Wer hat die Welt am meisten verändert?

Der Name Jachweh wird in deutsch wiedergegeben, auf Hebräisch heißt er: Zidkenu.

Überarbeiteter Text, Mai 2017

Wer hat die Welt am meisten verändert? – Berühmte Persönlichkeiten.

Abschrift eines Vortrages von Prof. Dr. Werner Gitt (1993) Internationale Vereinigung christlicher Geschäftsleute – IVCG. Alle Bibelzitate sind aus der Schlachter Version 2000 entnommen. Hervorhebungen in fetter Schrift, sind von den Textautoren.

Sei Gegrüßt lieber Leser, sei gegrüßt liebe Leserin. Sie lesen einen Vortrag über das Thema „Wer hat die Welt am meisten verändert? Was berühmte Persönlichkeiten der Weltgeschichte bewirkt haben“. Der Referent Herr Prof. Dr. Werner Gitt kommt aus Braunschweig. Der Vortrag wurde gehalten im Rahmen der IVCG Gruppe Asperg im Hotel Adler in Asperg.

Meine Damen und Herren, ich freue mich, daß sie alle auf meiner Homepage gefunden haben. Herzlichen Dank.

Es war an einer Universität, da hatte ein Biologie-Professor immer eine besondere Idee wenn er die Prüfungen abgehalten hatte. Und so kam es nun bei einer Prüfung zu folgender Situation: Er ließ in den Prüfungssaal einen Gardarobenständer reinfahren und auf dem Gardarobenständer saßen viele Vögel. Die Aufgabe bestand nun für die Studenten, alles zu schreiben, was sie von diesen Vögeln wußten. Nur das hatte einen Haken, man konnte die Vögel nicht direkt sehen, sondern es war ein Tuch darüber gedeckt und es waren nur noch die Füße zu erkennen. Und nun fingen die Leute alle an zu schreiben. Jeder wollte gern ne gute Note haben und so waren sie emsig dabei – nur einer nicht, dem paßte das nicht. Der fing an zu schimpfen auf diesen Blödsinn, und was soll das hier, so ein Quatsch da – nicht – mit den Füßen da. Er geht nach vorne, gibt dem Professor ein weißes Blatt ab und geht zu Tür. Der Professor kuckt auf das Blatt drauf und sagt: Halten sie mal, kommen sie mal zurück. Sie haben vergessen ihren Namen rauf zu schreiben. Da hebt er sein Hosenbein an, reicht ihm den Fuß und sagt: Nun raten sie mal wer ich bin!

Das Thema des heutigen Tages heißt ja: Wer hat die Welt am meisten verändert? Wenn wir den suchen – das klingt ja schon gut, das ist einen einzelne Person die wir suchen, auf die das am besten zutrifft, dann dürfen wir uns nicht nur die Füße ansehen, sondern müssen uns diese Person sehr genau ansehen. Sonst werden wir den nicht finden. Wir leben ja in einer Welt die sich rasant verändert, politisch, wie auch in den einzelnen Fachgebieten. Das ist die Welt in der wir uns vorfinden. Das ist unsere Zeit.

Neulich schrieb jemand - um das einmal so festzuhalten - das war die … ein Jubiläumsheft des Springerverlages. 50 Jahre Springerverlag. Und bei einem solchen Rückblick stellt man immer fest, wie ist so eigentlich die Situation, was ist gewesen in der vergangenen Zeit. Und ich zitiere daraus einmal ein paar Sätze, die uns gut einstimmen können in diese Thematik.

Da schrieb der Autor: Die Großen weisen den Weg, sie prägten ihre Zeit und veränderten die Welt. Sie revolutionierten Kunst und Kultur, Politik und Wissenschaft. Sie setzten Maßstäbe. Große Menschen, sagte Friedrich Hebbel, sind die Inhaltsverzeichnisse der Menschheit. Das gilt auch für die Gegenwart. Dann hieß es weiter in einem solchen Leitartikel: Nie zuvor hat sich die Welt in einem halben Jahrhundert so rasant und so radikal verändert. Der Mensch brach zu den Sternen auf und griff in die Schöpfung ein, er klonte Leben, zeugte Babys in der Retorte und verpflanzte Herzen. Atomkraft, Fernsehen und Computer revolutionierten sein Dasein.

Das rote Imperium (Sozialismus, DDR) ging unter. Deutschland wurde wiedervereinigt. Die Menschheit verdoppelte sich. Überbevölkerung droht den Planeten zu vergiften. Alte Ängste versanken – neue Gefahren tauchten auf. Es waren 50 Jahre ohne Beispiel. So wurde hier einmal so in wenigen Sätzen kurz umrissen, wie groß die Veränderung ist, die in dieser Welt stattgefunden hat. Und wir sind auch nicht am Ende der Veränderung. Es wird sich noch sehr vieles verändern.

Ich las neulich in einer Zeitschrift. Da hatte jemand offenbar die fünf bedeutendsten Aussprüche einmal zusammengetragen, wo der Verfasser meinte, die die Welt verändert haben. Aus seiner Sicht am meisten verändert haben. Es sind Sprüche, die wir alle kennen. Aber in dieser Kombination fand ich’s einmal gut, wie jemand das aus seiner Sicht zusammengefaßt hat. Und er meinte zu diesen fünf Sprüchen gehören die folgenden.

Erstens: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. So hat der Michail Gorbatschow gesprochen über die Notwendigkeit von Glasnost und Perestroika bei der 40-Jahr Feier der DDR.

Zweiter Satz: Reißen sie diese Mauer nieder Herr Gorbatschow. So hat der Ex-US-Präsident Ronald Reagan am 12. Juni 1987 bei seiner Berliner Rede am Brandenburger Tor gesagt. Ein gewaltiges Wort – es ist Wirklichkeit geworden!

Martin Luther-King sagte am 28. August 1963 in Washington über die Rassengleichheit in den USA: Ich habe einen Traum.

Vierter Spruch: Der Astronaut Neil Armstrong, als er am 21. Juli 1969, als erster Mensch den Boden des Mondes betrat. Und da sagte er: Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein Riesen Schritt für die Menschheit!

Und der fünfte Spruch. Er stammt von Lady Diana von England. Und sie hatte gesagt über ihr Lebensziel: Ich will Königin der Herzen werden.

So haben wir vielleicht auch mancherlei Lebensziele. Auch darüber wollen wir heute sprechen. Was ist unser Lebensziel? Das soll auch heute sehr deutlich zur Sprache kommen. Wenn wir den suchen, der die Welt am meisten verändert hat, müssen wir einmal verschiedene Bereiche uns ansehen, um den einen ausfindig zu machen. Vielleicht fangen wir einmal an bei den Entdeckern.

Und da fällt mir Kolumbus ein, ein Mann, der mit großem Mut in See stach, in unbekanntes Gefilde hinein. Niemand war zuvor so weit nach Westen gesegelt wie dieser Mann. Und er dachte, wenn die Erde eine Kugel ist und er nach Indien wollte, den Seeweg nach Indien finden, auf westlichem Wege – auf einer Kugel muß das ja gehen – dachte er, dann werde ich schon dort ankommen. Aber niemand wußte wie weit das ist, ob überhaupt ein Weg gangbar ist, ob man nicht hinten irgendwo runterfällt oder sonst etwas. Das waren die Vorstellungen der damaligen Zeit, das war sehr mutig. Und er segelte und segelte und kam dann nach Amerika, wie wir heute diesen Erdteil nennen. Und wenn wir heute die Leute dort fragen würden, wo Millionen von Menschen wohnen, in riesigen Städten, wo allein in Mexiko City eine Bevölkerungszahl von etwa 20 Millionen Menschen hat. Und das ist noch lange nicht am Ende, das geht weiter. Und wenn wir diese Menschen fragen würden, würden sie sagen: Das war sehr wichtig, daß dieser Erdteil entdeckt worden ist. Unsere Vorfahren sind einmal hierher gekommen in dieses neue Land, haben es bebaut, besiedelt. Also eine große Tat, was hier geschehen ist. Also er wäre ein möglicher Kandidat.

Oder ich nenne einen anderen möglichen Kandidaten, der ganz in unserer Nähe gewohnt hat – ich komme ja aus Braunschweig – der war in Springe beheimatet, das war Heinrich Göbel. Er hat die Glühlampen erfunden. Die wurden dann von Edison verbessert, aber er hatte die Grundidee, er hat die erste Lampe gebaut. Das war revolutionär. Diese Lampe hat die ganze Welt erobert. Wo wir auch hinkommen, ob nach Rußland, nach Amerika, nach Australien oder sonst irgendwo – überall sind Glühlampen im Einsatz. Heute Morgen geht’s ja, würden wir ja noch fast ohne Licht auskommen. Aber abends ist es schon schlechter – säßen wir bei Kerzenschein da. Also eine großartige Erfindung, die diese Welt verändert hat.

Oder ich denke an den Computer, der von Konrad Zuse erfunden worden ist. Er war zu faul die Rechnungen durchzuführen – in der Baustatik. Da hat er gesagt: Das müßte eigentlich ne Maschine machen. Da hat er sich überlegt, wie so eine Maschine aussehen könnte. Und er hat diese Maschine konstruiert, nur aus Blech. Es waren nur Blechteile. Eine Nachbildung befindet sich heute in Berlin, in einem Museum. Schön mit V2A-Blech natürlich gemacht, daß das nicht so schnell rostet. Er hat das damals im Keller mit der Laubsäge gesägt – hat daraus einen Computer gebaut. Das war der erste Computer 1938, der programmgesteuert lief. Rechenmaschinen gab es ja, solche die man dann drehen mußte. Aber das erste mal eine Maschine die mit einem Programm gesteuert wurde. Und das war damals ein 36 Millimeter Filmstreifen. Eine Multiplikation dauerte damals vier Sekunden. Also um zwei mal zwei auszurechnen vier Sekunden. Inzwischen ist das ein bißchen schneller. Möglich – heute haben die Computer eine Rechengeschwindigkeit von etwa 10 Milliarden Rechenoperationen in einer einzigen Sekunde. Und das ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Viele arbeiten daran diese Computer zu verbessern, sie schneller zu machen, mit größeren Speichern usw. Und diese Computer haben auch die Welt radikal verändert. Früher waren die Computer eingesetzt worden nur in wissenschaftlichen Instituten. Heute finden wir sie überall, in allen Büros, rund um den Globus. Ja sogar schon in den Wohnzimmern finden wir die Computer. Und auch in den Kinderzimmern schon. Wo die Kinder anfangen mit Computerspielen. Also dieses Gerät hat auch die Welt verändert. Hat mir auch einen Beruf gegeben – bin in der Informatik tätig und ich lebe davon, daß es Computer gibt. Also auch ich bin beeinflußt von dieser Erfindung. Also auch ein Kandidat der in Frage kommt.

Ein anderer wäre Johannes Gutenberg Geboren: 1395, Mainz. Gestorben: 03.02.1468, Mainz. Ausbildung: Universität Erfurt. Eltern: Friele Gensfleisch zur Laden, Else Wyrich.

