Die fehlende Botschaft

 

Die fehlende Botschaft

Was bedeutet Weihnachten für Sie? Für viele Menschen ist dies die festlichste Zeit des Jahres. Familien treffen sich und tauschen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum aus, vielleicht auch bei einem knisternden Kaminfeuer. Kinder bitten den Weihnachtsmann, ihnen ihre gewünschten Geschenke zu bringen. Überall sieht man traditionelle Dekorationen – Adventskränze, Tannenzweige, Kerzen und Lametta. Gelegentlich findet man sogar noch eine Krippenszene und den aufrichtigen Wunsch, der Geburt Jesu Christi zu gedenken.

Für die meisten Ladenbesitzer in so genannten christlichen Nationen ist die Vorweihnachtszeit die umsatzstärkste Zeit des Jahres, wo bis zu 40 Prozent des Jahresumsatzes – manchmal sogar noch mehr – erzielt werden. Die Werbung mit Weihnachten beginnt sogar schon Wochen und Monate vorher. Der Weihnachtsmann und seine Rentiere werden benutzt, um Produkte von der Limonade bis zum Elektrorasierer zu verkaufen!

Dieses Jahr, in einer Zeit des wirtschaftlichen Abschwungs sind Geschäftsleute besorgt, daß das Weihnachtsgeschäft schwach ausfallen könnte. Ein Reporter hatte zur Einkaufszeit nach den Sommerferien im August kommentiert: "Die Konsumenten, die finanzielle Probleme befürchten, könnten ihre Sparsamkeit bis in den November und Dezember fortsetzen. Der kleine Jonas braucht Schulhefte, Stifte und Kleidung für die Schule. Was er nicht braucht, ist eine Xbox Kinect zu Weihnachten" ("Back-to-school-shoppers aren’t scrimping – yet" [Konsumenten knausern nicht zum Schulanfang – noch nicht], Minneapolis Star-Tribune, 18. August 2011). Es bleibt abzuwarten, ob 2011 den Trend zum Rückgang der vergangenen Jahre umkehren kann. Natürlich, für die Wohlhabenden gibt es massenhaft Optionen. Ein berühmtes Versandhaus für Luxusartikel bietet in seinem Weihnachtskatalog 2011 ein lebensgroßes, eßbares Lebkuchenhaus für Kinder an – zum Preis von 15.000 Dollar!

Und selbst für diejenigen mit einem bescheideneren Geldbeutel sind Weihnachtseinkäufe längst eine wesentliche Tradition dieser Jahreszeit. Aber die Art der Weihnachtseinkäufe verändert sich im Internetzeitalter. Mitte des Jahres berichtete die britische Marketingfirma eDigital Research, daß 2011 etwa ein Drittel der Konsumenten mindestens die Hälfte ihres Budgets für Weihnachtseinkäufe Online ausgeben werden, wobei ein Viertel sogar bis zu drei Viertel ihrer Einkäufe in Internet tätigen werden ("Gains for mobile Shopping" [Zuwächse beim mobilen Einkaufen], eDigital Research, 24. August 2011).

Geht es bei der Botschaft Jesu also um Konsum? Ist es eine Botschaft des Stresses für all diejenigen, die herumrennen und ihre knappen Finanzen dafür einsetzen, begehrte Konsumprodukte für Freunde und Verwandte zu erwerben? Ist es eine Botschaft der Schuldgefühle für all diejenigen, die nicht genügend ausgeben und eine Botschaft der Habgier für diejenigen, die darauf aus sind, großzügige Geschenke von anderen um sie herum zu bekommen?

Viele der Millionen von Menschen, die dieses Jahr wieder Geschenke austauschen, werden annehmen, daß sie einer Tradition folgen, die bei den Weisen aus dem Morgenland ihren Anfang nahm – die anreisten, um Jesus ihren Respekt zu erweisen. Aber steckt vielleicht mehr hinter dieser Geschichte, als die weithin bekannte Tradition vermuten lässt?

