Was Christen über das Wort Gottes wissen sollten.

Der Name Jachweh wird in deutsch wiedergegeben. 

Überarbeiteter Text, April 2017

Was Christen über das Wort Gottes wissen sollten.

James G. McCarthy

Eine persönliche Beziehung zu Jachweh & mit Gott dem Vater aufbauen.

Hervorhebungen in fetter Schrift sind vom Textautor. Bibelzitate sind aus der Schlachter Version 2000 entnommen.

Obwohl meine Jugend mit Religion gefüllt war, fehlte mir Gott. Mein Leben in dieser Zeit drehte sich um die katholische Kirche: Sonntagsmesse, Konfessionsschule, die Erstkommunion, der Dienst als Messdiener, Firmung, Jugendkreis und schließlich eine große katholische Hochzeitsfeier. Erst nach dem Abschluss vom College lernte ich Gott auf persönliche Weise kennen. Als ich das Neue Testament las, erkannte ich Gottes Angebot der Errettung und einen Erlöser, der versprach: Da sprach Jesus wiederum zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür für die Schafe. Alle, die vor mir kamen, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe hörten nicht auf sie. Ich bin die Tür. Wenn jemand durch mich hineingeht, wird er gerettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden. Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluß haben. (Joh 10,7-10)

Ich bin zwar nicht mehr Katholik, aber mein Herz schlägt noch immer für die Katholiken. Ich verdanke ihnen viel, besonders meinen Eltern und den Priestern und Nonnen, die sich so liebevoll um mich gekümmert haben. Aus diesem Grund habe ich diesen Text geschrieben. Es beunruhigt mich, dass andere Menschen ein Leben führen, wie ich es einst geführt habe. Sie wurden getauft und besuchen die Messe, doch tief im Innern spüren sie, dass Gott ein Fremder für sie ist.

Wie steht es mit Ihnen? Kennen Sie Ihn, nämlich Jesus Christus, persönlich?

Ist Er, Jesus Christus, der Mittelpunkt Ihres Lebens?

Was nicht nur Katholiken wissen wollen, wirft wichtige Fragen auf, die jeder Katholik und Christ erwägen sollte. Der Text erklärt, wie Sie eine persönlichen Beziehung zu Gott erlangen können. Dazu liefert sie Antworten aus der Heiligen Schrift. Sie zeigt auch, wie Sie sicherstellen können, die Ewigkeit mit Gott im Himmel zu verbringen.

Kann ein Mensch wissen, dass er ewiges Leben hat? Antwort: Ja!

Dies habe ich euch geschrieben, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes, damit ihr wißt, daß ihr ewiges Leben habt, und damit ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt.  (1.Johannes 5,13)

Als Jane — eine katholische Lehrerin — die obigen Verse gezeigt bekam, las sie sie viermal falsch vor. Jedes Mal ließ sie drei Worte aus. Sie las: Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr ewiges Leben habt, und damit ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt.

Der Vers fängt aber tatsächlich so an: Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, und damit ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt.

Seit ihrer Kindheit brachte man Jane bei, dass bis zum Tode niemand wissen kann, ob er in den Himmel kommt. Ihr wurde gesagt, dass jeder Mensch eine Todsünde begehen, in einem Zustand der Sünde sterben und somit in die Hölle gelangen könnte. Deshalb las Jane den Vers mehrfach falsch vor. Sie las ihn so, wie sie dachte, dass er gelesen werden sollte. Erst nachdem jemand den Fehler herausstellte, merkte sie, was sie tat. "Ich dachte nicht, dass irgendjemand wissen könnte, ob wir in den Himmel kommen", erklärte Jane.

Das ist es, was viele Menschen denken. Die Bibel lehrt jedoch das Gegenteil. Sie sagt, dass man sicher sein kann, in den Himmel zu kommen. Zum Beispiel sagt die Schrift aus:  Es ist ja kein Unterschied zwischen Juden und Griechen: alle haben denselben Herrn, der reich ist für alle, die ihn anrufen, denn: »Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden«. (Römer 10,12-13)

Im gleichen Kapitel steht die Verheißung: Denn mit dem Herzen glaubt man, um gerecht zu werden, und mit dem Mund bekennt man, um gerettet zu werden; denn die Schrift spricht: »Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden!« (Röm 10,10-11)

Jesus lehrte ebenso: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen. (Joh 5,24)

Beachten Sie, dass Jesus sagte: dass derjenige der Ihm glaubt, ewiges Leben hat. Der Himmel kann unser gegenwärtiger Besitz sein. Gott möchte Ihnen jetzt schon einen Platz im Himmel bereithalten.

Denken Sie daran, was das bedeutet. Sie können die Sicherheit erhalten, dass Sie nach dem leiblichen Tod in den Himmel gelangen. Sie müssen nicht einmal an dem schrecklichen Tag erscheinen, an dem Gott die Sünden anderer richten wird. Sie können wie der Dieb am Kreuz sein, dem Jesus versprach: Und er sprach zu Jesus: Jahwe, gedenke an mich, wenn du in deiner Königsherrschaft kommst! Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein! (Lukas 23,43)

Sie müssen jedoch verstehen, wie die Sünde Sie von Gott getrennt hat, bevor sie das ewige Leben erhalten können.

Wie sieht mich Gott?

Erforsche mich, o Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich es meine; und sieh, ob ich auf bösem Weg bin, und leite mich auf dem ewigen Weg! (Psalm 139,23-24)

Wir alle benötigen es, dass Gott unser Herz erforscht und uns zeigt, wie wir wirklich sind. Wenn die Beurteilung uns selbst überlassen bleibt, neigen wir dazu, unsere Sündhaftigkeit zu unterschätzen. Wir vergleichen uns mit den Menschen um uns herum, halten uns für gleichwertig oder besser als sie und glauben, dass die Dinge nicht so schlecht stehen können. Wir wissen, dass wir gesündigt haben, doch entschuldigen wir uns mit dem Argument: Ich bin nur ein Mensch. Dann kommt jemand mit einer scheinbar passenden Lösung daher.

"Übe deine Religion aus", sagt uns diese Person "und alles wird in Ordnung gehen. Glaube an Gott gehe zur Kirche und empfange die Sakramente. Führe ein anständiges Leben nach den Zehn Geboten und versuche zu jedem freundlich zu sein. Wenn du diese Dinge einhältst", versichert er Ihnen "dann solltest du in den Himmel kommen." Und dieses so gut klinkenden Worte, sind trügerische und falsche Wegweisungen, für ein Leben das von Gott wegzieht.

Und dennoch, was wäre, wenn unsere Sünde ernst zu nehmender ist, als wir denken? Was wäre, wenn unser Bestes nicht gut genug ist? Was wäre, wenn unsere Taten uns nicht in den Himmel bringen? Lassen Sie uns die Schrift zurate ziehen und auf das schauen, was Gott über Sünde sagt. Auch wenn Sie das Thema als unangenehm empfinden sollten, bitte ich Sie, diesen Abschnitt nicht zu überspringen. Sie können Gottes Lösung für Ihr Sündenproblem nicht eher verstehen, bis Sie Ihre Sünde als Problem erkannt haben und sie zu Herzen nehmen.

