Für eine kurze Zeit glauben.

Wenn nicht anders vermerkt wurde, zitiere ich die Schlachter Version 2000 [Textus-Receptus].

Hervorhebungen in fetter Schrift ist vom Textautor.

 

Für eine kurze Zeit glauben.

Die Deutung des Gleichnisses vom Sämann:

Das Gleichnis aber bedeutet dies: Der Same ist das Wort Gottes. Die am Weg sind die, welche es hören; danach kommt der Teufel und nimmt das Wort von ihren Herzen weg, damit sie nicht zum Glauben gelangen und gerettet werden. Die aber auf dem Felsen sind die, welche das Wort, wenn sie es hören, mit Freuden aufnehmen; aber sie haben keine Wurzel; sie glauben nur eine Zeitlang, und zur Zeit der Anfechtung fallen sie ab. Was aber unter die Dornen fiel, das sind die, welche es gehört haben; aber sie gehen hin und werden von Sorgen und Reichtum und Vergnügungen des Lebens erstickt und bringen die Frucht nicht zur Reife. Das in dem guten Erdreich aber sind die, welche das Wort, das sie gehört haben, in einem feinen und guten Herzen behalten und Frucht bringen in standhaften Ausharren. (Lukas Kap.8, Verse 11-15)

Ja, leider gibt so etwas. Zum Beispiel ist eine starke, religiöse Gemütsbewegung keine echte Bekehrung. Da kommt ein Mensch in großer Not, weil er die Folgen einer Sünde tragen muß. Nun erkennt er seinen verlorenen Zustand und sehnt sich nach Erlösung. Er glaubt auch schnell, sie zu haben. Aber die Zeit vergeht. Die Schwierigkeiten im Leben renken sich ein. Und bald ist alles wieder beim Alten. Eine Bekehrung aber ist eine gründliche und bleibende Kehrtwendung im Leben, die in aller Regel auch den Augen der Mitmenschen nicht entgeht. Und eine solche Umkehr kommt ohne ein ernstes Bekennen der eigenen Schuld vor Gott nicht zustande. Echte Freude des Heils ist nicht ohne Buße zu haben.

Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. (1.Joh 1,9) Ich muss aber die Gnade Gottes (Jesus Christus) annehmen, ansonsten gehe ich verloren, oder ich werde nachdem Gerichtet, was ich im leben getan habe, es sei gutes oder böses. 

Wer seine Schuld verheimlicht, dem wird es nicht gelingen, wer sie aber bekennt und läßt, der wird Barmherzigkeit erlangen.  (Sprüche 28,13)

Bild-Quelle: www.gottesbotschaft.de

Kann ich mit euch nicht genau umgehen wie dieser Töpfer, du Haus Israel? Spricht der JACHWEH. Siehe, wie der Ton in der Hand des Töpfers, so seid ihr in meiner Hand, Haus Israel! (Jer 18,6; Schlachter Version; vgl. Jer 18,4; Jes 64,7-8; Dan 4,34; Jes 63,16; Ps 100,3)

Es kommt auch vor, dass jemand in einer großen Gefahr – bei einer Katastrophe oder im Krieg – anfängt zu beten. Mancher bekennt in einer solchen Lage: Ich habe wieder an Gott glauben gelernt.

Doch das genügt nicht. Wer Gott (Jesus Christus) noch nicht die Schuld seines Lebens bekannt hat, dem fehlt die Vergebung seiner Sünden aufgrund des Blutes des Herrn Jesus Christus. Nicht wer nur sagt: Ich habe zu Gott zurückgefunden, ist bekehrt, sondern wer mit dem Bekenntnis seiner Sünden zum Heiland gekommen ist und seinem früheren Leben ohne Gott den Rücken gekehrt hat. Wer aber eine echte Bekehrung erlebt hat, der hat Gottes Barmherzigkeit und Gnade kennen gelernt und kann nun glücklich bezeugen, daß ihn nichts mehr von der Liebe Gottes zu trennen vermag. Überarbeiteter Text, April 2017

 

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