Mehr Sterne als Sandkörner am Meer

Überarbeiteter Text, April 2017

Australischer Forscher: Mehr Sterne als Sandkörner am Meer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei der Konferenz der International Astronomical Union in Sydney haben Forscher eine Schätzung der Sternenzahl vorgenommen. Insgesamt berichten die Experten, gibt es 70 Sextillionen Sterne. Das entspricht der Zahl 7 mal 10 hoch 21, oder anders dargestellt einer Sieben mit 22 Nullen.

Nach Angaben der Wissenschaftler der Australian National University ist die Zahl der Gestirne damit zehn Mal grösser als die Zahl von Sandkörnern an allen Stränden und Wüsten der Erde. Das sei aber nur die Zahl jener Sterne, die mit heutigen Teleskopen sichtbar sind. Simon Driver, Wissenschaftler an der Australian National University, geht davon aus, dass die Zahl der Sterne im gesamten Kosmos nahezu unendlich ist. Die australischen Astronomen verfügen über die technisch stärksten Instrumente, um die Helligkeit von Himmelskörpern zu messen. Die Forscher wollen eine Art Atlas aller Gestirne erstellen.

Wozu gibt es Sterne?

Psalm 19,1-7: Dem Vorsänger. Ein Psalm Davids. Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und die Ausdehnung verkündigt das Werk seiner Hände. Es fließt die Rede Tag für Tag, Nacht für Nacht tut sich die Botschaft kund. Es ist keine Rede und es sind keine Worte, deren Stimme unhörbar wäre. Ihre Reichweite erstreckt sich über die ganze Erde, und ihre Worte bis ans Ende des Erdkreises. Er hat der Sonne am Himmel ein Zelt gemacht. Und sie geht hervor wie ein Bräutigam aus seiner Kammer und freut sich wie ein Held, die Bahn zu durchlaufen. Sie geht an einem Ende des Himmels auf und läuft um bis ans andere Ende, und nichts bleibt vor ihrer Glut verborgen.

Wie viele Sterne gibt es?

Und er führte ihn hinaus und sprach: Sieh doch zum Himmel und zähle die Sterne, wenn du sie zählen kannst! Und er sprach zu ihm: So soll dein Same sein! (1.Buch Mose Kap.15, Vers 5)

Mit blossem Auge kann man etwa 3000 Sterne sehen. Nimmt man die südliche Himmelshalbkugel dazu, kommt man auf insgesamt etwa 6000 Sterne. Der erste, der mit einem selbstgebastelten Fernrohr zum Himmel schaute, war Galileo Galilei (1564-1642). Was er gesehen hat, beschreibt er in seinem Werk Nuncius Sidereus: "Es ist wirklich etwas Grosses, zu der zahlreichen Menge von Fixsternen, die mit unserem natürlichen Vermögen bis zum heutigen Tage wahrgenommen werden konnten, unzählige andere hinzuzufügen und vor Augen zu stellen, die vorher niemals gesehen worden sind und die alten bekannten um mehr als die zehnfache Menge übersteigen." Das ergibt also etwa 30.000 Sterne.

Im Jahre 1862 beendeten die beiden Astronomen Ärgelander und Schönfeld die so genannte Bonner Durchmusterung. Sie untersuchten mit Hilfe der Teleskopie den Nachthimmel und kamen auf 324.198 Sterne bis zur Grössenklasse 9 bis 10. Also nochmals das Zehnfache.

Milchstrassen

Untersuchungen mit modernen Teleskopen haben ergeben, dass unsere Milchstrasse (Galaxie) mindestens 100 Milliarden Sterne hat. Wollte jemand diese Sterne zählen, und würde er in einer Sekunde drei Sterne zählen, so käme er beim Alter von 100 Jahren - ohne zu schlafen - nur auf 10% der Sterne unserer Milchstrasse.

Auf der nördlichen Himmelshalbkugel gibt es nur noch ein weiteres Milchstrassensystem, das mit blossem Auge sichtbar ist. Es ist der Andromedanebel, der uns den weitesten Blick mit unbewaffnetem Auge gewährt. Er hat eine Entfernung von etwa 2,26 Mio. Lichtjahren.

Auf der südlichen Halbkugel gibt es zwei weitere bereits ohne Fernrohr sichtbare Sternsysteme, nämlich die Grosse und die Kleine Magellansche Wolke, wovon die grosse auch etwa 100 Milliarden Sterne hat. Insnsgesamt gibt es einige Billionen solcher Milchstrassensysteme in unserem Universum.