Ebenso sollten Sie beim Lesen keine Entschuldigungen suchen, das Problem herunterspielen, auf andere verweisen oder es dem religiösen Stolz erlauben, Sie für Ihre Sünde blind zu machen. Gestehen Sie sich Ihre Sünde ehrlich ein. Nur dann werden Sie fähig sein zu verstehen, wie Sie Ihre Schuld loswerden.

Sie werden Gottes Hilfe benötigen, um den Mut zu fassen, dies zu tun; so halten Sie inne und sprechen Sie im Gebet mit Gott. Bitten Sie Ihn, dass er Ihnen erlaubt, sich so zu sehen, wie Er Sie sieht. Teilen Sie Ihm mit, dass Sie den vollen Umfang Ihrer Sünde erkennen wollen. Wenn Sie das tun, werden Sie Ihr Herz vorbereiten, um Gottes Verheißung des ewigen Lebens zu empfangen.

Was lief falsch?

Und Gott der Jachweh gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du nach Belieben essen; aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon ißt, mußt du gewißlich sterben! (1.Buch Mose 2,16-17)

Es war Gottes Absicht, dass Adam und Eva für immer im Garten Eden in der Gemeinschaft mit Gott Freude haben sollten. Sie zogen es jedoch vor, gegen Ihn zu rebellieren und Seinem Gebot in direkter Weise ungehorsam zu sein. Das verstieß gegen Gott und zerbrach die enge Freundschaft, die Adam und Eva mit Ihm genossen hatten. Nach Gottes vorheriger Warnung kam dadurch schließlich der Tod in die Welt. Adams Sünde, welche die katholische Kirche Erbsünde nennt, ging auf seine Nachkommen über. Durch sie kam es "für alle Menschen zur Verdammnis".

Also: Wie nun durch die Übertretung des Einen die Verurteilung für alle Menschen kam, so kommt auch durch die Gerechtigkeit des Einen für alle Menschen die Rechtfertigung, die Leben gibt. Denn gleichwie durch den Ungehorsam des einen Menschen die Vielen zu Sündern gemacht worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen zu Gerechten gemacht. (Röm 5,18-19)

Mit dem einem, ist Adam gemeint, durch ihm und Eva, wurde die Sünde lebendig, und die Sünde hat ihren Ursprung in Satan. Das sollten wir wissen. Und durch den Gehorsam Jesus Christus, werden die vielen gerettet und gerecht vor Gott gemacht. Das ist dann die Erlösung, aus dem sündigen Fleisch.

Konsequenterweise sind Sie und ich unter dem Fluch der Sünde geboren worden. Wir alle haben sündige Herzen, müssen einmal sterben und gehen auf die Hölle zu. Der Beweis, dass wir von Geburt aus Sünder sind, ist nicht zu leugnen. Niemand musste uns beibringen, zu lügen, zu hassen, sexuelle Unmoral zu begehen, Alkohol oder Drogen zu missbrauchen, zu betrügen oder zu stehlen usw.

Diese Dinge können wir von Natur aus, und das muss uns niemand beibringen.

Wir sündigen in unseren Gedanken, Worten und Taten. Das Ritual der Beichte, das während der Messe vorgetragen wird, drückt Folgendes aus: Ich bekenne dem allmächtigen Gott und euch, meinen Brüdern und Schwestern, dass ich in meinen Gedanken und in meinen Worten gesündigt habe, ebenso wie durch meine Taten und meine Unterlassungen. Die Bibel sagt, dass unser Herz mehr als alle anderen Dinge trügerisch ist (Jer 17,9). Unsere Gedanken sind in den Augen Gottes ständig dem Bösen zugewandt (1Mo 6,5). Man findet eine Spur von Egoismus, Stolz, Zorn, Begierde, Habsucht oder Unreinheit in beinahe allem, was wir tun.

Wir können die Folgen der Sünde des Menschen überall um uns herum erkennen. Sie brauchen sich nur die Nachrichten im Fernsehen ansehen oder die Zeitung lesen. Die Sünde hat unser Leben infiziert und unseren Planeten mit Ungerechtigkeit, Leiden, Hass und Blutvergießen verunreinigt. Was Gott in Reinheit und Pracht geschaffen hat, ist unter unserer Verwaltung schmutzig und verdorben geworden.

Wir sind untauglich, um mit Gott in Seiner Heiligkeit im Himmel zu leben.

Die Schrift sagt: Und er stellte Torhüter an die Tore des Hauses des Jachwehs, damit niemand hineinkäme, der irgendwie unrein wäre. (2.Chronik 23,19)

Dies schließt uns vom Himmel aus. Wenn Gott uns in der Weise lassen würde, wie wir sind, dann würden wir den Himmel wie unsere Erde schon bald mit Bösem vergiften.

Der Tod ist unser Schicksal, da er die Strafe für Sünde ist (Römer 6,23). Das ist der Grund, weshalb wir letzten Endes alle sterben — trotz der größten Anstrengungen der modernen Medizin. Der Fluch der Sünde ist jedoch nicht nur der physische Tod (die Trennung unserer Seele von unserem Körper); er wird ebenfalls im geistlichen Tod erkennbar (die Trennung unseres Geistes von Gott). Sünde trennt uns von Gott. Das ist der Grund, weshalb Er so weit von uns  entfernt scheint, so anders als wir. Wir können unsere Entfremdung von Ihm empfinden.

Gott wird uns am Tag des Gerichts verdammen, wenn wir sterben und die Schuld unserer Sünde noch auf uns liegt. Wir werden seinen Zorn erfahren und das, was die Bibel den zweiten Tod (Offb 20,14) oder die Hölle nennt (Mt 10,28). Dort werden wir in Ewigkeit von Ihm getrennt sein.

Doch Gott schenkt uns Hoffnung. Er hält die gute Nachricht der Errettung für uns bereit.

Warum Sündigen wir gegen Gott? Weil in uns die Sünde wohnt, deshalb sündigen wir, obwohl wir es nicht tun sollten.

Gibt es einen Weg zurück zu Gott?

Und der Zöllner stand von ferne, wagte nicht einmal seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug an seine Brust und sprach: O Gott, sei mir Sünder gnädig!  (Lukas 18,13)

Gott hat eine Lösung für unsere Sünde, die die Todesstrafe von unsere Seele nehmen und uns verändern kann; durch sie werden wir für den Himmel passend gemacht. Seine Lösung kann uns zu einer engen Freundschaftsbeziehung mit Ihm, Jesus Christus, zurückführen. Vorher verlangt Gott jedoch, dass wir Ihm, Jesus Christus unsere Schuld bekennen. Dieses Eingeständnis ist mehr als die Zustimmung, dass jeder Mensch sündigt. Jeder Einzelne von uns muss bekennen: Jachweh (Jesus Christus), ich bin ein Sünder.

