Wetterphänomene & Katastrophen

Wetterphänomene & Katastrophen

Tropensturm "Harvey" bringt Tod und Verwüstung nach Texas (USA).

Stand: 27.08.2017 |

Houston -«Harvey» war heute zwar nur noch ein Tropensturm - aber seine Auswirkungen im südlichen US-Staat Texas werden immer dramatischer.

Anhaltender sintflutartiger Regen führte in vielen Teilen der Stadt Houston zu massiven Überschwemmungen, Autos standen mancherorts bis zu den Dächern im Wasser.

Dem Sender CNN zufolge mussten in der Nacht zum Samstag mehr als 1000 in ihren Fahrzeugen oder Häusern eingeschlossene Menschen in Sicherheit gebracht werden, manche trugen kleine Kinder oder Haustiere in den Armen. Für weite Teile der Metropole wurde der Springflut-Notstand ausgerufen - die höchste Alarmstufe bei Überschwemmungen. «Diese Lage ist besonders gefährlich», warnte der Nationale Wetterdienst. «Sucht höher gelegene Gebiete auf, jetzt!»

Der zuständige Bezirkssheriff Ed Gonzalez bat die Behörden anderer Städte, mit Booten auszuhelfen. Einwohner wurden aufgerufen, sich nicht auf die Dachböden ihren Häuser zu retten, sondern auf die Dächer, damit sie aus der Luft geborgen werden könnten.

Auch in anderen Teilen von Südtexas machte sich «Harveys» Macht immer schlimmer bemerkbar - mehr als 24 Stunden, nachdem er als Hurrikan der zweitstärksten Stufe 4 auf Land geprallt war und sich dann abgeschwächt hatte. Weil der Tropensturm wegen eines nördlich gelegenen Hochdruckgebiets praktisch festsitzt, bringt er dauerhaft so massive Regenfälle, dass manche Gebiete Behördenangaben zufolge bald nur noch per Boot zu erreichen sein könnten.

Insgesamt kamen bisher zwei Menschen durch den Sturm ums Leben, einer davon in Houston. Die Zahl könnte noch steigen - zumal die Rekordniederschläge nach Voraussagen der Meteorologen bis Mitte der Woche anhalten werden.

Quelle: https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article168026414/Tropensturm-Harvey-bringt-Tod-und-Verwuestung-nach-Texas.html?wtmc=socialmedia.facebook.shared.web

Hitzerekord gebrochen

Leipzig – In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist der bisherige Temperaturrekord geknackt worden. Es war der wärmste 29.Mai 2017 seit Beginn der Aufzeichnungen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) gestern mitteilte. Am Montag erreichte demnach das Thermometer in Jena 32,5 Grad (im Schatten). Im sachsen-anhaltischen Horstdorf (Landkreis Wittenberg) wurde 31,9 Grad gemessen. In Sachsen war es in Dresden-Strehlen und Klitzschen (Nordsachsen) mit je 32 Grad am wärmsten. Die bisherigen Rekorde für einen 29.Mai 17 waren laut DWD etwa zwei Grad kühler. So lag der Höchstwert für Klitzschen von 1998 bei 29,8 Grad. (dpa – Freie Presse Mittwoch, 31.Mai 2017)

16.02.2017 Kölnische Rundschau

Tausende tote Fische an Pazifikküste in Costa Rica angespült: Behörden raten von Fisch-Verzehr ab. – Quelle: http://www.rundschau-online.de/25752696 2017

 

Wetter im Ausland 27.Oktober 2016

„Es lässt uns nicht los“: Erde in Italien bebt weiter - auch Österreich erzittert

Besonders schwer getroffen hat es die Gemeinden in den Marken und in Umbrien. Im Bild zu sehen ist der Ort Camerino. Rettungstrupps sind auf dem Weg in die abgeschiedenen Orte. Bisher gab es einen Toten und einen Verletzten. (EPA/ROBERTO ALMONTI)

Die Menschen in der Erdbebenregion Italiens kommen nicht zur Ruhe. Auch am Donnerstag kam es in der bereits am Mittwoch heftig getroffenen Gegend Mittelitaliens zu einem kräftigen Nachbeben, das nach Angaben verschiedener Erdbebenwarten eine Stärke von etwa 4,4 hatte.

Der italienischen Erdbebenwarte INGV zufolge wurde der jüngste heftige Stoß um kurz vor halb elf in einer Tiefe von neun Kilometern gemessen.

Der Bürgermeister von Preci, einem betroffenen Ort in der Region, war gerade am Telefon im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Ansa, als sich der neuerliche Stoß ereignete: „Schauen Sie, da ist ein neues Beben. Es lässt uns nicht los“, sagte Pietro Bellini demnach.

150 Meldungen in der österreichischen Erdbebenwarte eingegangen

Die starken Erdbeben in Mittelitalien waren nicht nur bis Rom spürbar, sondern auch in Teilen Österreichs. Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) erhielt bis Donnerstagfrüh bereits über 150 Meldungen über ihre Homepage.

Betroffen war vor allem der Süden des Landes. Bürger aus Innsbruck, Klagenfurt, Villach und Salzburg beobachteten das Schwanken eines Gebäudes oder das Schwingen von Lampen in Wohnungen. Viele bemerkten auch eine Bewegung von Flüssigkeiten in Flaschen und Gläsern. Zu Sachschäden kam es nach ersten Informationen aber nicht.