Wenn man das Universum weiter untersucht, stellt man fest, dass diese Milchstrassensysteme nicht allein vorkommen, sondern in den sogenannten Galaxienhaufen. Der bekannteste Haufen ist "Virgo", der aus sage und schreibe 2500 Einzelgalaxien besteht.

Gott hat die Sterne gezählt

Jetzt haben australischer Forscher diese unglaubliche neue Schätzung, die man sich kaum vorstellen kann mit Sand verglichen: Mehr Sterne als Sandkörner am Meer.

Sand als Vergleich wurde schon in der Bibel verwendet: In Jeremia 33,22 heisst es: Wie man das Heer des Himmels nicht zählen und den Sand am Meer nicht messen kann, so will ich den Samen meines Knechtes David mehren und die Leviten, meine Diener.

Was wir erst im 21. Jahrhundert herausgefunden haben, das wusste die Bibel (Gott der Vater & Jesus Christus) bereits am Anfang der Welt.

Doch Gott hat die Sterne gezählt:

Er zählt die Zahl der Sterne und nennt sie alle mit Namen. Groß ist unser Jachweh und reich an Macht; sein Verstand ist unermeßlich. (Psalm 147,4-5)

In Jesaja 40,26 heisst es: Hebt eure Augen auf zur Höhe und seht: Wer hat diese erschaffen? Er, der ihr Heer abgezählt herausführt, er ruft sie alle mit Namen. So groß ist seine Macht und so stark ist er, daß nicht eines vermißt wird.

Gott hat alle diese Sterne geschaffen. Er hat allen einen Namen gegeben. Gott braucht dafür weder Computer noch Fernrohre noch Zeit. Und das Erstaunliche ist, dass dieser Gott sich dennoch um jeden einzelnen Menschen kümmert: Was ist der Mensch, dass du sein gedenkst, und des Menschen Sohn, dass du auf ihn acht hast? Für Gott spielt es keine Rolle, ob er 1000 oder 1000 000 Sterne erschafft: Denn er sprach, und es war; er gebot, und es stand da.

Die Unterschiedlichkeit der Sterne

Dabei sind alle diese Sterne völlig unterschiedlich. Keine Schneeflocke, die je auf diese Erde gefallen ist, wird je wieder einer anderen genau gleich sein. Das gilt auch für die Sterne:

Und es gibt himmlische Körper und irdische Körper; aber anders ist der Glanz der Himmelskörper, anders der der irdischen; einen anderen Glanz hat die Sonne und einen anderen Glanz der Mond, und einen anderen Glanz haben die Sterne; denn ein Stern unterscheidet sich vom anderen im Glanz. (1.Korinther Kap.15, Verse 40-41)

Man kann die Sterne nach mehreren Kriterien unterscheiden: nach Masse, nach Leuchtkraft, Radius, Temperatur, Spektralklasse, mittlerer Dichte, Schwerebeschleunigung an der Oberfläche, Rotationsgeschwindigkeit, chemischer Zusammensetzung und nach vielen anderen Kriterien.

Wozu nun all diese Sterne?

Auf diese Frage, denke ich, finden wir die Antwort in 1.Buch Mose Kap. 1, Verse 14-19: Und Gott sprach: Es sollen Lichter an der Himmelsausdehnung sein, zur Unterscheidung von Tag und Nacht, die sollen als Zeichen dienen und zur Bestimmung der Zeiten und der Tage und Jahre, und als Leuchten an der Himmelsausdehnung, daß sie die Erde beleuchten! Und es geschah so. Und Gott machte die zwei großen Lichter, das große Licht zur Beherrschung des Tages und das kleinere Licht zur Beherrschung der Nacht; dazu die Sterne. Und Gott setzte sie an die Himmelsausdehnung, damit sie die Erde beleuchten und den Tag und die Nacht beherrschen und Licht und Finsternis scheiden. Und Gott sah, daß es gut war. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der vierte Tag.

