Die Entrückung der Gemeinde

Teil 3: Die Zukunft des Christen – Die Entrückung

Autor: Norbert Lieth

Vorwort: Wann wird Jesus wiederkommen? Antwort: Wenn ihr es nicht meint.

So wacht nun, da ihr nicht wißt, in welcher Stunde euer Herr kommt! Das aber erkennt: Wenn der Hausherr wüßte, in welcher Nachtstunde der Dieb käme, so würde er wohl wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen. Darum seid auch ihr bereit! Denn der Sohn des Menschen kommt zu einer Stunde, da ihr es nicht meint. (Matthäus Kap. 24, Verse 42-44; vgl. 2.Petrus Kap. 3, Vers 14)

Dazu lesen wir, im 1.Thessalonicherbrief 4,13-18:

Die Auferstehung der Toten und die Wiederkunft des Herrn

→ vgl. 1Kor 15,12-58; Phil 3,20-21.

Ich will euch aber, Brüder, nicht in Unwissenheit lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht traurig seid wie die anderen, die keine Hoffnung haben. Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die Entschlafenen durch Jesus mit ihm führen. Denn das sagen wir euch in einem Wort des Herrn: Wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrigbleiben, werden den Entschlafenen nicht zuvorkommen; denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit. So tröstet nun einander mit diesen Worten!

Die Verwandlung der Gläubigen. Der Sieg über den Tod

→ vgl. 1Th 4,13-18; Phil 3,20-21; 2Tim 1,10.

Das aber sage ich, Brüder, daß Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht erben können; auch erbt das Verwesliche nicht die Unverweslichkeit. Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden zwar nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune; denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden. Denn dieses Verwesliche muß Unverweslichkeit anziehen, und dieses Sterbliche muß Unsterblichkeit anziehen. Wenn aber dieses Verwesliche Unverweslichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, das geschrieben steht: »Der Tod ist verschlungen in Sieg! Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg?« Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber ist das Gesetz. Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus! (1.Kor 15,50-57)

Was heißt Entrückung?

Das Wort »Entrückt« kommt in der Bibel sehr selten vor z.B. Hebr 11,5; 2Kor 12,2.4; 1Th 4,17; Offb 12,5. Und manche wissen gar nicht, was eigentlich damit gemeint ist. Was man im Altertum unter Entrückung verstanden hat, zeigt ein Gedenkstein, den man in jüngster Zeit bei Ephesus unter Trümmern gefunden hat. Er trägt die Inschrift: Als der Kaiser Domitian (Titus Flavius Domitianus * 24. Oktober 51 in Rom; † 18. September 96 ebenda, meist kurz Domitian genannt, war römischer Kaiser von 81 bis 96. Als Nachfolger seines Vaters Vespasian und seines Bruders Titus war er der dritte und letzte Herrscher aus dem Geschlecht der Flavier), im fünften Jahr seiner Regierung die Provinzhauptstadt Ephesus besuchte, ist der Magistrat der Stadt bis hierher dem Kaiser entgegengerückt.

Hier wurde dasselbe Wort verwendet wie in 1. Thessalonicher Kapitel 4. Wir sehen also, daß dieser Ausdruck im Altertum gebräuchlich war. Wenn damals eine hochgestellte Persönlichkeit kam, in diesem Fall der Kaiser, und seinem Herrschaftsgebiet einen Besuch abstattete, ging der Magistrat der Stadt dem Kaiser ein Stück entgegen. Außerhalb der Stadt begegnete er dann dem Kaiser und ritt oder marschierte mit ihm zusammen in die Stadt ein. So sehen wir genau, was Paulus mit dem Wort »Entrückt« meint, denn er lebte damals in Ephesus, Athen, Galatien, Rom usw. und sprach die gleiche Sprache wie seine Umgebung.»Entrückt« bedeutet demnach, entgegenrücken, abholen. Das wir geschehen, wenn Jesus wieder kommt. Jesus, der König der Könige, und Herr der Herren (Offb 17,14; 19,16), kommt vom Himmel auf den Wolken, und wir werden Ihm entgegengehen. Wir werden Ihm entgegengerückt in den Wolken und Ihm in der Luftsphäre begegnen und dann mit Ihm in Seine himmlische Stätte eingehen.

Warum schrieb Paulus den Thessalonichern von der Entrückung?

Zum einen hat Paulus dieses Wort vom Herrn als Trost empfangen und weitergegeben:  So tröstet nun einander mit diesen Worten! (1Th 4,18) Der ganze Abschnitt von 1. Thessalonicher 4,13-18 hat nur die eine Botschaft und nur das eine Ziel, Trost und Ermunterung. Gott wollte und will, das müssen wir gut in unser Herz aufnehmen, Seine Gemeinde Jesu durch diesen Abschnitt trösten, ermuntern, auferbauen und erquicken – damals die Gemeinde in Thessalonich und heute uns. Die anderen Abschnitte der Bibel, die über die Entrückung sprechen, enthalten noch weitere Themen, wie zum Beispiel Ermahnung zur Heiligung, Weiterführung, Vollendung. Aber der Abschnitt hier in 1. Thessalonicher 4 hat nur das eine Thema: Trost, dadurch wird uns deutlich, und das dürfen wir ganz persönlich nehmen und in unserem Herzen bewegen, daß echte Christen (1Tim 1,2; Tit 1,4)  keinen Grund haben, der Angst – zum Beispiel vor der Zukunft – Raum zu geben. Christen müssen keine Panikmacher sein, denn es gibt schon genug Panik in dieser Welt. Christen können Mutmacher sein, weil sie für diese Welt eine Botschaft haben. Christen sind auch nicht von einer Weltuntergangsstimmung geprägt. Wir wissen wohl um unsere Zeit, und wir müssen das prophetische Wort verkündigen, aber immer mit dem Ziel: Christus – Hoffnung – Er kommt wieder! Für uns Christen steht der Himmel offen. Wir sind deshalb von einer herrlichen Zukunft in Christus geprägt.

Die Bibel sagt: Darum hat Gott, als er den Erben der Verheißung in noch stärkerem Maße beweisen wollte, wie unabänderlich sein Ratschluß ist, sich mit einem Eid verbürgt, damit wir durch zwei unabänderliche Handlungen, in denen Gott unmöglich lügen konnte, eine starke Ermutigung haben, wir, die wir unsere Zuflucht dazu genommen haben, die dargebotene Hoffnung zu ergreifen. Diese halten wir fest als einen sicheren und festen Anker der Seele, der auch hineinreicht ins Innere, hinter den Vorhang, wohin Jesus als Vorläufer für uns eingegangen ist, der Hoherpriester in Ewigkeit geworden ist nach der Weise Melchisedeks. (Hebr 6,17-20)

Christen haben eine gewisse, eine untrügliche Hoffnung. Die Erfüllung der Hoffnung, die wir in Jesus Christus haben, ist die Wiederkunft des Herrn als König, als Bräutigam für Seine Braut, wenn Er Seine Gemeinde in den Himmel holt, welch ein Trost! Die Thessalonicher hatten dem Apostel Paulus offensichtlich eine Frage gestellt. Paulus war ja nur drei Sabbate in ihrer Stadt gewesen (Apg 17,1-2), aber in dieser Zeit war eine blühende Gemeinde entstanden, die er in die tiefsten Heilswahrheiten geführt hatte, durch das Wort Gottes. Doch dann wurde er durch die ungläubigen Juden verfolgt und mußte aus Thessalonicher fort und nach Beröa fliehen (Apg 17,10-13). Nun war die Gemeinde allein, und so machte sich Paulus nach einiger Zeit Sorgen, ob sie wohl noch im Glauben standen. Darum sandte er Timotheus nach Thessalonich, damit er sich nach ihrem Glauben erkundigte. Als Timotheus zurückkehrte, wurde Paulus durch das, was er hörte, sehr ermutigt und gestärkt. Die Gemeinde blühte weiterhin, sie hatte in ganz Mazedonien und Achaja ein gutes Zeugnis. Alle umliegenden Gemeinden sprachen von den Thessalonichern und von ihrem Glaubensvorbild (1Th 1,7-10; 2,2-7).

Aber die Thessalonicher bewegte eine Frage, die sie dann wahrscheinlich durch Timotheus übermittelt ließen, und auf diese Frage hin entstand der 1. Thessalonicherbrief. Die Gemeinde wußte über die Wiederkunft des Herrn Jesus Christus Bescheid, denn in jenen drei Sabbaten hatte Paulus ihnen vom Kreuz von Golgatha bis hin zur Wiederkunft Jesu alles erklärt. Die Gemeinden wußten, daß sie dem großen Tag Jesus Christus entgegenging, und daß sie als lebende Gemeinde das Wiederkommen des Herrn stündlich erwarten konnte. Darin lag, ein sehr großer Trost! Aber ihre ängstliche Frage lautete: Wenn wir als lebende Gläubige den Herrn jeden Moment erwarten können, wie ist es dann mit jenen, die entschlafen sind (1Kor 11,30; 15,6)?

Müssen sie bis zum Jüngsten Tag warten, bevor sie auferstehen dürfen? Die Entrückung war zu dem Zeitpunkt ein Geheimnis, und die Thessalonicher steckten noch in alttestamentlichem Denken. Von daher glaubten sie, wie schon dargelegt, daß es nur eine Auferstehung geben werde, und zwar am Jüngsten, das heißt am letzten Tag, wo alle – Gerechten und Ungerechten – auferweckt würden. Sie befürchteten daher, daß die bereits verstorbenen Christen den Tag der Wiederkunft Jesu verpassen, und erst am Jüngsten Tag, also viel später, mit den anderen Toten auferweckt werden würden. Das machte sie traurig, ja hoffnungslos. Aus dem Judentum jener Zeit sogar ein Klagelied überliefert ist, in dem die Sänger diejenigen bedauern, die sterben müssen, bevor der Messias kommt.

In 1.Thessalonicher Kapitel 4,15-18 kommt es nun zu dieser erlösenden Offenbarung, die Paulus direkt vom Herrn empfangen hat. Das betont er ganz deutlich, daraus erkennen wir, wie sehr sich der Herr um Seine Gemeinde kümmert. Er wußte um die Sorgen der Gemeinde in Thessalonich. Paulus hat 13 Briefe geschrieben, und alle Briefe sind gleicherweise von dem Heiligen Geist inspiriert. Aber es gibt darüber hinaus manche Aussagen, die Paulus in einer Direktoffenbarung empfangen hat, indem der Herr Jesus ihm persönlich begegnet ist. Er erwähnt dies einige Male, und nun antwortet Paulus (ich gebe das einmal mit meinen eigenen Worten wieder): Beruhigt euch, tröstet euch ihr lieben Thessalonicher: Auch die bereits Verstorbenen werden an der Wiederkunft Jesu teilhaben und zu eurer Überraschung sogar noch etwas eher als ihr (vgl. 1Th 4,15-16).

Wann und wie wird der Herr Jesus Christus wiederkommen?

Die Bibel sagt es uns, es gibt zwei Bibelstellen: Um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, sondern allein mein Vater. (Mt 24,36)

Um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch nicht der Sohn, sondern nur der Vater. (Mk 13,32)

Damit hört jeder Spekulation auf, wann Jesus wiederkommt, denn die ausstehende Prophetie, muß sich ja auch Erfüllen. Und damit ist alles gesagt, was wir wissen sollen.

Die Bibel lehrt uns, daß der Herr, wenn es soweit ist, plötzlich kommen wird: Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden zwar nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune; denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden. (1Kor 15,51-52)

Das wird auch in 1.Thessalonicher Kapitel 4 angedeutet: Denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit. (1Th 4,16-17)

Wenn das passiert, wird Jesus für Seine Gemeinde erscheinen. Dies ist nicht derselbe Tag, wie der, an dem Er in großer Kraft und Herrlichkeit wiederkommt, wie es die z.B. Offenbarung beschreibt (Offb 19,11-16; vgl. Mt 24,30-31; 2Th 1,7-10; Jes 66,15-17; Sach 14,3-5).

Was geschieht bei der Entrückung?

