Das Kind, das schon immer da war!

Hervorhebungen in fetter Schrift ist vom Textautor. Zitate ausschließlich aus der Schlachter Version 2000.

Das Kind, das schon immer da war!

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Autor: Norbert Lieth

Vor rund 2000 Jahren wurde in Israel ein Kind geboren, das später mit Recht sagen konnte: Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham war, bin ich! (Johannes 8,58)

Von der Geburt dieses Kindes und von Seinem Namen wird in der Bibel Folgendes berichtet: Es geschah aber, während sie dort waren, da erfüllten sich die Tage, daß sie gebären sollte. Und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen, und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in die Krippe, weil für sie kein Raum war in der Herberge. (Lukas 2,6-7)

Anmerkung: Wenn es heißt; während sie dort in Bethlehem waren. Wo Jesus geboren werden mußte.

»Joseph, sein Pflegevater, nannte seinen Namen Jesus, aber das bestimmte unser Gott Jachweh« (Matthäus 1,25; vgl. 2.Buch Mose 13,3).

Ein Ehepaar ist unterwegs, die Frau hochschwanger. Ihre Schwangerschaft geht zu Ende, und der erste Sohn wird geboren. Das Kind kommt nicht zu Hause zur Welt, sondern in einem an ein vollbelegtes Gasthaus angrenzenden Stall. Es fehlt ein Kinderbett. So legt man das Kind in eine Futterkrippe. Der neugeborene Sohn bekommt den Namen Jesus. Es soll der berühmteste und bedeutendste Name der Weltgeschichte werden, sein Träger die wichtigste Persönlichkeit aller Zeiten. Er stellt alle Könige, Machthaber, Helden, Stars und Politiker in den Schatten. Kein Mensch hat die Welt so nachhaltig berührt wie dieses Kind.

Was steckt dahinter?

Mit dieser Person sollte man sich unbedingt beschäftigen. Wer an ihr vorbeilebt, ohne sie zu beachten, verpaßt das Größte. Kürzlich wurde uns ein evangelistisches Buch zurückgeschickt mit dem Vermerk «Kein Bedarf«. Ganz anders verhielten sich die so genannten Weisen aus dem Morgenland (Mt 2,1ff.). Schon Agur, der ca. 900 Jahre vor der Geburt Christi lebte, fragte: Wer stieg zum Himmel empor und fuhr herab? Wer faßte den Wind in seine Fäuste? Wer band die Wasser in ein Kleid? Wer richtete alle Enden der Erde auf? Was ist sein Name und was ist der Name seines Sohnes? Weißt du das? (Sprüche 30,4) Anwort: Jachweh = Jesus Christus.

Jesus selbst gibt uns ca. 900 Jahre später, darauf die Antwort: Und niemand ist hinaufgestiegen in den Himmel, außer dem, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, dem Sohn des Menschen, der im Himmel ist. (Johannes 3,13)

Wer ist das Kind in den Windeln, das in einem Stall in Bethlehem geboren wurde? Es ist Der, der immer schon da war!

Wie heißt Gott?

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie Gott eigentlich heißt? Er muß doch einen Namen haben! Agur hat gefragt: Was ist sein Name und was der Name seines Sohnes, wenn du es weißt? (Spr 30,4) Eine von Mose an Gott gerichtete Frage lautete: Und Mose sprach zu Gott: Siehe, wenn ich zu den Kindern Israels komme und zu ihnen sage: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt!, und sie mich fragen werden: Was ist sein Name? – was soll ich ihnen sagen? (2.Mose 3,13)

»Gott« ist lediglich ein Titel, ein Über- bzw. Gattungsbegriff. Man kann ihn auch auf Menschen anwenden. Menschen haben sich zu allen Zeiten »Götter« genannt. Gott selbst hat diesen Begriff an- gewandt, als Er sagte, Mose werde für Aaron zum Gott sein: Und er soll für dich zum Volk reden, so wird er dein Mund sein, und du sollst für ihn an Gottes Stelle sein. (2.Buch Mose 4,16)

Man kann den Begriff »Gott« auch:

• auf Allah anwenden. Allah ist kein Eigenname, sondern heißt einfach »Gott«.