Die Sterne sollen ihr Licht geben und auf die Erde scheinen. Damit ist klar, dass sie zielorientiert erschaffen sind. Sie sind für die Menschen geschaffen.

a) Das Licht bezieht sich hier in erster Linie auf die Sonne. Sie ist für uns lebensnotwendig. Durch die Photosynthese wird Lichtenergie in chemische Energie umgewandelt. Ohne diesen genialen Prozess gäbe es keine Nahrungskette der Lebewesen. Diesen Prozess, der in jedem Blatt und Grashalm stattfindet, kann bis heute niemand nachbauen. Wir wissen nicht, wie dieser Prozess funktioniert. Die Sonne ist der grosse Energielieferant. Auf der Sonne werden in jeder Sekunde 4,3 Millionen Tonnen Sonnenmasse in Energie umgesetzt. Dieselben Prozesse finden auf allen anderen Sternen/Sonnen statt.

b) Ausserdem dienen die Gestirne zur Zeitmessung. Hier werden nicht nur die Einheiten genannt, sondern auch, wie man sie messen kann (Tage, Monate, Jahre).

c) Darüber hinaus haben die Sterne die Aufgabe, eine Botschaft zu verkündigen. Die Art der Verkündigung geschieht völlig lautlos:

Keine Rede und keine Worte, doch gehört wird ihre Stimme (Psalm 19,3-4). Überall auf der ganzen Erde wird die Sprache des Himmels verstanden. Diese Botschaft kann jeder Mensch (ob Gelehrter oder ungelehrt) an jedem Ort (Nordpol oder Südpol) verstehen: Ihre Messschnur geht aus über die ganze Erde, und bis an das Ende des Erdkreises ihre Sprache. Dieser Code kann nicht gelöscht werden.

d) Was verkündigen die Sterne?

Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten, weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen offenbar gemacht hat; denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, so daß sie keine Entschuldigung haben. Denn obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in nichtigen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. (Römer 1,18-21)

Sie verkündigen also die ewige Kraft und Göttlichkeit Gottes. Die Menschen sollten daraus ihre Schlussfolgerungen ziehen. Sie könnten die Grösse des Schöpfers auch ohne Bibel erkennen. Paulus knüpfte an den Altar für den unbekannten Gott an und sagte den Athenern:

Und er hat aus einem Blut jedes Volk der Menschheit gemacht, daß sie auf dem ganzen Erdboden wohnen sollen, und hat im voraus verordnete Zeiten und die Grenzen ihres Wohnens bestimmt, damit sie den Herrn suchen sollten, ob sie ihn wohl umhertastend wahrnehmen und finden möchten; und doch ist er ja jedem einzelnen von uns nicht ferne; denn »in ihm leben, weben und sind wir«, wie auch einige von euren Dichtern gesagt haben: »Denn auch wir sind von seinem Geschlecht.« (Apostelgeschichte Kap. 17, Vers 24)

Das Neue Testament beschreibt, dass der Gott der Vater durch Jesus Christus, alles erschaffen hat(Eph 3,9; vgl. Joh 1,3; 1Kor 8,6; Hebr 1,2) und das Er Schöpfer aller Dinge ist (Joh 1,1-3.10; Kol 1,15-16; Hebr 1,3). Und damit auch das riesige Universums mit seinen vielen unterschiedlichen Sternen.

Das Weltall und unsere Galaxis

Die Galaxien des Weltalls wurden nach der Rotverschiebungsmethode im Radiowellenbereich vermessen. Aus diesen Resultaten wurde die hier abgebildete Karte erstellt. Diese Karte stellt unsere kosmische Umgebung aus der Sicht eines Beobachters dar, der in einigen Milliarden Lichtjahren Entfernung senkrecht zur Ebene unserer Milchstrasse durch ein lichtstarkes Teleskop blickt. Unsere eigene Galaxis ist zu einem kleinen Punkt in der Mitte geschrumpft. Man beachte die Linien, ausgehend aus der Position der Erde. Nach der Urknalltheorie befänden wir uns somit im Ausgangspunkt der angenommenen Expansion.

Das Resultat dieser Karte ist verblüffend: Grosse materiefreie Räume neben Materie-Anhäufung. Strukturierte Materie-Verteilung. Linien, die auf unsere Milchstrasse zeigen. Die Erde ist im Zentrum der angenommenen Expansion des Urknalls Dies alles widerspricht der Urknalltheorie. Aber: Zu den Aussagen der Bibel besteht hier kein Widerspruch.

Quellen: pte online/Hans Joss/Prof. Dr. Werner Gitt/Livenet

Autor: Bruno Graber.

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