Ein einfaches Nachsprechen der Worte oder die Ausübung eines Rituals wie zum Beispiel das Empfangen der Sakramente reicht nicht aus. In der Messe sagen Sie beispielsweise währenddes Abendmahlritus’ mit dem Priester: Herr, ich bin nicht würdig, Dich zu empfangen, aber sprich nur ein Wort und ich bin geheilt. Das sind zwar gute Worte, aber sehen Sie sich tatsächlich als unwürdigen Sünder?

Viele von uns ähneln Mary, einer katholischen Frau, die ich traf, als sie aus der Messe kam. Ich fragte sie, welche Antwort sie Gott auf ihre Sünden geben würde, wenn sie im Endgericht

Stehen. Mary erwiderte: Ich bin nicht sicher, ob das, was ich in der Vergangenheit getan habe, mich jemals mit Gott versöhnen könnte. Aber es gibt auch keine schrecklichen Dinge, die ich getan habe. Ich bin kein Mörder oder so etwas Ähnliches.

Das ist die Weise, in der die religiösen Menschen zurzeit Jesu  und in unsere Zeit, über ihre Sünden dachten. Sie wussten, dass sie gesündigt hatten, doch sie erkannten sich nicht als schlechte Menschen. Sie waren keine Ehebrecher oder Mörder. Sie dachten, dass es nichts Schreckliches in ihrem Leben gab, keine schwerwiegende Sünde oder etwas Ähnliches. Jesus sagte ihnen etwas anderes. Er sagte, dass, wenn ein Mann eine Frau begierdevoll anschaut, er schon Ehebruch mit ihr begangen hat in seinem Herzen (Mt 5,28).

Jesus sagte:  Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder ohne Ursache zürnt, wird dem Gericht verfallen sein. Wer aber zu seinem Bruder sagt: Raka!, der wird dem Hohen Rat verfallen sein. Wer aber sagt: Du Narr!, der wird dem höllischen Feuer verfallen sein.  (Matthäus 5,22)

Anmerkung für das Wort Raka: d.h. »Nichtsnutz« od. »Hohlkopf« (aramäischer Ausdruck der Verachtung).

Anmerkung für den Hohen Rat: Der Hohe Rat oder »Sanhedrin« war das höchste Selbstverwaltungs- und Gerichtsorgan der Juden unter der römischen Oberherrschaft.

Anmerkung für das Wort, du Narr: ein starker Ausdruck der Verachtung für einen hoffnungslos gottlosen, bösartigen Menschen.

Die Bibel sagt: Da ist kein Gerechter, auch nicht einer. (Röm 3,10) und alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes (Röm 3,23) und viele Fragen nicht nach Gott. (Römer 3,11)

Genauso wie in den Tagen Jesu können wir uns selbst betrügen, indem wir meinen, dass wir gute und „religiöse“ Menschen sind. Nur zu leicht handeln wir wie der Pharisäer in dem Gleichnis, der hinauf in den Tempel ging und betete:  

Das Gleichnis vom Pharisäer und vom Zöllner

Vgl. → Spr 28,9; Jak 4,6-10; 1Pt 5,5-6.

Er sagte aber auch zu etlichen, die auf sich selbst vertrauten, daß sie gerecht seien, und die übrigen verachteten, dieses Gleichnis: Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stellte sich hin und betete bei sich selbst so: O Gott, ich danke dir, daß ich nicht bin wie die übrigen Menschen, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner da. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme! Und der Zöllner stand von ferne, wagte nicht einmal seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug an seine Brust und sprach: O Gott, sei mir Sünder gnädig! Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt in sein Haus hinab, im Gegensatz zu jenem. Denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; wer aber sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden. (Lukas 18,9-14)

Der Pharisäer verwies auf einen wirklichen Sünder, der neben ihm stand. Dieser andere Mann, ein Jude, der an seinen eigenen Volksgenossen Verrat übte, indem er als Zöllner für die Römer arbeitete, war aufgrund seiner Sünden untröstlich. Beschämt vor Gott konnte er nicht einmal zum Himmel aufschauen. Er schlug an seine Brust und sagte: Gott, sei mir, dem Sünder, gnädig! (Lk 18,13)

Jesus sagte über den Zöllner: Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt in sein Haus hinab, im Gegensatz zu jenem. Denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; wer aber sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.  (Lk 18,14)

Wie steht es mit Ihnen?

Sind Sie einschuldiger Sünder? Sind Sie bereit, sich vor Gott zu demütigen und von Herzen zu sagen: Jachweh, sei mir gnädig; ich bin ein Sünder? Wenn das so ist, ist Gott bereit, Ihnen zu helfen. Denn es steht geschrieben: Wenn sie gegen dich sündigen – denn es gibt keinen Menschen, der nicht sündigt – … (2.Chronik 6,36)

Gottes Wille oder meiner?

Nachdem aber Johannes gefangengenommen worden war, kam Jesus nach Galiläa und verkündigte das Evangelium vom Reich Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!  (Markus 1,14-15)

Die frohe Botschaft, die Jesus der Welt verkündete, ist Gottes Lösung für unsere Sünden. Diese Lösung steht allen zur Verfügung, die Buße tun und an das Evangelium glauben.

Buße erfolgt als Erstes. Sie besteht in einem veränderten Denken über sich selbst und über Gott, wodurch das Herz für Gottes Heil vorbereitet wird. Es fängt damit an, dass Sie auf Ihr Gewissen hören, der leisen Stimme in Ihnen. Gott hat es Ihnen als Hilfe gegeben, um das Richtige vom Falschen zu unterscheiden. Es ist dazu da, Sie zu stören, wenn Sie gegen Gott verstoßen und erzeugt ein Gefühl von Scham, Schuld und Reue. Doch Ihr Gewissen spricht normalerweise nur flüsternd zu Ihnen. Um es zu hören, müssen Sie zum Zuhören bereit sein.

Der nächste Schritt der Buße ist das Bekennen Ihrer Sünde, indem Sie sagen: Herr, ich stimme Dir zu, dass ich falsch gehandelt habe. Ich habe gegen Dich und gegen die Menschen in meiner Umgebung gesündigt. Ich suche keine Ausreden für meine Sünden.

Sündenvergebung kann ich nur bei Jesus Christus erlangen. Kein Priester im Beistuhl kann mir meine Sünden vergeben.

Schließlich muss die Buße ein verändertes Denken über Ihren Lebensstil beinhalten. Es ist der Wunsch sich von der Sünde weg und hin zu Gott zu wenden, eine Unterwerfung unseres Lebens unter Seine Autorität. Die Buße sagt: Herr, ich möchte ein neues Leben, die Art von Leben, die dich erfreut. Ich möchte das tun, was du von mir willst. Bitte, mache mich dazu fähig. Ein Mann beschrieb seine Entscheidung zur Buße in dieser Weise: Zum ersten Mal in meinem Leben entschied ich mich, den Willen Gottes über den Meinigen zu stellen.