• auch auf »Götter«

im Sinne von Götzen und falschen Gottheiten der Heiden anwenden: Und ihr sollt nicht anderen Göttern nachfolgen, unter den Göttern der Völker, die um euch her sind  – denn der Jachweh, dein Gott, der in deiner Mitte wohnt, ist ein eifersüchtiger Gott –, damit nicht der Zorn des Jachwehs, deines Gottes, gegen dich entbrennt und er dich von der Erde vertilgt. (5.Buch Mose 6,14-15)

In 1. Korinther 8,5-6 heißt es: Denn wenn es auch solche gibt, die Götter genannt werden, sei es im Himmel oder auf Erden – wie es ja wirklich viele »Götter« und viele »Herren« gibt –, so gibt es für uns doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir für ihn; und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind, und wir durch ihn.

Aber wie heißt der wahre Gott, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs?

Dieser Gott hat einen Eigennamen, der nur Ihm zugeschrieben wird. Es ist ein Name, der Ihm von niemandem gegeben wurde, sondern den Er sich selbst gegeben hat und der beschreibt, wer Er ist.

Dieser Name heißt: »Jachweh oder Jahweh, je nach Aussprache«.

Beide Namen werden so ausgesprochen wie man sie schreibt, und beide Namen treffen auf dieselbe Person zu und sind gebräuchlich. In Israel spricht man eher Jachweh und in unseren Breitengraden Jahweh.

Das ersehen wir aus der Antwort, die Gott Seinem Knecht auf dessen Frage gegeben hat: Und weiter sprach Gott zu Mose: So sollst du zu den Kindern Israels sagen: Der Jachweh, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt; das ist mein Name ewiglich, ja, das ist der Name, mit dem ihr an mich gedenken sollt von Geschlecht zu Geschlecht. (2.Mose 3,15)

Das Wort Jehova, können Sie glatt vergessen! Ich verstehe nicht, wie eine gute Bibelübersetzung, wie z.B. die Elberfelderbibel, Schlachter so einen Namen hinein nehmen konnte. Jehova, das ist ein Zwitter-Name, das ist ein selbst erfundener Name im Mittelalter um etwa 1520. Jehova gibt es nicht, absolut nicht! Das ist Götze, aus der Hand von Menschen erdacht. Dahinter stehen aber Dämonen, wie wir heute aus dem Buch – Fakten über die Zeugen Jehovas – wissen.

Jachweh oder Jahweh ist der heilige Name Gottes, indem ein Mensch wenn er Jachweh anruft im gebet, gerettet werden kann, wie es geschrieben Steht:

Es ist ja kein Unterschied zwischen Juden und Griechen: alle haben denselben Herrn, der reich ist für alle, die ihn anrufen, denn: »Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden«. (Römer 10,12-13; vgl. Joel 3,5)

Als Mose nach der ersten Begegnung mit dem Pharao und dessen Anordnungen (2. Buch Mose Kapitel 5) sehr niedergeschlagen war, richtete der Ewige ihn auf mit den Worten: Und Gott redete mit Mose und sprach zu ihm: Ich bin der Jachweh; ich bin Abraham, Isaak und Jakob erschienen als »Gott, der Allmächtige«; aber mit meinem Namen »Jachweh« habe ich mich ihnen nicht geoffenbart. (2.Buch Mose 6,2-3)

Was bedeutet dieser Name?

Der Herr erklärt Mose auf dessen Frage nach Seinem Namen: Gott sprach zu Mose: »Ich bin, der ich bin!« Und er sprach: So sollst du zu den Kindern Israels sagen: »Ich bin«, der hat mich zu euch gesandt. Und weiter sprach Gott zu Mose: So sollst du zu den Kindern Israels sagen: Der Jachweh, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt; das ist mein Name ewiglich, ja, das ist der Name, mit dem ihr an mich gedenken sollt von Geschlecht zu Geschlecht. (2.Buch Mose Kap.3, Verse 14-15)

Damit unterscheidet sich Gott von allen anderen Göttern, denn Jachweh bedeutet: «Ich bin, der ich bin.» Dieser Name beschreibt die ewige Existenz Gottes, das, was Er in Seiner ganzen Person ist.

