Welchem Bauherrn gleichen wir?

Was nennt ihr mich aber »Herr, Herr« und tut nicht, was ich sage? (Lukas 6,46; Schl2000)

Welchem Bauherrn gleichen wir?

Die Frage im Tagesvers stellt Jesus Christus nicht unserem Verstand, sondern unserem Gewissen. Sind wir bloße Hörer seiner Worte oder bereitwillige Täter?

Seiner Frage fügt der Herr ein leicht verständliches Gleichnis an: «Jeder, der zu mir kommt und meine Worte hört und sie tut – ich will euch zeigen, wem er gleich ist: Er ist einem Menschen gleich, der ein Haus baute, der grub und in die Tiefe ging und den Grund auf den Felsen legte; als aber eine Flut kam, schlug der Strom an jenes Haus und vermochte es nicht zu erschüttern, denn es war auf den Felsen gegründet. Wer aber gehört und nicht getan hat, ist einem Menschen gleich, der ein Haus auf die Erde baute, ohne Grundlage, an das der Strom schlug, und sogleich fiel es zusammen, und der Sturz jenes Hauses war groß.»

Wohl jeder hat schon Katastrophenbilder von Häusern gesehen, die von Wassermassen oder Wirbelstürmen zerstört wurden. Sie waren zwar auf gut verdichtetem Sandkies gebaut, aber nicht auf Felsen gegründet: Schönwetterbauten, die dem Stresstest durch ein Unwetter nicht standhielten.

So bringen die «Unwetter des Lebens» ans Licht, ob wir nur den Wortlaut der Reden des Meisters kennen oder ob wir seine Worte im Glauben ins Herz aufgenommen und in die Tat umgesetzt haben. Er erwartet zu Recht, dass wir nicht vergessliche Hörer, sondern aktive Täter des Wortes Gottes sind.

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