Organspende: Der Andere in mir.

Ich zitiere die Schlachter Version 2000.

Hervorhebungen in fetter Schrift sind vom Textautoren. Überarbeiteter Text, April 2017

Aufgegriffen von Dr. med. Peter Beck (TOPIC).

Ausführlich nachzulesen in der Zeitschrift – Mitternachtsruf * Juni 2013.

 

Heißes Eisen – Organspende: Der Andere in mir.

Millionen von Bundesbürgern über 16 Jahre werden in den nächsten Wochen von ihrer Krankenkasse Post bekommen.

Inhalt: Informationen zur Organspende sowie ein Spenderausweis. Hintergrund dieser Aktion ist die im Oktober beschlossene Änderung des Transplantationsgesetzes. Diese Änderung soll dazu dienen, die Bereitschaft der Bevölkerung für eine Organspende zu erhöhen. Im Gegensatz zu  anderen Ländern in der Europäischen Union muß ein Deutscher bei einem festgestellten Gehirntod zu Lebzeiten einer Organentnahme zugestimmt haben (Zustimmungslösung).

Liegt sie nicht vor, darf kein Organ entnommen werden. Befindet er sich im Urlaub in anderen Ländern, muß er damit rechnen, daß diese Entscheidung aufgrund anderer Regelungen nicht berücksichtigt wird.

In etlichen Ländern gelten "Widerspruchslösungen". Liegt kein schriftlicher Widerspruch vor, werden grundsätzlich bei einem Hirntoten die Organe entnommen.

Bei der Diskussion um die Organspende werden etliche wesentliche Aspekte kaum beleuchtet. In unserer Juni -Ausgabe 2011 hat der Chefarzt an der Klinik für Innere Medizin, die zur Rems – Murr - Klinik Waiblingengehört, und gläubige Christ Dr. med. Peter Beck einmal erläutert, was bei Medizinern unter Hirntod verstanden wird: In Wirklichkeit sind solche Hirntoten nicht tot. Bei ihnen wird nur keine Gehirnaktivität mehr gemessen. Werden die Organe entnommen, kommt es bei Hirntoten oftmals zu heftigen Reaktionen. Der Sterbende wehrt sich gegen die "Schlachtung", was die Mediziner dann als schmerzlose letzte "Reflexe" abtun.

Doch wie sieht es bei den Menschen aus, die ein Organ bekommen? In ihrem schon 1993 erschienenen Buch (leider vergriffen) "Mit dem Herzen eines anderen leben? – Die seelischen Folgen der Organtransplantation" beschreibt die Psychotherapeutin Elisabeth Wellendorf Erlebnisse mit Organempfängern, die sie psychologisch betreut hat. Sie schildert die Erfahrungen einer jungen Frau namens Susan, der sowohl ein Herz als auch eine Lunge eingepflanzt wurden. Wellendorf zitiert Susan so: "Ich lebe mit seinen Organen [denen des Spenders] und für seine Organe. Wir sind einander verpflichtet. Manchmal habe ich das Gefühl, ich spüre ihn genau, als hörte ich ihn atmen. Oder wenn ich unter dem Baum sitze, hängt er oben im Geäst."

Daß dieser Eindruck kein Einzeleindruck ist, darüber gibt es zahlreiche Belege.

Die Bild am Sonntag berichtete am 26.5.1996 über eine 59-jährige Amerikanerin, die nach einer Herz - Transplantation einen bis dahin unbekannten Appetit auf Hühnchen und Bier hatte. Nachforschungen ergaben, daß ihr neues Herz von einem 18-Jährigen stammte, der für  diese Kost schwärmte.

Die Süddeutsche Zeitung berichtete 1992 über einen 27-Jährigen, der sechs Jahre mit einem fremden Herzen lebte. Er sagte der Zeitung, daß er direkt nach der Transplantation erhebliche  Psychische Probleme gehabt habe: "Ich hatte das Gefühl, daß ich nicht allein bin. Da war etwas im Raum, etwas Undefinierbares. Nachts vor dem Schlafengehen dachte ich manchmal: Der macht sich aber breit in meinem Bett!"

