Manche Evolutionisten treiben ein böses Spiel

Hinweis auf die verwendeten Bibelübersetzung: Wenn nicht anders vermerkt, zitiere ich die Schlachter Version 2000

[Textus – Receptus].   Überarbeiteter Text, April 2017

Manche Evolutionisten treiben ein böses Spiel, nur um vehement an ihrer Theorie von einer Erschaffung der Welt ohne einen Schöpfer festzuhalten.

Solange die Wissenschaft die Nicht-Existenz Gottes nicht beweisen kann, muß sie mit der Existenz des Schöpfers rechnen, ob ihr das gefällt oder nicht. Viele Wissenschaftler bezeugen mittlerweile, dass die Schöpfung durch eine intelligente Instanz entstanden sein muß. Und Millionen ahnungslose Kinder werden in den Schulen durch die Evolutionstheorie auf einen falschen, antigöttlichen Weg geführt.

Über den Evolutionismus sollte man Folgendes bedenken!

1.) Diese Theorie ist keine Wissenschaft im eigentlichen Sinn, sondern eine Lebensphilosophie. Im Grunde ist der Evolutionismus eine Religion, denn trotz aller Versuche kann er bis heute nicht bewiesen werden. Ist es nicht viel leichter, an einen Schöpfer zu glauben, als an die Erschaffung des Universums durch einen Urknall? 

2.) Die Evolution konnte erst in Folge der Aufklärung und des Rationalismus, als man sich radikal vom Glauben an Gott löste, so richtig fuß fassen. Gottlose Philosophen wie Rene Descartes und Voltaire bereiteten den Boden für die Saat Darwins. Darauf baute später Nietzsche seine Hasstiraden gegen das Christentum auf, indem er behauptete, alles Unwerte und Schwache müsse ausgerottet werden und nur das Starke und Edle dürfe überleben. Den Nationalsozialisten kam diese Philosophie gerade recht, und sie setzten sie in ihrer Schreckensherrschaft auf grausame Weise in die Tat um.

3.) Darum ist die Evolution keine harmlose Theorie, sondern etwas Gefährliches und Teuflisches, um die Menschheit in die Irre zu führen. Sie bringt Millionen ahnungslose Kinder und Jugendliche auf einen falschen, antigöttlichen Weg. Deshalb warnt der Herr Jesus Christus eindringlich: (Matthäus Kap.18, Verse 6-7)

4.) Die Evolution ist die einzige Alternative zur Schöpfungslehre; sie kommt ohne einen persönlichen Gott aus, vor dem man sich verantworten müßte.

5.) Zu behaupten, die Evolution sei eine bewiesene Tatsache, ist nicht nur unredlich, sondern schlichtweg gelogen. Bis heute liegt kein handfester Beweis dafür vor. Im Gegenteil, die Beweise, die der Evolutionist Haeckel vorzulegen versuchte, werden heute als unwissenschaftliche Fälschungen angesehen. Trotzdem stehen sie noch in vielen Biologie- Lehrbüchern (!).

6.) Im Gegensatz dazu ist es aber eine Tatsache, dass weder Materie noch Energie aus dem Nichts entstehen können, es sei denn, man geht von einer Schöpfung aus. Man weiß, dass ohne Information nichts in Gang gesetzt werden kann; wo aber kommt die Information her, wenn nicht von Gott?

7.) Es gibt heute eine neue Strömung in der Wissenschaft, IDT (Intelligent Design Theorie) genannt, die davon ausgeht, dass die beobachtbare Planmäßigkeit in der Schöpfung nur durch eine intelligente Instanz entstanden sein kann.

8.) Bis heute wurden die Aussagen der Bibel immer nur bestätigt, aber niemals widerlegt. Solange die Wissenschaft die Nicht Existenz Gottes nicht beweisen kann, muß sie mit der Existenz des Schöpfers rechnen, ob ihr das gefällt oder nicht. Ein gläubiger Gelehrter soll einmal gefragt worden sein, was er denn tun würde, wenn die Wissenschaft plötzlich beweisen könnte, dass es keinen Gott gibt. Darauf habe er geantwortet: Ich würde warten, bis die Wissenschaft ihren Fehler gefunden hat. Von jemand anderem stammt der Satz: Wenn der Mensch eine Weiterentwicklung des Affen ist, warum gibt es dann noch Affen?

Die Kreationisten glauben an biblische Worte wie:

Im Anfang schuf Gott Himmel und die Erde. (1.Buch Mose Kap.1, Vers 1)

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist. (Johannes Kap.1, Verse 1-3)

Denn in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: alles ist durch ihn und für ihn geschaffen; und er ist vor allem, und alles hat seinen Bestand in ihm. (Kolosser Kap.1, Verse 16-17)

Nachdem Gott in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn. Ihn hat er eingesetzt zum Erben von allem, durch ihn hat er auch die Welten geschaffen; dieser ist die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck seines Wesens und trägt alle Dinge durch das Wort seiner Kraft; er hat sich, nachdem er die Reinigung von unseren Sünden durch sich selbst vollbracht hat, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt. Und er ist um so viel erhabener geworden als die Engel, als der Name, den er geerbt hat, ihn auszeichnet vor ihnen. (Hebräer 1,1-4)

Durch Glauben verstehen wir, daß die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, so daß die Dinge, die man sieht, nicht aus Sichtbarem entstanden sind.(Hebräer 11,3)

(Aus der Neuen Zürcher Zeitung, Nr. 192, 21.08.2002, S.7; Mitternachtsruf berichtete, im November 2002, Norbert Lieth)

Evolutionstest nicht bestanden

Professor Ary Hoffmann von der La Trobe Universität in Australien hat mit der australischen Fruchtfliege ( Drosophila birchii ) einen Evolutionstest durchgeführt. Er wollte wissen, ob sich diese Fliege an ein trockeneres Klima anpassen kann. Sie kann es nicht. Hoffmann hat eine Gruppe von Fliegen einem sehr trockenen Klima ausgesetzt, sodass 90% von ihnen starben. Die Überlebenden hat er weiter vermehrt und nochmals der Trockenheit ausgesetzt bis 90% von ihnen starben. Das hat er während mehr als 30 Generationen wiederholt. Gemäß der Evolutionstheorie müßten sich diese Fliegen einem immer trockeneren Klima anpassen. Sie können es aber offensichtlich nicht. Wenn das tropische Klima, in dem sich diese Fruchtfliegen aufhalten, nun tatsächlich trockener würde, so müßten sie aussterben. Hoffmann warnt daher vor einer weiteren Klimaerwärmung, die nicht nur zum Aussterben dieser Fliegen führen könnte, sondern auch noch andere Tier- oder Pflanzenarten beeinträchtigen könnte. Hoffmann berichtet darüber ausführlich in einem Interview, das der Journalist Terry Lane mit ihm geführt hat.

Kommentar: Auch mit diesem Versuch ist es nicht gelungen, Evolution zu beweisen. Hoffmann und seine Mitarbeiter sind sofort an die Grenze der Anpassung dieser Fliegenart herangekommen. Es zeigt, dass Makroevolution selbst dann nicht möglich ist, wenn sie in kleinen Schritten erfolgt. Denn sobald die Anpassungsgrenze erreicht ist, geht es nicht mehr weiter. (Mitternachtsruf, bericht, vom Dezember 2003, Progenesis, Hansruedi Stutz)

Wo war denn da der Urknall?

Wenn man die Evolutionstheorie und den Schöpfungsbericht vor einem neutralen Gericht behandelte, würde man feststellen müssen, dass die Theoretiker einer so genannten Evolution uns nichts zum Leben zu sagen haben und die größten Fragen offen lassen, zum Beispiel die Frage nach der Entstehung des Bösen. Die Bibel hingegen schließt uns in einzigartiger Weise die Erschaffung der Welt und den Verlauf der Menschheitsgeschichte auf.

