Gott lässt sich nicht spotten

Nr. 243                                                            Überarbeiteter Text, April 2017

Gott lässt sich nicht spotten!

Woher stammt die falsche Gnadenlehre?

Sicher werdet Ihr Euch fragen, wie es möglich sein konnte, dass ein falsches Evangelium der Gnade in fast allen Denominationen Einzug halten konnte. Ihr werdet es nicht glauben, aber sie stammt von MARTIN LUTHER, der NOCH HEUTE von der Evangelischen Kirche, den Freikirchen, den Pfingstlern und den Baptisten DESWEGEN hoch geehrt und geschätzt wird.

Auch hatte er im Urtext, das Wort Passa umbenannt, in das Wort Ostern, auch dies wird in den Evangelischen Kirche, den Freikirschen, den Pfingstlern und in der Baptisten, deswegen sehr hoch, bis zum heutigen Tage geehrt und geschätzt. Und das sind die falschen & unbiblischen Religionen, um es mal auf dem Punkt zu bringen! HÜTET EUCH DAVOR‼! Und dieses Ostern wird bis heute gefeiert, alles unbiblisch.

Jetzt kann sich jeder mal Fragen, und es auch gleich selber beantworten – für wem hat Martin Luther gearbeitet, für das gute (GOTT) oder das Böse (SATAN)?

Luther verhalf in seiner Reformation der Gnade Gottes, die in der Katholischen Kirche nicht bekannt war, zum Durchbruch, wobei er aber unrecht handelte, indem er in seiner Bibelübersetzung sämtliche Passagen, in denen im Urtext "Gesetzlosigkeit" oder "gesetzlich" steht, mit "Sünde" oder "Unrecht" übersetzte. In seiner gesamten "Bibelübersetzung" kommt das Wort "Gesetzlosigkeit" nicht ein einziges Mal vor. Er hat die Bibel in Wahrheit auch gar nicht selbst übersetzt, sondern nur seine eigene Interpretation aus anderen bereits existierenden Übersetzungen herausgebracht (verfälschte). Man kann das sehr schnell nachprüfen, wenn man die Luther-Bibel mit der Elberfelder- und der Schlachter-Übersetzung vergleicht. Luther hat die Aussagen von Paulus über die Freiheit vom Gesetz in seinen Predigten und Schriften stets hervorgehoben und mit folgendem Vers verabsolutiert: 1. Korintherbrief Kapitel 6, Vers 12:  Alles ist mir erlaubt – aber nicht alles ist nützlich! Alles ist mir erlaubt – aber ich will mich von nichts beherrschen lassen! (Schlachter Version 2000)

In Wahrheit hat Paulus damit aber nur die Freiheit von der TORA mit ihre Speisevorschriften und rituellen Gesetzen, wie z. B. die Beschneidung gemeint, also niemals eine "absolute Freiheit von den Geboten Gottes" gelehrt. Wenn er das getan hätte, hätte sich der Apostel, der ja ein vehementer Kämpfer GEGEN die Gesetzlosigkeit war, dauernd selbst widersprochen. Paulus war auch derjenige, der von sich selbst sagte, dass er NICHT ohne Gesetz sei, denn er war ja ein Jude. Außerdem prophezeite Gott: 2.Thessalonicher Kapitel 2, Verse 3-4 (Menge-Bibel):

Lasst euch von niemand auf irgendeine Weise täuschen; denn zunächst muss ja doch der Abfall (die Abtrünnigkeit, die Apostasie) eintreten und der Mensch der Gesetzlosigkeit (oder: des Frevels) erschienen sein, der Sohn des Verderbens, der Widersacher, der sich über alles erhöht (oder: gegen alles erhebt), was Gott oder anbetungswürdig (oder: rechtmäßige Gottesverehrung) heißt, so dass er sich sogar in den Tempel Gottes setzt und sich für Gott ausgibt.

Es ist bemerkenswert ist, dass Paulus im Zusammenhang mit dem Mensch der Gesetzlosigkeit vor Täuschung in jeglicher Form warnt. Er erklärt dann in ein und demselben Satz, dass die Gesetzlosigkeit in dem Sohn des Verderbens gipfeln wird, der sich im Tempel für Gott ausgibt. Ob er da schon geahnt hat, dass es eine falsche Gnadenlehre geben wird, die sich überall auf der Welt breit macht? Mit Sicherheit, denn er war ja vom Heiligen Geist inspiriert worden, dies zu schreiben. Außerdem wusste er, dass Jesus Christus bereits das Überhandnehmen der Gesetzlosigkeit am Ende der Tage prophezeit hatte.

