hat und mir auch geschworen und gesagt hat: »Dieses Land will ich deinem Samen geben«, der wird seinen Engel vor dir her senden, daß du meinem Sohn von dort eine Frau nimmst. So unterschied Jesus zwischen Vater im Himmel (Mt 5,48; vgl. Mt 19,21; Eph 4,13; 5,1-2; Jak 1,4) und ihm selbst als Gottes Sohn (Lk 22,70; vgl. Mt 27,43), obgleich Er sagte, daß Er und der himmlische Vater Eins sind (Joh 10,30).

Gott hat den Menschen nach Seinem Bild geschaffen (1Mo 1,27); nach Leib =Körper, Seele und Geist (1Th 5,23; Hebr 4,12), genauso wie Gott aus Heiligem Geist, Menschwerdung in Jesus und Gott dem Vater besteht. So wie wir immer eine ganze Person ansprechen, so können wir Gott letztlich auch nur in der Gesamtheit anbeten. So wie wir aber Du hast aber schöne Augen oder du bist eine wunderschöne Frau die ich zuvor noch nie gesehen habe? So können wir auch mit Jesus als unserem Herrn in der Nachfolge ansprechen. Sowie Gott den Vater in unserem Gebeten. Daher wurde auch Jesus schon vor der Kreuzigung, Gott mein Herr, oder mein Jachweh und mein Gott, oder der Jachweh, der Gott Israels, genannt (Mal 2,16 Lk 1,68; 2Mo 5,1; Lk 1,68) und erst recht nach der Auferstehung, beteten sie den Herrn Jesus an (Mt 28,17; Joh 20,28; Apg 2,36; 1Tim 3,16; 1Joh 1,2-3; 1Joh 3,21-22.24).

Auch wollte Jesus, daß Bitten an Ihn gerichtet werden (Joh 14,13-14; Mt 21,22; 1Joh 3,22). Letztlich gilt auch noch im Gebet:  Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich! (Joh 14,6; vgl. Mt 11,27-28; Apg 4,12). Womit ganz klar wird, daß wir nur und durch Jesus Christus, im gebet zum Vater der im Himmel ist, gelangen können (Joh 16,23; 1Tim 2,5).

Gibt es bestimmte Äußerlichkeiten für die Gebetshaltung, auf die man achten sollte?

»Antwort: Untertanen warfen sich bei Hofzeremonien vor ihren König, Herrscher, Zar, Kaiser usw. in voller Länge auf das Angesicht, was wir auch z.B. in Josua 7,10 und 2Mo 3,5-6 gegenüber dem heiligen Gott finden. Generell kennt die Bibel fiele Gebethaltungen wie sitzen, stehen, liegen, knien, wobei auch die Hände zumeist bittend erhoben sind. Entscheidend ist letztlich, daß das Herz in einer vor Gott gebeugten, unterwürfigen und demütigen Haltung ist. Was sich aber auch entsprechend im Äußeren widerspiegelt. Dies kommt auch in der Bibelstelle zum Ausdruck: Oder meint ihr, die Schrift rede umsonst? Ein eifersüchtiges Verlangen hat der Geist, der in uns wohnt;  um so reicher aber ist die Gnade, die er gibt. Darum spricht er: »Gott widersteht den Hochmütigen; den Demütigen aber gibt er Gnade«. (Jak 4,5-6)

Das erhörliche Bittgebet und welche Vorbedingung gibt es, damit das Gebet auch Gottes Ohren erreicht?

»Antwort: In Jesaja 59,1 wird folgendes beschrieben:  Siehe, die Hand des Herrn ist nicht zu kurz zum Retten und sein Ohr nicht zu schwer zum Hören; An vielen Bibelstellen wird die Kraft des Gebets erkennbar (z.B. Phil 1,19-21; Mt 21,22). Daher müssen wir ein geheiligtes Leben führen und wenn Schuld in unser Leben gekommen ist, dies zunächst bei Jesus bekennen und ausräumen! Dies spiegelt sich auch im Abendmahl wieder, wo wir auch geistlich Jesu Leib und Blut (Bildlich) zu uns nehmen und somit eine enge, geistliche Einheit mit Gott aufnehmen (Joh 6,54-56; vgl. Gal 2,20; Eph 3,17; 1Joh 4,15).

Wer sich mit bewußter Sünde, an der er festhält, Gott unwürdig zu nahen versucht, wird sich daher selbst das Gericht sprechen (Hebr 10, 26-31; 1Kor 11, 27-32)! Viele „Christen“ wissen leider nicht wirklich was Heiligkeit Gottes bedeutet! Der heilige Gott ist nach 1Joh 5-10 Licht, und im Licht wird jede Sünde oder jedes vergehen offenbar (Lk 12,2-3; vgl. Lk 8, 17; 1Tim 5,24; Pred 12,14; Röm 2,16; 1Kor 4,5; Mt 10, 27; 2Kor 4,2)! Als Jesaja eine Begegnung mit dem heiligen und lebendigen Gott hatte riefen daher auch die Engel: Und einer rief dem anderen zu und sprach: Heilig, heilig, heilig ist der Jachweh der Heerscharen; die ganze Erde ist erfüllt von seiner Herrlichkeit! (Jes 6,3)

Und Jesaja erkannte in Gottes Gegenwart seine Sündhaftigkeit und rief: Da sprach ich: Wehe mir, ich vergehe! Denn ich bin ein Mann mit unreinen Lippen und wohne unter einem Volk, das unreine Lippen hat; denn meine Augen haben den König, den Jachweh der Heerscharen, gesehen! (Jes 6,5) Wobei diese Sünde auch gleich von einen Seraphim mit einer glühenden Kohle, weggebrannt werden mußte (Jes 6,6-7). Erst danach konnte Jesaja mit dem heiligen Gott reden (Jes 6,8).

