Kommen Kinder in die Hölle? Teil 2

Kommen Kinder in die Hölle? Teil 2

Bibelverse wurden aus der Schlachter Version 2000 entnommen, Hervorhebungen in fetter Schrift sind vom Textautor.

In den Psalmen Kap. 139, Verse 13-16 gibt und Gott Antwort auf die Frage – kommen Kinder in die Hölle?

Das Wort Gottes spricht immer wieder von Mündigen und Unmündigen Menschen und ihrer Verantwortlichkeit. Also Erwachsene die einmal Rechenschaft ablegen müssen. Über ihre Werke zu Lebzeiten bzw. für ihren Unglauben oder Glauben an den Sohn Gottes. Er heißt mit Namen Jesus Christus. Ihm gegenüber wird er oder sie dem Entsprechend Verurteilt werden. Im Blick auf die Kinder gibt es keine derartigen hinweise in der Heiligen Schrift. Und das kann bereits eine zufrieden stellende Antwort sein!

Diese Predigt ist von Norbert Lieth, leider nur auf DVD anzusehen. Es gibt aber auch Personen die sich das nicht ansehen können. Weil sie diese technischen Möglichkeiten nicht besitzen. Kommen wir nun als erstes zum Buch der Psalmen Kapitel 139, Verse 13-16 und da lesen wir:

Denn du hast meine Nieren gebildet; du hast mich gewoben im Schoß meiner Mutter. Ich danke dir dafür, daß ich erstaunlich und wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt das wohl! Mein Gebein war nicht verhüllt vor dir, als ich im Verborgenen gemacht wurde, kunstvoll gewirkt tief unten auf Erden. Deine Augen sahen mich schon als ungeformten Keim, und in dein Buch waren geschrieben alle Tage, die noch werden sollten, als noch keiner von ihnen war.

Jetzt sehen wir uns noch Jona Kap. 3, Vers 10 an, dieser Vers bezieht sich auf Erwachsene. Weil sie damals Buße taten über ihre bösen werke.

Und Gott sah ihre Taten, daß sie umkehrten von ihren bösen Wegen, und ihn reute das Übel, das er ihnen angedroht hatte, und er tat es nicht. (Jona 3,10)

Jetzt sehen wir uns noch Jona 4,11 an, dieser Vers bezieht sich auf Kinder, weil sie unmündig sind.

Und ich sollte kein Mitleid haben mit der großen Stadt Ninive, in der mehr als 120 000 Menschen sind, die ihre rechte Hand nicht von ihrer linken unterscheiden können, dazu so viel Vieh! (Jona Kap. 4, Vers 11)

Das Buch des Lebens, was hat es damit auf sich?

Das Buch des Lebens existiert von Grundlegung der Welt an Offenbarung Kap. 13, Vers 8 und da heißt es: Und alle, die auf der Erde wohnen, werden es anbeten, deren Namen nicht geschrieben stehen im Buch des Lebens des Lammes, das geschlachtet worden ist, von Grundlegung der Welt an.

Alle Menschen sind zunächst im Buch des Lebens eingetragen, so steht es geschrieben im 2. Buch Mose Kap. 32, Verse 32-33; & in Psalm 9,6 und da lesen wir: Und nun vergib ihnen doch ihre Sünde; wenn aber nicht, so tilge mich aus deinem Buch, das du geschrieben hast! Da sprach der Jahweh zu Mose: Ich will den aus meinem Buch tilgen, der gegen mich sündigt!

Du hast die Heidenvölker gescholten, den Gesetzlosen umgebracht, ihren Namen ausgelöscht auf immer und ewig. (Psalm Kap. 9, Vers 6)

Alle Menschen stehen in das Buch eingeschrieben, warum? Weil Gott, Jesus Christus will, das alle Menschen gerettet werden (1.Timotheus Kap. 2, Vers 4), so steht es geschrieben im Buch der Wahrheit:

So ermahne ich nun, daß man vor allen Dingen Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen darbringe für alle Menschen, für Könige und alle, die in hoher Stellung sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Gottesfurcht und Ehrbarkeit; denn dies ist gut und angenehm vor Gott, unserem Retter, welcher will, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. (1.Timotheus 2,1-4)

Wer nicht gerettet werden will geht auf eigener Verantwortung bewusst verloren. Wenn sie Jesus Christus als Retter der Seelen ablehnen. Dazu einen passenden Vers aus Jesaja, wo Gans klar hervorgeht wer die Seele geschaffen hat.