Deutsche wurden vermutlich nicht verletzt

Das Auswärtige Amt Deutschlands gab am Donnerstag bekannt, dass nach bisheriger Einschätzung wohl keine Deutschen bei dem schweren Erdbeben verletzt wurden. Vollständige Gewissheit gebe es aber noch nicht. Die Botschaft in Rom bemühe sich deshalb weiter um Aufklärung und stehe in engem Kontakt mit den zuständigen italienischen Behörden.

In Italien hoffen die Menschen auf einen glimpflichen Ausgang. Nach einer Nacht mit mehr als 200 Nachbeben, leben die betroffenen Menschen in Italien voller Angst und Schrecken. Im strömenden Regen und in der Dunkelheit flüchteten in Notunterkünfte. Dem Zivilschutz zufolge gibt es bis zu 3000 Obdachlose. Nach offiziellen Angaben starb bislang ein Mann, weil er wohl infolge der Beben einen Herzinfarkt erlitten hatte.

Hoffen auf glimpflichen Ausgang

Innenminister Angelino Alfano zeigte sich trotz des Ausmaßes der neuerlichen Beben vorsichtig optimistisch. Berichte über weitere Todesopfer gab es zunächst nicht. Der Zivilschutz sprach am Donnerstag von einem Verletzten. Der Chef der Behörde, Fabrizio Curcio, und der Kommissar für den Wiederaufbau, Vasco Errani, machten sich in die besonders betroffenen Gemeinden in den Marken und in Umbrien auf, um sich ein Bild von der

Das ereignete sich unweit von Amatrice, das vor zwei Monaten völlig zerstört wurde durch ein heftiges Beben. Die Erschütterungen waren bis Rom spüren. (Google Earth)

Lage zu machen. Dort hatten am Vorabend zwei starke Erdbeben zahlreiche Häuser einstürzen lassen.

Am Mittwochabend kurz nach 19 Uhr kam zu einem Beben der Stärke 5,4. In der Nacht bebte es weiter: Seit dem ersten heftigen Stoß am frühen Mittwochabend seien mindestens 200 Nachbeben registriert worden, teilte die italienische Erdbebenwarte INGV mit. Unter den Nachbeben waren auch mehrere von über 4.

Italien bebt immer wieder: Überblick über schwere Erdbeben

  • 24. August 2016: In Mittelitalien sterben durch ein Beben rund 300 Menschen, die meisten in dem Ort Amatrice.
  • Mai 2012: Schwere Erdstöße und hunderte Nachbeben erschüttern Nordostitalien. Bilanz: mehr als 25 Tote und ein Milliardenschaden.
  • April 2009: Ein Erdbeben verwüstet die mittelitalienische Stadt L'Aquila. Es gibt 309 Tote, rund 70 000 Menschen werden obdachlos.
  • Oktober 2002: Ein Beben lässt eine Dorfschule im mittelitalienischen San Giuliano di Puglia einstürzen. Mehr als 25 Kinder und eine Lehrerin sterben.
  • September 1997: In den Regionen Umbrien und Marken beschädigt ein Beben die Basilika von Assisi und etwa 9000 weitere Gebäude. 12 Menschen sterben.
  • 1990: Bei einem Beben in Ostsizilien kommen 19 Menschen um.
  • 1980: Rund 3000 Menschen sterben bei einem Beben in Süditalien.
  • 1976: Ein Erdbeben in der südostitalienischen Region Friaul verwüstet 30 Orte und kostet mehr als 900 Menschen das Leben.

Quelle: https://weather.com/de-DE/wetter/ausland/news/es-lasst-uns-nicht-los-erde-in-italien-bebt-weiter

 

Fischsterben hält an - Unwetter töten tonnenweise Fische

01.08.2016 RBB/24 Nachrichten

Nachdem am Wochenende auf dem Machnower See hunderte tote Fische trieben, sind Mitarbeiter vom Brandenburger Landesumweltamt der Ursache auf den Grund gegangen. Am Montag gaben sie Entwarnung: Die starken Unwetter in der vergangenen Woche sind schuld. In Berlin hat der Senat tonnenweise Fische beseitigen lassen.

Das Fischsterben im Machnower See ist nach Einschätzung des Brandenburger Landesumweltamtes auf den Starkregen der vorigen Woche zurückzuführen. Die Messstation in Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) habe "in der vergangenen Woche entsprechend eine Unterschreitung des Sauerstoff-Schwellenwertes" angezeigt, sagte die Sprecherin am Montag. Am Wochenende wurden in Kleinmachnow Hunderte tote Fische entdeckt, die an der Wasseroberfläche trieben, wie zunächst die "Bild"-Zeitung berichtete. Ursache dafür sei demnach der starke Regen, durch den Pflanzenreste und anderes organisches Material in den See geschwemmt wurden und infolge dessen der Sauerstoffgehalt des Wassers abrupt abgesunken ist.

In der Messstation wurde festgestellt, dass die Sauerstoffwerte von sieben auf 0,01 Milligramm sanken. Die Folge: Die Fische erstickten. Rund 600 Kilogramm Kadaver fischte der Landesanglerverband am Wochenende bereits ehrenamtlich aus dem Wasser. Ähnliche Fälle wie der in Kleinmachnow seien in Brandenburg aktuell nicht bekannt, erklärte die Sprecherin des Landesumweltamtes weiter.