Der Herr kommt auf den Wolken und wird ausdrücklich zuerst die Verstorbenen (Entschlafende) in Christus auferstehen lassen. Haben wir bereits, ausführlich in Kapitel »Die Verwandlung« eingehend dargelegt. Nach der Auferstehung der Toten Leiber, werden die noch lebenden Gläubigen gerufen und in einem Augenblick verwandelt. Das ist ein schöpferisches Wunder Gottes. Sie bekommen einen Herrlichkeitsleib und werden zugleich mit den Verstorbenen in Christus in den Wolken dem Herrn entgegengerückt und mit Ihm in den Himmel eingehen. Wer hätte das jemals erträumt? Das ich einmal in den Himmel, hineinkomme? Vor unserer Bekehrung, hätten wir nie an so etwas gedacht. Und dann werden alle Wiedergeborenen bei dem Herrn sein, allezeit! Es wird deutlich gesagt, daß wir Ihm in den Wolken begegnen. Das bedeutet, daß der Herr bei der Entrückung nicht auf die direkte Erde kommt. Erst wenn Er nachher in großer Kraft und Herrlichkeit wiederkommt, kommt Er auf die Erde, wie oben angegeben. Die Ereignisse der Entrückung geschehen in einem Augenblick. Es heißt in einem Nu, in einem unteilbaren Moment, das geht so schnell, wie ein Augenschlag. Mit dem Zeitpunkt der Entrückung beziehungsweise Auferstehung ist auch das Zeitalter der Jesus Gemeinde abgeschlossen, und die Gnadenzeit ist zu ende. Die Gemeinde (Heiden) hat die Vollzahl (Römerbrief 11,25; vgl. 2Kor 3,14; Apg 14,16; 15,16; Jes 53,6) erreicht und wird deshalb als Ganzes in den Himmel aufgenommen. An Pfingsten ist die Gemeinde entstanden, bei der Entrückung, oder Heinholung, ist sie vollendet.

Wer wird an der Entrückung teilhaben?

Es gibt eine weit verbreitete Auffassung, die da lautet: Wenn du nicht hundertprozentig in der Heiligung stehst – wenn du also z.B. im Augenblick der Entrückung über jemanden zornig bist oder sonst etwas noch Unbereinigt vorliegt –, wirst du bei der Entrückung nicht dabei sein. Das ist so nicht wahr! Voraussetzung für die Entrückung ist einzig und allein der Glaube, der uns in Seine Person versetzt. Durch die Wiedergeburt sind wir ja in Christus, und das allein ist das Kriterium, ob wir entrückt werden. Erst nachher kommen wir vor den Richterstuhl (2Kor 5,10; Röm 14,10).

Dort geht es dann darum, ob wir in der Heiligung gewandelt, ob wir der Vollendung und dem Frieden nachgejagt sind, ob wir Frucht gebracht haben, uns was ich in meinem leben, an gutes oder schlechtes, gewirkt habe, die vor Christus Jesus Bestand hat. Am Richterstuhl wird entschieden, ob ein echter Christ Schaden erleiden oder Lohn empfängt (1Kor 3,12-15). Die Entrückung selbst ist nicht abhängig von den Werken, sondern allein von der Gnade und der Prophetie, die uns zu Kindern Gottes gemacht hat. Sie ist der Bestandteil des Werkes von Golgatha. Wenn nicht alle Kinder Gottes entrückt würden, dann würden ja auch nicht alle auferstehen. Aber die Auferstehung und Entrückung sind untrennbar, die Entrückung ist zugleich die Auferstehung, und des Ende, der Gnadenzeit. Die Gemeinde wird gesamthaft entrückt, weil sie als Ganzes der Leib Christi ist, und dieser leib kann nicht geteilt werden.

Wann findet die Entrückung statt?

Das ist eine Frage, die viele beschäftigt, zum ersten, wenn Gott der Vater es bestimmt, wie ich oben schon erwähnt hatte (Mt 24,36; Mk 13,32). Die einen glauben, es sei vor, die anderen nach der großen Trübsal. Wim Malgo hat immer gelehrt und verkündigt, daß die Entrückung vor der großen Trübsal stattfindet.

Weil wir nicht für die Gerichte, in der Offenbarung bestimmt sind!

2. Thessalonicherbrief 2,3-4.6-10: Laßt euch von niemand in irgendeiner Weise verführen! Denn es muß unbedingt zuerst der Abfall kommen und der Mensch der Sünde geoffenbart werden, der Sohn des Verderbens, der sich widersetzt und sich über alles erhebt, was Gott oder Gegenstand der Verehrung heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt als ein Gott und sich selbst für Gott ausgibt. Und ihr wißt ja, was jetzt noch zurückhält, damit er geoffenbart werde zu seiner Zeit. Denn das Geheimnis der Gesetzlosigkeit ist schon am Wirken, nur muß der, welcher jetzt zurückhält, erst aus dem Weg sein; und dann wird der Gesetzlose geoffenbart werden, den der Herr verzehren wird durch den Hauch seines Mundes, und den er durch die Erscheinung seiner Wiederkunft beseitigen wird, ihn, dessen Kommen aufgrund der Wirkung des Satans erfolgt, unter Entfaltung aller betrügerischen Kräfte, Zeichen und Wunder und aller Verführung der Ungerechtigkeit bei denen, die verlorengehen, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, durch die sie hätten gerettet werden können.

Und damit ist alles gesagt, wer damit gemeint ist (vgl. 1Tim 4,1.3; 2Tim 3,1-5; Offb 17,1-5; Joh 17,12; 1Joh 2,18; Dan 7,21; 11,21.28; Jes 11,4; Hi 4,9)

Das ist auch meine Überzeugung (Norbert Lieth) wobei ich festhalte, daß alle menschliche Erkenntnis Stückwerk ist (1Kor 13,10).

Das für mich stichhaltige Argument ist die 70. Jahrwoche Daniels. Daniel sagt ganz konkret: Über dein Volk und über deine heilige Stadt sind 70 Wochen bestimmt, um der Übertretung ein Ende zu machen und die Sünden abzutun, um die Missetat zu sühnen und eine ewige Gerechtigkeit herbeizuführen, um Gesicht und Weissagung zu versiegeln und ein Allerheiligstes zu salben. (Dan 9,24; vgl. → Gal 4,4-5; Lk 24,44-47; Mt 24,15)

Die siebzig Jahrwochen sind ausschließlich für Israel und die Stadt Jerusalem bestimmt. Die 69 vorhergehenden Jahrwochen, der Wiederaufbau der Stadtmauer zur Zeit Nehemias (7 Jahrwochen) und die dann folgenden 62 Jahrwochen bis auf das erste kommen Jesu und Sein Sterben am Kreuz von Golgatha, betrafen ausschließlich Israel. Dann, als diese 69 Jahrwochen vorbei waren, wurde die Gemeinde Jesus (sein leib) als ein zuvor nicht geoffenbartes Geheimnis eineingeschoben, und ihre 13 Lehrbriefe, des Apostels Paulus, zu seiner Zeit. Wenn die Gemeinde entrückt ist, kommt die letzte, die 70. Jahrwoche. Sie beginnt mit dem Antichristen, der einen Siebenjahresbund mit Israel schließen wird (Dan 9,27; 11,22-23.31.39; Mt 24,15; Mk 13,14). Wenn nun die ersten 69 Jahrwochen nur Israel betrafen, und der Engel zu Daniel sagt, daß die siebzig Jahrwochen für Israel bestimmt sind, dann bedeutet das doch, daß die 70. Jahrwochen (1. Jahrwoche = sieben Jahre) auch nur für Israel bestimmt ist. Und warum erhebt der Erzengel Michael im Moment der Entrückung seine Stimme? Weil er zu diesem Zeitpunkt für Israel aufsteht (Dan 12,1).  Nach Daniel 12,1 ist die letzte (die 70. Jahrwoche), das heißt, die letzten sieben Jahre. Die Angst Jakobs, eine Gerichtszeit für Israel, und da steht Michael für das Volk ein. Von Israel heißt es dann: Zu jener Zeit wird sich der große Fürst Michael erheben, der für die Kinder deines Volkes einsteht; denn es wird eine Zeit der Drangsal sein, wie es noch keine gab, seitdem es Völker gibt, bis zu dieser Zeit. Aber zu jener Zeit wird dein Volk gerettet werden, jeder, der sich in dem Buch eingeschrieben findet. (Daniel 12,1)

Die Gemeinde wird entrückt, und der Erzengel Michael weiß, daß er nun für Israel einsteht oder Kämpfen muß. Ein weiteres Argument, das für die Entrückung vor, hatte ich oben schon erwähnt (2Th 2,3-4.6-10), und nicht nach der großen Trübsal spricht, lautet: Wenn die Gemeinde durch die große Trübsal müßte, könnte sie den Herrn nicht jeden Moment erwarten, dann wüßten wir auch den Zeitpunkt, denn die 70. Jahrwoche beginnt nach Daniel Kapitel 9. mit dem Bund, den der Antichrist und Israel schließen werden. Aber die Bibel lehrt uns ganz deutlich, daß unser Herr jeden Moment kommen kann (Mt 24,42; 25,13; Mk 13,33.35; Lk 21,36; 1Pt 5,8; Offb 16,15).

Die Bibel lehrt auch sehr klar, daß die Gemeinde Jesu durch Ihn vor dem Zorn Gottes gerettet wird, hatte ich ebenfalls schon oben erwähnt. Der Zorn Gottes beginnt mit der großen Trübsal (Offb 6,15-17), wo die Menschen schreien. Es gibt noch mehrere andere Stellen, die dasselbe aussagen, so zum Beispiel 1. Thessalonicher 1,9-10:  Denn sie selbst erzählen von uns, welchen Eingang wir bei euch gefunden haben und wie ihr euch von den Götzen zu Gott bekehrt habt, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen, und um seinen Sohn aus dem Himmel zu erwarten, den er aus den Toten auferweckt hat, Jesus, der uns errettet vor dem zukünftigen Zorn.

Vergleiche auch Röm 5,9; 1Th 5,9; 2Th 1,6-10; 2,1-12.

Die große Trübsal selbst kann erst stattfinden, wenn der Mensch der Sünde, der Antichrist, sich offenbart hat, und wenn die Gemeinde, mit dem Heiligen Geist, entrückt ist. Und dieser wiederum kann sich erst offenbaren, wenn das aufhaltende Element, die Gemeinde Jesu, von der Erde weggenommen ist. Wenn das Licht weg ist, das durch uns leuchtet, für die nicht geretteten, gewinnt die Finsternis Raum. Wenn das Salz weg ist, beginnt die Fäulnis. Wenn die Gemeinde entrückt ist, beginnt in kürze, die große Trübsal. In 1. Thessalonicher 5,1-4 wird ganz deutlich darauf hingewiesen, daß der Tag des Herrn wie ein Dieb in der Nacht über die Welt des Unglaubens hereinbricht. Ebenso deutlich wird dann der Gemeinde in Vers 4-5 gesagt: Ihr aber, Brüder, seid nicht in der Finsternis, daß euch der Tag wie ein Dieb überfallen könnte; ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören nicht der Nacht an noch der Finsternis.

Die siebte Posaune in Offenbarung Kapitel 11 wird, meines Erachtens fälschlicherweise, oft mit der »letzte Posaune« gleichgesetzt, die in 1. Korinther 15,52 zu Entrückung ertönt. Das erkennen wir daran, daß die sieben Posaunen in der Offenbarung reine Gerichtsposaunen sind. Sie bringen ein unvorstellbares schreckliches Gericht über die Welt mit sich, wie es nie zuvor eines gegeben hat. Die Posaune zur Entrückung dagegen bringt Trost für die Gemeinde Jesu, sie ist der Ruf, der Schall zu ihrer Erlösung. »Entrückungsposaune« und die »siebte Gerichtsposaune« sind nicht identisch.

