Wann wurde Jesus Christus geboren?

 

Überarbeiteter Text, April 2017

Wann wurde Jesus Christus geboren?

Warum Jesus nicht im Jahr Null geboren wurde.

Die Römer kannten keine Null. Es kommt noch besser: Der biblische Kindermörder Herodes (Mt 2,16-18) starb vier Jahre vor Christi Geburt. Von Holger Kreitling.

Ich habe zuvor sehr viel im Internet geforscht, ob das zutrieft ob Jesus Christus tatsächlich  im Jahre 4 vor Christus geboren wurde oder nicht! Die meisten forscher geben 4 v. Chr an. Und die Schlachter Version 2000 (Grundtext), gibt 5 v. Christus an, zufinden in der Zeittafel nach der Offenbarung.

Was stimmt nun?

Es wird nicht möglich sein das genau zu ergründen, Gott weist schon warum. Gottes wege sind manchmal nicht zu ergründen, und wir sollten auch nicht darüber spekulieren. Gott gibt nicht alles preis, weil Er schon seine gründe hat. Wie auch immer ob nun Jesus 4 oder 5 v.Chr geboren wurde ist nicht so wichtig, Tatsache ist aber, Jesus Christus wurde geboren und das kann niemand leugnen, wie es geschrieben steht in Prediger 3,11: Er hat alles vortrefflich gemacht zu seiner Zeit, auch die Ewigkeit hat er ihnen ins Herz gelegt – nur daß der Mensch das Werk, das Gott getan hat, nicht von Anfang bis zu Ende ergründen kann.

Die Geburtsgeschichte Jesu 

 

Es begab sich aber in jenen Tagen, daß ein Befehl ausging von dem Kaiser Augustus, daß der ganze Erdkreis sich erfassen lassen sollte. Diese Erfassung war die erste und geschah, als Kyrenius Statthalter in Syrien war. (Lukas 2,1-2)

Anmerkung: »Augustus« war der Titel der römischen Kaiser; gemeint ist Gajus Julius Caesar Octavianus (27 v. - 14 n. Chr.).

Mit diesen Worten beginnt der Evangelist Lukas (2, 1-14) die Geburtsgeschichte Jesu. Der Befehl des Kaisers kann nur in Zusammenhang mit der Einrichtung der Provinz Judäa erfolgt sein.

Wann wurde Jesus Christus, tatsächlich geboren?

Die Zahl Null ist ziemlich vertrackt und birgt allerlei Fallen. Geschichtsfreunde können fröhliche Lieder darüber singen. Und erst die Forscher! Die Stunde null ist eine Selbstschmeichelei, das Jahr null eine Legende des Christentums. Da Heiligabend naht, dürfen wir kurz 2014 Jahre zurückschauen. Oder 2013? Es ist eine komplizierte Rechnung. Sicher ist nur: Für sehr lange Zeit waren die Menschen felsenfest überzeugt, Jesus Christus sei im Jahr null geboren worden, wenn auch nicht gerade an Weihnachten. Daß der 24. Dezember als Datum eine Erfindung der Kirche ist, die heidnische Bräuche wie das Fest zur Wintersonnenwende respektierte, hat sich weitgehend herumgesprochen.

Die christliche Zeitrechnung begann 525

Die Römer kannten keine Null, so geht es schon los. Die Römer zählten die Jahre überhaupt nicht fortlaufend, bis ins sechste Jahrhundert nach Christus nannten sie die Jahre nach den zwei amtierenden Konsuln. Bei absoluten Zahlen richtete man sich im Westen des Reiches nach der nicht ganz sicher zu benennenden Gründung Roms. Die christliche Zeitrechnung, also unser jährlich Brot, begann 525 mit dem Mönch Dionysius Exiguus, der in Rom die Geburt Jesu für das Jahr 754 seit der Gründung Roms ausrechnete. Das erste Jahr von Jesu Leben hatte die Zahl Eins. Von der Null wußte der Mönch nichts, er hätte dafür nach Indien reisen müssen.

Geschichte

Augustus, der Weltenherrscher

In England schrieb der Benediktinermönch Beda Venerabilis um 731 seine "Kirchengeschichte des englischen Volkes" und übernahm Dionysius' Jahreszählung. Von der Insel aus kam Bedas Buch und die Rechnungsweise nach Frankenreich und wanderte weiter. Ab 1060 rechnete die Kirche offiziell damit.