Abraham Meister schreibt: »Jachweh« ist das absolute »Ich« in seiner höchsten Gottesfülle. Der Eigenname Gottes kann auf neun verschiedene Arten übersetzt werden. Daran sehen wir, wer Gott ist:

Ich bin, der ich bin.

Ich bin, der ich war.

Ich bin, der ich sein werde.

Ich war, der ich bin.

Ich war, der ich war.

Ich war, der ich sein werde.

Ich werde sein, der ich bin.

Ich werde sein, der ich war.

Ich werde sein, der ich sein werde.

Das heißt: »Ich bin der, der nie ins Dasein gekommen ist, der immer schon ist, der aus sich selbst heraus existiert, der Unveränderliche, Selbstseiende und ewig Gegenwärtige.«

Anmerkung: JHWH (hebräisch ‏יהוה‎; engl. auch YHWH) ist der Eigenname des Gottes Israels im Tanach, der Hebräischen Bibel, der sich seinem Volk im ersten der Zehn Gebote vorstellt:

Ex 20,2–3 OT:

אנכי יהוה אלהיך אשר הוצאתיך מארץ מצרים מבית עבדים׃
לא יהיה־לך אלהים אחרים על־פני׃

Ex 20,2–3 ELB:

Ich bin JACHWEH, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus, herausgeführt habe. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.

Jesus erlebte den Prozeß menschlicher Entwicklung wie wir, Er wuchs wie ein normaler Junge auf.

Abraham Meister schreibt darüber: »Die Wurzel »hawa«, von welcher Jaweh abgeleitet ist, bedeutet »werden«, »sein«. Er ist demnach der »Seiende«, der Sich als der »Werdende« bekannt macht. Er zeigt Sich also in einer »beständigen und zunehmenden Selbstoffenbarung«. ... Er ist der eine »Selbstseiende«, der Sich Selbst offenbart. ...»Dieser Name war für die Juden so heilig, gross und unnahbar, daß sie ihn aus einer übertriebenen Ängstlichkeit vor dem dritten Gebot: Du sollst den Namen des Herrn nicht mißbrauchen, nicht auszusprechen wagten. Sie haben dann statt Jachweh »HERR« im NT wird oft Herr kleingeschrieben (Adonai) gesagt.

Wo immer im AT & NT das Wort HERR, Herr (groß oder kleinschreibung) anstelle von Jachweh geschrieben steht (das ist die Urtextbedeutung). Wer das beachtet ehrt Gott! Und an stelle Jachweh wurde Jehova mißbräuchlich in manchen Bibel umgedeutet und den Namen Jachweh haben Sie ihrer Bedeutung beraubt. Und so ging der Name in Vergessenheit. Aber Gott wollte doch daß, das man Ihn so nennt. Sie sollten es wissen, und nicht totschweigen!

Denn die Schrift sagt zum Pharao: »Eben dazu habe ich dich aufstehen lassen, daß ich an dir meine Macht erweise, und daß mein Name verkündigt werde auf der ganzen Erde«. (Römer 9,17)

Denn euch ist heute in der Stadt Davids der Retter geboren, welcher ist Christus, der Herr. (Lukas 2,11)

 

Fotos: Vom Garten Gethsemane, gibt es viele im Internet zusehen.

Quellen: http://lookinforjonny.de/wp-content/uploads/2013/10/IMG_6615.jpg

https://www.google.de/search?q=bilder+garten+gethsemane&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ved=0CCAQsARqFQoTCPTq79yO9sgCFYbxFAodcnUGnQ&biw=1280&bih=586

Wer ist dieser Gott?

