Die Entrückung

Wenn nicht anders vermerkt wurde, Ich zitiere aus der Schlachter Version 2000. Hervorhebungen in fetter Schrift ist vom Textautor.

 

Die Entrückung

Das größte Ereignis, die Entrückung steht bevor!

Unser Herr Jesus Christus, gab den ersten Christen (und uns) die Verheißung, dass Er, uns eine Stätte bereiten wird. Dann sagte er: Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin. (Johannes 14,3; vgl. auch, Joh 12,26; 17,24)

Seitdem freuen sich Gläubige, die geistlich Wiedergeboren sind darauf, entrückt zu werden, um so den Tod nicht sehen zu müssen.

Mit folgenden Argumenten möchte ich gerne darlegen, warum ich das für die einzig mögliche Schlussfolgerung halte:

Die Auferstehung der Toten und die Wiederkunft des Herrn Jesus Christus.

→ vgl. Phil 3,20-21

Ich will euch aber, Brüder, nicht in Unwissenheit lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht traurig seid wie die anderen, die keine Hoffnung haben. Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die Entschlafenen durch Jesus mit ihm führen. Denn das sagen wir euch in einem Wort des Herrn: Wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrigbleiben, werden den Entschlafenen nicht zuvorkommen; denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit. So tröstet nun einander mit diesen Worten! (1.Thessalonicher 4,13-18; vgl. Joh 12,26; 14,3; 2.Thess 2,1)

Wann wird Jesus wiederkommen? Antwort: Wenn ihr es nicht meint.

 

So wacht nun, da ihr nicht wißt, in welcher Stunde euer Herr kommt! Das aber erkennt: Wenn der Hausherr wüßte, in welcher Nachtstunde der Dieb käme, so würde er wohl wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen. Darum seid auch ihr bereit! Denn der Sohn des Menschen kommt zu einer Stunde, da ihr es nicht meint. (Matthäus Kap. 24, Verse 42-44; vgl. 2.Petrus Kap. 3, Vers 14)

Manche Zeitgenossen behaupten, dass wir durch die große Drangsalzeit (7Jahre Daniel 12,1-2.7.11-12) hindurch müssen, dies entspricht nicht der Wahrheit! Warum?

Die erste Antwort finden wir in der Heiligen Schrift, wo es heißt, 1.Thessalonicher 5,9-10; vgl. 1.Thess 1,4-5; 2.Thess 2,13-14: Denn Gott hat uns nicht zum Zorngericht bestimmt, sondern zum Besitz des Heils durch unseren Herrn Jesus Christus, der für uns gestorben ist, damit wir, ob wir wachen oder schlafen, zusammen mit ihm leben sollen.

Der zweite beweiß ist im 1.Thessalonicher 1,9-10: Denn sie selbst erzählen von uns, welchen Eingang wir bei euch gefunden haben und wie ihr euch von den Götzen zu Gott bekehrt habt, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen, und um seinen Sohn aus dem Himmel zu erwarten, den er aus den Toten auferweckt hat, Jesus, der uns errettet vor dem zukünftigen Zorn.

Der dritte beweiß ist im Römerbrief 5,9:  Wieviel mehr nun werden wir, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt worden sind, durch ihn vor dem Zorn errettet werden! (vgl. Johannes 3,36)

Der vierte beweiß ist, im 2.Thessalonicher 2,7: Wo es heißt: Laßt euch von niemand in irgendeiner Weise verführen! Denn es muß unbedingt zuerst der Abfall kommen und der Mensch der Sünde geoffenbart werden, der Sohn des Verderbens, der sich widersetzt und sich über alles erhebt, was Gott oder Gegenstand der Verehrung heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt als ein Gott und sich selbst für Gott ausgibt. Denkt ihr nicht mehr daran, daß ich euch dies sagte, als ich noch bei euch war? Und ihr wißt ja, was jetzt noch zurückhält, damit er geoffenbart werde zu seiner Zeit. Denn das Geheimnis der Gesetzlosigkeit ist schon am Wirken, nur muß der, welcher jetzt zurückhält, erst aus dem Weg sein; und dann wird der Gesetzlose geoffenbart werden, den der Herr verzehren wird durch den Hauch seines Mundes, und den er durch die Erscheinung seiner Wiederkunft beseitigen wird, ihn, dessen Kommen aufgrund der Wirkung des Satans erfolgt, unter Entfaltung aller betrügerischen Kräfte, Zeichen und Wunder und aller Verführung der Ungerechtigkeit bei denen, die verlorengehen, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, durch die sie hätten gerettet werden können. (2.Thess 2,3-10)