Dabei fehlt es nicht an Harmonie, Einklang und Beweisführung in der Archäologie, der Geschichte und der erfüllten Prophetien. Das Urteil müßte ohne Zweifel für die Bibel ausgesprochen werden. Doch weil viele Menschen den Gott der Bibel ablehnen, müssen sie zwangsläufig Theorien entwickeln, die zwar hinten und vorne nicht aufgehen, aber das Gewissen beruhigen. Nachdem der Ewige alles durch Sein Wort erschaffen hatte, in (1.Buch Mose Kap. 1, Vers 1.31; Kap.2, Verse 1-2.4) und (Hebräer 11,3) lesen wir: Und Gott sah alles, was er gemacht hatte; und siehe, es war sehr gut. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag. So wurden der Himmel und die Erde vollendet samt ihrem ganzen Heer. Und Gott hatte am siebten Tag sein Werk vollendet, das er gemacht hatte; und er ruhte am siebten Tag von seinem ganzen Werk, das er gemacht hatte. Dies ist die Geschichte des Himmels und der Erde, als sie geschaffen wurden, zu der Zeit, als Gott der JACHWEH Erde und Himmel machte. Durch Glauben verstehen wir, daß die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, so daß die Dinge, die man sieht, nicht aus Sichtbaren entstanden sind.  

Der Beitrag Vom Urknall zum Weltall beginnt mit den Worten:

Alle Beobachtungen scheinen die Annahme zu bestätigen, dass unser Weltall – Raum und Zeit – vor rund 14 Milliarden Jahren in einem gewaltigen Urknall entstand. Seither dehnt sich der Kosmos unablässig aus, gasförmige Materie formte sich zu Galaxien, zu Planeten – und zu Menschen.

Der Kosmologe Gerhard Börner, Professor am Max-Planck-Institut für Astrophysik in Garching bei München, schildert, wie die Schöpfung nach heutigem Wissen begann. Es ist immer wieder interessant festzustellen, wie das Entstehen des Universums und des Lebens als Schöpfung bezeichnet wird. In diesem Beitrag wird der Urknall als physikalischer Schöpfungsbericht bezeichnet; doch eine Schöpfung erfordert einen Schöpfer, der aber darin nicht vorkommt.

Aufgrund der vielen phantastischen Bilder, die wir vom Hubble-Weltraumteleskop erhalten, versucht Gerhard Börner, die folgenden Fragen zu beantworten: Wie sind diese astronomischen Gebilde entstanden? Woher stammen sie? Besteht ein Zusammenhang zwischen diesen Himmelskörpern und unserer Existenz?

Nach seiner Meinung können diese Fragen durch die Wissenschaftler beantwortet werden.

Er selbst erklärt den Ablauf des Urknalls, wie ihn sich Kosmologen heute vorstellen, so: Am Anfang sei alles auf einen unvorstellbar kleinen Raum konzentriert gewesen. Das werde daraus geschlossen, weil sich heute Galaxien voneinander entfernen. Und aus den verfügbaren Messungen wird zurück-gerechnet, dass die Ausdehnung vor 14 Milliarden Jahren ihren Anfang genommen haben soll. Doch auch der Autor ist sich nicht ganz schlüssig darüber, wenn er sich fragt: Und aus dieser unvorstellbaren Kleinheit, aus diesem Nichts soll alles entstanden sein, was wir kennen?

In der Folge führt er seine Denkübungen weiter, über den kosmischen Mikrowellenhintergrund und die einsteinsche Relativitätstheorie. In der letzteren ist der Urknall keine Explosion, sondern vielmehr eine Ausdehnung der Raumzeit selber.

Doch die Frage, wie das Universum entstand, wird so beantwortet: Der Urknall war die singuläre Schöpfung von Materie, Raum, Zeit und Energie. Auch Einstein nannte den Urknall eine Schöpfung! Wie sich die Wissenschaftler die Entstehung des Weltalls, der Galaxien, des Sonnensystems und der Erde vorstellen, ist hinlänglich bekannt.

Gerhard Börner kommt zur ehrlichen Folgerung, dass dieser physikalische Schöpfungsbericht uns auch die Grenzen naturwissenschaftlicher Erfahrung aufzeige, denn Erkenntnisse könnten wir nur in Zeit und Raum gewinnen, denn Raum und Zeit könnten wir, wenn überhaupt, höchstens bis an die Schwelle des Urknalls zurückverfolgen.

Von diesem Raum-Zeit-Fenster aus könnten wir deshalb auch nicht entscheiden, ob es darüber eine höhere Wirklichkeit gebe. Was wir trotz der Beschränkung unserer physikalischen Weltsicht finden könnten, sei ein großartiges Bild der kosmischen Entwicklung. Aber, und da setzt Gerhard Börner eine weitere Grenze, wenn er sagt: Dieses Leben könnte nicht entstanden sein, wenn die physikalischen Gesetze nur ein wenig anders wären, als sie tatsächlich sind.

Viele Abhandlungen darüber seien unter dem Bergriff anthropisches Prinzip geschrieben worden und alle seien zu dem Ergebnis gekommen, dass das Universum eine gastliche Stätte für Leben und Intelligenz ist. Doch der Autor geht nicht soweit, aus dem anthropischen Prinzip auf eine zielgerichtete Schöpfung und die absichtliche Entwicklung hin zum Menschen zu schliessen. Er meint, man könne solche Schlüsse innerhalb der Naturwissenschaft nicht ziehen, aber man dürfe sich vom kosmologischen Weltbild her zu solchen Gedanken anregen lassen.

Doch dann zieht er einen sehr wichtigen Schluß, wenn er schreibt: Wollen wir die Entstehung des Kosmos, von Raum und Zeit, als Schöpfungsakt eines göttlichen Wesens interpretieren, so hindern uns die naturwissenschaftlichen Ergebnisse nicht daran. Im Gegenteil. Der physikalischen Forschung würde sich dies wohl gerade wie das kosmologische Standardmodell des Urknalls darstellen.

Zum Abschluß seines interessanten Beitrages glaubt er nicht, dass die grandiose kosmische Entwicklung ein sinnloses Schauspiel sei, sondern er sei mit dem amerikanischen Physiker Freeman Dyson der Meinung, dass ein Zweck dahinter steht.

Wie alt ist die Erde?

Viele gehen davon aus, dass die Erde Millionen oder gar Milliarden Jahre alt sei. Diesem Denken liegt zumeist eine evolutionistische Theorie zu Grunde. Die Bibel hingegen gibt uns andere Anhaltspunkte. Hierzu sind folgende logische Überlegungen bedenkenswert.

Entgöttliche Vergangenheit:

Die Bevölkerungswachstumsrate ist stabil, seit es Aufzeichnungen gibt. Wenn man die gegenwärtigen 6 Milliarden Erdenbewohner nach diesen Daten zurückrechnet, bekommt man ein Ergebnis von 4 400 Jahren. So lange dauert es, bis sich 8 Überlebende einer Sintflut zu solch stattlicher Zahl vermehrt haben. Wenn Menschen schon seit Millionen von Jahren diesen Planeten bevölkert hätten, gäbe es mittlerweile 150 000 Einwohner pro Quadratmeter.

Die Planeten verlieren Wärme:

Wenn sie bereits vor Milliarden von Jahren entstanden wären, hätten sie heute nicht mehr die Temperaturen im Innern, die wissenschaftlich errechnet wurden. Der Saturn büßt seine Ringe ein, die sich allmählich von ihm entfernen. Wenn der Planet auch nur Millionen Jahre alt wäre, hätte sich die Ringmaterie schon längst davon gemacht. Auf dem Mond lagern sich in 10 000 Jahren etwa 3 cm Weltraumstaub ab. Astronauten haben dort nur, 1,5 cm gefunden – genau das, was man nach ca. 6 000 Jahren erwarten könnte. Des Weiteren bewegt sich der Mond langsam von der Erde weg. Wenn er schon Millionen Jahre alt wäre, müßte er am Anfang ganz dicht an der Erde gewesen sein. Diese Tatsache hätte aber so extreme Meeresfluten verursacht, dass alles Leben hier zweimal täglich ertrunken wäre. (MNR)

Das Magnetfeld der Erde wird schwächer:

Aufgrund der gemessenen Abschwächungsgeschwindigkeit könnte es heute auf diesem Planeten schon lange keines mehr geben – wenn die Erde auch nur annähernd so alt wäre, wie Evolutionisten glauben machen wollen. Die Erdrotation vermindert sich mit einer Rate von einer eintausendstel Sekunde am Tag. Zurückgerechnet wäre die Rotationsgeschwindigkeit des Planeten vor 1 Milliarde Jahren so schnell gewesen, dass durch die dabei entstehenden Fliehkräfte die Erd- und Wasseroberfläche in den Weltraum geschleudert worden wäre. (MNR)

