Hat die Wissenschaft Verspätung?

Hat die Wissenschaft Verspätung?

Wissenschaft kontra Bibel?

An dieser Stelle könnte nun jemand sagen:

«Die Bibel betrachtet sich als Gottes Wort. Sie ist zudem genau überliefert worden, ihr Umfang kann klar abgegrenzt werden und ihre Botschaft ist auch heute noch verständlich. Doch, was hat dies alles schon zu sagen? Die moderne Wissenschaft hat ja deutlich gezeigt, daß die Bibel unzählige sachliche Fehler und falsche Anschauungen enthält!»

In diesem Zusammenhang ist es nützlich, wenn wir uns zunächst die Frage stellen, was Wissenschaft überhaupt ist.

Interpretation:
Schlußfolgerungen, Spekulationen, Philosophien, Ideologien

Daten:
Funde, Beobachtungen, Experimente, Erfahrungen

Was ist Wissenschaft?

Wissenschaft ist ein durch Forschung erarbeitetes System von Erkenntnissen. Einfach gesagt, ist Wissenschaft vergleichbar mit einem Haus, bestehend aus Erdgeschoß und erstem Stock. Das Erdgeschoß ist der Bereich der «Daten». Beim ersten Stock handelt es sich um den Bereich der «Interpretation». Die nachfolgende Illustration soll das Gesagte verdeutlichen und auch erläutern, was die genannten Bereiche umfassen:

Diese Bereiche sollten stets sorgfältig unterschieden werden. Dadurch können viele Mißverständnisse vermieden werden. Leider wird diese Unterscheidung oft auch von großen Naturwissenschaftlern vernachlässigt. Dies hängt u.a. damit zusammen, daß an naturwissenschaftlichen Fakultäten der Bereich der Wissenschaftstheorie oft stiefmütterlich behandelt wird.

Wenn nun jemand behauptet, die Ergebnisse der modernen Wissenschaft stünden im Widerspruch zur Bibel, so stellt sich die Frage: Wo liegt der Konflikt, zwischen dem «Erdgeschoß» und der Bibel, oder zwischen dem «ersten Stock» und der Bibel?

Wenn man einmal systematisch solche vorgebrachte Konfliktpunkte zwischen Bibel und Wissenschaft in diesem Licht besieht, so sollte einem die höchst bemerkenswerte Tatsache geradezu ins Auge springen, daß in fast allen Fällen der Konflikt zwischen dem Bereich der Interpretation und der Bibel zu finden ist und daß normalerweise zwischen dem Bereich der Daten und der Bibel völlige Übereinstimmung besteht!

In diesem Zusammenhang muß uns folgendes bewußt sein: Beim Bereich der Interpretation handelt es sich um eine äußerst subjektive Angelegenheit. Beim Bereich der Daten haben wir es bedeutend mehr mit Objektivität zu tun, wiewohl auch dieser Bereich (wie wir noch sehen werden) nicht frei von Subjektivität ist. Es gibt bekanntlich keine objektive Wissenschaft.

Wir sehen nun, daß, je mehr die Bibel mit Objektivität in Verbindung gebracht wird, desto weniger Konflikte zwischen ihr und der Wissenschaft bestehen.

Ich lege nun folgende These als Glaubensüberzeugung vor, die wir nachher näher untersuchen wollen: Vergleicht man die Bibel mit subjektiven Feststellungen, so sind Konflikte und Widersprüche möglich. Zwischen der Bibel und objektiven Tatsachen besteht jedoch stets absolute Harmonie.

Vergleichende Anatomie

Mit Hilfe von konkreten Beispielen läßt sich das bisher Gesagte relativ einfach illustrieren:

Vergleichen wir einen Menschen mit einem Affen, so stellen wir zwischen diesen Lebewesen erstaunliche Ähnlichkeiten und Übereinstimmungen fest, einerseits im Körperbau und andererseits vielleicht selbst im Verhalten. Diese Beobachtung können wir im Prinzip beliebig oft wiederholen, z.B. jedes Mal, wenn wir in den Zoo gehen. Diese Feststellungen gehören in den Bereich der «Daten im Erdgeschoß».

Wissenschaftliche Forschung will sich aber nicht allein mit dem Sammeln von «Daten» begnügen. Man möchte Beobachtetes in einen größeren Sinnzusammenhang stellen. Deshalb ist Wissenschaft ohne ein «erstes Stockwerk» kaum vorstellbar.

Wir wollen daher die eben gemachte Feststellung «interpretieren». Jemand, der an die Evolutionslehre glaubt, sagt:

«Die Ähnlichkeit zwischen Affen und Menschen ist auf eine gemeinsame Abstammung zurückzuführen. Ähnlichkeit erklärt sich durch Verwandtschaft. Das ist auch der Grund, weshalb Kinder oft stark ihren Eltern gleichen.»

Die Ähnlichkeit zwischen Affen und Menschen lassen sich aber auch anders erklären, nämlich durch einen gemeinsamen Grundbauplan des Schöpfers. Die Ähnlichkeit verschiedener Autos geht auch nicht auf Abstammung zurück, sondern auf eine gleiche Grundidee.

Man kann daher nicht behaupten, daß die Übereinstimmung im Bauplan bei Pflanzen, Tieren und Menschen ein «Beweis» für die Richtigkeit der Abstammungslehre sei. Es handelt sich lediglich um ein Denkmodell im Bereich der Interpretation.

