Gibt es einen Teufel?

Gibt es einen Teufel? Antwort: Ja, den gibt es!

»Er kommt aus der Vergangenheit?« Gilt als Meister der Verführung und als Urheber alles Bösen in der Welt. Seit Jahrtausenden wird er benutzt als bequemes Alibi für Verleumdung, Verfolgung, Lüge, Tod und Grausamkeit. Aber stimmt das?

Hier eine mögliche Antwort, woher das böse kommt.

Warum wird Satan in Film und Musik benutzt, wenn es ihm gar nicht gäbe, haben Sie dafür eine Logische Erklärung, für das Böse?

Das böse, hat seinen Ursprung, in und aus dem Teufel! Und das ist keine lüge, wer der Wahrheit glaubt, ist im Vorteil! Die Wahrheit steht im Buch der Bibel. Es ist Gottes aussage, an den Menschen, damit ihm die Augen der Realität geöffnet werden.

Er (Satan) ist die Personifizierung des Bösen.  

Bibeltext: Im übrigen, meine Brüder, seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr standhalten könnt gegenüber den listigen Kunstgriffen des Teufels; denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen der Bosheit in den himmlischen. (Epheser Kap. 6, Verse 10-12)

Anmerkung: Die Menschen werden durch die Macht Satans verführt. Er, agiert mit seinen Verführungskünsten, die Menschen zu verblenden und er läßt die Wahrheit wie lüge klingen, und lüge, wie Wahrheit. Das ist seine Strategie. Er stellt alles in Frage, was Gott zu uns redet.

Das es Satan gibt, ist ein beweiß seiner Existenz, warum, und woher kommt das Böse? Haben Sie dafür eine Logische Erklärung? Die Bibel gibt uns Aufschluß darüber, woher das Böse kommt. Es kommt vom Satan, er hat es durch seine list durch Eva & Adam in die Welt gebracht. Da hat es seinen Ursprung, warum die Menschen Sündigen müssen: Indem er sprach: sollte Gott wirklich gesagt haben (1.Buch Mose 3,1). Hier läßt Satan, eine Wahrheit zur lüge klinken. Und lüge macht er zur Wahrheit. Er säht Zweifel in Eva. Denn die Bibel beschreibt ihn, und da sollte jeder, der noch unerrettet ist, aufhorchen! Und er, benutz die Menschen für seinen Willen, egal wer noch in seiner Herrschaft lebt, das heißt: die nicht erretteten (2.Timotheus 2,26).

Kommen wir nun zu der list Satans, die in der Apostelgeschichte 26,15-18 beschrieben wird, dort wird Paulus von Jesus geblendet (blind für drei Tage; Apg 9,1-19), und Jesus spricht zu Paulus: Ich aber sprach: Wer bist du, Herr? Er aber sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst! Aber steh auf und stelle dich auf deine Füße! Denn dazu bin ich dir erschienen, um dich zum Diener und Zeugen zu bestimmen für das, was du gesehen hast und für das, worin ich mich dir noch offenbaren werde; und ich will dich erretten von dem Volk und den Heiden, unter die ich dich jetzt sende, um ihnen die Augen zu öffnen, damit sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Herrschaft des Satans zu Gott, damit sie Vergebung der Sünden empfangen und ein Erbteil unter denen, die durch den Glauben an mich geheiligt sind!

Des weiteren wird Satan, im 2.Timotheusbrief 2,26 beschrieben, damit der Mensch, aus dem Fallstrick des Teufels heraus komme, von dem sie lebendig gefangen worden sind für seinen Willen.

Das Heißt: jeder Mensch (ungläubig) steht unter der Herrschaft Satans, ob er es will oder Nicht, spielt keine Rolle, er ist gefangen, in seinen Glauen, und er muß tun was er will. Erst wenn Gott ihn durch die Bekehrung erlöst, wird er frei, von dem Reich der Finsternis, zu Gottes Reich, der Herrlichkeit, und des ewigen Lebens: Paulus beschreibt, durch die Lehre Gottes: Er soll mit Sanftmut die Widerspenstigen zurechtweisen, ob ihnen Gott nicht noch Buße geben möchte zur Erkenntnis der Wahrheit und sie wieder nüchtern werden aus dem Fallstrick des Teufels heraus, von dem sie lebendig gefangen worden sind für seinen Willen. (2Tim 2,25-26)  

Satan benutz andere Menschen, zur Irrlehre, zum Widerspruch und des zweifelst. Solange bis ich erlöst bin, und dann wird der Mensch geprüft, dazu benutzt, Gott den Satan. Warum das so ist, werden wir im Himmel erfahren (aber nur die, die Erlöst sind), warum der eine so ein Schicksal hatte, und der andere ein anderes Schicksal. Erst dann werden wir das handeln Gottes verstehen.  

Wenn Menschen andere Götter folgen, die aber tote Götter sind, wird das für den Menschen zum Fallstrick, weil sie sich nicht an den Lebendigen Gott gewendet haben, und durch ihren Ungehorsam dem Wort Gottes gegenüber, sich abgewendet haben. Denn sie liebten das Böse, mehr als das gute! Die Bibel beschreibt es: Sie sollen nicht in deinem Land wohnen bleiben, damit sie dich nicht zur Sünde gegen mich verleiten; denn du würdest ihren Göttern dienen, und sie würden dir zum Fallstrick werden! (2.Buch Mose 23,33)