Er hat die Buchdruckerkunst erfunden. Und ihm verdanken wir es, daß wir Zeitungen haben und Bücher auch einen Büchertisch zur Verfügung haben. Alle diese Dinge sind erst dadurch möglich. Früher gab es nur das, was von Hand geschrieben wurde und Bibeln wurden damals auch von Hand abgeschrieben. Und solche Exemplare die noch existieren, haben heute Millionenwert. Wir haben ja in Braunschweig die teuerste Bibel der Welt. 32 Millionen Mark hat die gekostet, im Rückkauf von den Engländern. Und es ist gesammelt worden, um dieses Werk nun dort zu haben, das noch Handgeschrieben worden ist und bebildert worden ist.

Heute geht das anders, heute kann das aufgrund dieser Erfindung gedruckt werden und Millionen von Zeitungen und Zeitschriften und Büchern werden ja täglich gedruckt und an den Mann gebracht und wir können uns schnell informieren.

Wenn man in dieser Gegend ist, wo ich heute jetzt hier sein darf, da ist eine andere Erfindung, die von großer Bedeutung ist, das ist das Automobil. Carl Benz und Gottlieb Daimler haben das erste Automobil gebaut. Auch diese Erfindung war etwas ganz grundlegendes, was die Welt verändert hat. Denken wir an unsere Straßen, denken wir an die Parkplatznot, das Wort gehört auch mit dazu. Wir können von Ort zu Ort reisen, auch dorthin, wo es keine Bahnhöfe gibt.

Mit dem Auto kommen wir von Haustür zu Haustür. Es hat die Welt verändert. In den USA haben im Mittel 1,8 Personen ein Auto. In Rußland sind es 10,9. Und wir in Deutschland liegen an fünfter Stelle. Im Mittel haben zwei Personen ein Auto. Und das mit steigender Tendenz. Bald sind wir unter zwei. Irgendwann kommt’s da vielleicht mal hin, daß nachher jeder ein Auto hat.

Ja die Babys können wir schon mal wegstreichen – nicht - ganz auf eins werden wir nicht kommen. Je nachdem, wir man das dann im Einzelnen rechnet. Das sind Erfindungen, die die Welt verändert haben, ganz grundlegend und radikal verändert, können wir sagen. Es sind alles mögliche Kandidaten, die wir ins Auge fassen können.

Und dann gibt es Leute, die sozusagen von Berufs wegen die Welt verändern wollten. Die sich das Ziel gesetzt haben, wir wollen die Welt verändern. So kann’s nicht weitergehen, es muß neu  werden, ganz anders, völlig anders. Ob das gut war, das werden wir gleich noch sehen.

Einer dieser großen Weltveränderer war Lenin. Lenin entfachte die Oktoberrevolution und er war der angesehendste Mann in der damaligen Sowjetunion. Überall waren seine Denkmäler zu sehen, überall in den Büros und wo überall hingen seine Bilder. Ich erinnere mich noch zu damaliger Zeit der Sowjetunion hatte ich als Wissenschaftler dort eine Dienstreise in die Sowjetunion. Und da hab ich in einer Stadt ein Riesen Blumenbeet gesehen. Das war noch größer als dieser Saal hier. Und die Blumen waren so gepflanzt und so angeordnet, daß da der Kopf Lenins dabei herauskam. So sehr stand er im Mittelpunkt des Interesses, weil er der große Weltveränderer war und auch so gefeiert wurde. Aber das ist nicht bleibend gewesen.

Wir waren in Kasachstan gewesen, und haben dort verschiedene Vorträge gehalten, im Kulturhaus, einem großen Zentrum dort, da stand auch einmal ein Lenindenkmal vor diesem großen Gebäude. Und dann haben wir es entdeckt, hinten auf der Bühne, mit einem Tuch zugehangen. An der Spiegelschrift konnten wir noch erkennen, daß dahinter die Statue von Lenin sich befand. Und die Brautpaare sind hingegangen dort in Moskau zu dem Mausoleum, statt zur Gemeinde (Kirche) zu gehen. Da sind sie dort hingegangen. Das war die Wallfahrtstätte des Kommunismus.

Das hat sich alles inzwischen verändert. Seit Mittwoch den 6.10.93 wurde das grundlegend verändert. Und die ITAR-Tass meldete in ihren Nachrichten: Der Wachposten Nr. 1 des Landes wurde wegen Änderung des Rituals geschlossen. Ganz kurz und knapp, die Zeit ist vorbei, ist verändert worden. Und so waren viele, die die Welt veränderten.

Und einer den ich hier auch noch mal herausgreifen will, das ist Stalin gewesen. Und Stalin hat sein Land ja auch auf den Kopf gestellt, kann man sagen, durch all sein Wirken. Wir wollen uns einmal auch das ansehen, wie das gewesen ist und wie das gefeiert wurde. Am 6. März 1953 meldete der Moskauer Rundfunk voller Pathos: Das Herz von Jossif Wissarionowitsch Stalin, dem Kampfgefährten Lenins und genialen Fortsetzer seines Werkes, dem weisen Führer und Erzieher an der kommunistischen Partei und des Sowjetvolkes, hat aufgehört zu schlagen. In Wirklichkeit war er schon am Vorabend gestorben, aber in seiner Datscha - und das sollte nicht sein - und so mußte er erst zum Kreml gebracht werden, damit man melden konnte er ist dort bei der Arbeit im Kreml gestorben. So wird auch Geschichte retuschiert. Als er dann da gestorben war, hat der DDR-Dichter Johannes R. Becker ein großes Gedicht auf ihn verfaßt, mit über zehn Strophen und ihn wie einen Gott gefeiert. Das kann ich mir vorstellen, wenn wir das heute hören was damals gesagt worden ist. Und darum will ich uns einfach mal so ein paar Strophen heute Morgen hier nennen, damit wir einen Eindruck bekommen von dieser Denkweise, wie sie damals vorgeherrscht hat.

Und in diesem Gedicht heißt es: Neigt euch vor ihm im ewigen Gedenken. O, sag auch du mein Deutschland Stalin dank. Er kam ein neues Leben dir zu schenken, als schon dein Land in blutigem Schutt versank. Er kam aus deiner Not dich zu erretten, wo immer neues wächst, gedenke sein. Hochhäuser ragen über Trümmerstädten, und ihr willkommen lädt uns herzlich ein. Dort wird er sein, wo sich von ihm die Fluten des Rheins erzählen und der Kölner Dom. Dort wird er sein in allem Schönen Guten. Auf jedem Berg, an jedem deutschen Strom. Wie ein Gott ist überall. Unglaublich diese Verehrung. Aber wie sieht die Bilanz aus solchen Leuten.

Auch das wollen wir uns ansehen. In unserem Jahrhundert hat es drei Leute gegeben, die die Welt ganz grundlegend verändern wollten. Das waren die drei Diktatoren Mao Tse-tung, Adolf Hitler und Stalin. Mao Tse-tung ließ zwischen 30 und 50 Millionen politischer Gegner einfach hinrichten. Das ist gar keine Frage, das hat er einfach gemacht! Hitler überzog die Welt mit Krieg und dies brachte 50 Millionen Menschen den Tod. Auch aus meiner Familie ist fast alles ausradiert worden durch diesen Krieg und die Folgen. Und viele die unter uns sind, können das in gleicher Weise bezeugen. Stalin schaltete seine Gegner in groß angelegten Säuberungsaktionen brutal aus. Seiner dunklen Herrschaft im Stalinismus vielen über 30 Millionen Menschen zum Opfer. Nur weil sie die Welt verändern wollten und ihnen Millionen Menschen nicht in den Kram paßten. Es ist unglaublich wenn man heute sich das anschaut und wie sie gelobt wurde.

Heute freuen sich viele Menschen, daß diese Zeiten vorbei sind. Aber wir wissen nicht, wer noch heraufziehen wird, mit ähnlichen Machtansprüchen und ähnlichem Irrwahn.

Schauen wir uns darum einige andere Gruppe von Menschen an, wo wir vielleicht den suchen, der die Welt am meisten verändert hat. Vielleicht bei den Wissenschaftlern. Einer der größten Wissenschaftler unseres Jahrhunderts ist Albert Einstein gewesen. Er ist einer der herausragendsten Physiker überhaupt. Durch all seine Entdeckungen, die er im Bereich der Physik gemacht hat, die heute noch gültig sind und von Bedeutung sind.

Der irische Dichter Bernhard Shaw hatte ihn eingeladen nach London zu kommen zur Uraufführung eines seiner Stücke. Und Einstein hat zugesagt, er kam, er sagte: Da bin ich dabei. Warum nicht? Interessiert mich. Und weil er nun gekommen war, hat nun auch Bernhard Shaw eine Lobrede auf ihn gehalten, hat ihn geehrt. Um das deutlich zu machen, was er geleistet hat. Und in dieser Lobrede hatte er folgendes gesagt: Napoleon und andere große Männer erschufen Weltreiche. Doch es gibt Männer, die größeres schaffen. Sie gründeten nicht Weltreiche, sie erschaffen Welten. Dabei bleiben ihre Hände rein vom Blut der Menschen.

Ptolemäus schuf ein Weltbild das 1400 Jahre galt. Newton schuf ein Weltbild, das 300 Jahre galt. Einstein schuf ein Weltbild, ich weiß nicht wie lange das dauern wird und gültig sein wird.

Schauen wir noch einmal mit einem Blick auf die Philosophen, die ja auch soviel über grundlegende Fragen nachgedacht haben und auch formuliert haben. Marx, der in besonderer Weise auch verändern wollte, hatte gesagt: Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert. Es kommt darauf an sie zu verändert. Mit seiner Idee hat er die Welt verändert. Nicht nur in Deutschland, sondern bis hin, bis zum äußersten Meer, bis zum großen Ozean hin, China und Sowjetunion. Alle sind seiner Idee gefolgt.

Ich hatte vor einiger Zeit in der Humboldt-Universität zu tun, in Berlin, die gehörte damals zu Ost-Berlin. Und dort in der großen Eingangshalle der Universität steht dieser Spruch, den ich eben genannt habe, in großen bronzenen Lettern. Jetzt noch, heute. Und ich fragte dann einen Wissenschaftler, wir standen dort so, wir hatten uns da  versammelt zu einer Tagung, ich sag: Merkwürdig, daß das da heute noch hier steht. Wie kommt das eigentlich, was soll das? Na ja meinte der dann ganz kurz, ganz trocken. Wissen sie das ist so wie bei den Medikamenten. Bei Risiken und Nebenwirkungen sind dann in den Geschichtsbüchern nachzulesen. Und das können wir ja heute nachlesen. Wir wissen was aus all diesen Ideen geworden ist, wie wir sie einzuordnen haben.