Diese Sicht steht in klarem Widerspruch zur Bibel. Doch aus der Bibel läßt sich ein alternatives wissenschaftliches Denkmodell ableiten, das mit den beobachtbaren Daten harmoniert.

Somit ist es hier nicht zulässig, von einem Konflikt zwischen Bibel und Wissenschaft zu sprechen. Es ist ein Konflikt zwischen Wissenschaft und Wissenschaft, bzw. zwischen Bibel und Naturphilosophie.

Erdschichten und Fossilien

Nehmen wir ein anderes Beispiel: Auf der ganzen Erde gibt es Erdschichten, die unzählige Millionen von versteinerten Lebewesen enthalten. Dies ist eine Feststellung, die in den Bereich des «Erdgeschosses» gehört. Diese Feststellung führt im Vergleich zur Bibel zu keinem Konflikt.

Im Rahmen der Evolutionslehre erklärt man diese Gegebenheiten als Ergebnis von Prozessen während Hunderten von Millionen Jahren, die eine Evolution dokumentieren. Im Schöpfungsmodell, das man aus der Bibel ableitet, erklärt man diese beobachtbaren Tatsachen als Ergebnis der Sintflut und ihrer Folgekatastrophen. Naturwissenschaftler, die diesen Standpunkt vertreten, weisen in diesem Zusammenhang auf zahlreiche Fakten hin, die weltweit darauf hinweisen, daß die Schichten unter katastrophischen Umständen schnell aufeinander gebildet worden sein müssen und daß unter den Fossilien keine wirklichen Zwischenglieder existieren(36).

Auch hier gibt es keinen Konflikt zwischen Bibel und Wissenschaft, sondern lediglich zwischen Wissenschaft und Wissenschaft, bzw. zwischen Bibel und Naturphilosophie.

Radiometrische Datierungsmethoden

Oft wird behauptet, daß die langen Zeitperioden von Millionen und Milliarden Jahren der Evolution dank der radiometrischen Datierungsmethoden bewiesen seien. Damit sei die Weltsicht der Bibel, die nur mit einem viel kleineren Zeitrahmen rechnet, klar widerlegt.

Wer so argumentiert, unterscheidet wieder nicht zwischen «Erdgeschoß» und «erstem Stock». Die Verhältnisse der radioaktiven Isotopen in den Steinen können sehr genau gemessen werden. Es handelt sich hier um sehr präzise Daten, die dem Bereich des «Erdgeschosses» angehören. Nun gilt es, diese Daten so zu interpretieren, daß daraus Zeiträume abgeleitet werden können. Hier stellt sich aber das große Problem: Mathematisch gesehen handelt es sich um Gleichungssysteme mit einer größeren Anzahl von unbekannten Größen als es Gleichungen gibt. Bekanntlich sind solche Gleichungen unlösbar - es sei denn, man hilft sich mit unbewiesenen und unbeweisbaren Annahmen. Evolutionisten setzen Annahmen ein, die zu großen Zeiträumen führen. Es ist aber möglich, andere Annahmen einzusetzen und dabei jedes beliebige «Alter» zu bekommen!(37) Auch hier gilt: Es handelt sich um einen Konflikt zwischen Wissenschaft und Wissenschaft, bzw. zwischen Bibel und Naturphilosophie!

Evolution in der Sackgasse

Im Zusammenhang mit dem bereits Gesagten ist es nützlich darauf hinzuweisen, daß in den letzen Jahrzehnten von zahlreichen Wissenschaftlern schwerwiegende Einwände gegen die Evolutionslehre vorgebracht worden sind, die diese Lehre grundsätzlich in Frage stellen. Diese Einwände kommen eigentlich aus allen Fachgebieten, die irgendwie mit dem Thema der Evolutionslehre zu tun haben (z.B. Biologie, Physik, Chemie, Geologie, Astronomie, Informationstheorie und Sprachwissenschaft).

Unter der Anmerkung (38) sei der Leser auf eine Literaturauswahl zu diesem Themenkreis hingewiesen.

Übrigens, und das scheint mir sehr wichtig zu sein: Im Rahmen der Wissenschaftstheorie ist darauf hingewiesen worden, daß die Evolutionslehre nicht einmal die Bedingungen erfüllen kann, die man an eine wissenschaftliche Theorie stellt. Diese Lehre hat nicht einmal den Status einer wissenschaftlichen Theorie, es handelt sich um ein naturphilosophisches Postulat. Damit ist sie weit davon entfernt, eine bewiesene Tatsache zu sein (39).

Leider wird die Evolutionslehre im Schulunterricht vielfach als unumstößliche Wahrheit hingestellt. Viele Menschen in unserer Gesellschaft haben deshalb das Gefühl, die Bibel sei überholt. Solche Fehlinformationen über die Evolutionslehre versperren leider vielen den Zugang zum Buch der Bücher, was mehr als nur bedauerlich ist.

Wiederkäuende Hasen

Beim Konflikt Bibel - Evolution haben wir die Probleme klar im Bereich des «1. Stockes» ansiedeln können. Im folgenden sollen zwei Beispiele illustrieren, weshalb es in seltenen Fällen auch im Bereich des «Erdgeschosses» zu Problemen kommen kann. Wir werden feststellen: Auch dieser Bereich ist nicht wirklich frei von Subjektivität.

