Und die Gnadentür wurde verschlossen!

Wenn nichts anderes vermerkt wurde, zitiere ich die Schlachter Version 2000 [Textus – Receptus]. Hervorhebungen in fetter Schrift sind vom Textautor. Überarbeiteter Text, April 2017

Und die Gnadentür wurde verschlossen!

Während sie aber hingingen, um zu kaufen, kam der Bräutigam; und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit; und die Tür wurde verschlossen. (Mt 25, 10)

Als der englische Erweckungsprediger Whitefield (1714-1770) einmal über das Gleichnis von den zehn Jungfrauen sprach, insbesondere über die Worte: Und die Tür wurde verschlossen'', waren unter den Zuhörern, weit ab vom Redner, zwei leichtfertige junge Männer. Sie schienen sich über das Gehörte lustig machen zu wollen, denn der eine sagte im Flüsterton zum anderen: Das ist nicht so schlimm; wenn eine Tür zugemacht wird, tun andere sich auf. Doch wie erschraken die beiden Männer, als Whitefield, der von ihren Worten nichts vernommen hatte, fortfuhr und sagte: Es mag sein, daß sorglose Sünder hier sind, die Gottes Wort von sich abweisen wollen und denken: Was tut's? Geht eine Tür zu, so geht eine andere dafür auf. In der Tat, sie haben Recht. Aber ich will euch sagen, welche Tür es ist, die sich öffnet, wenn sich die Tür des Himmels schließt: Es ist die Tür des bodenlosen Abgrunds, die Tür der Hölle und der ewigen Verdammnis! Die jungen Männer erbleichten und sahen sich betroffen an. Wer anders als Gott konnte dem Evangelisten diese Worte eingegeben haben, gerade in dem Augenblick, wo sie gespottet hatten? So fragte sich der eine allen Ernstes.

Er erkannte sich im Licht Gottes als verlorener Sünder, tat Buße und bekehrte sich zum Herrn Jesus. Wie ernst sind doch für jeden  der noch nicht errettet ist, von Sünde Tot und Teufel, die Worte - In Lukas 13, 25.27-28; steht geschrieben: Wenn einmal der Hausherr aufgestanden ist und die Türe verschlossen hat, dann werdet ihr anfangen, draußen zu stehen und an die Tür zu klopfen und zu sagen: Herr, Herr, tue uns auf! Dann wird er antworten und zu euch sagen: Ich weiß nicht, woher ihr seid! Und er wird antworten: Ich sage euch: Ich weiß nicht, woher ihr seid; weicht alle von mir, ihr Übeltäter! Da wird das Heulen und das Zähneknirschen sein, wenn ihr Abraham, Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes seht, euch selbst aber hinausgestoßen!

Bild-Quelle: www.gottesbotschaft.de

Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verlorengehen; uns aber, die wir gerettet werden, ist es eine Gotteskraft; (1Kor 1,18; vgl. 1Kor 1,20; 3,19; Apg 26,24; 2Kor 4,3; Röm 1,16; Eph 1,19)

Geh nicht an der heute noch geöffneten Gnadentür vorüber! Benutze auch du sie zu deinem Heil, ehe es zu spät ist und du für ewig in der äußersten Finsternis sein wirst.

Aber als Mitarbeiter ermahnen wir euch auch, die Gnade Gottes nicht vergeblich zu empfangen. Denn es heißt: >>Zur angenehmen Zeit habe ich dich erhört und am Tag des Heils dir geholfen<<. Siehe, jetzt ist die angenehme Zeit; siehe, jetzt ist der Tag des Heils! (2.Korinther 6, 1-2)

Das Feld des Zurückgelassenwerdens !

Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich selbst nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen, weil sie empfindliche Ohren haben; und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Legenden zuwenden.  (2.Timotheus 4,3 – 4)

Damals hatte der Herr Jesus Christus, der Sohn Gottes des Vaters, deutlich bezeugt: Da sprach Pilatus zu ihm: So bist du also ein König? Jesus antwortete: Du sagst es; ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, daß ich der Wahrheit Zeugnis gebe; jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme. (Johannes 18, 37)

Aber die Menschen sind nicht mehr interessiert, an die Gnade Gottes, daß sie Rettung brauchen. Was passiert mit dem Menschen, die die Gnade Gottes ablehnen? Und die Bibel, das Buch der Wahrheit läst uns nicht im unklaren darüber. Und so gewiß es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht, … (Hebräer 9, 27)

Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und es dringt durch, bis es scheidet sowohl Seele als auch Geist, sowohl Mark als auch Bein, und es ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens. Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern alles ist enthüllt und aufgedeckt vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft zu geben haben.  (Hebräer 4, 12-13)

Verwundert euch nicht darüber! Denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden, und sie werden hervorgehen: die das Gute getan haben, zur Auferstehung des Lebens; die aber das Böse getan haben, zur Auferstehung des Gerichts. (Johannes 5, 28 – 29)