Was die Entrückung offenbart

Ich will euch aber, Brüder, nicht in Unwissenheit lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht traurig seid wie die anderen, die keine Hoffnung haben. (1.Thessalonicher 4,13)

Obwohl die Entrückung eine Realität sein wird, gibt es Menschen, die dies bezweifeln. Weil sie nicht biblisch ausgerichtet sind, durch ihre Unkenntnis. Paulus dagegen war ein hochstudierter, intelligenter Mann, der sie nicht bezweifelte. In Gegenteil! Darum konnte er die Thessalonicher mit dem obenstehenden Wort trösten. Petrus, ebenfalls ein bevollmächtigter Apostel, der in seinem leben viel durchgemacht hat, so schreibt, daß er und seine Mitbrüder in ihrem Glauben und ihren Aussagen über die Wiederkunft des Herrn Jesus nicht klugen Fabeln gefolgt sind:   Denn wir sind nicht klug ersonnenen Legenden gefolgt, als wir euch die Macht und Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus wissen ließen, sondern wir sind Augenzeugen seiner herrlichen Majestät gewesen. Denn er empfing von Gott, dem Vater, Ehre und Herrlichkeit, als eine Stimme von der hocherhabenen Herrlichkeit an ihn erging: »Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe!« Und diese Stimme hörten wir vom Himmel her ergehen, als wir mit ihm auf dem heiligen Berg waren. (2.Petrus 1,16-18)

Die Entrückung ist also nicht etwas, was sie sich selber ausgedacht oder in ihrer Phantasie vorgestellt hätten, sondern festes prophetisches Wort Gottes, des Allmächtigen. Petrus hatte zusammen mit Jakobus und Johannes auf dem Berg der Verklärung sogar schon einen Vorgeschmack auf die Wiederkunft des Herrn Jesus bekommen (vgl. 2Kor 4,2; 1Tim 1,3-4; Mt 17,1-5; Joh 1,14). Ich glaube, daß es für einen gläubigen Menschen nichts Größeres gibt, als wenn er erfaßt, was Gott in Jesus Christus für uns getan hat. Und nirgendwo mehr als angesichts der Entrückung sehen wir, was Errettung und Erlösung wirklich bedeutet. Denn im Augenblick der Heimholung geht eine Scheidung durch diese Welt, wie sie nie zuvor sichtbar geworden ist. Denn, Gott der Vater, hat sich, durch Jesus, der ganzen Welt offenbart. Gott ist in Jesus Mensch geworden: Jesus Christus sagt selber von sich: …Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebende; und ich war tot, und siehe, ich lebe von Ewigkeit zu Ewigkeit, Amen! Und ich habe die Schlüssel des Totenreichs und des Todes. (Offb 1,17-18; vgl. Offb 1,8; Joh 5,26; Röm 6,9; Hebr 7,16; 2Tim 1,10; Hebr 2,14)

Die Entrückung – Erfüllung der Hoffnung oder bodenlose Hoffnungslosigkeit!

Der Augenblick der Entrückung bedeutet für die echten Gläubigen Erfüllung ihrer Hoffnung, auf die prophetische Verheißung. Für die Ungläubigen aber bedeutet sie eine bodenlose Hoffnungslosigkeit. In der Bibel, gibt es zwei Bibelverse, die diese Hoffnungslosigkeit beschreibt: Meine Tage gleiten schneller dahin als ein Weberschiffchen; sie entschwinden ohne Hoffnung. (Hiob 7,6)

Darum gedenkt daran, daß ihr, die ihr einst Heiden im Fleisch wart und Unbeschnittene genannt wurdet von der sogenannten Beschneidung, die am Fleisch mit der Hand geschieht– daß ihr in jener Zeit ohne Christus wart, ausgeschlossen von der Bürgerschaft Israels und fremd den Bündnissen der Verheißung; ihr hattet keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt. (Eph 2,11-12)

Wer keine persönliche Beziehung zu Jesus Christus hat, der verpaßt alles. Er hat nichts und wird nichts haben; sein ganzes leben ist umsonst gewesen. Hoffnungslos! Denn ich kenne einen, der hat, ein ewiges Glück zu verkaufen, das für uns nichts kostet, es ist der Kaufmann, der das Glück zu verschenken hat, sein Name ist Jesus Christus. Denn in Ihm liegen alle schätze verborgen, und Er gibt sie, wem Er will (Kol 2,3; vgl. Hi 28,12-21; Pred 5,18; 2Kor 8,2).

Der Apostel Paulus gibt meines Erachtens mit den Worten »damit ihr, die ihr an Jesus Christus glaubt, nicht traurig seid« einer tiefgehenden prophetischen Wahrheit Ausdruck, zumal er dann weiterfährt und eine unheimliche Kluft aufzeigt: »Nicht wie die anderen, die keine Hoffnung haben«. Die Ungläubigen sind für Paulus einfach »die anderen«. Das heißt, sie sind Unerlöst und Hoffnungslos, auf ein besseres leben. Sie sind ja bei Gott nicht bekannt – namenlos, weil sie nicht im Buch des Lebens stehen, und das ist die ganze Tragik! Das große Ziel eines Gläubigen und das Ende von allen Mühen, allem Hoffen und allem Glauben ist, einmal bei dem Herrn zu sein, und zwar für immer, und das ist der Sinn des Lebens, weshalb wir hier auf der Erde, das Leben bekamen. So schließt 1. Tessalonicher 4,17-18, wie folgt: Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit. So tröstet nun einander mit diesen Worten!

Nicht diejenigen, die geglaubt haben und in Christus entschlafen sind, verpassen etwas, sondern die Menschen dieser Welt, die nicht glauben wollen. Sie verpassen die Wiederkunft des Herrn Jesus in den Wolken; sie verpassen die erste Auferstehung. Ihre Philosophien, ihre Überzeugungen und der ganze Humanismus helfen ihnen nicht. Sie waren überzeug, durch das Wissen in der Welt, richtig gehandelt zu haben. Aber sie lagen in ihrer denkweise, vollkommen daneben. Und sie wollen nicht einsichtig werden, daß da doch etwas anderes gibt, wovon sie nie gerechnet haben. Jesus, der Seinen letzten Blutstropfen für diese Welt gegeben hat, hat es Paulus – und durch ihn auch uns – geoffenbart, das die anderen, diejenigen, die nicht in Ihm sind, keine Hoffnung haben. Keiner steht über Seiner Autorität, keiner steht über Seiner liebe. Das ist eine sehr tiefe prophetische Wahrheit, die im Augenblick der Entrückung bei der Wiederkunft Jesu Christi in aller Härte Wirklichkeit wird. Was für die bluterkaufte Gemeinde Erlösung bedeutet, bedeutet im selben Moment Gericht für die Welt, für die Gottlosen.

Diese Tatsache sollte uns unbedingt vermehrt ins Gebet treiben, damit der Vater noch viele Menschen zu Jesus zieht, so daß sie Sein Werk am Kreuz von Golgatha erkennen, und ihre Knie beugen und sich für Ihn entscheiden! In dem Moment, wo Jesus Seine Gemeinde in den Himmel nimmt, stürzt die Welt in eine bodenlose Hoffnungslosigkeit und hat keinen Halt mehr, über sie ist der Zorn Gottes gekommen. Weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, durch die sie hätten gerettet werden können (2Th 2,9-10). Aber sie ließen sich durch die Wirkung des Satans, unter seiner  Entfaltung aller betrügerischen Kräfte, Zeichen und Wunder und Verführung der Ungerechtigkeit verführen bei denen, die verlorengehen: Darum wird ihnen Gott eine wirksame Kraft der Verführung senden, so daß sie der Lüge glauben, damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt haben, sondern Wohlgefallen hatten an der Ungerechtigkeit. (2.Thessalonicher Kap. 2, Verse 11-12)

Gott kennt einen erretteten Menschen nur durch Seinen Sohn Jesus Christus, und weil sein Name im Buch des Lebens steht (Offb 21,27). Das Gleichnis von den zehn Jungfrauen (Mt 25,1-13) zeigt, daß die fünf Törichten auch religiös waren. Sie waren nicht gottlos, aber sie waren nicht wiedergeboren, sondern, sie lebten ein scheinchristentum. Das erkennen wir daran, daß sie im entscheidenden Moment kein Öl mehr in ihren Gefäßen hatten. Das Öl, ist ein Gleichnis, für den innewohnenden Heiligen Geist, im Menschen, den ich aber nur durch die Wiedergeburt bekomme. Sie standen unter dem Einfluß eines falschen Christentums. Und Christus lebte nicht in ihnen. Und als dann der Herr, der Bräutigam, kam, gingen nur die Klugen in Seine Herrlichkeit ein. Erschütternd! Was sagt der Herr den fünf Törichten und nicht klugen?  Er aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Ich kenne euch nicht! (Mt 25,12) Und die Tür blieb zu. Verstehen wir in diesem licht die Bedeutung der Erlösung in Jesus Christus? Ach, daß Du doch noch Jesus erkennen und verstehen würdest, was Er für Dich getan hat, und Seine unermeßliche liebe erwidertest. In einer einzigen Sekunde kann Er Dir die ganze Ewigkeit aufschließen, wenn Du an Ihn glaubst.

Der Herr hat die zukünftige Herrlichkeit und Hoffnungslosigkeit dem Propheten Habakuk prophetisch geoffenbart:  Denn die Offenbarung wartet noch auf die bestimmte Zeit, und doch eilt sie auf das Ende zu und wird nicht trügen. Wenn sie sich verzögert, so warte auf sie, denn sie wird gewiß eintreffen und nicht ausbleiben. Siehe, der Vermessene – unaufrichtig ist seine Seele in ihm; der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben. Und dazu kommt noch, daß der Wein tückisch ist. Der übermütige Mann wird nicht bleiben; er, der seinen Rachen weit aufgesperrt hat wie das Totenreich und unersättlich ist wie der Tod, daß er alle Völker zu sich sammeln und alle Nationen an sich ziehen will. (Habakuk 2,3-5)

Diese Worte zeigen auf, daß nach der Entrückung ein anderer Christus kommt, der die Nationen sammeln wird, wie in einen Todesschlund. Das ist der Antichrist, und der religiöse Verführer. In Habakuk 2,13 heißt es dann: Siehe, kommt es nicht von dem Herrn der Heerscharen, daß Völker fürs Feuer arbeiten und Nationen für nichts sich abmühen?

Die Offenbarung spricht davon, daß Völker sich in ihrer Gottlosigkeit abmühen werden, ein Wirtschaftsimperium und einen humanen Frieden ohne Gott aufzubauen, was dann aber in einer Stunde vernichtet wird: Darum werden an einem Tag ihre Plagen kommen, Tod und Leid und Hunger, und sie wird mit Feuer verbrannt werden; denn stark ist Gott, der Herr, der sie richtet. (Offb 18,8) Damit ist die große Hure gemeint, das falsche Christentum, das an vielen religiösen Wassern sitz. Das ist das Gericht, für Babylon. Es ist umsonst, was unsere Welt heute für ihre Zukunft aufbaut, denn sie will eine Zukunft ohne Gott, ohne Jesus. Aber es gibt keine echte Zukunft ohne Jesus. Darum ist alles Bemühen für die Katz. Wer nicht zum Reich Gottes gehört, wird nirgends ein Reich haben und verpaßt alles (1Kor 12,2). Egal was sie meinten, welche Vorstellungen sie von der Welt hatten, welche Pläne sie verfolgten, welchen Religionen oder Philosophien sie angehörten, wie reich oder arm sie waren, sie wurden alle in die Irre geführt, nämlich von Satan. Denn ihr habt euch selbst um den Preis eures Lebens in die Irre geführt; … (Jeremia 42,20 vgl. Ps 95,10; Tit 3,3; Hebr 3,10; 2Pt 2,15.18)

Prof. Dr. Werner Gitt, hat einmal gesagt, was Philosophie bedeutet: Indem ich, in einem dunklen Raum, ein schwarze Katze suche, die aber nicht in diesem Raum ist, das ist Philosophie!

Erst als sie zum Glauben, durch die Gnade Gottes, an Jesus fanden, wurden sie in die richtige Richtung des Lebens geführt. Er sitzt nicht selbst im Regiment, nein, entweder ist es der Herr, der ihn führt, oder es ist der Feind (Offb 12,9; 20,10) des Herrn, der es tut. In diesem Wort kommt die ganze Wertlosigkeit menschlichen Handelns ohne göttliches Fundament zum Ausdruck. Darum sagt der Herr so voller liebe: Wendet euch zu mir, so werdet ihr gerettet, all ihr Enden der Erde; denn ich bin Gott und keiner sonst! (Jes 45,22)

Kein Buddha, kein Mohammed, kein Alla, kein Jehova, keine Sekte und keine Religion vermögen zu erretten.  Denn Gott sagt, in seiner Schrift, das Er alle Götter der Heiden, verurteilt hat, weil sie nichtige Götzen sind, und das Bezieht sich, auf alle Religionen: Denn alle Götter der Völker sind nichtige Götzen; aber der Herr hat die Himmel gemacht. (Psalm 96,5)

Es heißt so deutlich, daß nur diejenigen entrückt werden, nur diejenigen die Hoffnung und Trost haben, die an Jesus, an Seinen Tod und Seiner Auferstehung geglaubt haben. Wir erwähnten schon, daß sich nach der Entrückung der Gemeinde Jesu der Antichrist offenbaren wird, und daß sich der größte Teil der Erde, zusammenschließt und ihm, dem Tier, ihre Macht und Kraft gegeben hat.