Buße ist kein Vorsatz Ihr Leben zu reformieren, um Gottes Gunst zu verdienen. Sie sündigen, weil Sie von Natur aus Sünder sind. Daran können Sie nichts ändern. Konsequenterweise werden Sie durch den Versuch, Ihr Leben selbst zu reinigen, niemals Annahme bei Gott finden. Ebensowenig beinhaltet Buße das Gelübde Ihre Sünden abzubüßen. Sie können keinen Ausgleich zu Ihren Sünden schaffen, indem Sie in die Messe gehen, den Rosenkranz beten, Ablass erhalten, sich von bestimmten Lebensmitteln enthalten, gute Werke tun, Leiden als Opfer auf sich nehmen oder gar Ihr Leben dem Priesterdienst weihen. Die Strafe für die Sünde ist der Tod. Nichts weniger als das kann Sünde bezahlen. Gott erwartet von Ihnen nicht, dass Sie Ihr Leben reformieren oder Ihre Schuld abbüßen. Stattdessen ruft er Sie zur Buße auf:

• Bitten Sie den Herrn Jesus Christus, Ihnen Ihre Sünden zu zeigen und bitten Sie Ihn um Vergebung ihrer Sünden. Sagen Sie Ihm, dass Sie Ihre wirkliche Schuld erkennen wollen, da Sie gegen Gott verstoßen haben.

• Nehmen Sie eine Bestandsaufnahme Ihres Lebens vor. Fragen Sie sich, ob es irgendeine Sünde in Ihrem Leben gibt, die Sie nicht aufgeben wollen.

• Wenn Sie bereit sind, sich von Ihren Sünden abzuwenden, dann bekennen Sie sie vor Gott. Sagen Sie Ihm dass Ihnen das leidtut, was Sie getan haben. Erwähnen Sie jene Sünden mit Namen, über die Sie besonders beschämt sind.

• Sagen Sie Gott, dass Sie von nun an Ihr Leben nach Seinen Vorstellungen ausrichten wollen, wenn Er Ihnen die Fähigkeit dazugibt. Erkennen Sie vor Gott an, dass Sie Ihr Leben nicht selbst ändern oder Ihre Sünden wieder gutmachen können.

• Bitten Sie Gott schließlich, dass Er Ihnen seine Lösung für Ihre Sünden aufzeigt. Tun Sie dies im Glauben an die Verheißung Jesu, jedem zu helfen, der bereit ist den Willen Gottes zu tun (Johannes 7,17).

Die nächsten Seiten werden anhand der Schrift erklären, wie Sie zur Vergebung Ihrer Sünden gelangen, zu einem echten Freundschaftsverhältnis mit Gott kommen und die Sicherheit erhalten, in den Himmel zu kommen.

Warum kam Jesus auf die Erde?

»Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären; und man wird ihm den Namen Immanuel geben«, das heißt übersetzt: »Gott mit uns«. (Matthäus 1,23)

Die meisten Menschen wissen, dass die Bibel lehrt, es gibt nur einen wahren Gott. Er existiert aber in drei Personen — der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Der Vater ist Gott. Der Sohn ist Gott. Der Heilige Geist ist Gott. Und trotzdem ist Gott einer.

Jesus, der Sohn Gottes, von der Jungfrau Maria geboren, wurde Mensch. Er tat dies ohne Seine Gottheit aufzugeben. Aus diesem Grund ist Jesus wahrer Gott und wahrer Mensch. Warum nahm Jesus menschliche Gestalt an? Wenn Sie diese Frage richtig beantworten, haben Sie die Lösung für Ihr Sündenproblem.

Einige sagen, dass Jesus Mensch wurde, um uns zu zeigen, wie man lebt. Tue das, was Er tat, versprechen sie und du wirst in den Himmel kommen. Die Bibel stimmt wenigstens dem ersten Teil dieser Aussage zu, indem sie uns aufruft, selbst auch so zu wandeln, wie er gewandelt ist (1Joh 2,6; vgl. 1Joh 2,24; 3,24; Joh 12,26; Eph 5,1). Das Problem ist natürlich: Wer kann das tun? Jesus, der keinen menschlichen Vater hatte, wurde ohne sündige Natur geboren. Im Gegensatz dazu sind Sie und ich Kinder Adams, Sünder von Geburt an. Wir sind unfähig in den Himmel zu kommen, auch dann, wenn wir versuchen, ein Leben wie Jesus zu führen.

Ein weiterer Grund, den einige Menschen für die Menschwerdung Jesu liefern, ist, dass Er kam, um uns die Liebe Gottes zu zeigen. Auch das ist wahr. In Christus sehen wir, dass Gott Liebe ist und dass Er uns liebt. Aber, indem wir das verstehen, kommen wir noch nicht in den Himmel. Im Gegenteil, wenn wir Gottes Liebe mit unserer Liebe vergleichen, sehen wir wie lieblos und egoistisch wir sind — wie unpassend sind wir doch für den Himmel.

Jesus kam als Opfer, sagen andere. Wenn man sie allerdings nach dem Warum fragt, zucken dieselben Leute mit den Schultern. Es hat etwas mit dem Alten Testament zu tun, ist alles, was sie zur Erwiderung anbieten können.

Jede dieser Antworten ist teilweise richtig. Jedoch erklärt keine von ihnen, warum der Sohn Gottes menschliche Gestalt annahm und weshalb wir deswegen die Möglichkeit haben, mit Gott versöhnt zu werden und in den Himmel gelangen zu können.

Warum starb Jesus?

Denn auch der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele. (Markus 10,45; vgl. das Wort »Lösegeld«: Jes 53,10; Gal 3,13; Eph 5,2; 1Tim 2,6; »Lösegeld« meint den Preis, mit dem ein schuldig gewordener von seiner Strafe befreit werden konnte (vgl. 2Mo 21,30; Ps 49,8; 1Pt 1,17-21; Jes 53,2-12).