Der US-Kardiologe Dr. Paul Pearsall interviewte mehr als 100 Herz-Transplantierte, die glaubten, mit dem verstorbenen Organspender verbunden zu sein. Da in den USA im Gegensatz zu Deutschland die Organempfänger erfahren dürfen, von wem das Organ stammt, konnte Pearsall  recherchieren. Er fand heraus, daß etliche der Organempfänger Charakter-Schwerpunkte des Spenders  übernahmen. So wurde dem neunjährigen Jimmy das Herz einer Dreijährigen eingesetzt, die in einem Schwimmbad ertrunken war. Aus der einstigen "Wasserratte" Jimmy wurde ein Junge mit unerklärlicher Wasserscheu. Wie sind diese Phänomene zu erklären?

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Wer Organe spendet oder spenden will, auch diese Menschen, die es gesetzlich machen und wollen, werden sich auch dafür vor Gott verantworten müssen. Ob sie es glauben oder nicht. Der Mensch kann nicht einfach daher kommen, und in das Handwerk Gottes, herumpfuschen. Denn, jeder Mensch muss sein Schicksal tragen. Warum? Weil er oder sie für ihr Schicksal selber verantwortlich sind! Weil sie nichts von den lebendigen Gott (Jesus Christus) wissen wollen. Deshalb kommt zu Lebzeiten auch schon der Zorn Gottes über sie. Und im Totenreich noch vielmehr. Die es tun, machen sich eine sehr schwere Sünde schuldig.

Das ist kein schwarzer Humor, sondern: Das ist die Wahrheit des Gottes des Herrn. Was jeder wissen sollte!

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Nach der Bibel hat der Mensch nicht eine Seele, sondern der ganze Mensch ist Seele. Die Seele tritt leibhaftig in Erscheinung. In 1.Buch Mose 2,7 heißt es:  Da bildete Gott der Jachweh den Menschen, Staub von der Erde, und blies den Odem des Lebens in seine Nase, und so wurde der Mensch eine lebendige Seele.

Solange der Mensch atmet und sein Blut durch die Adern fließt, – Blut, das laut Bibel übrigens der Sitz des Lebens ist (z. B. 3.Buch Mose 17,11; vgl. 5.Buch Mo 12,16.23) – ist der Mensch keineswegs tot. Somit kann auch ein Hirntoter nicht endgültig tot sein, denn er wird ja nach Feststellung des sogenannten Hirntodes auf der Intensivstation gepflegt, damit seine Körperfunktionen bis zur Organentnahme am Leben gehalten werden. Die Seele ist Sitz aller Regungen und Gefühle. Da der ganze Mensch Seele ist, ist sie grundsätzlich auch in allen Organen präsent. Wohl nicht ohne Grund findet sich in Psalm Kap.7 Vers 10 der Hinweis, daß  Gott Herzen und Nieren prüft. Nieren gelten nach biblischem Zeugnis als Sitz von Gemütsbewegungen  und Gewissensregungen (z. B. Jeremia 20,12).

Das Schweizer Magazin Blick berichtete am 17.2.1999 über eine 40-jährige Frau, die nach einer Nieren - Transplantation nicht wie vorher schüchtern und zurückhaltend war, sondern aggressiv wurde und anfing, kampfbetonte Sportarten zu lieben. Sie sagte: "Es ist ein ganz neues Leben. Ich spüre förmlich den Spender in mir weiterleben." Der Spender war ein 18-Jähriger, der Kampfsportarten über alles liebte.

Am Ende ihres Buches berichtet Psychotherapeutin Wellendorf von einem Treffen mit Transplantierten, die allesamt versteckte Todesphantasien hatten und schon mehrfach kurz davor standen, sich das Leben zu nehmen. Wellendorf fragt: "Waren sie in ihrem eigentlichen Weg unterbrochen worden, und gab es eine innere, unbewußte Dynamik, ihn zu Ende zu gehen?" Mit anderen Worten: Haben sie die Lebensuhr zurückgedreht, die eigentlich schon abgelaufen war?