Es gibt unselige weitere Beispiele, aber nur eines möchte ich nennen, aus dem Buch Hiob 1,6-22; 2,1-10; 42,10-17: Eines Tages kam Satan zu Gott, und er stellt den Glauben Hiob zu Gott in Zweifel. Um Hiob zuprüfen. Und Satan sprach zu Gott, ist Hiob umsonst gottesfürchtig? Und Gott, sprach zu Satan, obwohl du mich gereizt hast, ihn ohne Ursache zu verderben! Aber der Satan sprach zu Gott: Haut für Haut! Ja, alles, was der Mensch hat, gibt er hin für sein Leben; aber strecke doch deine Hand aus und taste sein Gebein und sein Fleisch an, so wird er dir sicher ins Angesicht absagen! Das heißt, er würde Gottlos werden. Und Gott ging in dieser Angelegenheit ein, und Gott sprach zu Satan, taste ihn an, aber sein leben darfst du ihn nicht nehmen. Darauf hin ging Satan auf die Erde, und er benutzte die Menschen dazu um seine Diener, Söhne und Töchter von seiner Familie und das ganze Vieh zu töten. Dann sprach seine Frau zu Hiob: Hältst du immer noch fest an deiner Tadellosigkeit? Sage dich los von Gott  und stirb! Aber Hiob sprach zu seiner Frau, du redest so, wie eine törichte Frau redet! Wenn wir das Gute von Gott annehmen, sollten wir da das Böse nicht auch annehmen? Haben Sie etwas bemerkt? Satan, benutze die Frau von Hiob um ihn von dem glauben an Gott abzubringen, nur Satan hatte keinen erfolg! – Bei alledem versündigt sich Hiob nicht mit seinen Lippen.

Und so macht es Satan auf dieser weise, bis heute.

Er benutzt die Menschen auch für seinen Willen.

Aber es gibt einen sehr großen Trost, und Hiob bittet für seine Freunde, um Vergebung. Und der JACHWEH wendete Hiobs Geschick, als er für seine Freunde bat; und der JACHWEH erstattete Hiob alles doppelt wieder, was er gehabt hatt. Und alle seine Brüder und alle seine Schwestern und alle seine früheren Bekannten kamen zu Hiob und aßen mit ihm in seinem Haus; und sie bezeugten ihm Teilnahme und trösteten ihn wegen all das Unglück, das der Satan über ihn gebracht hatte, und Gott der Jachwe hschenkte ihm ein jeder eine Kesita und einen goldenen Ring. Und der JACHWEH segnete das spätere Leben Hiobs mehr als sein früheres; er bekam 14000 Schafe, 6000 Kamele, 1000 Joch Rinder und 1000 Eselinnen. Er bekam auch sieben Söhne und drei Töchter wieder. Hiob aber lebte danach noch 140 Jahre und sah seine Kinder und Kindeskinder bis in das vierte Geschlecht. Und Hiob starb alt und lebenssatt. Alles nachzulesen, im Buch Hiob im ersten Kapitel. 

So ist es mit den Mächten, die einen zum heil, die anderen zum unheil.

So lautet die Einleitung zu einem Beitrag in «Peter Moosleitners Magazin – P.M.» (März 2002) über das Titelthema, aus dem ich auszugsweise zitieren:

Der Teufel – die unheimliche Weltmacht.

Gibt es ihn?

Ist er, wie die Bibel ihn beschreibt, auf dem besten Wege, die Welt zu zersetzen – mit Hilfe von Medien, Drogenkartellen, Heavy-Metal- Rhythmen und neuen Satanskulten? Nimmt er, sobald wir nicht höllisch aufpassen, als unsichtbare Dunkelmacht die Geschicke der Welt in seine Hand? Wer sich näher mit dem Teufel einläßt, sieht sich bald mit einer diabolischen Grundeigenschaft konfrontiert: der Angewohnheit des Satans, den Geist mit Paradoxien zu verwirren und in mentale Teufelskreise zu verstricken.

So heißt das griechische Wort Diabolos, von dem sich unser Wort Teufel ableitet, ursprünglich »Durcheinanderbringer«.

Wer ist der Teufel?

Wer ist nun verantwortlich für das Böse? Der Sündenbock wird gesucht und erfunden. Es ist nicht der Teufel, sondern der Mensch selbst, wozu Satan, das eine und andere Bewerkstelligen kann, durch den Menschen selbst. Gottes Gegenspieler. Von ihm wird das Schlangen-Emblem übernommen, die Gestalt, in der sich der herauskristallisierende Teufel den Menschen im garten näherte. Die biblische Gestalt des Luzifer. Lieblingsengel des Gottes. Ein schillerndes Wesen, das den Menschen dazu verführt, vom Baum der Erkenntnis zu essen – und damit das Ego, das Selbstbewußtsein, den Geist des Widerspruchs und ungebremsten Forscherdrang in die Welt brachte.

Eigentlich verkörpert Luzifer, Selbstbehauptung, Machtwillen und Neugier, die auch nicht vor gefährlichen Geheimnissen (z.B. Genforschung) halt macht. All dies brachte den schönen Engel dazu, sich gegen Gott aufzulehnen, sich gottähnlich zu fühlen.

Hier wird der Fall Satans beschrieben:

Und doch hattest du dir in deinem Herzen vorgenommen: Ich will zum Himmel emporsteigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen und mich niederlassen auf dem Versammlungsberg im äußersten Norden; ich will emporfahren auf Wolkenhöhen, dem Allerhöchsten mich gleich machen! (Jesaja 14,13-14)

So wird er schließlich aus dem Himmel gestürzt (Lk 10,18; vgl. Offb 12,8-9; Röm 16,20; 1Mo 3,15). Mit ihm fallen alle Engel, die sich ihm angeschlossen haben, und wurden zu Dämonen.

Der Mythos des Luzifer und der vom Himmel fallenden ‹bösen Engel›.

Möglicherweise repräsentiert er die kollektive Menschheitserinnerung an urzeitliche kosmische Katastrophen.

Der derzeitige vatikanische Sachverständige, Prälat Corrado Balducci, zuvor Chefexorzist der Diözese Rom, hat 1988 den Stand seiner Erkenntnisse vorgelegt. Danach ist der Satan zurzeit in 1 758 640 176 unterschiedlichen Gestalten auf der Erde unterwegs.

Der erste Steckbrief des Satans wurde schon in der apokalyptischen Vision des Evangelisten Johannes gesehen. Doch eigentlich ist mit dem Satan nicht zu spaßen. Wie eine böse Macht wirkt er auch heute noch in der gesamten Welt, entzündet Hass, Fanatismus und Verblendung.