Der oben aufgeführte Vers nennt uns den Hauptgrund, weshalb Jesus Mensch wurde. Er diente der Menschheit, indem Er sein Leben für uns gab. Denken Sie darüber nach; es macht wirklich Sinn. Gott warnte Adam, dass die Bestrafung der Sünde der Tod sein würde. Das gilt ebenso für uns. Das Neue Testament sagt: Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.  (Röm 6,23)

Wir verdienen für unsere Sünden die Todesstrafe. Und selbst Gott kann uns von diesem Urteil nicht befreien, ohne es auszuführen. Er hat Sein Urteil über uns gefällt und kann Seine Entscheidung nicht einfach ignorieren. Er kann unsere Sünde nicht unbeachtet lassen, da Er gerecht ist und seinem Wort treu bleibt. Trotzdem möchte Gott uns vergeben. Er liebt uns und möchte uns vor der Hölle erretten. Gibt es für Ihn eine Möglichkeit, uns zu verschonen und dennoch gerecht zu bleiben? Diese Lösung gibt es, aber nur eine einzige, die erstaunlich ist. Jesus, der Sohn Gottes, der sich anbot, auf diese Erde zu kommen, um sein Leben zu geben als Lösegeld für viele. (Mk 10,45) Das ist es, was Er am Kreuz tat. Er gab Sein Leben als Bezahlung für unsere Sünden. Er starb an unserer Stelle. Der Apostel Petrus erklärt das folgendermaßen:  Denn auch Christus hat einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führte; und er wurde getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht durch den Geist, (1Petr 3,18)

Jesus, der Gerechte, starb in Ihrem und meinem, der Ungerechten, Interesse. Er bot Seine Bezahlung ein für allemal an. Sein vollkommenes Leben, das Er am Kreuz gab, um alle unsere Sünden zu bezahlen. Es ist keine weitere Bezahlung erforderlich. Wir wurden mit dem kostbaren Blut Christus (1Petr 1,19) erlöst. Nach der Kreuzigung Christi legten Ihn Seine Jünger in ein Grab. Am dritten Tag erweckte Gott Ihn von den Toten auf. Auf diese Weise zeigte der Vater, dass Er das Opfer Christi für unsere Sünden annahm (Röm 4,23-25). Nach seiner Auferstehung erschien Jesus seinen Jüngern viele Male, einschließlich einer Gruppe von mehr als 500 Menschen auf einmal (1Kor 15,6). Apostelgeschichte 1,3 bezeugt es: Ihnen erwies er sich auch nach seinem Leiden als lebendig durch viele sichere Kennzeichen, indem er ihnen während 40 Tagen erschien und über das Reich Gottes redete.

Nachdem Er Seinen  Nachfolgern gesagt hatte, dass Er ihnen eine Stätte bereiten würde, fuhr Er in den Himmel auf. Jesus verhieß: Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin.  (Joh 14,1-3)

Wenn die Bedeutung und die Wichtigkeit des Todes Christi, seiner Auferstehung und seiner Verheißung zurückzukommen Ihnen nicht klar ist, bitten Sie Gott, dass Er Ihnen hilft, sie zu verstehen.

Was ist Gottes Angebot?

Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch – Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. (Eph 2,8-9)

Wenn ich gerettet werden will, dann mußt ich mich bekehren, damit meine Sünden vergeben werden kann, wie es die Schrift bezeugt: So tut nun Buße und bekehrt euch, daß eure Sünden ausgetilgt werden, damit Zeiten der Erquickung vom Angesicht des Jahwe kommen (Apg 3,19)

Euch zuerst hat Gott, als er seinen Knecht Jesus erweckte, ihn gesandt, um euch zu segnen, indem ein jeder von euch sich von seiner Bosheit bekehrt! (Apg 3,26)

Denn sie selbst erzählen von uns, welchen Eingang wir bei euch gefunden haben und wie ihr euch von den Götzen zu Gott bekehrt habt, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen, (1Th 1,9)

Denn ihr wart wie Schafe, die in die Irre gehen; jetzt aber habt ihr euch bekehrt zu dem Hirten und Hüter eurer Seelen. (1Pt 2,25)

Da der Tod Jesu zur Bezahlung aller Sünden ausreicht, kann Gott Ihnen nun ein wunderbares Angebot machen. Er möchte Ihnen jede Sünde vergeben — vergangene, gegenwärtige und zukünftige Sünden — und unter die Auflistung Ihrer Sünden den Stempel vollständig bezahlt setzen. Er möchte die Macht brechen, die die Sünde über Sie hat, eine neue Schöpfung aus Ihnen machen und Sie in das Bild Christi verwandeln (2Kor 5,17). Gott ist bereit, Sie in seine Familie aufzunehmen und mit Ihnen für immer im Himmel zu leben.

Es ist Gottes Wille, Ihnen alles aus Gnade zu geben. Aufgrund seiner Liebe, Großzügigkeit und Güte möchte Er Sie unbeschreiblich segnen. Diese große Erlösung ist Gottes Gabe. Sie kostet Sie nichts, weil Christus den furchtbaren Preis bereits bezahlt hat. Sie brauchen sie nicht zu verdienen, denn sie ist nicht aus Werken, damit sich niemand rühmen kann (Röm 3,27). Was könnten Sie denn schon tun, um sich Vergebung und ewiges Leben im Himmel zu verdienen? Antwort lautet: Nichts!

"Ich denke, ich werde in den Himmel kommen", sagte mir eine Katholikin, während wir vor ihrer Pfarrkirche standen "weil ich zur Kirche gehe, ein gutes Leben führe und die Zehn Gebote halte. Ich denke, dass ich eine wirklich gute Chance habe."

Diese arme Frau hat nicht die geringste Chance. Die Bibel sagt, dass niemand durch das Halten der Zehn Gebote in den Himmel kommen wird. Das ist nicht das Ziel der Gebote. Gott gab sie uns, um uns zu zeigen, wie weit wir von seinem vollkommenen Maßstab entfernt sind:

Wir wissen aber, daß das Gesetz alles, was es spricht, zu denen sagt, die unter dem Gesetz sind, damit jeder Mund verstopft werde und alle Welt vor Gott schuldig sei, weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden kann; denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde. (Röm 3,19-20)

Das Gesetz hilft uns zu erkennen, dass wir einen Retter benötigen, und somit Jesus Christus, unbedingt brauchen.

"Ich denke, dass das Gute in meinem Leben mehr Gewicht haben wird als das Schlechte", sagte mir ein anderer Katholik außerhalb der gleichen Kirche. Auch dieser Mann hat keine Chance.

Alle guten Werke in der Welt können die Sünde eines Menschen nicht ausgleichen. Noch kann es das jetzige Leiden auf der Erde oder das spätere Leiden im sogenannten Fegefeuer tun, wie manche Menschen einbringen. Die Strafe für Sünde ist der Tod, die ewige Trennung von Gott. Das Wort Fegefeuer ist ein Irrweg!

Sie können Ihren Weg in den Himmel nicht erarbeiten. Das ist eine hoffnungslose Anstrengung. Stattdessen sollten Sie Gott loben, dass Er seinen Sohn gesandt hat, um für Sie zu sterben! Danken Sie Ihm, dass Er bereit ist, Ihnen Ihre Sünden zu vergeben und das ewige Leben schenken möchte.

Was muss ich tun?

Und er führte sie heraus und sprach: Ihr Herren, was muß ich tun, daß ich gerettet werde? Sie aber sprachen: Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du gerettet werden, du und dein Haus! Und sie sagten ihm das Wort des Herrn und allen, die in seinem Haus waren. Und er nahm sie zu sich in jener Stunde der Nacht und wusch ihnen die Striemen; und er ließ sich auf der Stelle taufen, er und all die Seinen. Und er führte sie in sein Haus, setzte ihnen ein Mahl vor und freute sich, daß er mit seinem ganzen Haus an Gott gläubig geworden war. (Apg 16,30-34)

Was müssen wir tun, um Gottes Geschenk der Errettung in Empfang zu nehmen? Glaube an den Herrn Jesus und du wirst errettet werden. Vielleicht denken Sie: Was ist daran neu? Ich habe schon immer an Jesus geglaubt. Sie akzeptieren wahrscheinlich die grundlegenden historischen Wahrheiten über Christus. Und sie werden womöglich das Apostolische Glaubensbekenntnis während der Messe mehr als tausend Mal aufgesagt haben.

