Autobiographie von Rudi Joas

Stiftung Missionswerk – Werner Heukelbach aufgegriffen

Autobiographie von Rudi Joas

Mit Steinen im Schuh wollte ich für meine Sünden, auf Katholisch Büssen

Ich wuchs in einer intakten, glücklichen Familie auf und wurde katholisch erzogen. Tisch- und Abendgebete gehörten bei uns genauso dazu wie jeden Sonntag in die Kirche zu gehen. Als ich alt genug war, meldete ich mich sofort in unserer Kirche als Messdiener an. Mit Feuereifer lernte ich die lateinischen Stufengebete auswendig und war stolz darauf, ab und zu den Weihrauchkessel zu schwingen. Meine Aufgaben als Messdiener nahm ich sehr ernst und versuchte auf verschiedene Weise, Gott zu gefallen. Fast regelmäßig legte ich samstags meine Beichte ab und ging sonntags mit nüchternem Magen zur Messe.

Trotzdem hatte ich immer das Gefühl, Gott nicht genug zu gefallen. Deshalb tat ich mir oft Kieselsteine in die Schuhe, um dadurch für meine Sünden zu büßen. Durch die wöchentlichen Beichtgänge und die Bußstrafen vom Priester empfand ich tatsächlich eine gewisse Erleichterung. Leider aber nur für kurze Zeit.

So kam immer wieder die Frage in mir hoch: "Wird es wohl reichen, um Gott zu gefallen?"

Dann hörte ich von Christen einer Freikirche zum ersten Mal, dass Jesus Christus für meine Sünden gestorben ist. Und dass damit der Sohn Gottes für meine Strafe, vor mehr als 2000Jahren, schon gebüßt hatte. Zum ersten Mal verstand ich, dass ich also zu meiner ewigen Rettung gar nichts dazutun konnte. Jesus Christus ist stellvertretend für mich persönlich gestorben.

Und natürlich, auch für alle die, die diese Errettung auch haben möchten, um sonst.

Das musste ich im Glauben in Anspruch nehmen, d. h. ich musste dem vertrauen, was Gott (Jahweh) gesagt hat. Was für eine Botschaft! In der Bibel, dem Wort Gottes, hat mich dieser Vers begeistert: Denn so hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. (Johannes Kapitel 3, Vers 16) Gott möchte also Gemeinschaft mit mir. Und er selbst sorgte dafür, dass der Hinderungsgrund – meine Sünden – am Kreuz beseitigt wurden. Mit 17 Jahren habe ich Jesus Christus meine Schuld und Sünden bekannt und Ihm die Herrschaft meines Lebens übergeben.

Endlich empfing ich wirkliche Vergebung für meine Sünden, und in mein Herz zog der Friede Gottes ein. Dank meines HERRN Jesus Christus weiß ich, von nun an, dass Gott jetzt Gefallen an mir hat.  

Video auf http://geschichten.heukelbach.org

Nachdem viele es unternommen haben, einen Bericht über die Tatsachen abzufassen, die unter uns völlig erwiesen sind, wie sie uns diejenigen überliefert haben, die von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes gewesen sind, so schien es auch mir gut, der ich allem von Anfang an genau nachgegangen bin, es dir der Reihe nach zu beschreiben, vortrefflichster Theophilus, damit du die Gewißheit der Dinge erkennst, in denen du unterrichtet worden bist. (Lukas Kapitel 1, Verse 1-4)

Wer war & ist Jesus Christus?

Was tat Er?

Und warum ist das für das Leben jedes Menschen so überaus wichtig?

Das Lukas – Evangelium ist einer von vier Lebensberichten in der Bibel über Jesus Christus. Sein einzigartiger Charakter wird darin deutlich. Was haben seine Worte uns heute noch zu sagen?

Der Fern-Bibelkurs Keiner ist vollkommen, nur Er! Setzt sich mit der Person Jesus Christus auseinander und macht deutlich: Gott hat Ihn in die Welt gesandt, damit durch Ihn jeder Mensch Errettung aus Schuld und Sünde erfahren kann.

Stiftung Missionswerk Werner Heukelbach

51700 Bergneustadt in Deutschland

Anhang:

Rudi Joas, gebürtiger Österreicher, Jahrgang 1947, ist verheiratet und hat 3 Kinder und 8 Enkel. Als Ingenieur arbeitete er 6 Jahre in Kanada und Mexiko und 14 Jahre in Deutschland. 1988 wurde er Vertriebsleiter eines christlichen Verlages. Seit 2002 ist Rudi Joas Missionsleiter des Missionswerkes Werner Heukelbach. Er wurde bekannt als Autor verschiedener Broschüren und durch Radiosendungen bei Radio Luxemburg. Zu Hause ist er in Monheim am Rhein bei Düsseldorf.

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