Fünf Bibelstellen

Sie brauchen, fünf Bibelstellen, wenn Sie meinen, Gott hilft Ihnen nicht.

Es gehört zum Leben eines neugeborenen Christen, dass Zweifel kommen. Die müssten eigentlich nicht sein, aber sie kommen halt. Hilft Gott mir überhaupt? Oder hilft er immer nur anderen Menschen aber nicht mir? Alles Blödsinn. Denn Gott liebt jeden Menschen gleich viel. Da gibt es keine Unterschiede (Gott liebt jeden Menschen, ohne Ansehen der Person; 1.Petrusbrief 1,17). Wir können (und müssen) uns auch Gottes Liebe nicht erarbeiten; Gott und Jesus schenken uns ihre Liebe einfach (Römerbrief 5,8).

1. Wir verstehen nicht immer Gottes Wege, siehe Homepage: Können wir Gottes Wege verstehen?

Versuchen Sie sich bitte vorzustellen, Sie sind im 3. oder 5. Stockwerk, gucken aus dem Fenster und sehen unten auf der Straße ihre Tochter oder ihren Sohn mitten auf der Straße rumspielen. Wegen Ihrer erhöhten Position können Sie ein ganzes Stück der Straße überblicken. Und am Ende der Straße, für Ihr Kind nicht sichtbar, sehen Sie einen 40 Tonner LKW angebraust kommen.

Was tun Sie? Sie brüllen was Sie können, um Ihren Nachwuchs aus der gefährlichen Situation auf der Straße wegzubekommen… Ihr Kind? Guckt kurz hoch und denkt ‚Hä? Was für ein Spielverderber. Jedes Beispiel hinkt, aber Sie verstehen den Punkt, den ich machen will. Gott, der Zeit und Raum in seiner Hand hält, weiß und sieht noch viel mehr als Sie im 3. oder 5. Stockwerk.

Jammern Sie also nicht, warum Gott vermeintlich dieses oder jenes nicht tut, eine Tür zumacht oder ähnliches, sondern danken Sie Ihrem Schöpfer voller Vertrauen, dass er stets weiß, was er für Sie tut.

Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Jachweh; sondern so hoch der Himmel über der Erde ist, so viel höher sind meine Wege als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.  (Gott über sich selber in Jesaja Kapitel 55, Vers 8-9; Schlachter Bibel)

Ist da nicht ein Pferdefuß versteckt? Nicht bei Gott! Sie wissen, wer der mit dem "Pferdefuß" ist, ob nun der Teufel einen Pferdefuß hat, das weis ich nicht. Oder haben Sie Ihn schon gesehen? Wer das mit Sicherheit beantworten kann, das ist Gott und die Engelwelt, sie wissen wie er aussieht. Wir können ihn nicht sehen, und trotzdem können wir sagen, dass das Böse in der Welt gibt. An Menschen können wir erkennen dass er da ist. Und seine Existenz ist in der Bibel beschrieben.

2. Gott will nur das Beste für Sie

Gott will immer nur das Beste für seine Schäfchen. Da müssen wir keinerlei Zweifel dran haben.

Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der Jachweh, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben. Und ihr werdet mich anrufen und hingehen und zu mir flehen, und ich will euch erhören; ja, ihr werdet mich suchen und finden, wenn ihr von ganzem Herzen nach mir verlangen werdet; und ich werde mich von euch finden lassen, spricht der Jachweh. Und ich werde euer Geschick wenden und euch sammeln aus allen Völkern und von allen Orten, zu denen ich euch verstoßen habe, spricht der Jachweh; und ich werde euch wieder an den Ort zurückbringen, von dem ich euch weggeführt habe. (Jeremia Kapitel 29, Verse 11 – 14; Schlachter Bibel)

Der Name Gottes – Jachweh, wird auf deutsch wiedergegeben.

Gott will immer nur das Beste für uns

3. Gott führt alles immer zum Besten

Was auch im Leben von einem geschehen mag, unser uns liebender Schöpfer führt alles zum Besten; immer.

Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind. (Römer Kapitel 8, Vers 28)

Ich habe ja nun schon ein paar Jahre auf dem Buckel und kann wirklich sagen: Gott führt immer alles zum Guten. Immer sofort? Nein, aber niemals zu spät. Vertrauen Sie dem Sie liebenden Gott.

4. Vielleicht eine meiner Lieblingsstellen in der Bibel

Denken Sie darüber nach. Gott, der Schöpfer von Himmel und Erde, vom gesamten Universum, sagt uns zu, dass er uns mit seiner rechten Hand hält; nicht irgendwie so nebenbei mit seiner linken Hand, sondern mit voller Aufmerksamkeit in seiner rechten Hand:

Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; sei nicht ängstlich, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ich helfe dir auch, ja, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit!  (Jesaja Kapitel 41, Vers 10)
 

Wenn gar nichts mehr geht, dann knien Sie vor Ihrem Bett nieder, holen die Bibel raus, schlagen Jesaja Kapitel 41 auf, lesen und beten über diese herrliche Zusage, die Gott jedem gibt, der sich ihm vertrauensvoll zuwendet. — Oder nehmen Sie die Bibelstelle mit Gottes Zusage für Sie, die Sie anspricht.

Und der Jachweh sprach zu Mose: Wie lange noch will mich dieses Volk verachten? Und wie lange noch wollen sie nicht an mich glauben, trotz aller Zeichen, die ich unter ihnen getan habe? (4.Buch Mose Kapitel 14, Vers 11)

5. Was soll Gott bitteschön denn noch tun?

Unbegreiflich, dass Menschen Angst vor Gott empfinden. Nichts ist überflüssiger als das. Gott liebt Sie.

Geliebte, laßt uns einander lieben! Denn die Liebe ist aus Gott, und jeder, der liebt, ist aus Gott geboren und erkennt Gott. Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe. Darin ist die Liebe Gottes zu uns geoffenbart worden, daß Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben sollen. Darin besteht die Liebe – nicht daß wir Gott geliebt haben, sondern daß er uns geliebt hat und seinen Sohn gesandt hat als Sühnopfer für unsere Sünden. (1.Johannesbrief Kapitel 4, Verse 8-9)

Kann man seine Liebe zu Ihnen mehr unter Beweis stellen, als seinen eigenen Sohn zu opfern, damit Sie frei sein können von aller Schuld und ewig im Himmel leben können, wenn Sie sich Jesus als Ihrem Retter zuwenden? Da sehen Sie, wie sehr Gott uns liebt und uns bei sich haben will.

Kontern Sie Zweifel, Unsicherheiten, Ängste oder gar Panikattacken mit der Lektüre von Gottes Zusagen an Sie in seinem Wort, der Bibel. Denken Sie darüber nach. Besprechen Sie, was Sie gelesen haben, mit Gott oder Jesus. Bitten Sie um Festigung Ihres Glaubens.

Lassen Sie den Teufel im Dreieck springen. Je mehr Zweifel und Ängste er Ihnen in Ihr Denken und in Ihre Gefühle streut, um Sie von Gott wegzubringen, desto mehr wenden Sie sich voller Vertrauen Gott, Ihrem Schöpfer, zu. Lesen Sie Gottes Wort, die Bibel. Und tanken geistige Kraft, welcher der Teufel nicht ansatzweise widerstehen kann.

Hervorhebungen in fetter Schrift, sind vom Textautor. Alle Bibelstellen wurden aus der Schlachter Version 2000 entnommen. Überarbeiteter Text, Mai 2017

 

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