Das Öl im Erdboden steht unter einem enormen Druck:

Das Gestein, in dem es enthalten ist, ist jedoch porös. Wäre das Öl schon seit Millionen Jahren dort, hätte es sich schon längst verflüchtigt. Der Salzgehalt der Meere beträgt zurzeit 3,8 %. Der gegenwärtigen Zuwachsrate gemäß lässt sich errechnen, dass vor ca. 6 000 Jahren das erste Salz ins Meer gekommen ist. Sonst wäre der prozentuale Anteil viel höher. (MNR)

Stalaktiten in Tropfsteinhöhlen werden von Evolutionsbefürwortern als Beweis fürs Erdalter angeführt:

Im Untergeschoß des Lincoln Memorial Gebäudes befinden sich jedoch Stalaktiten, die in weniger als 100 Jahren auf mehr als 1 Meter Größe angewachsen sind. Die ältesten, lebenden Pflanzen der Erde sind Stachelpinien und Korallenriffe. Sie haben ein Höchstalter von nur ungefähr 4 500 Jahren. Warum nur existieren keine älteren Pflanzen, wenn es die Erde schon seit Millionen Jahren gibt?

Was die Bibel sagt, über die Erschaffung von Himmel und Erde:

So wurden der Himmel und die Erde vollendet samt ihrem ganzen Heer. Und Gott hatte am siebten Tag sein Werk vollendet, das er gemacht hatte; und er ruhte am siebten Tag von seinem ganzen Werk, das er gemacht hatte. Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn, denn an ihm ruhte er von seinem ganzen Werk, das Gott schuf, als er es machte.  (1. Mose 1,31; 2,1-3)

Des Weiteren wird erklärt, dass Himmel und Erde in sechs Schöpfungstagen erschaffen wurden (Vgl. 2.Mose 20,11; 31,17). Jüdische Gelehrte gehen auch davon aus, dass die Welt nicht älter als 6 000 Jahre ist.

Der Talmud erklärt, dass die Welt 6 000 Jahre lang bestehen soll: 2000 Jahre im Zustand der Verwüstung, 2000 Jahre soll die Zeit der Thora betragen und die letzten 2000 Jahre werden die Tage des Messias genannt (Sanhedrin 97a; bericht, von Norbert Lieth. Aus: Wort zurzeit, Nr. 6/03) MNR > Juli 2004 < 

Bild-Quelle: www.gottesbotschaft.de

Denn alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes. (Römer Kap. 8, Vers 14; Schlachter Version; vgl. Joh 1,12; Gal 3,26)

Interview mit Prof. Dr. Werner Gitt

Es stellt sich einzig die Frage, ob wir das glauben, was Gott uns mitgeteilt hat.

Autobiographie: Prof. Dr. –Ing. Werner Gitt, 1937 in Raineck geboren, Ingenieurstudium an der Technischen Hochschule Hannover, Promotion zum Dr. –Ing. an der Technischen Hochschule Aachen. Von 1971 bis 2002 leitete er den Fachbereich Informationstechnologie bei der Physikalischen – Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig. 1978 zum Direktor und Professor bei der PTB ernannt. Er hat sich während seines Berufslebens mit wissenschaftlichen Fragestellungen aus den Bereichen Informatik, numerische Mathematik und Regelungstechnik beschäftigt und die Ergebnisse als Originalarbeiten publiziert. Außerdem hat er mehrere Bücher zu dem Themenkreis Naturwissenschaft und Bibel geschrieben.

Mitternachtsruf: Herr Prof. Dr. Werner Gitt: Sie gelten in Fachkreisen als Kreationist. Welche Definition verbirgt sich hinter diesem Ausdruck?

Prof. Dr. Werner Gitt: Ein Kreationist (abgeleitet von engl. creation = Schöpfung) ist jemand, der die ganze Bibel, beginnend mit der Schöpfung und der Urgeschichte der Menschheit (1. Mose; Kapitel 1-11) in allen Details ernst nimmt. Er glaubt, dass Gott die Welt in sechs regulären Tagen geschaffen hat und dass es in Raum und Zeit einen Sündenfall gab, der die ursprüngliche Welt radikal verändert hat.

Lautete Gottes Urteil über Seine Schöpfung: Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag (1.Mose 1,31), so sagt Johannes, inspiriert durch den Heiligen Geist, nach dem Sündenfall: Wir wissen, daß wir aus Gott sind, und daß die ganze Welt sich im Bösen befindet.  (1.Joh 5,19; vgl. Jak 1,18)

Ein Kreationist glaubt auch, dass Noah eine Arche zur Rettung seiner Familie und der gesamten Tierwelt baute. Die Sintflut war eine globale Flut, die die gesamte Erde bedeckte.

Die Bezeichnung Kreationist gefällt mir aus zwei Gründen überhaupt nicht: Dieser Name wird bei seinem Gebrauch oft negativ belegt und außerdem entsteht der falsche Eindruck, dass ein Kreationist eine spezielle Glaubenslehre vertrete.

Das Zeugnis des Paulus: Ich glaube allem, was im Gesetz und den Propheten geschrieben steht (Apg 24,14) sollte nicht auf Kreationisten beschränkt, sondern für jeden wiedergeborenen Christen verbindlich sein.

MNR: Wie können Sie als Wissenschaftler glaubhaft begründen, warum die Welt, wie es 1.Mose Kapitel 1 beschreibt, in sechs Tagen erschaffen worden ist?

Wissenschaftlich lässt sich die Schöpfung in sechs Tagen weder begründen noch widerlegen. Es stellt sich einzig die Frage, ob wir das glauben, was Gott uns mitgeteilt hat. Die uns bekannten Naturgesetze sind erst nach Abschluß der Schöpfung vollständig installiert worden. Naturwissenschaftliche Forschung beruht auf der Anwendung der Naturgesetze, die prinzipiell erst dann wirksam wurden, als alles fertig war. Somit reicht alle unsere Forschung höchstens zurück bis zum Abschluß der Schöpfung. Die Evolutionslehre kennt diese Grenze definitionsgemäss nicht und meint somit auch den Prozeß der Entstehung des Universums und des Lebens erforschen zu können. Aus biblischer Sicht ist dies ein gravierender Irrtum. Hinweise zur Bedeutung des Wortes Tag (hebr. jom) in 1.Mose 1:

Alle Schöpfungstage sind von eins bis sechs durchnumeriert und mit dem Zusatz: …und es wurde Abend, und es wurde Morgen versehen.

An anderen Stellen der Bibel wird jom 410- Mal in Verbindung mit einer Zahl verwendet, und jedes Mal bedeutet es einen gewöhnlichen Tag. Wären im Schöpfungsbericht längere Zeitperioden gemeint, wäre es unsinnig, diese mit Abend und Morgen zu begrenzen.

MNR: Und wie steht es mit der unter Christen immer wieder zu hörenden Auslegung von 1.Mose 1,2: …Erde war wüst und leer, dass diese Stelle den zerstörten Zustand der Ur – Schöpfung nach dem Fall Satans beschreibe? Diese so genannte Restitutionstheorie oder Lückentheorie war der Versuch, zwischen den ersten beiden Versen von 1.Mose 1 eine zeitliche Lücke unbestimmten Umfangs einzufügen. Es gibt verschiedene Anschauungen darüber, was in dieser angeblichen zeitlichen Lücke geschehen sein soll. Die meisten Versionen platzieren Milliarden Jahre geologischer Zeit hier hinein. Diese Theorie untergräbt jedoch das Evangelium, da sie die Möglichkeit von Krankheit und Tod (Fossilien) vor dem Sündenfall Adams einräumt.

Einige ordnen dieser angeblichen Zeitperiode den Fall Satans zu. Doch eine Rebellion Satans in diesen Zeitraum würde Gottes Beschreibung seiner vollendeten Schöpfung am sechsten Tag widersprechen: Es war sehr gut (1.Mose 1,31). Die Lückentheorie ist unvereinbar mit der Aussage der Bibel, dass Gott alles in sechs Tagen geschaffen hat. In 2.Mose 20,11 heisst es ausdrücklich: Denn in sechs Tagen hat der JACHWEH Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tag.