Die Bibel sagt, daß der Hase wiederkäue (3.Mose 11,6; vgl. 5.Mose 14,7). Für viele war diese Aussage lange Zeit ein deutlicher Beweis, daß die Bibel offensichtliche Irrtümer enthalte.

«Hasen sind doch keine Wiederkäuer! Sie sind Nagetiere! Sie haben keinen Magen mit drei oder vier Kammern, wie es sich für richtige Wiederkäuer gehört! Dies ist doch keine Frage der Interpretation, sondern lediglich der Beobachtung. Man kann beliebig viele Hasen schlachten und öffnen - immer kommt dieselbe Tatsache ans Licht.»

Hier liegt ein Konflikt zwischen wissenschaftlichen Daten und einer um 1'450 v.Chr. gemachten Aussage der Bibel vor. Wirklich? Die Bibel sagt nichts davon, daß Hasen mehrere Magenkammern haben. Sie sagt lediglich, daß Hasen wiederkäuen - und dies entspricht den Tatsachen!

1882 wurde diese spezielle Form des Wiederkauens zum erstenmal in einer französischen Tierärztezeitung beschrieben(40). Wenn Hasen ihre Nahrung einmal gekaut haben, so scheiden sie sie in Form von grünen (nicht braunen!) Kügelchen wieder aus. Diese werden ein zweites Mal gefressen. Dabei werden wichtige Nahrungsbestandteile, die das erste Mal nicht erfaßt werden konnten, aufgenommen. Warum hat man dies solange nicht gewußt? Hasen wiederkäuen normalerweise nachts - dann wenn die meisten Menschen, auch Wissenschaftler, schlafen! Die Wissenschaft hat hier gegenüber der Bibel fast 3'400 Jahre Verspätung -dank gesundem Schlaf.

Wir Menschen sind eben beschränkt, auch in unseren Möglichkeiten der Beobachtung. Wir haben hier also einen Konflikt zwischen der Bibel und menschlicher (beschränkter) Beobachtung gehabt. Zwischen der Bibel und der Wirklichkeit bestand aber stets volle Harmonie.

Wie viele Sterne gibt es?

Lesen Sie dazu, wieviele Sterne gibt es? Von Prof. Dr. Werner Gitt

Nehmen wir jetzt ein Beispiel aus der Astronomie:

Die Bibel behauptet, daß die Sterne am Himmel nicht gezählt werden können (Jeremia 33,22; vgl. 1. Mose 15,5). Dies stand lange im Gegensatz zu Beobachtungen der Wissenschaft. Der antike Gelehrte Ptolemäus zählte l '056 Sterne. Der große Astronom Kepler (1571-1630) arbeitete mit einem Verzeichnis von l'005 Sternen.41 Wissenschaftliche Beobachtung kontra Bibel? Ja, weil die Beobachtungen von Auge und selbst mit den Fernrohren von damals sehr beschränkt waren. Mit den großen Teleskopen von heute ist es klar: Dr. Roger Liebi gibt an, das es ~ 1022  Sterne gibt.

Das ist aber nur das, was wir bis heute sehen können, mit dem  Hubble-Weltraumteleskop.

 

Galaxie M60-UCD1: Für das Bild wurden Daten der Teleskope "Chandra" und "Hubble" zusammengefügt

Mit den Weltraumteleskopen "Hubble" und "Chandra" haben Astronomen die wahrscheinlich vollste Galaxie in unserer kosmischen Nachbarschaft aufgespürt. Dort ist die Sterndichte rund 15.000 Mal höher als in unserem Bereich der Milchstraße.

Die Zwerggalaxie M60-UCD1 ist 54 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt - und offenbar ein einigermaßen überfülltes Plätzchen. Dort drängen sich nach neuesten Untersuchungen Sterne mit einer Gesamtmasse von 100 Millionen Sonnen in einer Kugel von 160 Lichtjahren Durchmesser.

Die Zahl der Sterne ist unzählbar, genau wie die Bibel es sagt. Die Wissenschaft hatte einfach etwas Verspätung.

Jona und der Fisch

Jona 2,1-11: Und der Jachweh entsandte einen großen Fisch, der Jona verschlingen sollte; und Jona war im Bauch des Fisches drei Tage und drei Nächte lang. Und Jona betete aus dem Bauch des Fisches zu dem Jachweh, seinem Gott, und sprach: Aus meiner Drangsal rief ich zu dem Jachweh, und er erhörte mich; aus dem Schoß des Totenreiches schrie ich, und du hörtest meine Stimme! Denn du hattest mich in die Tiefe geschleudert, mitten ins Meer, daß mich die Strömung umspülte; alle deine Wogen und Wellen gingen über mich. Und ich sprach: Ich bin von deinen Augen verstoßen; dennoch will ich fortfahren, nach deinem heiligen Tempel zu schauen! Die Wasser umringten mich bis an die Seele, die Tiefe umgab mich, Meergras umschlang mein Haupt. Zu den Gründen der Berge sank ich hinunter; die Erde war auf ewig hinter mir verriegelt – da hast du, Jachweh, mein Gott, mein Leben aus dem Grab heraufgeführt! Als meine Seele in mir verschmachtete, gedachte ich an den Jachweh, und mein Gebet kam zu dir in deinen heiligen Tempel. Die Verehrer nichtiger Götzen verlassen ihre Gnade; ich aber will dir mit lauter Stimme Lob opfern; was ich gelobt habe, das will ich bezahlen. Die Rettung kommt von dem Jachweh! Und der Jachweh gebot dem Fisch; und der spie Jona ans Land.