Grundlage der Zeitrechnung sind die Angaben in den Evangelien. Lukas schrieb - um 90 n. Chr. - von der Volkszählung, die Kaiser Augustus befohlen hatte; damit beginnt die Weihnachtserzählung. Der von Lukas benannte Kyrenius Statthalter in Syrien war, kam aber erst 6 n. Chr. in sein Amt, wonach Jesus 7 n. Chr. geboren worden wäre. Historiker haben diese Angabe deshalb verworfen. Matthäus schrieb, Jesus sei vor dem Tod Herodes des Großen geboren, also vor 4. v. Chr. Das gilt heute als am wahrscheinlichsten. Das Jahr eins ist in jedem Fall falsch, doch wir können dem Mönch Dionysius kaum böse sein. Er tat sein Bestes. Beda Venerabilis errechnete als Erschaffungsdatum der Welt den 18. März 3952 v. Chr. Auch falsch.

Die Zahl Null kam viel später zu uns. Den Mathematiker Leonardo Fibonacci kennen die meisten aus Dan Browns "Sakrileg", wo die Fibonacci-Folge enträtselt wird. Der Mann (um 1180 bis nach 1241) hatte die Null in Algier gefunden und 1202 in seinem "Buch der Rechenkunst" benutzt. Im Rechnen setzte die Null sich erst im 17. Jahrhundert durch. Deshalb ist das "Jahr null" für die Geburt Jesu und den Anfang des Christentums jünger als vielleicht gedacht. Ohnehin kann es ein Jahr null nur im Nachhinein geben. Weil die Zahl im reellen Leben nicht wirklich existiert, greifen Kalenderexperten und Chronologen zu einem Trick. Das Jahr 1 v. Chr. endete am 31. Dezember, am Tag darauf war oder besser ist der 1. Januar im Jahr 1 n. Chr.

Diese Erfassung war die erste und geschah, als Kyrenius Statthalter in Syrien war. (Lk 2,2) Diese Darstellung aus dem Chora-Kloster von Konstantinopel zeigt den Kommandeur der Orientarmee und das heilige Paar. Es gilt aber als sicher, daß der Statthalter 6 n. Chr. keinen reichsweiten Zensus exekutierte...

Wann ist Jesus Christus wirklich geboren?

Bei Gott spielt der Zeitpunkt nicht eine so hohe Rolle wie die Erfüllung aller prophetischen Vorhersagen über den Messias. Und doch ist unser Glaube einer, der sich in eine konkrete Zeit hinein ereignet. So kennt die Heilige Schrift keinen zeitlosen Mythos wie er sich rund um das Weihnachtsfest manifestiert.

Das Wort Gottes legt auf ein Datum der Geburt Jesu, des Messias, nicht soviel Wert. Es war in der Zeit des Kaisers Augustus. Es geht eher darum, aufzuzeigen, daß sich die prophetischen Voraussagen jetzt erfüllen, daß der vom Vater Gesandte in Bethlehem  geboren wird (Mt 2,5 und Micha 5, 1.3) und daß er der Sohn Davids (Lk 2, 4) und der verheißene Retter ist.

Eigentlich sollte unsere Zeitrechnung mit dem Beginn des Neune Bundes beginnen, dem Pfingsttag nach der Auferstehung Jesu. Der auferstandene Jesus Christus ist mit seinem eigenen Blut ein für allemal in das himmlische Heiligtum eingegangen und hat ewige Erlösung erlangt (Hebr 9, 11-14). Seitdem ist jedes weitere Opfer – auch ein Meßopfer – überflüssig, ja ein Ausdruck des Unglaubens an das einmalige Opfer Jesu Christi auf Golgatha. Zur Rechten des Vaters erhöht, hat er die Verheißung des Heiligen Geistes vom Vater empfangen und ihn über die ausgegossen, die ihm gehorchen (vgl. Apg 5, 20-21.29-31). Seitdem können Menschen, die sich zu Jesus bekehren, von oben geboren werden und haben Anteil am Neuen Bund in der Sohnschaft in Christus.

Und es soll geschehen: Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird errettet werden.« (Apg 2,21) der Name des Herrn heißt: Jesus Christus oder Jachweh.

 

Der Name Jachweh wird in deutsch wiedergegeben. 

Aber wir haben auch Anhaltspunkte, um den Tag von  Jesu Christi Geburt näher bestimmen zu können, was nicht zu unserem Heil nötig wäre. Schon seit mindestens 453 Jahren vor der tatsächlichen Geburt Christi ließ sich das Geburtsjahr des Messias Jesus Christus vorausberechnen. In Daniel 9, 24-26 lesen wir, daß der Messias 483 Jahre nach dem Befehl zum Wiederaufbau Jerusalems (Esra 7, 11-28), unserer Zeitrechnung auftreten und damit sein Amt wie alle Priester und Leviten und Lehrer im Alter von 30 Jahren beginnen wird (4. Mose 14, 34 bzw. Hesekiel 4, 5-6). So wäre das Geburtsjahr 4 vor unserer Zeitrechnung (v. Chr.) anzunehmen. Unsere Zeitrechnung beruht auf einen kleinen Rechenfehler.

