Auf dem Gottlosen wartet Gericht, aber...

Alle angeführten Bibelstellen sind aus der, Schlachter Vision 2000 (Originaler Grundtext)!

Hervorhebungen in fetter Schrift, sind vom Textautor. Überarbeiteter Text, April 2017

Auf dem Gottlosen wartet Gericht, aber es gibt noch Hoffnung für Ihn

Gottlos, Gottloser, sind Atheisten.

 

Psalm 14,1: … Der Narr spricht in seinem Herzen: »Es gibt keinen Gott!« Sie handeln verderblich, und abscheulich ist ihr Tun; da ist keiner, der Gutes tut.

Das Verhalten des Gottlosen gegenüber Gott: Nicht nur Gott gegenüber, sondern auch in einem entsprechenden Verhalten gegenüber dem Mitmenschen - ja sogar gegenüber dem Vieh (vgl. Sprüche 12,10; Der Gerechte erbarmt sich über sein Vieh, Das Herz des Gottlosen aber ist grausam.) – äußert sich die Gottlosigkeit entweder unverhüllt oder unter dem Deckmantel der Frömmigkeit. Weil die Gottlosen – Gottes vergessen – (Psalm 50,22) und meinen, Gott frage nicht danach (Psalm 10,4), werden sie zu  Spöttern (Psalm 1,1), die nach ihren eigenen gottlosen Begierden leben (Judas 18. – als sie euch sagten: In der letzten Zeit werden Spötter auftreten, die nach ihren eigenen gottlosen Lüsten wandeln.)

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Beweise für einen Gott (auch ohne die Bibel)

Es gibt logische Gründe, die für die Existenz eines Schöpfergottes sprechen, ohne dass man die Bibel heranziehen muss.

Von Mario Seiglie

Die Frage nach der Existenz eines Schöpfergottes ist die wichtigste Frage, die man überhaupt stellen kann. Sie ist mit anderen wichtigen Fragen verknüpft, wie z. B. ob es im Universum eine höhere Intelligenz als die menschliche gibt und ob unser Leben irgendeine Bestimmung hat.

Christen verweisen freilich auf die Bibel als Quelle der Erkenntnis über Gott. Kann man aber die Existenz eines Gottes ohne die Bibel beweisen? Wenn wir mit „Gott“ einen Schöpfer des Universums meinen, ist das durchaus möglich. Eine Untersuchung der Natur und deren Gesetze lässt den gesunden Menschenverstand den Schluss ziehen, dass eine mächtige „erste Ursache“ – ein Schöpfer – für die Entstehung der materiellen Welt und des Lebens verantwortlich ist.

(Diesen Schöpfer als den Gott der christlichen Bibel zu identifizieren setzt jedoch voraus, dass wir die Glaubwürdigkeit der Bibel nachweisen und akzeptieren. Als Hilfestellung dabei empfehlen wir Ihnen unsere kostenlose Broschüre Die Bibel – Wahrheit oder Legende?, die Sie bei uns bestellen oder im Internet als PDF-Datei herunterladen können.)

Untersuchen wir nun fünf grundlegende Beweise für die Existenz eines Gottes.

Genetik ohne einen Gott?

Die in den Genen enthaltene molekulare Information weist Zellen an, wie sie funktionieren und sich reproduzieren sollen. In den letzten Jahrzehnten hat die Genforschung unser Verständnis in Bezug auf die Funktionsweise lebendiger Organismen revolutioniert.

Fallbeispiel DNA: Die DNA ist mit ihrem aus drei Milliarden Buchstaben zusammengesetzten Code (ein Code aus vier sich wiederholenden Buchstaben bzw. Chemikalien, deren Namen mit diesen Buchstaben beginnen) eine virtuelle Bibliothek von Anweisungen zur Zusammensetzung und Funktionsweise aller Zellen des menschlichen Körpers.

Vor wenigen Jahren gelangte einer der bestbekannten Atheisten unserer Zeit, der britische Philosoph Sir Anthony Flew, aufgrund von DNA-Forschungsergebnissen zu der Einsicht, dass ein Gott existiert.

Flew resümierte: „Meiner Meinung nach hat das DNA-Material durch die fast unglaubliche Komplexität der Anordnungen, die notwendig sind, um Leben hervorzubringen, gezeigt, dass Intelligenz daran beteiligt gewesen sein muss, um diese außergewöhnlich vielfältigen Elemente zum Zusammenwirken zu bringen.