Matthäus Kapitel 24, Verse 11-13:  Und es werden viele falsche Propheten auftreten und werden viele verführen. Und weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe in vielen erkalten. Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden. (Schlachter Version)

Auch Jesus Christus stellt den Zusammenhang zwischen der Überhandnahme der Gesetzlosigkeit und dem Auftreten von Irrlehrern her und prophezeit, dass sich davon viele irreführen lassen. Und dies sagte Er nicht zum Volk, sondern zu Seinen JÜNGERN! Im Vergleich dazu, total verfälscht, dieselbe Stelle aus der Luther-Bibel:

Matthäus Kapitel 24, Verse 11-13: Und es werden sich viel falsche Propheten erheben und werden viele verführen. Und weil die Ungerechtigkeit wird überhandnehmen, wird die Liebe in vielen erkalten. Wer aber beharret bis ans Ende, der wird selig.

Habt Ihr es bemerkt? Luther schreibt hier lediglich von Ungerechtigkeit. Sein falsches Evangelium besteht darin, dass er die Freiheit der an Jesus Christus Gläubigen vom Gesetz Mose so interpretiert, als gäbe es im Neuen Bund überhaupt keine Gesetze mehr und dass an deren Stelle die Gnade Gottes getreten wäre, die alles, aber auch wirklich alles überdeckt. Kurz gesagt, Luther lehrte eine billige Gnade.

Gottes Geist ließ es niederschreiben, das wir uns von Blut, Götzen, Erstickten & Unzucht enthalten sollen, so steht es in der Apostelgeschichte Kap. 15, Verse 18-20: Gott sind alle seine Werke von Ewigkeit her bekannt. Darum urteile ich, daß man denjenigen aus den Heiden, die sich zu Gott bekehren, keine Lasten auflegen soll, sondern ihnen nur schreiben soll, sich von der Verunreinigung durch die Götzen, von der Unzucht, vom Erstickten und vom Blut zu enthalten.

Und der Heilige Geist sagte noch: wenn ihr euch davor bewahrt, so handelt ihr recht. Lebt wohl!

Was ist darunter zu verstehen?

Dazu einige Zitate aus Dietrich Bonhoeffers Buch über die Nachfolge: Billige Gnade ist der Todfeind unserer Kirche (für den Menschen). Unser Kampf heute geht um die teure Gnade. (S.29)

In diesem Kapitel beschreibt Bonhoeffer den Unterschied zwischen billiger und teurer Gnade. Billige Gnade heißt Gnade als Lehre, als Prinzip, als System (S.29) teure Gnade ist das Evangelium (S.31), das in die gelebte Nachfolge ruft und diese Nachfolge ist teuer, weil sie dem Menschen das Leben kostet (S.31). Der Unterschied ist der, dass billige Gnade als theologisches Prinzip, unabhängig vom Leben gilt, sie setzt von vornherein vor alles menschliche Handeln ein positives Vorzeichen: Gott ist ja gnädig, Er vergibt alles. Teure Gnade ist dagegen das Ergebnis von ernsthafter Nachfolge.

Billige Gnade ist Predigt der Vergebung OHNE Buße, ist Taufe OHNE Gemeindezucht, ist Abendmahl OHNE Bekenntnis der Sünden, ist Absolution OHNE persönliche Beichte. Billige Gnade ist Gnade OHNE Nachfolge, Gnade OHNE Kreuz, Gnade OHNE den lebendigen, Mensch gewordenen Jesus Christus. (S.30)

Aus der Rechtfertigung des Sünders in der Welt wurde die Rechtfertigung der Sünde in der Welt. (S.36) Die Konsequenz für Dietrich Bonhoeffer: Es muss der Versuch gemacht werden, Gnade und Nachfolge wieder in ihrem rechten Verhältnis zueinander zu verstehen. (S.42)

Unbußfertige Gläubige nehmen diese Billigware gerne an, die sich inzwischen wie ein Krebsgeschwür in den modernen Kirchen ausgebreitet hat (und in jedem (fast) Menschen). Bibeltreue Jünger, die sich streng an Gottes Wort und Seine Gebote halten und Jesus Christus in allem treu nachfolgen, werden abwertend als Gesetzliche oder Gesetzes bezeichnet.