Die ersten Anzeichen sehen wir ja heute. Es wird eine weltweite Einheit, auf allen gebieten, insbesondere durch die Ökumene angesteuert. Welches außergewöhnliche Ereignis wird die Welt dazu bringen, den Antichristen mit offenen Armen zu empfangen und sogar anzubeten, die es aber nicht anbeten, die werden durch den Antichrist, und seine Helfer getötet (Offb 13,8.15). Ich denke nicht, daß es ein Krieg (ein Weltweiter Krieg, wird es geben Offb 13,7; 16,13-14.16; 17,14; 19,17-19) oder eine Wirtschaftskrise sein wird. Es muß ein Ereignis sein, das alle Menschen auf der ganzen Welt berührt. Es muß auch ein Ereignis sein, das alle Religionen (Islam, Judentum, Hinduismus und sämtliche Ideologien) dazu bringt, sich zu vereinigen.

Anmerkung, von Ricardo P.: Und ich sage das, daß heute schon lange begonnen hat auf allem gebieten, insbesondere durch das Fernsehen und Internet, werden die Menschen durch die Macht Satans verführt. Er tut mit seinen Verführungskünsten, die Menschen verblenden und er läßt die Wahrheit wie lüge klingen, und lüge wie Wahrheit. Das ist seine Strategie. Und er stellt die Wahrheit in Frage.

Das es Satan gibt, ist ein beweiß seiner Existenz, warum, und woher kommt das Böse? Haben Sie dafür eine Logische Erklärung? Die Bibel gibt uns Aufschluß darüber, woher das Böse kommt. Es kommt vom Satan, er hat es durch die Lüge, Eva & Adam in die Welt gebracht. Indem er sprach: sollte Gott wirklich gesagt haben (1Mose 3,1). Hier läßt Satan, eine Wahrheit zu lüge klinken. Und lüge macht er zur Wahrheit.  Denn die Bibel beschreibt ihn, und da sollte jeder, der noch unerrettet ist, aufhorchen!

Kommen wir nun zu der list Satans, die in der Apostelgeschichte 26,15-18 beschrieben wird, dort wird Paulus von Jesus geblendet (blind für drei Tage), und Jesus spricht zu Paulus: Ich aber sprach: Wer bist du, Herr? Er aber sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst! Aber steh auf und stelle dich auf deine Füße! Denn dazu bin ich dir erschienen, um dich zum Diener und Zeugen zu bestimmen für das, was du gesehen hast und für das, worin ich mich dir noch offenbaren werde; und ich will dich erretten von dem Volk und den Heiden, unter die ich dich jetzt sende, um ihnen die Augen zu öffnen, damit sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Herrschaft des Satans zu Gott,damit sie Vergebung der Sünden empfangen und ein Erbteil unter denen, die durch den Glauben an mich geheiligt sind!

Des weiteren wird Satan, im 2.Timotheusbrief 2,26 beschrieben, damit der Mensch, aus dem Fallstrick des Teufels heraus komme, von dem sie lebendig gefangen worden sind für seinen Willen. Das Heißt: jeder Mensch steht unter der Herrschaft Satans, ob er es will oder Nicht, spielt keine Rolle, er ist gefangen, in seinen Glauen, und er muß tun was er will. Erst wenn Gott ihn durch die Bekehrung, erlösen tut, wird er frei, von dem Reich der Finsternis, zu Gottes Reich, der Herrlichkeit, und des ewigen Lebens: Paulus beschreibt, durch die Lehre Gottes: Er soll mit Sanftmut die Widerspenstigen zurechtweisen, ob ihnen Gott nicht noch Buße geben möchte zur Erkenntnis der Wahrheit und sie wieder nüchtern werden aus dem Fallstrick des Teufels heraus, von dem sie lebendig gefangen worden sind für seinen Willen. (2Tim 2,25-26)  Satan benutz andere Menschen, zur Irrlehre, zum Widerspruch und des zweifelst. Solange bis ich erlöst bin, und dann wird der Mensch geprüft, dazu benutzt, Gott den Satan. Warum das so ist, werden wir im Himmel erfahren (aber nur die, die Erlöst sind), warum der eine so ein Schicksal hatte und der andere ein anderes Schicksal. 

Wenn Menschen andere Götter folgen, die aber tote Götter sind, wird das für den Menschen zum Fallstrick, weil sie sich nicht an den Lebendigen Gott gewendet haben, und durch ihren Ungehorsam, dem Wort Gottes gegenüber, sich abgewendet haben. Die Bibel beschreibt es: Sie sollen nicht in deinem Land wohnen bleiben, damit sie dich nicht zur Sünde gegen mich verleiten; denn du würdest ihren Göttern dienen, und sie würden dir zum Fallstrick werden! (2Mose 23,33)

Es gibt unselige weitere Beispiele, aber nur eines möchte ich nennen, aus dem Buch Hiob: Eines Tages kam Satan zu Gott, und er stellt den Glauben Hiob an Gott, in Zweifel. Um Hiob zuprüfen. Und Satan sprach zu Gott, ist Hiob umsonst gottesfürchtig? Und Gott, sprach zu Satan, obwohl du mich gereizt hast, ihn ohne Ursache zu verderben! Aber der Satan sprach zu Gott: Haut für Haut! Ja, alles, was der Mensch hat, gibt er hin für sein Leben; aber strecke doch deine Hand aus und taste sein Gebein und sein Fleisch an, so wird er dir sicher ins Angesicht absagen! Das heißt, er würde Gottlos werden. Und Gott ging in dieser Angelegenheit ein, und Gott sprach zu Satan, taste ihn an, aber sein leben darfst du ihn nicht nehmen. Darauf hin, ging Satan auf die Erde, und er benutzte die Menschen dazu, um seine Diener, Söhne und Töchter von seiner Familie und das ganze Vieh zu töten. Dann sprach seine Frau zu Hiob: Hältst du immer noch fest an deiner Tadellosigkeit? Sage dich los von Gott  und stirb! Aber Hiob sprach zu seiner Frau, du redest so, wie eine törichte Frau redet! Wenn wir das Gute von Gott annehmen, sollten wir da das Böse nicht auch annehmen? Haben Sie etwas bemerkt? Satan, benutze die Frau von Hiob, um ihn von dem glauben an Gott abzubringen, nur Satan hatte keinen erfolg! – Bei alledem versündigt sich Hiob nicht mit seinen Lippen.

Und so macht es Satan auf dieser weise, bis heute.

Er benutzt die Menschen, für seinen Willen.

Aber es gibt einen sehr großen Trost, und Hiob bittet für seine Freund, um Vergebung. Und der HERR wendete Hiobs Geschick, als er für seine Freunde bat; und der HERR erstattete Hiob alles doppelt wieder, was er gehabt hatt. Und alle seine Brüder und alle seine Schwestern und alle seine früheren Bekannten kamen zu Hiob und aßen mit ihm in seinem Haus; und sie bezeugten ihm Teilnahme und trösteten ihn wegen all das Unglück, das der Herr über ihn gebracht hatte, und schenkten ihm ein jeder eine Kesita und einen goldenen Ring. Und der HERR segnete das spätere Leben Hiobs mehr als sein früheres; er bekam 14000 Schafe, 6000 Kamele, 1000 Joch Rinder und 1000 Eselinnen. Er bekam auch sieben Söhne und drei Töchter wieder. Hiob aber lebte danach noch 140 Jahre und sah seine Kinder und Kindeskinder bis in das vierte Geschlecht. Und Hiob starb alt und lebenssatt. Alles nachzulesen, im Buch Hiob.   

So ist es mit den Mächten, die einen zum heil, die anderen zum unheil.

Was würden Sie tun, wenn Sie in dieser kommende Nacht sterben würden? Sind Sie gewiß, daß Sie in den Himmel kommen? Quelle: Ricardo P.

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Weiter mit dem Hauptthema: Dies kann meines Erachtens nur das dramatischste Ereignis aller Zeiten bewirken, die Entrückung. Stellen wir uns einmal vor, welches Chaos die Entrückung auslösen wird! Das aufhaltende Element (der Heiliger Geist) was den Bösen stört, die Gemeinde, ist dann weg, Salz und Licht sind nicht mehr da (vgl. Mt 5,13-14; Eph 5,8). Denn wir sind Söhne des Lichts und Söhne des Tages (1Th 5,5). Neue Lebensbedingungen müssen geschaffen werden, und der Antichrist muß sich zur Weltherrschaft heranarbeiten, damit er der einzige ist, der über die Welt regiert. Millionen von Menschen die zurückgebliebenen, deren Verstand beinahe still steht, müssen beruhigt werden, durch falsche lügenhafte Versprechungen, für eine neue Weltordnung, deren spitze der Antichrist sitzt.

Es wird kaum eine Stadt oder ein Dorf geben, wo nicht Gläubige gelebt haben. Die Panik wird grenzenlos sein. Aus diesem Chaos heraus wird plötzlich ein Mann auftreten, der mit der Macht Satans ausgerüstet ist. Er wird im genau richtigen Moment Zeichen und Wunder tun, und er gibt sich für Jesus aus (Mt 24,24; Mk 13,22). Er wird eine mögliche logische Erklärung abgeben, die die Welt einleuchtet, und er wird einen vielversprechenden Plan für die Zukunft vorlegen. Wie diese mögliche Verführung aussehen könnte, zeigt dieser Film auf meiner Homepage (Videos & Predigen). Der Film heißt:  Revelation - Tödliche Prophezeiung. Die Welt braucht in jenem Moment einen neuen Christus, und sie wird ihn in der Gestalt des Antichristen bekommen! Weil der Heilige Geist dann fehlt, wird die Menschheit auf ihn hereinfallen und es erfüllt sich, was die Bibel in 2.Thessalonicher 2,8-12 so ernst verkündigt. Wird dann zur Realität.

Die Entrückung:

die Tür zwischen dem Entweder – Oder.

In unserer Gesellschaft und in den Kirchen ist ein Bewußtsein abhanden gekommen, das fatale Folgen für den betreffenden hat. Das Bewußtsein der Sünde, die Folge ist, daß auch die Notwendigkeit der Bekehrung nicht mehr erkannt und gepredigt wird, sondern Ökumene und ein wohlfühlchristentum. Nur wenn ein Mensch seine Sünden erkennt und versteht, wie radikal sie ihn von Gott trennt, vermag er Gottes Vergebung und Gnade zu erfassen. Es heißt in 1.Korinther 6,14: Gott aber hat den Herrn auferweckt und wird auch uns auferwecken durch seine Kraft.

Das ist die erste Entrückung, die erste Auferstehung, im weitesten Sinne. In dem Buch, von David H. Stern heißt es: Wißt ihr nicht, daß ungerechte Menschen keinen Teil am Reich Gottes haben? Täuscht euch nicht – Menschen, die vor der Ehe Geschlechtsverkehr haben, die Götzen anbeten, die nach der Ehe mit einem anderen als ihrem eigenen Ehepartner Geschlechtsverkehr haben (der sogenannte Seitensprung). Die aktiv oder passiv an homosexuellen Handlungen teilnehmen, die stehen, die habgierig sind, die sich betrinken (und Drogen nehmen), die andere Menschen mit Schmähreden angreifen, die rauben – keiner von ihnen wird am Reich Gottes teilhaben.

Sie können noch so oft in die Kirche gehen, daran wird sich nichts ändern, nur eine Aufrichtige Buße und Bekehrung, bringt mich in den ewigen Himmel, zu Jesus. Erkennen wir in diesem licht, was Glaube an Jesus, was Vergebung und was In-Ihm-Sein bedeutet. Was es bedeutet, von der Schuld freigesprochen zu sein? Jesus allein ist unsere Gerechtigkeit!

Die Vollendung

Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. So seid nun besonnen und nüchtern zum Gebet. (1Pt 4,7; vgl. Hebr 10,37; Jak 5,8; 2Pt 3,8-10)

Vater, ich will, daß, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast; denn du hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt. (Joh 17,24)

Diese Bibelworte offenbaren das schlußendliche Ziel der Erlösung und Vollendung: daß wir die Herrlichkeit sehen, die der Herr Jesus Christus von Seinem Vater im Himmel empfangen hat.

Die Vollendung und der prophetische Aspekt

Während bald 2000 Jahre ist der Sieg von Golgatha überall auf der Welt verkündigt worden und Menschen wurden, frei, und fanden Erlösung, und die Gemeinde Jesu entstand zu Pfingsten: Und als der Tag der Pfingsten sich erfüllte, waren sie alle einmütig beisammen. Und es entstand plötzlich vom Himmel her ein Brausen wie von einem daherfahrenden gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich zerteilten und sich auf jeden von ihnen setzten. Und sie wurden alle vom Heiligen Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist es ihnen auszusprechen gab. (Apg 2,1-4)

Wir stehen heute ohne Zweifel an der Schwelle zum dritten Jahrtausend (für Gott, währen es gerade mal drei Tage, mehr oder weniger). Und wir fragen uns, wird dann das Werk des Herrn, die Heilsgeschichte Gottes mit dieser Welt, der Vollendung entgegengeführt, indem der Herr wiederkommt und sich das wunderbare Wort aus Hebräer 9,28 erfüllt werden?