Dies wird als Geheimnis, Entrückung oder die glückselige Hoffnung der Gemeinde Jesu bezeichnet. 

Die Erwartung der Wiederkunft Jesus Christus

Die Apostel und die Gläubigen der ersten drei Jahrhunderte rechneten uneingeschränkt damit, dass Christus zu ihren Lebzeiten für die Seinen wiederkommen würde. Die glückselige Hoffnung, die Gläubige des ersten Jahrhunderts motivierte, richtete sich auf die unmittelbar bevorstehende Wiederkunft bzw. das plötzliche und unerwartete Kommen Christi, das jederzeit möglich ist.

Die Schrift lässt darauf schließen, dass in der Gemeinde Thessalonisch einige Menschen betrübt waren, weil irgendjemand behauptet hatte, der festgesetzte Tag sei schon da gewesen und sie seien zurückgelassen worden. Als ihnen Paulus im 1. und 2.Thessalonicherbrief antwortete, verlieh er damit dem Glauben an die unmittelbar bevorstehende Wiederkunft Christi wahrscheinlich mehr Impulse als jeder andere Bibelabschnitt. Die meisten Christen des ersten Jahrhunderts nahmen den Glauben an das jederzeit mögliche Kommen Christi so ernst, dass sie sich leidenschaftlich dafür einsetzten, ihren Glauben überallhin zu tragen.

Dies können wir in 1.Thessalonicher 1,6-10 lesen: Und ihr seid unsere und des Herrn Nachahmer geworden, indem ihr das Wort unter viel Bedrängnis aufgenommen habt mit Freude des Heiligen Geistes, so daß ihr Vorbilder geworden seid für alle Gläubigen in Mazedonien und Achaja. Denn von euch aus ist das Wort des Herrn erklungen; nicht nur in Mazedonien und Achaja, sondern überall ist euer Glaube an Gott bekanntgeworden, so daß wir es nicht nötig haben, davon zu reden. Denn sie selbst erzählen von uns, welchen Eingang wir bei euch gefunden haben und wie ihr euch von den Götzen zu Gott bekehrt habt, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen, und um seinen Sohn aus dem Himmel zu erwarten, den er aus den Toten auferweckt hat, Jesus, der uns errettet vor dem zukünftigen Zorn.

Und 1.Thessalonicher 5,9-11:  Denn Gott hat uns nicht zum Zorngericht bestimmt, sondern zum Besitz des Heils durch unseren Herrn Jesus Christus, der für uns gestorben ist, damit wir, ob wir wachen oder schlafen, zusammen mit ihm leben sollen. Darum ermahnt einander und erbaut einer den anderen, wie ihr es auch tut!

Die Gemeinde der ersten drei Jahrhunderte wartete also auf die Entrückung

Selbst während des Mittelalters, als die wörtliche Auslegung der Bibel weithin in Vergessenheit geraten war, erwarteten etliche Gläubige noch immer die unmittelbar bevorstehende Entrückung der Gemeinde. In späterer Zeit lebende tiefgläubige Christen drückten ihre tiefen Glauben an dieses Ereignis aus, darunter Hugh Latimer, der 1555 auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde: Vielleicht kommt sie in meinen Tagen, obgleich ich schon alt bin, oder in den Tagen meiner Kinder; … die Heiligen werden emporgehoben, Christus entgegen in die Luft und so werden sie mit ihm wieder herabkommen.

