Vergessen Sie den Karfreitag! Dave Hunt

Überarbeiteter Text, April 2017

Dave Hunt Verstorben

 

Anmerkung: Bitte den ganzen Text gut durchlesen. Die Bibelstellen beweisen, daß Jesus an einem Donnerstag gekreuzigt worden ist. Vergessen Sie nicht den Hohen Festtag, der am Freitag, vor den Wöchentlichen Sabbat (Sonnabend) Stattfand (Joh 18,28; 19,14.31; vgl. Mt 27,51-56; Mk 15,39-41; Lk 23,47-49.54). Wer diese Verse Ignoriert, macht Gott zum Lügner, und dieser Mensch, hat kein Wohlgefallen bei Gott, und er selbst steht nicht in der Wahrheit (Gal 3,1; 4,16; 5,7; Tit 1,14; 1Joh 1,6; 2,4; 4,6; 3Joh 1,4). Denn Jesus sagte, das Er wie Jona, drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde bleiben mußte (Jona 2,1; Mt 12,40). Wäre Er am diesen Karfreitag, an diesem Hohen Festtag gekreuzigt wurden (Arbeit war an diesem Tag verboten (2Mo 12,14-16), dann hätte Jesus gelogen und das ist unmöglich, denn Gott spricht die Wahrheit (Joh 14,6; 1Joh 5,20; 2Joh Vers 2; Offb 3,14; Titus 1,2). Und Gott sagt, das wir uns nicht dieser Welt gleichstellen sollen, und das heißt: wir dürfen nicht so handeln und Reden wie die Welt redet und handelt, auch nicht ihre Bräuche (Röm 12,2; vgl. 1Pt 1,14; 1Joh 2,15). Denn diese angegebenem Bibelstellen, stehen nicht aus langer weile in der Bibel, sondern die haben ihre Bedeutung.

Bibellexikon beschreibt den Todestag Jesus Christus, wie folgt: Nun wissen wir aber von Kalenderstreitigkeiten zwischen Pharisäern und Sadduzäern im Zusammenhang mit der Festsetzung des Pfingstfestes, die besondere Bedeutung gewannen, wenn das Passah unmittelbar vor bzw. auf den Wochensabbat fiel. Das war aber im Todesjahr der Fall. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, daß die streitenden Parteien einen Kompromiss geschlossen haben, nach dem die Sadduzäer ihre Passahfeier einen Tag später als die Pharisäer begingen. Dürfen wir das für das Todesjahr Jesu voraussetzen, so hätte Jesus das Abendmahl am früheren Termin (vgl. Mt 26,18), am offiziellen 13. Nisan gefeiert, der für die Pharisäer schon der 14. ihrer Passahfeier war; die sadduzäischen Priester aber hatten am nächsten Morgen ihr Passah noch vor sich (vgl. Joh 18,28). Der Tod Jesu zur 9. Stunde (Mt 27,46.50) fällt nun in die Zeit der offiziellen Passahschlachtung der Sadduzäer, während für die Pharisäer dieser Tag bereits der 1. Festsabbat (Hohe Festtag) der ungesäuerten Brote und zugleich Rüsttag des folgenden Wochensabbats war. Damit erscheinen alle verschiedenen Angaben der Evangelien verständlich, sachlich begründet und zutreffend. 

Des weiteren muß gesagt werden, wer Ostern feiert, begibt sich in den Götzendienst, weil das ein Heidnisches fest ist. Dies kann man nachlesen, auf meiner Homepage: Das Wort Gottes richtig gelehrt – die hier beschriebenen Texte: Die Wahre Herkunft von Ostern & Ist Ostern die biblische Feier der Auferstehung Jesu Christi? Alle die das lesen, gehorcht auf das Wort Gottes! 

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Christlicher Apologet Dave Hunt 11.04.2013

Bend (idea) – Einer der bekanntesten evangelikalen Apologeten ist tot. Der US-amerikanische Publizist Dave Hunt (Bend/Bundesstaat Oregon) starb, wie erst jetzt bekannt wurde, am 5. April 2013 im Alter von 86 Jahren. Hunt wuchs in einer Familie auf, die der Brüderbewegung angehörte. Ursprünglich Mathematiker und Unternehmensberater, widmete er sich ab 1973 vollzeitlich dem Predigtdienst und der Herausgabe von Literatur mit dem Missionswerk „The Berean Call“ (Der Ruf aus Beröa). Dabei konzentrierte sich der theologisch konservative Publizist auf die Verteidigung des christlichen Glaubens und setzte sich kritisch mit anderen Religionen, Okkultismus und der Ökumene auseinander. Er warnte Christen vor geistlicher Verführung. Seine Schriften wurden in mehr als 50 Sprachen übersetzt und erreichten eine Auflage von rund vier Millionen Exemplaren. Einige seiner Werke erschienen auch auf Deutsch, etwa „Die okkulte Invasion: Die unterschwellige Verführung von Welt und Christenheit“ (1999).