Ist die vielleicht älteste Entschuldigung der Welt für schlimme Taten bis hin zum Mord. Mit 66 Messerstichen und Hammerschlägen töteten im Juli 2001 die Teufelsanbeter Manuela (23) und Daniel Ruda (26) ihren 33-jährigen Arbeitskollegen Frank H. Der Satan selbst habe durch sie gehandelt, erklärten sie vor dem Landgericht Bochum, lehnten jegliche Verantwortung für die Tat ab. Daniel Ruda: ‹Wir sind keine Mörder. Auch bei einem Unfall wird nicht das Auto, sondern der Fahrer angeklagt.› Im Dunstkreis des veränderten Teufelsverständnisses entstehen im 19. Jahrhundert so genannte Satanskulte, die größtenteils bis heute existieren. (Nicht zu verwechseln mit den ebenfalls unter diesem Namen agierenden Jugend-Gangs, die – als Zeichen der Rebellion gegen das Establishment – auf Friedhöfen randalieren.) Ihr Dogma: die ‹Ent-Teufelung› von Sinnenlust und sexueller Promiskuität, die Abkehr von Moral und Gutmenschentum. ‹Tu, was du willst, das ist das einzige Gesetz›, lautet die von Aleister Crowley (1875–1947), einer der wichtigsten Köpfe des Satanismus, herausgegebene Lebensregel.

Auch die 1966 in den USA gegründete ‹Church of Satan›, mit geschätzten 20 000 Mitgliedern der weltweit wohl größte Teufelsverein, predigt Rücksichtslosigkeit und Egoismus.

 

[Die größte satanistische Glaubensgemeinschaft ist derzeit die "Kirche Satans" (Church of Satan), die 1966 von Anton Szandor LaVey gegründet wurde und mittlerweile weltweit zwischen 20.000 (offizielle Zahl) und 3 Millionen (geschätzte Dunkelziffer) aktiven Mitgliedern umfasst. Das österreichische Oberhaupt der "CHURCH OF SATAN" ist in FM4 Reality Check zu Gast und erzählt über die Glaubensgemeinschaft, die Rituale und meint, dass der Fall Ruda mit Satanismus nichts zu tun hat.] 

Die Church of Satan

Die Church of Satan wurde am 01.05.1966 von dem ehemaligen Raubtierdompteur und Polizeifotografen Anton La Vey in San Francisco gegründet. Die Wahl des Gründungsdatums ist kein Zufall, denn der Abend des 30. Aprils galt lange als eine Zeit im Jahr in der das Böse herrschte und ist auch als Walpurgisnacht bekannt. Sie gilt im Volksglauben als bevorzugter Zeitpunkt für Hexensabbate und Zaubereien.

Die Church of Satan Mitglieder sind nach einem hierarchischen Gradsystem aufgegliedert, das insgesamt fünf Grade umfaßt.

Der Satanist Ist umfaßt die allgemeine Mitgliedschaft in der Church of Satan. Im Jahr 1972 hielten über 95% der gesamten Mitgliedschaft diesen Grad als Beweis ihres formalen Engagements für die Philosophie des Satanismus inne. Die Inhaber dieses Grades definieren sich selbst als Satanisten und akzeptieren die Lehren der Church of Satan. Dieser Grad ist für Mitglieder, die kein weitergehendes Interesse an interner Arbeit haben. Der Zauberer II (Warlock) oder Hexe II (Witch) wird vom Council of Nine jenen Mitgliedern zuerkannt, die ihre Kenntnis in der Doktrin der Church of Satan durch erfolgreiche Absolvierung einer speziellen Prüfung demonstrieren (u.a. zu Inhalten der Satanic Bible). Dieser Grad stellt eine offizielle Anerkennung durch die Church dar. II Mitglieder sind dazu ermächtigt, Positionen als Grotto Master oder regionale Agenten zu leiten.

Der III, IV und V bezeichnen die offizielle Hierarchie der Church - den Order of the Trapezoid, der auch als der Schwarze Orden von Mendes bekannt ist.

Der Priester/Priesterin von Mendes III wird vom Council of Nine dem Anwärter zuerkannt, der die Erfordernisse für das satanische Priestertum erfolgreich beendet. Er muss das Vertrauen der Church besitzen, da mit dem Titel dem Träger auch Macht innerhalb der Church zugesprochen wird. Folglich wird in jedem Fall eine sorgfältige Hintergrunduntersuchung durchgeführt. Der Magister/Magistra IV stellt die Anerkennung als ein Meister des Reichs dar und wird vom Hohepriester in einer von drei Ernennungen erteilt: Magister Caverni (Meister des Gewölbes), Magister Templi (Meister des Tempels) oder Magister Magnus (Grossmeister). Magister Caverni, Magister Templi und Magister Magnus entsprechen den administrativen Funktionen von Bischof, Erzbischof und Kardinal. Der höchste Grad (Magus V) wurde nur einmal und durch den Gründer Anton La Vey an sich selbst verliehen.

Mit geschätzten 20000 Mitgliedern ist die Church die weltweit wohl grünte satanistische Organisation. Hauptgegenstand der Kirche sind Rituale (z. B. die Schwarze Messe), die aber vornehmlich dazu dienen, freie und zügellose Sexualität auszuleben.

1974 spaltete sich der Tempel des Set von der Kirche ab.

Der Tempel des Set (Temple of Set)

Diese Vereinigung wurde von Michael Aquino, einem hochrangiger Offizier der US-Armee, gegründet. Aquino war mit der zunehmenden Kommerzialisierung der Kirche des Satans nicht einverstanden und verlieh sie deshalb 1974, um den Tempel zu gründen. Einer der zentralen Inhalte der Lehren des Tempels ist eine Schrift, die Aquino angeblich während seiner Teilnahme am Vietnamkrieg von einer Intelligenz mit Namen "Set" übermittelt wurde. Sie heißt "The Coming Forth by Night" (Die Hervorbringung der Nacht). Der Satanismus des Tempels ist recht intellektuell aufgebaut, und seine Mitglieder bezeichnen sich häufig lieber als Setianer als Satanisten. Ihrer Lehre nach ist die Verehrung Sets eine der ältesten Religionen überhaupt. Das Gradsystem des Tempels ist mit dem der Kirche des Satans identisch. Einzelne Gruppierungen heißen hier jedoch nicht Grotto, sondern "Pylon".