…so wird der Christus, nachdem er sich einmal zum Opfer dargebracht hat, um die Sünden vieler auf sich zu nehmen, zum zweitenmal denen erscheinen, die auf ihn warten, nicht wegen der Sünde, sondern zum Heil.

Wir glauben, daß die Vollendung aller Dinge kurz bevorsteht, heute mehr denn je (Röm 13,11). Ein weiterer Punkt ist die Geschichte Israels. Bevor Israel damals war’s, in alttestamentlicher Zeit, in das von Gott verheißende Land kam, vergingen 430 Jahre (2Mo 12,40; Gal 3,17). Warum? Gott hatte Abraham die Verheißung gegeben, daß Er ihn und seine Kinder in das Land bringen werde, aber vorher müßten noch vier Mannesalter vergehen, und zwar deshalb, weil zuerst das Maß der Sünden der heidnischen Völker, der Amoriter und Kanaaniter, voll werden müssen (1Mo 15,16; 1Th 2,16). Das ist dann die Vollendung! Wir wissen aus der Bibel, aber auch aus der profanen Geschichte, daß die Völker der damaligen Zeit in derart freizügiger, gesetzloser Art lebten, daß der Herr über sie sagen mußte: Ihr sollt euch durch all diese Dinge nicht verunreinigen. Denn durch das alles haben sich die Heiden verunreinigt, die ich vor euch her austreibe, und dadurch ist das Land verunreinigt worden, und ich suchte ihre Schuld an ihm heim, so daß das Land seine Einwohner ausspeit. (3Mo 18,24-25)

Und wie sieht es heute, im Jahre 2014 aus? Ich meine sogar, noch viel schlimmer, als damals. Diese Aussage wird später wiederholt. Wenn man dazu noch die vorhergehenden Verse von 3.Mose 18 liest, wird deutlich, um welche Sünden es sich damals wie heute handelte und warum der Herr diese Völker vertrieb, oder sie wieder Heimsuchen wird. Mit Erschütterung stellen wir fest, daß wir heute wieder an diesem Tiefpunkt wieder angelangt sind. Es ging damals um sechs Sünden: Ehebruch, Kinder, die dem Moloch geopfert wurden, Unreinheit jeder Art, Verunehrung des Namens Gottes, Homosexualität und Sodomie. In Gottes Augen ist die Sünde das Grundproblem der Menschheit, Ursache für Leid, Tod, Krankheit und alle anderen Probleme.

Welche Sünden, gibt es heute? Ehebruch, Hurerei, Unreinheit jeder Art, Verspottung des Namens Gottes, Homosexualität, Lesbische Beziehung, Kinderschänder (Sexuelle Handlungen, Pädophile), Sodomie (Sodomie ist eine abwertende Bezeichnung für verschiedene sexuelle Praktiken, die der gesellschaftlichen Norm widersprechen. Im heutigen deutschen Sprachgebrauch werden mit dem Begriff noch sexuelle Handlungen mit Tieren bezeichnet (Zoophilie). Der Begriff ist von der biblischen Stadt Sodom abgeleitet, die wegen ihrer lasterhaften Ausschweifungen von Gott zerstört worden ist), Götzendienst, Transvestiten, sie tragen Kleider, eines anderen Geschlechts (5Mo 22,5).

Wer noch etwas weis, was heute für Sünden gibt, der schreibe mir bitte (pet.ricci@hotmail.de). Es gibt archäologische Beweise, die diese moralische Verderbtheit der damaligen kanaanitischen Zivilisation aufzeigen.

Sie aber sollen in der vierten Generation wieder hierherkommen; denn das Maß der Sünden der Amoriter ist noch nicht voll. (1.Buch Mose 15,16)

Das Gericht Gottes über die damaligen Völker setzte in dem Moment ein, wo das Maß der Sünde der Nationen voll war. Jesus sprach in Seiner prophetischen Rede auf dem Ölberg im gleichen Sinn, als Er vom Ende der Nationen sprach. Es ging bei den Jüngern auch damals um die Frage der Wiederherstellung Israels. Es heißt in Matthäus 24,3; vgl. Lk 21,24: Als er aber auf dem Ölberg saß, traten die Jünger allein zu ihm und sprachen: Sage uns, wann wird dies geschehen, und was wird das Zeichen deiner Wiederkunft und des Endes der Weltzeit sein?

Genau wie damals, als Israel das erstemal in das verheißende Land kam, muß vor der Vollendung die Zeit der Nationen erfüllt sein! Dann kommt das Gericht über die Nationen und Israel wird eingesetzt. Der Herr sagt damit praktisch, daß sich die Geschichte wiederholen wird. Die Zeit der Nationen geht heute dem Ende rasant entgegen, das Sündenmaß ist mehr als voll. Und überdeutlich sehen wir auch an Israel – wir denken an die Staatsgründung von 1948 –, daß es der Vollendung entgegengeführt wird. Jesus sagte: Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon saftig wird und Blätter treibt, so erkennt ihr, daß der Sommer nahe ist. (Mt 24,32; vgl. 21,28-31; Röm 8,23; Hebr 10,37)

Das Gericht über die Völker ging damals und geht heute mit der Einführung Israels in sein Land Hand in Hand. Durch die Wiederherstellung Israels wird uns deutlich gezeigt, daß die Nationen in eine ganz kritische Phase ihrer Existenz gekommen sind. Bald wird ihnen der Taumelbecher des Gerichts gereicht. Wie dekadent unsere Gesellschaft geworden ist, und wie sehr sie sich von dem lebendigen Gott abwendet, ja sich selber zum Gott macht, zeigt eine Veröffentlichung zur Neuen Weltordnung in Zusammenarbeit von Ökumene und der UNO.

Da heißt es in einem New Age Journal von einem Dr. Müller, der 1948 zur UNO kam und heute einer der einflußreichsten Männer der Vereinten Nationen ist: Entschließe dich, dich Gott zu öffnen, dem Universum, all deinen Brüdern und Schwestern und deinem eigenen ICH…, dem Potential der Menschheit, der Unbegrenztheit deines eigenen Ichs, und du wirst zum Universalen werden… du wirst zur Unbegrenztheit werden, du wirst auf lange Sicht zum wirklichen, göttlichen, phantastischen Selbst werden (aus: Ökumene – das Trojanische Pferd von Allan Marrison). Welche Blasphemie! Hier kann man ganz deutlich die Stimme Satans hören, der durch Dr. Müller spricht? Ihr werdet sein wie Gott!? Das wollte man damals beim Turmbau zu Babel erreichen (1Mo 11,1-9), und später wollte es auch Nebukadnezar mit seinem babylonischen Reich bewerkstelligen. Und das will auch das neue Babel von heute. Über dieses Babel unserer Zeit lesen wir in der Offenbarung 18,5: Denn ihre Sünden reichen bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Ungerechtigkeiten gedacht.

Und Offenbarung 17,17: Denn Gott hat ihnen ins Herz gegeben, seine Absicht auszuführen und in einer Absicht zu handeln und ihr Reich dem Tier zu geben, bis die Worte Gottes erfüllt sind.

Das allerletzte Wort wird nicht diese Welt haben, sondern der lebendige Gott in Jesus Christus! Wir gehen der Vollendung und damit dem Ende unserer Zeit entgegen! Was geschieht mit der Gemeinde im Moment ihrer Vollendung? Das Ziel Gottes für die Gemeinde Jesu wird erreicht. Es ist das höchste Ziel in der ganzen Heilsgeschichte, das erhabenste, was es im Universum überhaupt gibt. Jesus ist am Kreuz gestorben, damit wir an Seiner Herrlichkeit Anteil haben, und sie sehen dürfen (Joh 17,24). In Hebräer 12,22-24 wird das so beschrieben. Da sehen wir unsere Einheit mit Israel und ebenso, daß wir an dieser Erlösung, die Israel zuteil wird, auch wir teilhaben.

Unser leben gleicht einem Gang durch einen langen Tunnel, oft ist es auf diesem Weg dunkel und beschwerlich, voller Bedrohung, links und rechts steile, felsige Wände. Aber vom Ende des Tunnels her scheint uns das Licht entgegen, und je mehr wir uns dem Ende des Tunnels nähern, desto heller wird das Licht! Und am Ziel angelangt, den Tunnel verlassen, breitet sich eine nie geahnte Herrlichkeit vor uns aus. Den Durchbruch zu dieser Herrlichkeit, zu diesem licht, hat uns der Herr Jesus Christus am Kreuz von Golgatha erworben, aber auch, durch die unbegreifliche liebe des Vaters, erst durch Ihn, durch seinen plan, wurde dies Wirklichkeit, das sollten wir nie vergessen!

Auch die Menschen ohne Christus leben in einem Tunnel, aber es ist ein Tunnel des Todes ohne Ende, ohne licht. Sie irren hoffnungslos umher. Darum rufen wir laut: Ergreife Jesu Hand, und Sein licht, alles andere hilft Dir nicht!

Von daher ist es in bezug auf die bevorstehende Vollendung der Gemeinde von größter Wichtigkeit, daß wir als Kinder Gottes auch unserer persönlichen Vollendung, unsere Heiligung nachjagen. Wie tragisch wäre es, zwar entrückt zu werden, aber in der persönlichen Heiligung unvollendet zu sein! Unvollendet bleiben wir dann, wenn der Heilige Geist uns nicht vorwärts bringen kann, weil wir an irgendwelchen Lüsten dieser Welt, an Sünde und Bindungen festhalten. Paulus selbst war es ein großes persönliches Anliegen, in der Heiligung voranzukommen: Und siehe, jetzt reise ich gebunden im Geist nach Jerusalem, ohne zu wissen, was mir dort begegnen wird, außer daß der Heilige Geist von Stadt zu Stadt Zeugnis gibt und sagt, daß Fesseln und Bedrängnisse auf mich warten. Aber auf das alles nehme ich keine Rücksicht; mein Leben ist mir auch selbst nicht teuer, wenn es gilt, meinen Lauf mit Freuden zu vollenden und den Dienst, den ich von dem Herrn Jesus empfangen habe, nämlich das Evangelium der Gnade Gottes zu bezeugen. (Apg 20,22-24)

Was ist denn das Grundproblem, wenn man in der Vollendung nicht fortschreitet und daher unvollendet bleibt? Antwort: Daß man nicht mehr aus der Gnade lebt! Die Folge ist geistlicher Schlaf. Wir können nur dann der Vollendung entgegenstreben, wenn wir voll und ganz aus der Gnade leben, uns die Gnade zu eigen machen. Du lebst nicht aus der Gnade, wenn Du nicht mit Jesus lebst. Mit großem Ernst erschallt das Wort des Herrn an die Gemeinde zu Sardes: Werde wach und stärke das Übrige, das im Begriff steht zu sterben; denn ich habe deine Werke nicht vollendet erfunden vor Gott. So denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und bewahre es und tue Buße! Wenn du nun nicht wachst, so werde ich über dich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht erkennen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde. (Offb 3,2-3)

Nichts ist schlimmer, als wenn ein Werk, zu dessen Grundlage alles getan ist und für dessen Vollendung uns alles geschenkt ist, am Ende unvollendet bleibt. Für ein unvollkommendes Werk empfängt man keinen oder nur sehr wenig lohn. Mit dem Fortschreiten der Endzeit wird die Gefahr des Einschlafens immer größre. Paulus mahnt, daß die Stunde da ist, aufzustehen vom Schad (Röm 13,11). Wie können wir prüfen, ob wir geistlich schlafen? Ganz einfach: wie sieht dein Gebetsleben, deine persönliche Gemeinschaft mit Christus aus? Wenn Du eine Familie hast, wie siegt es mit der Familienandacht aus? Wie steht es mit deinem Eifer für verlorene Seelen und für den Gemeindebau? Wie ist es mit deiner ersten liebe zum Herrn bestellt? Bist Du brennend im Geist, oder hast Du einen immer stärker werdenden Hang zu weltlichen Dingen? Womit beschäftigst Du dich am meisten? Der geistliche Schlaf, das Stehenbleiben in der Nachfolge, birgt eine Tragödie in sich (Offb 3,2-3). Der geistliche Schlaf eines Gotteskindes hat immer Auswirkungen auf andere, weil sie dann nicht weitergeführt werden. Laßt uns aufwachen und Vorbilder sein, für diejenigen stärken, die im Begriff sind, geistlich zu sterben!

Das Preisgericht

Worum geht es beim Richterstuhl?