Meines Erachtens ist diese Ehrfurcht der Juden eine »übertriebene« Ängstlichkeit gewesen, denn Gott wollte, daß man Ihn »Jachweh« nennt. So heißt es zum Beispiel in Joel 3,5: Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden; denn auf dem Berg Zion und in Jerusalem wird Errettung sein, wie der Herr verheißen hat, und bei den Übriggebliebenen, die der Herr beruft. (vgl. 1.Korinther 10,13)

Der Gottesname »Jachweh« steht ausdrücklich mit der Erlösung in Verbindung. Nicht umsonst offenbart sich Gott mit diesem Namen im Hinblick auf die Errettung Israels aus der Knechtschaft in Ägypten. Im weiteren Verlauf der Selbstoffenbarung Gottes durch Seinen Namen Jachweh wird deutlich, daß der Herr in Beziehung auf die Erlösung des Menschen, mit jeder Not des Menschen fertig wird, so zum Beispiel:

Jachweh-Rapha = Jachweh, der heilt

Jachweh-Roi = Jachweh, mein Hirte

Jachweh-Shalom = Jachweh ist Friede

Jachweh-Zidqenu = Jachweh unsere Gerechtigkeit

Die Erlösung des Menschen aber ist personifiziert in der Offenbarung des Sohnes Gottes bei Seiner Menschwerdung.

1.Die Selbstoffenbarung Gottes als Heiland. Durch den Propheten Jesaja sagte Gott zu Seinem Volk: Denn ich bin der Jachweh, dein Gott, der Heilige Israels, dein Erretter! Ich habe Ägypten hingegeben als Lösegeld für dich, Kusch und Saba an deiner Stelle. (Jesaja 43,3) (Jachweh-Rapha)

Und: Ich, ich bin der Jachweh, und außer mir gibt es keinen Retter. (Jesaja 43,11)

Bei der Menschwerdung Jesu wird über Ihn gesagt: Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Denn siehe, ich verkündige euch große Freude, die dem ganzen Volk widerfahren soll. Denn euch ist heute in der Stadt Davids der Retter geboren, welcher ist Christus, der Herr. (Lukas 2,10-11)

2. Die Selbstoffenbarung Gottes als Hirte. Von seinem guten Hirten, »Jachweh-Roi«, spricht David in Psalm 23,1: Der Jachweh ist mein Hirte; Mir wird nichts mangeln.

Ich habe mich immer gefragt, warum der Engel des Herrn zuerst die Hirten auf den Feldern Bethlehems aufgesucht hat, um ihnen den Retter der ganzen Welt zu offenbaren. In diesem Licht verstehe ich es jetzt besser: Der wahre Hirte Israels ist auf die Erde gekommen, um den Mangel aller Menschen auszufüllen. Den Hirten auf den Fluren Bethlehems wurde gleichsam zugerufen: Ihr Hirten von Bethlehem, die ihr euch so gut mit dem Weiden der Schafe auskennt, der Hirte ist da, der grosse Hirte Israels, der Erzhirte (Oberhirte; vgl. 1.Petrus 5,4)

= »Jachweh-Roi«.

Bei Seinem Auftreten hat Jesus den Israeliten später selber gesagt: »Ich bin der gute Hirte« = «Jachweh-Roi» (Joh 10,11.14; vgl. auch V 33).

3. Die Selbstoffenbarung Gottes als Fels. Über den »Fels Israels« lesen wir: Denn wer ist Gott außer dem Jachweh, Und wer ist ein Fels außer unserem Gott?» (Ps 18,32)

Der Apostel Paulus aber sagt über diesen Felsen: Denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der ihnen folgte. Der Fels aber war Christus. (1.Kor 10,4)

Daraus geht eindeutig hervor: Jesus Christus ist Gott!

Es gibt einige Stellen im Neuen Testament, in denen der Herr Jesus in besonders hoheitsvoller Weise von sich selbst als der »Ich bin« spricht. Bei dieser Selbstoffenbarung verwendet Er genau den Ausdruck, mit dem Gott im Alten Testament sich Seinem Volk gegenüber als alleiniger Retter und Herr der Welt bezeichnet. Wir können sagen, daß Jesus die dem Menschen zugewandte Seite Gottes ist. Wir glauben nicht an drei Götter, sondern an einem Gott, der sich in dreifacher Weise offenbart.

Aus dem 13. Jahrhundert nach Christus stammt eine jüdische Auslegung über 5. Mose 6,4: «Höre, Israel, Jachweh, unser Gott, Jachweh ist einer.»