Ich will noch eine ganz andere Personengruppe ansprechen. Jemand nannte sie einmal die Göttinnen unserer Zeit. In einer Zeitschrift wurden sie wie folgt beschrieben: In der Ruhmeshalle verewigen sich Menschen, deren Mythos sie zu Leitbildern unserer Gesellschaft gemacht hat. Es ist die Halle, der Ehre und der Verehrung. Es sind die Stars von Hollywood und die Prinzessinnen aus den Herrschaftshäusern. Uns allen ist noch in Erinnerung die große Beerdigung am 6. September 1993 in diesem Jahr, als Lady Diana zu Grabe getragen wurde. Und es ist sehr viel geschrieben worden, in vielen Sendungen, es ist immer wieder wiederholt worden und diese Frau die soviel, wie gesagt worden ist, verändert hat. Und jemand schrieb wie folgt. Es war zu lesen in der Zeitschrift Focus Nr. 37 vom 08.09.1993. Wer das noch mal nachlesen will, der kann das dort finden. Und da heißt es: Kein Staatsmann, kein Künstler, kein Heiliger erregte bei seinem Tod eine vergleichbare Anteilnahme wie Prinzessin Diana. Eine Frau ohne Staatsamt und hierarchische Position. Die Wunschkönigin der Engländer, der das Protokoll ein Staatsbegräbnis versagte, wurde mit der ersten Globalbeerdigung der Menschheitsgeschichte verabschiedet. Über eine Million Menschen säumten den Leichenzug vom Kensington Palast zur Westminster Abbey, wo ihr Bruder die ergreifendste Rede hielt. 2,5 Milliarden Fernsehzuschauer in 200 Ländern.  40 Millionen alleine auf der Insel verfolgten das bewegende Zeremoniell. Und an anderer Stelle habe ich gelesen: Die Einwohner von Plymouth auf der karibischen Insel Montserrat, wollen ihre vom Vulkan zerstörte Stadt nach dem Wiederaufbau in Port Diana umtaufen. Schulen und Krankenhäuser werden Dianas Namen tragen. Ihr Poster wird in unzähligen Jung-Mädchenzimmern hängen. Filme und Bücher werden den Mythos Diana weitertragen. Ihr Name wird im Olymp der unsterblichen leuchten wie ein Stern, der sein Licht noch zur Erde schickt, obwohl er längst verloschen ist.

Und dann noch ein kurzes Zitat wo jemand einmal alles zusammengefaßt hat, was von dieser Frau gesagt worden ist. Und er sagte: Alle Worte sind gefallen. Diana, die Königin der Herzen, Prinzessin der Welt, Mega-Star aller Medien, Symbol der Liebe und des Schmerzes, Diana die Märchenfee, die Ikone, die Göttin, die heilige des Volkes, heilige Diana. Das sind große Worte, die so einem Menschen gesagt worden sind. Die erste Globalbeerdigung, wie wir gehört haben, wo eine ganze Menschheit daran teilgenommen hat. Für acht Millionen Dollar wurden Blumen auf die Straße gelegt. Ganz England konnte soviel Blumen nicht mehr zusammenbringen. Mit Flugzeugen wurden die Blumen von Israel und sonst wo eingeflogen, um ein solches riesiges Meer dort ablegen zu können.

Aber wenn ich jetzt frage- wir sind ja auf der Suche, wer die Welt am meisten verändert – muß ich ganz ehrlich sagen, sie hat mein Leben nicht verändert. Überhaupt nicht. Und ich frage mich – sie können auch die Frage …hat sie ihr Leben verändert? Was ist in ihrem Leben anders geworden, dadurch, daß sie gelebt hat. Und wir würden glaub ich auch nicht all zu viel dazu sagen, bis vielleicht auf  den Unterhaltungswert. Vielleicht hat sie das Protokoll am englischen Königshof ins wanken gebracht. Und auch mancherlei Dinge hier und da bewegt, das mag schon sein.

Aber wenn wir auf der Suche sind, nach dem der die Welt am meisten verändert hat, dann wollen wir höhere Maßstäbe anlegen. Dann wollen wir den suchen, der die Welt generell verändert hat. Und der etwas gebracht hat, was für uns persönlich von Bedeutung ist, für mich, für sie alle, für die ganze Welt, von China über Rußland, bis zu den Eskimos und unten für die Leute die auf Feuerland wohnen, auf der ganzen Erde, für alle Menschen. Was für alle gültig ist, so einen suchen wir, sich für alle Menschen eingesetzt hat. Wer bekommt da die Goldmedaille – will ich mal sagen – um das olympisch auszudrücken. Aber hier wollen gleich sagen, die Goldmedaille hängen wir so hoch, daß da kein -  daß es keine Silbermedaille gibt und auch keine Bronze. Nur eine einzige.

Wer verdient das? Wir müssen die Maßstäbe festlegen, wer sie bekommen soll, wen wir auf diesen Platz setzen. Ich meine es müßte so sein, dieser eine müßte eine ganz große Hilfe für die Menschen gebracht haben. Eine Hilfe, die bleibend ist, die heute noch gilt und die für alle von Bedeutung ist, auch für uns. So daß auch heute Morgen hier niemand von uns ausgeschlossen ist, für den das nicht auch gilt. Das wäre doch was, dann wäre es von Bedeutung. Er müßte Aussagen gebracht haben, die nie veraltet werden. Wo man nicht irgendeine Meldung in der Zeitung macht: Wegen Ritual geschlossen. Jetzt nicht mehr, damals ja. Wir suchen etwas was bleibend ist, in einer Welt die sich ständig verändert, mit einer Geschwindigkeit, wo wir es kaum noch schaffen nachzulaufen.

In meinem Fachgebiet, in der Informatik, müßte ich jeden Tag 100 Stunden lesen, um mich auf dem Laufenden zu halten. Ich habe aber nur 24 Stunden, und so geht’s manch einem anderen auch, der aus dem Geschäftsleben kommt, oder sonst wo. Der könnte auch noch mehr Zeit gebrauchen. Wir haben sie nicht. Und die Welt verändert sich schnell und sie läuft schneller davon mit all den Dingen. Ideen veralten, neue kommen. Wir brauchen etwas in einer solchen Zeit, was feststehend ist, was bleibend ist, ein Fundament, worauf wir uns mit unserem Leben gründen können. Ja nicht nur mit unserem Leben, auch im Sterben. Wo wir dann etwas Bleibendes, etwas Gültiges haben, das suchen wir. Der kriegt auch die Goldmedaille, ums noch mal so zu sagen. Wer sucht denn nie seinen eigenen Vorteil, sondern hat sich für jeden direkt und persönlich eingesetzt? Wessen Taten sind so weit reichend, daß kein Mensch auf dieser Erdoberfläche ausgeschlossen ist? Das sind Maßstäbe, die unvorstellbar hoch sind, wenn wir sie so hängen. Aber wenn wir sie so setzen, dann bleibt nur noch ein einziger übrig, der das erfüllt. Und dann ist es auch richtig, dann haben wir den gefunden, ein einziger. Es ist einer mit einer Lebensbiographie, wenn wir sie zunächst einmal so anonym uns vor Augen  führen, da würden wir sagen da kommt eigentlich gar nichts vor, da ist unser Leben viel bewegter. Da kommt viel mehr vor, als in diesem Leben.

Er wurde in einem abgelegenen Dorf als Kind einer Handwerkerfrau geboren. Ja in einem abgelegenen Dorf wurde ich auch geboren. Von einer Bauersfrau, das Dorf existiert gar nicht mehr. Also in diesem Punkt stimmen wir noch überein, aber dann geht’s weiter. Er hat nie ein Amt begleitet. Er war nie Bürgermeister in diesem Ort gewesen, in dem er gelebt hat. Niemals Vorsitzender, ja vom Gesangsverein, von der Feuerwehr, vom Sportclub und was es da alles gegen haben mag. Nichts, gar nichts. Völlig unbedeutend. Er hat noch nicht einmal eine Familie gegründet, auch kein Haus gebaut. Und war auch nie in irgendeiner Universität eingeschrieben, völlig unbedeutend. Und er entfernte sich nie weiter als 300 km von dem Ort, wo er geboren wurde.

Wir sind alle schon weiter gereist. Also wir sind ihm in diesem Punkt alle überlegen. Und wir haben den Eindruck, daß hier eigentlich gar nichts passiert ist, in einem so unbedeutenden Leben, wo gar nichts eigentlich vorkommt. Er war erst 33 Jahre alt, da wandte sich plötzlich die öffentliche Meinung gegen ihn. Das ist erstaunlich, in sofern, als er vielen Menschen geholfen hatte. Ja sogar seine engsten Freunde liefen ihm davon. Er wurde seinen Feinden übergeben und mußte einen Scheinprozess über sich ergehen lassen. Er wurde zum Tode verurteilt, obwohl nicht ein einziger da war, der ihm eine Schuld auch nur nachweisen konnte. Alles nur Schein. Zwischen zwei Räubern wurde er dann lebendig an ein Kreuz genagelt. Während er starb, würfelten die Henker um seine Kleider und das war der einzige Besitz den er hatte. Als er Tod war, legte man ihn in ein geliehenes Grab. Ein Freund stellte es ihm – ja man kann fast sagen aus Mitleid – zur Verfügung.

Wie sehen wir das heute, um diese Person. Es sind inzwischen mehr als 19 Jahrhunderte vergangen. Und doch ist er die zentrale Figur der Menschheitsgeschichte geblieben. Alle Armeen die je marschierten und die Welt verändern wollten haben nicht das erreicht, was er durch seine Worte erreicht hat und durch seine Taten. Alle Parlamente die je tagten und Tausende von Beschlüssen gemacht haben, haben nicht das bewirkt, was er bewirkt hat. Und alle Könige und Kaiser und Diktatoren, die je regiert haben, haben nicht annähernd das bewirkt, was dieser Eine in kurzer Zeit bewirkt hat.

Merkwürdig ist dennoch, daß diese Person, die eine so große Wirkung und Ausstrahlung gehabt hat, von keinem Geschichtsbuch registriert wird, oder? Doch, in der Heiligen Schrift, finden wir die Person Jesus Christus! Und das ist gut so. Natürlich finden wir sehr viel heute im Internet, von Ihm. Jeder unbedeutende Fürst, irgendwo in einer Ecke, der da gelebt hat und zur Jagt ging und sonst was gemacht hat, ein gutes Leben da gemacht hat, der ist verzeichnet, hat dann und dann gelebt. Gewirkte, Macht gehabt, dies und jenes. Dieser kommt gar nicht vor – weg gestrichen, den gab’s gar nicht, so ungefähr.

Wer ist diese Person, mit dieser ganz außergewöhnlichen man kann sagen, niemals  mehr wiederkehrenden Biographie? Ganz eigenartig diese Biographie, wer ist das? Da bleibt nur einer übrig und das ist Jesus Christus. Wer ist dieser Jesus? Wenn er so außergewöhnlich ist und so besonders, lohnt es sich näher darüber nachzudenken, daß wir uns mit dieser Person beschäftigen, das wollen wir tun, näher darüber nachzudenken. Denn diese Person ist wichtig für jeden einzelnen von uns. Über ihn sind 60000 Biographien geschrieben worden. Keine Person der Weltgeschichte- da kommt kein Kaiser und kein König mit – ist so oft portraitiert worden wie er.

