Evolutionskritik

Ich verwende wie immer die Schlachter Version 2000.

Hervorhebungen in fetter Schrift sind vom Textautor.

Evolutionskritik

 

Die EKD lehnt den Schöpfungsbericht ab, unter anderem auch, weil einige Einwendungen gegen die Evolution und für die Schöpfung eindeutig als unseriös bezeichnet werden müssen. Im Folgenden führt Dr. Ralf Krüger einige dieser unseriösen Einwände gegen die Evolutionstheorie auf.

Grundlagen des Evolutionismus sind:

a) Entwicklung von Leben – aus unbelebter Materie beginnend – durch Mutation und Selektion.

b) Diese Art der Entwicklung erfordert zwangsläufig das Vorhandensein von Zwischenstufen in den Fossilien, große Zeiträume (Millionen /Milliarden von Jahren) sowie Sprung – bzw. Makro – Mutationen, zum Beispiel die Entwicklung eines funktionsfähigen Organs in einem Schritt: Zwischenstufen bieten keinen Selektionsvorteil.

Im Folgenden sind wesentliche Einwände gegen den Evolutionismus aus verschiedenen Fachbereichen zusammengefaßt.

1. Einwände aus dem Bereich der Biologie:

a) Aus allen heute bekannten Mutationsuntersuchungen folgt, daß Mutationen in der Regel schädlich sind und damit keinen Selektionsvorteil begründen.

b) Es gibt bis heute keine experimentelle Bestätigung für eine evolutionistische Veränderung von Lebewesen, zum Beispiel den Sprung zwischen verschiedenen Arten.

c) Die heute bekannten Lebewesen sind bereits als Fossilien im Kambrium also am Anfang der Entwicklung dokumentiert worden (siehe auch bei Paläontologie): Warum fand keine Weiterentwicklung statt?

d) Für die gesamte Steuerung in den Lebewesen – zum Beispiel für die Koordination von Organen und Funktionen, gibt es bis heute keine evolutionistische Erklärung: Woher kommt die Software?

e) Die Definition, was ein Selektionsvorteil für ein Lebewesen darstellt, ist wissenschaftlich umstritten wegen ihres willkürlichen Charakters. Damit ist aber auch jede Deutung von Evolution willkürlich.

f) Bis heute ist ungeklärt, warum die Entwicklung von Leben schlagartig ohne Vorstufen im Kambrium beginnt.

2. Einwände aus dem Bereich der Physik:

a) Leben durch Evolution ist aufgrund der dritten Hauptsätze der Thermodynamik nicht möglich. Insbesondere ist der zweite Hauptsatz verletzt, der besagt, daß die Entropie in einem abgeschlossenen System nur zunehmen kann.

b) Die Wahrscheinlichkeit, daß Leben aus unbelebter Materie von selbst durch Zufall entstehen könnte, ist mathematisch so extrem gering, daß auch ein Vielfaches des heute angenommenen Erdalters von einigen Milliarden Jahren dafür nicht ausreicht.

c) Die von der Evolutionstheorie postulierten langen Entwicklungszeiten (4,4 Milliarden von Jahren) können messtechnisch nicht belegt werden, auch nicht mithilfe radioaktiver Zerfallsprozesse. Die hier zugrunde liegenden physikalischen Prozesse setzen für den Messzeitraum die Konstanz der Umweltbedingungen voraus – was aber mit Sicherheit nicht der Fall ist bzw. nicht nachgewiesen werden kann.

Beispiele sind: Nach dem Ausbruch des Mt. Helens (USA) um 1990 stellte man mit den genannten Meßmethoden ein Alter des Lavagesteins von 30 000 Jahren fest – das Gestein war aber nur wenige Jahre alt.

Beim Vulkanausbruch in Hulali Hawaii im Jahr 1800 /1801 ergab die Alters – Analyse mit der Kalium- / Argon- Methode in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts: 160 Millionen Jahre. Heute weiß man, daß immer dann, wenn vulkanische Prozeß im Spiel sind, die Messverfahren versagten – wobei aber gerade diese Prozesse entscheidend waren in der Entstehungsgeschichte der Erde. Überall bei den in den Gesteinsschichtungen aufgefundenen Fossilien ist der Hinweis auf weltweite Naturkatastrophen unübersehbar.

Damit wird aber jegliche Extrapolation von Messungen aus heutiger Zeit zu einem mehr als fragwürdigen Unternehmen. In der Praxis entscheidet die Geologische Zeitskala über die Akzeptanz von radiometrischen Feststellungen. Radiometrische Meßergebnisse haben deshalb den Status von Modellzeiten. Deshalb kann die Radiometrie nicht über die Richtigkeit der geologischen Zeitskala befinden.