Quelle: Die offizielle Eintragung als Kirche in das staatliche Register von Kalifornien erfolgte einige Jahre nach der Gründung der CoS im Jahre 1966, am 20. September 1971 als "Church of Satan, INC., A Corporation Sole". Die Churchof Satan ist in diesem Register aktuell als "active" unter der Registrierungsnummer C0634485 gelistet. 242 Zuvor, am 15.04.1971, wurde eine Gründungsurkunde mit Satzung für die Church of Satan am Office of the Secretary of State of Californian von Anton LAVEY unterzeichnet.

Ins Leben gerufen wurde sie von Anton Szandor LaVey, der in Polanskis Film ‹Rosemary’s Baby› die Rolle des Teufels spielte. Der Teufel also nur noch eine Ikone für Pseudo-Religionen? Hat er als Seelenfänger, Angstmacher und Dunkelmacht ausgedient? Bei einer aktuellen Umfrage für P.M. sagten von tausend Befragten immerhin noch 23 Prozent (darunter auffallend viele Beamte!): ‹Ich glaube, es gibt einen Teufel›, 14 Prozent hielten es für möglich, daß man mit ihm einen Pakt schließen könne, und neun Prozent gaben zu, Angst vor ihm zu haben.

Weitaus häufiger aber sehen Menschen im Teufel heute eine Erfindung, um das Böse zu erklären (68 Prozent), und ein Machtinstrument, mit dem die Kirche versucht, Druck auszuüben (49 Prozent). Interessant aber ist vor allem eine weitere, ebenfalls häufig gegebene Antwort. Fast die Hälfte der Befragten gab auch an: Der Teufel ist in uns, bei den ungläubigen. Zugegeben: Brandneu ist dieser Gedanke nicht. Schon der Augustinus und Martin Luther hatten die Innenwelt als eigentliches Schlachtfeld des Teufels identifiziert.

Doch erst mit dem Aufkommen der Psychologie hat sich der Gedanke durchgesetzt: Vielleicht (aber) ist die Tatsache, daß wir den Teufel allmählich über Bord werfen, nicht unser, sondern sein größter Sieg. Aus diesem Versuch einer Analyse wird ersichtlich, wie schwierig es ist, Genaueres über die Existenz Satans zu wissen. Die Meinungen darüber gehen weit auseinander und reichen von einer konkreten Angst vor dem Teufel, über die Vorstellung, er sei eine Erfindung, um das Böse zu erklären, bis hin zur Einbildung und Witzfigur.

Doch ob man seine Existenz für wahr hält oder nicht: Ohne Zweifel steht fest, daß es das Böse gibt, und zwar bis ins schrecklichste, unermeßliche und unmenschlichste Grauen, das sehen wir, in unserer Weltgeschichte.  

Da drängen sich wie selbstverständlich die Fragen auf:

Woher kommt das Böse?

Wo ist sein Ursprung?

Ist das Böse bloß ein Produkt der Evolution?

War etwa die «Ursuppe» zu einem Teil sauer und ist sie übergeschwappt, so daß sich die Sünde verbreitete?

Oder steckt doch mehr dahinter?

Worin liegt die Ursache des Grauens und der Bosheit, der Ursprung des Todes und der Angst? Die Wahrheit über den Teufel kann uns einzig und allein das Buch der Wahrheit, die Bibel, mitteilen. Nur sie vermittelt uns zuverlässige Auskunft über Herkunft und Ziel des Menschen. Was hat sie uns über die Existenz Satans zu berichten?

Benedikt Peters schreibt zur Einleitung seines Buches «Geöffnete Siegel»: ... Woher kommt es, daß wir einerseits Sinn für das Schöne, das Gute und das Wahre haben, uns an Harmonie in Farbe, Form und Klang erfreuen, andererseits aber so widerliche Züge wie Neid, Hass, Lüge Gier und Bosheit besitzen?

Und woher kommt denn Leid?

Warum tun Dinge weh?

In den ersten drei Kapiteln der Bibel gibt uns Gott auf diese sonst unlösbaren Fragen Antwort. In diesen ersten drei Kapiteln des Wortes Gottes wird uns berichtet, daß der Teufel bereits vor der Erschaffung des Menschen existierte und die Sünde in die Welt kam, weil er Adam und Eva verführte. Es gibt sicherlich keine befriedigende Antwort der Philosophie oder der Psychologie über die Herkunft und Gegenwart des unvermeidlich Schlechten als die, welche uns die Heilige Schrift bietet.

Mindestens sieben alttestamentliche Bücher lehren die Existenz des Teufels (1.Mo; 1.Chr; Hiob; Ps; Jes; Hes und Sach). Praktisch quer durch das gesamte Neue Testament wird das Dasein und Handeln Satans bezeugt. Jesus Christus selbst sprach über die Existenz des Teufels. Fünfundzwanzig der neunundzwanzig Stellen über den Teufel in den vier Evangelien stammen direkt aus dem Mund des Herrn Jesus (z.B. Mt 13,39; Lk 10,18; 11,18 u.a.m). Deutlich wird über die Versuchung Jesu durch den Teufel berichtet, in welcher der Herr, im Gegensatz zu Adam, der Versuchung widerstand und siegte (z.B. Lukas 4,1-13).

Der Ursprung Satans

Satan ist ein geschaffenes Engelwesen, also ein Geschöpf Gottes. Er besitzt daher nicht die göttlichen Eigenschaften wie Allmacht, Allwissenheit oder Allgegenwart (Hiob 1,7). Doch er ist reich an Erfahrung und es steht ihm ein unzählbares Heer an Dämonen zur Verfügung, um die ganze Welt beeinflussen und kontrollieren zu können. Satan gehört zur Engelordnung der Cherubim (Hes 28,14), und es ist durchaus möglich, daß er sogar der höchste aller Engelwesen war.