Manche Skeptiker halten die Geschichte des Propheten Jona, der von einem Fisch verschluckt wurde und darauf wieder lebend zum Vorschein gekommen war, für ein Märchen. So etwas sei aus wissenschaftlicher Sicht nicht vorstellbar. Wer so argumentiert, sieht hier ein Problem zwischen Bibel und «Erdgeschoß». Weil angeblich keine Daten eines vergleichbaren Falles vorliegen, sieht man sich gezwungen, den biblischen Bericht anzuzweifeln. Man begeht in diesem Fall jedoch einen schwerwiegenden Fehler, indem man denkt, daß nur Dinge aus dem bekannten Erfahrungsbereich möglich seien. Dabei überschätzt man aber seinen eigenen Horizont.

Es mag nun viele überraschen: In unserem Jahrhundert sind mehrere Fälle bekannt geworden, wo Menschen eine Jona-Erfahrung gemacht und dabei überlebt haben(42).

Es gilt also aufzupassen: Unser Erfahrungshorizont ist kein absoluter Maßstab!

Bibel und Archäologie

Das Urteil des großen Palästinaarchäologen Dr.Nelson Glueck hat sich bis heute als richtig erwiesen:

«Man kann kategorisch bestätigen, daß niemals eine archäologische Entdeckung der Bibel widersprochen hat. Unzählige archäologische Funde konnten gemacht werden, die entweder in groben Zügen oder bis in kleinste Details historische Angaben in der Bibel bestätigen.» (43)

Glueck glaubte zwar nicht an die Verbalinspiration, dennoch kam er aufgrund seiner Forschungsarbeit zu dieser Schlußfolgerung:

Es gibt allerdings manche Beispiele, wo in der Vergangenheit zwischen Bibel und «1. Stock» ein Problem gesehen wurde. Es ist jedoch beeindruckend, wie dauernd Interpretationen, die der Bibel widersprachen, infolge späterer Entdeckungen zugunsten der Bibel revidiert werden mußten. Einige Beispiele mögen dies illustrieren:

Viele Gelehrte behaupteten noch im letzten Jahrhundert, daß Mose (ca. 1'450 v.Chr.) unmöglich die nach ihm benannten Bücher habe verfassen können, weil die Menschheit damals angeblich noch nicht schreiben konnte. Spätere Entdeckungen haben klargemacht, daß die Schreibkunst im Nahen und Mittleren Osten schon lange vor Mose verbreitet war. (44)

Die in der Bibel erwähnten Hethiter galten für viele bis ins 20. Jahrhundert hinein als Erfindung der Bibelschreiber - weil man außerhalb der Bibel keine Hinweise für ihre Existenz hatte. Es war jedoch nur eine Frage der Zeit, bis die moderne Archäologie die gewaltige Hochkultur dieses Volkes ans Licht brachte und so der Bibel recht geben konnte. (45)

Belsazars (vgl. Daniel 5,1-30) wurde von großen Gelehrten als eine Märchenfigur abgetan, weil keine von der Bibel unabhängigen Hinweise auf seine Person bekannt waren. Doch Mitte des letzten Jahrhunderts wurden Keilschrifttafeln aus seiner Zeit ausgegraben, die namentlich von ihm sprechen und eine Beschreibung abgeben, die mit dem biblischen Bericht wunderbar harmoniert. (46)

Dr. Roger Liebi

Ein Durchbruch?!

Heute morgen las ich auf www.spiegel.de einen Artikel Durchbruch: Satellit erblickt die ersten Momente des Alls. Ich bin selbst kein Wissenschaftler und will hier auch nicht den Versuch unternehmen als jemand zu reden, wie ein Blinder von der Farbe.

Aber ich fand diesen Artikel aus christlicher Sicht doch sehr interessant. Folgende Aussage wird als Durchbruch gefeiert:

Rasantes Wachstum

"Das All hat sich innerhalb einer Billionstelsekunde von der Größe einer Murmel zur Größe des heute beobachtbaren Universums aufgebläht", sagte WMAP-Forscher David Spergel von der Princeton University. Das, fügte Bennett hinzu, sei "ein Wachstumsschub, der jede Mutter und jeden Vater beängstigen würde".

Für Brian Greene von der New Yorker Columbia University stellen die neuen WMAP-Ergebnisse einen enormen Durchbruch dar: "Wir treten in eine wundervolle neue Ära ein", schwärmte der Physiker, der als mathematisches Genie gilt und mehrere Bestseller über die Entstehung des Alls geschrieben hat. Die neuen Ergebnisse zeigten, "woher die Sterne und Galaxien kommen": aus kleinen Unregelmäßigkeiten in Dichte und Temperatur. Sie seien mit dem Universum gewachsen und hätten dafür gesorgt, daß die Galaxien und die leeren Räume zwischen ihnen entstanden seien.