3. Einwände aus dem Bereich der Paläontologie:

a) Der plötzliche Start von Leben mit der Dokumentation von Fossilien im Kambrium schließt Vorstufen aus.

b) Diese im Kambrium gefundenen Fossilien sind von der gleichen Art und von gleicher Komplexität wie die Lebewesen heute.

c) Immer dann, wenn vulkanische Prozesse im Spiel sind, versagen die Messverfahren über das Alter des Gesteins.

d) Es sind bis heute keine missing links gefunden worden, die in Expertenkreisen allgemein akzeptiert worden sind.

e) Entsprechend der Evolutionstheorie müßte es in dem gesamten Entwicklungszeitraum nicht nur unzählige Fossilien mit positiven Mutationen = Selektionsvorteil, sondern auch eine Fülle von negativen Mutationen bzw. abgebrochenen Entwicklungen geben: Man findet weder das eine noch das andere.

4. Einwände aus dem Bereich der Ethik:

Entsprechend dem Evolutionismus besteht das Gesetz des Lebens darin, daß starke Entwicklungen schwache Entwicklungen verdrängen und im allgemeinen Sinn kranke Lebewesen zugrunde gehen müssen.

Diese Deutung des Lebenswerten wurde bereits zur Zeit Darwins auf Menschen übertragen (vgl. die Philosophie Nietzsches). Ernst Haeckel (1834-1919;  führender deutscher Zoologe, Erfinder des inzwischen widerlegten biogenetischen Grundgesetzes) hat dieses Gedankengut aufgenommen und damit in der Zeit des Nationalsozialismus eine führende Rolle gespielt.

Ergebnis: Euthanasie (Vernichtung von kranken Menschen) und ethnische Säuberungsaktionen (Judenpogrome- Vernichtung von rassisch minderwertigen Volksgruppen).

5. Ergebnis: Die allgemein übliche Vorgehensweise zur Bestätigung oder Widerlegung einer Theorie lautet: Bieten die experimentellen Beobachtungsergebnisse eine bessere Übereinstimmung mit der ersten Theorie als mit der zweiten, dann ist die erste Theorie die bessere.

Aus der Evolutionstheorie folgt zwangsläufig das Auftreten von Leben – Zwischenformen und von halb fertigen Organen.

Aus der Schöpfungstheorie folgt zwangsläufig, daß man diese Zwischenformen bei den Fossilien nie finden wird.

Wertet man alle heute zugänglichen Informationen nach diesem Verfahren, dann ist die Schöpfungstheorie in wesentlich besserer Übereinstimmung mit den Fakten.

Sie braucht keine weiteren Hilfstheorien, läßt wesentlich weniger Lücken in der Bewertung von Funden offen und läßt nachprüfbare Schlußfolgerungen zu.

Die genannten Kritikpunkte für die Evolutionstheorie lösen sich mit dem Schöpfungsansatz weitgehend auf, auch wenn hier sicherlich noch manche Forschungsarbeit zu tun ist.

Die Evolutionstheorie genügt weder naturwissenschaftlichen Mindestanforderungen noch ist sie in sich logisch.

Sie steht zu vielen gesicherten Erkenntnissen und zu einigen physikalischen Grundgesetzen im fundamentalen Widerspruch.

Da sie als Ablösung des biblischen Schöpfungsansatzes konzipiert wurde und in ihren wichtigsten Aussagen nicht beweisbar bzw. widerlegt ist, ist der Evolutionismus im weitesten Sinn eine Religion und keine Wissenschaft. Entsprechend ihrem religiösen Fundament verhalten sich die Vertreter der Evolutionstheorie auch so: Es wird keine Alternative zugelassen.

Gegner werden aggressiv bekämpft. Warum? Eigene Forschungsergebnisse, die nicht konform sind mit ihren Theorien, werden für die Öffentlichkeit so gut es geht unterdrückt. Das ist besonders fatal für den Schulbetrieb, in dem viele, eindeutig falsche Aussagen immer noch gelehrt werden z.B. das biogenetische Grundgesetz von Haeckel trotz seiner Widerlegung durch E. Blechschmidt. Auf eine Umkehr ist (nicht?) zu hoffen.

Sie belügen weiter die Menschheit, weil Sie selber Gottlos sind, sie tun eben seinen (Satan) willen! Schlechter Umgang formt den Menschen und ebenso nehmen sie ihre schlechte Redensart an, wie es in der Bibel beschrieben ist (1Kor 15,33; vgl. Pred 10,1; 2Kor 6,17; 2Pt 3,17).

MNR Oktober 2008.  Dr. Ralf Krüger

Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Lothar Gassmann aus – Kleines Ideologien – Handbuch veröffentlicht. Überarbeiteter Text, April 2017

 

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