Aufeinander achtgeben

 Laßt uns festhalten am Bekenntnis der Hoffnung, ohne zu wanken – denn er ist treu, der die Verheißung gegeben hat –, und laßt uns aufeinander achtgeben, damit wir uns gegenseitig anspornen zur Liebe und zu guten Werken, indem wir unsere eigene Versammlung nicht verlassen, wie es einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das um so mehr, als ihr den Tag herannahen seht! (Hebräer 10,23-25; Schl2000)

Aufeinander achtgeben

Als Christen sind wir keine Einzelgänger. Wir gehören zur Familie Gottes und sind durch den Glauben an den Herrn Jesus mit allen Erlösten verbunden. Wenn wir zum Gedächtnismahl, zur Verkündigung des Wortes Gottes oder zum Gebet zusammenkommen, treffen wir uns in der Gegenwart des Herrn und pflegen Gemeinschaft miteinander.

Im Kontakt mit unseren Glaubensgeschwistern haben wir den Auftrag, aufeinander achtzuhaben. Was ist damit gemeint? Es geht nicht darum, dass wir wie Polizisten aufeinander aufpassen, sondern uns in Liebe umeinander kümmern. Anstatt nur an unser eigenes Bedürfnis nach Gemeinschaft zu denken, sollen wir uns für unsere Mitchristen interessieren und versuchen, auf sie einzugehen und sie im Glauben zu ermutigen.

Das bedeutet konkret, dass wir Kontakt mit ihnen aufnehmen und uns nach ihrem Wohlergehen erkundigen. Wir versuchen, ihnen unsere Liebe durch Wort und Tat zu beweisen. Es gibt so viele Gelegenheiten dazu:

  • Vielleicht senden wir einem jungen Christen, der vor der Berufsprüfung steht, eine Kurznachricht, damit er weiss, dass wir für ihn beten.
  • Oder wir erzählen einer kranken Glaubensschwester, die nicht zur Verkündigung des Wortes Gottes kommen kann, was wir am Sonntag gehört haben.
  • Oder wir laden einsame Christen zu einem Essen ein, unterhalten uns mit ihnen und schenken ihnen einfach ein wenig Zeit.

 

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