Das neu entdeckte Strahlungsmuster, ein Polarisationssignal im Nachglühen des Urknalls, ist nach Angaben der Wissenschaftler das schwächste jemals aufgezeichnete kosmologische Signal. Es entspricht weniger als einem Hundertstel dessen, was der WMAP-Satellit bei seiner ersten spektakulären Messung der kosmischen Hintergrundstrahlung im Jahr 2003 geliefert hat. Der Satellit kann Temperaturunterschiede von weniger als einem Millionstel Grad feststellen und dadurch auch Fluktuationen im Nachglühen des Urknalls entdecken, der vor immerhin „13,7 Milliarden Jahren stattgefunden haben soll“.

Das Unsichtbare gewogen.

Gott hat das Sichtbare und das Unsichtbare geschaffen (vgl. 2Kor 4,18; Kol 1,16).

Anhand der neuen Daten, die demnächst im "Astrophysical Journal" veröffentlicht werden sollen, konnten die Forscher nicht nur erstmals das Licht des Urknalls von dem der ersten Sterne unterscheiden, die sich den neuen Berechnungen zufolge rund "400 Millionen Jahre" nach der Entstehung des Alls gebildet haben. Sie konnten auch die Zusammensetzung des Universums mit bisher ungekannter Genauigkeit bestimmen.

Demnach besteht das Universum zu lediglich vier Prozent aus gewöhnlichen Atomen, die die für Menschen sicht- und meßbare Materie ausmachen. 22 Prozent gehen auf das Konto der Dunklen Materie, die bisher noch nie direkt nachgewiesen wurde, aber existieren muß, da sonst etwa die rotierenden Galaxien aufgrund der Fliehkraft auseinanderfliegen müßten.

Die restlichen 74 Prozent des Alls gehen auf die nicht weniger geheimnisvolle Dunkle Energie zurück. Sie wird von Wissenschaftlern dafür verantwortlich gemacht, daß sich das Universum mit stetig wachsender Geschwindigkeit ausdehnt. Die neuen WMAP-Messungen zeigen laut Bennett, daß die Dunkle Energie ähnlich wie die kosmologische Konstante wirkt, die Albert Einstein einst als Gegenkraft zur Gravitation ins Spiel brachte - und später als "größte Eselei seines Lebens" verwarf.

Markus Becker

http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/durchbruch-satellit-erblickt-die-ersten-momente-des-alls-a-406388.html

Und wieder einmal bestätigen Wissenschaftler, die Wahrheit der Bibel, denn sie spricht darüber, das sich unser Universum ausdehnt: Dr. Roger Liebi erklärt: Das Universum breitet sich aus! Im 20.Jahrhundert, hat man entdeckt das es eine so große Vielzahl an Galaxien gibt, im Weltall. Und man hat auf Grund der Natur des Lichtes, begründet schließen können, das alle diese Galaxien, nicht nur um sich selbst drehen, um den Mittelpunkt, sondern das die im Weltall von uns wegfliegen! Und zwar, in allen Richtungen, von der Erde aus gesehen.

Das heißt; alle Galaxien, außerhalb von unserem Lokalen Haufen, die Fliegen weg. Das war natürlich eine Überraschung, weil man das nicht erwartet hatte. Und somit hat man sich gesagt, ja, gut, wenn das Weltall eben so sich ausbreitet (expandiert), dann ist es ja, heute größer als gestern, und gestern war es immer noch größer als vorgestern. Aber die Beobachtungen sind begründet, doch das sich das Weltall sich ausbreitet. Nun die Bibel spricht auch davon, sie spricht nicht von einem Urknall, aber sie spricht von Gott, der das Weltall ausbreitet, oder ausdehnt. So zum Beispiel im Buch Hiob 9,8-10; Psalm 104,2; Sacharja 12,1; Jesaja 45,12 & Jesaja 48,13; Jeremia 10,12.16; Jeremia 51,15-19; Psalm 33,6 & Psalm 73,26; Jesaja 40,22.26.

Dr. Roger Liebi

Zitat Ende.  

Wie es sich ja mittlerweile in unserer aufgeklärten westlichen Kultur bereits eingebürgert hat, spielt der Schöpfer Gott in solchen Aussagen und Artikeln natürlich schon lange keine Rolle mehr. Man gibt sich mit der Zufallstheorie zufrieden und behauptet einfach mal, das die Erde durch einen Knall entstanden ist, (wenn man auch lediglich von einem "beliebten Konstrukt" spricht und nicht von einer "unwiderlegbaren Tatsachen") – ohne eine ordnende Kraft. Jede wunderschöne Pflanze, jede Farbenvielfalt, jede DNS und jedes Atom sollen die Folge eines großen Knalls gewesen sein, der völlig zufällig unser Dasein auf dieser Erde bewirkte. Wie groß muß eigentlich der Glaube sein, der für solch eine Theorie benötigt wird? Sicherlich werde ich nicht den Versuch unternehmen, den Schöpfer Gott zu beweisen. Doch möchte ich eines deutlich sagen, mir fällt es einfacher an einen Schöpfer Gott zu glauben, der sich alles ausdachte, gleich dem Konstrukteur, der ein rasantes rotes Auto konstruierte, als zu vermuten, daß diese Erde oder auch dieses rote Auto, durch Zufall entstanden ist.