Vergessen Sie den Karfreitag

 

Darum legt die Lüge ab und »redet die Wahrheit, jeder mit seinem Nächsten«, denn wir sind untereinander Glieder. (Eph 4,25)

Lügt einander nicht an, da ihr ja den alten Menschen ausgezogen habt mit seinen Handlungen. (Kol 3,9)

Wenn ihr aber bitteren Neid und Selbstsucht in eurem Herzen habt, so rühmt euch nicht und lügt nicht gegen die Wahrheit! (Jak 3,14)

Wer sagt: »Ich habe ihn erkannt«, und hält doch seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in einem solchen ist die Wahrheit nicht; wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollkommen geworden. Daran erkennen wir, daß wir in ihm sind. (1.Joh 2,4-5)

Publiziert von Jesusruf - http://jsusruf.de Autor: Dave Hunt

Diese Information ist nur für Menschen, die die Wahrheit lieben, aber auch beherzigen!

Auszug aus dem Buch "Endzeit - wie weit sind wir?", Kapitel 16 (Dave Hunt, Verlag Mitternachtsruf www.mitternachtsruf.ch) Vergessen Sie den «Karfreitag»!

Vor dem Passahfest aber, da Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, aus dieser Welt zum Vater zu gehen: wie er die Seinen geliebt hatte, die in der Welt waren, so liebte er sie bis ans Ende. Und während des Mahls, als schon der Teufel dem Judas, Simons Sohn, dem Ischariot, ins Herz gegeben hatte, ihn zu verraten, (Joh 13,1-2)

Weil es Rüsttag war - jener Sabbat war nämlich ein hoher Festtag -, baten die Juden nun Pilatus, damit die Leichname nicht während des Sabbats am Kreuz blieben, dass ihnen die Beine zerschlagen und sie herabgenommen würden. (Joh 19,31)

Nach dem Sabbat aber, als der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria Magdalena und die andere Maria, um das Grab zu besehen. Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben, denn ein Engel des Herrn stieg vom Himmel herab, trat herzu, wälzte den Stein von dem Eingang hinweg und setzte sich darauf. (Mt 28,1-2)

Bei oberflächlicher Lektüre scheint sich den biblischen Bericht über diese bedeutsamen Tage vom 10. bis zum 14. Nisan zu widersprechen. Wenn man kein klares Verständnis über die Ereignisse hat, sieht es ganz danach aus, als ob Matthäus, Markus und Lukas angedeutet hätten, dass Christus in dieser letzten Nacht mit Seinen Jüngern das Passahmahl gefeiert hätte: Wir lesen aber etwas anderes.

Am ersten Tag der ungesäuerten Brote traten die Jünger nun zu Jesus und sprachen zu ihm: Wo willst du, dass wir dir das Passahmahl zu essen bereiten? Und er sprach: Geht hin in die Stadt zu dem und dem und sprecht zu ihm: Der Meister lässt dir sagen: Meine Zeit ist nahe; bei dir will ich mit meinen Jüngern das Passah halten! Und die Jünger machten es, wie Jesus ihnen befohlen hatte, und bereiteten das Passah. Als es nun Abend geworden war, setzte er sich mit den Zwölfen zu Tisch.» (Mt 26,17-20; vgl. Lk 22,7-17)

