Aus der Hütte in den Palast

Denn wir wissen: Wenn unsere irdische Zeltwohnung abgebrochen wird, haben wir im Himmel einen Bau von Gott, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist. (2. Korinther Kap. 5, Vers 1; Schl2000)

Aus der Hütte in den Palast

Der Apostel Paulus vergleicht unseren Körper mit einer armseligen Hütte. Solange wir jung und gesund sind, scheint uns diese Gegenüberstellung unpassend zu sein. Wenn uns jedoch eine Krankheit plagt oder die Beschwerden des Alters Mühe machen, merken wir deutlich, wie schwach und hinfällig unser Körper ist. Mit den Jahren wird er wirklich eine baufällige Hütte.

Obwohl wir den Herrn Jesus zur Entrückung erwarten, kann es sein, dass wir vor seinem Kommen heimgehen. Durch den Tod wird unsere Hütte zerstört. Der Körper, der zur ersten Schöpfung gehört und deshalb unter den Folgen des Sündenfalls steht, wird ins Grab gelegt, wo er verwest.

Aber wir besitzen eine herrliche Hoffnung. Wir wissen, dass wir einen grossartigen Bau von Gott haben. Wenn der Herr Jesus zur Entrückung wiederkommt, werden die Entschlafenen in einem neuen Körper auferstehen und die lebenden Erlösten verwandelt werden. Alle Glaubenden, die in den Himmel entrückt werden, besitzen dann einen Körper, der einem Palast gleicht. Er ist durch dreierlei gekennzeichnet:

  1. Dieser Körper ist «nicht mit Händen gemacht». Er ist geistig und gehört nicht mehr zur ersten Schöpfung.
  2. Er wird «ein ewiges Haus» genannt, weil er von der Vergänglichkeit nicht mehr angetastet wird.
  3. Der neue Körper ist ein Haus «in den Himmeln». Weil er himmlische Merkmale trägt, befähigt er uns, dort zu leben.

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