Ein wissenschaftlicher Beleg für die Sintflut?

Eine sensationelle Entdeckung

Ein wissenschaftlicher Beleg für die Sinnflut?

Noah geht in die Arche

→ vgl. Matthäus 24,37-39; 2.Petrus 3,5-6

Und der JACHWEH sprach zu Noah: Geh in die Arche, du und dein ganzes Haus! Denn dich habe ich vor mir gerecht erfunden unter diesem Geschlecht. Nimm von allem reinen Vieh je sieben und sieben mit dir, das Männchen und sein Weibchen; von dem unreinen Vieh aber je ein Paar, das Männchen und sein Weibchen; auch von den Vögeln des Himmels je sieben und sieben, Männchen und Weibchen, um auf dem ganzen Erdboden Nachkommen am Leben zu erhalten. Denn es sind nur noch sieben Tage, dann will ich es regnen lassen auf der Erde, 40 Tage und 40 Nächte lang, und ich will alles Bestehende, das ich gemacht habe, vom Erdboden vertilgen. Und Noah tat alles ganz wie der Jachweh es ihm geboten hatte. Und Noah war 600 Jahre alt, als die Wasser der Sintflut auf die Erde kamen. Da ging Noah samt seinen Söhnen, seiner Frau und den Frauen seiner Söhne in die Arche vor dem Wasser der Sintflut. Von dem reinen Vieh und von dem Vieh, das nicht rein war, und von den Vögeln und von allem, was auf dem Erdboden kriecht, gingen Männchen und Weibchen paarweise zu Noah in die Arche, wie Gott es dem Noah geboten hatte. Und es geschah nach den sieben Tagen, daß die Wasser der Sintflut auf die Erde kamen. (1.Buch Mose Kap.7, Verse 1-10)

Das Gericht der Sintflut

Im sechshundertsten Lebensjahr Noahs, am siebzehnten Tag des zweiten Monats, an diesem Tag brachen alle Quellen der großen Tiefe auf, und die Fenster des Himmels öffneten sich. Und es regnete auf der Erde 40 Tage und 40 Nächte lang. An eben diesem Tag war Noah in die Arche gegangen mit Sem, Ham und Japhet, seinen Söhnen, und mit seiner Frau und den drei Frauen seiner Söhne; sie und alle Wildtiere nach ihrer Art und alles Vieh nach seiner Art und alles Gewürm, das auf der Erde kriecht, nach seiner Art, auch alle Vögel nach ihrer Art, jeder gefiederte Vogel. Und sie gingen zu Noah in die Arche, je zwei und zwei, von allem Fleisch, das Lebensodem in sich hatte. Die aber hineingingen, Männchen und Weibchen von allem Fleisch, kamen herbei, wie Gott ihm geboten hatte. Und der Jachweh schloß hinter ihm zu. Und die Sintflut war 40 Tage auf der Erde, und die Wasser schwollen an und hoben die Arche hoch, so daß sie über der Erde schwebte. Und die Wasser wurden so gewaltig und nahmen so sehr zu auf der Erde, daß die Arche auf den Wassern dahinfuhr. Ja, die Wasser nahmen so sehr überhand auf der Erde, daß alle hohen Berge unter dem ganzen Himmel bedeckt wurden; die Wasser stiegen noch 15 Ellen höher, nachdem die Berge schon bedeckt waren. Da ging alles Fleisch zugrunde, das sich regte auf der Erde: Vögel, Vieh und wilde Tiere und alles, was wimmelte auf der Erde, samt allen Menschen; und es starb alles, was Lebensodem hatte auf dem trockenen Land. Er vertilgte alles Bestehende auf dem Erdboden, vom Menschen bis zum Vieh, bis zum Gewürm und zu den Vögeln des Himmels – alles wurde von der Erde vertilgt; nur Noah blieb übrig und was mit ihm in der Arche war. Und die Wasser blieben hoch über der Erde, 150 Tage lang. (1.Buch Mose 7, 11-24)

Die biblische Beschreibung der Sinnflut wird von vielen Wissenschaftlern als pure Phantasie bezeichnet. Bisher war man davon ausgegangen, dass selbst die gigantischen Mengen Wasser in der Atmoshäre in Form von Wolken nicht für ein solches Szenario ausreichen würden. Nach dieser Entdeckung jedoch zeigt die Bibel einmal mehr, dass man besser ihr vertrauen sollte, als der menschlichen Weisheit und Wissenschaft!