Welche Gebete erhört Gott und welche nicht?

»Antwort: An vielen Bibelstellen wird die Kraft des Gebets erkennbar (z.B. Phil 1,19-21; Mt 21, 22). Jedoch muß es ein ernstliches Gebet (Jak 5,16) des Glaubens sein (Jak 1,6-8). Glauben beinhaltet dabei mehr als nur ein Hoffen auf Hilfe, sondern Jesus Christus als Herrn im eigenen Leben anzuerkennen und Ihm zu gehorchen, und wenn er keine Werke hat, so ist er an und für sich tot (Lk 6, 46; Apg 6,7; Röm 1,5; Jak 2,17-26; Hebr Kapitel 11)! Entsprechend sind Glaubensgebete auch nach Jesu Willen hin ausgerichtete Gebete d.h. letztlich Gebete in Jesus Namen = Jahwe (Joh 14,13-14). Selbstsüchtige Gebete hingegen wird Gott bzw. Jesus Christus nicht erhören (Jak 4,3; vgl. Joh 9,31; Spr 28,9; 15, 8; Ps 66,18; Sach 7,13-14; Jes 1,15).

Gott sagt auch, das Er die Gebete der Gottlosen nicht erhört, was zu gar ein Greuel für Ihn ist (vgl. Spr 15,8; 28,9).

Und warum erhört Gott die Gebete der Gottlosen nicht?

Weil Er heilig und gerecht und Allwissend ist, und Er weis das dieser Mensch nicht gerettet wird, aufgrund seiner verstocktheit und seines Ungehorsams seines Herzens. Gott weis das er sich nie für die Ewigkeit entscheidet, sondern den Weg des Todes wählt (vgl. Allwissend: Ps 139,1-16; Hi 14,5; Jer 1,5; 1Sam 2,3; Spr 15,11; Joh 2,24-25). Denn Gott weis auch, welche das Ewige leben bekommen, und schon haben, und welche nicht. Weil Er uns vor Grundlegung der Welt erwählt hat, obwohl wir ja noch gar nicht dar waren, wußte Gott das schon! Seine Allwissenheit übersteigt jeden verstand (vgl. Mt 13,35; 25,34; Eph 1,4; 2Th 2,13-14; Lk 12,32; Röm 8,17; Jak 2,5; Eph 1,4; Hebr 11,16).

Allein die göttliche Wahrheit macht frei. Die Ursache für den Widerstand gegen die Wahrheit

1Joh 1,5-10; 2Kor 4,3-4; Gal 3,7.29

Da sprach Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen! Sie antworteten ihm: Wir sind Abrahams Same und sind nie jemandes Knechte gewesen; wie kannst du da sagen: Ihr sollt frei werden? Jesus antwortete ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde. Der Knecht aber bleibt nicht ewig im Haus; der Sohn bleibt ewig. Wenn euch nun der Sohn frei machen wird, so seid ihr wirklich frei. Ich weiß, daß ihr Abrahams Same seid; aber ihr sucht mich zu töten, denn mein Wort findet keinen Raum in euch. Ich rede, was ich bei meinem Vater gesehen habe; so tut auch ihr, was ihr bei eurem Vater gesehen habt. Sie antworteten und sprachen zu ihm: Abraham ist unser Vater! Jesus spricht zu ihnen: Wenn ihr Abrahams Kinder wärt, so würdet ihr Abrahams Werke tun. Nun aber sucht ihr mich zu töten, einen Menschen, der euch die Wahrheit gesagt hat, die ich von Gott gehört habe; das hat Abraham nicht getan. Ihr tut die Werke eures Vaters! Da sprachen sie zu ihm: Wir sind nicht unehelich geboren; wir haben einen Vater: Gott! Da sprach Jesus zu ihnen: Wenn Gott euer Vater wäre, so würdet ihr mich lieben, denn ich bin von Gott ausgegangen und gekommen; denn nicht von mir selbst bin ich gekommen, sondern er hat mich gesandt. Warum versteht ihr meine Rede nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt! Ihr habt den Teufel zum Vater, und was euer Vater begehrt, wollt ihr tun! Der war ein Menschenmörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben. Weil aber ich die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. Wer unter euch kann mich einer Sünde beschuldigen? Wenn ich aber die Wahrheit sage, warum glaubt ihr mir nicht? Wer aus Gott ist, der hört die Worte Gottes; darum hört ihr nicht, weil ihr nicht aus Gott seid. (Joh 8,31-47; vgl. 1Kor 1,18; 2Th 2,10-12)

Es gab und gibt Menschen die nicht glauben können oder wollen (vgl. 2.Thessalonicher 3,2).

 

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