Für "Zeugen Jehovas", die die Wahrheit lieben?

Für "Zeugen Jehovas", die die Wahrheit lieben?

Einige Wahrheiten im Lichte der Wahrheit.

Ich benutze die Schlachter Version 2000 (Grundtext) und die Neue- Welt- Übersetzung (NWÜ). Hier können Sie den unterschied sehen, was ist Wahrheit und Lüge im Text.

Sie können sich auch eine Bibel bestellen, weil Ihre Bibel verfälscht ist, z.B.:  Die Schlachter-Bibel 2000 gibt das Wort Gottes wortgetreu und klar verständlich wieder. Zahlreiche Fußnoten und Parallelstellen vermitteln Ihnen zudem ein tieferes Verständnis der Schrift. Aber auch sicherlich in jeder Buchhandlung.

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258320

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Taschenausgabe (13,5 cm x 20 cm)

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Hervorhebungen in fetter Schrift sind vom Textautor.

Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu berufen, sondern Sünder zur Buße. (Lk 5,31-32; Schlachter Version vgl. Jer 8,22; Mt 9,12-13; Lk 15,7.10; Apg 3,26)

Zum Nachdenken: Sagen Sie nicht, daß Sie zu schlecht seien; Christus ist gekommen, weil wir schlecht sind.

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Sagen Sie nicht, daß Sie zu unglücklich seien; Christus ist gekommen, weil wir unglücklich sind.

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Sagen Sie nicht, daß das Böse zu groß sei; nichts ist zu groß für Gott, dem Herrn.

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Viele Menschen sind bereit, etwas über den Wahren Gott zu hören, wenn man nur seine Gerechtigkeit und Heiligkeit nicht so deutlich herausstellt. Aber auch von seiner Gnade hört man nicht gern, weil das Wort Gnade unsere Schuld voraussetzt und der Mensch sich dadurch gedemütigt fühlt.

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Der Glaube ist kein Sprung ins Ungewisse. Zwar ist er ein Sprung ins Unsichtbare, aber hin zu einer bekannten Person.

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Manchmal ertragen wir die schweren Prüfungen des Lebensschicksals mit mehr Geduld als die kleinen täglichen Probleme. In den großen Schwierigkeiten fühlen wir uns eher genötigt, unsere Last vor Gott zu legen, während wir dazu neigen, die kleinen Tagesprobleme ganz aus eigener Kraft lösen zu wollen.

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Gewidmet allen aufrichtigen "Zeugen Jehovas", die die Wahrheit lieben.

Vorwort: "Zeugen Jehovas" vertrauen der leitenden Körperschaft, die ihnen die geistige Speise reicht, sehr. Dennoch sagt sie selbst, daß sie mehr lehrt, als die Bibel sagt. Denn im Wachtturm vom 01.04.1986 auf der Seite 32 lesen wir: „Offensichtlich kann eine anerkannte Mitverbundenheit mit "Jehovas Zeugen" nicht lediglich auf einen Glauben an Gott, an die Bibel und an Jesus Christus beruhen.

Eine anerkannte Mitverbundenheit mit "Jehovas Zeugen" erfordert, daß man die Gesamtheit der wahren Lehren der Bibel akzeptiert, einschließlich jener biblischen Glaubensinhalte, die nur "Jehovas Zeugen vertreten."

Ich weiß, daß Du immer daran interessiert bist, zu erfahren, was die Bibel wirklich lehrt. Aus diesem Grund ist diese kleine Broschüre geschrieben worden.

1.

Was besagt die Bezeichnung

"Zeugen Jehovas"?

In Jesaja 43,10; NWÜ heißt es: "Ihr seid meine Zeugen", ist der Ausspruch Jehovas, „ja mein Knecht, den ich erwählt habe, damit ihr erkennt und an mich glaubt und damit ihr versteht, daß ich derselbe bin. Vor mir wurde kein Gott gebildet, und nach mir war weiterhin keiner.

Das ist der Text, der als Begründung für den Namen "Zeugen Jehovas" genannt wird.

Aber wenn wir Jesaja 43,1; NWÜ lesen, stellen wir fest, wer der eigentliche Adressat ist: Und nun, dies ist, was Jehova, dein Schöpfer, gesprochen hat, o Jakob, und dein Bildner, o Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich zurückgekauft. Ich habe [dich] bei deinem Namen gerufen. Du bist mein.

Und nun, so spricht der Jachweh, der dich geschaffen hat, Jakob, und der dich gebildet hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst! Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein. (Jesaja 43,1; Schlachter Version)

Jachweh sagt selbst, Israel, Ihr seid meine Zeugen der alten Zeit! Aber du darfst trotzdem ein Zeuge sein, das lesen wir in Apg 1,8; NWÜ: Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet Zeugen von mir sein sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judạ̈a und Samạria und bis zum entferntesten Teil der Erde.

Jesus selbst sagt: Ihr sollt meine Zeugen sein (Apg Kap. 1, Vers 8; vgl. auch Vers 1-3 das selbe Kapitel)! Das sagte Er zu seinen Jüngern, ein Zeuge für Seine Existenz. Also Jesus Christus Zeugen!

Sondern ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde! (Apg 1,8; Schlachter Version)

***

2.

Entstehung der Bezeichnung "Zeugen Jehovas"

Der Name Gottes ist in 2.Buch Mose 3,15; NWÜ überliefert: Dann sprach Gott nochmals zu Mose: Dies sollst du zu den Söhnen Israels sagen: "Jehova" (Hier steht im Urtext Jahwe) der Gott eurer Vorväter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Dies ist mein Name auf unabsehbare Zeit, und dies ist mein Gedenk [Name] für Generation um Generation.

Und weiter sprach Gott zu Mose: So sollst du zu den Kindern Israels sagen: Der Jahwe, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt; das ist mein Name ewiglich, ja, das ist der Name, mit dem ihr an mich gedenken sollt von Geschlecht zu Geschlecht. (2Mo 3,15; Schlachter Version)

 Die Aussprache Jehova ist eine künstliche Konstruktion.

Wir wissen heute, wie der Name des Ewigen ausgesprochen wird.

Halleluja ist die deutsche Transkription des hebräischen הַלְּלוּיָהּ (halelu-Jáh), das sich aus dem Imperativ Plural preiset von hillel (hebräisch für „preisen, verherrlichen, ausrufen“) und Jah, der Kurzform des Gottesnamens JAHWE, zusammensetzt.Wörtliche Übersetzung: Lobt Jah!

Die lateinische Form Alleluia geht auf die griechische Transkription „αλληλούια“ zurück (das griechische Alphabet kennt kein h und schreibt lediglich das diakritische Zeichen Spiritus asper ἁ).

Der Ausruf findet sich 24-mal in den Psalmen des Alten Testament (104,35; 105,45; 106,148; 111,1; 112,1; 113,1.9; 115,18; 116,19; 117,2; 135,1.3.21; 146,1.10; 147,1.20; 148,1.14; 149,1.9; 150,1.6). Die Psalmen 113-118 sind zudem als Hallel-Psalmen bekannt. Halelu-Jáh findet sich weitere 4-mal im Neuen Testament in der Offenbarung (19,1-6).

Gott hat doch gesagt, wer sucht wird auch finden (Mt 7,7; Lk 11,9; 2Chr 15,2)! Ich (Ricardo) war schon sehr lange auf der suche, nach dem richtige Namen Gottes, und Herr, war mir gnädig und ließ mich den Namen Gottes (Jah) finden. Ich danke dem Herrn!