Es bleibt also keine Zeit für eine Lücke. Die Lückentheorie entkräftet die Belege für eine weltweite Sintflut. Wenn die Fossilien durch die Flut Luzifers verursacht wurden, was geschah dann durch die Sintflut? Hier sind die Anhänger dieser Theorie gezwungen zu behaupten, die Sintflut habe so gut wie keine geologischen Spuren hinterlassen. Die beiden markanten Wörter tohu und bohu wird üblicherweise mitwüst und leer übersetzt.

MNR: Sie sagen aus, dass das Universum im Anfangszustand ohne Struktur und ohne Inhalt geschaffen wurde und innerhalb von sechs Tagen durch Gottes Schöpfungshandeln gestaltet und gefüllt wurde. Lückentheoretiker behaupten, diese Wörter würden einen Prozeß gerichteter Vernichtung beinhalten und auf einen sündigen und deshalb nicht ursprünglichen Zustand der Erde hinweisen. Dadurch werden jedoch Interpretationen in 1.Mose 1 hineingelegt, die in anderen Teilen des Alten Testaments in völlig anderen Zusammenhängen auftauchen (Jesaja 34,11: Jeremia 4,23).

MNR: Mit Ihrer kreationistischen Haltung haben Sie sicherlich in der heutigen Zeit einen schweren Stand. Werden Sie von Kollegen oder anderen Wissenschaftlern diesbezüglich angegangen?

Antwort von Prof. Dr. Werner Gitt: Während meines langjährigen Dienstes an einem wissenschaftlichen Forschungsinstitut habe ich mir eine solche Auseinandersetzung eigentlich sehr gewünscht. Unter den Wissenschaftlern beobachtete ich jedoch eine tolerante bzw. weitgehend gleichgültige Haltung zu Glaubensfragen. Zweimal habe ich innerhalb des Hauses bei wissenschaftlichen Veranstaltungen die von mir formulierten Naturgesetze über Information vorgetragen. Die Schlußfolgerungen fordern einen intelligenten Sender für jede Information und damit auch für alle biologischen Systeme. Da die Evolution definitionsgemäss keinen Sender bzw. Urheber kennt, stellen die Sätze eine massive Kritik am Evolutionssystem dar. Meine Auffassung war somit gut bekannt. Meine Sichtweise wurde weitgehend akzeptiert, wenn auch nicht übernommen. Schwierigkeiten bezüglich meines Glaubens habe ich nicht gehabt.

MNR: Was halten Sie aus wissenschaftlicher Sicht für das schlagkräftigste Argument gegen Evolution? Ist die Evolution widerlegbar?

Antwort: Die stärkste Argumentation in der Wissenschaft ist immer dann gegeben, wenn man Naturgesetze in dem Sinne anwenden kann, dass sie einen Prozeß oder Vorgang ausschließen. Die Argumentation beruht darauf, dass Naturgesetze keine Ausnahme kennen und dass sie in Raum und Zeit immer gültig sind. Früher gab es die so genannten Perpetuum – Mobilisten, also Erfinder und Tüftler, die eine Maschine bauen wollten, die ohne Energiezufuhr ständig läuft. Seitdem wir den Energiesatz der Physik kennen, arbeitet niemand mehr an einer solchen Problemstellung, denn dieses Gesetz von der Erhaltung der Energie besagt, dass in einem geschlossenen System die Energie weder zu- noch abnehmen kann. Somit ist ein Perpetuum mobile eine unmögliche Maschine. Sie kann nie gebaut werden, weil ein Naturgesetz so etwas verbietet. Das Gedankensystem Evolution kann überhaupt nur funktionieren, wenn es in der Materie eine Möglichkeit gäbe, dass durch Zufallsprozesse Information entstehen kann. Dies ist aus der Sicht der Evolutionslehre eine unabdingbare Forderung, denn in allen Lebewesen finden wir eine geradezu unvorstellbare Menge an Information. Diese Information ist dermaßen grundlegend, weil alle Baupläne der Individuen und alle komplexen Vorgänge in den Zellen (z.B. Proteinsynthese) informationsgesteuert ablaufen. Information ist eine geistige, also eine nicht – materielle Größe; sie ist also keine Eigenschaft der Materie. Die Naturgesetze über nicht – materielle Größen, insbesondere die der Information, besagen, dass Materie niemals eine nicht – materielle Größe erzeugen kann. Weiterhin gilt: Information kann nur durch einen mit Intelligenz und Willen ausgestatteten Urheber entstehen.

Damit ist bereits klar: Wer Evolution für denkmöglich hält, glaubt an ein Perpetuum mobile der Information.

Ist Evolution widerlegbar? Evolutionskritik ist unbedingt nötig in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung. Solange wir aber nur Evolutionskritik betreiben, indem wir die von den Vertretern der Evolutionslehre vorgetragenen Argumente kritisieren, verharren wir letztlich in einer Patt – Situation. Evolutionstheoretiker sind, wie die unendliche Geschichte ihrer Publikationen belegt, sehr erfinderisch. Ihr Erklärungsreichtum ist geradezu unbegrenzt. So hinken wir mit sicherlich besseren astronomischen, biologischen und geologischen Modellen immer einige Schritte hinterher, weil man mit Modellen prinzipiell nicht andere Modelle widerlegen kann. Setzen wir hingegen Naturgesetze ein, die die Achillesverse der Evolution treffen, dann ist damit das wissenschaftliche AUS gesetzt. Wenn Evolutionstheoretiker sich dennoch nicht überzeugen lassen, dann zeigt dies einmal mehr, wie sehr mit diesem Denksystem ein tief verwurzeltes Glaubensbekenntnis zum Atheismus einhergeht.

(Näheres dazu in meinem Buch: Am Anfang war die Information, erhältlich im Verlag Mitternachtsruf, Bestell- Nr. 17017)

MNR: Nun gibt es aber auch Christen, die einen Kompromiß mit der Evolutionslehre eingegangen sind. Solche Leute sagen, die Bibel könne auch im Sinne der Evolution ausgelegt werden; in dem Falle hätte Gott die Evolution als sein Werkzeug benutzt. Solche sicherlich wohlgemeinten Versuche hat es immer wieder gegeben.

Antwort: Diese so genannte Theistische Evolution hätte für sich, dass man kein Perpetuum mobile der Information braucht, denn man hätte ja einen Schöpfer (der aber niemals derjenige der Bibel sein kann), der als Informationsquelle rekrutiert werden kann. Meine grundlegende Ablehnung dieses Gedankensystems liegt in der Bibel selbst. Die theistische Evolution stellt das Evangelium geradezu auf den Kopf. Nach dem biblischen Bericht schuf Gott durch Seine Allmacht und Weisheit eine sehr gute, also fertige und perfekte Schöpfung. Dann kam der Sündenfall, und erst durch die Sünde kam der Tod in die Welt. Wegen unserer Sünde und der Todverfallenheit kam Jesus in diese Welt, um uns zu erlösen und ewiges Leben zu bringen. Im Evolutionssystem hat der Tod eine völlig andere Funktion; er ist der erforderliche und ständige Wegbegleiter bei der Höherentwicklung.

Der Evolutionsbiologe R. W. Kaplan bringt es auf den Punkt: Das eingebaute Altern und Sterben ist zwar leidvoll für das Individuum, besonders für das menschliche, aber es ist der Preis dafür, dass die Evolution unsere Art überhaupt erschaffen konnte. Auch für W. Tanner ist das Leben todesabhängig: Es mag eine wenig tröstliche Einsicht sein, dass es ohne den Tod uns Menschen wahrscheinlich noch gar nicht gäbe. Solche Aussagen stehen im direkten Gegensatz zur Bibel. Unterstellt man eine theistische Evolution, dann hat Gott sich des Feindes Tod bedient, um Leben zu schaffen. Und das ist – biblisch gesehen – eine absurde und antigöttliche Idee. Die Existens des Todes wird damit vor den Sündenfall verlegt, und damit wird das Evangelium ausgehöhlt und unbedeutend. In Gesprächen mit Vertretern der theistischen Evolution fällt auf, dass sie viele umdeuten oder gar für ungültig erklären. Der Kompromiß mit der Evolution ist verbunden mit dem Aufgeben zentraler biblischer Aussagen.