Über die wirklichen Folgen dieses Zurückdrehend wird auch kaum gesprochen. Dr. Beck schreibt im angeführten TOPIC- Artikel: "Transplantierte Organe "gehen" nur bei eineiigen Zwillinge ohne Medikamente "an".

Für alle anderen Menschen gilt, daß wir durch unsere Körperabwehr alles Fremde abwehren, also auch andere Organe. Daher muß die Körperabwehr bei dem Organempfänger ein Leben lang mit sehr starken Medikamenten unterdrückt werden. Dies hat entsprechende Folgen:  Die Infektionsrate dieser Menschen ist stark erhöht. Dazu kommen Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Osteoporose etc. besonders aber ist das Krebsrisiko um das mindestens 15-Fache gegenüber der Normalbevölkerung erhöht.

Ein weiteres gerne verschwiegenes Faktum ist auch noch dieses: Die von Dr. Beck angesprochenen starken Medikamente kostet pro Jahr (!) etwa 150.000€ pro Person.

TOPIC

Nr. 12 Dezember 2012

Information und Meinungen zum Zeitgeschehen aus biblischer Sicht.

TOPIC- Herausgeber: Ulrich Skambraks

Informationen im Internet:

www.christliche-hauskreisgemeinde.de

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INFOBOX

Nachtrag: Hirntote sind nicht tot.

Tot ist, wessen HERZ aufgehört hat zu schlagen, wer aufgehört hat zu atmen, wessen Körper erkaltet ist, wessen Muskeln erstarrt sind und wer schließlich Verwesungsgeruch verströmt (verbreitet). Kein einziges dieser Zeichen ist beim Hirntod gegeben. Hirntote atmen – gesteuert von einem Respirator –, ihr Herz schlägt, das Blut zirkuliert, der Stoffwechsel, die Nieren, Verdauung und das Immunsystem funktionieren, ja hirntote Frauen können sogar Kinder gebären. Das können Leichen nicht.

Bei den klinischen Tests, die den Hirntod nachweisen sollen, wird lediglich geprüft, ob der Patient noch Reflexe (Pupillen-, Hustenreflex u. a.) zeigt. Es wird nicht geprüft, ob er noch lebendig ist. Es gibt außerdem immer wieder Fehldiagnosen: So konnte der Neurologe D. Alan Shewmon, Universität Los Angeles, Kalifornien, nachweisen, daß 175 Patienten, bei denen der Hirntod diagnostiziert worden war, diesen überlebt  haben, in einem Fall sogar um 14 Jahre (Fachzeitschrift Neurology, 1998). Auch im Jahr 2008 konnten Radiologen der Newark Medical School, New Jersey, in einer Studie nachweisen, daß 11 Prozent der <<Hirntod>> - Diagnosen in den letzten 4 Jahren  falsch waren. Hirntote sind nicht tot, sondern schwer geschädigte Menschen, die ihre Fähigkeit, bewußt zu leben, nicht unter Beweis stellen können. Sie werden getötet durch die Organ – Entnahme.

Was aber sagt Gott, der Jachweh, zum Töten: Es steht geschrieben: Du sollst nicht töten! (2.Buch Mose 20,13; vgl. 1.Mo 9,5-6; 5.Mo 5,17; Mt 5,21; 19,18; Röm 13,9; Jak 2,11)

Du sollst nicht begehren das Haus deines Nächsten! Du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten, noch seinen Knecht, noch seine Magd, noch sein Rind, noch seinen Esel, noch irgend etwas, das dein Nächster hat! (2Mose 20,17; vgl. 5Mo 5,21; Hab 2,9; Apg 20,33)

Hier haben wir eine zweifache Sünde, die Organe von Menschen werden entnommen, obwohl sie noch leben. Und die, die so etwas bekehren machen sich ebenfalls schuldig. Und stehen somit unter einem schweren Gericht, der Sünde. Es ist im weitestem Sinne auch Hehlerei, was die Ärzte tun, in erster Linie werden die Hirntoten Menschen umgebracht, und zweitens Verhelern sie die Organe, was ihnen nicht gehört. Und bereichern sich daran.  

