Die Feindseligkeit des Menschen gegenüber Gott

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Die Feindseligkeit des Menschen gegenüber Gott

Hervorhebungen in fetter Schrift ist vom Textautor. Alle Bibelstellen wurden aus der Schlachter Version 2000 entnommen.  

Warum weist der Mensch den Schöpfer zurück? Der Mensch weist Gott vornehmlich deshalb zurück, weil die Gesetze Gottes Ausdruck einer Moral sind, die nach außen hin gerichtet ist und die die Sorge um den anderen vor die eigenen egoistischen Interessen stellt. Wir sind jedoch in erster Linie durch selbstsüchtige Sorgen motiviert, um das zu bekommen, was unserer Meinung nach für uns am besten ist.

Warum besitzen wir eine solche egoistische Haltung? Wie entstand sie? Die Bibel nennt uns den Ursprung für unser gottfeindliches und argwöhnisches Verhalten. Im 1.Buch Mose Kapitel 3 erklärt, dass der Teufel in der Gestalt der Schlange zuerst diesen Argwohn und die Rebellion gegen Gott in den Verstand der ersten Frau Eva pflanzte. Er die Schlange überzeugte sie, dass es ihr ohne Gott ebenso gut, wenn nicht sogar viel besser ginge und der Teufel sagte noch zur Eva, du wirst sein wie Gott.  

Der Sündenfall des Menschen

→ vgl. Mt 4,1-11; 2Kor 11,3; 1Tim 2,14

Aber die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der Jachweh gemacht hatte; und sie sprach zu der Frau: Sollte Gott wirklich gesagt haben, daß ihr von keinem Baum im Garten essen dürft? Da sprach die Frau zur Schlange: Von der Frucht der Bäume im Garten dürfen wir essen; aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: Eßt nicht davon und rührt sie auch nicht an, damit ihr nicht sterbt! Da sprach die Schlange zu der Frau: Keineswegs werdet ihr sterben! Sondern Gott weiß: An dem Tag, da ihr davon eßt, werden euch die Augen geöffnet, und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was gut und böse ist! Und die Frau sah, daß von dem Baum gut zu essen wäre, und daß er eine Lust für die Augen und ein begehrenswerter Baum wäre, weil er weise macht; und sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab davon auch ihrem Mann, der bei ihr war, und er aß.

Gott sagt zu uns, das zuerst die Eva verführt wurde und nicht Adam: Und Adam wurde nicht verführt, die Frau aber wurde verführt und geriet in Übertretung; (1.Timotheus 2,14)

Als Eva von der verführerischen Überlegung des Teufels überzeugt war und Adam nicht, denn Eva rebellierte gegen Gott. Und Gott zwang sich ihnen nicht auf. Er akzeptierte ihre Entscheidung, weil Er das schon vorher wusste. Denn Gott hätte Adam eine neue Frau schaffen können, aber das tat Er nicht, warum? Weis nur Er. Aber, Adam wurde nicht verführt sondern Eva. Denn Adam wusste was er tat. Jesus sagte dass Er und der Vater eins sind (Joh 17,22). Was Adam & Eva zusammenhält, ist die Liebe (1.Tim 2,14). Adam wusste was er tat, es war wohl seine schwerste Entscheidung seines Lebens. Auf der einen Seite war Eva und die andere das ewige leben. Als Adam von der verbotenen Frucht auch aß, tat er es nicht um Gottes willen, sondern um die Liebe Evas. Adam wollte lieber mit Eva sterben, als ohne sie weiterleben. Er gab sein leben für seine Braut. Sowie Jesus sein leben gab für seine Braut – die Gemeinde. In Jesus hat Gott das für uns getan, sonst könnte kein Mensch Gerettet werden, ohne sein Vollbrachtes werk, am Kreuz von Golgatha. Was Adam für Eva tat, das tat gleichermaßen Jesus Christus, für uns die Gerettet werden möchten (vgl. Jesaja 53,1-12).

So gibt es jetzt keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind, die nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist. Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. Denn was dem Gesetz unmöglich war – weil es durch das Fleisch kraftlos war –, das tat Gott, indem er seinen Sohn sandte in der gleichen Gestalt wie das Fleisch der Sünde und um der Sünde willen und die Sünde im Fleisch verurteilte, damit die vom Gesetz geforderte Gerechtigkeit in uns erfüllt würde, die wir nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist. (Römerbrief 8,1-4; → vgl. Gal 3,13-14; Röm 6,22-23; Gal 5,16-25; Gal 6,8-10)

Neid, Eifersucht und Gier sind genauso tief verwurzelte menschliche Motivationen geworden, wie Gewalttätigkeit der allgemeine Lösungsweg für Konflikte geworden ist. Die Nachkommen von Adam & Eva sind selten freiwillig zu Gott zurückgekehrt, um bereitwillig auf Ihm zu vertrauen. Es war in der Vergangenheit bis heute, das Er uns gesucht und gefunden hat, weil wir Ihn nicht suchten oder nichts von Ihm wussten (vgl. Johannes 4,23; Klagelieder 3,25; Sprüche 11,27).