MNR: Nach dem bisher Gesagten steht und fällt alles mit der Gültigkeit der Aussagen der Bibel. Können Sie uns auch auf wissenschaftliche Weise zeigen, dass die Bibel wahr ist?

Antwort: Als Informatiker möchte ich es auf mathematische Weise tun. Die Bibel ist das einzige Buch der Weltgeschichte, in dem wir eine Vielzahl von Prophetien vorfinden, die sich in Raum und Zeit präzise erfüllt haben. Schon aus diesem Grunde ist die Bibel ein ganz außergewöhnliches und einzigartiges Buch. Weit verbreitet ist dennoch die Auffassung, die Bibel sei ein Buch wie jedes andere auch – von verschiedenen Menschen verfaßt, die sich über Gott und die Welt Gedanken gemacht haben. Stimmt diese Beurteilung? Zur Beantwortung dieser Frage wollen wir einmal die in der Bibel enthaltenen Prophezeiungen heranziehen.

Die Bibel enthält 6408 Verse mit prophetischen Angaben, von denen sich schon 3268 erfüllt haben. Wie ist es möglich, die in einer Zeitspanne von über 1500 Jahren gelebt haben, derart viele präzise Voraussagen treffen können?

MNR: Haben sie sich zufällig so erfüllt, oder war das nur möglich, weil Gott letztlich der Autor der Bibel ist, der aufgrund seiner Allwissenheit und Allmacht Prophetien geben kann, die dann auch präzise am geschichtlichen Ablauf nachprüfbar sind?

Wir verwenden einen anschaulichen Vergleich: Man stelle sich einen Ameisenhaufen vor, in dem sich unter den vielen schwarzen Ameisen eine einzige rote Ameise befindet. Es ist leicht einzusehen – je größer der betrachtete Haufen wird, desto kleiner ist die Wahrscheinlichkeit, die eine rote Ameise zufällig (z. B. mit verbundenen Augen) herauszugreifen.

Die Frage lautet nun: Bei welcher Ameisenzahl ist es gleichwahrscheinlich, die eine rote Ameise zufällig herauszugreifen und 3268 Prophetien zufällig zur Erfüllung zu bringen? Um mathematisch vorgehen zu können, müssen wir einige Annahmen treffen: Unabhängigkeit der Aussagen, keine Doppelnennungen. Da diese beiden Vorraussetzungen nicht ganz erfüllt sind, nehmen wir weiterhin an, jede biblische Prophetie erfülle sich mit 50 – prozentiger Wahrscheinlichkeit. Damit haben wir alle Unwägbarkeiten mehr als nur kompensiert. Nun geht es um jene Anzahl schwarzer Ameisen, unter der sich eine einzige rote befindet. Reicht eine Badewanne voller Ameisen aus, oder muss es die ganze Erdoberfläche sein, die mit einer 10 – Meterschicht bedeckt ist? Die korrekte Lösung zeigt, dass auch die letztgenannte Menge immer noch nicht ausreicht. Muss man gar unser ganzes Universum mit Ameisen auffüllen? Erst die Berechnung gibt uns eine Antwort: Wir benötigen nicht zwei, drei oder hundert {= 102} oder tausend {= 103} Universen, sondern 10896. Was drückt eine solche immense Zahl aus – also eine Eins gefolgt von 896 Nullen? Zufällige Erfüllung ist völlig auszuschließen. Kein Mensch ist in der Lage, Prophetien zu formulieren, die sich dann ausnahmslos auch erfüllen. Der wahre Autor der Bibel ist der allwissende und allmächtige Gott (2.Timotheus 3,16). Darum ist die ganze Bibel wahr. Jesus betet zum Vater: Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit. (Johannes 17,17). Paulus bekennt: Ich glaube allem, was geschrieben steht (Apg 24,14). Er vertraute Gott auch ohne Mathematik. Ende der Fragestellung.

Und die Bibel hat doch Recht

Die Wissenschaft hinkt der Bibel immer hinterher, und wer der Bibel glaubt, ist der Wissenschaft voraus. Auch der harmlose Riese aus der Tongrube ist wieder einmal ein Hinweis darauf. Der Riese aus der Tongrube, gross – aber harmlos. Wer es schon mühsam findet, in einer Forelle nach Gräten zu stochern, der wird Jeff Liston, Alan Dawn und David Martill bedauern. Die drei Paläontologen (die Wissenschaft von den ausgestorbenen Lebewesen – Fossilien – und ihrer Entwicklung im Verlauf der Erdgeschichte) verbrachten drei Jahre damit, das filigrane Skelett des größten Knochenfischs, der je auf der Erde gelebt hat, aus einer Tongrube im englischen Peterbrough zu pulen. Mit Zahnarztinstrumenten sammelten sie 2 300 Knochen des prähistorischen Monsters Leedsichthys problematicus, das im Jahr 2001 von zwei Studenten entdeckt worden war. Die Art kannte man zwar schon, doch ein so großes Prachtexemplar hatte noch niemand zu Gesicht bekommen. (MNR)

Geschätzte Länge: 17 Meter. Das ist nicht überraschend. An Land herrschten Dinosaurier, Riesenfische durchpflügten das Wasser. Ähnlich wie die heutigen Meerestitanen – Bartenwale und Walhaie – ernährte sich Leedsichthys von Plankton. Wale sind aber Säugetiere, und Haie zählen zu den Knorpelfischen. Unter den Knochenfischen ist heute der Blauflossenthunfisch einer der größten, mit seinen drei Metern im Vergleich aber wahrlich ein kleiner Fisch.

Im Buch Jona lesen wir: Und der Jachweh entsandte einen großen Fisch, der Jona verschlingen sollte; und Jona war im Bauch des Fisches drei Tage und drei Nächte lang. (AT Jona Kap.2, Verse 1&11)

Zu dieser biblischen Geschichte hört man immer wieder den Einwand: Es gibt keinen Fisch, der Jona hätte verschlingen können. Ein Hai hätte ihn zerrissen und ein Wal sei eigentlich kein Fisch. Außerdem hätte es ein Fisch von solch einer Größe sein müssen, dass er Jona mit einmal Mal hätte verschlingen und in seinem Inneren Platz bieten können, um drei Tage und Nächte darin zu überleben. Tatsächlich lässt uns die Bibel über die Art des Fisches im Unklaren, und das hebräische Wort für Wal wird im Buch Jona nicht gebraucht. Es heisst lediglich, dass es ein grosser Fisch war. Aber gerade diese Aussage genügt ja vollkommen und bringt uns umso näher an die Möglichkeit heran, dass es eben ein grosser Fisch gewesen ist. Es hätte beispielsweise durchaus ein Leedsichthys sein können, der Jona verschluckt hätte. Denn dieser Riesenfisch ernährte sich von Plankton, war also kein Raubfisch, der Jagd auf Lebewesen macht und sie zerfleischt. Der Schöpfer hätte einem solchen Fisch ohne weiteren den Befehl geben können, Jona lebendig zu verschlingen und ihn später wieder auszuspucken. Ob es nun ein Leedsichthys oder ein anderer grosser Fisch gewesen war, ist unwichtig, denn wir glauben den göttlichen Aussagen im Jonabuch auf jeden Fall, die übrigens auch Jesus in den Evangelien bestätigt hat. (Matthäus 12,39-41; vergl. auch, Lukas 11,29-32; und Matthäus 16,4)

Er aber erwiderte und sprach zu ihnen: Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht begehrt ein Zeichen; aber es wird ihm kein Zeichen gegeben werden als nur das Zeichen des Propheten Jona. Denn gleichwie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Riesenfisches war, so wird der Sohn des Menschen drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde sein.

Die Entdeckungen der Wissenschaft müssen wieder einmal mehr den biblischen Bericht bestätigen. Wer dem Wort Gottes vertraut, hat den sichersten Boden unter den Füssen!