Nehmen wir diese Warnung ernst: Sprüche Kapitel 14, Vers 12: Mancher Weg erscheint dem Menschen richtig, aber zuletzt führt er ihn doch zum Tod.

Der Heilige Geist zeigt dem Gläubigen am deutlichsten, schärfsten und am unmissverständlichen die Sünde auf. Durch das Licht des Wortes Gottes leuchtet Er ins Herz hinein und stellt uns somit mitten in dieses Licht hinein.

Dadurch wird auch der kleinste Sündenfleck offenbar. Diese Überführung des Heiligen Geistes der Sünde ist schmerzhaft, aber heilsam. Wir sollen aber nicht nur hin und wieder unsere Sünden erkennen, sondern der Heilige Geist verschafft uns darüber hinaus auch generelle geistliche Erkenntnis über die Sünde und ihr Wesen. Es geht hier nicht darum, einmal bei der Bekehrung zuzugeben: Ja, ich habe gestohlen, gelogen, Unzucht getrieben, gehasst ... Nein, der Heilige Geist sorgt dafür, dass der Mensch sich vor seiner Bekehrung im tiefsten Grund und Kern seines Wesens gegenüber dem himmlischen Vater, der nichts Unreines in Seinem Reich duldet, als verdorben, unrein und untauglich erkennt.

Diese Erkenntnis besaß auch Paulus, im Römerbrief Kapitel 7, Vers 18-20:

Denn ich weiß, daß in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt; das Wollen ist zwar bei mir vorhanden, aber das Vollbringen des Guten gelingt mir nicht. Denn ich tue nicht das Gute, das ich will, sondern das Böse, das ich nicht will, das verübe ich. Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, so vollbringe nicht mehr ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnt.

Aber dadurch konnte er Selbstzucht üben und so zum Vorbild für die Gläubigen und ganz besonders für die Heidenchristen werden. Jesus Christus, der in die Herzen der Menschen schauen kann, lehrt in, Matthäus Kapitel 15, Vers 18-19: Was aber aus dem Mund herauskommt, das kommt aus dem Herzen, und das verunreinigt den Menschen. Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen.

Diese schlimmen Dinge kommen vom Herzen, in der Seele entstehen die Gelüste und im Gehirn die Gedanken und Vorstellung, diese zu befriedigen, was dann durch die restlichen Glieder des Körpers geschieht. Zum Fleisch gehören eben auch die genusssüchtige Seele und der rebellische Geist des Menschen.

Die Sünde ist in ihrem Wesen Rebellion gegen Gott, ob sie nun von einem Ungläubigen oder von einem Gläubigen begangen wird. Obwohl der Gläubige bei seiner Bekehrung von Satan befreit wurde, kann er immer noch, sofern er nicht Selbstdisziplin übt, von Satan in Versuchung geführt werden, das heißt, der Gläubige MUSS nicht mehr zwanghaft sündigen, aber er kann sich aus freien Stücken dafür entscheiden. Das ist der Unterschied zwischen dem Ungläubigen und dem Gläubigen. Beim Ungläubigen ist die Sünde zwanghaft, weil er sich noch in den Klauen Satans befindet. Aber Gott befreit den Gläubigen daraus. Die Aufgabe des Gläubigen ist es nun, dafür zu sorgen, dass er auch frei BLEIBT.

Die Wurzel dieser Rebellion ist MISSTRAUEN gegen Gott, Jesus Christus und den Heiligen Geist, was nichts anderes als UNGLAUBE ist. Eva vertraute nicht auf Gott und griff zur verbotenen Frucht. Aber immer wenn ein Mensch Gott misstraut, geht er dazu über, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Aber das ist nicht die eigentliche Bestimmung, die Gott für den Menschen vorgesehen hat. Nachdem Jesus Christus Sein Sühneopfer gebracht und in den Himmel aufgefahren war, kam der Heilige Geist, um in den Gläubigen zu wohnen und in ihrem Leben die Regie und Führung zu übernehmen. Wer sich jedoch dem Heiligen Geist willentlich und bewusst widersetzt, zeigt dadurch Selbstsucht, Glaubensabfall und Götzendienst.