Seit Latimers Zeit ist die Bibel in vielen Sprachen übersetzt worden. Überall, wohin sie gekommen ist, hat die Erwartung, entrückt zu werden, um bei Christus zu sein, die Gemeinde erfüllt. Die Erwartung dieses Ereignisses hat während der letzten beiden Jahrhunderte einen gewaltigen Einfluss auf die Gemeinde ausgeübt. Denn Millionen von Christen haben die Verheißung unseres Herrn Jesus Christus, dass Er bald für seine Gemeinde kommt, im wörtlichen Sinn in ihr Herz aufgenommen. Heutige Christen kennen also die Entrückung.

Denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit. So tröstet nun einander mit diesen Worten! (1.Thess 4,16-18)

Im Griechischen steht für entrückt das Wort harpazo, das wegreißen bedeutet. Es beschreibt nicht eine Situation, worin jemand von einem Entführer fortgeschleppt wird, sondern steht für den freudigen Augenblick, in dem die Gläubigen in den Himmel emporgehoben werden.

Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin. Wohin ich aber gehe, wißt ihr, und ihr kennt den Weg. (Johannes 14,1-4)

Christen warten täglich darauf, dass der Herr Jesus wiederkommt, und wir rufen: Komm, Herr Jesus! (Lk 12,36; Offb 22,20). Dieser Ruf würde kaum Sinn ergeben, wenn wir zunächst die Drangsalszeit erleben müssten.

Wenn die Entrückung beschrieben wird, wird die Drangsal nicht erwähnt (Joh 1,1-3; 1.Thess 4,13–17) und nur von Ermunterung gesprochen. Offenbar ist die Entrückung ein für sich stehendes Ereignis, das wir mit ungetrübter Freude erwarten können. Wenn wir die Drangsalszeit erleben müssten – sollten wir dann nicht besser darauf hoffen, in Frieden vorher entschlafen zu dürfen? Würde die Freude über die Entrückung sich nicht unweigerlich mit Angst vor den Drangsalen vermischen?

In der Drangsalszeit wird der Zorn Gottes und des Lammes über die Erde ausgegossen (Offb 6,16-17). Wir, die erlösten Christen, sind aber nicht zum Zorn bestimmt, sondern zur Erlangung des Heils (1.Thess 5,9). Wir werden den kommenden Zorn nicht erleben, sondern befreit werden, wenn der Herr Jesus uns in den Himmel aufnimmt (1.Thess 1,9-10; Röm 5,9). Nach der Entrückung wird das Verderben über die Ungläubigen hereinbrechen (1.Thess 5,3.9).

In der gegenwärtigen Zeit – vor der Offenbarung des Antichristen, der Mensch der Sünde – gibt es noch etwas, was zurückhält, und eine Person, die das Böse zurückhält (2.Thess 2,3.6-8). Die Person ist der vom Himmel gesandte Heilige Geist, der in jedem Christen in uns wohnt (vgl. Joh 14,26; . Dieser Geist ruft heute mit der Braut Christi: Komm! Ja, komm, Herr Jesus! (Offb 22,17.20). Erst wenn der Geist und die Braut nicht mehr auf der Erde sind, wird die Drangsalszeit beginnen können, in der sich der Antichrist offenbaren wird.

In den neutestamentlichen Briefen werden Christen vor vielen bösen Entwicklungen und Gefahren gewarnt (1.Tim 4,1-2 etc.). Warum fehlt die Warnung vor der kommenden Drangsalszeit?

In den Stellen, in denen von der Drangsalszeit die Rede ist, wird die Gemeinde nicht erwähnt (Mt 24,3-29; Mk 13,4-29; Offb 7,14-17; vgl. auch 5.Buch Mose 4,30-31; Jer 30,4-7; Dan 12,1 dies bedeutet für Israel). Es ist von einer Drangsal für Jakob die Rede sowie von Nationen, die aus der großen Drangsal kommen – nicht aber von der Versammlung oder von Christen.   

