Anweisungen für das neue Leben

Anweisungen für das neue Leben

→vgl. Kol 3,8-9; 1Kor 5,6-8

Darum legt die Lüge ab und »redet die Wahrheit, jeder mit seinem Nächsten«, denn wir sind untereinander Glieder. Zürnt ihr, so sündigt nicht; die Sonne gehe nicht unter über eurem Zorn! Gebt auch nicht Raum dem Teufel! Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr, sondern bemühe sich vielmehr, mit den Händen etwas Gutes zu erarbeiten, damit er dem Bedürftigen etwas zu geben habe. Kein schlechtes Wort soll aus eurem Mund kommen, sondern was gut ist zur Erbauung, wo es nötig ist, damit es den Hörern Gnade bringe. Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid für den Tag der Erlösung! Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan samt aller Bosheit. Seid aber gegeneinander freundlich und barmherzig und vergebt einander, gleichwie auch Gott euch vergeben hat in Christus. (Epheser 4,25-32; Schl2000)

Der Geist Gottes in den Glaubenden

Seitdem wir an den Herrn Jesus und sein Erlösungswerk glauben, wohnt der Heilige Geist in uns (wenn ich mich zuvor bekehrt habe). Der Apostel stellt uns diese Tatsache mit einer eindringlichen Frage vor: «Wisst ihr nicht, dass euer Leib der Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt?» (1. Korinther 6,19). Weil unser Körper der Wohnort des Geistes Gottes ist, können wir nicht tun und lassen, was wir wollen. Unsere ganze Lebensführung muss nun mit Gott und seinem Wort übereinstimmen.

Durch Eigenwillen und Sünde betrüben wir den Heiligen Geist, so dass Er in seinem Wirken eingeschränkt wird. Das bringt schwerwiegende Folgen für unser Glaubensleben mit sich:

  • Der Geist kann unsere Herzen nicht mit Frieden und Freude füllen, weil wir uns gegen Gottes Willen auflehnen und die Gemeinschaft mit dem Vater gestört ist.
  • Unmöglich erfahren wir die Leitung des Heiligen Geistes im Alltag, wenn wir einen eigenen Weg einschlagen oder unsere persönlichen Ideen verwirklichen.
  • Anstatt uns durch das Wort Gottes den Herrn Jesus gross zu machen, muss uns der Geist unseren schlechten Zustand bewusst machen, um in uns eine Wiederherstellung zu bewirken.

Darum wollen wir alles daran setzen, den Heiligen Geist nicht zu betrüben. Es ist zwar nicht möglich, dass wir Ihn verlieren, denn Er bleibt ewig bei uns (Johannes 14,16). Aber wir erleiden einen erheblichen Verlust, wenn wir Ihn in seinem segensreichen Wirken einschränken.

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