O Gott, warum?

 

Überarbeiteter Text, April 2017

O Gott, warum?

Krieg

65 Millionen Tote die Bilanz zweier Weltkriege

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Hunger

100.000 Menschen sterben jeden Tag – verhungert

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Gewaltverbrechen

ca. 300% Zuwachsrate seit 1953

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Diese Reihe kann nach Belieben verlängert werden. Die Schlußfolgerung vieler Menschen ist die Frage: Und wo ist Gott?

Wo war Gott im letzten zweiten Weltkrieg, als Millionen (ca. 6 Millionen) Juden massakriert und vergast wurden? Warum hat Er die Kriege nicht verhindert? Warum schweigt Er, wenn jährlich 100.000 Kinder (die Dunkelziffer ist mindestens dreimal so hoch) abgetrieben werden? Sexualverbrechen nehmen ständig zu.

Warum tut Gott nichts dagegen?

Krankheiten wie Krebs und Aids versetzen die Menschheit in Angst und Schrecken.

Wo ist Gott, wenn täglich tausende Menschen verhungern? Und was ist mit den immer mehr werdenden Rauschgift- und Alkoholabhängigen?

Wenn Gott allmächtig ist, warum lässt Er dieses Elend zu?

Ist das auch Ihre Frage?

Gehören auch Sie zu denen, die Gott auf die Anklagebank setzen wollen? Oder sind Sie einer von denen, die Gott ersatzlos gestrichen haben? Geben Sie Ihm doch eine Chance, sich zu verantworten und die Fragen zu beantworten.

Was bringt der "angeklagte Gott" zu Seiner Entlastung bzw. Verteidigung vor?

Gott hat gesagt: Du strafst dich selbst mit deiner Bosheit und züchtigst dich selbst mit deinem Abfall! Erkenne doch und sieh, wie schlimm und bitter es ist, daß du den JACHWEH, deinen Gott, verlassen hast, und daß keine Furcht vor mir in dir ist! Spricht der Herrscher, der JACHWEH der Heerscharen. (Jeremia 2,19)

Und: Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten, weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen offenbar gemacht hat; denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, so daß sie keine Entschuldigung haben. Denn obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in nichtigen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. (Römer 1,18-21)

(Vergleichen Sie, bitte auch: Jesaja Kap. 59, Verse 1-4.6-8.12-19) 

Verstehen Sie, was Gott Ihnen damit zu sagen hat? Ist es denn Gottes Schuld, daß wir Sünde zu unserm Lebensmotto gemacht haben? Steht Gott an dem Maschinengewehr oder wir? Hat Gott die freie Sexualität eingeführt? Geschlechtliche Kontakte vor und neben der Ehe – Freude zu zweit, die hochtrabend Liebe genannt wird – und die Folgen laden wir auf Gott.

Mein Auge soll dich nicht verschonen, und ich will mich nicht über dich erbarmen, sondern ich will deine Wege über dich bringen, und deine Greuel werden in deiner Mitte sein; und so sollt ihr erkennen, daß ich der JACHWEH bin! (Hesekiel 7,4)

Sind Abtreibung, Vergasen und Bomben Erfindungen Gottes? Nein!

Bild Quelle: www.gottesbotschaft.de

Da aber eine Hungersnot im Land herrschte, zog Abram nach Ägypten hinab, um sich dort aufzuhalten; denn die Hungersnot lastete schwer auf dem Land. (1Mo 12, 10; Schlachter Version; vgl. 1Mo 26,1-2; 42,1-5; Ruht 1,1; 3Mo 26,20; Am 4,6)

Ist es Seine Schuld, daß wir mit unseren Nachbarn nicht in Frieden leben können? – Wenn Sie Erfolg in der Schule oder Beruf haben, dann ist das natürlich Ihr Verdienst. Alle großen Erfindungen sind selbstverständlich! unser Verdienst – aber Kriege usw. ein sicherer Beweis, daß es keinen Gott gibt!? Gerade das Gegenteil ist der Fall, Kriege, KZs, Verbrechen und Hungertode sind ein Beweis, dass Sünde vorhanden ist, ein Beweis, dass die Zitate aus der Bibel wahr sind!