Und in welchem Monat könnte Jesus geboren worden sein?

Die vierundzwanzig Priesterklassen hatten eine ganz präzise Regelung für ihren Dienst.  Der Vater des Johannes des Täufers, Zacharias, gehörte nach Lukas 1, 5 und 1. Chronik 24, 1-19 zur achten Priesterklasse, der Abteilung Abijas (V.10).

Die achte Priesterklasse mußte in der achten Woche nach Jahresbeginn und noch einmal ein halbes Jahr später zum Priesterdienst in Jerusalem antreten. Das jüdische Jahr beginnt mit dem ersten Neumond nach der Frühlings-Tag- und Nacht-Gleiche. Nach unserer Zeitrechnung Ende März / Anfang April.

Wenn jedoch in der auf die Dienstwoche folgenden Woche ein jüdisches Fest stattfand, mußte der Priester auch noch in der Festwoche dienen. Da vor der Dienstzeit Zacharias’ bereits zwei Feste stattfanden, begann sein Dienst erst in der zehnten Woche. Dies hatte zur Folge, daß er erst Ende Mai von zu Hause nach Jerusalem aufbrach.

Während dieser Zeit der Abwesenheit erhielt Zacharias nach Lukas 1, 13 die Verheißung, daß sein betagtes Weib einen Sohn gebären würde. Als er dann Anfang Juni nach Hause kam, wurde Elisabeth schwanger - kann auch ein Spielraum von ca. einem Monat sein: Lukas 1, 13.14-25.

Wie in diesem Kapitel weiter berichtet wird, kam im sechsten Monat der Schwangerschaft Elisabeth der Engel Gabriel zu Maria (Lk1, 26-38) und verkündete ihr, daß auch sie einen Sohn gebären werde. Maria wurde verkündet, daß sie den Sohn Gottes empfangen werde und Elisabeth schon im sechsten Monat schwanger sei.

Wenn wir nun von Anfang Juni die sechs Monate Schwangerschaft Elisabeth und die weiteren neun Monate Schwangerschaft Maria’s zusammenzählen, dann können wir die Geburt Jesu auf September / Oktober datieren (Lukas 1, 26-27.36-38).

Wann beginnt die Regenzeit in Israel.

Quelle: http://www.israelnetz.com/nachrichten/detailansicht/aktuell/ertragreiche-regenzeit-in-israel-beendet-91930/

Im ganzen Neuen Testament kommen wir auf keine Aufforderung, ein neues Fest einzuführen, weder ein Weihnachtsfest noch ein Osterfest ist daß Pfingsten. Und die Kirche hat aus Pfingsten das Osterfest gemacht. Alle diese eingeführten Feste haben sich in der Praxis oft weit entfernt vom biblischen Inhalt und heidnische Züge bekamen die Oberhand.

Der heidnische Übergang bis zu Weihnachten

Jesus wurde eher nicht am 25. Dezember geboren: "Hirten auf dem Felde" –  übernachten in der Regenzeit nicht mehr im Freien, da es zu kalt ist. Eine Volkszählung  im Winter (Regenzeit) konnte nicht angesetzt werden. Bis ins 3. Jhdt.  ist von einem Weihnachtsfest nichts bekannt.

Ein Fest der Heiden?

Der Kirchenlehrer Tertullian 230 n. Chr schreibt: "Von uns, denen Sabbate und Neumonde und Feste fremd sind, die einst Gott angenehm waren, werden jetzt die Saturnalien, die Januarfeste, die Brumalien und Matronalien besucht; Geschenke werden hin- und hergetragen, lärmend werden Neujahrsgeschenke gemacht, und Sportkämpfe und Festessen werden spektakulärer gefeiert, oh, wie überaus treu sind die Heiden ihrer Religion, die besonders darauf achten, keine Feierlichkeit von den Christen zu übernehmen." (De Idolatria, c. 14, Bd. 1, S 682.)

Ägypten:  Der Sohn der Isis, der ägyptischen  Himmelskönigin (Quelle: http://books.google.de/books?), - wurde ebenfalls  zur Wintersonnenwende geboren. (Wilkinson: Egyptians, Bd. IV, S. 405.)