Wenn Christus und Seine Jünger am Abend Seines Verrats und Seiner Verhaftung das Passahmahl feierten, dann musste das Passahlamm bereits am Nachmittag desselben Tages geschlachtet worden sein. Wenn das der Fall gewesen wäre, dann hätte Sein Tod am darauf folgenden Nachmittag nicht gleichzeitig mit der Schlachtung der Passahlämmer stattgefunden. Aber wir wissen, dass das so sein musste und auch so geschehen ist. Die oben angegebenen Bibelverse bedürfen einer Erläuterung. So bedeutet manchmal das Wort «Abend» auch «Spätnachmittag», und an anderen Stellen bezieht es sich auf den frühen Abend. Wie wir bereits erwähnt haben und an anderer Stelle ausführlicher erklären werden, war der 14. Nisan, an dem zur Vorbereitung auf das Passahmahl das Lamm geschlachtet wurde, bereits eine Zeit der ungesäuerten Brote, obwohl das Fest der Ungesäuerten Brote erst am 15. Nisan begann, als das Passahlamm gegessen wurde. Bibelverse, deren Bedeutung nicht klar ist, müssen im Zusammenhang mit eindeutigen Versen gelesen werden. Es gibt viele eindeutige Aussagen, dass die Passahlämmer am Nachmittag nach dem «letzten Abendmahl», zum Zeitpunkt der Kreuzigung, geschlachtet worden waren. Die Verfasser der Evangelien sind sich in diesem Punkt ebenfalls einig. Wann fanden das «letzte Abendmahl» und die Kreuzigung statt? Der Bericht des Evangelisten Markus lautet:

Und als es schon Abend geworden [d. h. kurz vor Sonnenuntergang] war [nachdem Christus gestorben war], (es war nämlich Rüsttag, das ist der Tag vor dem Sabbat), [der Tag der Zubereitung des Passahlamms dem ersten Tag am Fest der Ungesäuerten Brote, das bei Sonnenuntergang des Tages begann, an dem die Passahlämmer geschlachtet wurden], da kam Joseph von Arimathia, ein angesehener Ratsherr, der selbst auch auf das Reich Gottes wartete; der wagte es, ging zu Pilatus hinein und bat um den Leib Jesu. (Mk 15,42-43, Text in Klammern vom Autor des Schreibens - Dave Hunt).

Und das war an einem Donnerstag, heute heißt dieser, »Gründonnerstag«. Die meisten Katholischen und Evangelischen Christen Feiern diesen »Kreuzigungstag« am Karfreitag, was zugleich Unbiblisch und Falsch ist!

Der Bericht des Lukas stimmt mit diesen Angaben überein: Und es war Rüsttag, und der Sabbat brach an. [der Tag der Zubereitung der Passahlämmer], und der [besondere Fest - Lk 23,54, Text in Klammern vom Autor].

Johannes berichtet ausführlicher: Sie führten nun Jesus von Kajaphas in das Prätorium. Es war aber noch früh. Und sie selbst betraten das Prätorium nicht, damit sie nicht unrein würden, sondern das Passah essen könnten. Es war aber Rüsttag für das Passah, und zwar um die sechste Stunde. [d.h. 6 Uhr morgens nach römischer Zeitrechnung] Und er sprach zu den Juden: Seht, das ist euer König! Weil es Rüsttag war - jener Sabbat war nämlich ein hoher Festtag -, baten die Juden nun Pilatus, damit die Leichname nicht während des Sabbats am Kreuz blieben, dass ihnen die Beine zerschlagen und sie herabgenommen würden.  (Joh 18,28; 19,14.31, Text in Klammern vom Autor)

Wie wir bereits im vorigen Kapitel festgestellt haben, wurden die Passahlämmer genau zu dem Zeitpunkt geschlachtet, als Christus, das Lamm Gottes, die Erfüllung aller bedeutenden Schatten und Prophezeiungen im Alten Testament, am Kreuz starb. Wie konnte dann Christus am Abend davor mit Seinen Jüngern das Passahmahl eingenommen haben? Das war jedoch gar nicht der Fall, denn dieses letzte Abendmahl, das in der Nacht vor der Kreuzigung stattfand, war nicht das Passahmahl. Diese häufig übersehene Tatsache geht eindeutig aus dem Bericht des Johannes hervor, der die Ereignisse präziser wiedergibt als die anderen Evangelisten. Während dort vom beginnenden «Sabbat» die Rede ist, erwähnt nur Johannes, dass der Sabbat, der mit dem Sonnenuntergang des Tages, an dem Christus gekreuzigt wurde, begann, ein «hoher Festtag» war. Mit anderen Worten, es handelte sich nicht um den wöchentlichen Sabbat, der immer am Freitag bei Sonnenuntergang begann, sondern um den ersten Tag am Fest der Ungesäuerten Brote (den 15. Nisan), dessen erster und letzter Tag besondere Sabbattage waren, an denen keine Arbeit verrichtet werden durfte (2.Mo 12,14-16).