Es ist die enorme Komplexität hinsichtlich der Anzahl der Elemente und die enorme Feinheit des Zusammenwirkens. Die Wahrscheinlichkeit des Zusammentreffens dieser beiden Teile zum richtigen Zeitpunkt per Zufall ist ganz einfach winzig. Es geht um die enorme Komplexität des Ergebnisses, was mir als das Wirken einer Intelligenz erschien“ (There Is a God, 2007, Seite 75).

In seinem Buch The Case for a Creator schreibt der ehemalige Atheist Lee Strobel: „Die zwei Meter lange DNA-Spirale in einer jeden der einhundert Billionen Zellen unseres Körpers enthält ein aus vier Buchstaben zusammengesetztes chemisches Alphabet, das die genaue Zusammensetzung für alle Proteine unseres Körpers vorgibt. Der in Cambridge ausgebildete Biologe Stephen Meyer weist darauf hin, dass keine bis heute postulierte Hypothese auch nur annähernd eine glaubwürdige Erklärung dafür bietet, wie diese Information auf naturalistische [d. h. evolutionäre] Weise in biologische Materie gelangte“ (2004, Seite 282).

Es gibt also keine Erklärung dafür, wie dieser unglaublich umfangreiche Code in der Zelle existieren kann, ohne dass ein Wesen mit höherer Intelligenz ihn entworfen hätte. Der Microsoft-Gründer Bill Gates beschrieb ihn folgendermaßen: „DNA ist wie eine Software, nur dass sie viel komplexer ist als irgendetwas, das wir bis jetzt produziert haben“ (The Road Ahead, 1996, Seite 228).

Ist es logisch zu meinen, dass ein solch komplexer Code über Jahrmillionen durch Zufall oder Mutation von selbst entstanden sein könnte?

Eine Schöpfung ohne einen Schöpfer?

Alle Dinge, die existieren, hatten einen Ursprung. Die philosophische Frage lautet: Warum existiert etwas anstelle des Nichts? Auf diese Frage haben die Philosophen keine Antwort. Die Natur weist jedoch auf eine Antwort hin: Jede Wirkung hat eine Ursache. Für dieses Naturgesetz ist keine Ausnahme bekannt. Für alles, was existiert – die Wirkung –, muss es eine Ursache geben.

Fallbeispiel Universum: Die Physik und die Astronomie lehren uns, dass das Universum einen Anfang hatte. Es kann z. B. nachgewiesen werden, dass sich das Universum zurzeit von einem Anfangspunkt aus ausdehnt. Hatte das Universum einen Anfang, muss dieser Anfang angestoßen worden sein – die Ursache, oder in diesem Fall die sogenannte „erste Ursache“.

Darüber hinaus ist derjenige, der Dinge zum Existieren bringt, zwangsläufig dem überlegen, was er anstößt. Folglich muss etwas, das dem Universum überlegen ist, dessen Anfang angestoßen haben. Damit haben wir ein Indiz für einen Schöpfer.

Design ohne einen Designer?

Alles Existierende, das ein komplexes Design widerspiegelt, wurde entworfen bzw. geplant. Im US-amerikanischen Bundesstaat South Dakota sind die Gesichter von vier amerikanischen Präsidenten an einer massiven Felsklippe zu sehen. Wind und Erosion können zwar die Oberfläche eines Felsens im Laufe der Zeit verändern, jedoch keine genau gezeichneten Gesichter meißeln.

Wir wissen, dass der Bildhauer Gutzon Borglum die Präsidentengesichter geschaffen hat. Aber selbst wenn die Geschichte uns das nicht lehren würde, wüssten wir, dass sie nicht von selbst entstanden sein können. Sie wurden entworfen. In ähnlicher Weise weist die Natur auf Design hin.

Fallbeispiel Erde: Das Leben auf der Erde ist nur deshalb möglich, weil die Erde dafür optimale Voraussetzungen aufweist. Die Komplexität dieser Voraussetzungen wirft zwangsläufig die Frage auf, ob sie allein durch Zufall zustandegekommen sind oder ob ein großes Design dahintersteckt.

Beispielsweise hat die Erde mit ihrem Durchmesser von ca. 12.700 km genau die richtige Größe, um Leben zu ermöglichen. Wäre der Durchmesser der Erde 15.000 km, würde sich das Gewicht der Luft verdoppeln, wobei sich so viel Sauerstoff in Wasser verwandeln würde, dass die ganze Erde damit bedeckt wäre. Keiner der Kontinente wäre über Wasser, und es gäbe keine Landtiere – und auch keine Menschen.