Napoleon hatte von ihm gesagt: Von diesem Jesus wird man ewig reden und Menschen werden für ihn sterben. Von mir wird keiner mehr reden und niemand wird mehr für mich sterben. Hat er gesagt, stimmt. Diese Leute haben Millionen von Menschen in den Tod geschickt, in  den Krieg geschickt. Und sie mußten sterben für ihren Kaiser. Für irgendeine Idee, die man ihnen sagte. Und wenn sie nicht dort hingingen an die Front, dann wurden sie an eine Wand gestellt. Sie mußten sterben und keiner wollte das. Was dann? Ist dahin und keiner stirbt mehr für sie. Niemand stirbt heute mehr für Napoleon, keiner, auch nicht für Stalin oder Hitler oder sonst irgend jemand, niemand. Damals mußten sie’s.

Wie ist das bei Jesus? Für ihn sind inzwischen – und das weis man aus der ganzen Geschichte, der Weltgeschichte – sind Millionen von Menschen gestorben. Millionen sind für ihn in den Tod gegangen, für ihn. Aber hat das nie verlangt, hat das nie gesagt: Ihr sollt für mich sterben. Er hat nie jemand an die Wand geschickt, niemals.

Und sie sind für ihn gestorben, warum das? Sie hatten ein Leben mit ihm begonnen, hatten sich ausgerichtet auf seine Person, sie glaubten an ihn und hielten fest daran bis in den Tod – egal – komme was da wolle. Ihm bleiben wir treu, hatten sie sich gesagt in ihrem Leben.

Ich hab gehört von einer Situation, das war in Rußland noch während der kommunistischen Zeit, da waren einige Leute, die glaubten an diesen Jesus. Dann hatte man ihnen gesagt, wenn ihr widerruft und sagt, das war alles Mal so ne Idee gewesen von uns und kommt jetzt zu uns mit unserer Idee, könnt ihr weiterleben. Wenn nicht, dann werdet ihr alle ertränkt. Da ist einer von denen ver… wir gehen jetzt zu ihm ob zu Wasser oder zu Land ist letztlich egal. Und sie gingen in den Tod. Sie mußten nicht, die Freiheit wurde ihnen angeboten. Viele Gefängnistore dieser Welt würden geöffnet werden, nur dann wenn sie sagen würden: Nein ich glaube nicht mehr daran, erledigt. Und viele die in den Tod gekommen sind, sind aus Treue zu diesem Jesus in den Tod gegangen. Sie fürchteten nicht den Tod, die Treue zu ihm war ihnen mehr Wert.

Merkwürdig, wie kommt das? Warum das? Warum so etwas ganz außergewöhnliches? Obwohl er das nie befohlen hatte, nie gesagt hatte. Er hat es zu keinem gesagt: Stirb für mich. Wenn du das tust, wird dir das und das sein. Das hat er nie gesagt. Wir sehen, auch das ist ganz außergewöhnlich, gibt es nicht noch einmal in der ganzen Weltgeschichte so.

Wir müssen nachdenken. Wer ist das? Als er getauft wurde, hörte man eine  Stimme vom Himmel, die laut und vernehmbar sagte: Als er noch redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke, und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; auf ihn sollt ihr hören! (Matthäus 17,5)

Es war die Stimme Gottes vom Himmel. Wenn Gott sagt: Dies ist mein lieber Sohn, dann ist das der Sohn Gottes. Es war also der Sohn Gottes, der hier war auf der Erde und hier bei dieser Gelegenheit wo ER sich taufen ließ. Auf dem Berg der Verklärung sagt Gott aus der Wolke wieder mit laut vernehmbarer Stimme:  Dies ist mein lieber Sohn, den sollt ihr hören! Eigentlich sind wir genau an diesem Wort. Das hat Gott persönlich gesagt: Den sollt ihr hören! Das wollen wir tun an diesem Tag, wir wollen den hören, was er uns zu sagen hat. Dann sind wir im Willen Gottes. Man kann schon sagen: Herzlichen Glückwunsch, allen die heut hier sind. Sie haben diese Frage mitgebracht, nach diesem einen Gott. Was tun wir jetzt? Beschäftigen wir uns mit ihm! Und die Bibel nennt uns klug, wenn wir diese Frage mitgebracht haben. Petrus war einige Jahre unterwegs gewesen mit diesem Jesus, hatte gesehen, was er alles kann. Hatte seine Taten beobachtet, seine Worte gehört, seinen Umgang mit den Menschen - alles hat er gesehen. Und dann, als man ihn fragt, wer dieser Jesus sei, gibt er eine kurze, knappe verbindliche Antwort. Er sagt: Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes! (Mt 16,16)

Er hat herausgefunden, gesehen, wir haben es hier mit dem Sohn Gottes zu tun, der hier auf dieser Erde war. Hören wir einen anderen Mann, der nicht im Verdacht steht irgendwo aus einer frommen Ecke zukommen. Das ist der römische Hauptmann, der die Kreuzigung leitete: Matthäus 27,54: Als aber der Hauptmann und die, welche mit ihm Jesus bewachten, das Erdbeben sahen und was da geschah, fürchteten sie sich sehr und sprachen: Wahrhaftig, dieser war Gottes Sohn!

Und ich stell mir mal diese Leute vor, diese Männer der Bibel die dort irgendwie beschrieben werden, was das für Typen waren. Das römische Reich hatte ja eine riesige Ausdehnung, das ging ja von England bis Nord Afrika und von Spanien bis hinten nach Israel, dem heutigen Israel. All das war römisches Reich, Weltreich, Macht. Ein riesiges Reich, mit einer gewaltigen militärischen Kraft, die dahinter steckt. Und jetzt war Israel besetzt. Und dort war nun dieser Hauptmann angekommen und hatte die Aufgabe die Kreuzigung zu leiten. Ich stell mir vor, das war so ein hart gesottener Bursche, der ein paar Mal befördert worden ist, inzwischen war er Hauptmann geworden. Vielleicht war der in England gewesen. Vielleicht war der auch hier in Asperg gewesen, kann ja sein, weis ich nicht. Im römischen Reich überall herumgekommen. Hatte alles gesehen, heiße Gegenden, kalte Gegenden, nasse Gegenden, trockene Gegenden, alles kannte der. Und zig Kreuzigungen geleitet, diese schreckliche Hinrichtungsmethode, die die Römer erfunden hatten. Jetzt steht er dort vor den Toren Jerusalems und bekommt diese Aufgabe. Und er sagt: Weis ich schon wie das läuft, immer das Selbe. Die Leute fluchen, sie schimpfen über die, die sie dort hingebracht haben. Und natürlich fühlen sich alle ungerecht dort hingebracht. Das kannte er.

Aber jetzt auf einmal, diese Kreuzigung vor den Toren Jerusalems war völlig anders. Überhaupt nicht vergleichbar, mit dem was dort er sonst erlebt hatte. Hier hängt einer am Kreuz, der betet. Für die grölende Volksmenge. Die hatten keine Blumen mitgebracht. Da war kein Meer von Blumen, wie vorm Kensington Palast. Dornenkrone, das war’s was man ihm gegeben hatte.

Und die Leute sie spotteten und sagten: Aber die Vorübergehenden lästerten ihn, schüttelten den Kopf und sprachen: Der du den Tempel zerstörst und in drei Tagen aufbaust, rette dich selbst! Wenn du Gottes Sohn bist, so steige vom Kreuz herab! Gleicherweise spotteten aber auch die obersten Priester samt den Schriftgelehrten und Ältesten und sprachen: Andere hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten! Ist er der König Israels, so steige er nun vom Kreuz herab, und wir wollen ihm glauben! Er hat auf Gott vertraut; der befreie ihn jetzt, wenn er Lust an ihm hat; denn er hat ja gesagt: Ich bin Gottes Sohn! (Mt 27,39-43)

Und was sie alles dort auf den Lippen führten. Auch die Theologen waren mit von der Partie und freuten sich, daß sie diesen endlich jetzt beseitigt hatten, der immer durch ihre Ideen hindurchging, er kreuzte immer ihre Ideen. Das paßte denen nicht. Die hatten sich eine eigene Idee gemacht und jetzt kommt einer und redet anders von Gott. Das konnten sie nicht aushalten, weg damit ans Kreuz. Und so schimpften sie und fluchten, über ihn. Und er betete für sie und sagt: Lukas 23,34: Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun! Sie teilten aber sein Gewand und warfen das Los.

Ja was denn, was ist da vollbracht? Vollbracht wurde die Errettung der Menschen, die sich zu ihm wenden, das wurde vollbracht. Jeder Mensch, der sich zu ihm auf den Weg macht, wird errettet, von dieser Welt, wo Satan herrscht. Gott gibt uns die Möglichkeit, wenn wir seine Gnade der Errettung annehmen, um eben in sein Reich gerettet zu werden, durch Jesus Christus. Die Schuld des Lebens, unseres Lebens ist dort getilgt worden. Eine andere Stelle gibt es nicht. Hier hat Gott unsere Verlorenheit, unsere Sünde, unsere verdrehten Gedanken und Taten gerichtet, bezahlt dafür. Das ist dort geschehen mit dem: Es ist vollbracht! Und dann, als der das alles beobachtet dieser Hauptmann, da sagt er: Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen. Hat er erkannt, aus dem was dort geschehen war, aus der Situation. Der ist zum Glauben gekommen, an den der gekreuzigt wurde und hat gesehen, was für eine Vollmacht der hat, einem anderen Verbrecher, der dort am Kreuz war, der ihn anruft und sagt: Und er sprach zu Jesus: Herr, gedenke an mich, wenn du in deiner Königsherrschaft kommst! (Lk 23,42; vgl. Ps 8,5; 9,13.19; 25,7; Mt 26,64; Joh 18,37)

Der wußte, wenn der stirbt, dann richtet der sein Reich auf. Ein ewiges Reich, laß mich dabei sein. Und dieser Jesus hat Vollmacht und sagt: Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein! (Lk 23,43; vgl. Lk 5,24; Joh 6,37; Mt 10,32; 2Kor 12,4; Phil 1,23)

Das hatte der Hauptmann noch nie gehört. Und er entschied sich dort auch für diesen Jesus Christus. Das ist der Sohn Gottes. Wir wollen weiter nachdenken, über diesen einen, diesen Jesus wer er ist.

Und eine Geschichte, die hat’s mir besonders angetan, im neuen Testament ist das ja alles geschildert und berichtet. Das ist der Finanzminister von Äthiopien (Apg 8,26-40). Dieser Mann hatte eine bewegende Frage in seinem Herzen: Wo ist Gott, wo kann ich ihn anbeten, wo kann ich ihn finden? Und er war so mit diesem Ziel konfrontiert, daß er sagte: Koste es was es wolle, ich mache mich dorthin auf den Weg. Und man hatte ihm gesagt, vielleicht war das auch nur ein Gerücht, ich weis es nicht. Man hatte ihm gesagt: Diesen Gott, den kannst du finden in Jerusalem.

Aber das sind 3000 km Entfernung. Lufthansamaschinen gab es nicht. Was nun? Karawane ist angesagt, durch die Wüste, 3000 km. Bei größter Hitze! Da muß man Wasser mitnehmen, Proviant mitnehmen, Leute mitnehmen. Das war was. Da hat er erst mal seine Finanzgeschäfte bei Seite gelassen, sein Vize-Finanzminister hat das weitergemacht, oder was auch immer.