Johannes verdeutlicht ebenfalls, dass das «letzte Abendmahl» nicht das Passahfest war: Vor dem Passahfest aber, da Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, aus dieser Welt zum Vater zu gehen: wie er die Seinen geliebt hatte, die in der Welt waren, so liebte er sie bis ans Ende. Und während des Mahls, als schon der Teufel dem Judas, Simons Sohn, dem Ischariot, ins Herz gegeben hatte, ihn zu verraten, (Joh 13,1- 2)

Das «letzte Abendmahl» fand eigentlich am Abend vor dem Passahfest statt. Wie konnte es gleichzeitig am «ersten Tag der Ungesäuerten Brote» und «vor dem Passahfest» stattfinden? Obwohl das Fest der Ungesäuerten Brote am 15. Nisan, und zwar nach Sonnenuntergang am 14. Nisan, begann (das Passahlamm wurde kurz vor Sonnenuntergang geschlachtet, gebraten und in dieser Nacht verzehrt), wurden die Tage der Ungesäuerten Brote bereits ab dem 14. Nisan gezählt, weil der Verzehr der ungesäuerten Brote «am vierzehnten Tage des ersten Monats am Abend» (2.Mo 12,18) begann.

Obwohl es sich um zwei getrennte Feste handelte, wurden das Passahfest und das Fest der Ungesäuerten Brote als Einheit gesehen, weil sie sich zeitlich überschnitten. Das Passahlamm wurde zwar am 14. Nisan kurz vor Sonnenuntergang «zubereitet» (d. h. geschlachtet und gebraten), aber erst in der Nacht, also schon am 15. Nisan, verzehrt. Auf welchen Wochentag fiel der 14. Nisan? Wenn der 10. Nisan am Sonntag war, dann begann dieser Tag am Samstag nach Sonnenuntergang, am Ende des Sabbats. Die jüdische Zählung der Tage beginnt am Abend. Deshalb begann der 11. Nisan am Sonntagabend nach Sonnenuntergang, der 12. am Montag, der 13. am Dienstag und der 14. Nisan, der Tag der Vorbereitung, begann am Mittwoch bei Sonnenuntergang. Das «letzte Abendmahl» fand daher am Mittwochabend statt, zu Beginn des 14. Nisan, der als Tag der Vorbereitung bezeichnet wurde. Am darauf folgenden Nachmittag, also am «Abend» des 14. Nisan, wurden die Passahlämmer kurz vor Sonnenuntergang geschlachtet.

Zur gleichen Zeit an diesem Donnerstagnachmittag hing Jesus Christus am Kreuz und gab Seinen Geist auf. Geschah das am Donnerstag und nicht etwa am «Karfreitag»? Genau so ist es, denn eine Kreuzigung am Freitag entspricht nicht den Tatsachen. Und wer was anderes behauptet, stellt Gott als Lügner hin, und ebenso ist absolut unbiblisch!  Nicht nur die alttestamentlichen Prophezeiungen mussten erfüllt werden, sondern auch die Schatten, und einer dieser Schatten war «das Zeichen des Propheten Jona». Danach musste Jesus drei Tage und drei Nächte im Grab bleiben. Drei Tage und drei Nächte.

Wenn Jesus Christus an einem Freitag (Dieser Punkt ist in der Christenheit umstritten) gekreuzigt worden wäre, dann hätte Er nicht drei Tage und drei Nächte im Grab bleiben können. Diese Tatsache lässt sich einfach nachvollziehen. Die letzten Stunden des Freitagnachmittags können als erster Tag gezählt werden. Der ganze Samstag ist Tag zwei. Freitag- und Samstagnacht bis zum Sonntagmorgen ergeben zwei Nächte. Es fehlen also ein Tag und eine Nacht. Selbst wenn man die ersten Minuten des Sonntagmorgens als ganzen Tag zählen würde, fehlt noch immer eine ganze Nacht. Außerdem kann man den gesamten Sonntag nicht berücksichtigen, denn es heißt im Bericht, dass der Engel den Stein wegrollte, als: Nach dem Sabbat aber, als der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria Magdalena und die andere Maria, um das Grab zu besehen. (Mt 28,1)