Denn ich will nicht ewig rechten und nicht ohne Ende zornig sein; denn ihr Geist würde vor mir verschmachten und die Seelen, die ich gemacht habe. (Jesaja Kap. 57, Vers 16)

Das Buch des Lebens – wer nicht an Jesus Christus glaubt wird aus diesem Buch ausgelöscht, so steht es in der Offenbarung 3,5 geschrieben:  Wer überwindet, der wird mit weißen Kleidern bekleidet werden; und ich will seinen Namen nicht auslöschen aus dem Buch des Lebens, und ich werde seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.

Wer sich aber gegen seinen Sohn stellt (Unglauben) der wir aus dem Buch des Lebens ausgelöscht, und somit geht er oder sie verloren.

Aus der Bibel wissen wir, das die Kinder für den Himmel vorgesehen sind und nicht für die Hölle! Aber, wie ist es eigentlich dazu gekommen? Wir müssen die Vorgeschichte von Davids kennen um das besser zu verstehen. Dazu lesen wir:

Die Strafrede Nathans und Davids Buße

→ Psalm Kap. 51; Psalm Kap. 32

2. Samuel Kap. 12, Verse 1-10: Und der Jachweh sandte Nathan zu David. Als dieser zu ihm kam, sprach er zu ihm: Es waren zwei Männer in einer Stadt, der eine reich, der andere arm. Der Reiche hatte sehr viele Schafe und Rinder; der Arme aber hatte nichts als ein einziges Lämmlein, das er gekauft hatte; und er nährte es, so daß es bei ihm und mit seinen Kindern aufwuchs. Es aß von seinem Brot und trank aus seinem Becher und schlief in seinem Schoß, und er hielt es wie eine Tochter. Als aber ein Reisender zu dem reichen Mann kam, da reute es ihn, von seinen eigenen Schafen und von seinen eigenen Rindern eines zu nehmen, um dem Wanderer, der zu ihm gekommen war, etwas zuzubereiten; da nahm er das Lamm des armen Mannes und bereitete es dem Mann zu, der zu ihm gekommen war. Da entbrannte der Zorn Davids sehr gegen den Mann, und er sprach zu Nathan: So wahr der Jachweh lebt; der Mann, der dies getan hat, ist ein Kind des Todes! Dazu soll er das Lamm vierfältig bezahlen, weil er dies getan und kein Erbarmen geübt hat! Da sprach Nathan zu David: Du bist der Mann! So spricht der Jachweh, der Gott Israels: Ich habe dich zum König über Israel gesalbt und ich habe dich aus der Hand Sauls errettet; ja, ich habe dir das Haus deines Herrn gegeben, dazu die Frauen deines Herrn in deinen Schoß, und habe dir das Haus Israel und Juda gegeben; und wäre das zu wenig, so hätte ich noch dies und das hinzugefügt. Warum hast du denn das Wort des Jachwehs verachtet, indem du tatest, was vor seinen Augen böse ist? Urija, den Hetiter, hast du mit dem Schwert erschlagen, und seine Frau hast du dir zur Frau genommen; ihn aber hast du durch das Schwert der Ammoniter umgebracht! Nun soll auch von deinem Haus das Schwert nicht weichen ewiglich, weil du mich verachtet und die Frau Urijas, des Hetiters, genommen hast, daß sie deine Frau sei!

2. Buch Samuel 12,21-23 und da heißt es:

Da sprachen seine Knechte zu ihm: Was hat das zu bedeuten, was du da tust? Als das Kind lebte, hast du um seinetwillen geweint und gefastet; nun aber, da das Kind gestorben ist, stehst du auf und ißt Brot? Er sprach: Als das Kind noch lebte, da habe ich gefastet und geweint, weil ich dachte: Wer weiß, ob der Jachweh mir nicht gnädig sein wird, so daß das Kind am Leben bleibt? Nun aber, da es tot ist, was soll ich fasten? Kann ich es wieder zurückholen? Ich werde wohl zu ihm gehen, es wird aber nicht wieder zu mir zurückkehren!

Lukas 1, 41-44: Und es geschah, als Elisabeth den Gruß der Maria hörte, da hüpfte das Kind in ihrem Leib; und Elisabeth wurde mit Heiligem Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme und sprach: Gesegnet bist du unter den Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes! Und woher wird mir das zuteil, daß die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Denn siehe, sowie der Klang deines Grußes in mein Ohr drang, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib.