Gemäß der Gnade Gottes, die mir gegeben ist, habe ich als ein weiser Baumeister den Grund gelegt; ein anderer aber baut darauf. Jeder aber gebe acht, wie er darauf aufbaut. Denn einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. Wenn aber jemand auf diesen Grund Gold, Silber, kostbare Steine, Holz, Heu, Stroh baut, so wird das Werk eines jeden offenbar werden; der Tag wird es zeigen, weil es durchs Feuer geoffenbart wird. Und welcher Art das Werk eines jeden ist, wird das Feuer erproben. Wenn jemandes Werk, das er darauf gebaut hat, bleibt, so wird er Lohn empfangen; wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden erleiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch. (1Kor 3,10-15)

Das ist es, was ein Gläubiger, sich arbeiten muß, um Lohn vom Herrn Jesus Christus zubekommen. Da werde ich entsprechend belohnt, was ich für Gott getan oder nicht getan habe. In erster Linie, geht es um das Seelenheil der Menschen (Jak 5,20; 2Tim 2,25; Spr 11,30), die ich durch meine Arbeit, für das Reich Gottes gewinne (1Kor 9,19), natürlich, bewirkt das Jesu Geist, der in den Wiedergeboren Wohnt. Das ist die Vorrausetzung! Des weiteren, geht es um mein Seelenheil, wie ich das Wort Gottes, für meinen Alltag, Raum gebe, was in den Lehrbriefen geschrieben steht (2Kor 10,15), das muß ich für mich persönlich anwenden und nur so komme ich in meinem Geistlichen leben weiter (1Kor 9,24; vgl. 1Tim 6,12; 2Tim 2,5).

Da beim Richterstuhl (2Kor 5,10) aber nicht irgendwer, sondern der erhabene Herr Jesus Christus selbst auf diesem Stuhl sitzen und richten wird, entspricht der Ausdruck  Richterstuhl viel eher Seinen Würde und Majestät.

Deshalb sprechen manche auch gerne vom »Preisrichterthron«.

Der Wiedergeborene hat Sieg über Anfechtungen und Sünden (Jak 1,12; 2.Tim 4,7-8; Mt 25,21; 1.Petrus 5,4; Joh 17,15; 1.Joh 5,4.18-20; 3,9-10; 1.Kor 10,13; 15,57-58; Mt 13,43; Dan 12,3).

Jawohl, Sieg, das ist das herrliche Resultat des Opfers Jesu Christi am Kreuz. Indem Er ausrief: Es ist vollbracht!, wurde Er Sieger über Satan, Sünde und Tod.

Alle, die nun in Christus sind, also die Wiedergeborenen sind, sind  auch in Jesus Sieger. Wenn das Gotteskind auch angefochten wird und seine eigene Schwachheit und Ohnmacht spürt, so bleibt es nicht dabei stehen, sondern dankt für den Sieg Jesu Christi, der ihm gegeben ist (1.Kor 15,57; Phil 1,6; 2,13).

Wie hat denn der Wiedergeborene Sieg? Jesus wohnt in ihm. Christus in mir, das ist die Garantie des Sieges im Alltag (Röm 6,5; 8,1-17).

Die Wiedergeburt ist nicht eine theoretische Erfindung, etwas Unwesentliches, sondern ein gewaltiges, umwälzendes Geschehen in einem Menschen! Jesus Christus, Gott selber, macht durch Seinen Geist Wohnung in einem solchen Herzen (Joh 14,16-17.23).

Er selber siegt durch den Wiedergeborenen. O wie töricht ist doch das, was sogar noch viele Gläubige tun: Sie bleiben ihr Leben Lang Sklaven ihrer Leidenschaften und beten dann: Herr, wenn Du kannst, so befreie mich von diesen Sünden? Ich muß sagen, daß der Herr Jesus, immer helfen kann, man muß nur die richtige Wortwahl finden. Und was ich bete, muß ich auch glauben, daß das geschieht, worum ich bete.

Lieber Bruder, liebe Schwester, laß bitte das Kann weg, im gebet (Joh 14,13-14)! Es gibt ein Beispiel, wo Jesus jünger, nicht einen Dämonen austreiben konnten, weil sie noch nicht den Wahren und festen glauben hatten, in Markus 9,21-23.28-29 wie es geschrieben steht, wo dann der Vater des Knaben mit Tränen zu Jesus sprach: Ich glaube, Herr, hilf mir, von meinem Unglauben! Und dann ist dem Betreffenden alles möglich, nur muß ich den Wahren glauben haben. Dann fragten die Jünger den Herrn Jesus: Warum konnten wir ihn nicht austreiben (Dämon)? Jesus Antwort: diese Art kann durch nichts ausfahren außer durch Gebet und Fasten, und das ist der Schlüssel, das Gebet! Und Jesus sagt auch: Wer glaubt, dem ist alles möglich: Jesus aber sprach zu ihm: Wenn du glauben kannst – alles ist möglich dem, der glaubt! (Mk 9,23; vgl. 2Chr 20,20; Mt 9,29; 17,20; 21,22; Joh 11,40)  

Wenn du wiedergeboren bist, wohnt Jesus in dir, hörst du es? Was mußt du denn tun, wenn du plötzlich angefochten wirst? Alles in dir will sündigen. Der Jähzorn kommt, plötzlich willst du aufbrausen. Du spürst Ärger in dir, Lieblosigkeit, Unreinheit, Geiz oder was immer es auch sein mag. Was tust du dann? Ja, sagst du, ich werde kämpfen. Eben, gerade deshalb mußt du unterliegen. Wage es doch einmal, in dem Augenblick, wo die Sünde sich mächtig in dir aufmacht, auf die Knie zu gehen und dem Herrn Jesus, zu sagen: Herr Jesus, ich danke Dir! Du wohnst in mir, Du hast für mich am Kreuz auf Golgatha gesiegt! In dem Augenblick hast du den Sieg!

Welchen Lohn, kann ein Erlöster bekommen, egal, was für einen Berufungstand er hatt (e)?  

Der Wiedergeborene kann auch weiterhin den Sieg, über Anfechtungen und Sünden, wenn der Gläubige mit daran arbeitet davontragen. Und der Herr, das Wollen und Vollbringen (Phil 2,13) schenkt! Das gilt aber nur solange, bis er das eine und andere Siegreich überwunden hat. Denn dafür gibt es auch Lohn und die eine und andere Krone.

1) Unvergänglicher Siegeskranz - zu Ehren des Siegers!

Jeder aber, der sich am Wettkampf beteiligt, ist enthaltsam in allem – jene, um einen vergänglichen Siegeskranz zu empfangen, wir aber einen unvergänglichen. (1.Kor 9,25)

2) Siegeskranz des Lebens – für den Märtyrer!

Fürchte nichts von dem, was du erleiden wirst! Siehe, der Teufel wird etliche von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr geprüft werdet, und ihr werdet Drangsal haben zehn Tage lang.Sei getreu bis in den Tod, so werde ich dir die Krone des Lebens geben! (Offenbarung 2,10; 6,9-11)

3) Einen Ehrenkranz – für den Ältesten!

Hütet die Herde Gottes bei euch, indem ihr nicht gezwungen, sondern freiwillig Aufsicht übt, nicht nach schändlichem Gewinn strebend, sondern mit Hingabe, nicht als solche, die über das ihnen Zugewiesene herrschen, sondern indem ihr Vorbilder der Herde seid! Dann werdet ihr auch, wenn der oberste Hirte offenbar wird, den unverwelklichen Ehrenkranz empfangen. (1.Petrus 5,2-4)

4) Siegeskranz der Gerechtigkeit – für diejenigen, die sein Erscheinen liebgewonnen haben!

Von nun an liegt für mich die Krone der Gerechtigkeit bereit, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag zuerkennen wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung liebgewonnen haben. (2.Timotheus 4,8)

5) Der Ruhmeskranz – für den Gläubigen, der Menschen gewinnt!

Denn wer ist unsere Hoffnung oder Freude oder Krone des Ruhmes? Seid nicht auch ihr es vor unserem Herrn Jesus Christus bei seiner Wiederkunft? Ja, ihr seid unsere Ehre und Freude! (1.Thess 2,19-20; vgl. auch 2.Kor 1,14; Phil 2,16)

6) Die Krone, für die Bewahrung des Wortes Gottes und für die Überwindung!

Weil du das Wort vom standhaften Ausharren auf mich bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stund der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, damit die versucht werden, die auf der Erde wohnen. Siehe, ich komme bald; halte fest, was du hast, damit niemand deine Krone nehme! (Offenbarung 3,10-11)

Wer überwindet, den will ich zu einer Säule im Tempel meines Gottes machen, und er wird nie mehr hinausgehen; und ich will ihn den Namen meines Gottes schreiben und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das vom Himmel herabkommt von meinem Gott aus, und meinen neuen Namen. (Offenbarung 3,12)   

7) Die Benutzung meines Thrones – für die Nachfolge!

Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, so wie auch ich überwunden habe und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe. (Offb 3,21)

Jesus aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, werdet in der Wiedergeburt, wenn der Sohn des Menschen auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen wird, auch auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten. (Mt 19,28; vgl. auch Lk 22,29-30; Offb 2,7.11.17.25-28; 3,5.12)  

Lieber Bruder und Schwester, es gibt noch weiteren Sieg zu erlangen, wenn ich das im meinem weiteren Leben vollbringe durch Jesus Christus.

Vollkommener Sieg ist, Christus über unser Ich triumphieren zu lassen und indem wirIhm durch den Heiligen Geist nacheifern: Achtet doch auf ihn, der solchen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht müde werdet und den Mut verliert! (Hebräer 12,3)

Wenn Sie vergessen oder vernachlässigt werden, wenn man Sie mit Fleiß in die Ecke stellt und Sie sich darunter beugen und dem Herrn dafür in Ihrem Herzen danken, wie auch für Beleidigungen und Demütigungen ertragen: Das ist Sieg, in Jesus.

Wenn das Gute, das Sie tun oder beabsichtigen zu tun, verlästert wird, wenn Ihre Wünsche durchkreuzt werden, wenn man Ihren Rat verschmäht, Ihre Ansichten lächerlich macht und Sie alles in Liebe und Geduld annehmen können: Das ist Sieg, in Jesus.

Wenn Ihnen jegliche Nahrung recht ist, wenn Sie mit jeglicher Kleidung, Klima, Gesellschaft, Lebenseinstellung, Vereinsamung, in die der Herr Sie führt, zufrieden sind:Das ist Sieg, in Jesus.

Wenn Sie jede Mißstimmung bei anderen, jede Beschwerde, jede Unregelmäßigkeit und Unpünktlichkeit, an der Sie nicht schuld sind, zwar nicht gutheißen, aber ertragen können, ohne sich zu ärgern: Das ist Sieg, in Jesus.

Wenn Sie jeder Verschrobenheit, jeder Torheit, auch geistlicher Gefühllosigkeit, jedem Widerspruch von den Sündern, jeder Verfolgung begegnen und alles so ertragen können, wie es Jesus trug: Das ist Sieg, in Jesus.

Wenn es Ihnen nie daran liegt, weder sich selbst noch Ihre Werke im Gespräch zur Geltung zu bringen oder nach Empfehlung auszuschauen, wenn es Ihnen in Wahrheit recht ist, unbekannt zu bleiben: Das ist Sieg, in Jesus.

Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus! (1.Kor 15,57)

Beim Richterstuhl geht es nicht um die Errettung des Gläubigen, sondern es geht auch nicht um die Beurteilung von Sünden, um deretwillen das Gerichtsurteil gesprochen werden müßte. Denn bei einem Wiedergeborenen sind alle Sünden durch Jesus am Kreuz von Golgatha gerichtet worden (vgl. Joh 3,18; 5,24; Kol 1,13-14; Jes 53,5). Dies zu wissen, ist sehr wichtig. Gott sagt, daß Er unsere Sünden, nicht mehr gedenken wird, sie sind für immer ausgelöscht (Hebr 10,17). Und Jesus ist auch, unser Stellvertreter, Er trug unsere Sünden hinweg, auf das Kreuz, und dort wurden sie angeheftet, und Er triumphierte über die Macht, Gewalt, & Herrschaften des Bösen, und hat sie ein für allemal besiegt, wie es geschrieben steht:

Er hat auch euch, die ihr tot wart in den Übertretungen und dem unbeschnittenen Zustand eures Fleisches, mit ihm lebendig gemacht, indem er euch alle Übertretungen vergab; und er hat die gegen uns gerichtete Schuldschrift ausgelöscht, die durch Satzungen uns entgegenstand, und hat sie aus dem Weg geschafft, indem er sie ans Kreuz heftete. Als er so die Herrschaften und Gewalten entwaffnet hatte, stellte er sie öffentlich an den Pranger und triumphierte über sie an demselben.