Die Weisen aus dem Morgenland

Die Bibel beschreibt die Ankunft der Weisen in Jerusalem, als sie nach dem prophezeiten König der Juden suchten:  (Matthäus 2, 1-2) Als nun Jesus geboren war in Bethlehem in Judäa, in den Tagen des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem, die sprachen: Wo ist der neugeborene König der Juden? Denn wir haben seinen Stern im Morgenland gesehen und sind gekommen, um ihn anzubeten!

Anmerkung: 1) »Judäa« war die Bezeichnung für die Gegend um Jerusalem, die sich ungefähr mit dem alten Stammesgebiet von Juda deckt. Politisch war Judäa damals ein unter römischer Vorherrschaft stehendes Königreich mit Jerusalem als Hauptstadt, später stand es zeitweise unter direkter römischer Verwaltung.

2) Gemeint ist Herodes d. Gr. (ca. 37 - 4 v. Chr.), ein Idumäer (Edomiter, vgl. 1Mo 36,1), der damals unter römischer Oberhoheit als König über Judäa herrschte. Jesus Christus wurde also ca. 5 v. Chr. geboren.

Was geschah, als sie ihn gefunden hatten?: Als sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe. (Mt 2, Verse 10-11)

Waren die Weisen gekommen, um Geburtstagsgeschenke zu überreichen? Nein! Sie waren gekommen, ein Kind anzubeten, das sie als den König der Juden erkannt hatten! Sie zollten einem König Tribut!

Beachten Sie, daß Jesus zu jener Zeit, als die Weisen ihn besuchten, in einem Haus war – nicht in einem Stall! Die Weisen besuchten ihn, als Jesus kein neugeborenes Baby mehr war, sondern ein Kind. Die NIV-Studienbibel kommentiert diesen Besuch so: „Entgegen der Tradition haben die Weisen Jesus nicht in der Nacht seiner Geburt im Stall aufgesucht, wie es die Hirten getan hatten. Sie kamen einige Monate später und besuchten ihn als Kind in einem Haus. Wie alt war Jesus also, als die Weisen zu Besuch kamen? Aus der Schrift wissen wir sein Höchstalter. Ein Engel warnte Josef und Maria, sie sollten nach Ägypten fliehen, um Jesus zu beschützen (Matthäus 2, 13). König Herodes suchte aber nicht nach einem Baby, um es zu töten – er befahl die Tötung aller männlichen Kinder im Raum Bethlehem im Alter von 2 Jahren und darunter (Vers 16). Jesus mußte zumindest einige Monate alt gewesen sein, als die Weisen kamen, um ihn zu verehren!

Geburt eines Königs

Wie Sie sehen können, gibt es einen gravierenden Unterschied zwischen dem biblischen Bericht und der Tradition, die erfindungsreiche Menschen darum aufgebaut haben. Die Geburt Jesu war die Geburt eines Königs. Welche Absicht wurde Maria, der Mutter Jesu, im Bezug auf seine Geburt mitgeteilt?  Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria! Denn du hast Gnade bei Gott gefunden. Und siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären; und du sollst ihm den Namen Jesus geben. Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben; und er wird regieren über das Haus Jakobs in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben. (Lukas 1, 30-33)

Anmerkung: Jesus ist die gr. Schreibweise des Hebr. Jehoschua; dieser Name bedeutet »Der Herr ist Rettung«.