»Jachweh ist Jesus Christus, das ist der biblische Beweis«

Um den Text besser verstehen zu können, muss man wissen, dass Luther im Alten Testament das hebräische Wort JHWH mit einem groß geschriebenen HERR übersetzt hat und das selbe im NT, da wurde »Herr« klein geschrieben. Es geht also um Jahwe - um Gott.

Im hebr. Jachweh - Zidkenu

Im deut. Jachweh oder Jahwe!

Dieser Gott hat einen Eigennamen, der nur Ihm zugeschrieben wird. Es ist ein Name, der Ihm von niemandem gegeben wurde, sondern den Er sich selbst gegeben hat und der beschreibt, wer Er ist.

Dieser Name heißt: »Jachweh oder Jahwe, je nach Aussprache«.

Das Wort Jehova, können Sie glatt vergessen! Ich verstehe nicht, wie eine gute Bibelübersetzung, wie z.B. die Elberfelderbibel so einen Namen hinein nehmen konnte. Jehova, das ist ein Zwitter-Name, das ist ein selbst erfundener Name im Mittelalter um etwa 1520. Jehova gibt es nicht, absolut nicht! Das ist Götze, aus der Hand von Menschen erdacht. Dahinter stehen aber Dämonen, wie wir heute aus dem Buch – Fakten über die Zeugen Jehovas – wissen.

Jachweh oder Jahwe ist der heilige Name Gottes, indem ein Mensch wenn er Jahwe anruft im gebet, gerettet werden kann, wie es geschrieben Steht:

Es ist ja kein Unterschied zwischen Juden und Griechen: alle haben denselben Herrn, der reich ist für alle, die ihn anrufen, denn: »Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden«. (Römer 10,12-13; vgl. Joel 3,5)

Als Mose nach der ersten Begegnung mit dem Pharao und dessen Anordnungen (2. Buch Mose Kapitel 5) sehr niedergeschlagen war, richtete der Ewige ihn auf mit den Worten: Und Gott redete mit Mose und sprach zu ihm: Ich bin der Jachweh; ich bin Abraham, Isaak und Jakob erschienen als »Gott, der Allmächtige«; aber mit meinem Namen »Jachweh« habe ich mich ihnen nicht geoffenbart. (2.Buch Mose 6,2-3)

Was bedeutet dieser Name?

Der Herr erklärt Mose auf dessen Frage nach Seinem Namen: Gott sprach zu Mose:»Ich bin, der ich bin!« Und er sprach: So sollst du zu den Kindern Israels sagen: »Ich bin«, der hat mich zu euch gesandt. Und weiter sprach Gott zu Mose: So sollst du zu den Kindern Israels sagen: Der Jachweh, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt; das ist mein Name ewiglich, ja, das ist der Name, mit dem ihr an mich gedenken sollt von Geschlecht zu Geschlecht. (2.Mo 3,14-15)

Damit unterscheidet sich Gott von allen anderen Göttern, denn Jachweh bedeutet: «Ich bin, der ich bin.» Dieser Name beschreibt die ewige Existenz Gottes, das, was Er in Seiner ganzen Person ist.

Abraham Meister schreibt: »Jachweh« ist das absolute »Ich« in seiner höchsten Gottesfülle. Der Eigenname Gottes kann auf neun verschiedene Arten übersetzt werden. Daran sehen wir, wer Gott ist:

Ich bin, der ich bin.

Ich bin, der ich war.

Ich bin, der ich sein werde.

Ich war, der ich bin.

Ich war, der ich war.

Ich war, der ich sein werde.

Ich werde sein, der ich bin.

Ich werde sein, der ich war.

Ich werde sein, der ich sein werde.

Das heißt: »Ich bin der, der nie ins Dasein gekommen ist, der immer schon ist, der aus sich selbst heraus existiert, der Unveränderliche, Selbstseiende und ewig Gegenwärtige.«

Abraham Meister schreibt darüber: »Die Wurzel »hawa«, von welcher Jaweh abgeleitet ist, bedeutet »werden«»sein«. Er ist demnach der »Seiende«, der Sich als der »Werdende« bekannt macht. Er zeigt Sich also in einer »beständigen und zunehmenden Selbstoffenbarung«. ... Er ist der eine »Selbstseiende«, der Sich Selbst offenbart. ... »Dieser Name war für die Juden so heilig, gross und unnahbar, daß sie ihn aus einer übertriebenen Ängstlichkeit vor dem dritten Gebot: Du sollst den Namen des Herrn nicht mißbrauchen, nicht auszusprechen wagten. Sie haben dann statt Jachweh» HERR« (Adonai) gesagt.

Wo immer im AT & NT das Wort HERR anstelle von Jachweh geschrieben steht (das ist die Urtextbedeutung).  Und an stelle Jachweh wurde Jehova mißbräuchlich in manchen Bibel umgedeutet und den Namen Jachweh haben Sie ihrer Bedeutung beraubt. Und so ging der Name in Vergessenheit. Aber Gott wollte doch daß, das man Ihn so nennt. Sie sollten es wissen, und nicht totschweigen!

Denn die Schrift sagt zum Pharao: »Eben dazu habe ich dich aufstehen lassen, daß ich an dir meine Macht erweise, und daß mein Name verkündigt werde auf der ganzen Erde«. (Röm 9,17; vgl. 2Mo 9,16; Neh 9,9-10)

***

3.

Wer wird zur himmlischen Herrlichkeit entrückt?

Die Bibel lehrt in 1.Thessalonicher 4,13-18; NWÜ: Daß alle Christen zur himmlischen Herrlichkeit entrückt werden: Ferner, Brüder, wollen wir nicht, daß ihr hinsichtlich derer unwissend seid, die [im Tod] schlafen, damit ihr nicht auch betrübt seid wie die übrigen, die keine Hoffnung haben. Denn wenn wir den Glauben haben, daß Jesus gestorben und wieder auferstanden ist, so wird Gott auch die [im Tod] Entschlafenen durch Jesus mit ihm bringen. Denn dies sagen wir euch durch Jehovas Wort, daß wir, die Lebenden, die bis zur Gegenwart des Herrn am Leben bleiben, denen keineswegs zuvorkommen werden, die [im Tod] entschlafen sind;denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes, und die in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen werden zuerst auferstehen. Danach werden wir, die Lebenden, welche überleben, mit ihnen zusammen in Wolken entrückt werden zur Begegnung mit dem Herrn in der Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein. Somit fahrt fort, einander mit diesen Worten zu trösten.

→ vgl. 1Kor 15,12-58; Phil 3,20-21

Ich will euch aber, Brüder, nicht in Unwissenheit lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht traurig seid wie die anderen, die keine Hoffnung haben. Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die Entschlafenen durch Jesus mit ihm führen. Denn das sagen wir euch in einem Wort des Herrn: Wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrigbleiben, werden den Entschlafenen nicht zuvorkommen; denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit. So tröstet nun einander mit diesen Worten! (1.Thessalonicher 4, 13-18; Schlachter Version)

Hier steht nicht, daß dies nur für eine bestimmte Klasse von Menschen gilt. Hier werden alle christlichen (echten) Brüder und Schwestern angesprochen und mit diesen Worten getröstet.