Das Grab war zu diesem Zeitpunkt bereits leer. Deshalb musste Jesus Christus schon vor dem Morgengrauen von den Toten auferstanden sein. Der genaue Zeitpunkt wird uns nicht berichtet. Wenn die Bibel einfach nur von drei Tagen gesprochen hätte, dann hätte man bei einer Kreuzigung am Freitag jeden angebrochenen Tag mitzählen können. Wenn Christus am Freitag vor Sonnenuntergang gekreuzigt worden wäre, wäre dies ein Teil des Tages gewesen, der am Donnerstag bei Sonnenuntergang begann und am Freitag bei Sonnenuntergang endete. Der zweite Tag begann am Freitag nach Sonnenuntergang und dauerte bis zum Sonnenuntergang am Samstag. Der dritte Tag, der am Samstag nach Sonnenuntergang begann, hätte mitgezählt werden können. Aber die Sprache der Bibel ist präzise, und es ist eindeutig von «drei Tagen und drei Nächten» die Rede. Diese genauen Angaben leiten sich von der Erfahrung des Propheten Jona her: Und der JACHWEH entsandte einen großen Fisch, der Jona verschlingen sollte; und Jona war im Bauch des Fisches drei Tage und drei Nächte lang. (Jona 2,1. AT)

Jesus selbst sagte: Denn gleichwie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Riesenfisches war, so wird der Sohn des Menschen drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde sein. (Mt 12,40; Lk 16,22)

Durch eine Kreuzigung am Freitag kann diese Anforderung nicht erfüllt werden. Obwohl hier ein offensichtlicher Irrtum vorliegt, hält die römisch-katholische Kirche und die Evangelische Kirche  (EKD) am Mythos von der «Karfreitags- Kreuzigung» fest, ja sie hat sogar einen Grossteil ihrer Liturgie und ihrer Dogmen darauf aufgebaut. Für die Kirche ist es jetzt zu spät, diese Version zu ändern. Wir können daraus schließen, dass aufgrund dieser offiziellen Duldung der Unwahrheit auch alles andere, was die katholische Kirche auf eine ebenso dogmatische Weise verkündet, angezweifelt werden muss. Aber das Gleiche gilt auch für die vielen Millionen Protestanten, die diese Lüge mit ihren alljährlichen «Karfreitagsgottesdiensten» ebenso bereitwillig unterstützen. Ist das alles wirklich so wichtig? Ja! Betreiben wir hier nicht Haarspalterei?

Nein, denn der Tag, an dem unser Herr Jesus Christus gekreuzigt wurde, ist von großer Bedeutung. Jesus Christus verkündete, dass Er drei Tage und drei Nächte im Grab verbringen würde. Wenn Er nicht so lange dort gewesen wäre, hätte Er gelogen. Aber das ist noch nicht alles. Wie wir bereits erkannt haben, musste Jesus Christus an dem Tag, als die Passahlämmer geschlachtet wurden, sterben. Der Tag Seiner Kreuzigung ergab sich aus diesem Ereignis. Was ist mit einer Kreuzigung am Mittwoch? Manche Theologen behaupten, Jesus Christus wäre an einem Mittwoch gekreuzigt worden. Da Er an einem Spätnachmittag starb, zählen sie diesen Tag nicht mit. Deshalb sind für sie Mittwoch, Donnerstag und Freitag die drei Nächte; Donnerstag, Freitag und Samstag sind die drei vollständigen Tage. Deshalb musste Seine Auferstehung am motze Shabbat, dem Ende des Sabbats kurz vor Sonnenuntergang am Samstag, stattgefunden haben. Diese Theorie ist jedoch aus mehreren Gründen nicht zutreffend.

Zunächst lautet der biblische Bericht eindeutig, dass der Engel den Stein wegrollte, um das leere Grab zu zeigen, und zwar «am ersten Tag der Woche (am Sonntag), sehr früh, als die Sonne aufging» (Mk 16,2). Warum sollte der himmlische Bote so lange warten, wenn Jesus bereits am vorherigen Nachmittag auferstanden war? Warum rollte er den Stein nicht schon am Samstag vor Sonnenuntergang weg, um zu beweisen, dass das Grab leer war? Warum bewachten die römischen Soldaten denn noch immer das Grab, als der Engel am Sonntagmorgen den Stein wegrollte? Wenn die drei Tage am vorherigen Nachmittag abgelaufen wären, warum musste dann das Grab noch weiter bewacht werden? Das wäre dann nicht mehr erforderlich gewesen, denn die Soldaten hatten den Befehl, das Grab «bis zum dritten Tag» (Mt 27,64) zu bewachen, und das war der Zeitraum, den Jesus im Zusammenhang mit Seiner Auferstehung erwähnte. Wenn diese Zeit um war, konnten die Jünger den Leichnam stehlen, wenn sie wollten. Dann hätte diese Tat keinen Sinn mehr gehabt.