Es gibt einen Gott, einen Gott, der nicht tatenlos zusieht, sondern längst reagiert hat. Er hat Sie sich selbst überlassen, damit Sie tun, was Ihnen gefällt. Nun, so sagen Sie vielleicht jetzt, dass es einen Gott gibt, das will ich noch glauben, aber das Gerede von der Allmacht dieses Gottes, das ist doch wirklich übertrieben. Warum hat Er nicht verhindert, dass ich sündigte? Warum hat Er nicht verhindert, dass ich mit Alkohol versuchte, meine Probleme zu lösen? Kann das der so viel gepriesene, liebe Gott sein? Möchten Sie, wie ein Computer, hirnlos funktionieren, ständig angetrieben, Dinge zu tun, die Sie nicht tun wollen? Ein solches Marionettendasein kann doch kein Mensch ertragen. Was die Frage nach dem lieben Gott betrifft, ein solcher Gott ist eine menschliche Erfindung. Die Vorstellung, dass Gott ein alter Mann mit langem Bart und wohlwollendem Blick ist, ein Mann ohne eigenen Willen und ohne Kraft, ist nicht mehr als eine Fata Morgana, ein Hirngespinst, ohne Bezug zur Realität?

Deine Augen sind so rein, daß sie das Böse nicht ansehen können; du kannst dem Unheil nicht zuschauen. Warum siehst du denn den Frevlern schweigend zu, während der Gottlose den verschlingt, der gerechte ist als er? Siehe, der Vermessene – unaufrichtige ist seine Seele in ihm; der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben. (Habakuk 1,13; 2,4)

Deshalb gilt auch Ihnen das Gebot Gottes, dass Sie Buße tun sollen.

Warnung vor dem Unglauben, der die verheißene Ruhe in Christus verfehlt

Ps 95,8-11; 1Kor 10,1-12; 2Kor 4,3-4.

Darum, wie der Heilige Geist spricht: »Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht, wie in der Auflehnung, am Tag der Versuchung in der Wüste, wo mich eure Väter versuchten; sie prüften mich und sahen meine Werke 40 Jahre lang. Darum wurde ich zornig über jenes Geschlecht und sprach: Immer gehen sie in ihrem Herzen in die Irre, und sie haben meine Wege nicht erkannt, so daß ich schwor in meinem Zorn: Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen!«

Habt acht, ihr Brüder, daß nicht in einem von euch ein böses, ungläubiges Herz sei, das im Begriff ist, von dem lebendigen Gott abzufallen! Ermahnt einander vielmehr jeden Tag, solange es »Heute« heißt, damit nicht jemand unter euch verstockt wird durch den Betrug der Sünde!
 
Denn wir haben Anteil an Christus bekommen, wenn wir die anfängliche Zuversicht bis ans Ende standhaft festhalten, solange gesagt wird: »Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht, wie in der Auflehnung«.
 
Seine Stimme, von dem Allmächtigen Gott, kann jeder in der Bibel, beim lesen hören! 
 
Denn einige lehnten sich auf, als sie es hörten, aber nicht alle, die durch Mose aus Ägypten ausgezogen waren. Über wen war er aber 40 Jahre lang zornig? Waren es nicht die, welche gesündigt hatten, deren Leiber in der Wüste fielen? Welchen schwor er aber, daß sie nicht in seine Ruhe eingehen sollten, wenn nicht denen, die sich weigerten zu glauben? Und wir sehen, daß sie nicht eingehen konnten wegen des Unglaubens. (Hebräer 3,7-19)

Denn so hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. (Johannes 3,16)

Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut, und erkennst nicht, daß dich Gottes Güte zur Buße leitet?  (Römer 2,4)

Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. (1Johannes 1, 9)

Lassen Sie sich versöhnen mit Gott, indem Sie Ihm Ihre Sünden bekennen!

Solange Sie diesen Schritt nicht tun, trifft Sie das Urteil zeitlicher und ewiger Trennung von Gott.

Gott sagte: Verkündet’s, bringt es vor; ja, sie mögen sich miteinander beraten! Wer hat dies vorzeiten verlauten lassen? Oder wer hat es von Anfang her angekündigt? War nicht ich es, der JACHWEH? Und sonst gibt es keinen anderen Gott, einen gerechten Gott und Erretter; außer mir gibt es keinen! Wendet euch zu mir, so werdet ihr gerettet, all ihr Enden der Erde; denn ich bin Gott und keiner sonst! Ich habe bei mir selbst geschworen, aus meinem Mund ist Gerechtigkeit hervorgegangen, ein Wort, das nicht zurückgenommen wird: Ja, mir soll sich jedes Knie beugen und jede Zunge schwören! Nur in dem JAcHWEH, wird man von mir sagen, habe ich Gerechtigkeit und Stärke! Zu ihm wird man kommen; aber beschämt werden alle, die sich gegen ihn auflehnen. (Jesaja 45,21-24)

Der gerechte und heilige Gott liebt Sie – darum richtet Er heute diesen Appell an Sie!

Wenn nichts anderes vermerkt wurde, zitiere ich die Schlachter Version 2000 [Textus-Receptus].

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