Die Bibel hat doch Recht

Von einer Aufsehen erregenden Entdeckung heisst es in einem Bericht: Dinosaurier trugen schußsichere Westen. Manche Dinosaurier haben sich vor Feinden mit Panzerplatten geschützt, die deutlich fester waren als bei heutigen Krokodilen. Die Dino – Panzer ähnelten Verbundwerkstoffen, die in modernen, schußsicheren Westen eingesetzt werden. Torsten Scheyer ist ausgebildeter Paläontologe und hat gerade eine Diplomarbeit über Dinosaurier vorgelegt – sozusagen ein Dino – Diplom. In seiner Arbeit geht es um den Aufbau der Rüstungen, der, wie Scheyer sagt, teilweise sehr viel komplizierter gewesen sei als die Knochenpanzer heutiger Krokodile oder Schildkröten. Einige Panzer ähnelten frappierend heutigen Verbundwerkstoffen aus verschiedenen Schichten, wie sie in schußsicheren Westen eingesetzt werden. Trugen die Saurier also Schusswesten, genau wie die US- Soldaten im Irak? Im Prinzip ja. Allerdings nicht alle Saurier. Scheyer konzentrierte sich in seiner Diplomarbeit auf die Knochenplatten so genannter Ankylosaurier. Nicht ohne Grund: Die bis zu zehn Meter langen Pflanzenfresser zählten zu den am besten gepanzerten Tieren der Kreidezeit. Ihre Rüstung war perfekt; selbst ihre Augenlider bestanden aus Knochenplatten. Ihr Schwanz lief mitunter zu einer gewaltigen knöchernen Keule aus (wahrscheinlich eine Waffe), vermutet Torsten Scheyer, auch wenn sie sie mit Sicherheit nicht einfach hin – und herschwingen konnten; dazu war die Konstruktion einfach zu steif.

Unter dem Mikroskop entdeckte Scheyer Erstaunliches: In den Knochenkalk der Saurier – Panzerplatten waren Kollagenfasern eingewebt, die dreidimensional ineinander verwobene Matten bildeten. Kollagen ist ein Protein, aus dem beispielsweise Bindegewebe, Sehnen oder Knorpel aufgebaut sind. Innerhalb einer Matte verliefen die Kollagenfasern parallel; die Fasern waren aber um 45 Grad gegenüber den umgebenden Matten verdreht. Die Panzer erreichten so in jede Raumrichtung eine enorme Stabilität, so der Doktorand. Nach ähnlichen Prinzipien seien heute die Verbundwerkstoffe aufgebaut, aus denen beispielsweise die Rotoren von Windkraftwerken oder schußsichere Westen bestehen nur dass dort Glas oder Kohlefasern an Stelle der Kollagenmatten treten. Ein kompletter Dino – Kettenhemd bestand aus Hunderttausenden von knöchernen Panzerplatten. Die meisten von ihnen waren kleiner als eine Ein-Cent-Münze, manche hatten aber auch einen Durchmesser von mehreren Dutzenden Zentimetern und liefen in langen Spitzen aus. Eine solche Panzerung war flexibel und konnte unter Druck nicht so leicht zerbrechen. Andere Saurier hatten ihren Schutzanzug sogar noch weiter perfektioniert: Ihre Panzer waren erheblich dünner und leichter – bei vermutlich ähnlicher Stabilität. Denn bei diesen Sauriern war noch mehr Knochensubstanz im Panzer durch Kollagenfasern ersetzt worden. In dieser dritten Gruppe sind die Knochenplatten viel dünner als bei allen anderen Ankylosauriern das spart Gewicht und Nährstoffe. Dennoch seien sie wohl nur schwer zu knacken gewesen, und zwar nicht nur aufgrund ihrer Faserverstärkung: Diese dünnen Knochenplatten waren so raffiniert geformt, dass sie Druck viel besser aufnehmen konnten und nicht so schnell zerbrachen, berichtete Scheyer. Doch trotz der raffiniert aufgebauten Hightech -Panzerung:

Ausgestorben sind die Dinosaurier trotzdem zum Bedauern ihrer Fans in der heutigen Zeit. Es ist eben nicht die Technik allein, auf die es ankommt. Es ist so schade, dass man dauernd versucht, die von Gott gemachte, wunderbare Schöpfung aller Lebewesen auf eine so genannte Evolution herabzuwürdigen. Wissenschaftler sind immer wieder überrascht über ausgegrabene Fossilien bzw. Knochenfunde von längst ausgestorbenen Lebewesen, deren Körperbau an Perfektion nichts zu wünschen übrig lässt. Doch dass dahinter eine Schöpferhand stehen muss, wollen viele von ihnen nicht wahrhaben. Eine so genannte Evolution für wahr zu halten bedingt viel mehr Glauben, als sich davon überführen zu lassen, dass es Gott gibt.

Wenn die ausgegrabenen Tiere einmal so perfekt waren, warum gibt es sie dann nicht mehr? Nach der Theorie der Evolution müßte sich doch alles zum Besseren weiterentwickelt haben! Stattdessen sind viele von ihnen gestorben, und zwar durch eine plötzliche Katastrophe, die sie zu überall auf der Erde vorfindbaren Fossilien werden liess, was ganz eindeutig für eine weltweite Überflutung bzw. Sintflut spricht und der Bibel Recht gibt.

Aber nicht nur deshalb bekommt die Bibel Recht, sondern auch durch die wissenschaftliche Beschreibung eines solchen Panzer- Dinosauriers. Diese stimmt nämlich mit den Aussagen Hiobs überein, der zu einer Zeit lebte, als es noch Saurier gab, die wahrscheinlich als Jungtiere samt den anderen Tieren in der Arche mitgenommen wurden und so die Sintflut überlebten (vgl. 1.Mose Kapitel 7).

Denn Hiobs Existenz ist mit größter Wahrscheinlichkeit vor der Zeit Abrahams anzusiedeln, als es noch Dinosaurier gab. Gott beschreibt in Seiner Rede an Hiob unter anderem den Leviatan als ein mächtiges Tier (Dinosaurier?), das eine undurchdringliche Panzerhaut besaß, die es für damalige Waffen unverwundbar machte (vgl. Hiob 40,25-32; 41,1-9).

Genau wie im wissenschaftlichen Bericht beschrieben, betont Gott dem Hiob gegenüber den fest zusammenhängenden und in sich geschlossenen Schuppenpanzer des Leviatans. Alle biblischen Aussagen sind in sich vollkommene Wahrheit, aber es ist großartig zu lesen, dass diese Tatsache immer wieder eine wissenschaftliche Bestätigung finden und unser Glaube dadurch ermutigt wird. Ernüchternd ist der letzte Satz des Berichtes, daß trotz der raffiniert aufgebauten Hightech – Panzerung die Dinosaurier ausgestorben sind. Es gibt etwas, das stärker ist als jede noch so dichte Panzerung: die Sünde.

Die Sünde des Menschen hat alle Kreatur durchdrungen und in Mitleidenschaft gezogen; sie hat Tod und Verderben gebracht, sogar den Stärksten. Wo die Sünde Macht gewinnt, können ihr nichts und niemand standhalten.

Wer schützt uns vor der Sünde?

Wer vor Gottes Gericht?

Es ist einzig und allein der Glaube an Jesus Christus, der durch Seinen Tod und Seine Auferstehung die Sünde, den Tod und den Teufel besiegt hat. Darum heißt es in Epheser 1,7-8: In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Übertretungen nach dem Reichtum seiner Gnade, die er uns überströmend widerfahren ließ in aller Weisheit und Einsicht.

Noch ein anderer Aspekt soll an dieser Stelle beleuchtet werden: Im Buch des Propheten Jesaja wird der Leviatan zu einem Sinnbild für die Macht Satans, der durch die Sünde über den Menschen herrscht.

Am Ende der Tage wird er seine Macht durch den Antichristen noch einmal besonders wirksam werden lassen. Doch dann wird der Herr Jesus wiederkommen und dem Teufel, den Er bereits am Kreuz besiegt hat, den letzten Stoss versetzen: An jenem Tag wird der JACHWEH mit seinem harten, großen und starken Schwert den Leviathan heimsuchen, die flüchtige Schlange, ja, den Leviathan, die gewundene Schlange, und er wird das Ungeheuer töten, das im Meer ist. (Jesaja Kap. 27, Vers 1)

Diese Bezeichnungen werden im letzten Buch der Bibel, der Apokalypse, wieder aufgegriffen. Sie beziehen sich auf den Fürsten dieser Welt, auf Satan, der wie ein Drache (Leviatan) Macht über die Welt besitzt und wie eine Schlange die Menschheit verführt. Am Ende der Tage wird der Teufel einen grossen antichristlichen Weltverführer aus dem Nationenmeer (Offb 12,9; 13,1) hervorkommen lassen, dem er seine ganze Macht gibt mit dem Ziel, die Menschheit zu vernichten; von daher werden in der Jesaja – Stelle der Leviatan und die Schlange je zweimal erwähnt.