Die Entfernung der Erde zur Sonne ist ebenfalls optimal – etwa 150 Millionen km im mittleren Abstand. Wäre die Entfernung nur fünf Prozent größer, wäre die Erde zu kalt und ihre Oberfläche größtenteils mit Eis bedeckt. Wäre die Erde aber der Sonne etwas näher, wäre die Hitze unerträglich und das Polareis würde schmelzen und sämtliche Küstenregionen überfluten.

Die Rotation der Erde ist auch genau abgestimmt. Sie dreht sich einmal alle vierundzwanzig Stunden um die eigene Achse. Die Folge ist, dass die Erdkruste wie ein Hühnchen am Spieß gleichmäßig erhitzt wird.

Die Zusammensetzung der irdischen Atmosphäre eignet sich ideal für das Leben. 78 Prozent Stickstoff und 21 Prozent Sauerstoff sind genau die richtigen Mengen, um komplexe Lebensformen aufrechtzuerhalten. Hinzu kommt die Neigung der Erde zur Sonne – 23,5 Grad –, die die vier Jahreszeiten ermöglicht. Mit diesem Winkel steht eine doppelt so große anbaufähige Fläche für die Landwirtschaft zur Verfügung, als bei einer anderen Neigung möglich wäre.

Selbst der Mond ist in seinem Abstand zur Erde präzise positioniert, um die Gezeiten zu beeinflussen, durch die die Ozeane gereinigt und mit Kohlensäure angereichert werden.

Gesetze ohne einen Gesetzgeber?

Woher stammen die Naturgesetze des Universums? Sie sind weder Materie noch Energie, aber sie bestimmen, wie Materie und Energie funktionieren. Sie müssen bereits vor dem Erscheinen von Materie und Energie existiert haben, denn sonst wäre ein totales Chaos entstanden. Das Prinzip Ursache und Wirkung bedingt, dass die Naturgesetze entworfen und in Kraft gesetzt worden sind.

Fallbeispiel Schwerkraft: Ohne diese Kraft, durch die sich physische Körper proportional zu ihrer Masse anziehen, wäre kein Leben auf der Erde möglich. Außerdem muss die Intensität der Anziehung der diversen Körper in einem präzisen Verhältnis zueinander stehen.

Der britische Physiker Stephen Hawking meint dazu: "Das Universum und die Gesetze der Physik scheinen genau auf uns abgestimmt worden zu sein. Wenn nur eine von ca. 40 verschiedenen physischen Eigenschaften geringfügig andere Werte gehabt hätten, gäbe es kein Leben, wie wir es kennen. Entweder wären die Atome instabil oder sie ließen sich nicht zu Molekülen zusammensetzen, oder die Sterne würden die schwereren Elemente nicht bilden oder das Universum würde in sich zusammenstürzen usw." (Austin American-Statesman, 19. Oktober 1997).

Wer veranlasste, dass sich die Masse auf ihr Umfeld so auswirkt, wie es der Fall ist? Wer bestimmte die anderen Naturgesetze, deren harmonisches Zusammenwirken eine überaus feine Abstimmung aufeinander voraussetzt? Die logische Antwort ist, dass eine großartige höhere Intelligenz sie entworfen und in Kraft gesetzt hat.

Leben ohne einen Lebensspender?

Woher kam das Leben? Entstand die Vielfalt an Lebensformen auf der Erde aus dem Nichts? Wird leblose Materie zu lebendem Gewebe?

Vor den Experimenten des französischen Forschers Louis Pasteur im 19. Jahrhundert glaubte man allgemein, dass die spontane Entstehung von Leben aus toter Materie ein alltäglicher Prozess sei. Pasteur wies nach, dass diese Vorstellung falsch war. „Die Spontanzeugung ist ein Hirngespinst“, resümierte er.

Selbst Richard Dawkins als überzeugter Evolutionist räumt ein, dass "die Essenz des Lebens statistische Unwahrscheinlichkeit in kolossalem Maßstab ist. Wie auch immer Leben erklärt wird, es kann nicht Zufall sein. Die wahre Erklärung der Existenz von Leben muss, im Gegenteil, die Antithese des Zufalls beinhalten" (Richard Dawkins, Der blinde Uhrmacher, Seite 383, Hervorhebung durch uns).

Seit der Zeit Pasteurs konnten diverse streng kontrollierte Experimente in abgeschirmten Laboren kein Leben aus toter Materie produzieren, denn Leben kann nur von Leben kommen. Das Leben setzt einen großen Lebensspender voraus.

