Der tägliche Bedarf

Jojachin wird begnadigt

→ vgl. Jeremia 52,31-34

Und es geschah im siebenunddreißigsten Jahr, nachdem Jojachin, der König von Juda, gefangen hinweggeführt worden war, am siebenundzwanzigsten Tag des zwölften Monats, da erhob Ewil-Merodach, der König von Babel, im ersten Jahr seiner Regierung das Haupt Jojachins, des Königs von Juda, [und entließ ihn] aus dem Kerker; und er redete freundlich mit ihm und setzte seinen Thron über die Throne der Könige, die bei ihm in Babel waren; und er erlaubte ihm, seine Gefängniskleider abzulegen; und er durfte stets vor ihm essen, sein ganzes Leben lang. Und sein Unterhalt, der beständige Unterhalt, wurde ihm vom König gegeben, für jeden Tag sein bestimmtes Teil, für alle Tage seines Lebens. (2.Könige Kap. 25, Verse 27-30; Schl2000)

Der tägliche Bedarf

Im heutigen Bibeltext geht es um Jojachin, der sich im babylonischen Exil befand. Jeden Tag bekam er von Ewil-Merodach, dem König von Babel, was er zum Leben nötig hatte.

Noch viel besser sorgt der himmlische Vater für uns. Er gibt uns täglich das, was wir materiell und geistlich brauchen. Wir müssen uns über den nächsten Tag keine Sorgen machen. Unser Vater wird sich auch morgen um uns kümmern.

  • Der tägliche Bedarf ist alles, was wir an einem Tag geniessen können. Es ist ungesund, mehr zu essen, zu trinken oder anzuziehen als das, was wir heute an Nahrung und Kleidung bedürfen. Ein Überschuss würde nur die Sorge hervorrufen, wie wir ihn aufbewahren und vor Dieben schützen können.
  • Der tägliche Bedarf ist alles, was wir für einen Tag erwarten dürfen. Wollen wir nicht mit dem zufrieden sein, was uns der himmlische Vater heute gibt? Seine Fürsorge ist uns sicher und die zugeteilte Portion gut bemessen. Haben wir nicht allen Grund, Ihm dafür zu danken?

Auch unser Glaubensleben braucht eine tägliche Versorgung. Wir besitzen die geistliche Kraft nicht auf Vorrat. Tag für Tag müssen wir die Hilfe von oben in Anspruch nehmen. Durch das Lesen und Hören des Wortes Gottes, im Gebet und im Vertrauen auf Gott bekommen wir, was wir nötig haben. Alles Erforderliche steht für uns bereit. Lasst uns jeden Tag die zugeteilte Portion an geistlicher Nahrung und Freude aufnehmen und geniessen.

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