Und die Bibel hat doch Recht

Bei der Evolutionstheorie handelt es sich um eine Religion, die den Schöpfer ausklammert. Um diese Theorie aufrechtzuerhalten, bedienen sich ihre Anhänger solcher Methoden, die der neusten Wissenschaft gegenüber veraltet sind. Dennoch wird in den Schulbüchern darauf keine Rücksicht genommen, was dazu beiträgt, dass junge Menschen von vornherein antigöttlich erzogen werden. Hansruedi Stutz hat zu diesem leidigen Thema folgenden Beitrag verfaßt: Die Millionen fehlen.

Die Altersangaben über Erde und Universum, die heute in unseren Schulbüchern stehen, widersprechen den nicht – radiometrisch ermittelten Alterswerten. Nur die radiometrisch ermittelten Alter liegen im hohen Millionen- und Milliardenbereich.

Sucht man in den Schulbüchern nach dem Alter der Erde, so findet man meistens eine Angabe von 4,6 Milliarden Jahren. Dieses Alter wurde mit radiometrischen Messungen von verschiedenen Mineralien ermittelt.

Nun gibt es aber auch die Möglichkeit, diese Resultate mit nicht radiometrischen Meßmethoden zu überprüfen. Wenn die Ergebnisse von verschiedenen Methoden übereinstimmen, darf man annehmen, dass das Resultat stimmt. Stimmen sie jedoch nicht überein, so sind Zweifel angebracht. So hat man beispielsweise den Wärmefluss gemessen, der Wärme aus dem Erdinneren an die Oberfläche der Erde bringt. Daraus hat man berechnet, dass die Erde höchstens 10 000 Jahre alt sein kann, was immerhin 460 000 Mal geringer ist, als das offiziell verkündete radiometrische Alter. Zirkonkristalle enthalten Uran, bei dessen Zerfall Helium entsteht. Man hat nun das Austreten von Helium aus den Zirkonkristallen gemessen und darauf basierend das Alter berechnet. Es sind nur 6 000 Jahre, denn wenn die Zirkone älter wären, dürften sie viel weniger Helium enthalten. Die Meere müßten eigentlich ähnlich alt sein. Ihr Alter lässt sich aufgrund des Salzgehaltes und der Salz- Zufuhr der Flüsse abschätzen. Auch mit Hilfe des Nickelgehaltes im Meerwasser und der Nickel- Zufuhr durch die Flüsse kann man das Alter der Meere abschätzen.

Man kommt auf nur 6 130 Jahre, also 163 000 Mal weniger als in den Schulen gelehrt wird. Das Alter der Kontinente wird mit 60 Millionen Jahren beziffert. Messungen der Erosion ergaben, dass die Kontinente jedoch höchstens 10,2 Millionen Jahre alt sein könnten, denn nach dieser Zeit wären sie bis auf Meereshöhe abgetragen. Wenn die Kontinente so schnell abgetragen werden, müssen auch die fossilhaltigen Schichten, die sich auf ihnen befinden, längst zerstört sein. Da diese aber immer noch existieren, müssen die Kontinente jünger sein als 10,2 Millionen Jahre.

Der Mississippi bildet bei seiner Mündung in den Golf von Mexiko ein Delta. Aus der Größe und dem jährlichen Zuwachs des Deltas lässt sich das Alter des Deltas abschätzen. Es beträgt nur 10 000 Jahre, also 6 000 Mal weniger als das angebliche Alter der Kontinente.

Schließlich wollen wir noch die Seen der Alpen betrachten. Das Seebecken des Vierwaldstättersees (Zentralschweiz) ist angeblich 120 000 Jahre alt. Rechnet man, wie lange es geht, bis der See mit dem Kies und Sand aufgefüllt ist, welche die Reuss und die verschiedenen Bäche hineintragen, kommt man auf nur 10 000 Jahre, also 12 Mal weniger als das angebliche Alter des Seebeckens.

Die Erdbevölkerung gibt uns einen Hinweis über das mögliche Alter der Menschheit, das mit 40 000 Jahren beziffert wird. Rechnet man das Alter aufgrund der Bevölkerungszunahme, so kommt man auf nur 5 200 Jahre. Das ist immerhin 7,7 Mal weniger, als offiziell angegeben wird.

Noch extremer sind die Unterschiede, wenn man in das Sonnensystem vorstößt, dessen Alter mit etwa 10 Milliarden Jahren angegeben wird. Die Ringe von Saturn verlieren immer mehr Material. Man berechnete, dass sie nach 18 000 Jahren verschwunden sein werden. Warum sind sie immer noch da, trotzdem das Sonnensystem angeblich 555 000 Mal älter ist als die Lebensdauer der Saturnringe? Die Kometen haben ebenfalls eine relativ kurze Lebensdauer, nämlich nur etwa 9 000 Jahre. Das ist 1 111 000 Mal weniger als das angebliche Alter des Sonnensystems.

Die Planeten im Sonnensystem geraten wegen den gegenseitigen Störungen nach einer gewissen Zeit in chaotische Bahnen. Man berechnete, dass diese Zeit etwa 10 Millionen Jahre beträgt. Das ist 1 000 Mal weniger als das Alter des Sonnensystems. Man fragt sich daher, warum das Sonnensystem nicht schon längst im Chaos versunken ist.

Alle oben angegebenen Alterswerte sind die maximal möglichen Werte, die man aufgrund des heutigen Wissensstandes berechnet hat. Die wirklichen Alter liegen allgemein wesentlich tiefer. Es ist nicht möglich, die wirklichen Alter zu berechnen, denn dazu fehlen genaue Grundlagen (z.B. die Anfangsbedingungen, die nicht bekannt sind). Wie aus diesen Beispielen ersichtlich ist, bestehen eklatante Unterschiede zwischen den radiometrisch ermittelten Alterswerten und den nicht- radiometrischen.

Warum kommt man radiometrisch auf so hohe Zahlen?

Es gibt eine einfache Erklärung dafür: Die Tochterisotope, welche durch den radioaktiven Zerfall entstehen, stammen nur zum kleinsten Teil von den langlebigen Mutterisotopen ab. Der größte Teil stammt von kurzlebigen Isotopen ab, welche am Anfang noch vorhanden waren, in der Zwischenzeit aber zerfallen sind. Weil man die Anteile dieser kurzlebigen Isotope nicht berücksichtigt, ergibt die Rechnung ein viel zu hohes radiometrisches Alter. Nachdem es so viele Hinweise auf eine junge Schöpfung gibt, kann man mit guten Gründen davon ausgehen, dass die tieferen Alterswerte eher der Realität entsprechen.

Hier drängen sich die Fragen auf, weshalb die Ergebnisse von nichtradiometrischen Meßmethoden in den Medien selten oder nie veröffentlicht werden und weshalb in den Schulen ausschließlich die Ergebnisse der radiometrischen Meßmethoden gelehrt werden?

Könnte es sein, dass die Ergebnisse der radiometrischen Meßmethoden die einzigen Argumente sind, welche die langen Zeiträume stützen?

Da die Evolutionslehre unbedingt auf lange Zeiträume angewiesen ist, wird sie einzig und allein durch die Ergebnisse der radiometrischen Meßmethoden gestützt. Was ist, wenn sich diese tatsächlich, wie wir davon ausgehen, als falsch erweisen? (Hansruedi Stutz, ProGenesis, Norbert Lieth, MNR Juni 2005)

Und die Bibel hat doch Recht

Julius Streicher, geboren am 12.02.1885, gestorben bzw. hingerichtet am 16.10.1946, war deutscher Politiker (NSDAP). Streicher war maßgeblich am Hitlerputsch 1923 beteiligt; 1928-1940 war er NSDAP – Gauleiter in Franken und einer der fanatischsten Propagandisten des Antisemitismus (seit 1923 war er Herausgeber des Hetzblattes -Der Stürmer). 1946 wurde Julius Streicher in den Nürnberger Prozessen zum Tode verurteilt und gehängt.

Die Bibel und Julius Streicher – Wer hat die Bibel verfaßt?