Denn Jesus Christus lehrte in, Johannes Kapitel 16, Verse 8-15: Und wenn jener kommt, wird er die Welt überführen von Sünde und von Gerechtigkeit und vom Gericht; von Sünde, weil sie nicht an mich glauben; von Gerechtigkeit aber, weil ich zu meinem Vater gehe und ihr mich nicht mehr seht; vom Gericht, weil der Fürst dieser Welt gerichtet ist. Noch vieles hätte ich euch zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen. Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er nehmen und euch verkündigen. Alles, was der Vater hat, ist mein; darum habe ich gesagt, daß er von dem Meinen nehmen und euch verkündigen wird.

Anmerkung: Wenn hier dasteht, wenn jener kommt – damit meint Jesus Christus – den Heiligen Geist, der in dem Widergeborenen gläubigen Wohnt. Voraussetzung ist, ich habe Jesus meine Sünden zuvor bekannt. Wenn ich das nicht tue, bekomme ich auch keinen heiligen Geist! 

Wir lesen weiter im Römerbrief Kapitel 14, Vers 23: Wer aber zweifelt, der ist verurteilt, wenn er doch ißt, weil es nicht aus Glauben geschieht. Alles aber, was nicht aus Glauben geschieht, ist Sünde. (vgl.: Apostelgeschichte Kap. 24, Vers 16 & 1.Korinther Kap. 8, Vers 7)

Eine Person braucht vor der Bekehrung nicht tagelang zu fasten oder nächtelang zu beten. Den Heiligen Geist bekommen sie durch das bekennen ihrer Sünden & durch das Hören des Wortes der Wahrheit und durch den Glauben in ihrem Herzen.

Apostelgeschichte Kapitel 10, Vers 44: Während Petrus noch diese Worte redete, fiel der Heilige Geist auf alle, die das Wort hörten.

Lesen sie die Apostelgeschichte Kap. 10, Verse 24-48, die Bekehrung des Kornelius.

Wer aufrichtig und von Herzen Jesus Christus als seinen HERRN und Erlöser angenommen hat, besitzt (bekommt) den Heiligen Geist.

1.Korinther Kapitel 12, Vers 3: Darum lasse ich euch wissen, daß niemand, der im Geist Gottes redet, Jesus verflucht nennt; es kann aber auch niemand Jesus Herrn nennen als nur im Heiligen Geist.

Nach dem Empfang des Heiligen Geistes geht es nun darum, dass der Gläubige seinen Körper, seine Seele und seinen Verstand sowie alle Lebensbereiche unter den Einfluss des Heiligen Geistes stellt, so dass Dieser die Führung im Leben des Gläubigen übernehmen kann. Diesen Übergabe und den damit verbundenen stetigen Gehorsam nennt man Heiligung. Heilig sein bedeutet nicht, dass man dazu sündenlos bzw. vollkommen sein muss. Der Gläubige braucht auch kein asketisches Leben zu führen. Heiligung ist etwas Positives und bedeutet: Ein Gotteskind sein, für Gott leben und Ihm dienen zu dürfen. Der Heilige Geist ist ein siebenfacher Geist. Zunächst bekommt der Neubekehrte, den (1) Geist des HERRN, soll aber auch alles Weitere empfangen:

(2)Den Geist der Weisheit

(3)Den Geist der Offenbarung

(4)Den Geist des Rates

(5)Den Geist der Kraft

(6)Den Geist der Erkenntnis

(7)Den Geist der Frucht des Jachwehs

Jesaja Kapitel 11, Vers 2: Steht geschrieben, das beziehe sich auf dem Herrn Jesus Christus: Und auf ihm wird ruhen der Geist des Jachwehs, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rats und der Kraft, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des Jachwehs.

Ob diese Geistes-Vermehrung stattfindet oder stattdessen sogar ein Rückzug des Heiligen Geistes erfolgt, hängt von dem Gehorsam und der Liebe des Gläubigen ab. Das Ziel, das der himmlische Vater damit verfolgt, ist, dass das Gotteskind in einem Wachstumsprozess in Art und Wesen Jesus Christus immer ähnlicher wird. Natürlich wird ein Gläubiger noch sündigen. Das wird zwar, je mehr er sich vom Heiligen Geist überführen lässt und Ihm gehorcht, immer weniger werden, aber nicht mehr die Regel sein. Aber es kommt vor.