Dabei ist es allerdings sehr interessant, daß David Spergel von der Princeton University sagte, daß das All wohl innerhalb einer Billionstelsekunde von der Größe einer Murmel zur Größe des heute beobachtbaren Universums aufgebläht wurde. Hätte man doch mal in die Bibel geschaut, dann hätten wir das schon vorher aus sicherer Quelle wissen können - man hätte diesen Durchbruch schon viel früher haben können! Aber die Bibel ist ja viel zu altmodisch und hat zu solchen Dingen nichts zu sagen und wenn, dann hat sie zumindest keine Autorität. Wirklich nicht? Der Schreiber des 33. Psalms drückte diese Erkenntnis wie folgt aus, Psalm 33,9: Denn er sprach, und es geschah; Er gebot, und es stand da. (vgl. 1.Buch Mose 1,3; Hebräer 11,3)

Tatsächlich! Gott sprach: Es werde Licht und es ward Licht, so lesen wir es im Schöpfungsbericht auf den ersten Seiten der Bibel. Nicht durch Zufall stehe ich hier, sondern durch das gewaltige Schöpfungs mäßiges Eingreifen eines großen Gottes und das alles innerhalb eines Wimpernschlages, eines Wortes zwischen zwei Menschen.

Die Quelle dieses Eingreifens tatsächlich "Herr Zufall" sein, oder sehen wir nicht in allen Dingen, wie einzigartig, präzise und vorbestimmt alles bei der Schöpfung abgelaufen ist? Wäre die Sonne nur ein wenig näher an der Erde, wir würden alle vor Hitze eingehen. Wäre die Sonne nur ein wenig weiter weg von der Erde, wir würden alle gnadenlos erfrieren. Im Hinblick auf die endlose Weite des Universums, kann das ja wohl kein Zufall sein. Jedenfalls würde die Wahrscheinlichkeitsberechnung einen Wert ergeben, den man in Zahlen nicht mehr ausdrücken kann (so gering ist die Wahrscheinlichkeit!).

Wir haben noch heute die Wahl, wollen wir uns auf die Seite eines Gottes stellen, der mich geschaffen hat und dann Gott danken?

Wie einst der Psalmist, der schrieb: Ich danke dir dafür, daß ich erstaunlich und wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt das wohl!  (Psalm 139,14)

Oder schreibe ich alles dem Zufall zu und spreche wie der Tor: Der Narr spricht in seinem Herzen: »Es gibt keinen Gott!« Sie handeln verderblich, und abscheulich ist ihr Tun; da ist keiner, der Gutes tut.  (Psalm 14,1)

Gottes Wort ist heute noch so aktuell wie eh und je und dies wird jeder erfahren, der sich unter diese Autorität von Herzen stellen möchte. Dies bedarf einer inneren Umkehr und eines Sinneswandel. Wir müssen erkennen, daß wir unser Leben bisher ohne Gott geführt haben, müssen einsehen, daß wir sehr viel Schuld auf uns geladen haben und nicht so gelebt haben, wie es unserem Schöpfer hätte gefallen können. Hatte Er nicht den Menschen geschaffen, um Freude an ihm haben zu können? War es nicht auch eine gewaltige Freude für Adam im Paradies, daß er mit Gott durch den Garten spazieren ging? Leider wurde diese traute Gemeinschaft jäh unterbrochen und Adam und seine Frau Eva mußten den Garten Eden verlassen. Gibt es denn keinen Weg zurück? Doch! Gott wollte die Kluft, die zwischen Ihm und Seinen Geschöpfen entstanden war, wieder schließen. Er sandte Seinen Sohn auf die Erde – Jesus Christus. Auf einzigartige Weise wurde Er geboren, auf einzigartige Weise hat Er dann gelebt und auf einzigartige Weise ist Er dann gestorben. Er starb für Sünder, für solche, die einmal an Ihn glauben würden, die einsehen würden, daß sie an Gott und Seinen heiligen Maßstäben vorbeigelebt haben und im Bekenntnis ihrer Schuld umkehren würden: Denn der Sohn des Menschen ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.  (Lukas 19,10)

Wir haben also die Wahl, entscheiden wir uns für den, der uns geschaffen hat oder geben wir uns mit einer armseligen Theorie zufrieden, wonach die schönsten Dinge dieses Lebens und dieser Erde durch puren Zufall entstanden sind? Was bedeuten alle diese Theorien von sog. Wissenschaftlern, wenn man am Ende doch seine Seele einbüßt. Theorien werden aufgestellt, um nach Jahren durch andere ersetzt zu werden. Das hat auch Albert Einstein erfahren müssen, wenn es in dem unten angegebenen Artikel heißt:

"Die neuen WMAP-Messungen zeigen laut Bennett, daß sich die Dunkle Energie ähnlich wie die kosmologische Konstante wirkt, die Albert Einstein einst als Gegenkraft zur Gravitation ins Spiel brachte – „und später als größte Eselei seines Lebens verwarf.“

Welche Eseleien müssen wir wohl noch verwerfen, bis wir erkennen, daß Gott uns liebt und uns Seinen Sohn gesandt und Sein Wort gegeben hat, damit wir unser Leben nicht auf Sand, sondern auf den Felsen bauen?