Tote Fische auch auf der Spree

Auch in Berlin wurden nach den monsunartigen Regenfällen hunderte tote Fische auf der Spree und dem Landwehrkanal im Ortsteil Charlottenburg gesichtet. Die Mischwasserkanäle waren mit Unmengen Regen- und Schmutzwasser vollgelaufen, auch Abwasser gelangte durch die Überläufe in die Flüsse. Dadurch sank der Sauerstoffgehalt mit der Folge, dass die Fische gestorben sind und sich ein penetranter Gestank ausbreitete.

Auch am Montag trieben noch tote Fische in der Spree, etwa an der Schleuse in Tiergarten. Laut Senatsverwaltung für Stadtentwicklung kann das Fischsterben noch einige Tage andauern. Bislang seien zwei bis drei Tonnen Kadaver eingesammelt worden.

Fischsterben laut Experten kein Grund zur Sorge

Das Fischsterben ist nach Expertenansicht in der Regel kein Grund zur Sorge. Fischbestände würden selbst große Verluste meist innerhalb von ein bis zwei Tier-Generationen wieder aufholen, sagte Uwe Brämick, Leiter des Potsdamer Instituts für Binnenfischerei. Sauerstoffmangel sei jeden Sommer ein Grund dafür, dass viele Fische in Seen und Kanälen verendeten.

Als wechselwarme Tiere seien Fische umso aktiver unterwegs, je wärmer das Wasser sei. Dadurch hätten sie im Sommer und in flachen, sich leicht aufheizenden Gewässern ohnehin einen erhöhten Sauerstoffbedarf. Je wärmer das Wasser aber sei, desto weniger Sauerstoff könne sich darin lösen.

Quelle: http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2016/08/fischsterben-starkregen-sauerstoffmangel.html

 

Spiekel.de 17.05.2016

Massensterben im Meer Tote Fische bedecken Chiles Strände

An der Küste in Chile wurden in den vergangen Monaten tonnenweise tote Lachse, Sardinen und Muscheln angespült, Tausende Fischer verloren ihre Arbeit. Verantwortlich machen Forscher hohe Temperaturen im Pazifik. Dienstag, Erstickte Lachse und Sardinen, Hunderte verendete Wale: Viele chilenische Strände waren in den vergangenen Monaten Schauplatz eines Massensterbens, für das Wissenschaftler vor allem die Erwärmung des Meeres durch El Niño verantwortlich machen.

Japan Heftiges Erdbeben erschüttert Kumamoto

In Japan hat es erneut ein starkes Erdbeben gegeben. Mitten in der Nacht wurde die Präfektur Kumamoto im Südwesten des Landes getroffen. Eine Tsunami-Warnung wurde aufgehoben.

Freitag, 15.04.2016

Ein heftiges Erdbeben hat erneut die Präfektur Kumamoto im Süden Japans getroffen. Der Erdstoß hatte laut dem Geologischen Dienst der USA (USGS) eine Stärke von 7,0. Die japanische Meteorologiebehörde nannte den Wert von 7,3. Der Erdstoß ereignete sich vergleichsweise flach unter der Erde. Ersten Behördenangaben zufolge kam ein Mensch ums Leben, Dutzende weitere wurden verletzt. Die Erschütterungen waren Hunderte Kilometer weit zu spüren. Japans Meteorologiebehörde hob eine zunächst ausgegebene Tsunami-Warnung inzwischen wieder auf.

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/japan-heftiges-erdbeben-erschuettert-kumamoto-a-1087563.html

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www.spiekel.de vom 15.01.2016

Olympia in Rio Tausende tote Fische am Segelrevier

Nahe dem olympischen Segelgewässer in Rio sind Tausende Fische verendet. Die Regierung gibt zu, ihr Säuberungsziel nicht zu erreichen. Ein deutscher Segler hat sich in dem Gewässer bereits infiziert. Die schlechten Nachrichten über die Wasserqualität im Revier der Olympischen Spiele 2016 vor Rio de Janeiro hören nicht auf. Tausende von toten Fischen schwammen am Mittwoch in Rios verschmutzten Gewässern, nicht weit entfernt vom olympischen Segelrevier.

Naturgewalt Zweite Tote bei Erdbeben in Westgriechenland

17.11.2015 – Spiegel Online

Am Meeresgrund vor der griechischen Insel Lefkas hat es ein heftiges Seebeben gegeben. Mindestens zwei Menschen kamen ums Leben, die Erdstöße verursachten ersten Berichten zufolge zudem Sachschäden. Ein Erdbeben hat den Westen Griechenlands erschüttert. In der griechischen Hafenstadt Patras und der Region Olympia rannten Tausende Menschen Berichten von Reportern zufolge auf die Straßen. Auf der Insel Lefkada gibt es offenbar Verletzte. Eine 82-jährige Frau kam nach einem Bericht des staatlichen Fernsehens auf Lefkas ums Leben, als eine Mauer einstürzte. Herabfallende Gegenstände hätten an vielen Orten Schäden verursacht.