Beachten Sie, wie der Apostel Paulus in seinem Brief an die Gemeinde zu Rom die Motivation der Menschheit beschreibt: Denn diejenigen, die gemäß [der Wesensart] des Fleisches sind, trachten nach dem, was dem Fleisch entspricht; diejenigen aber, die gemäß [der Wesensart] des Geistes sind, [trachten] nach dem, was dem Geist entspricht. (Römer 8,5)

[Wörter die in Klammern sind, ist Menschenwort]

Die fleischlichen Begierden beeinflussen unseren Verstand so, dass er sich gegen Gott und die Moral seiner Gesetze richtet. Deshalb fährt Paulus fort: Denn das Trachten des Fleisches ist Tod, das Trachten des Geistes aber Leben und Frieden, weil nämlich das Trachten des Fleisches Feindschaft gegen Gott ist; denn es unterwirft sich dem Gesetz Gottes nicht, und kann es auch nicht; und die im Fleisch sind, können Gott nicht gefallen. (Römer 8,6-8)

Deshalb muss hier erwähnt werden: deswegen kam der Sohn Gottes in unserer Welt, damit wir Erlöst werden können, wer es möchte. Denn durch sein Opfer wurden wir alle erlöst. Wer es nicht tut, geht lehr aus. Es sind dann verlorene Kinder, die zurück bleiben müssen.

Der Mensch meint, dass er einen besseren, aufgeklärten Weg hat, der dem anmaßenden, rohen und tyrannischen Moralgesetz der Bibel weit überlegen ist. Dennoch überragt das Gesetz Gottes weit die alternativen Moralvorstellungen des Menschen. Es ist, wie der Apostel Paulus schrieb: Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit vor Gott; denn es steht geschrieben: »Er fängt die Weisen in ihrer List«. Und wiederum: »Der Herr kennt die Gedanken der Weisen, daß sie nichtig sind«. (1.Korinther 3,19-20; vgl. Hiob 5,13; Psalm 94,11)

In der Menschheitsgeschichte wollte niemals eine Nation oder Volksgruppe sich allen zehn Geboten Gottes unterordnen, da diese der menschlichen Natur gegen den Strich gehen. Es hat zu allen Zeiten Menschen gegeben, die die moralischen Vorzüge einiger der Zehn Gebote erkannt haben, wie z.B. diejenigen, die Mitmenschen nicht zu belügen, zu bestehlen oder zu töten.

Wie oben schon erwähnt, sind Kinder Gottes befreit von dem Gesetz Gottes. Dies bewirkte, Jesus Christus. Er hat uns erlöst & wer gestorben ist, kann auch nicht mehr Sündigen, aber das bedeutet nicht, das wir drauflos sündigen könnten (vgl. Römer 6,7.15; 7,4.6).

Wie manche Menschen denken & sagen: lasst uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot (1.Korinther 15,32). So denken nur Menschen, die keine echte Beziehung zu Gott haben.

Es gab zu allen Zeiten, auch heute, die da sagen: es gibt keinen Gott (Psalm 10,4; 14,1; 53,2). Sie denken das nicht nur im Herzen sondern, sie sprechen das offen aus. Wenn sie aber die Erde verlassen müssen, werden sie sehr schnell erkennen müssen, es gibt einen lebendigen Gott, leider dann, zu spät für sie.

Das Höchstmaß menschlicher Akzeptanz ist jedoch, dass er sich nach eigenem Gutdünken einige der Gesetze Gottes herauspickt. Selbst wenn die Menschen dem Buchstaben nach die Gesetze Gottes halten, verstehen sie oft ihre geistliche Dimension und die dahinterstehende Absicht nicht, die Jesus Christus als liebe zu Gott und liebe zum nächsten definierte (Matthäus 22,37-40).

Durch die Zurückweisung der Lebensweise Gottes schneidet sich der Mensch unwissentlich von Segnungen ab, die aus dem Halten der Gebote Gottes resultieren, und wählt damit automatisch den weg des Todes.

Die Summe des Gesetzes - Die zwei Wege. Wählt den richtigen weg, so werdet ihr leben, nicht nur auf dieser Erde. (→ vgl. Lk 13,23-28)

Geht ein durch die enge Pforte! Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der ins Verderben führt; und viele sind es, die da hineingehen. Denn die Pforte ist eng und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind es, die ihn finden. (Matthäus 7,13-14)

Aus der Broschüre – Gute Nachrichten/ www.gutenachrichten.org

Überarbeitete Text, April 2017

 

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