Oder kannst Du mir eine Bibelstelle zeigen, die belegt, daß dies nur für die 144.000 gilt? Da wirst Du lange suchen müssen. Du wirst sie nicht finden.

4.

Wer nimmt am Abendmahl teil?

Die Bibel lehrt, daß alle Christen vom Abendmahl nehmen müssen! Nicht nur 144.000, wie es Zeugen Jehovas sagen.

Jesus Christus selbst sagt in Matthäus, daß alle aus dem Kelch trinken dürfen:

→ vgl. Mk 14,22-25; Lk 22,19-20; 1Kor 11,23-29

Als sie nun aßen, nahm Jesus das Brot und sprach den Segen, brach es, gab es den Jüngern und sprach: Nehmt, eßt! Das ist mein Leib. Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen denselben und sprach: Trinkt alle daraus! Denn das ist mein Blut, das des neuen Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Ich sage euch aber: Ich werde von jetzt an von diesem Gewächs des Weinstocks nicht mehr trinken bis zu jenem Tag, da ich es neu mit euch trinken werde im Reich meines Vaters! (Mt 26,26-29; Schlachter Version)

Hier wird nirgendwo davon gesprochen, daß dies nur für die 144.000 gültig ist.

Anmerkung: Während sie aber aßen, nahm Jesus Brot, segnete (od. lobpries, dankte), brach und gab es den Jüngern und sprach: Nehmt, esset; dieses ist mein Leib. Und Er nahm den Kelch und dankte und gab ihnen denselben und sprach: Trinket alle daraus. Denn dieses ist mein Blut, das des neuen Bundes, welches für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Ich sage euch aber, daß ich von nun an nicht mehr von diesem Gewächs des Weinstocks trinken werde, bis an jenem Tage, da ich es neu mit euch (im Himmel) trinken werde in dem Reiche meines Vaters.

Haben Sie schon ihre Sünden, an Jesus Christus, schon vergeben lassen?

Wenn nein, dann werden Sie auch nie in den Himmel kommen!

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Fragen & Antworten, aus der Zeitschrift Mitternachtsruf.

Dieser Fakten und deren Tragweite sollten wir uns beim Abendmahl stets bewußt sein. Deshalb heißt es ja auch: Denn so oft ihr dieses Brot eßt und diesen Kelch trinket, verkündiget ihr den Tod des Herrn, bis er kommt. (1.Kor 11,26; Schl2000)

Beim Abendmahl identifizieren wir uns mit dem Geschehen am Kreuz von Golgatha. Zugleich verkündigen wir, daß dieses Geschehen persönlich erlebte Tatsache ist, indem unsere Schuld durch das Werk Jesu Christi am Kreuz von Golgatha vergeben wurde. Dementsprechend sind auch wir bereit zu vergeben, auch wenn uns das manchmal schwer fällt! Weiter bezeugen wir, daß wir vor Gott gerechtfertigt sind (vgl. Römer 5,1-2).

Das Abendmahl ist etwas Heiliges! Dies nicht im mystischen Sinn, sondern vielmehr in seiner Bedeutung und Tragweite.

Demgemäß muß auch unser Verhalten sein. Denn nicht von ungefähr warnt die Bibel uns davor, ungebührlich an den Tisch des Herrn zu treten.

Ungebührlich heißt im obigen Zusammenhang: im Unwissen bezüglich der Bedeutung des Mahls. Dabei geht die Bibel aber noch einen Schritt weiter: Wer nun unwürdig von dem Brot ißt oder aus dem Kelch des Herrn trinkt, der wird schuldig sein am Leib und Blut des Herrn. (1.Kor 11,27; NWÜ)

Wer also unwürdig dieses Brot ißt oder den Kelch des Herrn trinkt, der ist schuldig am Leib und Blut des Herrn. (1Kor 11,27; Schlachter Version; vgl. Mal 1,7; 3Mo 22,3; Mal 1,12; Hes 41,22; 1Kor 10,21-22)

Wir können uns also am Tisch des Herrn uns versündigen! Aus diesem Grunde sollte keiner, der nicht wiedergeboren ist, desgleichen noch keine Vergebung seiner Sünden erlangt hat, am Tisch des Herrn teilnehmen!

Ebenso wenig sollte jemand daran teilnehmen, der Wahrhaft bezeugen kann, Christ zu sein, aber gleichzeitig bewußt und willentlich in Sünde lebt und an dieser festhält. Die Bibel fordert uns [echte] Christen auf, uns zu prüfen: Der Mensch prüfe aber sich selbst, und so eßt er von diesem Brot und trinke aus diesem Kelch. Denn wer so ißt und trinkt, daß er den Leib des Herrn nicht achtet, der ißt und trinkt sich selber zum Gericht. Darum sind auch viele Schwache und Kranke unter euch, und nicht wenige sind entschlafen. (1Kor 11, 28-30; NWÜ)

Der Mensch prüfe aber sich selbst, und so soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken; denn wer unwürdig ißt und trinkt, der ißt und trinkt sich selbst ein Gericht, weil er den Leib des Herrn nicht unterscheidet. Deshalb sind unter euch viele Schwache und Kranke, und eine beträchtliche Zahl sind entschlafen. Denn wenn wir uns selbst richteten, würden wir nicht gerichtet werden; wenn wir aber gerichtet werden, so werden wir vom Herrn gezüchtigt, damit wir nicht samt der Welt verurteilt werden. (1Kor 11,28-32; Schlachter Version)

Wer im genannten Sinn unwürdig an den Tisch des Herrn tritt, verachtet das Werk des Vaters und des Herrn Jesu am Kreuz von Golgatha. Dies kann schwerwiegende Folgen haben – bis hin zu Krankheit, Elend und vorzeitigen Tod und danach das Gericht.

Wenn wir dies alles berücksichtigen, haben wir die Antwort auf Ihre Frage: Kinder und Erwachsende sollten nach unserer Erkenntnis erst am Abendmahl teilnehmen, wenn sie die Voraussetzungen erfüllen. Das setzt natürlich ein gewisses Alter und auch Wissen voraus. 

Samuel Rindlisbacher vom MNR.

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Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus. (1Tim 2,5; Schlachter Version 2000; vgl. Joh 17,3; Apg 4,12; Hebr 8,6; 9,15; 12,24; Hi 33,23)

5.

Wer sind die 144.000 in der Offenbarung?

Die 144.000 sind nicht Menschen aus allen Nationen, Amerika, Russen, Franzosen, usw. wie es die falsche Lehre der „Zeugen Jehovas“ sagt. Die Bibel sagt in Offb 7,4-8:

Und ich hörte die Zahl derer, die versiegelt waren, hundertvierundvierzigtausend, versiegelt aus jedem Stamm der Söhne Israels:

V. 5 aus dem Stamm Juda zwölftausend versiegelt;
aus dem Stamm Rụben zwölftausend;
aus dem Stamm Gad zwölftausend;

 

V. 6 aus dem Stamm Ạscher zwölftausend;
aus dem Stamm Nạphtali zwölftausend;
aus dem Stamm Manạsse zwölftausend;

 

V. 7aus dem Stamm Sịmeon zwölftausend;
aus dem Stamm Lẹvi zwölftausend;
aus dem Stamm Ịssachar zwölftausend;

 

V. 8 aus dem Stamm Sẹbulon zwölftausend;
aus dem Stamm Joseph zwölftausend;
aus dem Stamm Bẹnjamin zwölftausend versiegelt.