Wer Jesus hat, der hat das Fundament für alle Ewigkeiten.

Wer aber Jesus nicht hat, der kann haben was er will, zu Lebzeiten – er wird ohne dieses Fundament, das gelegt ist, und ohne Vergebung in die ewige Verdammnis gehen, dort wird heulen, Zähneklappern, Qual, Tourst, und Pein sein (vgl. Mt 8,12; 13,42.50; 22,13; 24,51; 25,30; Lk 13,28; 16,24.28).

Daß es bei diesem Gericht nicht um die Verdammnis des Gläubigen gehen kann, zeigt auch 1.Korinther 3,15:  Wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden erleiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch.

Verloren gehen kann ein Wiedergeborener nicht, wohl aber Lohnverlust erleiden.

Wann beginnt der Richterstuhl – oder wann findet das Preisgericht statt?

Wir kommen zuerst zum Richterstuhl, bei der Entrückung, wo der Herr vom Himmel herabkommen wird, um uns zu empfangen (1Th 4,16-17). Und dort werden wir vor dem Richterstuhl, unseren Lohn empfangen, für das was ich für Jesus getan oder nicht getan habe, es sei gut oder Böse werke. Und welche werke ich getan habe, wird der Tag des Gerichts klar machen (1Kor 3,13). Das ist der Tag Jesus Christus, und der Philipperbrief 1,10 deutet ebenfalls darauf hin. Weitere Bibelstellen besagen dasselbe, so z.B. 1.Korinther 4,5; 2Tim 4,8; Offb 22,12. Auch das Gleichnis des Herrn Jesus von dem Fürst, der übers Land zog, um dann wiederzukommen und mit seinen Knechten abzurechnen, deutet darauf hin (Lk 19,12-13). Während dieser Zeit, wo wir im Himmel sind, rollen die Gerichte der großen Trübsal über diese Erde, wohl dem der nicht das erleben muß. Die sieben Jahre dauern werden. An deren Ende kommt dann der Herr sichtbar in großer Kraft und Herrlichkeit mit allen Heiligen auf diese Erde, wo dann mit dem Bösen und den Menschen abgerechnet wird, bevor sein Tausendjähriges Reich beginnen kann (Offb 19,11-14; 17,14; Mt 26,53; Joh 18,36).

Wenn die Zeit vor dem Richterstuhl abgeschlossen ist, wird alles in der Klarheit Seines Lichtes vor den alles durchdringenden Augen des Herrn Jesus Christus vorbeigegangen sein und gerecht beurteilt und gerichtet sein. Nach dem Richterstuhl besteht nur noch die ungetrübte liebe des Bräutigams zur Braut und umgekehrt, und es bewahrheitet sich in alle Ewigkeit: Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe. (1Kor 13,13)

Das himmlische Jerusalem

»Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört und keinem Menschen ins Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben«. (1Kor 2,9; vgl. Röm 8,28; Jes 64,3)

Wir können uns das überhaupt nicht vorstellen, was Gott für uns bereitet hat, schon allein die Sprache, die es im Himmel gibt, ist so unbegreiflich, daß das niemand, annähernd zu beschreiben vermag, wie es Paulus sagt: Ich weiß von einem Menschen in Christus, der vor 14 Jahren (ob im Leib oder ob außerhalb des Leibes, ich weiß es nicht; Gott weiß es) bis in den dritten Himmel entrückt wurde. Und ich weiß von dem betreffenden Menschen (ob im Leib oder außerhalb des Leibes, weiß ich nicht; Gott weiß es), daß er in das Paradies entrückt wurde und unaussprechliche Worte hörte, die ein Mensch nicht sagen darf. (2Kor 12,2-4)

Wenn wir zu diesem Vers auch noch aufmerksam Offenbarung Kapitel 21 lesen, kommen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus, welch eine Herrlichkeit in der Ewigkeit offenbar werden wird. Gott hat uns in Seinem Wort alles über diese Herrlichkeit gesagt, aber unser Verstand ist zu begrenzt, um dies zu erfassen. Wenn wir Jesus und Seine Herrlichkeit in der Ewigkeit schauen werden, werden wir sein wie die Träumenden. Aus dieser Faszination heraus, der nichts Seelisches mehr anhaftet, wird wahre Anbetung aufsteigen. Wenn alle erlösen, sich in den Himmel, eingefunden haben, werden wir vor Gott stehen, und jeder wird in seiner Hand, Palmzweige tragen, und Jesus zujubeln, vor Freude, was Er für uns erkauft hat. Und diese Begebenheit, war schon einmal zugange, im Johannes 12,12-13 wie es geschrieben steht: Am folgenden Tag, als viele Leute, die zum Fest erschienen waren, hörten, daß Jesus nach Jerusalem komme, da nahmen sie Palmzweige und gingen hinaus, ihm entgegen, und riefen: Hosianna! Gepriesen sei der, welcher kommt im Namen des Herrn, der König von Israel!

Und das gleiche werden alle erlösten auch tun, wenn wir vor dem Thron Seiner Majestät erscheinen: Nach diesem sah ich, und siehe, eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen; die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, bekleidet mit weißen Kleidern, und Palmzweige waren in ihren Händen. (Offb 7,9; 7,10-12; vgl. 3Mo 23,40; Neh 8,15) Wie herrlich wird diese Zeit sein! Dafür gibt es kaum noch Worte.

Was ist das himmlische Jerusalem?

Und es kam zu mir einer der sieben Engel, welche die sieben Schalen hatten, die mit den sieben letzten Plagen gefüllt waren, und redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir die Frau, die Braut des Lammes, zeigen! (Offb 21,9)

Das himmlische Jerusalem ist das Vaterhaus, in dem Gott der Vater Wohnt, und der Herr Jesus Christus. Die Bibel beschreibt es, wenn es über dieser Erde schwebt, so:

Und er brachte mich im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die große Stadt, das heilige Jerusalem, die von Gott aus dem Himmel herabkam, welche die Herrlichkeit Gottes hat. Und ihr Lichtglanz gleicht dem köstlichsten Edelstein, wie ein kristallheller Jaspis. Und sie hat eine große und hohe Mauer und zwölf Tore, und an den Toren zwölf Engel, und Namen angeschrieben, nämlich die der zwölf Stämme der Söhne Israels. Von Osten drei Tore, von Norden drei Tore, von Süden drei Tore, von Westen drei Tore. Und die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundsteine, und in ihnen waren die Namen der zwölf Apostel des Lammes. (Offb 21,10-14; vgl. Offb 21,15-21; Hebr 11,10.16)

Und einen Tempel sah ich nicht in ihr; denn der Herr, Gott der Allmächtige, ist ihr Tempel, und das Lamm. (Offb 21,22)

Es ist der Ort, der die ganze unfaßbare Herrlichkeit des dreieinigen Gottes trägt, jene Herrlichkeit, die Sein Wesen ausmacht. So sagt die jüdische Stern Übersetzung: Siehe! Gottes Schechinah ist bei der Menschheit, und Er wird bei ihnen leben.

Anmerkung: Schechinah bedeutet: der Lichtglanz, welcher aus einer Ihn umhüllenden Wolke hervorstrahlt, in dessen Erscheinung die Gegenwart Gottes repräsentiert und die Offenbarung seiner Herrlichkeit vermittelt wird. Diese Wolke schwebte in der Stiftshütte, nachher im Allerheiligsten des Salomonischen Tempels; daselbst blieb sie bis zur Zerstörung des Tempels durch die Chaldäer.

Wie wir wissen, war die Stiftshütte im Alten Testament ein Abbild dieser Stätte. Sie widerspiegelte die Herrlichkeit Gottes und bezeugte die Gegenwart Gottes, vor der niemand stehen konnte (2Mo 40,34-38). Das himmlische Jerusalem ist das Zentrum des unendlichen Himmels und aller ewigen Herrlichkeiten, wo es nur Glückseligkeiten gibt. Es gibt keinen heiligeren, herrlicheren und lichteren Ort, denn Gott selber wohn darin, und alle Himmlischen Wesen, Heiligen und Erlösten. Sein Thron steht dort, in der Offenbarung 21,10-11 wird es so beschrieben. Diese Wohnstätte ist das Vaterhaus, von dem der Herr Jesus in Johannes 14,1-3 gesprochen hatte. Geistlich gesehen ist das himmlische Jerusalem die Stadt wo die Braut (Erlösten durch Jesus Blut, die Er erkauft hatte) des Lammes und gleichzeitig ist es der ihr von Gott gegebene Wohn- und Ruheort, wo wir unser zuhause haben. Denn die Schrift, sagt, das selbst die Himmlischen Engel, bekehren in unsere neue Wohnstätte, hineinzuschauen, aber sie dürfen oder können es nicht: Ihnen wurde geoffenbart, daß sie nicht sich selbst, sondern uns dienten mit dem, was euch jetzt bekanntgemacht worden ist durch diejenigen, welche euch das Evangelium verkündigt haben im Heiligen Geist, der vom Himmel gesandt wurde – Dinge, in welche auch die Engel hineinzuschauen begehren. (1Pt 1,12; vgl. Mt 13,17; Eph 3,5)

Denn unser Bürgerrecht ist im Himmel, da sind wir zuhause, in aller Ewigkeit (Eph 2,19; Phil 3,20). Wir können uns das gar nicht vorstellen, wie schön es dort sein wird, auf Erden gibt es nichts Vergleichbares. Und wir können das auch nicht in unserer Fantasie vorstellen. Wir sollen begreifen, welche Herrlichkeit im himmlischen Jerusalem auf uns wartet. Dort wohnt die ganze Fülle Gottes, dort sehen wir Den, der uns geliebt und lieben wird, und wir begreifen vollends, daß das alle Erkenntnis übertrifft. Jerusalem wird aber auch die Stadt sein, im Tausendjährigen Reich, wo die große Stadt, das heilige Jerusalem, die von Gott aus dem Himmel herabkam, welche die Herrlichkeit Gottes hat, was wir sehen werden. In dieser Stadt wird primär vom Lamm, dann aber auch von der Anwesenheit der Braut geprägt, und auch die verherrlichten alttestamentlichen Gläubigen werden dort wohnen, wie z.B. Henoch, Hiob, Noah, Mose und so weiter. In Hebräerbrief Autor unbekannt, Kapitel 11 werden diese Glaubenshelden des AT aufgezählt, und in Vers 39-40 heißt es dann: Und diese alle, obgleich sie durch den Glauben ein gutes Zeugnis empfingen, haben das Verheißene nicht erlangt, weil Gott für uns etwas Besseres vorgesehen hat, damit sie nicht ohne uns vollendet würden.

Diese letzte Vollendung geschieht im himmlischen Jerusalem. In Hebräer 11,9-10 wird ganz deutlich festgehalten: Durch Glauben hielt er sich in dem Land der Verheißung auf wie in einem fremden, und wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung; denn er wartete auf die Stadt, welche die Grundfesten hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist.

Abraham hat prophetisch nach dem himmlischen Jerusalem Ausschau gehalten. Und aus den Versen 12 und 14 in Offenbarung 21 geht ganz klar hervor, daß die zwölf Stämme der Söhne Israels und die zwölf Apostel des Lammes in dieser Stadt ihr Zuhause finden werden. Das die Tore mit den Namen der zwölf Stämme Israels beschrieben sind, und die zwölf Apostel, weist auf die geistliche Wahrheit hin, daß das Heil von den Juden kommt (Joh 4,22; vgl. Lk 1,69; Röm 9,5)

Das Fundament selbst trägt die Namen der Apostel, die ja Juden waren, aus denen die Gemeinde hervorgegangen ist: So seid ihr nun nicht mehr Fremdlinge ohne Bürgerrecht und Gäste, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, auferbaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, während Jesus Christus selbst der Eckstein ist, in dem der ganze Bau, zusammengefügt, wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn, in dem auch ihr miterbaut werdet zu einer Wohnung Gottes im Geist. (Eph 2,19-22)

Daraus dürfen wir wohl schließen, daß im neuen himmlischen Jerusalem jede Trennung zwischen Israel und der Gemeinde Jesu aufgehoben ist. Israel und die Gemeinde gehören zusammen. Und schließlich werden die Glückseliggewordenen Menschen aus den Nationen Zugang zu dieser Stadt haben:  Und die Heidenvölker, die gerettet werden, werden in ihrem Licht wandeln, und die Könige der Erde werden ihre Herrlichkeit und Ehre in sie bringen. Und ihre Tore sollen niemals geschlossen werden den ganzen Tag; denn dort wird keine Nacht sein. Und man wird die Herrlichkeit und die Ehre der Völker in sie bringen. Und es wird niemals jemand in sie hineingehen, der verunreinigt, noch jemand, der Greuel und Lüge verübt, sondern nur die, welche geschrieben stehen im Buch des Lebens des Lammes. (Offb 21,24-27)

Wahrscheinlich wird es in der Ewigkeit, wenn das ganze Heilsprogramm Gottes abgeschlossen ist und wir bei Offenbarung Kapitel 22 angelangt sind, drei Kategorien geben: Erstens. Die Gemeinde und Israel werden zusammen mit den Myriaden von Engeln ihre Behausung bei dem Vater und sein Sohn im himmlischen Jerusalem haben.