Aber er sagt: Ich muß an erster Stelle diese Frage lösen, die Frage nach Gott. Darum sind sie auch hergekommen! Damit sind wir Verbündete mit dem Finanzminister. Ist ja manchmal ganz gut, wenn wir uns mit Finanzminister verbünden. So hier auch. Und dieser Mann setzte alles daran um Gott zu finden. Schließlich kommt er in Jerusalem an. Jetzt sucht er kuckt, wo ist Gott? Aber er sieht keinen Gott. Er sieht Menschen, die scheinbar – wie er meint – Gott kennen und ihn doch nicht kennen. Die sind so fromm, sogar an den Straßenecken stehen die mit ihren Gebetsriemen rubbeln die das alles ab, ja, ein Gebet nach dem anderen, mit solchen langen Gesichtern, und denken: Wann bist da endlich durch, bis de das fertig hast, abgerappelt.

Ne, dacht er das willst de nicht, ist nicht mein Bedarf, danke schön. So einen Gott will ich nicht, der das verlangt von mir, bloß nicht so was! Solche haben wir auch in Äthiopien, da haben wir genug von, von solchen Göttern. Solche nicht. Und so findet er Gott dort nicht. Schließlich geht er mal zum Tempel hoch. Und da sieht er an einem Verkaufsstand, aber so ein Exklusivstand  natürlich, nicht so wo man ne Cola kauft. Und dort sieht er, da verkauft jemand Buchrollen. Aber das kostet was, handgeschrieben, nicht alla Gutenberg, das war was.

Und der Verkäufer sagt: Ist sehr teuer aber mit Zertifikat. Über 700 Jahre alt. Aha, er kuckt mal so in seine Tasche rein, keine Frage, kann sie bezahlen. Das ist genau richtig für mich. Da kauft er die Rolle. Und der sagt ihm noch: Weißt de das ist die Rolle von Jesaja. Wir hatten hier einen Propheten in Israel. Jesaja hieß der Er sagt: Das ist mir egal wie der heißt. Immer her damit, wenn das alt ist und teuer ist und gut ist und handgeschrieben. Genau richtig für mich. Der kauft die Rolle und dann sagt er zu seinen Leuten zu der Mannschaft: So, jetzt geht’s auf. Jetzt fahren wir nach Hause. Gott ist hier nicht zu finden in diesem Land. Fehlmeldung. War nichts. Ab nach Hause. Karawane wieder in Gang gesetzt, die Wasserkrüge gefüllt, und dann auf nach Hause. Der ist schon unterwegs irgendwo in der Wüste. Plötzlich in der Wüste denkt er: Du hast doch die Rolle gekauft, du mußt doch mal lesen, du hast doch in der Schule hebräisch gelernt. Kann man doch lesen. Da fängt er an zu lesen, ganz laut. Und während er das liest, taucht da einer in der Wüste auf. Denkt er wo kommt der denn her? Und hört dort mit.

Und er stellte sofort eine Frage geht auf ihn zu:  Sag mal verstehst überhaupt was du da liest?  Nein sagt er Finanzminister. Da sagt er: Nein ich verstehe gar nichts nur Bahnhof, ich kann da nichts mit anfangen. Hier steht immer Er, Er, Er trug unsere Schuld, Er trug unsere Last, Er trug unsere Krankheit, Er trug alles und so weiter. Wurde geschlachtet wie ein Schaf. Tat seinen Mund nicht auf, was ist das? Verstehe nicht. Dann sagt dieser Mann, Philippus hieß er: Weißt du ich kann dir das erklären. Das ist jetzt passiert was dort steht. Jetzt, vor den Toren Jerusalems. Dieser Mann war der Sohn Gottes und wurde gekreuzigt, für die Sünden der Menschen, für alle ihre Vergehen, für ihre Gedanken, für die kaputte Gedankenwelt, für alles, für alles was im Leben der Menschen vorkommt. Dafür ist Er gestorben.

Na ja sagt er. Stopp, Stopp, Stopp, Stopp. Der holt sein Zertifikat aus der Tasche und sagt: Kuck mal hier, über ca. 700 Jahre v. Chr. alt und jetzt sagst du mir, das ist hier passiert? Nicht, nun mal halb lang, und dann erklärt er dem: und sagt:  Ja du hast Recht. Deine Rolle ist so alt. Aber was du da hast, das ist die Botschaft von Gott. Und Er hat es prophetisch vorhergesagt, das nur einer kommen wird, der wird kommen und der wird die Menschen erretten und erlösen  (die Vorhersage: Jes 7,14-16; Jes 9,1-6). Er wird kommen, und weißt du der ist gekommen. Er war hier, in dieser Welt und es ist alles vollbracht, und ich kann dir sagen, hat er ihm erklärt,  daß der Sohn Gottes, der hier war und der die Menschen grenzenlos geliebt hat.

Der fällt aus allen Wolken und sagt: Nie gehört so was, wie geht das denn? Und dann am Ende des Gesprächs sagt er:  Ich glaube auch, daß dieser Jesus Christus Gottes Sohn ist, und er war in der Nähe am See, da hat er gleich gesagt: Ich laß mich taufen, auf den Namen dieses Sohnes Gottes. Und untergetaucht kam wieder hoch, und damit gehörte er diesem Sohn Gottes. Und ich kann mir vorstellen, hat er sich in seinem Herzen gesagt:  Von der Seite dieses Mannes weichst du nie wieder. Das ist es, das ist der Punkt. Er hatte in der Wüste Gott gefunden. Wo er's nicht vermutet hatte, wo er nicht mit gerechnet hatte.

Der dachte: Draußen vor dem Tempel, da wird Gott zu finden sein, oder vielleicht sogar drin, irgendwo - nichts-  in der Wüste zwischen Wind, Sand und Sternen. Da hat er Gott gefunden,  aber in seiner Rolle, im Wort Gottes, und wo ihm jemand das erklärt hat, da hat er Gott gefunden. Und so schön ist daran diese Geschichte, daß wir daran gezeigt kriegen, wie wir Gott finden. Gott finden wir einzig und allein in Jesus.

Fazit: Gott läßt sich überall auf der Welt finden, das sollten wir wissen, Gott ist nicht an einem bestimmten platz gebunden, sondern wir können Ihn hier in diesem Sal, zu hause, auf der Strasse, oder wo auch immer finden, das ist gut zu wissen. 

Das ist der größte Anstoß in unserer Zeit, was haben mir Leute schon immer wieder gesagt: Das ist doch Intolerant. Wir sollten dabei nur Bedenken, beim Toleranzbegriff, das ist ein Begriff aus dem Maschinenbau. Wenn wir eine Welle in eine Bohrung rein tun, dann geschieht das mit einer Passung. Das ist Toleranz, Toleranz, daß es reinpaßt, Spiel hat. Toleranz ist kein Begriff der Bibel. Die Bibel unterscheidet nur zwischen Wahrheit und Lüge. Das heißt, unsere Wahlentscheidung liegt auch nur zwischen diesen beiden Möglichkeiten, zwischen Wahrheit und Lüge. Das wurde mir auch mal so bewußt, wurde mir mal klar. Da wurde mir auch bewußt meine Lebenslüge. Ich war auch auf der Suche nach Gott, ich hab ihn auch an allen Stellen gesucht. Ich dachte bei den Philosophen, die haben ja nun ja sehr intensiv nachgedacht. War schließlich bei Leibniz gelangt. Der hatte da auch solche Vorstellungen über Gott, wie all die Philosophen. Aber was ich dort vorfand, das habe ich bald wieder bei Seite gelegt, ich denk das ist es nicht, das kann’s auch nicht sein, so was nicht.

Such einen persönlichen Gott. Und so ging's dem Finanzminister auch und er fand den persönlichen, den lebendigen Gott. Und dort in der Wüste, in Jesus Christus, nur dort finden wir ihn.

Die Leute suchen heute an allen möglichen Stellen. Die Esoteriker glauben an einen kosmischen Geist. Meinen das wäre so etwas, sie stoßen ins Leere. Vergeblich, wer dort stecken bleibt, bleibt vergeblich hängen, ist gebunden an finstere Mächte. Muß das so deutlich sagen, damit uns das zur Hilfe wird.

Neulich kam ein Mann - ich hatte in Österreich einen Vortrag - der darin gebunden war. In der Esoterik, tief und fest drin. Er hatte die Botschaft von Jesus gehört, wer wollte, und er sagt:  Ich kann nicht, ich sag: Warum nicht? Er sagte:  Ketten sind da, die mich fesseln, die mich festhalten. Ich kann nicht. Ich will, ich kann nicht. Das sind Kräfte auch, die binden. Da haben wir gebetet. Ich habe gesagt: Der Herr Jesus hat Macht solche Ketten abzuhacken, daß wir die vergessen können und nie wieder da sind. Wenn wir ihn finden. Er ließ sich diese Kette von Jesus abhacken und fand zum lebendigen Gott. Dieser fand hier zu Gott. Und dann steht ein schöner Satz dort, am Ende dieser Geschichte. Und das find ich so herrlich daran, da steht: Er zog seine Straße fröhlich. Er hatte jetzt den wahren Gott gefunden, der uns nicht irgendwelche Dinge aufpackt, und du mußt das tun und dieses tun, nicht wahr. Du mußt jetzt noch drei Reisen nach Rom machen oder nach Mekka, oder wo man überall hinreisen kann. Und was man alles tun muß um Gott wohlgefällig zu sein. Keine Auflagen, sondern nur wie der sagt: Ich glaube das Jesus Christus Gottes Sohn ist. Und er setzte diese Person auf Platz Nummer eins in seinem Leben, das ist natürlich die Konsequenz, daß dieser Jesus auf Platz Nummer eins steht. Das ist eine Kalkulation für Geschäftsleute, dort wird das wollen? Wollen wir das, oder wollen wir das nicht?

Ich bin traurig wenn ich manchmal erlebe, wie junge Leute das abschätzen und sie sagen nein, obwohl sie alles gewußt haben. Da war eine junge Frau und die sagte mir:  Ich hab alles verstanden. Ich weis auch was die Konsequenz ist. Ewiges Leben oder ewiger Tod. Aber wissen sie, ich lebe mit einem jungen Mann zusammen, bin nicht verheiratet mit ihm, aber das will ich so belassen. Die hatte sofort erkannt, das geht nicht, das ist dann nicht möglich, im Angesicht Jesu und sie ging davon. Das ist auch eine Kalkulation, nur eine Fehlkalkulation. Unser Leben ist doch kurz! Und so ein eilendes Leben, wie schnell geht es dahin. Und die Bibel ist das einzige Buch, wo es richtig verglichen wird, da vor uns gesagt wird, unser Leben ist ein Dampf, ein Hauch, ein Schatten, vergeht schnell und ist nicht mehr, ist vorbei. So ist unsere Leben.