Fazit: Aus jedem der zwölf Stämme Israels, sollen zwölftausend Menschen gerettet werden. Und nichts anderes, wie es Ihrer Wachtturmgesellschaft (Organisation) behauptet!

Du kannst nicht den ersten Teil des Textes symbolisch auslegen, und sagen, das gilt nicht für die Söhne Israels und den Rest, die 12x12 tausend, wörtlich auslegen, wie es „Jehovas Zeugen“ tun. Das ist eine Vergewaltigung des Textes. Und eine sehr große Lüge!

6.

Wer hat eine himmlische Hoffnung?

Die 1440.000 und die große Volksmenge haben beide eine himmlische Hoffnung (Berufung)! Denn beide Gruppen sind im Himmel vor dem Thron Gottes, des Lammes.

Über die 144.000 wird in Offenbarung 7,15; NWÜ gesagt: Darum sind sie vor dem Thron Gottes; und Tag und Nacht bringen sie ihm in seinem Tempel heiligen Dienst dar; und der, der auf dem Thron sitzt, wird sein Zelt über sie ausbreiten.

Darum sind sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Thron sitzt, wird sein Zelt aufschlagen über ihnen. (Offb 7,15; Schlachter Version; vgl. Offb 14,3; 22,3; 1Th 1,9; 1Chr 9,33; 2Mo 25,8-9; 3Mo 26,11; Hes 37,28)

Über die Große Volksmenge wird gesagt: in Offenbarung 7,9: Nach diesen Dingen sah ich, und siehe, eine große Volksmenge, die kein Mensch zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Zungen stand vor dem Thron und vor dem Lamm, in weiße lange Gewänder gehüllt, und Palmzweige waren in ihren Händen.

Nach diesem sah ich, und siehe, eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen; die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, bekleidet mit weißen Kleidern, und Palmzweige waren in ihren Händen. (Offb 7,9; Schlachter Version; vgl. Mt 28,19; Jes 62,10-11; Dan 7,14; Offb 6,11; Joh 12,13; 3Mo 23,40; Neh 8,15)

Beide Gruppen: Die 144.000 Israeliten wie auch seine Jesus Gemeinde, die große Volksmenge, stehen im Himmel vor dem Thron.

***

7.

Ist Israel verworfen?

Israel ist nicht verworfen! Auf gar keinen fall! In Römer 11,1-2; NWÜ lesen wir: Ich frage also: Gott hat doch nicht etwa sein Volk verworfen? Das geschehe nie! Denn auch ich bin ein Israelit, vom Samen Abrahams, vom Stamm Bẹnjamin. Gott hat sein Volk nicht verworfen, das er zuerst anerkannt hat. Nun, wißt ihr nicht, was die Schrift in Verbindung mit Elịa sagt, wie er vor Gott gegen Israel vorstellig wird?

Ich frage nun: Hat Gott etwa sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn auch ich bin ein Israelit, aus dem Samen Abrahams, aus dem Stamm Benjamin. Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvor ersehen hat! Oder wißt ihr nicht, was die Schrift bei Elia sagt, wie er vor Gott gegen Israel auftritt und spricht: »Jachweh, sie haben deine Propheten getötet und deine Altäre zerstört, und ich bin allein übriggeblieben, und sie trachten mir nach dem Leben!« Aber was sagt ihm die göttliche Antwort? »Ich habe mir 7 000 Männer übrigbleiben lassen, die Knie nicht gebeugt haben vor Baal.« (Röm 11,1-4; Schlachter Version; vgl. 1Sam 12,22; Ps 77,8-9; 94,14; Jer 31,37; Phil 3,5)

Jeremia 31,37; NWÜ: Dies ist, was Jehova gesprochen hat: Wenn die Himmel oben gemessen und die Grundfesten der Erde unten erforscht werden könnten, dann könnte auch ich den ganzen Samen Israels verwerfen wegen all dessen, was sie getan haben‘ ist der Ausspruch Jehovas.“

So spricht der Jachweh: Wenn man den Himmel droben messen kann und die Grundfesten der Erde drunten zu erforschen vermag, so will ich auch den ganzen Samen Israels verwerfen wegen all dessen, was sie getan haben, spricht der Jachweh. (Jer 31,37; Schlachter Version; vgl. Jer 33,22; Hi 11,7-9; Jes 40,12; Jer 30,11; 46,28; Röm 11,2-5; 11,26-29)

***

8.

Die Zerstreuung und wieder Sammlung Israels!

In 5.Buch Mose Kap. 28, Verse 64-68; NWÜ lesen wir von der Zerstreuung: Und Jehova wird dich bestimmt unter alle Völker zerstreuen, von einem Ende der Erde bis zum anderen Ende der Erde, und du wirst dort anderen Göttern dienen müssen, die du nicht gekannt hast, weder du noch deine Vorväter, Holz und Stein. Und unter jenen Nationen wirst du keine Rast halten, noch wird sich dort irgendein Ruheort für deine Fußsohle finden; und Jehova wird dir dort gewiß ein zitterndes Herz geben und Versagen der Augen und Verzweiflung der Seele. Und du wirst bestimmt in größter Lebensgefahr und bei Nacht und Tag in Schrecken sein, und du wirst deines Lebens nicht sicher sein. Am Morgen wirst du sagen: ‚Wenn es nur Abend wäre! ‘, und am Abend wirst du sagen: ‚Wenn es nur Morgen wäre! ‘, wegen der Furcht deines Herzens, womit du in Schrecken sein wirst, und wegen des Anblicks dessen, was deine Augen sehen werden. Und Jehova wird dich bestimmt auf Schiffen nach Ägypten zurückbringen, auf dem Weg, von dem ich dir gesagt habe: ‚Du wirst ihn nie wiedersehen‘, und ihr werdet euch dort euren Feinden als Sklaven und Mägde verkaufen müssen, doch da wird kein Käufer sein.“

Denn der Jachweh wird dich unter alle Völker zerstreuen von einem Ende der Erde bis zum anderen; und du wirst dort anderen Göttern dienen, die dir und deinen Vätern unbekannt waren, Holz und Stein. Dazu wirst du unter diesen Heiden keine Ruhe haben und keine Rast finden für deine Fußsohlen; denn der Jachweh wird dir dort ein bebendes Herz geben, erlöschende Augen und eine verzagende Seele. Dein Leben wird vor dir an einem Faden hängen; Tag und Nacht wirst du dich fürchten und deines Lebens nicht sicher sein. Am Morgen wirst du sagen: »Wenn es nur schon Abend wäre!« Und am Abend wirst du sagen: »Wenn es nur schon Morgen wäre!« – wegen der Angst, die dein Herz erschreckt, und wegen dessen, was deine Augen ansehen müssen. Und der Jachweh wird dich auf Schiffen nach Ägypten zurückführen, auf dem Weg, von dem ich dir gesagt habe: Du wirst ihn nie mehr sehen! Und ihr werdet euch dort euren Feinden als Knechte und Mägde verkaufen wollen, und es wird doch kein Käufer da sein! (5.Buch Mose Kap. 28, Verse 64-68; Schlachter Version)

Gott sprach dies zu seinem auserwählten Volke, zu den Juden. Damals gab es diese Sekte der Zeugen Jehovas überhaupt noch nicht.