Anmerkung: Unter Hehlerei versteht man die Straftat des Handels mit Sachen, die gestohlen oder unterschlagen wurden und sich nicht im Eigentum der Handelnden befinden.

Aus Kurier der christlichen Mitte, Monatszeitschrift für Religion und Politik, Dezember 2011, Nr. 11.

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Todeszeitpunkt und Organspende –

Wie tot sind Hirntote?

Der Hirntod ist die Voraussetzung für die Entnahme von Spenderorganen. Doch die Frage, ob mit ihm tatsächlich das Leben aufhört, ist nicht eindeutig zu beantworten. Neue wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, daß ein vermeintlich lebloses Hirn noch erstaunlich viel kann.

Von Werner Bartens

Der Organspendeausweis ist eine Mogelpackung. Auf dem Dokument, das je nach Erhebung 16 bis 20 Prozent der Deutschen ausgefüllt haben, gestatten sie "für den Fall, daß nach meinem Tod eine Spende von Organen/Geweben zur Transplantation in Frage kommt", die Entnahme einzelner Körperteile. Man kann auch seinen Widerspruch ankreuzen oder verfügen, daß andere die heikle Entscheidung übernehmen sollen. Doch was heißt schon "nach meinem Tod"? Der Tod ist in der modernen Medizin eine Frage der Definition, erst recht der Todeszeitpunkt.

Bevor ein Organ gespendet werden kann, muß der Hirntod festgestellt werden. Seit 1968 gibt es diesen Begriff - er wurde seinerzeit eingeführt, um die technisch plötzlich machbare Organverpflanzung zu ermöglichen. (Bevor 1952 die Herz-Lungen-Maschine erfunden wurde, galt der irreversible Kreislaufstillstand als Kriterium des Todes.)

Ärzte verstehen unter dem Hirntod die "irreversibel erloschene Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms".

Durch Beatmung und andere medizinische Hilfen wird die Herz- und Kreislauffunktion künstlich aufrechterhalten.

Doch der Puls von Hirntoten ist noch zu tasten, ihr Herzschlag und ihre Atmung auch; sie sind warm, einige können schwitzen, ausscheiden, verdauen, es gibt also noch einen Stoffwechsel.

Doch ist so ein Mensch tatsächlich tot? Auf die alte Frage gibt es keine eindeutige Antwort, aber viele neue wissenschaftliche Erkenntnisse.

Daß im Gehirn kaum noch etwas funktioniert, diagnostizieren zwei Ärzte unabhängig voneinander. Sie stellen klinisch fest, daß der Mensch nicht mehr spontan atmet, im tiefen Koma liegt, keine Reflexe mehr hat. Apparativ muß zudem gezeigt werden, daß im EEG keine Hirnströme mehr nachweisbar sind, die Hirndurchblutung versiegt ist und das Gehirn nicht auf Reize reagiert.

Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO), eine private Stiftung, die in Deutschland die Verteilung koordiniert und für mehr Organspenden wirbt, stellt dazu lapidar fest: "Das Gehirn ist übergeordnetes Steuerorgan aller elementaren Lebensvorgänge. Mit seinem Tod ist auch der Mensch in seiner Ganzheit gestorben."

Für den Kardiologen Paolo Bavastro aus Stuttgart ist die Sache hingegen nicht so einfach und bereits der Begriff Hirntod eine "arglistige Täuschung". Vielmehr handele es sich bei "Menschen im Hirnversagen um schwerstkranke, sterbende Menschen, aber noch keine Toten", wie er mehrmals dargelegt hat. Daraus folgt: "Sonst könnten wir auch keine lebensfähigen Organe aus einem toten Menschen entnehmen. Wir brauchen lebendige Organe aus einem noch lebenden Organismus." Der Fall des "Erlanger Babys" 1992 zeigte zudem, daß der Fetus im Bauch einer hirntoten Schwangeren fünf Wochen weiter wuchs.

 

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