Gibt es einen Gott? Zur Beantwortung dieser Frage braucht man keine Bibel, sondern nur einen gesunden Menschenverstand!

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Hier einige Bibelverse über den Menschen, der keinen glauben hat:

Es ist keine Gottesfurcht bei ihnen (Psalm 36,2), sie verlassen sein Gesetz (Psalm 119,53), denn sie hassen Zucht (Psalm 50,27). Das Herz der Gottlosen ist unbarmherzig (Sprüche 12,10), sie fällen den Elenden und Armen (Psalm 37,14):

Die Gottlosen haben das Schwert gezückt und ihren Bogen gespannt, Um die umzubringen, die aufrichtig wandeln. (Psalm 37,32)

Siehe, ihr fastet, um zu zanken und zu streiten und dreinzuschlagen mit gottloser Faust; ihr fastet gegenwärtig nicht so, dass euer Schreien in der Höhe Erhörung finden könnte. (Jesaja 58,4)

Das Opfer der Gottlosen ist ein Greuel, Zumal wenn man es mit Bosheit darbringt. (Sprüche 21,27)

Zu dem Gottlosen aber spricht Gott: Was zählst du meine Satzungen auf Und nimmst meinen Bund in deinen Mund, Da du doch Zucht hasst Und meine Worte verwirfst? (Psalm 50,16-17)

Keinen Frieden, spricht der JACHWEH, gibt es für die Gottlosen! (Jesaja 48,22; Jesaja 57,21)

Du hast sie gepflanzt, sie schlagen auch Wurzeln, sie gedeihen und bringen sogar Frucht. Du bist zwar ihrem Mund nahe, aber fern von ihrem Herzen (Jeremia 12,2)!

Jetzt kommt aber ein ganz besonderer Satz, wo der Jachweh sagt, welche Menschen zur Verführung, und welche Irre gehen, bestimmt sind, in Hiob 12, 16: Bei ihm ist Macht und Verstand; ihm gehört, wer irregeht und wer irreführt.

 

Bild-Quelle: www.gottesbotschaft.de

Und die Zunge ist ein Feuer, eine Welt der Ungerechtigkeit. So nimmt die Zunge ihren Platz ein unter unseren Gliedern; sie befleckt den ganzen Leib und steckt den Umkreis des Lebens in Brand und wird selbst von der Hölle in Brand gesteckt. (Jak 3,6; Schlachter Vision; vgl. Ps 120,2-4; Spr 16,27; 26,21; Mt 15,18; 2Tim 2,17)

Mit den Worten des Neuen Testaments: Es haben sich nämlich etliche Menschen unbemerkt eingeschlichen, die schon längst zu diesem Gericht aufgeschrieben worden sind, Gottlose, welche die Gnade unseres Gottes in Zügellosigkeit verkehren und Gott, den einzigen Herrscher, und unseren Herrn Jesus Christus verleugnen. (Judas V. 4)

Verhalten Gottes gegenüber dem Gottlosen: Hierfür findet sich in der Bibel eine vierfache Beschreibung: 1) Nach menschlicher Anschauung bringt Gott den Frommen um wie den Gottlosen. – Darum sage ich: Es ist einerlei; Untadelige und Gottlose bringt er gleicherweise um! (Hiob 9,22)

Die enttäuschende Beobachtung, dass beiden dasselbe begegnet (Prediger 9,2) und dass hier auf Erden kein gerechtes Gericht sichtbar wird, führt zu der Einsicht (Prediger 3,17): Da sprach ich in meinem Herzen: Gott wird den Gerechten wie den Gottlosen richten; denn er hat dort eine Zeit bestimmt für jedes Vorhaben und für jedes Werk!

Nämlich im Sinne von Matthäus 25,31-34.41.45-46: Wenn aber der Sohn des Menschen in seiner Herrlichkeit kommen wird und alle heiligen Engeln mit ihm, dann wird er auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen, und vor ihm werden alle Heidenvölker versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirte die Schafe von den Böcken scheidet, und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken. Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, und erbt das Reich, das euch bereitet ist seit Grundlegung der Welt! Dann wird er auch denen zur Linken sagen: Geht hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist! Dann wird er ihnen antworten: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr mir auch nicht getan! Und sie werden in die ewige Strafe hingehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.