Die wieder Sammlung wird in 5.Buch Mose 30,1-7; NWÜ beschrieben: Und es soll geschehen, wenn alle diese Worte, die ich dir vorgelegt habe, der Segen und der Fluch, über dich kommen werden und du sie wieder zu Herzen genommen hast unter all den Nationen, wohin Jehova, dein Gott, dich versprengt hat, und du zurückgekehrt bist zu Jehova, deinem Gott, und auf seine Stimme gehört hast gemäß allem, was ich dir heute gebiete, du und deine Söhne, mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele, daß dann Jehova, dein Gott, deine Gefangenen bestimmt zurückführen und dir Barmherzigkeit erweisen und dich aus allen Völkern wieder zusammenbringen wird, wohin Jehova, dein Gott, dich zerstreut hat. Wenn dein versprengtes Volk am Ende der Himmel sein sollte, wird Jehova, dein Gott, dich von dort zusammenbringen, und von dort wird er dich holen.Jehova, dein Gott, wird dich tatsächlich in das Land bringen, das deine Väter in Besitz genommen haben, und du wirst es bestimmt in Besitz nehmen; und er wird dir in der Tat Gutes tun und dich mehren, mehr als deine Väter. Und Jehova, dein Gott, wird dein Herz und das Herz deiner Nachkommen beschneiden müssen, damit du Jehova, deinen Gott, liebst mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele, um deines Lebens willen. Und Jehova, dein Gott, wird gewiß alle diese Flüche auf deine Feinde und auf die legen, die dich hassen, die dich verfolgt haben.

Es wird aber geschehen, wenn alle diese Worte über dich kommen werden, der Segen und der Fluch, die ich dir vorgelegt habe, und du es dir zu Herzen nimmst unter all den Heidenvölkern, unter die dich der Jachweh, dein Gott, verstoßen hat, und wenn du umkehrst zu dem Jachweh, deinem Gott, und seiner Stimme gehorchst in allem, was ich dir heute gebiete, du und deine Kinder, von ganzem Herzen und von ganzer Seele, so wird der Jachweh, dein Gott, dein Geschick wenden und sich über dich erbarmen und wird dich wieder sammeln aus allen Völkern, wohin dich der Jachweh, dein Gott, zerstreut hat.  Und wenn du auch bis an das Ende des Himmels verstoßen wärst, so wird dich doch der Jachweh, dein Gott, von dort sammeln und dich von dort holen. Und der Jachweh, dein Gott, wird dich in das Land zurückbringen, das deine Väter besessen haben, und du wirst es in Besitz nehmen, und er wird dir Gutes tun und dich mehren, mehr als deine Väter. Und der Jachweh, dein Gott, wird dein Herz und das Herz deiner Nachkommen beschneiden, daß du den Jachweh, deinen Gott, liebst von ganzem Herzen und von ganzer Seele, damit du lebst. Aber alle diese Flüche wird der Jachweh, dein Gott, auf deine Feinde legen und auf die, welche dich hassen und dich verfolgt haben. Du aber wirst umkehren und der Stimme des Jachwehs gehorchen und alle seine Gebote befolgen, die ich dir heute gebiete. (5Mo 30,1-8; Schlachter Version; vgl. 3Mo 26,40-45; Jer 29,10-14; Kapiteln 30-33; Hes Kapiteln 36-37)

Wenn das auf ein geistiges Israel Anwendung finden sollte, gemäß der falschen Lehre der „Zeugen Jehovas“ bleibt die Frage: Wann wurde es zerstreut, und wann, gesammelt? Eindeutig wird hier vom natürlichen Israel gesprochen.

***

9.

Jesus Christus kommt zum Endgericht sichtbar wieder.

Viele Bibelstellen belegen dies. Zum Beispiel (Lk 21, 27; Apg 1,11; Offb 1,7). In Mt 24,30; NWÜ steht: Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes im Himmel erscheinen, und dann werden sich alle Stämme der Erde wehklagend schlagen, und sie werden den Menschensohn mit Macht und großer Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen. / dies ist aber erst für die Zeit nach der Drangsalzeit (Offenbarung 1,7, für die Juden, sie sind damit gemeint.

Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen, und dann werden sich alle Geschlechter der Erde an die Brust schlagen, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Windrichtungen her, von einem Ende des Himmels bis zum anderen. (Mt 24,30-31; Schlachter Version; vgl. Mk 13,24-27; Lk 21,25-33; Dan 7,13-14)

***

10.

Jesus Christus ist die ganzen vergangenen fast 2000 Jahren unsichtbar bei uns – nicht erst seit dem Jahr 1914.

Mt 18,20: Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.

Mt 28,19-20; NWÜ: Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.

Mt 28,19-20; Schlachter Version 2000: So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen.

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11.

Wie erkennt man einen falschen Propheten?

In 5.Buch Mose 18,22; NWÜ heißt es: Und falls du in deinem Herzen sagen solltest:„Wie werden wir das Wort erkennen, das Jehova nicht geredet hat?“ — wenn der Prophet im Namen Jehovas redet, und das Wort trifft nicht ein oder bewahrheitet sich nicht, so ist dieses das Wort, das Jehova nicht geredet hat. Mit Vermessenheit hat der Prophet es geredet. Du sollst vor ihm nicht erschrecken.‘

Wenn du aber in deinem Herzen sprichst: »Woran können wir das Wort erkennen, das der Jachweh nicht geredet hat?«, wenn der Prophet im Namen des Jachwehs redet, und jenes Wort geschieht nicht und trifft nicht ein, so ist es ein Wort, das der Jachweh nicht geredet hat; der Prophet hat aus Vermessenheit geredet, du sollst dich vor ihm nicht fürchten! (5Mo 18,21-22; Schlachter Version; vgl. 1Joh 4,1-3; Offb 2,2; Jes 41,22-23; Jer 28,9)

Die Bibel nennt keine Daten für das Ende der Weltzeit! Man liest nirgendwo etwas von 1874, 1914, 1915, 1918, 1925, 1975 oder dem zwanzigsten Jahrhundert!

Fangen wir an mit dem Jahr 1874.

Unbestreitbare Tatsachen beweisen deshalb, daß die Zeit des Endes im Jahre 1799 begann, daß des Herrn zweite Gegenwart 1874 begann, und daß die Ernte darauf folgte und helleres Licht auf das Wort Gottes fiel. Der Wachtturm, 1923, Nr. 6, S. 88

Um falschen Ansichten über die Wiederkunft des Herrn entgegenzuwirken, schrieb Russell die Flugschrift ... (Der Zweck und die Art und Weise der Wiederkunft unseres Herrn). Sie erschien 1877. Im selben Jahr gaben Barbour und Russell gemeinsam ... (Drei Welten und die Ernte dieser Welt) heraus ... Darin wurde die Auffassung dargelegt, daß Jesu Christi unsichtbare Gegenwart im Herbst 1874 begonnen habe.

Jehovas Zeugen - Verkündiger des Königreiches Gottes, 1993, S. 47

„Eine Anzahl von Bibelstellen, die, sobald sie im Zusammenhang und Sinn verstanden werden, beweisen, daß das zweite Kommen unseres Herrn Jesus im Herbst 1874 stattfand“ (Das vollendete Geheimnis, Kommentar zu der Offenbarung 3,20: Siehe! Ich stehe an der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, will ich in sein [Haus] kommen und das Abendessen mit ihm einnehmen und er mit mir.