Ich freue mich, daß die Bibel so realistisch ist und mir das so in Wirklichkeit beschreibt wie es ist. Ich muß mehr hier keine sieben Villen bauen, oder sonst etwas tun, die ich sowieso bald wieder stehen lassen müßte und wo die Erben sich sonst nachher streiten, brauch ich nicht, nicht nötig, anderen Bezug, den Wechsel gefunden. So ging es hier dem Finanzminister. Und das wünsche ich uns auch, daß wir so uns einbinden an diese Person Jesu. Aber wir müssen noch mehr von ihm hören, daß wir wissen wer Er ist. Wenn wir uns auf ihn einlassen, daß wir genau wissen aus welchem Grund und für wen wir es tun. Am Anfang der Bibel, der erste Satz lautet: Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde. (1.Buch Mose 1,1)

Ein wunderbarer Satz. Jetzt wissen wir, wo wir her kommen - wir kommen aus der Hand Gottes. Und jetzt müssen wir da genauer nachdenken was dort steht, und dort steht: Elohim (Jachweh). Wir können das gar nicht mit unserer deutschen Sprache übersetzen, ist gar nicht möglich. Das ist ein Plural-Wort. und deutlicher wird es nachher, bei der Erschaffung des Menschen, da heißt es: Und Gott sprach: Laßt uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich; die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde, auch über alles Gewürm, das auf der Erde kriecht! (1.Buch Mose 1,26)

Lasset uns! Pluralform, nicht einer allein. Aber es wird uns nicht verraten, wer das ist. Wer ist das? Wer ist dieses Lasset uns, wer ist dieses uns? Ist noch verborgen. Und dann leuchtet es an manchen Stellen im Alten Testament schon hoch. In Sprüche 8,30 heißt es: da war ich Werkmeister bei ihm, war Tag für Tag seine Wonne und freute mich vor seinem Angesicht allezeit; (vgl. Joh 5,17; 9,4; 14,10) Jesus ist der Werkmeister!

Also Gott hatte einen Werkmeister, einen Ausführenden der das gemacht hat, der sich das überlegt hat, wie das sein soll, ehrt die Ideen dazu hatte und der die Vollmacht und die Kraft hatte eine Welt zu erschaffen. Wer ist das? Das wird erst offenbart im neuen Testament, nicht vorher. Das wollen wir uns ein Stück weit erschließen. Vielleicht ist der Gedanke für sie völlig neu, haben sie noch nie gehört. Das wird mir immer wieder gesagt. Aber wir befinden uns hier auf ganz festem, klarem Grund des neuen Testamentes und darum kann ich das mit der Gewißheit auch ihnen weitergeben, weil es so geschrieben steht. Und es steht so geschriebenen, ich hab manchmal den Eindruck, daß wäre für Informatiker geschrieben. Ist natürlich für alle Menschen geschrieben. Aber das klingt so für mich, in meinen Ohren wenn da steht: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist. (Joh 1,1-3)

Alles ist damit gemeint, nichts ausgeschlossen. Alles was wir in dieser Welt sehen. Diese Erde, den Mond, die Sonne, die Galaxie. Die Sternere Wand ganz weit draußen in unserm All. Unzählbar ihre Zahl. All das ist gemacht durch das Wort, alles ohne Ausnahme. Die Blume, die auf dem Tisch steht, ist von ihm erdacht, von ihm erschaffen. Alles ist durch ihn gemacht. Die Fotosynthese die in jedem grünen Blatt stattfindet, in jedem Grashalm, wo kein Wissenschaftler heute weist, wie sie wirklich funktioniert. So ein paar Grundgleichungen, aber das ist  doch nicht - und keiner kann das nachbauen, kein Mensch auf der Erde ist in der Lage diesen Prozeß im Labor nachzubauen, ganz klein vielleicht, oder groß, egal wie - keiner kann's. Sehr genial gemacht. Unglaublich von der Idee her, von der Tiefe dieses Erfindungsreichtums. Es ist gemacht durch das Wort, steht hier, also ist alles enthalten.

Oder denken wir an unser Gehirn. Wir haben alle jetzt unser Gehirn im Einsatz, wir denken nach, wir denken mit und das ist gut so. Wir haben einen Apparat, da kommt kein Computer mit. Wir können kreativ denken, wir können neue Gedanken haben, wir können Einsichten gewinnen, wir können assoziativ denken - das kann kein Computer. Wie funktioniert soon Gehirn? Große, weiße Fläche auf der wissenschaftlichen Landkarte - keiner weiß es. Man kann sich überlegen, wie komplex das ist. Wie das wohl konstruiert ist und gebaut ist. Daß man mal nur ein Eindruck davon bekommt. 100 Milliarden Bauelemente haben wir in unserem Gehirn. Neuronen wenn wir die, und die sind verbunden mit Tausenden Verknüpfungen untereinander.

Wenn man einmal nur überlegt, man wollte einmal einen Kabelplan erstellen, alle diese Leitungen, die von hier nach da gehen, mal aufzuschreiben. Und wenn wir sie aufschreiben wollten, für eine einzige Zelle, für ein Neuron, dann würden wir 40 Seiten gedruckten Papiers gebrauchen, A’la Gutenberg, versteht sich, 40 Seiten. Wollten wir das gesamte Gehirn, nur vom Kabelplan - da haben wir noch gar nichts weiter gemacht - nur den Kabelplan darstellen, dann brauchten wir eine ganze Bibliothek, wie groß wäre die denn? Die große Kongreß-Bibliothek in Washington hat 250 Millionen Bände. Die Bibliothek für den Kabelplan unseres Gehirns müßte noch 250-mal größer sein, als sie riesige Kongreß-Bibliothek in Washington. Einen solchen komplexen Apparat haben wir alle, ist doch wunderbar, können wir mit denken. Und keiner weis wie's geht, und trotzdem tun wir's. Ist Realität, wir verstehen nicht alles in der Realität. Aber es gibt es. Und darüber staun ich, über dieses Gehirn.

Und wo kommt es her? Das hat sich nicht entwickelt. So ein Gedanke der ist so ferne. Wenn ich wirklich nachdenke, mit meinem Apparat, dann kann ich sagen: Das ist unmöglich, daß sich so etwas irgendwie heraus bilden kann von selbst. Sagte mir neulich ein Wissenschaftler bei uns, er sagte:  Wissen Sie, Sie glauben ja da so an Gott, nicht, und so, wissen sie ich bin Atheist. Ich sag: Ha, da können sie nicht lange mit leben. Dann erklären sie mal wie ein Gehirn zusammenkommt als Atheist. Nicht, da haben wir ein paar Sätze gesagt. Der stieg gleich aus und sagte: Ne, bloß nicht. Da ist nicht viel zu holen, nicht? Also, stimmt, da kommen wir nicht weit. Wenn wir glauben wollen, daß so etwas von alleine entsteht, dann haben wir uns auf einen Holz Weg begeben. Das ist meine klare Erkenntnis - sage ich auch jedem gegenüber, jedem Wissenschaftler - überall. Das erzähle ich auch an jeder Universität.

Ich hatte neulich einen Vortrag an einer Uni, da habe ich das auch gesagt. War große Bewegung unter den Professoren, nicht? Wie kann da einer im 20. Jahrhundert so etwas sagen? Und dann kamen sie mit ihren Argumenten. Ich kam auch mit meinen - das war’s bald zu Ende. Schon allein an der Komplexität, mit dem was wir hier sehen, merken wir, das braucht einen unglaublich genialen Urheber. Einer der es wirklich drauf hat, von der Chemie, von der Physik, von der Informatik, von der Biologie, von allem! Der muß alles beherrschen, sonst kann man kein Gehirn konstruieren. Geht gar nicht anders, muß so sein.

Und wo kommt's her? Hier steht's, hier haben wir die Antwort. Ich bin ja so froh, daß die Bibel Antworten gibt und nicht nur Fragen stellt. Hier steht die Antwort: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist. (Joh 1,1-3; Kol 1,16-16)

Wunderbar, hier ist nichts ausgenommen, alles ist drin. Das Universum ist drin, der Mond ist drin, unser Gehirn ist drin, die Fotosynthese drin, alles ist drin, alles ist mit eingebaut, alles kommt von dem Wort her, alles.

Also sind wir schon sehr weit in unserer Erkenntnis vorgedrungen. Aber wer ist das? Wer ist das Wort? Das ist für mich als Informatiker kodiert, da liegt ein Schlüssel drauf, das müssen wir dekodieren. Aber den finden wir nicht. Wenn wir zu den Philosophen laufen, die werden uns das auch nicht dekodieren können. Die verhaspeln sich mit ihren Wörtern da. Wir müssen zu dem gehen, der die Vollmacht dazu hat und es wirklich weiß. Und das ist der Autor von der Bibel. Das ist Gott selbst. Und hier steht es in Joh 1,10: Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, doch die Welt erkannte ihn nicht.

Dieses Wort ist also ein Er. Und der war in dieser Welt. Hier in dieser Welt. Auf diesem Staubkorn Erde war er. Der hat sich runtergelassen, von seiner Schöpfertätigkeit und kam hier auf diese Erde, hat uns besucht, wer war das denn? Steht hier noch nicht, wir wissen’s noch nicht, wir wissen nur, einer von diesen Milliarden von Menschen, die hier über diese Erde gegangen sind, einer war's. Aber wer, welcher? Und jetzt brauchen wir noch einen Schlüssel um das zu dekodieren und den Schlüssel finden wir im selben Kapitel, in Vers 14. Und da heißt es: Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Dieses Wort ist eine Person, ein Er und es ist der Sohn Gottes. Und wer der Sohn Gottes ist, wissen wir inzwischen: Es ist Jesus Christus. Jesus ist der Urheber unseres Gehirns. Jesus ist der Urheber unserer Augen, unserer Ohren. Er hat sich das überlegt, wie das funktioniert. Er hat sich alles überlegt, das Leben, er hat jede Amöbe geschaffenen, er hat jedem Mistkäfer, jeden Igel und alles was über diese Welt läuft und den Andromeda-Nebel und den Orion-Nebel und alle Galaxien, die wir kennen, hat er gemacht. Er ist der Uhrheber von allem!

Haben wir das gewußt? Ich hab's früher nicht gewußt, ich hab's aus der Bibel erfahren, da steht es. Hier ist mir mit Gewißheit gesagt, daß Er es ist. Er war in dieser Welt und die Welt ist durch ihn gemacht. Aber er hat es auch gezeigt, daß er diese Vollmacht hat. Er hat Vollmacht über alle Dinge, über Tod, über Naturgewalten. Ihm ist alles untertan - alles ohne Ausnahme.

Da kam er zu einer Beerdigung. Der Lazarus war gestorben und die Frauen sagen: Mensch wärst du doch bloß er gekommen. Wir wissen ja, daß du Kranke heilen kannst. Wärst du eher gekommen, du hättest ihn gesund machen können, aber nun ist es zu spät, er ist tot. Es gibt schon den Streuselkuchen hier, auf der Beerdigung, den Kaffee, wie das so oft ist. Und er liegt im Grab und stinkt schon - vorbei.

Und dann erweist er sich als der, der Vollmacht hat über alles. Und er gibt zwei Befehle. Erster Befehl: Wälzt den Stein weg (Joh 11,39). Nein bloß nicht, sagten die alle da. Wenn du den Stein wegmachst, das stinkt alles schon. Die Moleküle haben sich zersetzt - so würden wir das heute wissenschaftlich sagen - in den Zellen. Die lang gestreckten Moleküle, die DNS- Moleküle, die lang gestreckten Eiweißstoffe. All das wenn das kürzer wird, die kurzen Enden, die stinken in unseren Nasen. Leichengeruch, vom Winde schon verweht, all die Moleküle. Das kriegt keiner mehr zu Recht. Das geht nicht, so war die Meinung.

