Drei besondere Geschichten, die das Leben schreibt

Drei besondere Geschichten, die das Leben schreibt

Eins sehr persönliches Buch

In der Fußgängerzone von Paris hat die französische Bibelgesellschaft einen Stand aufgebaut. Den Vorübergehenden werden Bibeln angeboten. Da kommt eine Gruppe junger Leute heran, die den Mitarbeiter hinter dem Bibelstand verspotten: «Bau deinen Laden ab! Das alte Buch ist längst überholt. Das liest doch niemand mehr!?»

Der Bibelmissionar nimmt sich den Anführer der Gruppe vor und sagt ganz freundlich zu ihm: «Das will ich dir sagen, in diesem Buch redet Gott persönlich mit dir!» «Was mit mir? Das ist ja zum Lachen. Gib her dein Buch, das will ich sehen!» Der junge Spötter, mit Namen Philippe, greift sich eine Bibel, schlägt sie wahllos auf, liest einen Satz, wird kreidebleich und legt sie schweigend zurück.

«Was ist, Philippe», rufen die Kameraden. Er hatte aus Johannes 14 den 9. Vers gelesen: «Jesus spricht: Ich bin schon so lange bei euch und du kennst mich noch immer nicht, Philippe?»

Autor unbekannt

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Gott ist größer

Kannst Du die Sterne zählen die hoch am Himmel steh`n? Nicht mal die Summe ahnen geschweige denn verstehn.

Versuch, den Sand zu zählen, der nur am Meere ist. Es wird Dir nicht gelingen, weil er unzählbar ist.

Wir suchen nach dem Ursprung, wies Leben einst entstand. Wir können ihn nicht finden, zu klein ist der Verstand.

Was sollen wir nur machen? Wie kommen wir ans Ziel? Auch wenn wir viel erforschen, im Grunde ist`s nicht viel.

Wir suchen in der Forschung ein ganz neues Atom. Was immer wir auch finden, bei Gott gibt es das schon.

Gott ist größer als das, was wir sehn.

Gott ist größer als unser Verstehn.

Gott ist größer als unser Denken.

Gott wird auch in Zukunft alles lenken.

Autor: Rudolf Ginsberg

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Göttliche Wunder während Missionsreise nach Jujuy

Jujuy, Argentinien. Auf unserer Missionsreise nach Jujuy, etwa 200 km vor der Provinzhauptstadt, hielt die Polizei unseren Bus an. Normalerweise bedeutet das überhaupt nichts Gutes. Aber Gott hatte Seinen besonderen Plan damit! Wir sollten einen Mann, einen Inspektor der Gesundheitsbehörde, bis zu einem bestimmten Ort (100 km) mitnehmen. Während ich am Steuer saß, sprach Stephan Beitze mit unserem neuen Fahrgast über Religion und biblischen Glauben. Dann erklärte er ihm das Evangelium von Jesus Christus und wie man zu einem Kind Gottes wird. Der Mann war davon ganz beeindruckt und fragte immer wieder: »Ist es wirklich so einfach?« Er hatte schon verschiedene Begegnungen mit religiösen Menschen, aber nie wurde ihm das so erklärt. »Ich kann es kaum glauben. Ist die Rettung wirklich ein Geschenk Gottes für mich?« Er verstand und glaubte es und übergab sein Leben im Gebet dem Herrn Jesus Christus. Er bekam auch eine Bibel geschenkt und stieg als neuer Mensch mit großer Freude am Zielort aus.

So gab es viele Begebenheiten, bei denen wir sahen, wie Gott führte und Menschen das ewige Leben schenkte.

Bemerkenswertes geschah auch, als wir in einen Gemeinde einen Vortrag über die Endzeitzeichen hielten und am Schluß dazu aufriefen, das Leben Jesus Christus zu übergeben.

Da kam ein Mann von draußen zu mir (ich war hinten beim Eingang am Büchertisch) und fragte mich nach dem Pastor; wir müßten unbedingt sofort für einen Kranken beten. Ich antwortete, er müsse bis Versammlungsende warten. Er ging und kehrte mit drei Leuten zurück: dem Kranken, der nicht gut aussah, einer Frau und einem Jungen. Die Frau wollte nicht bis zum Schluß warten und bestürmte mich, doch für den Kranken zu beten. Ein Gemeinde-Diakon kam herzu und führte uns in ein anderes Zimmer. Dort sprach er mit diesem kranken Mann und erklärte ihm, daß es das Wichtigste im Leben ist, eine lebendige Beziehung mit Gott (Jesus Christus) zu haben, dann werde Er auch das Übrige recht führen. Der Diakon fuhr fort, dem Kranken das Evangelium zu erklären, dieser verstand es und betete am Schluß, um sein Leben Jesus Christus zu übergeben. Das Wissen, eine lebendige Hoffnung zu haben, ein Kind Gottes zu sein und einmal bei Ihm in der Ewigkeit sein zu dürfen, veränderte den Kranken im Nu. Er freute sich sehr.

Die Frau war seine Schwester. Sie erzählte von ihrer Sorge um ihren kranken Bruder. Sie war extra aus dem 150 km entfernten Salta gekommen, um nach ihm zu schauen. Er war jedoch sehr katholisch und wollte von dem Evangelium nichts wissen. Die beiden waren zu einer Apotheke gegangen, um Medizin zu holen, doch der Laden war geschlossen. So kamen sie schließlich beim Gemeindelokal vorbei und sie überredete ihn, in die Gemeinde hineinzugehen, um für seine Gesundheit zu beten. Und so fand er Jesus Christus.

Erich Schäfer – Mitternachtsruf (MNR)

IIamadaweb.org.ar Überarbeiteter Text, April 2017

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