Von diesen hat aber auch Henoch, der siebte nach Adam, geweissagt, indem er sprach: >>Siehe, der Herr ist gekommen mit seinen heiligen Zehntausenden, um Gericht zu halten über alle und alle Gottlosen unter ihnen zu strafen wegen all ihrer gottlosen Taten, womit sie sich vergangen haben, und wegen all der harten, die gottlose Sünder gegen ihn geredet haben.<< (Judas Verse 14-15)

Und viele von denen, die im Staub der Erde schlafen, werden aufwachen; die einen zum ewigen Leben, die anderen zur ewigen Schmach und Schande. (Daniel 12, 2)

Und ich werde mich euch nahen zum Gericht und will ein schneller Zeuge sein gegen die Zauberer und gegen die Ehebrecher und gegen die Meineidigen und gegen die, welche den Lohn der Tagelöhner verkürzen, Witwen und Waisen übervorteilen und das Recht des Fremdlings beugen und mich nicht fürchten! Spricht der JACHWEH der Heerscharen. (Maleachi 3, 5)

Sind auch wir vielleicht genervt, wenn Gott uns fragt:

Wann willst du dein Leben mit mir in Ordnung bringen?

Wann willst du zu mir umkehren?

Welche Antwort geben wir Gott?

Der junge Mensch wird von vielem abgelenkt und denkt nicht an Gott und an die Ewigkeit. Es gibt noch so viel vom Leben zu genießen. Sich bekehren, Fromm werden?

Vielleicht später, aber jetzt noch nicht. Ich will noch Leben! Wer mitten im Leben steht, ist viel zu beschäftigt. Keine Zeit für Gott.

Zuerst muß die Karriere stehen, ich muß Geld verdienen. Vielleicht später einmal!

Was sagt der Rentner? Ich bin zu alt und bin auch ohne Gott zurechtgekommen! Und außerdem ist bis jetzt auch alles gut gegangen! Warum sollte es nicht weiter gut gehen?

Und überhaupt, wer kann mit Sicherheit sagen, daß es nach dem Tod noch etwas gibt?  

Es steht geschrieben, in Johannesevangelium 17, 17: Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit.

Die Summe deines Wortes ist Wahrheit, und jede Bestimmung deiner Gerechtigkeit bleibt ewiglich. (Psalm 119,160)

Und der kranke Mensch ist zu schwach, um sich noch mit so ernsten Fragen über Gott zu befassen. Seine Schmerzen hindern ihn daran, über sein Verhältnis zu Gott nachzudenken. Er ist zu krank, um sich noch zu bekehren, vielleicht, wenn ich wider gesund bin!

Vertraue auf ihn allezeit, o Volk, schüttet euer Herz vor ihm aus! Gott ist unsere Zuflucht. (Psalm 62, 9)  

Gott ist für uns ein Gott der Rettung, und Gott, der Jachweh, hat Auswege aus dem Tod. (Psalm 68,21)

Sondern Gott redet einmal und zum zweitenmal, aber man beachtet es nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn tiefer Schlaf die Menschen befällt und sie auf ihren Lagern schlummern, da öffnet er das Ohr der Menschen und besiegelt seine Warnung an sie, um den Menschen von seinen Tun abzubringen und den Mann vor dem Hochmut zu bewahren, damit er seine Seele von der Grube zurückhalte, und sein Leben davon, in den Wurfspieß zu rennen. Er züchtigt ihn mit Schmerzen auf seinem Lager, ja, er straft sein Gebein sehr hart, daß ihm das Brot zum Ekel wird, und seiner Seele die Lieblingsspeise. Sein Fleisch schwindet dahin, man sieht es nicht mehr, und seine Knochen, die man sonst nicht sah, liegen bloß; seine Seele naht sich der Grube und sein Leben den Todesmächten. Wenn es dann für ihn einen Gesandten gibt, einen Mittler, einen aus Tausenden, der dem Menschen Seine Gerechtigkeit verkündigt, so wird Er sich über ihn erbarmen und sprechen: >>Erlöse ihn, damit er nicht zur Grube hinabfahre; ich habe ein Lösegeld gefunden!<< Alsdann wird sein Fleisch frischer sein als in jungen Jahren; er wird zurückkehren zu den Tagen seiner Jugend; er wird zu Gott flehen, und der wird ihm gnädig sein; ja, Er wird ihn Sein Angesicht sehen lassen mit Jauchzen, und Er wird dem Menschen seine Gerechtigkeit wiedergeben. Der wird singen vor den Menschen und sagen: Ich hatte gesündigt und das Recht verkehrt; aber er hat mir nicht vergolten; er hat meine Seele erlöst, daß sie nicht in die Grube hinabgefahren ist, so daß mein Leben das Licht wieder sieht! Siehe, dies alles tut Gott zwei- oder dreimal mit dem Menschen, um seine Seele vom Verderben zurückzuholen, damit sie erleuchtet werde mit dem Licht der Lebendigen. (Hiob 33,14-29)

Ist der Mensch so krank, für diesen einen Satz, aus Römer 10,13, um gerettet zu werden? Denn: »jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden «.

 

 

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