Schlachter Version gibt den Vers so an: Höre Israel, der Jachweh ist unser Gott, der Jachweh allein! (5.Buch Mose 6,4) Was früher und heute noch, die Menschen verfälscht haben, können wir heute getrost aus HERR wieder Jachweh schreiben. Denn es soll jeder wissen wie unser und alleinige Gott in Wahrheit heißt, und nicht dieselben verderblichen Fehler machen, wir brauchen nur die Offenbarung Kapitel 22, Verse 22-19 lesen. Wo Gott uns ausdrücklich warnt, daß wir nicht aus Seinem heiligen Buch, hinzu oder hinweg tun sollen (Schrift). 

Sie steht zwar im Buch »Sohar«, einem wichtigen Werk der Kabbala (der jüdischen Mystik), ist aber dennoch sehr zutreffend: «Warum ist es nötig, den Namen Gottes dreimal in diesem Vers zu erwähnen? –

Der erste Jachweh ist der Vater droben. Der zweite ist der Nachkomme Jesses, der Messias, welcher aus der Familie Jesses durch David kommen soll. Und der dritte ist der Weg, welcher unten ist (d.h. der Heilige Geist, welcher uns den Weg zeigt) und diese drei sind eins.»

(Aus dem Buch:  Wie erkennt man den Messias?, S. 23, Der Ölbaum e.V., Lörrach.) Sehen wir uns nun in drei Punkten die Selbstoffenbarung Jesu Christi als der »Ich bin« an:

1. Jesus sagt in Johannes 13,19: Jetzt sage ich es euch, ehe es geschieht, damit ihr glaubt, wenn es geschehen ist, daß ich es bin.

Jesus verkündigt damit, daß Er Jachweh ist, der »Ich bin« des Volkes Israels.

2. Eine der spannendsten Selbstoffenbarungen Jesu finden wir in Seiner Auseinandersetzung mit der jüdischen Oberschicht: Darum habe ich euch gesagt, daß ihr in euren Sünden sterben werdet; denn wenn ihr nicht glaubt, daß ich es bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben. Da sagten sie zu ihm: Wer bist du? Und Jesus sprach zu ihnen: Zuerst das, was ich euch eben sage! (Joh 8,24-25)

Als die Juden Ihn fragten: Bist du größer als unser Vater Abraham, der gestorben ist? Und die Propheten sind auch gestorben. Was machst du aus dir selbst?  (Joh 8,53), gab Jesus ihnen zur Antwort: Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham war, bin ich! Da hoben sie Steine auf, um sie auf ihn zu werfen. Jesus aber verbarg sich und ging zum Tempel hinaus, mitten durch sie hindurch, und entkam so. (V 58-59)

3. Denken wir auch an weitere »Ich bin«-Worte Jesu:

«Ich bin das Brot des Lebens» (Joh 6,35).

«Ich bin das Licht der Welt» (Joh 8,12; 9,5).

«Ich bin die Tür ...» (Joh 10,9).

«Ich bin der gute Hirte» (Joh 10,11.14).

«Ich bin die Auferstehung und das Leben» (Joh 11,25).

«Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben ...» (Joh 14,6).

«Ich bin der wahre Weinstock ...» (Joh 15,1.5).

4. Die aussagekräftigste Darstellung der Tatsache, daß Jesus tatsächlich Gott ist, scheint uns in Gethsemane vor Augen geführt zu werden. So lesen wir in Johannes 18,3-6: Nachdem nun Judas die Truppe und von den obersten Priestern und Pharisäern Diener bekommen hatte, kam er dorthin mit Fackeln und Lampen und mit Waffen. Jesus nun, der alles wußte, was über ihn kommen sollte, ging hinaus und sprach zu ihnen: Wen sucht ihr? Sie antworteten ihm: Jesus, den Nazarener! Jesus spricht zu ihnen: Ich bin’s! Es stand aber auch Judas bei ihnen, der ihn verriet. Als er nun zu ihnen sprach: Ich bin’s!, wichen sie alle zurück und fielen zu Boden.

Auch hier erscheint im griechischen Originaltext das Wort «es» bzw. «’s» nicht, so daß es eigentlich heißt: «Als nun Jesus zu ihnen sagte: Ich bin, wichen sie zurück und fielen zu Boden.» Ganz offensichtlich offenbart sich der Herr Jesus hier mit dem Namen Gottes als der »Jachweh«, der durch Seine eigene Macht Existierende oder der Selbstexistente. Die Folge davon war, daß sie zurückwichen und zu Boden fielen.