Wir wissen zwar: 1.Johannes Kapitel 1, Verse 6-10:

Wir dürfen Jesu Blut nicht nur einmal bei unserer Bekehrung annehmen, so als gälte diese Reinigung nun auch für alle zukünftigen Sünden. Nein, wir sollen Jesus Christus JEDE bewusst oder unbewusst begangene Sünde bekennen, sie aufrichtig bereuen und sie loslassen. Dabei geht es nicht um ein loses Dahinplappern und ein billiges Es tut mir Leid, sondern darum, dass wir uns deswegen grämen und uns ernsthafte Gedanken machen, wie es dazu kommen konnte und wie man das in Zukunft unterlässt. Als Reinigungsmittel für unsere Sünden dienen:

Bekenntnis der Sünde

Aufrichtiges Bereuen der Sünde

Buße in Form von Loslassen der Sünde

Das Blut von Jesus Christus

Intensives Bibelstudium, um den Willen Gottes kennen zu lernen.

So und NUR so wissen wir die teure, mit dem Blut von Jesus Christus erkaufte Gnade richtig zu schätzen. Wenn wir uns voll und ganz auf diesen Wachstumsprozess einlassen, dürfen wir Gewissheit haben, dass der HERR uns dann auch die Sünden vergibt. Gott lässt uns gegenüber den finsteren Mächten, die uns zur Sünde verführen wollen, nicht ohne Schutz. Denn Er schenkt uns eine Rüstung, die Jesus Christus selbst erprobt hat. Sie besteht aus 7 Teilen:

Die Wahrheit

Die Gerechtigkeit

Die Bereitschaft zur Evangeliums Verkündigung

Den Glauben

Die Hoffnung

Das Gotteswort in Form der Bibel

Das Gebet

Epheser Kapitel 6, Verse 10-18: Im übrigen, meine Brüder, seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr standhalten könnt gegenüber den listigen Kunstgriffen des Teufels; denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen der Bosheit in den himmlischen. Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tag widerstehen und, nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, euch behaupten könnt. So steht nun fest, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, und angetan mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit, und die Füße gestiefelt mit der Bereitschaft  für das Evangelium des Friedens. Vor allem aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt, und nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist, indem ihr zu jeder Zeit betet mit allem Gebet und Flehen im Geist, und wacht zu diesem Zweck in aller Ausdauer und Fürbitte für alle Heiligen, …

1.Thessalonicher Kapitel 5, Verse 7-8: Ihr aber, Brüder, seid nicht in der Finsternis, daß euch der Tag wie ein Dieb überfallen könnte; ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören nicht der Nacht an noch der Finsternis. So laßt uns auch nicht schlafen wie die anderen, sondern laßt uns wachen und nüchtern sein! Denn die Schlafenden schlafen bei Nacht, und die Betrunkenen sind bei Nacht betrunken; wir aber, die wir dem Tag angehören, wollen nüchtern sein, angetan mit dem Brustpanzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf das Heil. Denn Gott hat uns nicht zum Zorngericht bestimmt, sondern zum Besitz des Heils durch unseren Herrn Jesus Christus, der für uns gestorben ist, damit wir, ob wir wachen oder schlafen, zusammen mit ihm leben sollen. Darum ermahnt einander und erbaut einer den anderen, wie ihr es auch tut!

Auch hier gilt, dass bei Gott NICHTS automatisch geschieht. Wir müssen

Unseren Teil zum Heil beitragen. Deshalb sollten wir IMMER die GANZE RÜSTUNG tragen.

Das Bleiben in Jesus Christus

Entscheidend für das Heil ist, dass wir in Jesus Christus bleiben. Das können wir, indem wir ständig in unseren Gedanken mit Ihm Kontakt halten und uns

Sein Wort durch kontinuierliches Bibellesen verinnerlichen und beherzigen. Dadurch wachsen und reifen wir und bringen viel Frucht.

Wer ein Ohr hat, der höre – Predigt: Frei werden und frei bleiben, von

Norbert Lieth

Autor: Norbert Lieth, ist Verkündiger, Bibellehrer und Vorstandsmitglied des  Missionswerkes Mitternachtsruf (MNR). Dieser Text wurde von mir Überarbeitet. Texte in fetter Schrift, ist vom dem der den Text überarbeitet hatte. 

 

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