Im sechshundertsten Lebensjahr Noahs, am siebzehnten Tag des zweiten Monats, an diesem Tag brachen alle Quellen der großen Tiefe auf, und die Fenster des Himmels öffneten sich. (1.Buch Mose 7,11; vgl. 1.Mose 8,2; Sprüche 8,28)

Unglaubliche Wassermassen im Erdinneren Forscher entdecken steinernen Ozean

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Aus 650 Kilometer Tiefe kommt dieser Diamant, in dessen Innerem sich wasserhaltiges Ringwoodit befindet.

Geophysikern ist eine sensationelle Entdeckung geglückt: Eine Wassermenge mindestens so groß wie die sämtlicher Ozeane steckt im Erdinneren. Das Wasser ist jedoch weder fest, flüssig noch gasförmig.

Ein Team von Seismologen und Geophysikern hat jüngst eine Entdeckung gemacht, die ganz erstaunliche Erkenntnisse über den Aufbau der Erdkruste nahe legt: Große Taschen gefüllt mit Magma, konnten die Forscher in etwa 650 Kilometern Tiefe ausmachen. Für die Wissenschaftler deutet dies darauf hin, dass sich große Mengen an Wasser in diesen tiefen Schichten befinden. Doch das Wasser liegt dort nicht in Form von Eis, Flüssigkeit oder Gas vor. Die Moleküle sind gefangen und eingebunden in Mineralien.

Wasser befindet sich normalerweise immer auch im Bewegungsfluss der Erdkruste – wenn sich Kontinentalplatten verschieben, mit hohem Druck aneinander reiben oder überlagern. Zum Teil entstehen dabei hohe Temperaturen und selbst das Gestein schmilzt. In der Regel finden solche Vorgänge aber in rund 80 Kilometern Tiefe statt - nicht wie in der aktuellen Forschungsarbeit beschrieben, in 650 Kilometern Tiefe. Dort ist bereits der Übergang von oberem zu unterem Erdmantel verortet.

Forscher suchen seit Jahrzehnten

In der Theorie wussten Wissenschaftler schon länger von riesigen Wassermassen, die nach ihren Berechnungen existieren müssten. Seit Jahrzehnten war man auf der Suche nach dem Wasser, die Druckverhältnisse im Erdmantel hielt man bislang jedoch für zu extrem. Jetzt können sich Fachleute vorstellen, dass die Wassermenge im Erdmantel so groß ist wie die aller Ozeane zusammengenommen. Die gespeicherten Wasservorkommen könnten für die Existenz der Weltmeere existenziell wichtig sein.

Zudem ließe sich mit der Entdeckung die Entstehung der Ozeane besser erklären - Theorien über das Einbringen von Wasser auf die Erde durch Kometen geraten dadurch ins Abseits. Ein praktischer Nutzen lässt sich aus den tief gelegenen Wasservorkommen jedoch nicht gewinnen. Das tiefste Loch, das Menschen je geschaffen haben, ist etwa 10 Kilometer in die Erdkruste gebohrt worden.

Ringwoodit ist der Schlüssel

Die Untersuchungen der Seismologen zeigen, dass nahezu überall in großer Tiefe unter der Oberfläche Nordamerikas Wasservorräte vorhanden sind. Mittels kleiner Erdstöße können die Forscher Aussagen über das Erdinnere machen, Taschen mit geschmolzenem Gestein können sichtbar gemacht werden. Bisher ist innerhalb von acht Jahren der nordamerikanische Kontinent untersucht worden, doch die Tests sollen auch auf andere Regionen ausgedehnt werden.

Elementares Beweisstück für das Vorhandensein von gebundenem Wasser tief im Erdinneren ist ein Mineral namens Ringwoodit. Dieses Erz kann Wasser auch in immensen Tiefen gebunden halten. Erst im März ist ein Diamant mit dem Mineral in Brasilien gefunden worden, der bei einem Vulkanausbruch aus 650 Kilometer Tiefe an die Erdoberfläche kam. 

Was die Wissenschaft hier entdeckt hat, ist aus der Bibel schon längst bekannt. Wir lesen im Buch Hiob:

Wie zu Stein erstarrt das Wasser, und die Oberfläche der Fluten schließt sich fest zusammen.  (AT Hiob Kap. 38, Vers 30)

 

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