Es stellen sich aber noch mehr Fragen. Wenn Jesus am Mittwochnachmittag ins Grab gelegt worden wäre, warum warteten dann die beiden Frauen bis Sonntagmorgen, um Seinen Leichnam einzubalsamieren? In diesem Fall hätten das Fest der Ungesäuerten Brote und der dazugehörige Sabbat am Mittwoch bei Sonnenuntergang begonnen. Zwischen diesem Festsabbat (dem ersten Tag des Festes der Ungesäuerten Brote) und dem wöchentlichen Sabbat wäre ein normaler Arbeitstag gewesen, nämlich der Freitag, an dem die Einbalsamierung hätte stattfinden können. Man hätte dann vor Beginn des Verwesungsprozesses keine Zeit verloren. Der Zeitfaktor war hier von großer Bedeutung. Warum wartete man also bis Sonntagmorgen? Das passt doch nicht zusammen! Nur bei einer Kreuzigung am Donnerstag wäre ein Sabbat auf den anderen gefolgt (der Festsabbat am ersten Tag des Festes der Ungesäuerten Brote von Donnerstagabend bis Freitagabend, und dann der wöchentliche Sabbat von Freitagabend bis Samstagabend), und deshalb konnten die Frauen erst am Sonntagmorgen zum Grab gehen.

Höchstwahrscheinlich führte eine gewisse Unkenntnis über diesen Sachverhalt dazu, dass die römischkatholische Kirche den Tag der Kreuzigung auf einen Freitag legte. Man ging offensichtlich davon aus, dass der Sabbat, der auf den Tod Christi folgte, der wöchentliche Sabbat, also der Samstag, war, obwohl es sich dabei um den ersten Tag am Fest der Ungesäuerten Brote handelte, auf den dann der wöchentliche Sabbat folgte. Dieser Fehler ist verständlich, wenn man die biblischen Berichte nicht genau überprüft. Für eine Kirche, die sich ihrer Unfehlbarkeit rühmt und von ihren Mitgliedern verlangt, ihre Dogmen ungeprüft zu übernehmen, ist das jedoch keine Entschuldigung. Joseph von Arimathia hatte am Tag der Kreuzigung vor Beginn des Festsabbats noch genügend Zeit, ein Leinentuch zu kaufen (vgl. Mk 15,46), in das er den Leichnam Jesu wickelte, als er Ihn in das Grab legte. Auch die Frauen konnten noch die Duftöle kaufen, die sie für die Einbalsamierung benötigten.

So konnten sie gleich nach dem Ende der beiden aufeinanderfolgenden Sabbate zum Grab gehen. Entweder wussten sie nicht, dass Nikodemus bereits 100 Pfund Duftstoffe erworben hatte, die er und Josef von Arimathia verwendeten, als sie den Leichnam einwickelten (Joh 19,39-40), oder sie waren der Meinung, dass diese Menge nicht ausreichte. Im Bericht des Lukas lesen wir: Es folgten aber auch die Frauen nach, die mit ihm aus Galiläa gekommen waren, und sahen sich  das Grab an und wie sein Leib hineingelegt wurde. Dann kehrten sie zurück und bereiteten wohlriechende Gewürze und Salben; am Sabbat aber ruhten sie nach dem Gesetz. Am ersten Tag der Woche aber kamen sie am frühen Morgen zum Grab und brachten die wohlriechenden Gewürze, die sie bereitet hatten und noch etliche mit ihnen. [höchstwahrscheinlich hatten sie die Arbeit am späten Samstagabend nach dem Ende des zweiten Sabbats durchgeführt; Lk 23,55-24,1; Text in Klammern vom Autor].

Das Zeugnis der Astronomie Bei seinen Nachforschungen über die Prophezeiung der 70 Jahrwochen im Buch Daniel konsultierte Sir Robert Anderson den Chefastronom an der berühmten Sternwarte von Greenwich in England. Aufgrund der von diesem Experten angestellten astronomischen Berechnungen war im Jahr 32 n. Chr. der 14. Nisan von Mittwochabend bis Donnerstagabend. Wir haben natürlich bereits festgestellt, dass dieser Tag mit dem biblischen Bericht übereinstimmt. Alles fügt sich ineinander. Der triumphale Einzug Jesu in Jerusalem erfolgte an einem Sonntag. Damit der alttestamentliche Schatten zur Erfüllung kommen konnte, musste dieses Ereignis auf den 10. Nisan fallen, den Tag, als die Passahlämmer zur Beobachtung aus der Herde genommen wurden. Vier Tage danach war der 14. Nisan, an dem die Passahlämmer geschlachtet wurden, und dieser Tag war ein Donnerstag.