1914 Jahr

„In diesem Kapitel liefern wir den biblischen Nachweis, daß das völlige Ende der Zeiten der Heiden (Nationen), d. i. das volle Ende ihrer Herrschaft, mit dem Jahre 1914 errichtet sein wird… Erstens, daß dann das Königreich Gottes, für welches unser Herr uns Beten lehrte: Dein Reich komme, volle und universelle, weltenweite, Herrschaft erreicht haben und aufgerichtet oder auf Erden festgegründet sein wird… Sechstens beweist es, daß die große Zeit der Trübsal dergleichen nicht gewesen, seitdem ein Volk ist ihren schließlichen Höhepunkt erreichen und an jenem Zeitpunkt enden wird… Im Hinblick auf diesen starken biblischen Beweis in betreff auf die Zeiten der Nationen betrachten wir es als feststehende Wahrheit, daß das schließlich Ende der Reiche dieser Welt und die volle Herstellung des Königreiches Gottes um 1914 vollzogen sein wird. Dann wird das seit dem Fortgang ihres Herrn bis jetzt fortwährende Gebet der Kirche (Herauswahl), dein Reich komme erhört sein; und unter seiner weisen und gerechten Verwaltung wird die Erde mit der Herrlichkeit des Herrn, mit Erkenntnis, Gerechtigkeit und Frieden erfüllt sein… und der Wille Gottes wird dann geschehen auf Erden wie im Himmel. Band 11 der Schriftstudien.

1915 Jahr

„Wir halten dafür, daß das die Erfüllung von Matthäus 21,21 im Jahre 1915 stattfinden und dann unter großer Drangsal die neue Weltordnung geboren werden wird.“ (Die Neue Schöpfung, Ausgabe 1926, S. 578).

1918 Jahr

„Daraus ergibt sich, daß die Stunde der Wehen für das nominelle Zion, die Namenchristenheit voraussichtlich auf das Jahr 1918 fällt … nämlich sieben Jahre vor 1925.“

1925 Jahr

„1925 kann ebenso wenig bezweifelt werden wie das Jahr 1914.“ („Der Wachtturm“ vom August 1922).

„Das Jahr 1925 ist sogar noch schärfer von der Schrift gekennzeichnet, weil es festgelegt ist durch das Gesetz, welches Gott dem Volke Israel gab.“ („Der Wachtturm“ vom Januar 1923, S. 15).

„Wir erwarten mit voller Gewißheit, daß die jetzige große Drangsal… im Jahre 1925, etwa im Herbst, ihren furchtbaren Höhepunkt erreicht und alsdann zum endgültigen Abschluß kommen wird… Wir erwarten mit absoluter Zuverlässigkeit die nach der Drangsal beginnende Auferstehung der gesamten Menschheit… und zwar so, daß die zuerst Gestorbenen wie z. B. Adam, zuletzt auferstehen werden.… Ferner dürfen wie verkündigen, daß viele Menschen, die jetzt leben, die Möglichkeit werden kann, überhaupt nicht sterben zu brauchen.

Das Jahr 1975

Kann man aus dieser Zeitrechnung mit Bestimmtheit schließen, daß im Jahre 1975 das endgültige Ende dieses Systems der Dinge kommen wird? Da die Bibel das nicht ausdrücklich erklärt, kann kein Mensch sagen, daß dem so sei. Eines ist jedoch sicher: Die 1970er Jahre werden die kritischsten Jahre sein, die die Menschheit je durchlebt hat. Die menschlichen Beziehungen - die Beziehungen der Familienglieder, der Gemeinde- und Staatsbürger sowie der Nationen zueinander - werden nicht besser, sondern schlimmer. (2.Tim, 3,13; vgl. Offb 22,11; 2Th 2,11) Sollte Jehova Gott in den 1970er Jahren eingreifen und die verderbte Welt, die einer völligen Auflösung entgegengeht, vernichten, so sollte uns das gewiß nicht überraschen ... im Höchstfall dauert es nur noch wenige Jahre, bis Gott das verderbte System der Dinge, das jetzt die Erde beherrscht, vernichten wird. Erwachet!, 8. April 1969 S. 13-16

In diesem zwanzigsten Jahrhundert wurde ein unabhängiges Studium durchgeführt, das nicht blindlings den traditionellen chronologischen Berechnungen der Christenheit folgte, und die veröffentlichte Zeittafel, die von diesem unabhängigen Studium herrührt, gibt das Datum der Erschaffung des Menschen mit 4026 v. u. Zeit an. Gemäß dieser zuverlässigen Bibelchronologie werden 6000 Jahre, von der Zeit der Erschaffung des Menschen an, mit dem Jahre 1975 enden, und die siebente Periode von eintausend Jahren Menschheitsgeschichte beginnt im Herbst des Jahres 1975 unserer Zeit … wie passend es für Jehova Gott sein würde, diese kommende siebente Periode von tausend Jahren zu Sabbatperiode der Ruhe und Befreiung zu machen.(„Ewiges Leben in der Freiheit der Söhne Gottes“\ S. 29-30).

Aber ganz bestimmt kommt Gottes Königreich im 20. Jahrhundert, sagen Zeugen Jehovas: ...Wer in der Bibel nach einer Hoffnung für die Zukunft sucht, sollte nicht überrascht sein, unter ihren Prophezeiungen über das 20. Jahrhundert auch eine zu finden, die besagt, daß kritische Zeiten sein würden. ... Aber sie spricht auch davon, daß eine Gruppe Menschen Gottes gerechtes Reich verkündigen werde, ferner von dem Krieg, den Gott gegen alles Böse führen werde, von einem Paradies, zu dem die Erde danach umgestaltet werden soll, und davon, daß in diesem auch der Tod nicht mehr sein werde. Alles das, sagt die Bibel, soll im 20. Jahrhundert Wirklichkeit werden. ... Die Menschen können die Zukunft jedoch nicht zuverlässig vorhersagen.

...Eine biblische Prophezeiung ist eine durch Gott bewirkte Vorherverkündigung einer künftigen Begebenheit... Königreich Gottes... Die Bibel sagt voraus, daß diese himmlische Regierung, die bereits an der Macht ist, im 20. Jahrhundert die Erde von aller Bosheit reinigen wird. ... Armageddon ... Dieser Krieg wird im 20. Jahrhundert geführt werden. ... Die heutige Generation wird die Erfüllung erleben... Schließe dich... Jehovas Zeugen an, denen Gott durch seinen Geist schon ein Verständnis der Prophezeiungen geschenkt hat, die sich im 20. Jahrhundert erfüllt haben... Heute sollte man seine Zeit nicht mit fruchtlosen Dingen vertrödeln, sondern die biblischen Prophezeiungen über das 20. Jahrhundert betrachten, damit man Leben erlangt in Gottes neuer Welt.“ „ERWACHET!“, 8.5.1961, S. 5-8

„Aber die Bibel spricht auch von einer Gruppe von Menschen, die eine Botschaft von einem gerechten Königreich Gottes, einem Krieg Gottes gegen alles Böse, nachdem die Erde in ein Paradies verwandelt wird, in dem der Tod nicht mehr sein wird, verkündigt - und alles das soll im 20. Jahrhundert in Erfüllung gehen.“ - „ERWACHET!“,8.1.1964, S. 32

„Binnen kurzem wird noch in unserem zwanzigsten Jahrhundert ‚die Schlacht am Tage Jehovas‘ gegen das neuzeitliche Gegenstück Jerusalems die Christenheit, beginnen“. „DIE NATIONEN SOLLEN ERKENNEN DASS ICH JEHOVA BIN“ (1971) S. 217

Doch das zwanzigste Jahrhundert ist vorbei! Erinnern wir uns daran, was in 5. Mose 18,22 steht?