Jultag: Jul ist die chaldäische Bezeichnung für "Säugling", "Kind". Der 25. Dezember wurde von den heidnischen angelsächsischen Vorfahren Englands "Jultag" genannt, die vorangehende Nacht "Mutternacht". (Sharon Turner: Anglo-Saxons, Bd. 1, S .219.)

Der Geburtstag eines großen Befreiers:

Es geht hier nicht allein um den bildlichen Geburtstag der Sonne bei der Erneuerung ihres Laufes, wie wir bei den Sabäern sehen. Sabäer: Bei den Sabäern in Arabien, die den Mond verehrten, wurde zum gleichen Tag der "Geburtstag des Herrn (des Mondes)" gefeiert. (Stanley: Sabean Philosoph, S. 1066, Spalte 1.)

Sonne: Als fleischgewordener Gott – Tammuz -, um die Feinde der Götter zu bezwingen (Siehe in der hinduistischen Mythologie). Fest des Saturn  in Rom zur Wintersonnenwende  von Caligula angeordnet – dann auf sieben Tage ausgeweitet (Justus Lipsius: Opera, tom. II, Saturnal, lib. I, kap. 4.) ist  eine lärmende Festlichkeit, Sklaven wurde vorübergehende Befreiung gewährt (Heute - Weihnachtsamnestie). Genauso das Fest des Baccus in Babylon. Ein Diener wie ein König gekleidet, herrschte über das Haus, Mann des Vergnügens genannt. (Heute - Faschingsprinz). Kerzen werden angezündet, um ihn zu verehren. Weihnachtsbaum – in Rom eine Tanne (Baal-Bereth, Herr des Tannenbaumes - im Gegensatz du Baal-Berith (Jachweh des Bundes in der Bibel).

Der Vorläufer vom Weihnachtsbaum

Die Mutter von Adonis, dem Sonnengott, die große Mittler-Gottheit, habe sich in einen Baum verwandelt und in diesem Zustand ihren göttlichen Sohn geboren. – Die Mutter, ein Baum, der Sohn, ein "Mensch des Zweiges". (Oxid:  Metam. lib.X,V.500-513) Als "Same der Frau" wurde  er "aus dem Feuer geboren" (In der "Mutternacht" wurde ein Klotz ins Feuer geworfen), als "Zweig Gottes", der den Menschen alle göttlichen Geschenke bringt.

Natalis invicti solis  - Geburtstag der unbesiegbaren Sonne. Der Julklotz ist der tote Baumstrunk Nimrods, der zum Sonnengott gemacht, aber von seinen Feinden abgehauen wurde; Der Weihnachtsbaum ist Nimrod redivivus, – der getötete Gott, der wieder ins Leben zurückkommt.

Der Mistelzweig – eine Darstellung des "Menschen des Zweiges" (ein Zweig, der vom Himmel kam und auf einem Baum wuchs). Durch die Einpfropfung des himmlischen Zweiges in den irdischen Baum wurde Himmel und Erde – durch die Sünde getrennt – wieder zusammengefügt; ein Zeichen göttlicher Versöhnung mit dem Menschen. So wurden über die Mysterienreligion göttliche Wahrheiten und Symbole gefälscht. Diese Fälschung der Wahrheit setzt sich auch im verweltlichten Christentum fort bis die Hure Babylon und der Anti-Christ offenbar werden, die hinter dieser Frömmigkeit stehen.

Die Botschaft des Propheten ist:    

Willst du uns nicht wieder neu beleben, damit dein Volk sich an dir erfreuen kann? Jachweh, laß uns deine Gnade schauen und schenke uns dein Heil! Ich will hören, was Gott, der Jachweh, reden wird; denn er wird Frieden zusagen seinem Volk und seinen Getreuen – nur daß sie sich nicht wieder zur Torheit wenden! Gewiß ist seine Rettung denen nahe, die ihn fürchten, damit die Herrlichkeit in unserem Land wohne. Gnade und Wahrheit sind einander begegnet, Gerechtigkeit und Friede haben sich geküßt. Die Wahrheit wird aus der Erde sprossen und Gerechtigkeit vom Himmel herabschauen. Dann wird der Jachweh auch das Gute geben, und unser Land wird seinen Ertrag abwerfen; Gerechtigkeit wird vor Ihm hergehen und den Weg bereiten für seine Tritte. (Psalm Kap. 85, Verse 7-14; vgl. Jesaja 6,13)

So müssen wir auch heute wachsam sein, daß wir nicht die Wahrheit des Wortes Gottes mit der Lüge heidnischer Bräuche mischen und dulden.

Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; die nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. (Johannes Kap. 1, Verse 11-13)

 

 

Nach oben