Die Konsequenz dieser Wahrheit das Jesus, der in einem Stall zur Welt kam, der den Prozeß menschlicher Entwicklung genau so erlebte wie wir, der als normaler Junge aufwuchs, leiblich, geistig und seelisch, der so alterte wie jeder andere Mensch auch – dieser Jesus ist Jachweh von Ewigkeit her und war immer schon da. »Ich bin der ich bin.« Über Ihn heißt es auch im Hebräerbrief: Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und auch in Ewigkeit! (Hebr 13,8)

Einige Zeitgenossen sagen, dass die massiven Olivenbäume im Garten Gethsemane aus der Zeit Jesus Christus stammen! Die aussagekräftigste Darstellung der Tatsache, daß Jesus tatsächlich Gott ist, scheint uns in  Gethsemane vor Augen geführt zu werden.

Warum mußte Jesus Christus Mensch werden?

Weil Gott nicht sterben kann! Da Gott aber für die Sünden der Menschen sterben wollte, mußte Er Mensch werden, und darum erschien Er in Jesus Christus. Von dieser Selbstentäusserung Gottes in Seinem Sohn lesen wir: Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war, der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein; sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen; und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz. (Phil 2,5-8)

(Wenn es da heißt: sondern er entäußerte sich selbst, das heißt, Er entleerte sich)

Der Ausdruck »göttlicher Gestalt« lautet im griechischen Urtext morphe schema. Diese beiden Worte bezeichnen die objektive, von einem Betrachter unabhängige Form und Art einer Sache, so wie sie für sich allein da ist. Jesus ist Gott und existiert von Ewigkeit her, so wie es Gott entspricht. Wir werden als Menschen geboren und wollen in das ewige Leben eingehen. Jesus kam aus dem ewigen Leben, um zu sterben. Als Jesus sich im Garten Gethsemane als der »Ich bin« offenbarte und Seine Feinde alle zurückwichen und zu Boden fielen, sagte Er anschließend: Wenn ihr nun mich sucht, so laßt diese gehen! (Joh 18,8) Das heißt: So laßt meine Jünger gehen.

Dann begab Er sich freiwillig in den Tod. Gott gab sich dahin, damit Sie und ich gehen können. Gott starb, damit Sie ewig leben können. Nur dadurch ist es uns möglich, den Namen (Jachweh) des Herrn anzurufen, um gerettet zu werden. Weil Jesus Der ist, der Er ist, hat Ihm Gott auch «den Namen gegeben, der über alle Namen ist, daß in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind».

Wie es geschrieben steht: Darum hat ihn Gott auch über alle Maßen erhöht und ihm einen Namen verliehen, der über allen Namen ist, damit in dem Namen Jesu sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen, daß Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters. (Phil 2,9-11)

Und darum heißt es in der Apostelgeschichte: Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen!  (Apg 4,12)

Durch wen kann ich gerettet werden? In den Namen Jachweh, Er ist Jesus Christus.  

Wir können keinen größeren Gott anrufen als Jachweh, denn es gibt keinen größeren. Durch die Menschwerdung Jesu, durch Sein Sterben am Kreuz und Seine Auferstehung haben wir die Möglichkeit, das zu tun. Jesus ist für jeden Bereich unseres Lebens, für jede Not und für jede Sünde der wahre und einzige Heiland. Er wird mit jeder Situation unseres Lebens fertig. Jesus hat mit Recht gesagt: Ich und der Vater sind eins. (Johannes 10,30)

Darum trifft auch auf Ihn das Wort in Jesaja 43,11 zu: Ich, ich bin der Jachweh, und außer mir gibt es keinen Retter.

■ Norbert Lieth – Mitternachtsruf

Diese Botschaft ist ein Auszug aus der neuen Broschüre

«Freuet euch!» von Norbert Lieth.

Den Bestellschein finden Sie in der Mitte dieser Zeitschrift.

■ Broschüre, 52 Seiten

Best.-Nr. 18785

CHF 5.50, EUR 3.50

Überarbeiteter Text, Mai 2017

 

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