Etwa 30 Jahre später begann Jesus sein vollzeitiges Wirken. Und wie lautete seine Botschaft? Es war die Botschaft eines kommenden Reichs – eines Reichs, das kein Ende haben wird!: Nachdem aber Johannes gefangengenommen worden war, kam Jesus nach Galiläa und verkündigte das Evangelium vom Reich Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!  (Markus 1, 14-15)

Der Engel Gabriel verkündete, daß Jesus über ein Reich herrschen sollte, das kein Ende hat. Jesus selbst predigte das Evangelium, die gute Nachricht, des kommenden Reichs Gottes! Eine populäre Tradition zur Weihnachtszeit ist die Aufführung des Oratoriums Messiah, geschrieben 1741 von Georg Friedrich Händel. Viele haben schon die bewegenden Worte aus dem Buch Jesaja gehört, die Händel mit Musik hinterlegt hat, und die die Offenbarung des Messias ankündigen: Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst. (Jesaja 9, 5)

Ja, Jesus Christus – der Messias – bereitet sich jetzt darauf vor, um auf diese Erde zurückzukehren und den Weltfrieden zu errichten. Er ist der Friedensfürst. Aber wie wird er den Weltfrieden errichten? Beachten Sie den folgenden Vers:  Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater, Friedefürst.  Die Mehrung der Herrschaft und der Friede werden kein Ende haben auf dem Thron Davids und über seinem Königreich, daß er es gründe und festige mit Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Der Eifer des Jahwe der Heerscharen wird dies tun! (Jesaja 9, 5-6)

Können Sie sich einen völligen Weltfrieden vorstellen? Können Sie sich Frieden und Wohlstand in allen Nationen vorstellen? Genau das wird geschehen, wenn Christus sein Reich auf Erden errichten wird! Der Prophet Sacharja schrieb von der Zeit, wenn alle Nationen Vertreter nach Jerusalem senden werden, um Gott anzubeten:  Und es wird geschehen, daß alle Übriggebliebenen von all den Heidenvölkern, die gegen Jerusalem gezogen sind, Jahr für Jahr heraufkommen werden, um den König, den Jachweh der Heerscharen, anzubeten und das Laubhüttenfest zu feiern. (Sacharja 14, 16)

Das Laubhüttenfest halten?

Die neutestamentliche Kirche des ersten Jahrhunderts kannte die Prophezeiungen der Rückkehr Christi und sie kannte Christi Botschaft – doch die neutestamentliche Kirche feierte nie Weihnachten! Vielmehr feierte sie dieselben heiligen Tage, die auch Jesus Christus eingehalten hatte.
 

Haben Sie jemals das Pfingstfest gefeiert? Die Apostel des Neuen Testaments taten es. Sie können diese faszinierende Begebenheit in der Apostelgeschichte nachlesen. Dort ist zu lesen, wie Tausende an jenem Pfingsttag bekehrt wurden. Warum feierten sie Pfingsten? Weil es einer der jährlichen heiligen Tage war, der in der Bibel geboten ist. Wie die NIV-Studienbibel erklärt: „Pfingsten wird auch das Wochenfest (5. Mose 16, 10), Fest der Ernte (2. Mose 23, 10) und Tag der Erstlinge (4. Mose 28, 26) genannt".
 

Der biblische Pfingsttag war der Beginn der neutestamentlichen, christlichen Kirche! Wenn Sie aufrichtig gemäß der Bibel leben wollen, werden Sie auch jedes Jahr die biblischen Feste feiern wollen! Wußten Sie, daß die jährlichen heiligen Tage Gottes Heilsplan für die gesamte Menschheit aufzeigen? Betrachten wir einen anderen dieser jährlichen, biblischen heiligen Tage: das Posaunenfest. Dieses Posaunenfest steht symbolisch für die Rückkehr des Messias, Jesus Christus. Würden bekennende Christen die biblischen heiligen Tage einhalten, so könnten sie die fehlende Botschaft verstehen. Das siebte Siegel der Offenbarung, des letzten Buchs in Ihrer Bibel, enthält die sieben Posaunen, die während des einjährigen Tags des Herrn erschallen werden. Und sie werden folgende große Bekanntmachung verkünden, die die Regierungen der Nationen dieser Erde erschüttern wird:  Und der siebte Engel stieß in die Posaune; da ertönten laute Stimmen im Himmel, die sprachen: Die Königreiche der Welt sind unserem Herrn und seinem Christus zuteil geworden, und er wird herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit! (Offenbarung 11, 15)