Matthäus Kap. 21, Verse 15-16: Als aber die obersten Priester und die Schriftgelehrten die Wunder sahen, die er tat, und die Kinder, die im Tempel riefen und sprachen: Hosianna dem Sohn Davids!, da wurden sie entrüstet und sprachen zu ihm: Hörst du, was diese sagen? Jesus aber sprach zu ihnen: Ja! Habt ihr noch nie gelesen: »Aus dem Mund der Unmündigen und Säuglinge hast du ein Lob bereitet«?

Psalm Kap. 8, Vers 3: Aus dem Mund von Kindern und Säuglingen hast du ein Lob bereitet um deiner Bedränger willen, um den Feind und den Rachgierigen zum Schweigen zu bringen.

Wie lange bleibt ein Kind unmündig?

Dazu gibt uns das Jüdische Volk selbst eine mögliche sichere antwort.

Ein Knabe wird mit seinem 13. Geburtstag religiös mündig, ein Mädchen mit dem 12. Geburtstag. Ein Knabe, der dieses Alter erreicht wird Bar-Mizwa genannt, ein Mädchen Bat-Mizwa; diese Worte bedeuten "den Geboten verpflichtet". Der Eintritt in die Religionsmündigkeit wird gefeiert. Die verschiedenen Gemeinden haben dazu unterschiedliche Gebräuche. Bar-Mizwa-Zeremonien gibt es seit dem 14. Jahrhundert, für Mädchen wurde die erste Bat-Mizwa-Zeremonie 1922 vom Reconstructionist Movement eingeführt. Heute haben viele Gemeinden Bat-Mizwa-Zeremonien eingeführt.

Quelle: http://www.payer.de/judentum/jud501.htm

 

Die religiöse Mündigkeit

  • Ein Fünfjähriger ist reif für die Bibel, ein Zehnjähriger für die Mischna, ein Dreizehnjähriger für die Erfüllung der Gebote...

 

Historischer Hintergrund / Begriffserklärung

Die Vorstellung, dass ein 13jähriger Junge religiös mündig wird, kennt das Judentum seit früher Zeit. In den Texten wird der 13 jährige "Erwachsener" und "Sohn der Pflicht" (=strafmündig) genannt.

Der Name Bar Mizwa kommt erst gegen Ende des 13. Jahrhundert auf, während die heute praktizierte Form gar erst ein Produkt des reformerischen 19. Jahrhundert ist. Sie wurde nachhaltig vom Vorbild der protestantischen "Konfirmation" beeinflusst. Die Bar Mizwa - Feier ist ungefähr im Mittelalter entstanden, geht jedoch auf viel ältere Bräuche der Juden zurück. Zum Beispiel wurde im Jerusalem des ersten Jahrhunderts der 13jährige Junge einer Familie dem Ältesten der Gemeinde vorgestellt, welcher ihn segnete und für ihn betete. Früher wurde die Bar Mizwa als Rechtsstand angesehen, welcher sich auf die körperliche Reife eines jungen Juden begründete.

 

 

 

 

Was erwartet den Jungen?

"Den Geboten verpflichtet!"

Das bedeutet ein jüdischer Junge wird ab seinem 13. Lebensjahr ein vollwertiges Mitglied der jüdischen Gemeinde. Er gehört nun zu den Erwachsenen, den Männern. Für ihn bricht regelrecht ein "neues Leben" an. Er darf aus der Thora vorlesen und kann mit neun anderen Männern den traditionellen Minjan (Gebetskreis) ausführen. Ab der Bar Mizwa, welche jedoch nicht unbedingt namentlich gefeiert werden muss, ist der junge Jude für sein Handeln selbst verantwortlich. Beim Morgengebet an den Wochentagen kann auch er nun den Teffilin, den Gebetsriemen, und den Tallit, den Gebetsmantel, tragen. Genauso muss er ab diesem Tag die Gesetze der Thora ausnahmslos beachten und in Ehren halten.

Wie wird gefeiert?

Der Sabbat nach dem 13. Geburtstag des Jungen ist der Tag, an dem die Bar Mizwa - Feier stattfindet. Nach monatelanger Vorbereitung nimmt er beim Synagogengottesdienst erstmals den Platz des "amtlichen" Lesers ein und darf aus der Tora vorlesen. Während des ganzen Gottesdienstes muss er das Gelernte unter Beweis stellen und somit seinen Antritt als erwachsener Jude vollziehen. Doch danach wird gemütlich und im Kreise der ganzen Familie ausgiebig gefeiert. Dazu gehören unzählige Glückwünsche für den Heranwachsenden und auch Geschenke. Oft werden noch kleine Reden von den Jugendlichen gehalten, in denen sie auf den in der Synagoge gelesenen Toraabschnitt nochmals eingehen.