Der Prophet Daniel hat davon gesprochen, dass 70 Jahrwochen (eine Woche = 7 Jahre) über die Israeliten bestimmt seien, bis sie den Segen des Reiches empfangen können. Nach 69 Jahrwochen verwarf das Volk Gottes ihren Messias, und die Uhr Israels wurde angehalten (Dan 9,24-27). Nun sammelt Gott sich aus allen Nationen ein Volk für seinen Namen (Apg 15,14). Wenn die Vollzahl der Nationen eingegangen sein wird (Röm 11,25), wird Gott wieder mit seinem Volk anknüpfen. Die Uhr Israels (seit ca. 1948) wird erneut ticken und die letzte Jahrwoche Daniels wird kommen, wenn die Gemeinde Jesu weg ist (7 Jahre der Drangsal) sich erfüllen. Danach wird Israel in die Segnungen des neuen Bundes eingeführt werden (Röm 11,26-32). Erst wenn die Gemeinde Jesu (Braut) im Himmel ist, wird wahr werden, was die Propheten über Israels Drangsal und Segnung geredet haben.   

Ein Vorausbild aus dem Alten Testament veranschaulicht eindrücklich die Entrückung: Henoch wurde vor der Sintflut entrückt, während Noah durch die Flut hindurch bewahrt wurde (1.Buch Mose Kap. 5-8; Hebr 11,5-7). Henoch ist ein Bild von Christen, während Noah ein Bild der Nationen (ungläubige) und des jüdischen Überrests in der Drangsalszeit darstellt.

Ein Sinnbild illustriert die Entrückung vor der Drangsal: Christus wird als  Morgenstern bezeichnet, der erscheint, bevor die Sonne aufgeht (Offb 2,28; 22,16). Da die Sonne die Erscheinung Christi in Herrlichkeit darstellt (Mal 3,19-21), erkennen wir im Morgenstern einen Hinweis auf Christus, der uns vorher in der Nacht seiner Verwerfung zu sich nimmt.

Die Hochzeit des Lammes, wo wird sie stattfinden? Im Himmel oder auf Erden? Bevor Christus in großer Macht und Herrlichkeit auf die Erde wiederkommt, wird er seiner Braut, die Gemeinde Jesu, begegnen. In der Zwischenzeit wird sich der göttliche Zorn nach der Entrückung der Gemeinde Jesu in beispielloser Weise über die Welt ergießen, wenn aber die Zeit gekommen ist. Diese Zeit bezeichnete unser Herr als große Drangsal (Matthäus 24,21).

Die beiden Phasen der Wiederkunft Jesu Christi

Wenn die über 300 biblischen Hinweise auf die Wiederkunft sorgfältig untersucht werden, wird deutlich, dass es zwei Phasen des Kommen Christi gibt. Diese Stellen enthalten zu viele Aspekte seiner Wiederkunft, die nicht miteinander in Einklang gebracht werden können, wenn man daraus ein einziges Kommen werden lässt.

Da wir wissen, dass es keine Widersprüche im Wort Gottes gibt, will uns der HERR Jesus damit sicher etwas sagen: Die meisten Gelehrten, die – soweit wie möglich – an der wörtlichen Bibelauslegung festhalten, glauben, dass Er über ein »kommen« in zwei Phasen spricht. Zunächst wird er plötzlich in den Luftbereich kommen, um seine Gemeinde zu entrücken und um die Gläubigen in das Haus seines Vaters zu bringen (Womit Johannes 14,1-3 erfüllt wird). Dann werden sie vor dem Richterstuhl Christi erscheinen (2.Kor 5,8-10) und an dem Hochzeitsmahl des Lammes teilnehmen (Offb 19,1-10).

Schließlich wird Jesus seine Wiederkunft dadurch vollenden, dass Er in Herrlichkeit und für alle sichtbar in großer Macht auf die Erde zurückkehrt, um sein Reich aufzurichten.  