Wenn der Prophet im Namen Jehovas redet, und das Wort trifft nicht ein oder bewahrheitet sich nicht, so ist dieses das Wort, das Jehova nicht geredet hat. Mit Vermessenheit hat der Prophet es geredet. Du sollst vor Ihm nicht erschrecken.

* **

12.

Was sagt die Bibel über die Auferstehung?

Die Menschen, die zu Christus Jesus gehören, werden entrückt (1Thessalonicher 4,13-18; NWÜ)

Ferner, Brüder, wollen wir nicht, daß ihr hinsichtlich derer unwissend seid, die [im Tod] schlafen, damit ihr nicht auch betrübt seid wie die übrigen, die keine Hoffnung haben. Denn wenn wir den Glauben haben, daß Jesus gestorben und wieder auferstanden ist, so wird Gott auch die [im Tod] Entschlafenen durch Jesus mit ihm bringen. Denn dies sagen wir euch durch Jehovas Wort, daß wir, die Lebenden, die bis zur Gegenwart des Herrn am Leben bleiben, denen keineswegs zuvorkommen werden, die [im Tod] entschlafen sind; denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes, und die in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen werden zuerst auferstehen. Danach werden wir, die Lebenden, welche überleben, mit ihnen zusammen in Wolken entrückt werden zur Begegnung mit dem Herrn in der Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein. Somit fahrt fort, einander mit diesen Worten zu trösten.

→ vgl. 1Kor 15,12-58; Phil 3,20-21

Ich will euch aber, Brüder, nicht in Unwissenheit lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht traurig seid wie die anderen, die keine Hoffnung haben. Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die Entschlafenen durch Jesus mit ihm führen. Denn das sagen wir euch in einem Wort des Herrn: Wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrigbleiben, werden den Entschlafenen nicht zuvorkommen; denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit. So tröstet nun einander mit diesen Worten! (1Th 4,13-18; Schlachter Version)

Alle Ungläubigen werden ebenfalls auferstehen, gemäß der Bibel, am Ende der Tausend Jahrherrschaft Jesu Christi. So steht es in Offb 20,5-6; vgl. Apg 24,15; 1Kor 15,23; Phil 3,11; Offb 20,14; 2,11; Mt 10,28; Lk 12, 4-5; Offb 1,6; 5,10; 1Pt 2,9).

(Die übrigen der Toten kamen nicht zum Leben, bis die tausend Jahre zu Ende waren.) Das ist die erste Auferstehung. (Offb 20,5; NWÜ)

Die übrigen der Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis die 1000 Jahre vollendet waren. Dies ist die erste Auferstehung. (Offb 20,5; Schlachter Version)

Die Bibel spricht nirgendwo davon, daß alle Menschen (ausgenommen, wie „Jehovas Zeugen“ sagen, der Mensch der Gesetzlosigkeit, Abtrünnige und Geistlichkeit) in den 1000 Jahren auferstehen werden und sich noch einmal für oder gegen Christus entscheiden können.

***

13.

Jesus Christus als Hirte hat nur eine Herde!

Es gibt keine zwei Herden, sondern eine – unter dem einen Hirten Jesus Christus. In Joh.10, 16; NWÜ sagt Jesus: Und ich habe andere Schafe, die nicht aus dieser Hürde sind; auch diese muß ich bringen, und sie werden auf meine Stimme hören, und sie werden e i n e Herde werden [unter] einem Hirten.

Und ich habe noch andere Schafe, die nicht aus dieser Schafhürde sind; auch diese muß ich führen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte sein. (Joh 10,16; Schlachter Version; vgl. Jes 49,6; Apg 28,28; Joh 11,52; Eph 2, 14-18) Wenn Jesus hier im Vers 16, sagt: Ihr werdet meine Stimme hören. Dann können Sie es wörtlich nehmen! Haben Sie hörbar schon seine Stimme gehört? Wenn nicht dann sollten Sie mal darüber nachdenken, ob ich in Wahrheit wirklich wiedergeboren bin, oder ein echter Christ bin (Joh 3, 1-12).

Es gibt keine zwei Klassen von Christen, mit einer irdischen und einer himmlischen Hoffnung. Hier spricht Jesus eindeutig von den Juden und den Heiden.

In Joh.10, 16; NWÜ wird von zwei Arten von Menschen gesprochen und nicht von unterschiedlichen Hoffnungen.

Epheser 4,4; NWÜ lautet: Da ist ein Leib und ein Geist, so wie ihr in der einen Hoffnung berufen worden seid, zu der ihr berufen wurdet...

Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe; ein Gott und Vater aller, über allen und durch alle und in euch allen. (Eph 4,4-6; Schlachter Version; vgl. Röm 12,5; Eph 2,18; 1Kor 12,13; Eph 1,18; 1Kor 8,6; Gal 3,27; Mal 2,10; 1Kor 15,28; 1Tim 2,5)

Wo steht also, daß die eine Herde die 144.000 sind, und die andere Herde die große Volksmenge? Du findest es nirgends!

* * *

14.

Wem gebührt die Anbetung?

Johannes 5,23; NWÜ lesen wir: Damit alle den Sohn ehren, so wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.

Damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat. (Joh 5,23; Schlachter Version; vgl. Phil 2,10; 1Joh 2,23; Offb 5,13)

Philipper 2, 9-11; NWÜ lesen wir: Gerade aus diesem Grund hat Gott ihn auch zu einer übergeordneten Stellung erhöht und ihm gütigerweise den Namen gegeben, der über jedem [anderen] Namen ist, so daß sich im Namen Jesu jedes Knie beuge, derer, die im Himmel, und derer, die auf der Erde, und derer, die unter dem Erdboden sind, und jede Zunge offen anerkenne, daß Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.

Darum hat ihn Gott auch über alle Maßen erhöht und ihm einen Namen verliehen, der über allen Namen ist, damit in dem Namen Jesu sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen, daß Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters. (Phil 2,9-11; Schlachter Version; vgl. Jes 53,12; Eph 1,20-21; 4,10; Hebr 1,4; Jes 45,23; Röm 14,9; Joh 5,23; Apg 2,36)

Die Anbetung gebührt nur Jesus Christus!

***

15.

Wer ist der treue und verständige Knecht?

In Matthäus 24, 45-47; NWÜ lesen wir:

Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben? Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet. Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen.

Z.B. Aus dem Wort Knecht, habt ihr Sklave, daraus gemacht, was falsch und unwahr ist. Mit der Wahrheit nehmt Ihr es nicht so genau, es steht geschrieben: Ihr sollt kein falsches Zeugnis reden gegen deinen Nächsten! (2Mo 20,16; vgl. 5Mo 5,20; Ps 52,3-5; Mt 5,33; 19,18; Joh 8,44; Offb 22,15) 

Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den sein Herr über seine Dienerschaft gesetzt hat, damit er ihnen die Speise gibt zur rechten Zeit? Glückselig ist jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, bei solchem Tun finden wird. Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen. (Mt 24, 45-47; Schlachter Version; vgl. Lk 12,42; 2Tim 2,15; Hebr 3,5; 2Tim 4,6-8; Lk 19,17)

Die Bibel spricht hier nicht von einer Klasse von Menschen, sondern von Einzelpersonen, auch nicht von einer leitenden Körperschaft. Diesen Begriff kennt die Bibel gar nicht.