Auch auf den Inseln Zakynthos und Korfu war das Beben stark spürbar. Im Dorf Athani habe ein Erdrutsch nach Augenzeugenberichten mehrere Häuser beschädigt. Dabei soll ein Mensch getötet worden sein.

Nach ersten Schätzungen des Helmholtz-Zentrums Potsdams GFZ hatte das Beben eine Stärke von 6,2. Der geologische Dienst der USA stufte es mit 6,5 heftiger ein. Die genaue Stärke wird erst nach Auswertung aller Daten bekannt.

Das Zentrum des Bebens lag im Seegebiet wenige Kilometer nordwestlich der Insel Lefkas in nur etwa zehn Kilometern Tiefe.

Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/erdbeben-in-griechenland-tausende-rennen-auf-die-strasse-a-1063156.html

 

UNO ruft nach Lebensmittel-Hilfe für Nordkorea

Samstag, 16. März 2013

Für einmal stehen nicht Raketen, sondern das menschliche Drama im Vordergrund: Millionen Menschen in Nordkorea sind auf Lebensmittelhilfen aus dem Ausland angewiesen. Ein Viertel aller Kinder ist chronisch unterernährt.

Bildlegende: Ein Bauer zeigt seine Ernteschäden, nachdem ein Taifun die Felder überschwemmt hatte. Reuters/archiv

In den vergangenen Jahren sind die Lebensmittelhilfen für Nordkorea als Reaktion auf das nordkoreanische Atomprogramm drastisch gekürzt worden – insbesondere Südkoreas und der USA.

Darunter leidet die Bevölkerung. Denn Millionen Nordkoreaner sind auf die Lebensmittelhilfen aus dem Ausland angewiesen. Laut einem UNO-Bericht sind 28 Prozent der Kinder chronisch unterernährt. Unterernährung und Blutarmut sind in dem kommunistisch regierten Land die Hauptgründe für Mütter- und Kindersterblichkeit.

Für 2013 fehlen drei Viertel der Gelder

Die humanitäre Lage habe sich in den vergangenen zwölf Monaten insgesamt leicht verbessert, berichtet die UNO. Doch die strukturellen Gründe für die Anfälligkeit der Bevölkerung blieben bestehen.

Die UNO-Organisationen, die den Versorgungsnotstand in Nordkorea bekämpfen, seien «stark unterfinanziert». Von den für 2013 benötigten 147 Millionen Dollar seien bislang erst knapp 28 Prozent eingegangen.

Nordkorea leidet regelmässig unter Lebensmittelengpässen. Die Lage verschlimmert sich immer wieder durch Überschwemmungen und Dürren, aber auch durch Missmanagement. Bei einer Hungernot von Mitte bis Ende der 1990er-Jahre starben hunderttausende Menschen.

Quelle: https://www.srf.ch/news/international/uno-ruft-nach-lebensmittel-hilfe-fuer-nordkorea

 

Schwere Dürre in Großbritannien

German.ruvr.ru
Montag den 16. Apr 2012

Großbritannien erlebt momentan die schwerste Dürre in seiner Geschichte seit 1976.

Den Wassermangel verspüren über 35 Mio. Menschen. In vielen Gebieten wurden Einschränkungen auf den Verbrauch des Leitungswassers verhängt. In London wurden 30 Springbrunnen trockengelegt, darunter auch der berühmteste - auf dem Trafalgar-Platz.

Die britische nationale Umweltschutzagentur rief in vielen Grafschaften Notstand aus. Laut Vorhersagen wird das Wasserdefizit bis Jahresende anhalten.

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Verheerend: Über 100 Tornados in einer Nacht, Stromausfälle, Hagel, Warnsystem versagte

orf.at
Montag den 16. April 2012

Über 100 Tornados sind über Nacht über Teile von Oklahoma, Kansas, Nebraska und Iowa hinweggefegt und hinterließen eine Schneise der Verwüstung. In Oklahoma wurden mindestens fünf Menschen getötet - schuld dürfte womöglich ein Versagen der Warnsirenen sein. Hunderttausende Familien waren ohne Strom. Ein Blitzschlag hatte das Warnsystem Sonntagfrüh außer Kraft gesetzt, wie Bürgermeister Roscoe Hill sagte. Zwei Kinder und zwei Erwachsene starben in der Stadt Woodward, über das fünfte Todesopfer war vorerst noch nichts bekannt. Die Tornados hatten Woodward kurz nach Mitternacht getroffen, als die meisten Menschen schliefen. „Wir wurden völlig überrascht“, so Hill. Dutzende Menschen wurden verletzt. 1947 wurde die Stadt von einem Tornado erfasst, der 116 Menschen getötet hatte.


Hagelkörner so groß wie Golfbälle

Insgesamt fegten Medienberichten zufolge von Samstagabend bis Sonntagmorgen mehr als 100 Wirbelstürme über Oklahoma, Kansas, Iowa und Nebraska hinweg. Heftiger Wind und Hagelkörner von der Größe von Golfbällen zerlegten Häuser und rissen Stromleitungen um. In der Stadt Creston in Iowa wurde auch ein Krankenhaus beschädigt. Die Behörden brachten laut CNN alle 300 Einwohner der Ortschaft Thurman in Iowa in Sicherheit. Dort wurden dem Bericht zufolge drei Viertel der Häuser beschädigt oder zerstört. Viele Bewohner wurden zunächst in einer Schule in der nahe gelegenen Stadt Tabor untergebracht.