Schaut Gott machtlos zu? Nein! Denn Gott sagt, das Er über den Menschen, voller Mitleid und Erbarmen ist, wie es ja geschrieben steht:

Siehe, wir preisen die glückselig, welche standhaft ausharren! Von Hiobs standhaftem Ausharren habt ihr gehört, und ihr habt das Ende gesehen, das der Herr bereitet  hat; denn der Herr ist voll Mitleid und Erbarmen. (Jak 5,11; vgl. Ps 103,13; Kla 3,32)

Hundert Passagiere waren es, und sie hatten alle einen Traum: Fliegen jenseits aller Grenzen. Jenseits der Schallmauer wollten sie den Atlantik überqueren – in weniger als vier Stunden. In New York wartete das Kreuzfahrtschiff "MS Deutschland" auf sie, für zwei Wochen Karibik mit Vollpension.

Am 25. Juli 2000 um 16.32 Uhr jagte die Maschine über die Startbahn des Pariser Flughafens. 56 Sekunden nach der Startfreigabe warnte der Tower den Piloten der Concorde: Das zweite Triebwerk auf der linken Seite des Jets hatte Feuer gefangen. Der Pilot antwortete, er könne nicht mehr zurück. Keine zwei Minuten später waren 114 Menschen bis zur Unkenntlichkeit verglüht: 100 Passagiere, 9 Besatzungsmitglieder und 5 Bewohner eines Hauses, das der Jet unter sich begrub.

Der Traum vom Überschall endete mit schwarzen Rauchwolken, die das Wrack stundenlang umhüllten. Und neben manchen anderen Fragen bleibt eine für viele bis heute offen: Wo war Gott? Schaute er machtlos zu?

Unter den Fluggästen waren Menschen, die sich mit Investitionen auskannten, die gut kalkulieren konnten. Für ihre Unternehmen hatten sie oft kalkuliert und dabei sicher versucht, alles zu bedenken. Doch hatten sie auch für ihr Leben kalkuliert – und für das Danach?

Die ersten Erschütterungen am 24. August 79 n. Chr. konnten die Menschen um Pompeji nicht sonderlich beunruhigen, denn Erdbeben kamen in dieser Region häufig vor, und sie richteten selten großen Schaden an. Dann gab es ein ohrenbetäubendes Krachen wie bei einer Explosion. Der Gipfel des nahen Berges wurde gesprengt. Eine riesige Wolke aus Asche und glühenden Brocken flog hoch in die Luft. Am nächsten Tag war Pompeji darunter begraben. In 100 km Entfernung lag das Material noch 10 cm hoch. Und wieder fragen wir uns: Wo war Gott? Schaute er machtlos zu?

Als die Stadt ab 1860 planmäßig ausgegraben wurde, fanden Archäologen unter einer 4 bis 6 Meter hohen Schicht Spuren von 2000 Leichen. Zugleich zeigte sich der immense Luxus mancher Häuser: prächtige Speiseräume, wunderbare Bodenmosaiken und Wandgemälde waren noch gut erhalten.

Große Unglücke hat es schon immer gegeben. Im Mittelalter raffte die Pest ein Viertel der Bevölkerung Europas dahin. Feuer, Wasser, Hurrikans, Erdbeben und Dürre taten seit Menschengedenken das Übrige. Von einer Flutkatastrophe aber wissen wir, die bis heute unerreicht ist. Und sie ist uns genau überliefert, obwohl sie vor mehreren tausend Jahren stattfand.

Zunächst konnte man davon noch nichts ahnen. Merkwürdig war nur, daß ein Mann auf dem Trockenen ein Schiff baute. Schließlich ging er mit seiner Frau, seinen drei Söhnen und deren Frauen hinein. Auch Tiere kamen hinzu. Und dann fing es an zu regnen. Ununterbrochen. Vierzig Tage und Nächte. Das Wasser stieg so hoch, daß die Berge bedeckt wurden. Als es dann wieder abnahm, gab es auf der Erde keine lebendigen Wesen mehr. Nur die acht Menschen und Tiere, die in dem Schiff gewesen waren, hatten überlebt (vgl. 1.Buch Mose 6,5 – 9,29).

Diese Katastrophe hatte einen Grund: Die Menschen hatten nur Böses im Sinn gehabt und sich nicht um Gott gekümmert. Gott hatte es bereut, daß er sie erschaffen hatte. Er hatte nicht länger zugeschaut, sondern eingegriffen. Nur Noah mit seiner Familie war gerettet worden, weil er auf Gott gehört und nach dessen Willen gelebt hatte. So hatte Gott ihm seinen Plan mitgeteilt und ihn beauftragt, zur Rettung ein Schiff zu bauen. Noah hatte dann viel Zeit und Energie in diesen Bau investiert, obwohl es noch keine Anzeichen für eine herannahende Katastrophe gab. Durch seinen Glauben und seinen Gehorsam wurden auch seine Angehörigen und die Tiere gerettet.

Und wie ist die Situation heute? Durch die Medien erfahren wir täglich von Unglücken und Katastrophen auf der ganzen Welt, von Gewalt, Unterdrückung, aber auch von schlimmen Schicksalen einzelner Menschen, und sicher taucht oft die Frage auf: Wo ist Gott? Kümmert er sich nicht? Schaut er machtlos zu?

Szenenwechsel: Beginn der Menschheitsgeschichte. Eine Katastrophe mit immensen Folgen: Der Satan verführte die ersten Menschen dazu, gegen Gott zu sündigen, d. h. sein Gebot zu übertreten. Einige Folgen waren: Der Erdboden wurde verflucht, der paradiesische Zustand war zu Ende, Dornen und Disteln wuchsen, ein Mensch tötete den anderen, und später kam die große Flut. Aber auch sie änderte nichts daran, daß die Menschen wieder Böses taten. Und das bis heute. – Was war da noch zu machen?