Jedoch bedeutet der Glauben an Jesus zur Errettung mehr als die Zustimmung zu gewissen Fakten über ihn. Weiterhin bedeutet es, sich auf Ihn zu verlassen, dass Er Ihr Verhältnis zu Gott in Ordnung bringt. Gemeint ist den Glauben in Christus zu setzen, als demjenigen, der an Ihrer Stelle starb und Ihre Bestrafung auf sich nahm. Es beinhaltet Ihm zu vertrauen — und Ihm allein — um Sie vor dem kommenden Zorn Gottes zu retten. Gottes Wort sagt, dass die Erlösung durch Christus geschieht:

Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen! (Apg 4,12; vgl. Apg 4,8-11)

Wenn Sie Christus bisher nicht vertraut haben, um Sie vor der Bestrafung Ihrer Sünde zu erretten, dann können Sie Ihn jetzt als Ihren Erretter annehmen:

• Die Errettung fängt mit der Buße an. Wenn Sie dies bisher noch nicht getan haben, dann demütigen Sie sich vor Gott und gestehen Sie Ihre Sünde und Schuld ein. Drücken Sie Ihren Wunsch aus, seinen Willen zu tun und vertrauen Sie Ihm, dass Er Ihnen die Fähigkeit gibt, das Richtige zu tun.

• Als Nächstes setzen Sie Ihr Vertrauen in den Herrn Jesus, um Sie zu erretten. Sagen Sie Gott, dass Sie sich auf den Tod Christi als vollständige Bezahlung Ihrer Sünden stützen.

• Erklären Sie vor Gott, dass Ihre Errettung von nichts und niemand anderem abhängt — nicht von Ihnen selbst, Ihrem Priester, Maria, den Heiligen, der Kirche, Ihrer Taufe, Ihrer Teilnahme an anderen Sakramenten, Ihren Versuchen die zehn Gebote zu halten — und auch nicht von Ihren guten Werken. Teilen Sie Gott mit, dass Sie sich entschieden haben, allein Christus zu Ihrer Errettung zu vertrauen.

• Danken Sie Gott für Sein freierhältliches Angebot der Vergebung und des ewigen Lebens. Erkennen Sie an, dass Sie eine solch großzügige Behandlung nicht verdient haben, sie aber als ein Geschenk Gottes demütig annehmen.

Sie können das heute tun, indem Sie in Ihren eigenen Worten mit Gott im Gebet sprechen. Wenn Sie das einmal getan haben, erzählen Sie Ihrer Familie und Ihren Freunden von Ihrer Entscheidung, Buße zu tun und Jesus zu Ihrer Errettung zu glauben. Ermutigen Sie sie das Gleiche zu tun. Die Bibel sagt, dass Gottes Angebot der Errettung für Sie und Ihr Haus gilt (Apg 16,31).

Was geschah mit der frohen Botschaft?

Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Trefflich hat Jesaja von euch Heuchlern geweissagt, wie geschrieben steht: »Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, doch ihr Herz ist fern von mir. Vergeblich aber verehren sie mich, weil sie Lehren vortragen, die Menschengebote sind.« Denn ihr verlaßt das Gebot Gottes und haltet die Überlieferung der Menschen ein, Waschungen von Krügen und Bechern; und viele andere ähnliche Dinge tut ihr. Und er sprach zu ihnen: Trefflich verwerft ihr das Gebot Gottes, um eure Überlieferung festzuhalten. Denn Mose hat gesagt: »Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren!« und: »Wer Vater oder Mutter flucht, der soll des Todes sterben!« Ihr aber lehrt: Wenn jemand zum Vater oder zur Mutter spricht: »Korban«, das heißt, zur Weihegabe ist bestimmt, was dir von mir zugutekommen sollte!, dann gestattet ihr ihm auch fortan nicht mehr, irgend etwas für seinen Vater oder seine Mutter zu tun; und so hebt ihr mit eurer Überlieferung, die ihr weitergegeben habt, das Wort Gottes auf; und viele ähnliche Dinge tut ihr. (Markus 7,6-13)

Gott gab dem Volk Israel die Zehn Gebote am Berg Sinai und sprach zu ihnen durch Mose. Als Jesus 1400 Jahre später zu ihnen kam, hatten sie sich von der Wahrheit abgewendet. Sie hatten die geschriebenen Aufzeichnungen von Gottes Anweisungen beiseitegesetzt — das Alte Testament — um den Überlieferungen ihrer Lehrer und Führer zu folgen. Jesus wies sie deshalb hart zurecht (vgl. Mk 7,1-13).

Leider hat die römisch-katholische Kirche den gleichen Fehler begangen. Indem sie den Traditionen von Menschen gefolgt ist, hat sie sich von dem wahren christlichen Glauben weggewendet und das Wort Gottes beiseitegesetzt.

Die römisch-katholische Kirche lehrt nicht länger die Errettung aus Gnaden allein durch den Glauben an Christus, wie es in den heiligen Schriften gefunden wird. Sie verkündet nicht mehr die Botschaft Jesu: Nachdem aber Johannes gefangengenommen worden war, kam Jesus nach Galiläa und verkündigte das Evangelium vom Reich Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe. Tut Buße und glaubt an das Evangelium! (Mk 1,15)

Heute lehrt Rom, dass der Himmel eine Belohnung ist, die durch das Ausüben von guten Taten mit der Hilfe Gottes verdient werden kann. Um in den Himmel zu kommen, muss man heilig machende Gnade in der Seele empfangen und sie bis zum Tod bewahren. Die Kirche sagt, dass man zehn Dinge tun muss, um dies zu erreichen:

• an Gott glauben

• getauft sein

• ein treues Mitglied der katholischen Kirche sein

• Gott lieben

• seinen Nächsten lieben

• die Zehn Gebote halten

• die Sakramente empfangen, insbesondere die heilige Kommunion

• beten

• gute Werke tun

• in einem Zustand der Gnade sterben, ohne eine Todsünde begangen zu haben, die man nicht bekannt hat

Das sind natürlich alles Irrlehren, was die Katholische Kirche lehrt!

Die Ausübung dieser zehn Dinge zum Eintritt in den Himmel ist nicht die Botschaft der Errettung, die Christus brachte und im Neuen Testament durch den Heiligen Geist aufgezeichnet wurde. Dort verheißt Gott: Und er führte sie heraus und sprach: Ihr Herren, was muß ich tun, daß ich gerettet werde? Sie aber sprachen: Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du gerettet werden, du und dein Haus!  (Apg 16,31)

Das ewige Leben ist laut der Bibel keine verdiente Belohnung, sondern: Die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn. (Römer 6,23)

Gottes Wort oder Menschen Wort?

Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit. (Joh 17,17; vgl. Joh 15,3; 1Pt 1,15-16; Jak 1,18; Ps 119,151)

Gott benutzte Menschen, um die Bibel zu schreiben. Was sie aufschrieben, waren jedoch nicht ihre Gedanken. Petrus sagt, dass die Schreiber getrieben vom Heiligen Geist waren (2Petr 1,21). Deshalb ist die Schrift Gottes Wort. Sie ist inspiriert, von Gott eingegeben (2Tim 3,16).

Als solche enthält die Bibel ausschließlich Wahrheit. Gott stellt sie zur Verfügung, indem Er schreiben ließ: Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit,  damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet. (2Tim 3,16-17)

Sie ist das vollkommene Handbuch des christlichen Glaubens.

Die katholische Kirche stimmt dem nicht zu. Sie sagt, dass die Bibel nicht ausreicht. Man muss ebenso den Traditionen folgen, den ungeschrieben Lehren, die angeblich innerhalb der Kirche existieren und jahrhundertelang überliefert worden sind. Die Kirche sagt, dass Katholiken den Traditionen die gleiche Ehre geben müssen wie der Schrift.

Zusätzlich behaupten der Papst und die Bischöfe, dass nur sie die wahre Bedeutung der Schrift und der Traditionen bestimmen können. Da sie beanspruchen „die Nachfolger der 12 Apostel“ zu sein, sind ihre Entscheidungen endgültig. Niemand darf ihre Lehren infrage stellen.

Im Gegensatz dazu sagten Christus und Seine Apostel den ersten Gläubigen: Prüft alles, das Gute behalte! (1Thes 5,21)

Sie lehrten ihre Nachfolger die Schrift als  den Maßstab zu benutzen, um die Wahrhaftigkeit jeglicher Lehre zu beurteilen und sich in Acht zu nehmen: Denn solche sind falschen Apostel, betrügerischen Arbeiter, die sich als Apostel des Christus verkleiden. (2Kor 11,13)

Wir haben bereits gesehen, wie die Tradition die ursprüngliche Botschaft der Errettung verändert hat. Nun lassen Sie uns noch anschauen, wie sie die katholische Sichtweise über die Messe und über Maria beeinflusst hat.

Wie soll ich Christus richtig verehren?

Und er nahm das Brot, dankte, brach es, gab es ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis! Desgleichen auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird. (Lukas 22,19-20)

Als der Herr das Gedächtnismahl einsetzte, bat Er seine Jünger, Brot und Wein zu nehmen, um sich an Ihn zu erinnern. Diese dienten als Symbole für seinen Leib und Sein Blut. Solche Symbole sollten den Christen helfen, ihre Verehrung auf das zu konzentrieren, was der Herr am Kreuz für sie tat. Auf diese Weise: Denn so oft ihr dieses Brot eßt und diesen Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.  (1Kor 11,26)

Die römisch-katholische Kirche hat diese einfache Handlung in ein mysteriöses Ritual verwandelt. Es ist nicht länger bloß das Ziel, sich an einem Tisch mit Brot und Wein an Christus zu erinnern. Mittlerweile opfert der Priester Christus angeblich auf dem Altar und folgt dabei der Tradition. Dies findet in der Messe statt, während der Priester die Worte Christi wiederholt, die Er beim Gedächtnismahl sprach. Die Kirche behauptet, dass in diesem Moment das Brot und der Wein zum wahrhaftigen Leib und Blut Jesu werden, deren göttliche Gegenwart somit angebetet wird. Indem der Priester das Brot und den Wein über den Altar hebt, repräsentiert er Christus in seiner Opferfunktion für den Vater. Die Kirche sagt, dass dieses Opfer die Sünden der Lebenden und der Toten sühnt. Sie behauptet, dass es ein wahrhaftiges Opfer ist, das Opfer auf dem Kreuz.

Dieses Ritual findet keine biblische Grundlage. Nirgendwo in der Schrift lesen wir, dass die ersten Christen versucht haben, Christus durch Brot und Wein zu opfern. Das Kreuz war ein entsetzliches Ereignis, bei welchem die Feinde Christi Ihn zu Tode peinigten. Warum sollten Christen den Wunsch haben, das fortzusetzen?

Einmal reichte aus. Als Jesus am Kreuz starb, sagte er: Es ist vollbracht! (Joh 19,30). Er ist das ein für allemal geschehene Opfer des Leibes Jesu Christi (Hebr 10,10). Wo aber Vergebung dieser Sünden ist, gibt es kein Opfer für Sünden mehr (Hebr 10,18). Des weiteren ist Christus nun verherrlicht im Himmel. Er ist kein Opfer, welches in einer ständigen Opferung angeboten werden muss.

Die Bibel sagt: Wenn wir aber mit Christus gestorben sind, so glauben wir, daß wir auch mit ihm leben werden, da wir wissen, daß Christus, aus den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod herrscht nicht mehr über ihn. Denn was er gestorben ist, das ist er der Sünde gestorben, ein für allemal; was er aber lebt, das lebt er für Gott.  (Römer 6,8-10)

Trotz alledem sagt die römisch-katholische Kirche, dass das Opfer auf dem Kreuz immer wieder erneuert werden muss. Es wird behauptet, dass dies nötig sei, um das Werk der Erlösung zu erfüllen. Deshalb führen katholische Priester das Opfer während der Messe einige 120 Millionen Mal im Jahr aus.

Jeder von uns muss sich entscheiden, wie er Christus verehrt. Unser Verständnis von der Errettung wird diese

Entscheidung beeinflussen. Wenn wir hoffen durch einen lebenslangen Prozess von Sakramenten, Gehorsam und guten Werken in den Himmel zu gelangen, dann werden wir wahrscheinlich das Bedürfnis nach einem andauernden Opfer während der Messe haben. Wenn wir hingegen in den Kreuzestod Christi vertrauen als einem vollkommenen und ausreichenden Opfer für unsere Sünden, werden wir Sein vollendetes Werk preisen wollen. Unser Wunsch wird es sein, Ihn mit Christen zu verehren, die Brot und Wein als Symbole verwenden, um sich an Christus zu erinnern, Ihn aber nicht erneut opfern wollen.

Wer war Maria in Wirklichkeit?