Quelle: https://de.sott.net/category/4-Earth%20&page=1238?page=335

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Schwere Tornado-Serie in den USA

Welt Online
Sonntag den 15. April 2012

Die Warnung des Wetterdienst war berechtigt: Eine Serie schwerer Tornados ist über den mittleren Westen der USA gezogen. Fünf Menschen starben, darunter zwei Kinder in einer Wohnmobil-Siedlung. Eine Serie von Tornados hat am Wochenende im mittleren Westen der USA teils schwere Verwüstungen angerichtet. In Woodward im Bundesstaat Oklahoma kamen nach Medienberichten fünf Menschen ums Leben, als vermutlich gleich mehrere schwere Stürme durch den kleinen Ort wirbelten.

Zu den Toten zählten zwei Kinder in einer Wohnmobil-Siedlung, hieß es unter Berufung auf das staatliche Gerichtsmedizinische Institut weiter.

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US-Meteorologen warnen vor lebensgefährlichen Tornados

welt.de
Sonnabend den 14. April 2012

Die Tornado-Serie in den USA reißt nicht ab. Jetzt haben die Meteorologen eine selten deutliche Warnung herausgegeben: Über dem Land entstehen momentan außergewöhnlich starke Wirbelstürme.

Riesige Tornados bauen sich in den USA auf

Der Nationale Wetterdienst der USA hat für Samstag eine ungewöhnlich deutliche Tornadowarnung herausgegeben. In zentralen Staaten würden „lebensbedrohliche“ Wirbelstürme erwartet, hieß es.

Es sei erst das zweite Mal in der Geschichte des Landes, dass 24 Stunden im Vorfeld eine solche Warnung erfolge, sagte Russ Schneider, der Leiter des zum US-Wetterdienst gehörenden Zentrums für Sturmvorhersage.

Erste kleinere Tornados wurden den Angaben zufolge bereits in Oklahoma registriert.

Erst vor einigen Wochen sind mehr als 40 Menschen bei einer Tornado-Serie ums Leben gekommen. Viele Ortschaften wurden verwüstet. Einer der Hurrikans über Dallas war so stark, dass Lkws wie Spielzeug durch die Luft gewirbelt wurden.

dapd/kami

Quelle: https://de.sott.net/article/6848-Selten-so-deutlich-US-Meteorologen-warnen-vor-lebensgefahrlichen-Tornados

 

Uno ruft zur Nahrungsmittelhilfe auf

Jeder vierte Nordkoreaner von Hunger bedroht

21.10.2011

Im weitgehend isolierten Nordkorea sind sechs Millionen Menschen von Hunger bedroht. Die Not sei gross, sagte die Nothilfekoordinatorin der Vereinten Nationen, Valerie Amos, nach der Rückkehr von einem fünftägigen Besuch. Die Uno ruft zur Nahrungsmittelhilfe auf.

(sda/dpa/ddp)

In Nordkorea hätten die Tages-Rationen über das öffentliche Verteilungssystem von 400 auf nur noch 200 Gramm pro Person halbiert werden müssen, erklärte Valerie Amos, die Nothilfekoordinatorin der Vereinten Nationen. Es herrsche ein hohes Mass an Unterernährung im Land, besonders unter Kindern.

Nach der Ernte fehle eine Million Tonnen Getreide, um den Jahresbedarf von 5,3 Millionen Tonnen zu decken. Wegen der chronischen Ernährungskrise sei jedes dritte Kind unter fünf Jahren kleinwüchsig. Die Kinder seien sehr dünn.

Die körperlichen und psychologischen Auswirkungen des Hungers seien sichtbar. In einem Krankenhaus sei ihr berichtet worden, dass sich die Zahl der Kinder, die mit Mangelkrankheiten eingeliefert worden seien, zuletzt mehr als verdoppelt habe.

Im Anschluss an ihren Besuch rief Amos zu einer Hilfe ohne Vorbedingungen für die Millionen vom Hunger bedrohten Nordkoreaner auf. Die Staatengemeinschaft solle helfen, ohne politische Forderungen zu stellen.

Von Jahr zu Jahr schlimmer

Bereits im April hatte die Uno dazu aufgerufen, dem asiatischen Land Nahrungsmittelhilfe im Wert von 218 Millionen Dollar zur Verfügung zu stellen. Davon seien bisher nur 34 Prozent eingetroffen, berichtete Amos.

Jetzt beginne bald der Winter. «Dieses Land kann sich selbst nicht ausreichend mit Nahrung versorgen.» Die Erträge seien nur halb so hoch wie anderswo. Die Landwirtschaft sei nicht mechanisiert und es fehle an Dünger. Ein Teil der Ernte gehe verloren. Diese Situation werde von Jahr zu Jahr schlimmer.

Die Koordinatorin appellierte in ihren Gesprächen in Pjöngjang an die nordkoreanische Regierung, ihre eigene Verantwortung auch wahrzunehmen. Es müsse Nahrung eingekauft werden. Auch müsse die Landwirtschaft reformiert werden.

Die Antworten auf die Probleme seien nicht Sache der internationalen Gemeinschaft. «Was ich vorgetragen habe, wurde gehört», sagte Amos. «Wohin es führt, kann ich nicht sagen.»