Aus diesen und den weiter oben erwähnten Gründen kommen wir zu der Schlussfolgerung, dass Jesus Christus am Donnerstag gegen zwölf Uhr mittags ans Kreuz genagelt wurde und kurz nach fünfzehn Uhr starb.

Das Volk Israel hatte seinen Messias und sein Passahlamm geschlachtet, ohne es zu wissen. Deshalb bat Jesus Christus, als Er am Kreuz hing, voller Liebe und Barmherzigkeit: Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun! Sie teilten aber sein Gewand und warfen das Los. (Lk 23,34)

Wir wollen nun noch einmal die Tage und Nächte zählen, die Er im «Inneren der Erde» verbracht hatte, nachdem wir aufgrund des alttestamentlichen Schattens, der biblischen Prophetie und der astronomischen Berechnungen genau wissen, wann Jesus Christus Sein Leben hingab. Die drei Stunden nach Seinem Tod bis zum Sonnenuntergang zählen noch als erster Tag, Freitag und Samstag als zweiter und dritter Tag, die Nächte von Donnerstag bis Samstag zählen als drei Nächte. Nach diesen drei Tagen und drei Nächten im Grab stand Jesus Christus irgendwann vor Sonnenaufgang am Sonntagmorgen von den Toten auf, höchstwahrscheinlich kurz bevor der Engel den Stein wegrollte, um zu beweisen, dass das Grab leer war.

Was hat das alles mit der Entrückung und der Wiederkunft Christi zu tun?

Es handelt sich hier um weitere Beweise über die große Bedeutung der biblischen Prophetie und die Genauigkeit, mit der sich diese erfüllt. Wenn das in der Vergangenheit der Fall war, dann können wir sicher sein, dass zukünftige Ereignisse in Verbindung mit dem Kommen Christi sich ebenfalls bis ins letzte Detail so abspielen werden, wie sie prophezeit sind. Warum ist der Sonntag ein Tag der Anbetung?

Die genaue zeitliche Einordnung der Ereignisse ist aber auch aus einem anderen Grund von großem Wert. Der Tag der Auferstehung Christi ist von enormer Bedeutung für unser Bibelverständnis, denn es spielt eine große Rolle, ob Er am Samstag oder am Sonntag von den Toten auferstanden ist.

So behaupten zum Beispiel die Siebenten-Tags-Adventisten, dass der Samstag der Tag ist, an dem wir uns zur Anbetung Christi versammeln sollen, denn es handelt sich um den von Gott eingeführten Ruhetag. Diejenigen, die den Zeitpunkt der Kreuzigung auf den Mittwoch und die Auferstehung auf den motze Shabbat, d. h. den späten Samstagnachmittag, legen wollen, sind ebenfalls der Meinung, dass dieser Tag ein Tag der Anbetung sein sollte. Wir haben jedoch erkannt, dass unser Herr in Wirklichkeit in den frühen Morgenstunden des Sonntags auferstand, und deshalb haben Christen diesen Tag zu einem Tag der Anbetung gemacht. Häufig hört man auch das Argument, die römischkatholische Kirche hätte den Sabbat auf den Sonntag verlegt und somit die Anbetung am Sonntag eingeführt.

In Wahrheit ist die Anbetung am Sonntag keine Erfindung Roms. Die ersten Christen trafen sich von Anfang an am Sonntag zur Anbetung Christi. Dieser Brauch bestand schon seit Jahrhunderten, und zwar vor dem Erlass entsprechender Dekrete, als die Bischöfe von Rom begannen, nach der Oberherrschaft über die Kirche zu streben. Lukas schreibt in seiner Apostelgeschichte: Am ersten Tag der Woche aber, als die Jünger versammelt waren, um das Brot zu brechen, unterredete sich Paulus mit ihnen, da er am folgenden Tag abreisen wollte, und er dehnte die Rede bis Mitternacht aus. (Apg 20,7)

Dieses «Brotbrechen» war keine gewöhnliche Mahlzeit. Dass es sich hier um ein besonderes Mahl mit dem Abendmahlsgottesdienst in Erinnerung an den Tod, das Begräbnis und die Auferstehung Christi handelte, wie Paulus Ihn in 1.Korinther 11,17-34 beschreibt, ist eindeutig. Die Christen kamen ja nicht zu jeder Mahlzeit zusammen; sie aßen auch nicht nur am ersten Tag der Woche. Keine dieser Möglichkeiten ergibt eine plausible Erklärung. Bei diesem besonderen «Brotbrechen» zur Erinnerung an Christus war die Gemeinde der Gläubigen versammelt, und Paulus predigte den ganzen Abend. Dass sie sich am ersten Tag der Woche versammelten, wird ebenfalls bestätigt durch die Anweisung des Paulus, in jeder Woche an diesem Tag eine Opfergabe zur Seite zu legen (1.Kor 16,2).