Zweitens. Die gläubigen und somit Glückselig gewordenen Menschen aus den Nationen, die aus dem Millennium, zu dem Tausendjährigen Reich, kommen, die all diese Katastrophen über lebt haben (große Drangsal) werden ihr Zuhause auf der neuen Erde haben, aber der Zugang zum himmlischen Jerusalemer Stadt, zu dieser unvorstellbar wunderbaren Stadt wird ihnen offen stehen und sie werden in ihrem licht wandeln. Sie werden zwar nicht dort wohnen, aber sie werden ein- und ausgehen können (Offb 21,24-27).

Drittens. Alle fragen werden aufhören, denn ein perfektes, alles durchdringendes Wissen wird sie durchleuchten. Alles wird in der Gegenwart des Herrn beantwortet sein. Lasten, Prüfungen und Krankheiten und Leid und Not, die ihnen auferlegt waren, werden wir verstehen und darüber zur Ruhe kommen, denn sie sind vom Glauben zum Schauen gelangt (2Kor 5,7; vgl. Röm 8,24; 1Kor 13,12; Hebr 11,1). Der Herr Jesus sagt Seinen Jüngern in Johannes 16,22-23: So habt auch ihr nun Traurigkeit; ich werde euch aber wiedersehen, und dann wird euer Herz sich freuen, und niemand soll eure Freude von euch nehmen. Und an jenem Tag werdet ihr mich nichts fragen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Was auch immer ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, er wird es euch geben!

Wir werden Ihn von Ewigkeit zu Ewigkeit anbeten, diese Anbetung wird kein Zwang sein. Vielmehr kommen wir aus der Fülle dessen, was sie erleben und sehen. Da verstehen wir Charles H. Gabriel, der das folgende Lied gedichtet und komponiert hat:

Wenn nach der Erde Leid, Arbeit und Pein ich in die goldenen Gassen zieh ein, wird nur das Schaun meines Heilands allein Grund meiner Freude und Anbetung sein. Das wird allein Herrlichkeit sein, wenn frei von Weh ich Sein Angesicht seh.

Wenn dann die Gnade, mit der ich geliebt, dort eine Wohnung im Himmel mir gibt, wird doch nur Jesus und Jesus allein Grund meiner Freude und Anbetung sein.

Dort vor dem Throne im himmlischen Land treff ich die Freud, die hier ich gekannt; dennoch wird Jesus und Jesus allein Grund meiner Freude und Anbetung sein.

*****

Viertens. Die Ungläubigen, die Jesus Christus in ihrem leben abgelehnt haben, werden ihr Zuhause im Feuersee finden, daß heißt in der ewigen Verlorenheit (Offb 20,15; 21,8.27).  

Die Menschen, die dann im 1000jährigen Reich leben, über sie wird schon prophezeit, daß Menschen, die nicht nach Jerusalem kommen, wird es nicht Regnen. Der Grund ist: weil sie nicht, den Herrn der Heerscharen anbeten und das  Laubhüttenfest nicht feiern wollen, und insbesondere das Ägypten (Sach 14,16-18).

Und wenn der Herr und Gott einen neuen Himmel und Erde schaffen wird, werden die Menschen, wieder so alt wie die Bäume werden (Jes 65,22; vgl. 1Mo 5,27). Dann gibt es Menschen, die nicht 100 Jahre alt werden, sie gelten dann als verflucht. Warum? Weil sie etwas getan haben, das in den Augen Gottes, mißfällt, weil sie offensichtlich nicht Gott fürchten, wie es geschrieben steht (Jes 65,20; vgl. Pred 8,12-13).

Die neue Erde, wird so vollkommen sein, und tausendmal schöner, als das was Adam und Eva kannten. Wir werden uns das gar nicht vorstellen können, wie das sein mag, selbst Kinder werden am loch der Otter spielen und der Löwe wird Stroh fressen, und der Wolf wird beim Lämmlein wohnen usw. dann werden die Tiere sich nicht mehr gegenseitig auffressen. Damit ist ein für alle mal Schluß, wie es geschrieben steht: Da wird der Wolf bei dem Lämmlein wohnen und der Leopard sich bei dem Böcklein niederlegen. Das Kalb, der junge Löwe und das Mastvieh werden beieinander sein, und ein kleiner Knabe wird sie treiben. Die Kuh und die Bärin werden miteinander weiden und ihre Jungen zusammen lagern, und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind. Der Säugling wird spielen am Schlupfloch der Natter, und der Entwöhnte seine Hand nach der Höhle der Otter ausstrecken. Sie werden nichts Böses tun noch verderbt handeln auf dem ganzen Berg meines Heiligtums; denn die Erde wird erfüllt sein von der Erkenntnis des Herrn, wie die Wasser den Meeresgrund bedecken. (Jesaja 11,6-9; vgl. Jes 65,25)

Die große Herausforderung dieser Stadt

Die heilige Stadt fordert heraus, weil uns durch sie bezeugt wird, was Gott will, nämlich die Gemeinschaft mit dem Menschen, wie damals im Garten Eden: Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen; und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. (Offb 21,3)

Doch der Mensch hat diese Gemeinschaft ausgeschlagen und dem Herrn den Rücken zugekehrt. Nun hat Er, ausgehend von dem Volke Israel über das Kommen Jesu und Seinem Sterben am Kreuz, dieses Ziel erreicht. Jeder ist eingeladen, zu Jesus zu kommen und dann im himmlischen Jerusalem in Seiner Gegenwart zu leben (Offb 21,6). Aber wer zu Ihm kommen will, muß überwinden: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen. (Joh 5,24)

Er muß sich losreißen von dem Willen Satans (2Tim 2,26). Er muß entschieden umkehren und die ausgestreckte Hand Jesu ergreifen, und sich bekehren. Dann wird er erfahren: Wer überwindet, der wird alles erben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein. (Offb 21,7)

Jesus hat es uns nicht leicht und doch sehr leicht gemacht. Die Erlösung ist zwar ein vollkommenes Geschenk Gottes an uns, aber jeder einzelne muß es persönlich annehmen. Nimm bitte dieses Angebot an, du Buße und Bekehre Dich, zu dem Herrn Jesus Christus, damit Er Dir das ewige Leben schenken kann. Sa ja zu Jesus, damit Du nicht verloren gehst. Das neue Jerusalem fordert uns heraus, das Leben und die Zukunft weniger vom irdischen Standpunkt, sondern vielmehr vom ewigen, himmlischen Standpunkt aus zu betrachten. Dieser ewige Standpunkt ist der Herr selbst, und an Ihm kommen wir nicht vorbei (Offb 21,5-6). Seine Worte, werden noch bestehen, auch wenn die ganze Welt mit ihren Ideologien, Religionen und Bewegungen verschwunden sein wird. Das, was uns Menschen sagen, lehren und/oder vorleben, ist weit weniger wichtig, als das, was Gott, uns durch Sein Wort sagt. Die Herren dieser Welt vergehen (Jes 26,13), Jesus Christus kommt! Die meisten Menschen haben leider falsche Vorbilder. Das neue Jerusalem fordert uns heraus, weil kein Sünder in die Stadt hineinkommen kann (Offb 21,27), der nicht Vergebung empfangen hat (Offb 21,8).

In Offenbarung 21 kommt die Bezeichnung Lamm fünfzehn mal vor. Damit ist Der bezeichnet, der als Stellvertreter aller Welt Sünde auf sich genommen hat, Jesus Christus. Nur über Ihn, Jesus Christus, haben wir die Möglichkeit, in den Himmel und in die Stadt Jerusalem zu gelangen. Die neue Stadt Jerusalem fordert heraus, sich im Lebensbuch des Lammes eintragen zu lassen. Das ganze Kapitel, das in so ergreifenden Worten die Herrlichkeit des Lammes, die Braut des Lammes und die Maße der Stadt beschreibt (Offb 21,27). Im Buch des Lammes wirst du eingetragen, wenn Du dich für Jesus entscheidest, wenn Du Ihn als Erlöser und Herrn in dein Herz und leben aufnimmst. Keine Entscheidung ist so wichtig wie diese! Wer an Golgatha vorbeilebt, verliert alles! Johannes Gossner sagte einmal: Wer Jesus hat, hat alles, hat unendlich mehr, als wenn er alles andere ohne Ihn hätte. Eines ist klar, Gott hat sich für dich entschieden. Er sagt: Und er sprach zu mir: Es ist geschehen! Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Dürstenden geben aus dem Quell des Wassers des Lebens umsonst! (Offb 21,6)

Jetzt liegt die Antwort bei dir!

Nachwort

Lieber Leser, bist Du durch die Ausführungen in dieser Schrift angesprochen worden? Willst Du eine persönliche Entscheidung für JESUS treffen? Dann laden wir Dich ein, von ganzem Herzen das folgende Gebet zu sprechen. Lies aber bitte zuerst die am Schluß aufgeführten Bibelstellen, und dann bete:

Herr Jesus Christus, ich habe erkannt, daß Du allein mich von Sünde und Schuld zu erlösen und mit Gott zu versöhnen vermagst. Von jetzt an will ich an Dich als meinen persönlichen Retter und an Dein Wort, die Bibel, glauben. Ich glaube, daß Du auch für mich am Kreuz von Golgatha gestorben und von den Toten auferstanden bist. Ich bitte Dich, daß Du mir meine Sünden vergibst und mich von aller Ungerechtigkeit reinigst. Ich nehme Dich, Herr Jesus, als meinen Erlöser und Herrn in mein leben auf und übergebe es Dir hiermit von ganzem Herzen nach Geist, Seele und leib. Es soll auf ewig Dir gehören. Und bitte rette mich von der Welt der Finsternis, in deiner Welt der Herrlichkeit, ohne Sünde. Und schenke mir, bitte das ewige leben, damit ich nicht verloren gehe. Ich glaube aufgrund Deines Wortes, daß Du mich jetzt erhörst und angenommen hast und mich nichts mehr aus Deiner Hand entreißen kann. Hab innigen Dank dafür!

Da sprach Philippus: Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so ist es erlaubt! Er antwortete und sprach: Ich glaube, daß Jesus Christus der Sohn Gottes ist! (Apg 8,37)

Er hat unsere Sünden selbst an seinem Leib getragen auf dem Holz, damit wir, den Sünden gestorben, der Gerechtigkeit leben mögen; durch seine Wunden seid ihr heil geworden. (1Pt 2,24)

Wenn wir sagen, daß wir Gemeinschaft mit ihm haben, und doch in der Finsternis wandeln, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit; wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde. Wenn wir sagen, daß wir keine Sünde haben, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. Wenn wir sagen, daß wir nicht gesündigt haben, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns. (1Joh 1,6-10)

Denn ihr wißt ja, daß ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, losgekauft worden seid aus eurem nichtigen, von den Vätern überlieferten Wandel, sondern mit dem kostbaren Blut des Christus, als eines makellosen und unbefleckten Lammes. (1Pt 1,18-19)

Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; die nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. (Joh 1,12-13)

Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, so werde ich zu ihm hineingehen und das Mahl mit ihm essen und er mit mir. (Offb 3,20)

Sagt allezeit Gott, dem Vater, Dank für alles, in dem Namen unseres Herrn Jesus Christus; ordnet euch einander unter in der Furcht Gottes! (Eph 5,20-21)

Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach; und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht verlorengehen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters reißen. (Joh 10,27-29)

Denn wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, daß Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet. Denn mit dem Herzen glaubt man, um gerecht zu werden, und mit dem Mund bekennt man, um gerettet zu werden; denn die Schrift spricht: »Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden!« (Röm 10,9-11)

Danach ging er hinaus und sah einen Zöllner namens Levi an der Zollstätte sitzen und sprach zu ihm: Folge mir nach! Und er verließ alles, stand auf und folgte ihm nach. (Lk 5,27-28)

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Aus dem Buch – Die Zukunft des Christen: Überarbeiteter Text, April 2017

ENDE

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