Weil Gott die Menschen liebt, schaute er nicht machtlos zu, sondern er hatte einen Plan für ihre Rettung: Er sandte seinen Sohn auf die Erde. Wozu? Durch einen Menschen war die Sünde in die Welt gekommen. Durch die Sünde der Tod. Und so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben. Dazu gehört z. B. lügen, stehlen, Unrecht tun, habgierig und egoistisch sein, neiden, streiten, verleumden, sich berauschen, huren und sich okkulten oder abergläubischen Praktiken zuwenden (vgl. Römer 3,10-18; 5,12). Jeder Mensch ist also vor dem heiligen Gott schuldig geworden und würde normalerweise nach dem Tod in die Hölle kommen. Der Sohn Gottes, Jesus Christus, kam aber auf die Erde, um die Menschen zur Umkehr aufzurufen. Er half vielen Kranken und Notleidenden. Dann erklärte er, er müsse wegen der Sünde am Kreuz sterben. So wurde er schuldlos gekreuzigt und ins Grab gelegt. Nach drei Tagen stand er wieder aus dem Grab auf und kehrte in den Himmel zurück. Um für ewig gerettet zu werden, müssen Sie ihm Ihre Sünden bekennen und umkehren. Dies ist die einzige wirklich dauerhafte Investition, die sich lohnt. Sie ermöglicht nicht nur ein erfülltes Leben auf der Erde, sondern nach dem Tod wartet die Herrlichkeit auf Sie, wo es keine Unglücke und Katastrophen mehr gibt. Sie werden den Retter Jesus Christus sehen, in dem sich bestätigt hat, daß Gott da ist und daß er nicht machtlos zuschaut!

Aus dem Traktat "Schaut Gott machtlos zu". Erschienen bei der VdHS Eschenburg.

In dieser Weise könnten die Beispiele beliebig vermehrt werden. Immer wieder wird dabei deutlich: Die Wissenschaft ist ein Prozeß. Sie muß in einem andauernden Entwicklungsgang ständig korrigiert und angepaßt werden. Immer wieder müssen alte und falsche Interpretationen revidiert werden. Die Bibel mußte im Gegensatz dazu nie revidiert werden.

Die Wissenschaft hat sich als unfähiges Mittel erwiesen, um die Bibel des Irrtums zu bezichtigen. Vielfach konnten jedoch mit Hilfe der Bibel falsche wissenschaftliche Interpretationen aufgezeigt werden. Man kann die Bibel mit einem Diamanten und die Wissenschaft mit Stahl vergleichen. Mit einem Diamanten kann man Stahl schleifen. Das Umgekehrte ist jedoch schlicht unmöglich.

Es ist deshalb verständlich, weshalb manche Wissenschaftler begonnen haben, wissenschaftliche Forschung im Rahmen der biblischen Aussagen zu betreiben, weil sie sich dabei auf einer soliden Grundlage wissen.

___________
Anmerkung:
(
36) J. Scheven: Daten zur Evolutionslehre im Unterricht, Kritische Bilddokumentation, Neuhausen-Stuttgart 1979. J. Scheven: Mega-Sukzessionen und Klimax im Tertiär, Katastrophen zwischen Sintflut und Eiszeit, Neuhausen-Stuttgart 1988. J. Scheven: Karbonstudien: Neues Licht auf das Alter der Erde, Neuhausen-Stuttgart 1986.

 

(37) H. Schneider: Datierungsmethoden und ihre physikalische Relevanz, in: W. Gitt (Hrsg.): Am Anfang war die Information, Forschungsergebnisse aus Naturwissenschaft und Technik, Gräfelfing / München 1982, S. 114ff. 
H. Schneider: Der Urknall und die absoluten Datierungsmethoden, Neuhausen-Stuttgart 1982. H.S. Slusher: Critique on Radiometrie Dating, Institut for Creation Research, San Diego USA 1981.

 

(38) W.J.J. Glashower: So entstand die Welt, Neuhausen-Stuttgart 1980. W.J. Ouweneel: Evolution in der Zeitenwende, Heckes-Wagen, o.J.
R. Junker/S. Scherer: Entstehung und Geschichte der Lebewesen, Giessen 1986.
R. Liebi: Der Mensch - ein sprechender Affe? Berneck 1991. Siehe auch Anm. 36, 37 und 39.

 

(39) W.J. Ouweneel: Hat die Evolutionslehre einen wissenschaftlichen Charakter? 2. Aufl. Schwelm 1977.
 

(40) J.S. Morton: Die Wissenschaft hat Verspätung, Marburg an der Lahn 1979, S. 174-176.
 

(41) H.M. Morris: The Bible and Modem Science, Chicago 1968, Seite 5.
 

(42) W. Gottwaldt: Wissenschaft contra Bibel, Bad Liebenzell,3. Auflage 1971,Seite 61-67.
 

(43) Morris: a.a.O., S. 95.
 

(44) Fache: a.a.O., S. 139-140.
 

(45) Fache: a.a.O., 140-141.
 

(46) R. Liebi: Weltgeschichte im Visier des Propheten Daniel, Berneck, 3. Aufl. 1990, S. 14-15.

 

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