Unter dem Titel: Wer hat die Bibel verfaßt? Schrieb Johannes Gross im FAZ- Magazin einen kurzen Artikel, der einmal mehr zur Ehrfurcht vor dem Wort Gottes aufruft.

Israelische Wissenschaftler weisen die Theorie von menschlicher Urheberschaft zurück: Die Presse- und Informationsabteilung der Botschaft des Staates Israel versendet eine Mitteilung über die Forschungen des Bibelexperten Dr. Moshe Katz und des Computerfachmanns Dr. Menachem Wiener, welche die Ansicht widerlegen, die Bibel sei eine Sammlung von Schriften, die von verschiedenen Personen zu unterschiedlichen Zeitpunkten verfaßt und redigiert worden seien; dagegen sprächen die Buchstabenmuster, die in allen Texten vorkommen, beispielsweise werde das Wort Thora in der Genesis alle fünfzig Schriftzeichen wiederholt, während das Wort Elohim immer auftrete, wenn 26 Buchstaben ausgelassen seien. Die göttliche Urheberschaft des Alten Testaments folge auch aus der prophetischen Natur vieler in den Texten aufgedeckter Wörter. Laut dem Buche Ester erhielt Haman, einer der Minister des Königs, von diesem die Erlaubnis, die jüdische Bevölkerung praktisch auszurotten (Esther 3,1-15).

Der Königin Ester, einer Jüdin, gelang es, dem König Ahasveros einen Widerruf der Genehmigung abzuringen; diese Tat rief grosse Freude hervor und wird heute alljährlich als Purim gefeiert. Als Folge wurden Hamans zehn Söhne erhängt; ihre Namen sind im Buche Ester aufgelistet. Nach der Hinrichtung wurde Ester vom König Ahasveros befragt, was er noch für sie und ihr Volk tun könne.

Sie gab zur Antwort: die zehn Söhne Hamans aber soll man an das Holz hängen! (Esther 9,13).

Diese Antwort gab Gelehrten jahrhundertelang Rätsel auf, da die zehn Söhne doch bereits tot waren, als die Bitte ausgesprochen wurde. Es gibt indessen, sagt Dr. Katz, einen wichtigen Hinweis zur Lösung des Rätsels. In der Liste von Hamans zehn erhängten Söhnen erscheinen drei hebräische Buchstaben – taf, schin und sajin –, die kleiner als die übrigen geschrieben sind. Nun bedeuten die Buchstaben taf, schin und sajin gemäß der Tradition der hebräischen Zeitrechnung aber das Jahr 1946 des Gregorianischen Kalenders.

Am 16. Oktober 1946, erklärt Dr. Katz, wurden in Nürnberg zehn Nazis – Verbrecher gehängt, nachdem sie vom Internationalen Militärgerichtshof schuldig gesprochen und verurteilt worden waren. Unerklärlicherweise rief einer von ihnen, Julius Streicher, Sekunden vor seiner Hinrichtung: Purim – Fest 1946. (Johannes Gross, FAZ- Magazin Nr. 30/ 1986, MNR September 2005)

Biblische "Jona – Raupe" erforscht

Wie präzise die Bibel selbst Details in der Natur beschreibt, haben Wissenschaftler herausgefunden, die für die Hebrew University Jerusalem und die Zoologische Staatssammlung München Falterarten in Israel erforschen. Dr. Günter C. Müller und Professor Yosef Schlein fanden vor vier Jahren eine Raupenart, die bis dahin nach wissenschaftlichen Erkenntnissen im Mittelmeer – Raum unbekannt war. Sie erforschten das Tier und legten Ende letzten Jahres (2005) einen Abschlußbericht vor, der jetzt bekannt wurde.

Die gefundene Raupe kann in kürzester Zeit ein Rizinus – Staude vernichten. Die Wissenschaftler beobachteten in Labor – Experimenten, dass die Raupe anscheinend nur auf dem sehr giftigen Rizinus leben kann, lichtscheu ist und nur nachts frißt. Wie Müller sagte, sei "bisher kein Tier bekannt gewesen, das diese Pflanze frißt".Deshalb hätten Biologen auch einen Bericht aus der Bibel nicht ernst genommen, der beschreibt, wie ein "Wurm" ein Rizinus – Staude über Nacht zum Verdorren brachte. Im alttestamentlichen Buch Jona wird im 4. Kapitel in den Versen 6 bis 8 davon berichtet, wie ein "Wurm" eine Rizinus – Staude über Nacht vernichtete. Insekten – Forscher Müller: Ich bin überrascht, wie genau die Raupe in der Bibel beschrieben wurde. Das gilt auch für andere Insekten. (TOPIC Mai 2006)

Und die Bibel hat doch Recht

Immer wieder und mit grosser Freude machen wir innerhalb dieser Rubrik darauf aufmerksam, dass die Bibel Recht hat. Das Wort Gottes entspricht in allen Teilen der absoluten Wahrheit. Und je mehr die Erkenntnis der Wissenschaft zunimmt, desto mehr muss sie auch zu dieser Schlußfolgerung kommen.

Kürzlich wurde von Forschern im Norden Patagoniens (Argentinien) ein Fossil der ältesten bekannten Festlandschlangenart entdeckt.

In einem Bericht heisst es dazu: …Najash, wie die Entdecker sie tauften, hatte außer einem Kreuzbein, das einen Beckengürtel trug, auch kräftige Beine ausserhalb des Brustkorbs. Andere bislang gefundene Schlangenfossilien weisen zwar Beine, aber keine Hüften auf. Die Entdeckung von Najash, der Mutter aller Schlangen, wie sie in Argentinien begeistert genannt wird, beantwortet endlich die zentrale Frage aller Schlangenforscher: Die schlangen Reptilien liefen ursprünglich an Land herum und schwappten nicht, wie bislang vermutet, vor Urzeiten aus dem Meer an den Strand.

Was Schlangenforscher endlich entdeckten und ihre zentrale Frage beantwortete, wird in der Bibel schon lange als selbstverständlich angedeutet. Die Schlange scheint ursprünglich ein höher entwickeltes Tier gewesen zu sein, als sie es heute ist. Satan bediente sich ihrer, um die ersten Menschen zu verführen:

Aber die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der JACHWEH gemacht hatte; und sie sprach zu der Frau: Sollte Gott wirklich gesagt haben, daß ihr von keinem Baum im Garten essen dürft? Da sprach die Frau zur Schlange: Von der Frucht der Bäume im Garten dürfen wir essen; (1.Buch Mose 3,1.4-5)

Es befremdete Adam und Eva offensichtlich nicht, dass die Schlange zu ihnen sprach. Und wahrscheinlich sah sie auch in ihrem Erscheinungsbild anders aus, als wir sie heute kennen. Da Satan die Schlange als Einfallstor für die Sünde benutzte, um den Menschen geistlich zu Fall zu bringen, wurde sie von Gott mit einem besonderen Fluch belegt.

Da sprach Gott der JACHWEH zur Schlange: Weil du dies getan hast, so sollst du verflucht sein mehr als alles Vieh und mehr als alle Tiere des Feldes! Auf deinem Bauch sollst du kriechen und Staub sollst du fressen dein Leben lang! (1.Buch Mose Kap. 3, Vers 14.)

Offensichtlich besaß die Schlange vor dieser Verfluchung einen anderen Körper. Sie hatte Beine, ging aufrecht und zudem war sie intelligent. Erst später wurde sie zu einem kriechenden Tier.

Hieraus können wir zweierlei entnehmen:

1. Die Tatsache einer früher höher entwickelten Schlange spricht gegen die Evolution. Denn die Evolutions-Theorie lehrt ja bekanntlich die Weiter- bzw. Höherentwicklung aller Lebewesen. Die Entdeckung des Schlangenfossils in Argentinien und die biblischen Aussagen deuten aber auf das Gegenteil hin, nämlich auf eine Rückentwicklung.

2. Die Wissenschaft und Archäologie täte gut daran und käme viel schneller voran, wenn sie die Bibel als Grundlage für ihre Forschung nehmen würde.

Das Gesetz des JACHWEHS ist vollkommen, es erquickt die Seele; das Zeugnis des JACHWEHS ist zuverlässig, es macht den Unverständigen weise. (Psalm 19,8)

(Missionswerk Mitternachtsruf)

 

Nach oben