Der Richterstuhl Christi

Unmittelbar nach der Entrückung wird jeder Gläubige vor Christus stehen, um von ihm beurteilt zu werden. Dieses Gericht hat nichts mit dem Heil zu tun, da sich dort nur Errettete befinden, die Wiedergeboren sind. Paulus erwähnt unser Erscheinen vor dem Richterstuhl Christi in 2.Korinther 5,10 (vgl. auch Röm 14,10).

Die ausführlichste Bibelstelle in Zusammenhang mit diesem kommenden Ereignis ist 1.Korinther 3, 7-15: So ist nun weder der pflanzt noch der begießt etwas, sondern Gott, der das Gedeihen gibt. Der aber pflanzt und der begießt, sind einer wie der andere. Jeder aber wird seinen Lohn empfangen nach seiner Arbeit. (vgl. 1.Korinther 4,5)

Denn wir sind Gottes Mitarbeiter; ihr seid Gottes Ackerfeld und Gottes Bau. (1.Kor 3,9; vgl. auch Eph 2,19-20)

Gemäß der Gnade Gottes, die mir gegeben ist, habe ich als ein weiser Baumeister den Grund gelegt; ein anderer aber baut darauf. Jeder aber gebe acht, wie er darauf aufbaut. Denn einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. Wenn aber jemand auf diesen Grund Gold, Silber, kostbare Steine, Holz, Heu, Stroh baut, so wird das Werk eines jeden offenbar werden; der Tag wird es zeigen, weil es durchs Feuer geoffenbart wird. Und welcher Art das Werk eines jeden ist, wird das Feuer erproben. Wenn jemandes Werk, das er darauf gebaut hat, bleibt, so wird er Lohn empfangen; wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden erleiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch. (1.Korinther 3,10-15)

Gute Werke

Da gute Werke belohnt werden, müssen wir wissen, wodurch sich ein gutes Werk auszeichnet. Im Folgenden werden von der Schrift her einige Möglichkeiten aufgezeigt.

Zeugnis: In Matthäus 5,16 heißt es: So laßt euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

Ein Christ soll sein Licht scheinen lassen, damit die Welt es sehen kann. Er ist Repräsentant des Herrn Jesus Christus gegenüber einer Welt, die ihn zum größten Teil nicht kennt oder kennen will. Zu den guten Werken eines Christen gehört es, ein reines Leben zu führen und ein fortwährender Zeuge für den Herrn zu sein.

Und in Epheser 5,8-9 heißt es: Denn ihr wart einst Finsternis; jetzt aber seid ihr Licht in dem Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts! Die Frucht des Geistes besteht nämlich in lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.

Unsere guten Werke: In Philipper 1,9-11 heißt es: Und um das bete ich, daß eure Liebe noch mehr und mehr überströme in Erkenntnis und allem Urteilsvermögen, damit ihr prüfen könnt, worauf es ankommt, so daß ihr lauter und ohne Anstoß seid bis zum Tag des Christus, erfüllt mit Früchten der Gerechtigkeit, die durch Jesus Christus zur Ehre und zum Lob Gottes.  

In Galater 5,22 heißt es: Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.                   

In Johannes 15,8 heißt es: Dadurch wird mein Vater verherrlicht, daß ihr viel Frucht bringt und meine Jünger werdet.

Und in Galater 6,4-5 heißt es: Jeder aber prüfe sein eigenes Werk, und dann wird er für sich selbst den Ruhm haben und nicht für einen anderen; denn jeder einzelne wird seine eigene Bürde zu tragen haben.

Und in Epheser 2,8-10 heißt es: Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch – Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. Denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.

Das heißt auch, die Werke die Gott vorbereitet hat, sollen wir dann Erfüllen, wenn die Zeit dafür gegeben ist. Denn ohne Gott, kann ein wiedergeborener nichts tun.

Überarbeiteter Text, Oktober 2017

 

 

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