***

16.

Was man sich unter dem Begriff Helleres Licht vorstellen muß.

Sprüche 4,18; NWÜ: Aber der Pfad der Gerechten ist wie das glänzende Licht, das heller und heller wird, bis es voller Tag ist.

Aber der Pfad des Gerechten ist wie der Glanz des Morgenlichts, Das immer heller leuchtet bis zum vollen Tag. (Spr 4,18; Schlachter Version; vgl. Ri 5,31; Ps 97,11; Jes 60,20; 2Kor 3,18; Phil 1,6)

Es wird nicht erst heller, dann wieder dunkler und dann wieder heller! Das passiert aber bei den „Zeugen Jehovas“!

Außerdem zeigt sich hier eine weitere Tatsache:

Das sogenannte hellere Licht erweckt den Eindruck, als habe man eben eine ursprünglich unrichtige Ansicht korrigiert, doch dies ist eben nur die halbe Wahrheit, weil man vorher schon einmal korrigiert hatte.

Die Lehre zum Beispiel, daß mit Römer Kap. 13 die weltliche Obrigkeit gemeint ist, ist in den christlichen Kommentaren über die Jahrhunderte hinweg überall RICHTIG zu finden gewesen. Aber seltsamerweise hat ausgerechnet die Wachtturm-Organisation, die Jehova angeblich mit der Verwaltung seiner Besitztümer beauftragt, mehrfach eine falsche Lehre verkündigt!

Bis 1929 waren die obrigkeitlichen Gewalten politische Regierungen.

Ab 1929 – 1962 waren es Jehova und Christus!

Ab 1962 waren es wieder die politischen Regierungen!

Zweites Beispiel:

Werden die Menschen von Sodom & Gomorra auferstehen?

1916-1952: Ja, sie werden auferstehen.

1952-1965: Nein, sie werden nicht auferstehen.

1965-1988: Ja, sie werden auferstehen.

1988: Nein, sie werden nicht auferstehen.

Das sieht nicht nach einer von Gottes Geist geleiteter Organisation aus.

* * *

17.

Gott macht keine fehlerhaften Aussagen.

Er betrügt uns nicht!

Denn Er ist die Wahrheit, und Er verkörpert die Wahrheit (Joh 14,6; vgl. Hebr 10,20; 1Joh 5,20; 2Joh Vers 2; Offb 3,14; Joh 1,4; 6,63; 11,25; 17,2-3; 1Joh 1,2; Mt 11,27; Apg 4,12)!

In Hebräerbrief 6,17-18; NWÜ heißt es: Auf diese Weise trat Gott, als er den Erben der Verheißung die Unveränderlichkeit seines Rates in noch reichlicherem Maße zeigen wollte, mit einem Eid ins Mittel, damit wir, die wir an den Zufluchtsort geflohen sind, durch zwei unveränderliche Dinge, in denen es unmöglich ist, daß Gott lügt, eine starke Ermunterung hätten, die uns vorgesetzte Hoffnung zu ergreifen.

Darum hat Gott, als er den Erben der Verheißung in noch stärkerem Maße beweisen wollte, wie unabänderlich sein Ratschluß ist, sich mit einem Eid verbürgt, damit wir durch zwei unabänderliche Handlungen, in denen Gott unmöglich lügen konnte, eine starke Ermutigung haben, wir, die wir unsere Zuflucht dazu genommen haben, die dargebotene Hoffnung zu ergreifen. (Hebr 6,17-18; Schlachter Version; vgl. 4Mo 23,19)

Machst Du Gott durch Deine Organisation zum Lügner?

Im Erwachet bis zum 8.10.1995 hieß es im Innenteil der Umschlagseite:

Warum wird „Erwachet“ herausgegeben: Vor allem aber stärkt diese Zeitschrift das Vertrauen zum Schöpfer, der verheißen hat, noch zu Lebzeiten der Generation, die die Ereignisse des Jahres 1914 erlebt hat, eine Neue Welt zu schaffen.

Ab 8.11.1995, einen Monat später, ist die Lehre der Generation gestrichen worden, (Gott hat wohl die Unwahrheit gesagt.) Nun heißt es nur noch:

Zitat:

„Vor allem aber stärkt die Zeitschrift das Vertrauen in die vom Schöpfer verheißene Neue Welt. Der binnen kurzem das gegenwärtige böse und gesetzlose System ablösen wird.“

Kein Wort mehr von der Generation!

Aber Gott verändert seine Lehren niemals!

18.

Darf man selbstständig in der Bibel forschen?

Apostelgeschichte 17,11; NWÜ heißt es: Diese nun waren edler gesinnt als die in Thessalọnich, denn sie nahmen das Wort mit der größten Bereitwilligkeit auf, indem sie täglich in den Schriften sorgfältig forschten, ob sich diese Dinge so verhielten.

Diese aber waren edler gesinnt als die in Thessalonich und nahmen das Wort mit aller Bereitwilligkeit auf; und sie forschten täglich in der Schrift, ob es sich so verhalte. Es wurden deshalb viele von ihnen gläubig, auch nicht wenige der angesehenen griechischen Frauen und Männer. (Th 17,11-12; Schlachter Version vgl. Joh 1,47; Jak 1,21; 1Pt 2,2; Jes 8,20; 2Kor 3,16)

Fragst Du Dich manchmal, warum Du mit Freunden zu Hause nicht mehr die Lehren der Bibel und der Wachtturmgesellschaft prüfen darfst?

Seit Erscheinen des Königreichdienstes vom September 2007, ist es Dir verboten, in der Heiligen Schrift zu forschen!

Frage Dich, Warum und weshalb?

Der Königreichsdienst, September 2008, Fragekasten, schrieb dazu: Billigt es der treue und verständige Sklave, wenn sich Zeugen Jehovas eigenständig zusammentun um biblische Themen zu untersuchen und zu debattieren! Nein.

Die leitende Körperschaft erlaubt es also nicht! Die Beröer (Apostelgeschichte17, 11; Offb 1, 3) waren bekannt dafür, daß sie alles prüften.

In der Offenbarung 1, 3; Schlachter Version lesen wir: Glückselig ist, der die Worte der Weissagung liest, und die sie hören und bewahren, was darin geschrieben steht! Denn die Zeit ist nahe. (vgl. Offb 22,7; Lk 11,28; 2Pt 1, 19-21; Offb 22,10; 1Pt 4,7)

Ich gebe Ihnen den Ratschlag, lassen Sie sich das nicht verbieten, in der Bibel zu lesen oder zu forschen! Denn wie wir gerade gelesen haben, ist das der Wille Gottes!

Zum Schluß ein Zitat aus dem Wachtturm vom 1. Dezember 1995, Seite 7:

„Hast Du den Mut, überlieferte Glaubensansichten, an denen Du jahrelang festgehalten hast, aufzugeben, wenn sich herausstellt, dass sie der Wahrheit widersprechen?“

ESRA- Schriftendienst, BR 10.

Gib Dir selber die Antwort!

Überarbeitete Fassung Juli 2018

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