Quelle: https://www.nzz.ch/jeder_vierte_nordkoreaner_von_hunger_bedroht-1.13076758

 

28.01.2005 Die UNO ruft Hilfe: Nordkorea hungert

SEOUL – Ohne die Hilfe der Welt droht kommunistischen Nordkorea erneut eine Hungersnot. Die UNO bittet deshalb um ein halbe Million Tonnen Nahrungsmittel im Wert von 155 Mio. Euro. 6,5 Millionen „besonders hungernden“ Menschen soll geholfen werden. Die Tagesrationen für mehr als 14 der 22 Millionen Nordkoreaner wurden bereits auf die Hälfte der notwendigen Kalorienzahl gekürzt. Darunter befindet sich 2,7 Millionen Kinder und 300 000 Schwangere.

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Milliardenschäden Katastrophenjahr 2004 bricht alle Rekorde

Erst wüteten Wirbelstürme und Erdbeben, dann rollte die Monsterwelle über den indischen Ozean. Für die Versicherungsbranche war 2004 das teuerste Jahr aller Zeiten - und das schon vor der Tsunami-Katastrophe mit zehntausenden Toten in Asien.

Donnerstag, 30.12.2004   1

Windhose über Micheln: 275 Gebäude in Sachsen-Anhalt beschädigt

Die tödlichen Wellen von Südasien sind - gemessen an der Zahl der Todesopfer - das folgenschwerste Tsunami-Ereignis der Menschheitsgeschichte. Nach Angaben des Rückversicherungskonzerns Münchener Rück übertraf das Ereignis sogar die Überflutungen in Indonesien aus dem Jahr 1883, als 36.400 Todesopfer gezählt wurden. Im November 1755 starben mindestens 30.000 Menschen bei einem Erdbeben mit Tsunamis in Portugal und Marokko, mitunter wird auch die Zahl von 60.000 Opfern allein in Lissabon genannt.

Als schlimmste Naturkatastrophe der vergangenen 100 Jahre gilt laut Münchner Rück jedoch das Erdbeben in der chinesischen Region Tangshan im Juli 1976 mit einer Stärke von 7,8 auf der Richterskala. Damals kamen nach Behördenangaben 242.800 Menschen ums Leben.

Auch in diesem Jahr kam es neben der aktuellen Katastrophe in Südasien zu weiteren schweren Erdbeben. Nach den Zahlen der Münchener Rück starben am 24. Februar im Norden Marokkos 640 Menschen. Das Niigata-Beben in Japan verursachte vor zwei Monaten mit einer Stärke von 6,6 auf der Richterskala rund 30 Milliarden Dollar volkswirtschaftlichen Schaden. Damit liegt es auf Platz drei der teuersten Beben der Geschichte. Zudem kamen 40 Menschen ums Leben.

Hurrikan

"Charley" wütet in Florida

Drei Tote, dutzende Verletzte und abgedeckte Häuser: Der Hurrikan "Charley" hat bei seiner Ankunft an der Küste Floridas eine Spur der Verwüstung gezogen.

Häuser stürzten ein und Bäume wurden entwurzelt. Mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 230 Stundenkilometern sorgte der Wirbelsturm für eine viereinhalb Meter hohe Sturmflut. Bei Verkehrsunfällen infolge der heftigen Böen wurden am Freitag zwei Menschen getötet, ein Mann wurde vor seinem Haus von einem Baum erschlagen. Dutzende Menschen mussten ärztlich behandelt werden.

US-Präsident Bush erklärte die Region zum Notstandsgebiet

In Arcadia rund 30 Kilometer im Landesinneren wurde mindestens eine Person verletzt, als das Dach einer Notunterkunft für 1.200 Menschen weggerissen wurde. "Das ist das Albtraum-Szenario, von dem wir seit Jahren gesprochen haben", sagte der Leiter des nationalen Hurrikan-Zentrums, Max Mayfield. In rund einer halben Million Haushalte fiel der Strom aus. Der Gouverneur von Florida, Jeb Bush, rechnete mit Schäden in Höhe von mehr als 15 Milliarden Dollar. US-Präsident George W. Bush erklärte die Region zum Notstandsgebiet.

Behörden hatten fast zwei Millionen Menschen aufgefordert, sich vor "Charley" in Sicherheit zu bringen. Auf seinem Weg durch die Karibik hat der Wirbelsturm mindestens vier Menschen das Leben gekostet.

Quelle: http://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/hurrikan--charley--wuetet-in-florida-3064206.html

Erdbeben Immer mehr Tote in Marokko

Freie Presse berichtete am Mittwoch, 25. Februar 2004 davon: 

Einen Tag nach dem schweren Erdbeben im Norden Marokkos ist die Zahl der Toten auf mehr als 560 gestiegen. Es wird damit gerechnet, dass sich unter den Trümmern eingestürzter Häuser noch weitere Opfer befinden. Rabat - Die amtliche marokkanische Nachrichtenagentur MAP meldete in der Nacht 564 Tote und rund 300 Verletzte. Der 6000-Einwohner-Ort Ait Kamara wurde nach Angaben des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) völlig zerstört.

