Ein Gott der Liebe und Vergebung

Ein Gott der Liebe und Vergebung

Aber sie und unsere Väter wurden übermütig und halsstarrig, so daß sie deinen Geboten nicht folgten; und sie weigerten sich zu hören, und gedachten nicht an deine Wunder, die du an ihnen getan hattest, sondern wurden halsstarrig und gaben sich selbst ein Oberhaupt, um in ihrer Widerspenstigkeit in die Knechtschaft zurückzukehren. Aber du bist ein Gott der Vergebung, gnädig und barmherzig, langmütig und von großer Güte, und du hast sie nicht verlassen. (Nehemia 9,16-17; Schl2000)

Ich wuchs in einer christlichen Familie auf und wusste, dass es Gott gibt. Aber ich kannte Ihn nicht persönlich. Was ich von Ihm hörte und las, wurde bei mir zu reinem Kopfwissen. Es drang nur selten in mein Herz. Das führte mich zu einem Leben, das von Regeln und religiösen Ritualen geprägt war.

In meiner Studienzeit entschloss ich mich, in der Wirtschaft Karriere zu machen. Alles schien glänzend zu laufen. Aber mein Herz blieb hoffnungslos leer. In dieser Zeit lernte ich meine zukünftige Frau kennen. Sie sprach mich auf meine religiösen Gewohnheiten an und fragte mich, wer dieser Jesus sei, von dem ich redete. Warum ist Er gestorben? Wie ist Er auferstanden? Warum liebt uns Gott? Auf diese Fragen konnte ich ihr keine befriedigenden Antworten geben. So begannen wir gemeinsam die Bibel zu lesen und uns über das Gelesene auszutauschen.

Die Liebe Gottes berührte ihr Herz. Sie nahm den Herrn Jesus als ihren persönlichen Heiland an. Sofort merkte ich, wie sich ihr Leben von Grund auf veränderte. Das beeindruckte mich.

Nun fanden die Worte aus der Bibel auch in meinem Herzen Eingang. Ich merkte, dass ich Gott nicht richtig kannte. Er war nicht ein strenger Richter, der Regeln aufstellt und Gesetze erlässt, sondern ein Gott der Liebe und der Vergebung. Ich erkannte, dass sein Sohn Jesus Christus auch für mich und meine Sünden am Kreuz gestorben ist. Da übergab ich Ihm mein Leben – und wurde glücklich.

Nach oben