Der Erzengel Michael dagegen, als er mit dem Teufel Streit hatte und über den Leib Moses verhandelte, wagte kein lästerndes Urteil zu fällen, sondern sprach: Der Herr strafe dich! (Jud 1,9)

Durch den Sündenfall ist er heute der Erzengel alles Bösen und Beherrscher aller Dämonenengel. Deshalb wird er auch als der «dem Fürsten, der in der Luft herrscht» bezeichnet (Eph 2,2). In Jesaja 14,12-17 und Hesekiel 28,11-19 erfahren wir einiges über den Ursprung Satans. Jesaja beschreibt ihn als «Glanzstern» und «Sohn der Morgenröte». Der lateinische Name Luzifer bedeutet «Lichtbringer». Hesekiel bezeichnet seinen Ursprung als «vollendetes Siegel, voller Weisheit und vollkommen an Schönheit». Er hatte seinen Wohnort im Garten Eden, dem Garten Gottes; seine «Decke» war «aus Edelsteinen jeder Art». Er war «auf Gottes heiligem Berg, mitten unter feurigen Steinen». Satan wohnte also inmitten der direkten Gegenwart Gottes. Er war ein «mit ausgebreiteten Flügeln schirmender Cherub», der ursprünglich in seinen Wegen vollkommen war.

Manche Ausleger meinen, daß er sogar der Engel über die Musik gewesen sei. Sie beziehen sich dabei auf Hesekiel 28,13: In Eden, im Garten Gottes warst du; mit allerlei Edelsteinen warst du bedeckt: Mit Sardis, Topas, Diamant, Chrysolith, Onyx, Jaspis, Saphir, Karfunkel, Smaragd, und mit Gold. Deine kunstvoll hergestellten Tamburine und Flöten waren bei dir; am Tag deiner Erschaffung wurden sie bereitet.

Hier finden wir auch eine Erklärung, warum die Musik heute zu einem Grossteil entartet ist und manche Musikrichtungen einen so starken okkulten Einfluß ausüben. Viele, vor allem Jugendliche, werden durch sie buchstäblich in ihren Bann gezogen. Musik ist zu einer Art Ersatzreligion geworden. Es ist sicherlich kein Zufall, daß aus der Linie Kains die ersten Erfinder von Musikinstrumenten hervorgingen. Das heißt nun aber nicht, daß alle Musik schlecht ist, denn sie ist durch Gott geschaffen worden. So war auch König David ein Erfinder von Musikinstrumenten.

Doch es gibt einen Unterschied zwischen geistlicher bzw. geistiger Musik, die aufbauend wirkt, und entarteter, ungeistlicher Musik, die zu Aggressivität, Ekstase und Verwirrung führen kann.

Der Sündenfall Satans

Jesus nannte Satan den «Vater der Lüge» und «Mörder von Anfang an» (Joh 8,44; vgl. Mt 13,38-39; 1Joh 3,8; 1Mo 3,1-6; Apg 5,3; Offb 12,9). Dadurch wird deutlich, daß er der Erzeuger der Sünde ist. Hesekiel berichtet, daß sich plötzlich Unrecht an ihm fand (Hes 28,15). Wie es zur Sünde Satans kam, wird jedoch nicht berichtet. Doch er sündigte aus freiem Entschluß, ohne daß Gott etwas dazu beigetragen hätte. Es können sehr wohl negative Dinge unter der Zulassung Gottes entstehen, obwohl Er selbst sie nicht verursacht. Satan wurde «vollkommen» geschaffen (Hes 28,12).

Somit kann der Schöpfer nicht für die Entstehung der Sünde verantwortlich gemacht werden. Die Sünde entstand im Herzen Satans; sie bestand in seinem grenzenlosen Hochmut, Gott gleich sein zu wollen (Jes 14,13-14). Hesekiel schreibt, daß er sein Inneres mit Gewalttat füllte und sündigte (Hes 28,16). Sein Herz wollte hoch hinaus wegen seiner Schönheit (Hochmut & Eitelkeit). Ein Drittel aller Engel ließ sich von Satans Hochmut mitreißen; diese wurden dann zu Dämonen (Offb 12,3-4. 7-9). Weil der Mensch sich von Satan verführen ließ und in Sünde fiel, ist er unter dessen Herrschaftsbereich gekommen. Satan hat sogar die Gewalt über den Tod gehabt. Der Sündenfall des Menschen machte Satan zum Fürsten dieser Welt, der alle Völker beeinflußt.

Sehen Sie sich auch den Dokumentarfilm an, Satan vs. Satan – ca. 89 Minuten auf www.youtube.com - Teil 1-9.

Das Ziel Satans

Satan haßt alles Göttliche und ganz besonders Jesus Christus. Unter allen Umständen will er das Reich Gottes verhindern und kämpft dagegen an. Das Ziel des Teufels ist es, den Sinn aller derer Menschen zu verblenden, die nicht an Jesus Christus glauben, damit sie das Evangelium der Erlösung nicht annehmen (2.Kor 4,4). Er will mit Hilfe seiner Dämonen möglichst viele Menschen mit ins Verderben reißen, in die Finsternis treiben und für sich gefangen nehmen. Das geht auch aus den vier Evangelien klar hervor.

Wer sich dem Okkultismus öffnet, zum Beispiel durch Wahrsagerei, Handlinienlesen, Spiritismus, Astrologie, schwarze und weiße Magie, aber auch durch Alkoholmißbrauch, Drogen und Pornographie, gerät unter den Einfluß Satans, besonders nur für die die noch unerlöst sind. 

Die Folgen können Depressionen und Selbstmordgedanken sein, Ängste aller Art und starke Unzufriedenheit bis hin zum Hass. Hinzu kommt, daß sich solche Menschen plötzlich für das Evangelium Jesu verschließen und unempfänglich dafür werden. Ganz besonders dem Namen Jesu gegenüber reagieren sie aggressiv. Im schlimmsten Fall kann es zu starken okkulten Bindungen bis hin zur Besessenheit kommen.