Im sechsten Monat aber wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt Galiläas namens Nazareth gesandt, zu einer Jungfrau, die verlobt war mit einem Mann namens Joseph, aus dem Haus Davids; und der Name der Jungfrau war Maria. Und der Engel kam zu ihr herein und sprach: Sei gegrüßt, du Begnadigte! Der Herr ist mit dir, du Gesegnete unter den Frauen! (Lukas 1,26-28)

Das Neue Testament stellt Maria als eine hingegebene Dienerin Gottes vor. Als ihr der Engel Gabriel sagte, dass Gott sie erwählt habe, den Sohn Gottes zu gebären, nahm sie es demütig an: Maria aber sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe nach deinem Wort! Und der Engel schied von ihr.  (Lukas 1,38)

Die Schrift erwähnt Maria kurz im Zusammenhang mit verschiedenen Ereignissen im Leben Jesu. Während der Hochzeitsfeier zu Kana, als der Wein ausging, bat Maria Jesus um Hilfe und wies die Diener an: Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut! (Johannes 2,5)

Das ist ein guter Rat für uns alle. Als Jesus am Kreuz hing, stand Maria in der Nähe (Joh 19,25). Nach Christi Himmelfahrt kehrte sie mit den Jüngern in den Obersaal zurück. Dort widmete sie sich dem Gebet (Apg 1,14).

Die Bibel sagt nichts über das restliche Leben Marias. Wenn man alles zusammennimmt, ist es in der Tat wenig, was über sie gesagt wird.

Im Gegensatz dazu hat die katholische Kirche eine Menge über Maria zu sagen und geht oft weit über den biblischen Bericht hinaus. Zum Beispiel erklärt die Kirche, Maria sei ohne Erbsünde geboren worden. Sie bezeichnet dies als die „Lehre von der Unbefleckten Empfängnis“. Im Jahr 1854 erklärte Papst Pius IX diese Auffassung zum Dogma, zur offiziellen Lehre, "die angeblich von Gott offenbart sei". Obwohl die Bibel sagt, denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten, (Röm 3,23) behauptet die Kirche, dass Maria nie gesündigt habe.

Die Kirche lehrt außerdem, dass Gott Maria am Ende ihres Leben leiblich in den Himmel aufnahm. Das ist die Lehre von „Mariä Himmelfahrt“. Papst Pius XII. erklärte sie im Jahr 1950 zum Dogma. In der Bibel wird nicht erwähnt, dass Gott Maria in den Himmel nahm. Und somit sind das gefährliche Irrlehren.

Die Kirche sagt, dass Maria als "Königin des Himmels und der Erde" im Himmel throne. Sie weist die Treuen an, zu ihr zu beten als "die vollmächtige Jungfrau", "Mutter der Barmherzigkeit", "Thron der Weisheit" und "Allerheiligste". Die Menschen sollen ihre Gebete zu ihr senden als "Fürsprecherin", "Helferin", "Mutter der Gnade" (durch welche alle Segnungen fließen) und als "Mittlerin".

Die Bibel reserviert solche Titel für Gott. Sie lehrt: Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus, (1Tim 2,5) Sie legt den Christen nahe, ihre Bedürfnisse im Namen Jesu direkt zu ihrem himmlischen Vater zu bringen (Joh 14,13-14). In der ganzen Bibel gibt es kein Beispiel, in dem Jemand zu Maria oder zu den Heiligen Betet.

Schließlich sagt die Kirche, dass Maria die "Zuflucht der Sünder" ist. Nach dem Katechismus der katholischen Kirche sollten Katholiken ihre Seele in ihrer Todesstunde Marias ganzer Fürsorge übergeben. Im Gegensatz dazu lehrt die Bibel, dass wir unser völliges Vertrauen in Christus zur Errettung setzen sollen (Röm 10,8-13).

Wie soll es mit mir weitergehen?

Diese aber waren edler gesinnt als die in Thessalonich und nahmen das Wort mit aller Bereitwilligkeit auf; und sie forschten täglich in der Schrift, ob es sich so verhalte. (Apg 17,11)

Nach der Auferstehung Christi und seiner Rückkehr in den Himmel gingen seine Jünger durch die ganze Welt und predigten die gute Nachricht des Heils. Die meisten Menschen, die ihre Botschaft hörten, lehnten sie ab; manche wurden sogar zornig und zeigten offene Feindseligkeit. Andere jedoch hörten zu und zeigten Interesse. Unter ihnen waren die Menschen von Beröa. Die Bibel sagt, dass sie von edlerem Charakter waren. Sie waren zwar daran interessiert, was der Apostel Paulus zu sagen hatte, wollten sich aber auch selbst vergewissern, dass das, was er sagte, richtig war. Deshalb untersuchten sie täglich die Schriften, ob dies sich so verhielte. Als sie überzeugt waren, dass seine Lehren mit dem Wort Gottes übereinstimmten, nahmen sie Paulus Botschaft auf und vertrauten Christus zur Errettung.

Jeder von uns hat es nötig, das Gleiche zu tun. Wir müssen die persönliche Verantwortung für unsere Seelen übernehmen, die Wahrheit herausfinden und Gott eine entsprechende Antwort geben. Der folgende Leitfaden ist zu Ihrer Hilfe entwickelt. Fangen Sie mit Gebet an, bitten Sie Gott, Ihnen Weisheit zu schenken und vertrauen Sie Ihm anschließend, dass Er Sie durch Sein Wort führen wird. Sie werden nicht enttäuscht.

Wesentliche Lehren über Jesus, Errettung und Gnade

Jesu Einladung zu einer persönlichen Beziehung mit ihm Matthäus 11,25-30; Johannes 10,1-18.

Ein Bericht der Lehren Jesu und seines Lebens, der erklärt, wie man durch den Glauben an Ihn ewiges Leben empfängt das Evangelium von Johannes.

Die vollständigste Darlegung des Evangeliums der Errettung in der ganzen Bibel Römer 1,16 - 5,21.

Eine Warnung vor der irrigen Annahme, durch Glauben plus gute Werke in den Himmel gelangen zu können Galaterbrief.

Eine Geschichte der frühen Kirche, mit Predigten der Apostel und einer Schilderung, wie die ersten Christen ihren Glauben lebten Apostelgeschichte.

Paulus erklärt, dass zur Errettung keine religiöse Praktiken nötig sind, Philipper 3,1-11.

Eine Erklärung wie der wahre, rettende und lebendige Glaube sich in guten Taten zeigt, Jakobus 2,14-26.

Zwei Beschreibungen der Kreuzigung Christi, die von jüdischen Propheten Hunderte von Jahren vor dem irdischen Leben Jesu Erden aufgezeichnet wurden Psalm 22; Jesaja 53.

Der Wunsch des Herrn, dass Christen Brot und Wein zu seinem Gedächtnis nehmen Matthäus 26,26-30; Markus 14,22-25; Lukas 22,14-20; 1. Korinther 11,17-34.

Die Großartigkeit des ein für alle Mal geschehenen Opfers Christi Hebräer 9,1 - 10; 18.

Alle Bibelstellen des Neuen Testamentes, in denen Maria erwähnt, wird Matthäus 1,18 - 2,23; 12,46-50; 13,55.56; Markus 3,20-35; 6,3.4; Lukas 1,26 - 2,51; 8,19-21; Johannes 2,1-12; 6,42; 19,25-27; Apostelgeschichte 1,14; Galater 4,4

 

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