Wir freuen uns alle auf diese Zeit und ich bitte Sie innständig, wenn Sie nicht bereits Christi Anweisungen folgen, daß Sie beten: Dein Reich komme! Der einzige Weg, wie die Welt jemals einen dauerhaften Frieden unter den Nationen erleben wird, ist dadurch, daß Christus diesen Weltfrieden herbeiführt und die Nationen lehrt, wie man Frieden stiftet. Die Welt muß den Weg des Friedens erst lernen. Christus und die Heiligen werden die Nationen umerziehen und ihnen beibringen, Gott und ihren Nächsten zu lieben. Beachten Sie diese inspirierende Prophezeiung: Und viele Völker werden hingehen und sagen: »Kommt, laßt uns hinaufziehen zum Berg des Jachwehs, zum Haus des Gottes Jakobs, damit er uns belehre über seine Wege und wir auf seinen Pfaden wandeln! « Denn von Zion wird das Gesetz ausgehen und das Wort des Jachwes von Jerusalem.  (Jesaja 2, 3)

Heute bekämpfen sich die Nationen untereinander. Der dritte Weltkrieg wird die gesamte Welt in einen Strudel hineinziehen, der von dem König aller Könige gestoppt werden muß. Die Nationen werden sich bei Meggido versammeln und sich bereitmachen, Christus bei seiner Wiederkunft zu bekämpfen. Diese Kampf wird allgemein als Harmagedon bezeichnet und Ihre Bibel beschreibt ihn als an jenem großen Tag Gottes, des Allmächtigen (Offenbarung 16, 14).

Die Nationen werden diesen Kampf verlieren! Christus wird als triumphierender Sieger herrschen! Wir können Gott danken, daß Christus geboren wurde, um der König über den Planeten Erde zu sein. Die siebte Posaune wird der Welt verkünden, daß die Nationen nun dem König aller Könige gehören. Gottes von Liebe geprägter Plan für alle Menschen wird in den biblischen Festen und heiligen Tagen offenbart. Jesus und die Apostel waren für uns ein Vorbild in der Einhaltung der biblischen Feste und heiligen Tage – nicht in der Einhaltung heidnischer Feiertage und Traditionen, denen ein christlicher Name gegeben wurde. Es ist kein Zufall, daß Ihre Bibel nichts darüber schreibt, daß Jesus oder die Apostel Weihnachten gefeiert hätten – oder irgendeinen Tag, den eingehalten hätten, um Jesu Geburt zu feiern. Und dennoch wird von Milliarden von Menschen jedes Jahr der 25. Dezember als der Tag gefeiert, an dem Jesus geboren sein soll. Warum?

25. Dezember?

Sie mögen sich vielleicht fragen, ob irgend jemand überhaupt beweisen kann, daß Jesus am 25. Dezember geboren ist. Viele mag es überraschen, zu erfahren, daß wir im Gegenteil sogar beweisen können, daß er nicht an diesem Tag geboren wurde!

Überlegen wir, was die Bibel uns berichtet: Josef und Maria waren wegen einer Volkszählung, die von Kaiser Augustus angeordnet worden war, zurück nach Bethlehem gereist. Die Stadt war überfüllt, so daß Josef und Maria eine unkonventionelle Unterkunft finden mußten. Jesus wurde in Bethlehem geboren und nach der Geburt in eine Krippe oder einen Futtertrog gelegt. Beachten Sie das Umfeld und die Jahreszeit: Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. (Lukas 2, 8)

Die meisten Bibelgelehrten geben offen zu, daß die Hirten im Dezember nicht mehr auf dem Feld waren. Die kalte, regnerische Jahreszeit begann lange vor dem 25. Dezember. Sie können dies in den meisten großen Bibelkommentaren nachprüfen. Jesus wurde Ende September oder Anfang Oktober geboren, um die Zeit eines wichtigen biblischen Festtags, des Posaunenfests.