Wer diese Schilderung für übertrieben hält, sollte einmal ganz nüchtern unsere Weltsituation betrachten und sich überlegen, ob es für die vorherrschende Grausamkeit und Gewalt eine bessere Erklärung gibt.

Weiter besteht das Ziel Satans darin, ein Anti-Reich gegen das Reich Gottes aufzurichten bzw. ein Weltsystem zu schaffen, in dem Gott völlig ausgeklammert ist («Neue Weltordnung»). Am Ende des gegenwärtigen Zeitalters wird er versuchen, alle Völker gegen das in Jerusalem anbrechende Reich Christi zu führen, um dieses zu zerstören (Offb 16,13-16).

Sehen Sie sich diesen Film an, aber nur wenn Sie starke Nerven haben! In diesem Film wird beschrieben, wie Satan "möglicher weise", in der Endzeit (nach der Entrückung) "agieren" wird.

Revelation - Tödliche Prophezeiung: Warnung - FSK: ab 18 Jahre

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Bitte diesen Film nur ansehen wenn Sie starke Nerven haben! Der Film handelt nach der Entrückung.  

Daraus erklärt sich auch der große Hass unserer Welt auf das jüdische Volk, denn dort in Israel wird das Reich Jesus Christus aufrichten und letztlich zum Segen für alle Völker setzen. Außerdem wird der Teufel die Welt dahin bringen, den Antichristen als ihren «Heiland» anzunehmen; das ist seine «Alternative» zu Christus (Offb 13). Da Satan die Macht über die Welt und deren Besitztümer hat, wird er deren «Herrlichkeiten» zur Verführung der Menschheit einsetzen, wie er es immer schon getan hat (vgl. Mt 4,8-9; Lk 4,5-7).

Der Bezwinger Satans

Jesus ist der Bezwinger des Teufels. Er hat Satan, Sünde und Tod überwunden. Christus wurde als wahrer Mensch durch Satan versucht, ähnlich wie Eva und Adam, doch widerstand Er der Versuchung und überwand den Verführer (vgl. Mt 4,1-11; Mk 1,12-13; Lk 4,1-13). Als sündloser Mensch stellte Er die geistliche Ordnung, wie sie vor dem Sündenfall bestand, wieder her. So wie alle durch Adam zu Sündern wurden, können jetzt alle durch Jesus von der Sünde befreit werden. Darum wird Jesus auch der zweite oder letzte Adam genannt (1.Kor 15,45-47). Jesus ist gekommen, um die Werke des Teufels zu zerstören, was Er durch Sein sündloses Leben, Seinen Tod am Kreuz und Seine Auferstehung getan hat.

In Hebräer 2,14-16 heißt es: Da nun die Kinder an Fleisch und Blut Anteil haben, ist er gleichermaßen dessen teilhaftig geworden, damit er durch den Tod den außer Wirksamkeit setzte, der die Macht des Todes hatte, nämlich den Teufel,  und alle diejenigen befreite, die durch Todesfurcht ihr ganzes Leben hindurch in Knechtschaft gehalten wurden. Denn er nimmt sich ja nicht der Engel an, sondern des Samens Abrahams nimmt er sich an.

Diese Erlösung, welche Jesus Christus am Kreuz von Golgatha vollbrachte, wurde schon kurz nach dem Sündenfall angekündigt, als Gott der Schlange sagte: «Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen: Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.» (1.Mo 3,15; vgl. Joh 12,31-32; 15,18; 1Joh 3,8; Mt 3,7; 13,38; Gal 3,16; 4,4; Röm 16,20; Kol 2,15; Hebr 2,14; Jes 53,5; Hebr 2,18)

Als Zeichen, daß durch das Kommen Jesu die Zeit der Erlösung angebrochen war, trieb der Herr viele Dämonen aus und befreite unzählige Menschen von ihren Bindungen an Satan oder seine Dämonen. Er vergab Sünden und brachte den Menschen Frieden. Jesu kommen hatte eine ganz konkrete Bestimmung: Er hat auch euch, die ihr tot wart in den Übertretungen und dem unbeschnittenen Zustand eures Fleisches, mit ihm lebendig gemacht, indem er euch alle Übertretungen vergab; und er hat die gegen uns gerichtete Schuldschrift ausgelöscht, die durch Satzungen uns entgegenstand, und hat sie aus dem Weg geschafft, indem er sie ans Kreuz heftete. Als er so die Herrschaften und Gewalten entwaffnet hatte, stellte er sie öffentlich an den Pranger und triumphierte über sie an demselben. (Kol 2,13-15) Das sagt Jesus, zu den Erlösten!

Jeder Mensch, der die Erlösung durch Jesus im Glauben für sich annimmt, erhält vollkommene Vergebung und Befreiung. Er tritt damit aus dem Herrschaftsbereich Satans heraus, um in den Herrschaftsbereich des Reiches Gottes zu gelangen. Die Bibel sagt dazu: Er hat uns errettet aus der Herrschaft der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe, in dem wir die Erlösung haben durch sein Blut, die Vergebung der Sünden. (Kol 1,13-14)

Adam hatte seinen Autoritätsbereich durch Ungehorsam an Satan verloren.

Das Ende Satans

Wenn der Herr Jesus Christus wiederkommt, wird Satan für  1000 Jahre gebunden; die Reiche dieser Welt werden dem Reich Christi eingegliedert. Dann erst wird sich diese Bitte aus dem Vaterunser buchstäblich erfüllen: «Geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel so auch auf Erden.» Am Ende der 1000 Jahre wird der Teufel und der Tod, nach einer gewissen Zeit, in den Feuersee geworfen (Offb 20,1-3.7-10.14.). Gott wird einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, in denen es keinen Tod mehr gibt, weil es auch keine Sünde und darum auch keine Trauer mehr geben wird. Menschen, die an Jesus glauben, wird die Garantie des Eintritts in den Himmel versprochen.