Und dann gibt Er den zweiten Befehl und das reicht: Lazarus komm heraus (Joh 11,43). Und er kommt. Ich stell mir das mal so vor, wissenschaftlich. Dann mal ich mir das aus, wie das geht. Jedes Molekül bekommt den Auftrag, wieder dorthin zurück zu gehen, wo es gewesen ist, vorher, in welcher Zelle. Manche aus den Gehirnzellen, manche in der Leberzelle. Manche hier und dort, überall. Jeder weiß um wo er hin gehört und macht wieder ein langes Molekül. Und der Lazarus ist komplett fertig, er lebt wieder. Das ist Vollmacht, das ist Vollmacht über den Tod - hat er gezeigt. Dieser Jesus hat die Welt erschaffen, im Auftrage seines Vaters, aber Gott der Vater hat alles durch Jesus geschaffen, alles. Das können wir im Hebräerbrief 1, 2 nachlesen (Joh 5, 20.36-37; Hebr 1, 2.10; 11,3). Er hat Vollmacht über den Tod und er war am Kreuz und er hat dort die Erlösung für den Menschen vollbracht. Nur Er, kein anderer.

Und jetzt kommt etwas ganz grandioses: Dieser Eine, der hat uns lieb, grenzenlos, ohne Ausnahme. Das ist für mich so schön, hier zu sprechen, weil in diesem Saal nicht ein einziger sitzt, den Er nicht lieb hat und den er gewinnen möchte für sich. Und der Herr Jesus hat einen großen Wunsch, das ist sein persönlicher Wunsch: Diese Menschen die er geschaffen hat, die er gemacht hat, die er gewollt hat, die vom Sündenfall sich von ihm abgewandt haben, daß sie zurück kommen, ihre Schuld los werden und den Zugang zum Himmel gewinnen, da es ist sein Anliegen. Und er möchte unter uns, heute, Menschen für den Himmel gewinnen. Sein Reich wird ein ewiges Reich sein.

Das römische Reich ist kaputt gegangen, die britische Weltmacht ist zerschlagen, die Sowjetunion ist kaputt, das Dritte Reich ist kaputt, alle sind sie gegangen. Er wird ein Reich aufrichten, das wird ewig sein, unvergänglich. Und wir sind geladen, als Bürger seines Reiches. Nur dort werden wir Heimat finden, nur dort nirgendwo anders (unser Bürgerrecht: Eph 2,19; Phil 3,20).

Als wir vor einem Feld dort waren, wo Disteln waren und der Fuchs - das war der erste Fuchs, den ich in freier Wildbahn gesehen habe, an der Stelle wo ich mal geboren wurde, wo nichts mehr steht, da wurde mir das so richtig bewußt. Heimat haben wir hier nicht, da bin ich zwar geboren, aber es war meine Heimat nicht mehr. Hier haben wir auch keine bleibende Statt (Hebr 13,4), sondern Gott hat für uns eine ewige Heimat eingerichtet, dort in Himmel (Mt 8,11; 22,2.30; 1Pt 1,12; 2Kor 12,4; Joh 12,26; 14,2-3.24). Das hat Er auch für uns vorgesehenen. Und Er hat den Wunsch, daß wir dort hinkommen. Aber das geht nicht so einfach, oder doch?

Ich hatte neulich einen Vortrag, kommt ein junger Mann auf mich zu uns sagt: Wissen Sie, eins versteh ich nicht an dieser ganzen Sache, die Sie da gesagt haben. Kann nicht Gott einfach sagen: Ist egal, mit Schuld oder ohne Schuld, egal wie du bist, alle Mann hinein in den Himmel. Oh nein sage ich, überlegen Sie mal, diese Welt wie wir sie heute haben die ist ja total kaputt. 33 Prozent Ehescheidung haben wir hier in Deutschland. Millionen Kinder werden auf der ganzen Welt umgebracht, bevor sie geboren sind. Wir haben einen Krieg, Tausende von Kriegen in der Weltgeschichte gehabt. Wie viel Hass gibt es, mit Völkern untereinander, die Menschen untereinander, wie viel Zank und Streit. In den Werken, wie viel Konkurrenzkampf. Was gibt es alles in unserer Welt, wie viel Leid, Tod, Geschrei, Hungersnot, alles in dieser Welt. Die Welt ist kaputt, da brauchen wir nur die Tageszeitung aufzuschlagen. Und wie ist das entstanden?

Aus einer einzigen Sünde (1Mose 3,1-6). Die Sünde hat eine Eigenschaft, daß alles eskaliert. Ungehorsam gegenüber Gott nennt die die Bibel Sünde. Die Trennung von Gott, das ist Sünde. Und dadurch passiert das alles. Ich sag: Sehen Sie, wenn wir eine einzige Sünde in den Himmel rein bringen würden, wäre der Himmel auch bald kaputt. Da wären noch mehr Menschen als hier dann. Und dann würden noch mehr Menschen gegeneinander sein und das will Gott nicht. Gott will einen Himmel schaffen, eine Ewigkeit schaffen, wo Friede ist, wo Freude ist, wo die Liebe herrscht, wo kein Leid mehr sein wird, wo nichts mehr an die Spuren der Sünde erinnern wird.

Und das ist das was Gott will. So eine Stätte hat Er bereitet. Und dazu sind wir geladen. Aber er läßt uns nur hinein, wenn wir alle unsere Schuld losgeworden sind. Und da wir das gar nicht können, unsere Schuld loswerden, hat Gott das Problem selbst gelöst, durch seinen Sohn Jesus Christus. Und Er hat diese Schuld am Kreuz getragen. Prophetisch vorausgesagt, ausgeführt. Und der dort war - es ist für mich der unfaßbare Gedanke - das war der Schöpfer dieser Welt. So tief hat Er sich herabgeneigt zu uns um Sünde zu bezahlen.

Und es soll geschehen: Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird errettet werden.« (Apg 2,21)

Im Alten Testament im Jesaja Buch 43,25 steht: Du hast mir nicht Gewürzrohr um Geld gekauft und mit dem Fett deiner Schlachtopfer mich nicht getränkt; aber du hast mir zu schaffen gemacht mit deinen Sünden und mir Mühe gemacht mit deinen Missetaten!

Das war mühevoll. Ein Universum, war kein Problem für Ihn zu erschaffen. Die Finger sind deiner Hände Werk (Ps 8,4), heißt es, mit dem Finger gemacht. Aber Sünde zu beseitigen, das war ein schweres Werk. Aber nun, nachdem das geschehen ist, haben wir es leicht. Wir können zu Ihm kommen und Er nimmt uns an, wie wir sind. Er beseitigt alle Schuld und der Weg zum Himmel ist frei. Ich finde es gibt nichts schöneres, zu verkündigenden und zu sagen als dieses.

Ich hatte neulich einen Vortrag, kommt eine junge Frau auf mich zu, eine Studentin und sie kommt mit einer bemerkenswerten Frage. Sie sagt: Sagen Sie mal ich will jetzt von Ihnen genau wissen, ganz konkret, was ist im Himmel? Ich denk: Wie kommt die auf die Frage? Junge Frau, die denkt doch bestimmt, jetzt muß ich erst mal mein Studium zu Ende machen und dann werde ich mir eine gute Stelle besorgten und dann werde ich eine Familie gründen und dann werde ich dies und alles. Pläne der jungen Leute, dachte ich. Und jetzt fragt die, wie wird’s im Himmel sein? Ich merkte sie war bewegt von dieser Frage, das wollte sie wissen, wie ist es im Himmel?

Und dann fragte ich, ich sag: Warum interessieren sie sich so sehr dafür, das will ich wissen. Da sagt sie: Wissen Sie, ich habe einen eingeborenen Herzfehler und ich weis, auf Grund medizinischer Diagnose, ich werde ich nur noch ein paar Jahre leben, dann ist für mich Ewigkeit, wie ist die Ewigkeit? Und da hat sie mir eigentlich die schönste Frage gestellt, darüber rede ich gerne. Und dann sagte sie: Aber jetzt sagen sie mir nicht, daß wir dort ewig Halleluja singen werden, das ist nicht mein Bedarf. Ich sag: Versteh ich, mein Bedarf auch nicht, ich kann nämlich überhaupt nicht singen. Da muß schon Gott noch was Besonderes tun, damit ich dann auch mal sehen kann.

Das wird sicher auch sein in der Ewigkeit. Aber die Bibel sagt uns etwas anderes, die Bibel sagt: in der Ewigkeit - das ist ein Punkt, ein Aspekt - wird ein Fest sein. Und Er der Schöpfer selbst wird sich aufschürzen, ja er wird sich die Schürze umbinden und wird uns bedienen (Lk 12,37). Womit denn? Ja für ein Himmlisches Essen, mit köstlichen Wein, werden wir trinken.

Ich war neulich in Österreich, da gab's abends so ein Wein, der hieß Katzenbeißer, ich würd’s mal so ausdrücken, im Himmel gibt's keinen Katzenbeißer, da gibt's einen köstlichen Wein, himmlischen Wein, gibt es, wären wir essen und trinken, das ist ein Stück des Himmels, es wird gefeiert, ein Fest der Freude. Und wir werden kreativ sein, wie Jesus (1Joh 3,2; 1Kor 15,49).

Die Bibel sagt: Wir werden sein wie Jesus. Das ist für mich gar nicht faßbar. Mit all der Kreativität und mit all dem was er hat, wird uns auch gegeben und wir werden ewig leben, nie werden wir sterben müssen. Wir werden auch nicht älter werden, die Haare werden nicht grau werden, ich weiß nicht ob wir dort Haare haben werden. Sicherlich - wir werden uns alle sehen und wieder erkennen. Und wenn einer irgendein Leiden hat, das wird weg sein, keine Schmerzen mehr. Wir werden auf keinen Tod zu gehen, es wird alles ewig und herrlich sein. Man kann jetzt stundenlang darüber reden. Wie werden regieren, der eine über 10 Städte, der andere über fünf Städte (Offb 20,6; dies gilt nur für die Juden). Bleibend, da wird keiner uns das streitig machen. Ich weiß nicht, fragen Sie mich nicht, über wen wir regieren werden, Herrschaft angetreten werden. Das sagt uns die Bibel nicht, es muß ja auch noch eine Überraschung sein und das wird eine Überraschung sein. Aber es lohnt sich zu buchen, für diesen Ort.