Wer also wurde am 25. Dezember geboren? Wie die meisten größeren Lexika erklären, wurde der 25. Dezember mit der angenommenen Geburt vorchristlicher Gottheiten in Verbindung gebracht, lange bevor irgend jemand zu behaupten versuchte, es sei der Tag der Geburt Jesu. Mithras und Sol Invictus [die unbesiegte Sonne] sind zwei altertümliche Gestalten, für die man ein Geburtsdatum am 25. Dezember findet.

Die fehlende Botschaft

Die falschen Traditionen der Menschen können uns von der wahren Bedeutung der Geburt und des Lebens Christi ablenken. Wir haben gesehen, daß Jesus im Herbst jenes Jahres auf die Welt kam, nicht am 25. Dezember. Er wurde geboren, um König eines Königreiches zu sein, daß kein Ende haben wird. Jesus lehrte uns, so zu beten:  Deshalb sollt ihr auf diese Weise beten: Unser Vater, der du bist im Himmel! Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden. (Matthäus 6, 9-10)

Wir brauchen das Reich Gottes! Wir nähern uns dem Ende dieses Zeitalters, dem Ende des historischen Experiments der Menschen mit fleischlich gesinnten Gesellschaften und Regierungen. Die Zeit wird knapp, denn wir sehen bereits, wie sich endzeitliche Prophezeiungen erfüllen.

Wir können uns auf die Rückkehr Jesu Christi zu dieser Erde freuen, wenn er als König aller Könige kommt. Wir können uns auf das kommende Reich Gottes freuen, das allen Nationen Frieden bringen wird. Beten Sie, daß dieses Reich komme! Freuen Sie sich auf Christi Rückkehr als König der Könige und Herr der Herren, wie wir in Offenbarung 17, 14 und Offenbarung 19, 16 lesen können. Christus und die Heiligen werden für tausend Jahre die Welt regieren, wie uns Offenbarung 20, 4-6 zeigt. Freuen Sie sich auf diese neue Welt des Friedens und des Wohlstands. Alle Nationen werden dann die Gelegenheit haben, nachhaltig landwirtschaftliche Produkte zu erzeugen: eine Fülle an Früchten, Gemüse, und Getreide. Christus wird das Wetter stabilisieren und wird zur rechten Zeit regnen lassen. Kinder werden friedlich in der Stadt spielen können (Sacharja 8, 5). Die Wesensart von Tieren wird friedlich werden (Jesaja 11, 6). Menschen aus allen Nationen werden nach Jerusalem kommen, um das Laubhüttenfest zu feiern und den König, Jesus Christus, zu verehren (Sacharja 14, 16). Wer aber nicht zum Laubhüttenfest kommt, für die ist jetzt schon Gericht angesagt (Vgl. Sach 14,17-19)

Wir nähern uns schnell dem Ende dieses heutigen, geplagten Zeitalters. Und wir nähern uns schnell der Rückkehr Jesu Christi, der kommen wird, um seine friedliche, tausendjährige Herrschaft auf dem Planeten Erde als Erlöser der Welt (1. Johannes 4, 14-15) zu errichten. Er kommt als König aller Könige und Herr aller Herren. Danken wir Gott, daß sein Reich kommt! Das ist die fehlende Botschaft!

Wenn sich nun also der 25. Dezember nähert, was werden Sie tun? Werden Sie den Fabeleien nachlaufen, die die wahre Botschaft Jesu Christi verbergen? Werden Sie sich vom Konsumzwang und den angeblich "christlichen Festen" vereinnahmen lassen, die in Wahrheit von falschen Göttern übernommen wurden? Werden Sie sich falschen Traditionen beugen – oder werden Sie sich auf die bald kommende Rückkehr des Königs aller Könige, des Erlösers der Welt, Jesus Christus, freuen, der sein Reich hier auf diesem Planeten Erde errichten wird?

Lassen sie nicht zu, daß falsche Weihnachtstraditionen sie von der wahren Botschaft Jesu Christi abbringen!