Welchen Sinn hat diese Aussage, wenn die Christen sich nicht an diesem Tag zur Anbetung versammelten? Die Dekrete Roms sind in diesem Fall nebensächlich, denn Christen, die sich nicht zur «"Mutter Kirche"» zählen, versammeln sich ebenfalls am Sonntag, aber aus biblischen Gründen. Sie glauben damit noch lange nicht, dass der Sabbat vom Samstag auf den Sonntag verlegt wurde. Der Samstag ist noch immer der Sabbat, den aber Christen aus mehreren Gründen nicht einhalten. Eine neue Schöpfung Erstens war der Sabbat für die Juden bestimmt. Er war Teil jenes besonderen, bereits erwähnten Bundes zwischen Gott und Israel über das Land und die Beziehung der Israeliten zu Ihm. Die ganze Menschheit befindet sich unter den Verpflichtungen des Sittengesetzes, aber nicht unter jenen des mosaischen Gesetzes. In Römer 2,14-15 werden wir daran erinnert, dass das göttliche Sittengesetz in das Gewissen eines jeden Menschen eingeschrieben wurde, auch der Nichtjuden.

Wenn der Sabbat auch für Nichtjuden verbindlich wäre, müsste sich die ganze Menschheit in Bezug auf die Einhaltung des Sabbats ein Gewissen machen. Da die Feier des Sabbats aber nicht in das menschliche Gewissen eingeprägt worden ist, können wir davon ausgehen, dass dieser Ruhetag für Menschen außerhalb Israels nicht vorgesehen war. Der Sabbat erinnert an den Tag, an dem Gott von der Erschaffung des Universums ausruhte. Dieses Universum wird jedoch zerstört, wie es in 2.Petrus 3,10-12 heißt. Als Christen warten wir «auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt» (2.Petr 3,13).

Durch den Tod Christi für unsere Sünden und Seine Auferstehung für unsere Rechtfertigung ist die Erschaffung eines neuen, zukünftigen Universums möglich geworden. Deshalb feiern wir den Tag Seiner Auferstehung. Er ist ein Kennzeichen für den Beginn der neuen Schöpfung Gottes und ein Hinweis auf die neuen Himmel und die neue Erde, die wir als neue Geschöpfe in Christus bewohnen werden, denn wir sind nicht von dieser Welt. Wir erkennen wieder, wie wichtig die genaue zeitliche Einordnung prophetischer Ereignisse ist.

Der Samstag, der in Verbindung mit der alten Schöpfung steht, ist der letzte Tag der Woche. Es wäre für Christus unangemessen gewesen, an diesem Tag von den Toten aufzuerstehen. Er erhob sich aus dem Grab am Sonntag, dem ersten Tag einer neuen Woche. Er wird bezeichnet als der «Erstgeborene von den Toten» (Kol 1,18), und der «letzte Adam» (1.Kor 15,45), der Vorläufer eines Geschlechts von «neuen Geschöpfen» (vgl. 2.Kor 5,17), von «wiedergeborenen» Menschen, die «sein Werk, geschaffen in Christus Jesus» (Eph 2,10) sind. Nur diese neuen Geschöpfe in Christus werden das neue Universum bewohnen. Christus wurde geboren, als «die Zeit erfüllt war» (Gal 4,4). Seine Wiederkunft wird ebenfalls zu dem Zeitpunkt geschehen, den Gott bestimmt hat. Wenn wir uns jetzt wieder dem Propheten Daniel zuwenden, werden wir entdecken, dass er uns ebenfalls mitteilt, wann dieses Ereignis eintreten wird.

Quelle: Auszug aus dem Buch "Endzeit - wie weit sind wir?", Kapitel 16

(Dave Hunt PDF-Download Publizierung: 27.03.08 Letzte Revision: 27.03.08 unter anderem, Verlag Mitternachtsruf www.Mitternachtsruf.ch).

Alle angeführten Bibelstellen wurden aus der Schlachter Version 2000, entnommen.

Hervorhebungen in fetter Schrift, ist vom Textautor.

 

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