Und die Bibel warnt uns davor: Es gibt auch den anderen Ort. Mir wird immer gesagt: Ja das macht Angst. Ja die Wirklichkeit macht manchmal Angst. Das ist eine Wirklichkeit, die kann niemand wegretuschieren, auch die Theologen nicht, die das heute sagen. Theologen retuschieren manchmal die Hölle weg, wie schrecklich ist das! Ist mir erzählt, habe ich gehört, die Geschichte von einem Theologen, ein Pastor, der war im Vietnam Krieg. Da fragte ein sterbender Soldat, der wollte es jetzt wissen, er wußte jetzt geht's in die Ewigkeit. Er fragte: Herr Pastor gibt's eine Hölle? Antwort des Pastors: Nein. Da sagte dieser sterbende Soldat: Dann gehen sie nach Hause, dann brauchen wir hier keinen Pastor, wenn es keine Hölle gibt, wenn sie das sagen. Und wenn sie das sagen, daß es keine Hölle gibt (Mt 10,28; 23,15.33; Lk 12,5), dann verführen sie Tausende von Menschen, diese Wirklichkeit gibt es. Und sie sagen: Das gibt es nicht. Die Leute schlafen da drüber. Und sie werden sich an dem Ort wieder finden, weil sie das entscheidende nicht getan haben, was nötig war um in den Himmel zu kommen. Ich find das prima, daß der Soldat dem die ihm die nötige Korrektur gegeben hat, denn das sagt die die Bibel.

Die Bibel redet von dieser Wirklichkeit und darum rede ich auch davon und da schlag ich nicht, ich mache mich schuldig vor Höheren, wenn ich das unterschlagen würde. Jesus hatte immer gewarnt, das wir nie an diesem schrecklichen Ort kommen. Dafür sind wir nicht auf dieser Welt, sondern das wir das ewige Leben ergreifen (1Tim 6,19).  

Die Botschaft des Evangeliums ist auf Rettung ausgerichtet, das ist das Einzige. Den Ort der Verlorenheit (1Kor 1,18; 2Kor 2,15; 4,3; 2Th 2,10) gibt es, den können wir gar nicht wegretuschieren, mit keiner Theologie, es ist eine Wirklichkeit, hat doch mit Angstmachen nichts zu tun, sondern mit Beschreibung einer Realität, vor der  Jesus gewarnt hat und was teuer für ihn war, der Er hat uns alle ohne Ausnahme teuer erkauft (1Kor 6,20; 7,23; 2Pt 2,1; Offb 5,9; 14,4). Man könnt’s mal so formulieren. Der Herr Jesus war einzig und alleine aus dem Grunde am Kreuz um uns aus der Hölle zu bewahren, das war der Grund, damit niemand dort hinmuß!

Das ist doch eine Freudenbotschaft! Ich kann mir richtig vorstellen wie hoch der Finanzminister von Äthiopien gesprungen ist, als der gehört hat, daß er befreit ist, daß er nicht an diesen Ort kommen muß. Mit Gewißheit, 100-prozentig weiß er das jetzt. Diese Gewißheit brauchen wir. Da sagen mir manchmal Leute: Das kann man ja nicht wissen vorher - und ob man das wissen kann! Das ist ja die Absicht Gottes. Er will daß wir es hier und heute 100-prozentig wissen. Das ist doch herrlich! Die beste Botschaft die es gibt, wir können sie ganz genau wissen und wir können sie hier und heute festmachen, nicht irgendwann. In dem Augenblick wo wir zu Ihm kommen, da gilt das, da ist das verbindlich. Wann denn sonst? Es könnte ja sein, daß wir drüber wegsterben. Und darum kriegen wir die Gewißheit im Hier und Heute, wo wir uns seiner Person ausliefern, wo wir auf Ihn zugehen. Ja wer ist denn eingeladen? Hier die Leute von Tisch eins und Tisch zwei und die anderen nicht? Nein, alle, alle sind geladen, alle (Mt 22,3-4.8-9; Offb 19,7).

Ich find das gut, ich finde so ne Botschaft ist super. Gilt für alle, jeder kann kommen, ohne Ausnahme, es ist niemand ausgeschlossen. Jeder bekommt die Einladung, im Hier und Heute. Dafür ist Jesus gestorben (Joh 19,30) und wieder auferstanden (Joh 20,1-31), denn Er hat uns alle erkauft. Und nicht vom Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, sondern von dem König aller Könige. Ich wüßte nichts Besseres was man sagten könnte! Darum bin ich auch gerne und unterwegs mit dieser einzigartigen Botschaft, die nicht die Welt nur verändern kann, sondern uns persönlich.

Die größte Revolution in meinem Leben ist gewesen, als ich 1972 das so in Klarheit gehört habe. Und ich bin diesem Mann heute noch dankbar, daß der mir Klarheit verkündigt hat. Da war kein Wischiwaschi, da wußte ich wo ich dran war! Der hat mich in die Entscheidung gestellt und das hat mein Leben verändert.

Und das hat mich inzwischen bis nach Australien gebracht. Hätte ich nie gedacht, an jenen Abend, wo ich diese Entscheidung traf, daß dieser Herr mich bis nach Australien schickt. Und bis nach Rußland - Übersetzer ist ja auch mit heut' dabei - wo wir gewesen sind. Das ist Veränderung, das ist Revolution im Leben, aber  zum Guten hin. Wir können unsere Straße fröhlich ziehen. Das wünsche ich jedem, daß wir so unsere Straße fröhlich ziehen und Bürger des Himmels werden. Sie sind eingeladen, kommen sie. Wir wollen Ihn danken, daß Er uns den Weg frei gemacht hat und darum möchte ich jetzt mit uns beten.

Lieber Vater in den Himmel, in Jesu Namen danken wir Dir für diesen Vormittag, wir wollen danken, daß es eine Stelle gibt, wo wir verbindliche Botschaft bekommen, die bleibend ist, die sich nicht verändert, durch alle Zeiten hindurch gültig ist. Jesus danke für deine Tat. Du bist wirklich der Herr dieser Welt. Ich bete Dich an, Dich ruf ich an und danke Dir für das was Du getan hast, für die Erschaffung dieser Welt und auch für die Erlösung, daß Du dafür gesorgt hast. Die Tore des Himmels sind weit geöffnet, mach uns bereit, daß wir kommen. Ich danke Dir dafür Herr Jesus Christus. Danke daß Du auch jeden einzelnen von uns heute hier meinst. Amen.

Wir haben viel von diesem Jesus gehört von dem ich glaube wir haben erkannt, daß Er wirklich die zentrale Figur der Weltgeschichte ist und die zentrale Figur auch des Himmels ist.

Und vielleicht fragt manch einer jetzt: Wie komm ich da hin, auch zu diesem Punkt, zu dieser Stelle, daß sich auch diese Gewißheit habe, es ist mir so unklar, da will ich auch hin. Und solche die diese Fragen haben, da bietet die IVCG die Gesprächsgruppe an. Lassen Sie sich unbedingt zu diesen Gesprächsgruppen einladen, ich empfehle Ihnen das wärmstens. Die schönste Empfehlung die ich Ihnen geben kann, als Konsequenz dieses Vormittags. An ihren Tisch sitzen einige Leute, die sich auskennen wie das geht, können sie eine Karte ausfüllen und nehmen sie Teil an einem solchen Wochenende, daß sie das Erleben, wie das praktisch geht.

Und vielleicht sagt mancher: Das ist mir zu spät, bis dann in drei Wochen oder wann das stattfindet, ich möchte das eigentlich schon heute wissen. Und das bieten wir auch an. Nach dem Brunch - haben wir Zeit noch mal alles zu bedenken und zu überlegen - werde ich rüber gehen in diesen Raum, der genau hier hinter ist, hinter der Wand und da kann jeder dazukommen der da will und ich werde den Weg des  Herrn Jesus dort erklären, wie man zu diesem Jesus finden kann, kommen Sie einfach hin. Wir werden’s aus praktischen Gründen so machen, irgendwann wenn wir gegessen haben, werde ich ansagen: Jetzt geh ich rüber. Dann haben sie das Signal, dann gehe ich rüber, kommen sie hin! Egal ob sie schon den Herrn Jesus kennen und jemand mitgebracht haben, der ihn noch nicht kennt, kommen sie beide. Es muß nicht einer draußen warten und der andere ist da drin. Dort geschehen keine Dinge die nicht jeder wissen darf. Ich werde dort erklären, wie man dort hin finden kann und niemand wird gezwungen, sie können ihn annehmen, oder auch nicht. Diese Freiheit gibt uns der Herr Jesus. Ganz große Freiheit in unserer Entscheidung. Das werden wir dann tun, das werden wir Ansagen, so daß diese Möglichkeit auch heute besteht.

Wie ich zu Jesus finden kann, erkläre ich mit den vollkenden kommenden Worten; ich sage es mal so, es steht ja geschrieben: Und es soll geschehen: Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird errettet werden.« (Apg 2,21; vgl. Joel 3,5; Römer 10,13)

*Das heißt, ich muß den Namen des Jachwehs = Jesus Christus im Gebet anrufen, haben Sie das jetzt getan?

*Dann bekennen Sie ihre Sünden mit Namen, z.B. ich habe gelogen, ich habe falsches Zeugnis abgelegt, ich war in der Ehe untreu, ich habe andere Götter gedient, die nicht in Wahrheit helfen können, ich habe gestohlen, lesen Sie mal die Zehn Gebote (2. Buch Mose 20,1-17), dann wissen Sie bescheit, über Sünde, was Sünde sein kann.

*Bitten Sie, lieber Vater im Namen deines Sohnes, Jesus Christus, schenke Du mir auch das Ewige Leben. Mache aus mir ein neues Geschöpf, das zu Dir gefunden hat, übernehme Du jetzt, das Lebensruder meines Lebens (Schiffes). Schenke mir bitte auch den Heiligen Geist, und lehre Du mich, was ich über Dich wissen sollte, durch deine Heilige Schrift. Bitte helfe mir daß ich nie mehr von Dir weiche, und das ich Dir treu bleibe auf ewig.

*Danke Herr Jesus, daß auch Du für mich ans Kreuz auf Golgatha gegangen bist, für meine Sünden, die ich eigentlich verdient hätte.

*Nochmals danke lieber Vater, daß Du mir deinen Sohn gegeben hast, damit ich nicht verloren gehe, und daß ich nicht in die schreckliche Hölle muß, danke! Amen!

*Lesen Sie bitte zuerst im Johannesevangelium.

*Lassen Sie sich Taufen, z.B. im Mitternachtsruf, aber Sie müssen sich vorher anmelden. Oder suchen Sie sich eine gute Gemeinde auf, wo Bibeltreu gepredigt wird, und wo ich mich Taufen lassen kann: Da sprach Petrus zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden; so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. (Apg 2,38; vgl. Apg 8,12; 19,5; 22,16)

*Lesen Sie sich mal die vollkenden Texte auf meiner Homepage durch, und lassen Sie sich Zeit, um darüber nachzudenken, z.B.

*Die Zukunft des Christen.

*Bin ich ein Christ?

*Welche Taufe ist die richtige?

*Acht Kennzeichen eines wiedergeborenen Menschen.

*Wenn Sie keine Bibel zur Hand haben, im Internet kann ich auch die Bibel lesen: http://www.way2god.org/de/bibel/  z.B. Schlachter Version 2000, oder im Buchhandel.

Amen!

Herzlichen Dank, daß Sie so lange gelesen haben und ich wünsche ihnen die größte und beste Entscheidung ihres Lebens. Dankeschön.

 

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