Tradition oder Wahrheit?

Die Gerüche, die farbenfrohen Lichter und Dekorationen, Menschen, die sich Gedanken über andere machen, schöne Gefühle überall; was könnte daran falsch sein? Kurze Tage, kalte, lange Nächte – da können wir etwas Aufhellung und fröhliches Treiben gut gebrauchen. Also mögen diejenigen, die Weihnachten feiern, erwidern, "laß mich in Ruhe", wenn jemand die Aktivitäten dieser Jahreszeit anprangert.

Wir tun es für die Kinder, ist die häufig vorgebrachte Begründung, wenn jemand weiterhin diese Feier begeht, trotz der erdrückenden Beweise, die dagegen sprechen. Andere erklären: Wir ehren Jesus Christus, unseren Heiland, indem wir diese Feier begehen, unabhängig von deren Ursprüngen. Tatsache ist aber, daß man Christus entführen müßte, um ihn in das Weihnachtsfest zu bringen, denn er war niemals irgendein Teil dieser Feier – von ihren Anfängen bis heute! Dieser höchste aller christlichen Feiertage begann im Altertum als heidnische Feier der Wintersonnenwende und hat sich in eine quasi-religiöse Feier verwandelt, die in Wahrheit eine riesige Verkaufsveranstaltung für den Handel ist, wo sich Menschen drängen, um Geschenke für Familie, Freunde und Geschäftspartner zu suchen. Man kann doch wohl nichts dagegen sagen, wenn die Wirtschaft brummt und Arbeitsplätze gesichert werden, oder?! Überlegen wir aber, daß die Bibel sagt, Wahrheit ist wichtig. Beachten Sie Johannes 8, 31-32: Da sprach Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!  Ich bin sicher, Sie wissen noch, daß eines der grundlegenden Zehn Gebote, die Gott am Sinai verkündete, davon handelt, wahrheitsgemäß zu handeln:  Du sollst kein falsches Zeugnis reden gegen deinen Nächsten! (2. Mose 20, 16) Behalten wir das im Kopf und erinnern wir uns, daß Jesus Christus nicht am 25. Dezember geboren wurde. Also beruht das Weihnachtsfest schon grundsätzlich auf einer Unwahrheit – es ist eine Lüge! Ein weiterer großer Teil der Feierlichkeit, besonders für Kinder, ist die Tradition des Weihnachtsmanns. Es tut mir leid, wenn ich derjenige sein muß, der es Ihnen beibringt, aber es gibt gar keinen Weihnachtsmann. Er ist eine Lüge! Was sagt die Bibel über das Schicksal von Lügnern? Nichts Gutes! Offenbarung 21, 8 erklärt: Die Feiglinge aber und die Ungläubigen und mit Greueln Befleckten und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner – ihr Teil wird in dem See sein, der von Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.

Sich auf Traditionen zu berufen ist nichts Neues: Jesus sprach dieses Thema an, als er die Pharisäer und Schriftgelehrten scharf zurechtwies:  Und er sprach zu ihnen: Trefflich verwerft ihr das Gebot Gottes, um eure Überlieferung festzuhalten. (Markus 7, 9). Und an anderer Stelle erklärte Jesus, daß es nicht darum geht, Lippenbekenntnisse zu machen und seinen Namen zu verwenden: Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. (Matthäus 7, 21)

Und was ist sein Wille? Daß wir ihn in Lauterkeit und Wahrheit verehren (1. Korinther 5, 8; vgl. 1. Petrus 1, 22).

Weihnachten ist nicht die einzige populäre Tradition oder Lehre, die unbiblisch ist. Wenn Sie den Mut haben, der Realität ins Auge zu blicken, was noch viele andere Dinge angeht, die das traditionelle Christentum lehrt und praktiziert.

Lesen Sie unsere kostenlose Broschüre Satans gefälschtes Christentum.

Überarbeiteter Text, April 2017

 

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