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/erdbeben-immer-mehr-tote-in-marokko-a-287859.html

 

Sturmtief „Hanna“ kam mit Sturzregen und Orkanböen

Baden-Baden. Einen Tag nach dem Tief „Gerda“ hat das Tief „Hanna“ mit Regenfällen und orkanartigen Böen weite Teile Deutschlands im Griff gehalten. Der Regen sorgte besonders im Schwarzwald für chaotische Zustände. Rund um Baden-Baden wurde nach stundenlangem Sturzregen am Dienstagabend für einige Stunden Hochwasseralarm ausgerufen. In der Nähe von Worms musste eine Straße vorübergehend gesperrt werden, weil sie unterspült wurde und einbrach.

    Wegen stark gestiegener Pegelstände musste an Teilen von Rhein, Mosel und Donau die Schifffahrt eingestellt werden. Noch ist nicht absehbar, wie lange dies Binnenflüsse nicht befahrbar sein werden. Auf der Mosel wurd bei Trier der zulässige Höchststand von 6,95 Meter mit 7,45 Metern deutlich über schritten. An Donau, Oberreihn und unterm Neckar meldete die Hochwasser-Vorhersage-Zentrale Baden-Würtenberg weiter steigene Pegelstände.

     Im französischen Skigebiet Mont-Dore begrub eine Schlammlawine mehrere Häuser. Nach Feuerwehrangaben gab es jedoch keine Opfer. 28 Bewohner des Skiorts Egravats wurden aus den verschütteten Häusern geborgen und in einem Hotel untergebracht. (afd – Freie Presse berichtete am Donnerstag, 15.Januar 2004 davon)

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Freie Presse berichtete, am Freitag, 15.08.2003

Heuschreckenplage im Vogtland

In seiner „Urkundlichen Geschichte des gesamten Vogtlandes“ berichtet August Limmer 1828 von einer großen Heuschreckenplage im Jahre 1963. Die Heuschrecken kamen “aus dem Oriente, und setzten sich zuerst in Ungarn bey Ofen und Pesth. Endlich kamen sie, laut der damalig ordinairen Zeitung den 14ten August in zwey großen Herren nach Deutschland … Den 16, 17 und 18ten August zogen sie über Plauen…. „Über Plauen sollen sie sich über zwei Stunden aufgehalten haben. „Bey Regen und in der Mittagshitze legten sie sich auf die Wälder, und dieses so dick, dass sie die stärksten Aeste abbrachen. Dabei fraßen sie Laub und Dangeln ab, daß hernach viele beträchtliche Holzungen, wie unter anderen das Thößeholz bey Plauen, ganz aussterben.“ Krankheiten und Hunger waren die Folge. (KLE – Freie Presse, von Freitag, 15.08.2003)

Griechenland Seebeben erschüttert westgriechische Inseln

14.08.2003 Freie Presse berichtete unteranderem auch:

Rund 60 Menschen wurden bei dem Beben der Stärke 6,4 verletzt, Straßen und Gebäude beschädigt. Das Zentrum lag rund 30 Kilometer vor der Küste der ionischen Insel Lefkas unter dem Meeresboden. Ein Seebeben hat mitten in der Urlaubssaison den Westen Griechenlands und die ionischen Inseln erschüttert. Dabei wurden am Donnerstag rund 60 Menschen meist leicht verletzt, darunter sieben Touristen aus Italien, wie der griechische Zivilschutz mitteilte. Das Beben begann um 8.15 Uhr erreichte nach Angaben des Seismologischen Instituts in Athen die Stärke 6,4 auf der Richterskala. Wenige Stunden später meldeten die Behörden eine neue, schwächere Erschütterung weiter südlich im Ionischen Meer. Bis zum Nachmittag folgten mehrere Nachbeben.

Ausläufer des Bebens wurden auch auf der Ferieninsel Korfu und in der griechischen Hauptstadt Athen registriert. An zahlreichen Gebäuden vor allem auf der Insel Lefkas vor der Westküste Griechenlands und in der Region um die westgriechische Hafenstadt Preveza entstanden erhebliche Schäden. Eingestürzt sind jedoch nur wenige. „Wir raten allen Einwohnern, beschädigten Gebäuden fern zu bleiben“, hieß es in einer Erklärung des Seismologischen Instituts von Athen.

Das Zentrum des Bebens lag nach Angaben des Athener Instituts rund zehn Kilometer unter dem Meeresboden, etwa 30 Kilometer westlich von Lefkas. Nach einem ersten Erdstoß folgten zahlreiche Nachbeben. „Wir können nicht sagen, ob es sich um das Haupterdbeben handelt“, teilte das Institut mit.

Ein eingestürztes Haus auf Lefkas

Gebäude eingestürzt

Italienischen Touristen waren den Angaben zufolge einen Steilhang zu einem einsamen Strand im Osten von Lefkas hinabgestiegen, als die Erde zu beben anfing. Die Küstenwache setzte Schnellboote ein, um die Urlauber vom Strand zu holen, berichtete der griechische Rundfunk. Alle sieben Italiener seien lediglich leicht verletzt.

Straßen und Gebäude auf Lefkas wurden beschädigt. Die Seite einer leeren Kirche stürzte ein. Verlassene alte Häuser wurden zerstört. Auf Straßen riß der Teerbelag auf. Auch im Hafen der Inselhauptstadt Nydri gab es Schäden. Vorübergehend fiel der Strom aus.