Sollten sie, lieber Leser, liebe Leserin, auf irgendeine Weise an Satan gebunden sein, sei es durch okkulte oder andere Dinge, dann bekennen Sie diese dem Herrn Jesus Christus im Gebet und bitten Ihn um Befreiung. Er wird es gewiß tun, denn: «Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden!» Denn: «Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird errettet werden». (Römer 10,11.13)

Norbert Lieth

Die Namen Satans

Die Bibel gebraucht viele verschiedene Namen für den Teufel:

■ Satan (Mt 4,10)

■ Widersacher (1.Petr 5,8)

■ Teufel, griechisch Diabolos (Verleumder oder Durcheinanderbringer oder den listigen Kunstgriffen des Teufels) (Psalm 140,12; Eph 6,11)

■ Belzebub (Herr der Dämonen) (Mt 12,26-27)

■ Belial (Ruchlosigkeit, Schlechtigkeit) (2.Kor 6,15)

■ Der Böse (Charakter) (Joh 17,15; 1.Joh 5,18-19)

■ Schlange & Schlange (List und Tücke) (Offb 20,2)

■ Drache (wütende Kraft) (Offb 12,9)

■ Verkläger (Ankläger) (Offb 12,10)

■ Versucher (1.Thess 3,5)

■ Verführer des ganzen Erdkreises (2.Joh 7; Offb 20,8)

■ Fürst dieser Welt (Joh 12,31)

■ Gott dieser Weltzeit (oder Gott dieses Zeitalters, auch Überwältiger der Nationen; Jes 14,12; 2.Kor 4,4)

■ Fürst der Macht der Luft (Eph 2,2)

■ Geist, der in den Söhnen des Ungehorsams wirkt (Eph 2,2)

■ Weltbeherrscher dieser Finsternis und geistige Macht der Bosheit in der Himmelswelt (Eph 6,12)

■ Menschenmörder von Anfang an (Joh 8,44)

■ Vater der Lüge (Joh 8,44)

■ Engel des Lichts (2.Kor 11,14).

Aufgegriffen: (de.wikipedia.org/wiki/Teufel).

Wie denkt die Welt über die Existenz des Teufels?

Welche Namen bekommt der Teufel von der Welt?

Der Teufel (von griechisch Διάβολος, Diábolos, wörtlich ‚der Durcheinanderwerfer‘ im Sinne von ‚Verwirrer‘, ‚Faktenverdreher‘, ‚Verleumder‘; lateinisch diabolus) wird in verschiedenen Religionen als eigenständiges, übernatürliches Wesen angesehen.

Er spielt in der christlichen und der islamischen Theologie eine besondere Rolle als Personifizierung des Bösen.

Führende Kirchenlehrer, Päpste und Reformatoren charakterisieren den Teufel auch als real existierende Person mit dem Namen Satan (heb. שָׂטָן, Satan ‚Ankläger‘, Arab.: شيطان, Šayṭān). Der hebräische Begriff Satan hat jedoch eine entscheidend andere Bedeutung als im biblischen Christentum.

Im Buddhismus nimmt Mara[1] oder auch Devadatta die Stelle eines „teuflischen“ Dämonenwesens

Die christlichen Kirchenväter sahen in dem zuletzt zitierten Text eine Parallele auf den in Lukas 10,18 beschriebenen Fall Satans („Ich sah Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz“). Eine theologische Begründung für die Gleichsetzung besteht darin, daß die Stadt Babylon in der Offenbarung mit dem Teufel am jüngsten Tag gemeinsam von Gott vernichtet werde. Andere wenden dagegen ein, daß eine angenommene gleichzeitige Vernichtung keine Identität bedeute.

Auf ähnliche Weise wurden auch Teile von Hesekiel 28,14-15 nach christlichem Verständnis auf den Fall des Satans bezogen. Dort spricht der Prophet vom Ende des Königs von Tyrus, der wegen seines Hochmuts, in dem er sich für einen Gott hält, angeklagt wird. In den Versen 14-15 heißt es dann an den König gerichtet:

Du warst ein gesalbter, schützender Cherub, ja, ich hatte dich dazu eingesetzt; du warst auf dem heiligen Berg Gottes, und du wandeltest mitten unter den feurigen Steinen. Du warst vollkommen in deinen Wegen vom Tag deiner Erschaffung an, bis Sünde in dir gefunden wurde.

(Ebenfalls zitiert nach der Schlachter Version 2000 Übersetzung. Modernere Übersetzungen, die dem Wortlaut der Hebräischen Bibel näher kommen wollen, sprechen aber nur davon, daß der König einem Cherub beigesellt wurde.)

Paulus bezeichnet den Teufel als den Gott dieser Welt (2Kor 4,4) und in den Evangelien tritt der Teufel in der Rolle des Versuchers auf, der Jesus zu einem Mißbrauch seiner göttlichen Macht verleiten will (Mt Kapitel 4). In den christlichen Erzählungen bezieht sich Jesus darüber hinaus in diversen Gleichnissen auf den Teufel. U. a. das Gleichnis vom Unkraut und Weizen, beschreibt eine Begründung der Existenz des Teufels:

Das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen

Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Reich der Himmel gleicht einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte. Während aber die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut mitten unter den Weizen und ging davon. Als nun die Saat wuchs und Frucht ansetzte, da zeigte sich auch das Unkraut. Und die Knechte des Hausherrn traten herzu und sprachen zu ihm: Herr, hast du nicht guten Samen in deinen Acker gesät? Woher hat er denn das Unkraut? Er aber sprach zu ihnen: Das hat der Feind getan! Da sagten die Knechte zu ihm: Willst du nun, daß wir hingehen und es zusammenlesen? Er aber sprach: Nein! damit ihr nicht beim Zusammenlesen des Unkrauts zugleich mit ihm den Weizen ausreißt. Laßt beides miteinander wachsen bis zur Ernte, und zur Zeit der Ernte will ich den Schnittern sagen: Lest zuerst das Unkraut zusammen und bindet es in Bündel, daß man es verbrenne; den Weizen aber sammelt in meine Scheune! (Mt 13,24-30)

Vor dem Tausendjährigen Reich gibt es, nach Offenbarung an Johannes einen Kampf zwischen den Kräften des Guten (Michael und seine Engel) und Satan, der damit endet, daß der Teufel und seine Anhänger auf die Erde geworfen werden (Offenbarung 12). Für die Dauer des Tausendjährigen Reichs wird er aber gefesselt (Offb 20, Verse 1-3), um danach wieder kurz freigelassen zu werden (Offb 20, Vers 7). Er verführt dann für eine gewisse Zeit Menschen, ehe er in einem Feuersee landet (Offb 20,11).

