Was verunreinigt den Menschen, und was nicht?

Der Name Jachwehe wird in deutsch wiedergegeben, auf Hebräisch heißt er: Zidkenu.

 

Überarbeiteter Text, April 2017

Vorwort: Pflicht zur Rücksichtnahme gegenüber dem schwächeren Bruder

→ 1Kor 8,1-13; 1Kor 10,19-33; Röm 14,13-23.

Römer 14,13-21: Darum laßt uns nicht mehr einander richten, sondern das richtet vielmehr, daß dem Bruder weder ein Anstoß noch ein Ärgernis in den Weg gestellt wird! Ich weiß und bin überzeugt in dem Herrn Jesus, daß nichts an und für sich unrein ist; sondern es ist nur für den unrein, der etwas für unrein hält. Wenn aber dein Bruder um einer Speise willen betrübt wird, so wandelst du nicht mehr gemäß der Liebe. Verdirb mit deiner Speise nicht denjenigen, für den Christus gestorben ist! So soll nun euer Bestes nicht verlästert werden. Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist; wer darin Christus dient, der ist Gott wohlgefällig und auch von den Menschen geschätzt. So laßt uns nun nach dem streben, was zum Frieden und zur gegenseitigen Erbauung dient. Zerstöre nicht wegen einer Speise das Werk Gottes! Es ist zwar alles rein, aber es ist demjenigen schädlich, der es mit Anstoß ißt. Es ist gut, wenn du kein Fleisch ißt und keinen Wein trinkst, noch sonst etwas tust, woran dein Bruder Anstoß oder Ärgernis nehmen oder schwach werden könnte. Du hast Glauben? Habe ihn für dich selbst vor Gott! Glückselig, wer sich selbst nicht verurteilt in dem, was er gutheißt! Wer aber zweifelt, der ist verurteilt, wenn er doch ißt, weil es nicht aus Glauben geschieht. Alles aber, was nicht aus Glauben geschieht, ist Sünde.

So, 17. Mai 2015, das können Sie z.B. auf: www.youtube.de ansehen, Samuel Rindlisbacher

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Was verunreinigt den Menschen, und was nicht?

Nichts, was außerhalb des Menschen ist und in ihn hineinkommt, kann ihn verunreinigen; (Markus 7,15)

Denn es kommt nicht in sein Herz, sondern in den Bauch und wird auf dem natürlichen Weg, der alle Speisen reinigt, ausgeschieden. (Markus 7,19)

Alles, was auf dem Fleischmarkt angeboten wird, das eßt, ohne um des Gewissens willen nachzuforschen; denn »dem Herrn gehört die Erde und was sie erfüllt«. Und wenn jemand von den Ungläubigen euch einlädt und ihr hingehen wollt, so eßt alles, was euch vorgesetzt wird, und forscht nicht nach um des Gewissens willen. Wenn aber jemand zu euch sagt: Das ist Götzenopferfleisch! – so eßt es nicht, um dessen willen, der den Hinweis gab, und um des Gewissens willen, denn »dem Herrn gehört die Erde und was sie erfüllt«.  (1.Korinther 10,25-28)

Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, wenn es mit Danksagung empfangen wird; denn es wird geheiligt durch Gottes Wort und Gebet. (1.Timotheus 4,4-5)

Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist, noch ein Schatten infolge von Wechsel. (Jakobus 1.17)

Das Herz des Menschen: Quelle der Verunreinigung?

(vgl. Markus 7,14-23 & Galater 5,19-21)

Und er rief die Volksmenge zu sich und sprach zu ihnen: Hört und versteht! Nicht das, was zum Mund hineinkommt, verunreinigt den Menschen, sondern was aus dem Mund herauskommt, das verunreinigt den Menschen. Da traten seine Jünger herzu und sprachen zu ihm: Weißt du, daß die Pharisäer Anstoß nahmen, als sie das Wort hörten? Er aber antwortete und sprach: Jede Pflanze, die nicht mein himmlischer Vater gepflanzt hat, wird ausgerissen werden. Laßt sie; sie sind blinde Blindenleiter! Wenn aber ein Blinder den anderen leitet, werden beide in die Grube fallen. Petrus aber antwortete und sprach zu ihm: Erkläre uns dieses Gleichnis! Jesus aber sprach: Seid denn auch ihr noch unverständig? Begreift ihr noch nicht, daß alles, was zum Mund hineinkommt, in den Bauch kommt und in den Abort geworfen wird? Was aber aus dem Mund herauskommt, das kommt aus dem Herzen, und das verunreinigt den Menschen. Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen. Das ist’s, was den Menschen verunreinigt! Aber mit ungewaschenen Händen essen, das verunreinigt den Menschen nicht. (Matthäus 15,10-20)

Darf ein Christ Schweinefleisch essen?

Frage: Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir Aufschluss darüber geben könnten, ob ein wiedergeborener Christ sich vor Gott schuldig macht, wenn er Schweinefleisch isst.

Die Heilige Schrift lehrt ganz klar, dass sich ein Gotteskind nicht schuldig macht, wenn es Schweinefleisch isst. Als Paulus und Jakobus nach Jerusalem zurückkehrten und dort mit allen Ältesten zusammentrafen, da wurde darüber beraten, ob und allenfalls welche alttestamentlichen Gesetze die Gemeinde Jesu beachten sollte.

Die Antwort steht in der Apostelgeschichte 21,25: Was aber die gläubig gewordenen Heiden betrifft, so haben wir geschrieben und angeordnet, daß sie von alledem nichts zu befolgen haben, sondern sich nur hüten sollen vor dem Götzenopfer und dem Blut und vor Ersticktem und Unzucht.

Bitte lesen Sie dazu noch aufmerksam 1. Korinther 8,1 das war das Einzige, worauf die Gemeinde Jesu, damals als auch heute noch, in Bezug aufs Essen achten sollten. Die Gläubigen des Neuen Bundes wurden also weder dazu angehalten, den Sabbat zu feiern noch irgendwelche anderen Gesetze zu halten, die dem Volk Israel gegeben worden waren. Ob man allenfalls aus gesundheitlichen oder anderen Gründen freiwillig aufs Schweinefleisch verzichtet, ist jedem freigestellt und ein jeder sei da seiner Meinung gewiss.

Anmerkung: Ich weiß und bin überzeugt in dem Herrn Jesus, daß nichts an und für sich unrein ist; sondern es ist nur für den unrein, der etwas für unrein hält. (Römer 14,14) Vergleichen Sie bitte auch, Titus 1, 15; Apostelgeschichte 10,15; 1.Korinther 6,12; 1.Timotheus 4,4.

Hinweis auf die verwendeten Bibelübersetzungen: Wenn nichts anderes vermerkt wurde, zitiere ich die Schlachter Version 2000 [Textus-Receptus].

Hervorhebungen in fetter Schrift sind vom Textautor

 

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