Dem Gottlosen wird Gericht angesagt: Und er wird sein Wohlgefallen haben an der Furcht des JACHWEHS. Er wird nicht nach dem Augenschein richten, noch nach dem Hörensagen Recht sprechen, sondern er wird die Armen mit Gerechtigkeit richten und den Elenden im Land ein unparteiisches Urteil sprechen. Er wird die Erde mit dem Stab seines Mundes schlagen und den Gesetzlosen mit dem Hauch seiner Lippen töten. (Jesaja 11,3-4)

Gott hat Sodom und Gomorra zu Schutt und Asche gemacht und damit ein Beispiel gesetzt den Gottlosen, die hernach kommen werden: Denn wenn Gott die Engel nicht verschonte, die gesündigt hatten, sondern sie in Fesseln der Finsternis in den Abgrund warf, um sie zum Gericht aufzubewahren, und wenn er die alte Welt nicht verschonte, sondern Noah, den Verkündiger der Gerechtigkeit, als Achten bewahrte, als er die Sintflut über die Welt der Gottlosen brachte, und auch die Städte Sodom und Gomorra einäscherte und so zum Untergang verurteilte, womit er sie künftigen Gottlosen zum warnenden Beispiel setzte, während er den gerechten Lot herausrettete, der durch den zügellosen Lebenswandel der Frevler geplagt worden war (denn dadurch, dass er es mit ansehen und mit anhören musste, quälte der Gerechte, der unter ihnen wohnte, Tag für Tag seine gerechte Seele mit ihren gesetzlosen Werken), so weiß der Herr die Gottesfürchtigen aus der Versuchung zu erretten, die Ungerechten aber zur Bestrafung aufzubewahren für den Tag des Gerichts. (2.Petrus 2,4-9)

Gottes Zorn über die Gottlosigkeit der Menschen

Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten, weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbart ist, da Gott es ihnen offenbart gemacht hat; denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, so dass sie keine Entschuldigung haben. Denn obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in nichtigen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild, das dem vergänglichen Menschen, den Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren gleicht. Darum hat sie Gott auch dahingegeben in die Begierden ihrer Herzen, zur Unreinheit, so dass sie ihre eigenen Leiber untereinander entehren, sie, welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschen und dem Geschöpf Ehre und Gottesdienst erwiesen anstatt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen! Darum hat sie Gott auch dahingegeben in entehrenden Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; gleicherweise haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind gegeneinander entbrannt in ihrer Begierde und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den verdienten Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfangen. Und gleichwie sie Gott nicht der Anerkennung würdigten, hat Gott auch sie dahingegeben in unwürdige Gesinnung, zu verüben, was sich nicht geziemt, als solche, die voll sind von aller Ungerechtigkeit, Unzucht, Schlechtigkeit, Habsucht, Bosheit; voll Neid, Mordlust, Streit, Betrug und Tücke, solche, die Gerüchte verbreiten, Verleumder, Gottesverächter, Freche, Übermütige, Prahler, erfinderisch im Bösen, den Eltern ungehorsam; unverständig, treulos, lieblos, unversöhnlich, unbarmherzig. Obwohl sie das gerechte Urteil Gottes erkennen, dass die des Todes würdig sind, welche so etwas verüben, tun sie diese Dinge nicht nur selbst, sondern haben auch Gefallen an denen, die sie verüben. (Römer 1,18-32)

Darum werden die Gottlosen nicht bestehen im Gericht, Noch die Sünder in der Gemeinde der Gerechten. (Psalm 1,5)

Nach der Verheißung der Gnade Gottes wird er sich seiner erbarmen, wenn der Gottlose sich bekehrt. (Jesaja 55,7)

Der Gottlose verlasse seinen Weg und der Übeltäter seine Gedanken; und er kehre um zu dem JACHWEH, so wird er sich über ihn erbarmen, und zu unserem Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung. Sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht GOTT, der Jachweh: Ich habe kein Gefallen am Tod des Gottlosen, sondern daran, dass der Gottlose umkehre von seinem Weg und lebe! Kehrt um, kehrt um von euren bösen Wegen! Warum wollt ihr sterben, o Haus Israel? (Hes 33,11)

Mit dieser Bekehrung wird von dem Gottlosen nicht weniger verlangt, als dass er alle Gesetze Gottes hält. Wenn aber der Gottlose umkehrt von allen seinen Sünden, die er begangen hat, und alle meine Satzungen bewahrt und Recht und Gerechtigkeit übt, so soll er gewiß leben; er soll nicht sterben. An alle seine Übertretungen, die er begangen hat, soll nicht mehr gedacht werden; er soll leben um seiner Gerechtigkeit willen, die er getan hat! Oder habe ich etwa Gefallen am Tod des Gottlosen, spricht GOTT, der Jachweh, und nicht vielmehr daran, dass er sich von seinen Wegen bekehrt und lebt? (Hes 18,21-23)  

Nach der Erfüllung seiner Androhung und Verheißung in Christus, der für uns Gottlose gestorben ist (Römer 5,6), werden wir durch ihn auch bewahrt werden vor dem Zorn, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerecht geworden sind Röm 5,9: Wieviel mehr nun werden wir, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt worden sind, durch ihn vor dem Zorn errettet werden!