Berichte verschiedener Bar Mizwa - Feierlichkeiten

"An seinem 13. Geburtstag wurde jeder Knabe unter der Verpflichtung, die Religionsgesetze zu beachten, als gleichwertiges Mitglied in die jüdische Gemeinde aufgenommen. Diesem Tag ging eine monatelange Unterweisung in der Ausübung des jüdischen Gesetzes voraus. Gleichfalls wurde er in der kantilenengerechten Verlesung einer oder mehrerer Abschnitte der an dem seinem Geburtstag folgenden Schabbath fälligen Perikope vorbereitet. Dieses im Leben des jungen Menschen einschneidende Ereignis, Bar Mizwa genannt, wurde von der Familie und Gemeinde gebührend gefeiert, da er nun als ein Garant für den Fortbestand betrachtet wurde. Zu Hause waren schon Tische gedeckt mit Gebäck, Konfekt, Obst und Likör, und man erwartete die Männer und Frauen der Gemeinde, die dem jungen Mann gratulieren wollten. Man lobte seinen schönen Gesangsvortrag und es wurden Geschenke überreicht." (Willi Wertheimer)

Quelle: http://judentum-projekt.de/religion/juedischerlebenskreis/mizwa/index.html

 

Um das besser zu verstehen ließt 1. Korinther 14,20: Ihr Brüder, werdet nicht Kinder im Verständnis, sondern in der Bosheit seid Unmündige, im Verständnis aber werdet erwachsen.

Der zwölfjährige Jesus im Tempel – Lukas 2,41-52

So ist es auch nicht der Wille eures Vaters im Himmel, daß eines dieser Kleinen verlorengeht. (MT 18,14)

Der Größte im Reich der Himmel

→ Mk 9,33-37; Lk 9,46-48

Zu jener Stunde traten die Jünger zu Jesus und sprachen: Wer ist wohl der Größte im Reich der Himmel? Und Jesus rief ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel kommen! Wer nun sich selbst erniedrigt wie dieses Kind, der ist der Größte im Reich der Himmel. Und wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf. (Mt 18,1-5)

Warnung vor Verführung zur Sünde

→ Markus 9,42-49

Wer aber einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Anstoß gibt, für den wäre es besser, daß ein großer Mühlstein an seinen Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde. (Mt 18,6)

Seht zu, daß ihr keinen dieser Kleinen verachtet! Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel schauen allezeit das Angesicht meines Vaters im Himmel. Denn der Sohn des Menschen ist gekommen, um das Verlorene zu retten. (Mt 18,10-11)

In diesen Bibelabschnitten sehen wir das Jesus gleichermaßen von Kindern und Erwachsene redet hatte.

Kinder sind bis zu einem bestimmten Alter unmündig, wie ob beschrieben. In Matthäus sagte Jesus zu uns, wenn ich noch ein wirkliches Kind bin und werde einst erwachsen, dann sollte ich an Gott bzw. an Jesus glauben und mich bekehren. Damit ich in den Himmel und nicht in die Hölle fahre. Und meine Uhren nicht vor der Wahrheit verschließen:  

Zu jener Stunde traten die Jünger zu Jesus und sprachen: Wer ist wohl der Größte im Reich der Himmel? Und Jesus rief ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel kommen! Wer nun sich selbst erniedrigt wie dieses Kind, der ist der Größte im Reich der Himmel. Und wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf. (Mt 18,1-5; vgl. Mk 10,15; 1Kor 14,20; 1Pt 2,2-3)

Damit ist die Wiedergeburt gemeint (Vers 5).

Jesus Christus segnet die Kinder, in Matthäus 19,14 und da lesen wir:

Aber Jesus sprach: Laßt die Kinder und wehrt ihnen nicht, zu mir zu kommen; denn solcher ist das Reich der Himmel!

Sie können noch vollkende Verse betrachten.

Lukas 24,50; Apostelgeschichte 3,26; Römer 12,14; 1.Korinther 4,12 & 1.Petrus 3,9.

Kommt Magdalena zu Maria ins Haus und spricht. Ich bin ein sündiger Mensch, wer wird mich erlösen? Gott der Herr weist es. Ich habe viel Böses getan! Kind, Gott der Herr weiß, das es gut und böse gibt. Da wo licht ist da gibt es auch Finsternis. Das böse ist auf der Welt damit wir das böse überwinden.

 

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