Das Gnadenangebot Gottes

Das Gnadenangebot Gottes

Wohlan, ihr Durstigen alle, kommt her zum Wasser; und die ihr kein Geld habt, kommt her, kauft und eßt! Kommt her und kauft ohne Geld und umsonst Wein und Milch! Warum wiegt ihr Geld ab für das, was kein Brot ist, und euren Arbeitslohn für das, was nicht sättigt? Hört doch auf mich, so sollt ihr Gutes essen, und eure Seele soll sich laben an fetter Speise! Neigt eure Ohren und kommt her zu mir; hört, so wird eure Seele leben! Denn ich will euch einen ewigen Bund gewähren: die Gnadengüter Davids, die zuverlässig sind. Siehe, ich habe ihn zum Zeugen für Völkerschaften bestimmt, zum Fürsten und Gebieter von Völkern. Siehe, du wirst ein Volk berufen, das du nicht kennst, und ein Volk, das dich nicht kannte, wird dir zulaufen wegen des Herrn, deines Gottes, und um des Heiligen Israels willen, weil er dich herrlich gemacht hat. Sucht den Herrn, solange er zu finden ist; ruft ihn an, während er nahe ist! Der Gottlose verlasse seinen Weg und der Übeltäter seine Gedanken; und er kehre um zu dem Herrn, so wird er sich über ihn erbarmen, und zu unserem Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung. Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr; sondern so hoch der Himmel über der Erde ist, so viel höher sind meine Wege als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. (Jesaja Kap. 55, Verse 1-9; Schl2000)

Die Gedanken und Wege Gottes

Glaubende Menschen sind überzeugt, dass ihr Leben nicht vom blinden Schicksal bestimmt wird. Alles, was ihnen geschieht, geht von Gott aus, der ihr ganzes Leben in seiner Hand hält. Das bedeutet aber nicht, dass sie jedes Ereignis, das sie trifft, verstehen können. Das Handeln Gottes mit ihnen bleibt oft rätselhaft und unbegreiflich.

Der Grund dafür liegt in der Tatsache, dass die Gedanken Gottes über unser Leben anders und höher sind als unsere eigenen Überlegungen. Er betrachtet alles aus der himmlischen und ewigen Perspektive. Wir fragen uns, welche Absicht der himmlische Vater mit dem, was wir erleben, verfolgt. Aber wir bekommen vielleicht keine Antwort. Trotzdem wollen wir festhalten, dass Gott nur das Beste für uns will. Er verspricht uns: «Ich weiss ja die Gedanken, die ich über euch denke, spricht der Herr, Gedanken des Friedens und nicht zum Unglück, um euch Ausgang und Hoffnung zu gewähren» (Jeremia 29,11).

Das Gleiche gilt für die Wege Gottes mit uns. Wir können seine Führung in unserem Leben nicht immer verstehen, weil seine Wege anders und höher sind als unsere Wege. Dennoch wollen wir Ihm gehorchen und uns von Ihm leiten lassen. Die Bibel gibt uns das Versprechen: «Der Fels: Vollkommen ist sein Tun; denn alle seine Wege sind recht. Ein Gott der Treue und ohne Trug, gerecht und gerade ist er!» (5.Buch Mose 32,4).

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