„Die Lage hat sich mittlerweile etwas beruhigt“, sagte der stellvertretende Bürgermeister von Nydri, Alexis Miltos, gegen Mittag im Fernsehen. Bauingenieure sollen in den nächsten Tagen alle Gebäude der Insel auf ihre Sicherheit prüfen, hieß es seitens des Zivilschutzes.

Region erdbebengefährdet

Nach Angaben von Reiseveranstaltern beeinträchtigt das Beben nicht den Tourismusbetrieb in der Region. Es habe keine Beschwerden von Touristen gegeben, sagte eine Sprecherin des Reiseveranstalters FTI-Frosch am Donnerstag in München.

Das Ionische Meer gilt als stark bebengefährdete Region in Europa. In dem Meer stoßen die europäische und die afrikanische Platte aufeinander. Vor genau 50 Jahren hatte ein Erdbeben der Stärke 7,2 auf der Richterskala die Region erschüttert und Dutzende Menschen in den Tod gerissen.

Quelle: dpa. http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/griechenland-seebeben-erschuettert-westgriechische-inseln-1113818.html

Sommerbilanz in Pirk: 1,7 Tonnen tote Fische

Staumeister Rainer Dekenkolb zeigt an der Talsperre Piek im Vogtland verendete Fische, die zurzeit zu Hunderten am Ufer liegen. Die extreme Trockenheit, Algenbildung durch starke Sonneneistrahlung und Hitze haben die Wasserqualität auf dramatische Weise verschlechtert. Baden kann man in der Talsperre derzeit ohnehin nicht mehr.

Freie Presse berichtete am Donnerstag, 14.08.2003

Zeitungsartikeln vorhanden, was alles aus der Freien Presse war, Online kann man nicht mehr finden.    

Erdbeben – die unvorhersehbare KatastropheDie fünf stärksten Erdbeben seit 1900

Das stärkste Erdbeben des 20. Jahrhunderts ereignete sich am 22. Mai 1960 in Chile. Es erreichte eine Magnitude von 9,5. Die Naturkatastrophe kostete 1655 Menschenleben, 3000 wurden verletzt, zwei Millionen verloren ihr Zuhause. Dem Beben folgte ein Tsunami. Eine bis zu 11,50 Meter hohe Welle zerstörte die Stadt Puerto Saavedra. In Hawaii erreichten 10,60 Meter hohe Wellen die Küste und forderten 61 Menschenleben. Nördlich von Honshu in Japan traf die Wucht von 5,50 Meter hohen Wellen einen Tag später die Küste. Die Flut zerstörte mehr als 1600 Häuser und tötete 185 Menschen. 32 Tote und Vermisste waren die Bilanz des Tsunamis auf den Philippinen. Die Flut richtete außerdem auf der Osterinsel, den Samoainseln und in Kalifornien großen Schaden an.

Am 28. Mai 1964 ereignete sich in Alaska, am Prince William Sound, ein Erdbeben der Magnitude 9,2. Bei diesem Beben und dem darauffolgenden Tsunami starben 128 Menschen. Es entstand ein Schaden von 311 Millionen Dollar. Die größten Zerstörungen richtete die Naturkatastrophe in Anchorage, nur 120 Kilometer nördwestlich des Epizentrums, an. Durch das Beben wurden dort auch Landrutsche ausgelöst.

Gleiche Magnitude, unterschiedliches Ausmaß an Zerstörung

Das Beben vor der Westküste von Nord-Sumatra am 26. Dezember 2004 ist mit einer Magnitude von 9,1 das drittgrößte seit 1900. Insgesamt kamen durch die Naturkatastrophe 227 898 Menschen ums Leben. 1,7 Millionen Menschen in 14 Ländern Südasiens und Ostafrikas wurden obdachlos. Der Tsunami ist für mehr Tote und mehr Zerstörung verantwortlich als alle anderen durch Beben ausgelösten Flutwellen, die bisher beobachtet wurden.

Am 11. März 2011 erschütterte ein Seebeben der Magnitude 9,0 Japan. Das Epizentrum lag 130 Kilometer östlich der Stadt Sendai. Es folgte ein Tsunami, der die Ostküste der Hauptinsel Honshu verwüstete. Über 14 000 Menschen verloren ihr Leben. Durch die Flutwelle fiel außerdem die Kühlung in drei Reaktoren des Atomkraftwerks Fukushima I aus. Es kam dort zur Kernschmelze. Die Umgebung des Kraftwerks musste wegen radioaktiver Verseuchung evakuiert werden.

Ebenfalls die Magnitude 9,0 erreichte ein Beben am 4. November 1952 vor Kamschatka. Der dadurch ausgelöste Tsunami richtete jedoch nur einen Sachschaden von etwa einer Million Dollar an. Die Wellen ließen Boote stranden, Häuser kollidieren und zerstörten Stege und Straßen. Ein Bauer auf Oahu berichtete, dass sechs seiner Kühe getötet wurden.

Quelle: http://www.focus.de/wissen/natur/geowissenschaft/tid-22228/naturkatastrophe-in-sumatra-alle-fakten-ueber-erd-und-seebeben-das-fuenf-staerksten-erdbeben-seit-1900_aid_625426.html

 

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