Abraham als Vater derer, die durch Glauben gerecht werden

Was wollen wir denn sagen, dass Abraham, unser Vater, nach dem Fleisch erlangt hat? Wenn nämlich Abraham aus Werken gerechtfertigt worden ist, hat er zwar Ruhm, aber nicht vor Gott. Denn was sagt die Schrift? Abraham aber glaubte Gott, und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet. Wer aber Werke verrichtet, dem wird der Lohn nicht aufgrund von Gnade angerechnet, sondern aufgrund der Verpflichtung; wer dagegen keine Werke verrichtet, sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, dem wird sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet. Ebenso preist auch David den Menschen glückselig, dem Gott ohne Werke Gerechtigkeit anrechnet: Glückselig sind die, deren Gesetzlosigkeiten vergeben und deren Sünden zugedeckt sind; glückselig ist der Mann, dem der Herr die Sünde nicht anrechnet! Gilt nun diese Seligpreisung den Beschnittenen oder auch den Unbeschnittenen? Wir sagen ja, dass dem Abraham der Glaube als Gerechtigkeit angerechnet worden ist. Wie wurde er ihm nun angerechnet? Als er beschnitten oder als er noch unbeschnitten war? Nicht als er beschnitten, sondern als er noch unbeschnitten war! Und er empfing das Zeichen der Beschneidung als Siegel der Gerechtigkeit des Glaubens, den er schon im unbeschnittenen Zustand hatte, damit er ein Vater aller unbeschnittenen Gläubigen sei, damit auch ihnen die Gerechtigkeit angerechnet werde; und auch ein Vater der Beschnittenen, die nicht nur aus der Beschneidung sind, sondern die auch wandeln in den Fußstapfen des Glaubens, den unser Vater Abraham hatte, als er noch unbeschnitten war. Denn nicht durch das Gesetz erhielt Abraham und sein Same die Verheißung, dass er Erbe der Welt sein solle, sondern durch die Gerechtigkeit des Glaubens. Denn wenn die vom Gesetz Erben sind, so ist der Glaube wertlos geworden und die Verheißung unwirksam gemacht. Das Gesetz bewirkt nämlich Zorn; denn wo kein Gesetz ist, da ist auch keine Übertretung. Darum ist es aus Glauben, damit es aufgrund von Gnade sei, auf dass die Verheißung dem ganzen Samen sicher sei, nicht nur demjenigen aus dem Gesetz, sondern auch dem aus dem Glauben Abrahams, der unser aller Vater ist (wie geschrieben steht: Ich habe dich zum Vater vieler Völker gemacht), vor Gott, dem er glaubte, der die Toten lebendig macht und dem ruft, was nicht ist, als wäre es da. Er hat da, wo nichts zu hoffen war, auf Hoffnung hin geglaubt, dass er ein Vater vieler Völker werde, gemäß der Zusage: So soll dein Same sein! Und er wurde nicht schwach im Glauben und zog nicht seinen Leib in Betracht, der schon erstorben war, weil er fast hundertjährig war; auch nicht den erstorbenen Mutterleib der Sara. Er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark durch den Glauben, indem er Gott die Ehre gab und völlig überzeugt war, dass Er das, was Er verheißen hat, auch zu tun vermag. Darum wurde es ihm auch als Gerechtigkeit angerechnet. Es steht aber nicht allein um seinetwillen geschrieben, dass es ihm angerechnet worden ist, sondern auch um unsertwillen, denen es angerechnet werden soll, wenn wir an den glauben, der unseren Herrn Jesus aus den Toten auferweckt hat, ihn, der um unserer Übertretungen willen dahingegeben und um unserer Rechtfertigung willen auferweckt worden ist. (Röm 4, 1-25; vergleiche, auch dazu; 1.Buch Mose 15,5-6 & Galater 3,6-9.29)

 

 

 

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