Der Teufel in der "christlichen" Inquisition und Hexenverfolgung:

In der Frühen Neuzeit, genauer etwa seit dem Ende des 15. Jahrhunderts bis weit ins 18. Jahrhundert hinein, trug der christliche Glaube an die Existenz des Teufels, als Personifikation des Bösen und Gegenspieler Jesu, der als Wesen mit übermenschlicher Macht und freiem Willen gegen Gott und die christlichen Gläubigen arbeitet, wesentlich zur damaligen Hexenverfolgung bei.

Papst Innozenz VIII. dehnte die Inquisition 1484 durch die Hexenbulle weiter aus. In dieser päpstlichen Bulle bezeichnete Innozenz VIII. feierlich das Hexenwesen als etwas Reales. Der eifrige Inquisitor Heinrich Kramer veröffentlichte 1487 eine Darstellung des Inquisitionsprozesses im Hexenhammer (malleus maleficarum).

Der Hauptvorwurf, der den Hexen bzw. Hexenmeistern damals gemacht wurde, war, daß sie einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hätten und darüber hinaus mit ihm Geschlechtsverkehr (die so genannte Teufelsbuhlschaft) treiben würden, also eine damalige christliche Form des juristischen Zirkelschlusses, der dem Justizmissbrauch, dem Unrecht und der Bereicherung Tür und Tor öffnete.

Der Teufel weigert sich aus Hochmut, sich vor Adam auf den Befehl Gottes niederzuwerfen, da er (Iblis) aus rauchlosem Feuer geschaffen ist und den Menschen (aus Lehm geschaffen) als minderwertig betrachtet.

Es gehört zu den Prüfungen der Menschheit, sich zu entscheiden, d.h. für Gott oder für Satan. Somit ist Satan, ob er es will oder nicht, Gottesdiener, weil auch er nur Werkzeug in Gottes Plan ist, dem er sich nicht entziehen kann. Am Tag des Gerichts wird er seine Strafe bekommen. Das Prinzip Gut gegen Böse als Gegenkräfte ist hier nicht anwendbar, denn nur Gott ist der absolut Mächtige, Satan ist dagegen lediglich Versucher der Menschen, dem Gott eine Frist gesetzt hat. Satan ist nicht allmächtig - aber gefährlich für die Menschen, solange sie wanken und sich Gott nicht völlig ergeben.

Die ausführlichste Darstellung, in der ein Engel mit dem Titel Satan in Gottes Auftrag wirkt, findet sich im Buch Hiob 1,6-12 in der Bibel. Die Erzählung beginnt mit der Szene am himmlischen Gerichtshof, bei dem die Söhne Gottes, Satan und Gott anwesend sind. Aufgrund des Einwands des Satans in dieser göttlichen Gerichtshofsrunde, der als Ankläger, also als Satan fungiert, kommt es zu einem Vorwurf an Gott. Der fromme und wohlhabende Hiob halte Gott nur deshalb die Treue, weil Gott um ihn herum kein Unglück zulasse. Daraufhin gestattet Gott Satan, Hiobs Gottvertrauen auf die Probe zu stellen. Trotz der Unglücke und trotz der leidvollen Krankheit, die den nichtsahnenden Hiob daraufhin in Form der sprichwörtlichen Hiobsbotschaften durch den Satan im Auftrage Gottes ereilen, akzeptiert Hiob sein trauriges Los und flucht seinem Gott nicht. Er verflucht nur seinen Tag, der Geburt (Hiob 3,1-26). Er kritisiert ihn jedoch und besteht darauf, daß er nichts Unrechtes getan habe. Hiobs Freunde sind davon überzeugt, daß er ein Unrecht begangen haben müsse, denn Gott lasse es nicht zu, daß ein Unschuldiger so viel Unglück zu erleiden habe. Damit wird der Einwand des Satans widerlegt, es gebe keinen Menschen, der Gott in jeder Situation treu bliebe oder von Gott abfalle, sobald es ihm aus menschlicher Sicht schlecht ergehe. In zwei weiteren Fällen tritt ein Satan als Versucher (1.Chronik 21,1) oder Ankläger (Sacharja 3,1) des sündigen Menschen vor Gott auf. Im 4.Buch Mose, auch Numeri, ist Satan nicht negativ handelnd, sondern wird von Gott gesandt, um Schlimmeres für Balaam zu verhindern.

Der Teufel in Film und Fernsehen

Viele bekannte Schauspieler haben im Laufe der Zeit den Teufel verkörpert, wobei unterschiedlichste Ansätze, von sehr humoristisch bis ausgesprochen ernsthaft und böse, gewählt wurden:

Viele weitere Filme beschäftigen sich mit dem Teufel, ohne daß er physisch direkt in Erscheinung tritt:

  Der Teufel in der Musik

Der im Mittelalter verpönte Tritonus wurde auch als Diabolus in musica (lateinisch: ‚Teufel in der Musik‘) beziehungsweise als Teufelsintervall bezeichnet. Seit dem Lied Black Sabbath der gleichnamigen Band, das auf dem Tritonus basiert, ist dieser die Grundlage des „bösen“ Klangs im auf Black Sabbath zurückgehenden Metal.[8] Der Titel des Albums Diabolus in Musica der Metal-Band Slayer spielt ebenfalls auf den Tritonus an.

Die Teufelsgeige ist ein einfaches Rhythmus- und Lärminstrument.

In folgenden Musikstücken wird der Teufel thematisiert:

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